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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Kato-Gleise verlegen / schrauben ?

THEMA: Kato-Gleise verlegen / schrauben ?
Startbeitrag
Daheim - 14.04.25 17:27
Nun habe ich tabula rasa gemacht...alles neu...und die neue Anlage wird mit Kato gebaut.
Älterer Beitrag:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1228185
Viele hier haben jedoch mehrfach berichtet, dass ein Unterbau aus Kork wenig Sinn macht, weil der Schall woanders verstärkt wird (Stichwort Unterbau).
Hat jemand Kato "nur" geschraubt ? Die vorgebohrten Löcher von unten lassen sich ja einfach nach oben durchbohren...
Wie sind da die (eigenen !) Erfahrungen ?
Gruß
Gert

Die Führungshülsen sind ja so hoch (gleichhoch wie der Unterbau sonst !), dass man faktisch nicht übertreiben kann...
https://www.modellbahntechnik-aktuell.de/filead...ack-gleismontage.pdf


Hallo,

ich habe teilweise Kato auf Trittschalldämmung, punktuell mit Holzleim geklebt, das reicht schon. Ist ziemlich leise und lässt sich auch gut wieder ablösen. Punktuell kleben heißt pro Gleis je Gleisseite 2 kleine Klebepunkte, bei sehr langen Kurvenstücken vielleicht auch mal ein Klebepunkt mehr.

Gruß,
Bernd
Danke, Bernd...ich lese aber, dass es bei einigen akustisch fast egal ist, ob man schraubt oder klebt (auf Kork o.ä.)...
Grüße
Gert
Hallo,

ich habe immer geklebt, nie geschraubt, da kleben viel einfacher und günstiger ist. Beim Kleben gibt es keine direkte Verbindung von Gleis zu Holz, wenn Trittschalldämmung dazwischen ist. Kato geklebt auf Kork ist zudem wesentlich lauter als Kato geklebt auf Trittschalldämmung, meine Erfahrung.

Gruß,
Bernd
Nicht schrauben oder am ende vielleicht noch nageln, sondern kleben. Beim Schrauben oder Nageln biegt sich wohl die untere Seite der Böschung durch den Zug der Schraube oder dem Anpressdruck des Nagels nach außen und der Gleiskörper geht quasi in die Knie.
Die meisten US-Bahner in USA oder Europe nehmen geschichtete Hartschaumplatten oder Rampen aus flexiblen Hartschaum statt Holzbrettchen für Trassen, Die Platten schlucken den Schall weg.

Wie geht das ? Die Länge der Schraubenführung (Führungshülsen) begrenzt doch den Druck resp. die Einschraubtiefe....
Gruß
Gert
Ich geb nur wieder was Zeitgenossen berichtet haben. Ansonsten Versuch macht klug. Aber löst den Schallproblem soweit eh nicht würde ich meinen. Das sei ja dein Wunsch bei der Sache. Richtig?
Ich habe bei meinem Katogleis fast alle Gleisverbinder mit Stromeinspeisung versehen. Allein dadurch halten die Gleise sehr gut. Durch das schottern bekommen sie dann nochmals Fixierung.

Gruß Roland
Habe schon mal 50 Unijoiner vorgelötet...möchte aber so wenig wie möglich schottern...
Gruß
Gert
Hallo Gert,

ich würde auf die Schrauben verzichten. Die übertragen nur den Schall und fixieren ggf. Dein Gleis in einer „Zwangsposition“. Besser frei verlegen und wenn dann alles gut drüber fährt, mit Holzleim punktuell fixieren. Das lässt sich bei Bedarf dann auch ganz easy mit einer Messerklinge unter dem Gleis wieder lösen.

Das Gleis auf dem Foto habe ich nur seitlich angeschottert, nicht komplett überschottert. Vorne kannst Du den Übergang zum noch nicht beigeschotterten Teil erkennen. Spätestens durch das anschottern bekommst Du eine sehr feste Verbindung. Interessanterweise fahren die Züge auf diesem fest angeschotterten Stück deutlich leiser. Wahrscheinlich weil dann die Vibrationen zwischen Schiene und Holzplatte besser geschluckt werden.

LG Mike

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Sieht gut aus, Mike ! Hatte ich früher auch so... Wenn, dann möchte ich nur den untersten Anteil des Damms "anschottern"...
Gruß
Gert

Wie gesagt, hatte ich schon eine ("Zweit"Anlage mit Kato, dort voll eingeschottert... Der Schall ist auch nicht das Problem (großer Raum in der Wohnung "mit Tür")...
Hallo
Da ich meine ganzen Trassen mit XPS gebaut habe, ist bei mir das Problem vom Tisch. Mit 12 mm Dicke funktioniert das wunderbar. Mit Sperrholz und Schalldämmung wird's ja auch so dick..
Grüsse Beat
Moin Beat,
das ist eine gute Idee mit XPS. Hast du beschichtete genommen oder „reine“? Wo hast Du sie gekauft? Ich finde keine unbeschichteten unter 20mm.

LG Rimbert
Hallo Beat/Rimbert

ich stehe da auf dem Schlauch. Was ist XPS? Danke schonmal.

grüße Jörg
#5

Hallo Gert,

die "Führungshülsen" wie Du sie nennst, Nehmen eigendlich das Gewinde der Treibschrauben auf, wenn die Gleise für die Hochbahn monteirt werden .

Liebe Grüße,
Lutz!

Habe das Bild nur wegen dem Stück Hochbahn gewählt 😇🫣

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Hallo Beat,
mich interessiert XPS für den Unterbau ebenfalls sehr. Details/Specs zum Material, Bezugsquellen, Erfahrungen, Tipps & Tricks, evtl. Bilder ...
Vielen Dank & lG aus Wien, Georg
Hallo

Eine Variante wäre:
https://meisesmobacenter.de/shopIII/de/schalld...nd-50x100cm-3mm.html

Diese kann gut geschnitten werden und verhindert dass Rutschen ohne Gleisverschraubung.

Grüsse
Robert
#14: Auch möglich...aber in jedem Fall sind die exakt so lang wie der Unterbau über Null steht...und von unten (sozusagen geführt) durchbohren geht fast ohne jeden Druck (fehlt wohl nur max. 1 mm).
Gruß
Gert

https://www.modellbahntechnik-aktuell.de/filead...ack-gleismontage.pdf
Gert, das Problem ist nicht dass die Kato Schraubführungen nicht tief genug angespritzt wären, die sind genauso tief wie die restliche Basis des Gleises.

Aber unser Unterbau ist oft nicht 100% gerade. So eine Sperrholzplatte hat schon mal ihr Eigenleben. Wenn Du das Kato Gleis zunächst lose verlegst, wirst Du feststellen dass es an einigen Stellen doch ein wenig von der Grundplatte absteht. Wenn man es nun per Schrauben auf die Unterlage "zwingt", kommt es zu "dips" und Knicken. Die widerum verursachen gerne mal Entkuppeln oder Entgleisen bei empfindlichen Fahrzeugen - z.B. Arnold Cisalpin - den ich zur Streckentestung empfehle Daher ist Fixieren mit Holzleim vorteilhaft.

LG Mike
Moin #13 Jörg,

Wusste ich auch nicht, hab‘s einfach gegoogelt

LG Rimbert
Hallo,

Damit nicht jeder googlen muss.:

XPS sind Dämmplatten mit aufgeschäumten Polystyrol. Sie sind auch bekannt unter der Bezeichnung "Styrodur". Es gibt sie im Baumarkt und Läden für Künstlerbedarf u. ä.

Mehr u.a. unter  
www.energie-experten.org


Ich nutze solche Platten anstelle von Holz auch für den Unterbau von Modulen und kleinen Anlagen, die ich für Rampen und Gelände mit Pappe, Papier und reichlich Kleister (Pappmachee)
überforme. Vorteile: Man braucht nicht zu sägen, sondern nur Bastelmesser und Stahllineal und die ganze Anlage ist vergleichsweise leicht.

Grüße
Ingo
#18 und 14: Nochmal "Schrauben": Da mein neuer Unterbau fast fertig ist, habe ich mehrere Gleise mit 1,4x10-ern angeschraubt. Da die Führung etwa auf gleicher Höhe wie der Bahndamm liegt, ist es kaum möglich, die Gleise so fest anzuziehen, dass der Bettungskörper verzogen wird. Löse ich die Schrauben um 1/8-Umdrehung, kriege ich ein Blatt Papier ohne weiteres durchgezogen...auch ohne das kann ich das Papier unter dem Gleis herausziehen.

Habe mal bei FIFER und Co. gegoogelt...es gibt bei "denen" viele Nutzer, welche keine Unterlage wählen...teils aus dem Grund, dass die Waggons ja auch ein "natürliches" Abrollgeräusch haben (sollen)...

Frohe Ostern !
Gert
Mal andersrum gefragt, Gert… warum mòchtest Du denn gerne verschrauben? Sieht ja auch. icht so schön aus mit den Schraubköpfen?

LG Mike
Um evtl. ohne Kork o.ä. reversibel zu verlegen...und die "Minischrauben 1,4-er sind schwarz...sieht man kaum !
Gruß
Gert

Schallisolierung etc. hat bei mir keine Bedeutung.
Morgen ist der Tag / die neue Anlage wird im (Haupt-)Bahnhofsbereich begonnen, und da versuche ich mal, nach den Kabeln (Kato Weichen und Joiner mit Kabeln) die "lockere" Schraubbefestigung ("Papier unter das Gleis beim Anschrauben").
Gruß
Gert
Hallo,

ich habe gar nichts gezielt geklebt - wenn ich jedoch daneben schottere oder begrüne, kommt meist auch etwas Kleber unter bzw. an das Gleis.

Das fixiert für mich genug - im Gleis findet sich dann kein Spiel mehr.

Viele Grüße

Robert
@Beat - Danke für den Link betreffend XPS
@Robert - Danke für den Link betreffend Zellgummi/EPDM-Matten  
@alle - Danke für die Tipps und Hinweise betr. Kato Gleis verlegen/schrauben/kleben etc.

Meine Bestellungen an Kato Gleis kommen derzeit rein [gebogene Gleise größerer Radien sind derzeit anscheinend fast nicht zu bekommen] und so langsam geht es jetzt an die nächsten Schritte. Für einen ersten Testaufbau benötige ich eine Basisplatte und habe dafür folgende Pappelsperrholz-XPS Leichtbau-Sandwichplatten gefunden:
Garnica Ultralight Poplar
https://www.garnica.one/de/sperrholzplatten/han...tralight-poplar.html

In Österreich hat sie anscheinend nur Bauhaus - in Form von 80x60 cm Platten mit 12mm Stärke um je € 17,50. Aber nur online, nicht im Markt - konnte sie also noch nicht in natura sehen. In Deutschland bietet Bauhaus das Material nur im Markt an, als Zuschnittware von Platten mit 2500x1220 mm, whalweise in 12/18/30mm Stärke.

Habe jetzt einmal 3 Platten 80x60 bestellt und bin gespannt, wie es punkto "Stabilität :: Gewicht :: Schalldämmung :: Verarbeitbarkeit" aussieht. Werde berichten, wenn sie da sind.

Das Gleis werde ich zunächst mal nur lose auflegen, Gleisplan ist erst "in Planung". Evtl. klebe ich noch eine dünne Zellgummi-Matte drauf.        

Bin jetzt weiter gekommen...und habe nur gezielt an einzelnen Weichenkombinationen und "richtungweisenden" Geraden mit 1,4x12 (12) fixiert. Da die Unijoiner sehr stabil sind, ist der Rest fast "fliegend"...und durch die Gestaltung der Umgebung (Gras etc.) scheinbar ausreichend fixiert...
Gruß
Gert
Ich habe bei meiner US-Anlage erstmal die Kato-Gleise ca. alle 20cm mit Weissleim fixiert. Beim Geländebau habe ich die Gleise inkl. Weichen mit Gips bzw. einem Gemisch aus Weissleim, Streumaterial und Schotter von NOCH gearbeitet.

Auf eine Schalldämmung habe ich verzichtet. Wenn man weiss wie laut Züge im Vorbild sein können erübrigt sich das meiner Meinung nach.



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