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THEMA: Kürzere Kupplungen für Silberlinger v. Arnold gesucht
THEMA: Kürzere Kupplungen für Silberlinger v. Arnold gesucht
LG - 14.04.25 11:21
Guten Tag N-Ler,
für die drei Silberlinge von Arnold, kurze Version mit ca. 14 cm, suche ich kürze Kupplungen.
Die Wagen haben jetzt einen Abstand von ca. 14 mm, ich möchte das gravierend verändern.
Freue mich auf Eure Tipps.
Herzliche Grüße und schöne Ostertage, Lothar
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für die drei Silberlinge von Arnold, kurze Version mit ca. 14 cm, suche ich kürze Kupplungen.
Die Wagen haben jetzt einen Abstand von ca. 14 mm, ich möchte das gravierend verändern.
Freue mich auf Eure Tipps.
Herzliche Grüße und schöne Ostertage, Lothar
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Hi, Lothar,
habe die Abstände einiger Arnold-Wagen vergleichbarer Länge der 1970er Jahre mit Kurzkupplungen von Eichhorn verkürzt, z.B. die Wagen der Nederlandse Spoorwegen oder die Le Capitole-Wagen der SNCF.
Das sind diese Kupplungen: https://www.eichhorn-modellbau.de/produkt/short-coupling-3 , fertig für den Einbau.
Sieht gut / besser aus als die werkseitigen.
Entkuppeln ist weiterhin möglich, bereiten fahrtechnisch keine Probleme.
Viele Grüße
Klaus
P.S.: Ich find's übrigens klasse, dass Du die Urahnen aller N-Silberlinge auch weiterhin fährst. Gerade auf Anlagen mit kurzen Abschnitten und engen Radien können verkürzte Wagen oftmals maßstäblicher als 165 mm-Wagen wirken. Kurzkupplungen können diesen Eindruck nur verbessern. Davon abgesehen unterstützen sie den Gedanken einer technischen Denkmalpflege.
habe die Abstände einiger Arnold-Wagen vergleichbarer Länge der 1970er Jahre mit Kurzkupplungen von Eichhorn verkürzt, z.B. die Wagen der Nederlandse Spoorwegen oder die Le Capitole-Wagen der SNCF.
Das sind diese Kupplungen: https://www.eichhorn-modellbau.de/produkt/short-coupling-3 , fertig für den Einbau.
Sieht gut / besser aus als die werkseitigen.
Entkuppeln ist weiterhin möglich, bereiten fahrtechnisch keine Probleme.
Viele Grüße
Klaus
P.S.: Ich find's übrigens klasse, dass Du die Urahnen aller N-Silberlinge auch weiterhin fährst. Gerade auf Anlagen mit kurzen Abschnitten und engen Radien können verkürzte Wagen oftmals maßstäblicher als 165 mm-Wagen wirken. Kurzkupplungen können diesen Eindruck nur verbessern. Davon abgesehen unterstützen sie den Gedanken einer technischen Denkmalpflege.
Beitrag editiert am 14. 04. 2025 15:01.
DCC-EX Freund - 14.04.25 13:08
Allegra.
Wenn es die modernen NEM Schächte wären ist es einfach. Dann kann man von Spur Neun die "Arnold Klaue" mit verkürztem Steg kaufen.
Jetzt sind das aber sehr alte Wagen, wo man spezielle Klauenkupplungen mit den passenden Befestigungsenden für diesen ungenormten Kupplungsschacht benötigt.
Dazu mal eine Kupplung ausbauen, Foto machen und dann bei Eichhorn anfragen ob er die mit kurzem Steg auf Muster giessen kann.
Eventuell hat er auch den passenden Typ zufällig auf Lager weil die Nachfrage schon da war. Schreib ne Mail und häng das Foto dran. Er wird Dir antworten.
Viel Spaß beim Basteln.
Wenn es die modernen NEM Schächte wären ist es einfach. Dann kann man von Spur Neun die "Arnold Klaue" mit verkürztem Steg kaufen.
Jetzt sind das aber sehr alte Wagen, wo man spezielle Klauenkupplungen mit den passenden Befestigungsenden für diesen ungenormten Kupplungsschacht benötigt.
Dazu mal eine Kupplung ausbauen, Foto machen und dann bei Eichhorn anfragen ob er die mit kurzem Steg auf Muster giessen kann.
Eventuell hat er auch den passenden Typ zufällig auf Lager weil die Nachfrage schon da war. Schreib ne Mail und häng das Foto dran. Er wird Dir antworten.
Viel Spaß beim Basteln.
Beitrag editiert am 14. 04. 2025 14:32.
Hallo zusammen,
ohne die Wagen in Händen zu haben, sag`ich`mal die 13043 würde hier helfen
Gruß
WE
ohne die Wagen in Händen zu haben, sag`ich`mal die 13043 würde hier helfen
Gruß
WE
GrafKrolock - 14.04.25 14:13
So wirklich gut werden die Dinger auch mit den Eichhorn-Kupplungen nicht aussehen. Verkürzen den Abstand zwar etwas, aber meiner Einschätzung nach wäre es zielführender, auf dem Gebrauchtmarkt normal lange Silberlinge zu besorgen:
- alte Fleischmann ohne Kulisse, die dann aber mit Fleischmann-Profikupplung ausstatten
- neue Fleischmann mit Kulisse und für die entweder auch Profikupplung oder Spur-Neun-Kupplungen (oder original lassen)
Besonders erstgenannte bekommt man doch nachgeschmissen.
- alte Fleischmann ohne Kulisse, die dann aber mit Fleischmann-Profikupplung ausstatten
- neue Fleischmann mit Kulisse und für die entweder auch Profikupplung oder Spur-Neun-Kupplungen (oder original lassen)
Besonders erstgenannte bekommt man doch nachgeschmissen.
Hallo.
Wie wär's denn mit Mini-Magnetkupplungen?
Hier kann man den Abstand, je nach Radius, selbst festlegen.
Grüße
Wie wär's denn mit Mini-Magnetkupplungen?
Hier kann man den Abstand, je nach Radius, selbst festlegen.
Grüße
Vielen lieben Dank für eure zahlreichen Hinweise zur Veränderung, da habe ich etwas zum
Nacharbeiten. Den Hinweis auf Eichhorn und 13043 finde ich besonders interessant.
Lieber NEU #4 GrafKrolock, neuere und Langausführungen der Silberlinge habe ich auch,
dennoch möchte mich von den Kurzen nicht trennen, denn von meinen 52 Loks passen einige wunderbar
zu den kleinen Silberlingen.
Hallo Klaus, #1, das alte Rollmaterial ist nicht wirklich schlechter, finde ich, bevor ich etwas aussortiere, wird
mehrfach hin und her überlegt.
Gerade bei den älteren Zugmaschinen, zumal wenn man sie auf digital umrüsten kann, oder bereits so erwerben
kann, sind die Eigenschaften und was das Gewicht nebst Zugkraft angeht, wirklich nicht schlecht.
In unserer Region sagt man, "jeder Jeck ist anders".
Allen eine gute Zeit, schöne Osterfeiertage, Grüße, Lothar.
Nacharbeiten. Den Hinweis auf Eichhorn und 13043 finde ich besonders interessant.
Lieber NEU #4 GrafKrolock, neuere und Langausführungen der Silberlinge habe ich auch,
dennoch möchte mich von den Kurzen nicht trennen, denn von meinen 52 Loks passen einige wunderbar
zu den kleinen Silberlingen.
Hallo Klaus, #1, das alte Rollmaterial ist nicht wirklich schlechter, finde ich, bevor ich etwas aussortiere, wird
mehrfach hin und her überlegt.
Gerade bei den älteren Zugmaschinen, zumal wenn man sie auf digital umrüsten kann, oder bereits so erwerben
kann, sind die Eigenschaften und was das Gewicht nebst Zugkraft angeht, wirklich nicht schlecht.
In unserer Region sagt man, "jeder Jeck ist anders".
Allen eine gute Zeit, schöne Osterfeiertage, Grüße, Lothar.
Trainworld - 14.04.25 18:30
Hallo Lothar,
wichtig wäre es natürlich, zu wissen, inwieweit du gewillt bist, Eingriffe an den Wagen in Kauf zu nehmen! Sollte es möglichst original bleiben, käme eigentlich nur von Eichhorn die "13045" in Frage.
Ein generelles Problem hast du natürlich bei deinen Silberlingen: die Drehgestelle! ursprünglich waren die Drehgestelle auch entsprechend verkürzt, die (alte) Aufnahme der Kupplungen war auf Höhe hinter den Puffern
https://img.versacommerce.io/resize=1200x1000/c...4e2.JPG?v=1708958722
Ich weiß nicht, wann Arnold auf die "geniale" Idee kam, da Standard-Drehgestelle anzubringen
https://modelleisenbahngebraucht.de/media/image...gen-1-2-kl-db~2.webp
Nun kucken die, zudem wesentlich klobigeren Kupplungsschächte unter dem Wagen hervor! Was einen gigantischen Abstand zur Folge hat, der sich auch mit dem Einsatz der Eichhorn Kupplungen nur bedingt ändert! Entfernt man beide Kupplungen und stellt die Wagen Balg an Balg, wird man erkennen, daß sie selbst ohne Kupplungen nicht zusammenkommen, weil die Aufnahme viel zu weit herausguckt!
Du dürftest mit diesen Drehgestellen also keine Chance haben, einen auch nur annähernd vernünftigen Abstand hinzubekommen!
Da es wahrscheinlich auch nicht gelingen dürfte, die kürzeren Drehgestelle irgendwo noch aufzutreiben (waren auch an den ersten, kurzen Schnellzugwagen montiert...).
Eine Alternative, wenn du keinen gesteigerten Wert auf Originalität legst, sondern sie einfach nur gerne auf deiner Anlage, aus welchen Gründen auch immer, nutzen möchtest, wären Kulissen! Erfordern größere Eingriffe an Wagenboden und Drehgestellen, dürften aber deinem Ziel wesentlich näher kommen! Als da wären zum einen die Fleischmann Kulissen, 9574
https://www.mtr-exclusive.de/p/fleischmann-9574-2x-kurzkupplungs-nachruestsatz
Die zwar generell gut funktionieren, wenn sie auch nicht ganz günstig sind. Haben aber wahrscheinlich für dich den Nachteil, daß es keine Köpfe mit Standardkupplung dafür gibt! Du müsstest also zumindest an den Außenseiten der Garnitur trotzdem die original Kupplungen belassen, um mit dem Rest des Fuhrparks kuppeln zu können...
Alternativ wäre da noch die Peho Umrüstkulisse "005"
https://spur-n-teile.de/peh-005.html
Diese hat zwar auch die NEM - Klipsaufnahme moderner Kupplungen, aber dafür gibt es ja Standardkupplungen, sogar mit verschiedener Schachtlänge. Oder auch Kuppelstangen, um die Garnitur gegebenenfalls fest im Verbund zu kuppeln...
Allerdings muß ich meinen Vorpostern in gewisser Weise recht geben, es stellt sich schon die Frage, warum die alten Möhrchen, außer aus Sammlergründen, noch im Einsatz sind. Wenn die Anlage tatsächlich "nicht mehr hergibt", Radien, etc., wäre es vielleicht letztlich klüger, auf andere Wagen umzusteigen, die "von Natur aus" kürzer sind. Also Umbauwagen, auch vierachsig oder Vorkriegseilzugwagen...
meint grüßend
Roland
wichtig wäre es natürlich, zu wissen, inwieweit du gewillt bist, Eingriffe an den Wagen in Kauf zu nehmen! Sollte es möglichst original bleiben, käme eigentlich nur von Eichhorn die "13045" in Frage.
Ein generelles Problem hast du natürlich bei deinen Silberlingen: die Drehgestelle! ursprünglich waren die Drehgestelle auch entsprechend verkürzt, die (alte) Aufnahme der Kupplungen war auf Höhe hinter den Puffern
https://img.versacommerce.io/resize=1200x1000/c...4e2.JPG?v=1708958722
Ich weiß nicht, wann Arnold auf die "geniale" Idee kam, da Standard-Drehgestelle anzubringen
https://modelleisenbahngebraucht.de/media/image...gen-1-2-kl-db~2.webp
Nun kucken die, zudem wesentlich klobigeren Kupplungsschächte unter dem Wagen hervor! Was einen gigantischen Abstand zur Folge hat, der sich auch mit dem Einsatz der Eichhorn Kupplungen nur bedingt ändert! Entfernt man beide Kupplungen und stellt die Wagen Balg an Balg, wird man erkennen, daß sie selbst ohne Kupplungen nicht zusammenkommen, weil die Aufnahme viel zu weit herausguckt!
Du dürftest mit diesen Drehgestellen also keine Chance haben, einen auch nur annähernd vernünftigen Abstand hinzubekommen!
Da es wahrscheinlich auch nicht gelingen dürfte, die kürzeren Drehgestelle irgendwo noch aufzutreiben (waren auch an den ersten, kurzen Schnellzugwagen montiert...).
Eine Alternative, wenn du keinen gesteigerten Wert auf Originalität legst, sondern sie einfach nur gerne auf deiner Anlage, aus welchen Gründen auch immer, nutzen möchtest, wären Kulissen! Erfordern größere Eingriffe an Wagenboden und Drehgestellen, dürften aber deinem Ziel wesentlich näher kommen! Als da wären zum einen die Fleischmann Kulissen, 9574
https://www.mtr-exclusive.de/p/fleischmann-9574-2x-kurzkupplungs-nachruestsatz
Die zwar generell gut funktionieren, wenn sie auch nicht ganz günstig sind. Haben aber wahrscheinlich für dich den Nachteil, daß es keine Köpfe mit Standardkupplung dafür gibt! Du müsstest also zumindest an den Außenseiten der Garnitur trotzdem die original Kupplungen belassen, um mit dem Rest des Fuhrparks kuppeln zu können...
Alternativ wäre da noch die Peho Umrüstkulisse "005"
https://spur-n-teile.de/peh-005.html
Diese hat zwar auch die NEM - Klipsaufnahme moderner Kupplungen, aber dafür gibt es ja Standardkupplungen, sogar mit verschiedener Schachtlänge. Oder auch Kuppelstangen, um die Garnitur gegebenenfalls fest im Verbund zu kuppeln...
Allerdings muß ich meinen Vorpostern in gewisser Weise recht geben, es stellt sich schon die Frage, warum die alten Möhrchen, außer aus Sammlergründen, noch im Einsatz sind. Wenn die Anlage tatsächlich "nicht mehr hergibt", Radien, etc., wäre es vielleicht letztlich klüger, auf andere Wagen umzusteigen, die "von Natur aus" kürzer sind. Also Umbauwagen, auch vierachsig oder Vorkriegseilzugwagen...
meint grüßend
Roland
Hallo Roland, vielen Dank, sehr viel input und Möglichkeiten.
Ganz spontan der Einfall, die Krallen mit Feder und Federhalter weg, Magnetkupplung drunter, Drehgestell
bleibt erhalten und die Distanz individuell ausloten, siehe oben, #5.
Tja, was tun. Allen nochmals schönen Abend und eine gute Zeit, Grüße, Lothar
Ganz spontan der Einfall, die Krallen mit Feder und Federhalter weg, Magnetkupplung drunter, Drehgestell
bleibt erhalten und die Distanz individuell ausloten, siehe oben, #5.
Tja, was tun. Allen nochmals schönen Abend und eine gute Zeit, Grüße, Lothar
Wenn du zwei Arnold Silberlinge gegen den Druck der Kupplungsfedern zusammenschiebst, hast du ungefähr das, was sich mit Eichhorn 13043 Kupplungen ergibt. Immer noch extrem weit auseinander, lohnt m. E. die Mühe nicht. Ich finde die kurzen Silberlinge für kleine Anlagen durchaus nett. In Sachen Kuppelabstand sind das aber echte Extremfälle. Unter Beibehaltung von N-Standardkupplungen geht da nicht wirklich was, mit Fleischmann KK oder Magnetkupplungen habe ich keine Erfahrungen.
Ich habe die Eichhorn Kupplungen mal gekauft, um Arnold Umbauwagen umzurüsten. Die sind im Gegensatz zu den Silberlingen fast maßstäblich (10 mm verkürzt). Die Lücke zwischen den Wagen ist auch reichlich groß, aber deutlich besser als bei den Silberlingen. Da könnte die Umrüstung vielleicht was bringen - habe ich aber wegen des mangelnden Fortschritts beim Anlagenbau noch nicht getestet.
Ich habe die Eichhorn Kupplungen mal gekauft, um Arnold Umbauwagen umzurüsten. Die sind im Gegensatz zu den Silberlingen fast maßstäblich (10 mm verkürzt). Die Lücke zwischen den Wagen ist auch reichlich groß, aber deutlich besser als bei den Silberlingen. Da könnte die Umrüstung vielleicht was bringen - habe ich aber wegen des mangelnden Fortschritts beim Anlagenbau noch nicht getestet.
Beitrag editiert am 14. 04. 2025 21:23.
GrafKrolock - 14.04.25 22:09
Was Roland schreibt, ist tatsächlich auch noch wichtig: Bei der „normalen“ alten Kupplung lag der hintere Steg der Klaue etwa auf Höhe der Puffer. Mit der Zeit wurde man mutiger und ging noch weiter hinter die Puffer zurück, wie es Roco für gewöhnlich tat und am weitesten Arnold mit den Mitteleinstiegswagen ab Ende der 80er, was die dann prompt als „Kurzkupplung“ verkauften, obwohl da weder was mit Kulisse, noch mit einer versteiften Kupplung war.
Hier bei den Uralt-Möhrchen sieht man, dass wegen des eigentlich zu langen Drehgestells die Kupplungen so weit rausragen, dass nicht mal eine Klaue völlig ohne Längssteg die Wagen so weit zusammenbrächte, wie es mindestens notwendig wäre.
Minitrix war hier geschickter, denn die verkürzten m-Wagen hatten bei denen entsprechende Zwerg-Drehgestelle. Mittels der alten Roco-Kurzkupplung konnte man die auch recht eng zueinander bringen. Würde hier bei Deinen Arnolds aus genanntem Grund nicht funktionieren.
Wenn die Dinger als stylische Oldtimer im Einsatz bleiben sollen, dann nimm den Umstand doch einfach als immanent hin. So war es damals eben. Die uralten Märklin-Blech-Modelle waren auch kein Inbegriff an Vorbildlichkeit…
Viele Grüße
Falco
Hier bei den Uralt-Möhrchen sieht man, dass wegen des eigentlich zu langen Drehgestells die Kupplungen so weit rausragen, dass nicht mal eine Klaue völlig ohne Längssteg die Wagen so weit zusammenbrächte, wie es mindestens notwendig wäre.
Minitrix war hier geschickter, denn die verkürzten m-Wagen hatten bei denen entsprechende Zwerg-Drehgestelle. Mittels der alten Roco-Kurzkupplung konnte man die auch recht eng zueinander bringen. Würde hier bei Deinen Arnolds aus genanntem Grund nicht funktionieren.
Wenn die Dinger als stylische Oldtimer im Einsatz bleiben sollen, dann nimm den Umstand doch einfach als immanent hin. So war es damals eben. Die uralten Märklin-Blech-Modelle waren auch kein Inbegriff an Vorbildlichkeit…
Viele Grüße
Falco
Hallo,
Bitte denk dran, egal was du einbaust, es muss an der Kuppelstelle flexibel sein, sonst hast du ein starres Drehgestell mit 4 Achsen. Viel Spaß dazu mit R1!
Ich glaube, es hilft nur Selbstbau und dabei die Wagen für ewig zusammenzukuppeln. Beispielsweise mit einer dünnen flexiblen Platte, die man in die Mitte der Kupplungshalterungen mit einem feinen Messer reinschneidet und klebt. Die Platte muss vertikal eingebaut sein. Oder eine Litze die ausreichend starr und flexibel zugleich ist, also den richtigen Durchmesser hat. Mit Sekundenkleber reinkleben in beide Kupplungsaufnahmen. Das ist das Allermeiste was ich bei diesen Wagen machen würde, mehr sind sie nicht Wert.
Oder hau dir Drehgestelle amerikanischer Güterwagen drunter. Die sind kürzer, wohl mit Kupplung zusammen. Es kann nur unwesentlich vorbildwiedriger werden.
LG,
Gabor
Bitte denk dran, egal was du einbaust, es muss an der Kuppelstelle flexibel sein, sonst hast du ein starres Drehgestell mit 4 Achsen. Viel Spaß dazu mit R1!
Ich glaube, es hilft nur Selbstbau und dabei die Wagen für ewig zusammenzukuppeln. Beispielsweise mit einer dünnen flexiblen Platte, die man in die Mitte der Kupplungshalterungen mit einem feinen Messer reinschneidet und klebt. Die Platte muss vertikal eingebaut sein. Oder eine Litze die ausreichend starr und flexibel zugleich ist, also den richtigen Durchmesser hat. Mit Sekundenkleber reinkleben in beide Kupplungsaufnahmen. Das ist das Allermeiste was ich bei diesen Wagen machen würde, mehr sind sie nicht Wert.
Oder hau dir Drehgestelle amerikanischer Güterwagen drunter. Die sind kürzer, wohl mit Kupplung zusammen. Es kann nur unwesentlich vorbildwiedriger werden.
LG,
Gabor
Trainworld - 15.04.25 01:35
Moin in die Runde,
Arnold hatte eben diese verkürzten Drehgestelle anfangs auch, sie waren durchaus Minden-Deutz nachempfunden, nur eben ebenso gekürzt, wie die ganzen Wagen. Dieselben Drehgestelle fanden sich auch unter den ersten, verkürzten, Schnellzugwagen:
https://modelleisenbahngebraucht.de/media/image...enwagen-blau-db.webp
Sie waren kurz genug, um die Kupplungsaufnahme hinter die Puffer zu legen; damit wäre die verkürzte Kupplung eine Alternative und auch im Werkszustand waren die Abstände bei weitem nicht so gravierend...
Diese ersten Drehgestelle waren übrigens meines Wissens auch noch aus Metallguß und die ganz alte Kupplungsaufnahme mit dem gebogenen Blech. Die waren auch extrem hochbeinig.
Es kam dann zwischenzeitlich noch eine Ausgabe mit gleich verkürzten Drehgestellen, aber mit längerer Standardaufnahme. Die Wagen lagen etwas tiefer, aber die Kupplungskästen waren noch immer hinter den Puffern.
https://www.ebay.de/p/1404782366
Also hätten auch diese Drehgestelle im Verbund mit den kurzen Eichhorn wahrscheinlich ein relativ enges "Zusammenrücken" ermöglicht. Irgendwann einmal, ich vermute, mit Einführung der maßstäblichen Schnellzugwagen, flogen die kurzen D-Zugwagen mitsamt ihren Teilen aus dem Programm. Die ersten "Langen" waren ja die TEE-Wagen 1967, da gab es die kurzen noch im Katalog. Ein Jahr später kamen dann weitere "Lange", 1970 zum "10jährigen" waren dann die kurzen D-Zugwagen "Geschichte", nicht mehr im Katalog. Alle anderen "Kurzen", wie der ISG-Schlafwagen oder auch der INOX SNCF, hatten andere Drehgestelle. 1971 kamen dann genau diese ehemaligen "Kurzen" tatsächlich nochmals als "Juniorausführung" wieder in den Katalog. Und da, irgendwann zwischen 1971 und 1973, muss mit den Formen der kurzen Drehgestelle irgendwas geschehen sein. Entweder Formen kaputt oder irgendein *zensiert* beschloß, "technisch gehen die neueren Drehgestelle auch drunter, da sparen wir was". Denn im Katalüg 1973 werden die Hobbywagen just mit den langen Minden-Deutz abgebildet! Die ab da an der selben "Abstandskrankeit" leiden, wie Lothar's Silberlinge. Bei diesem zeigt das Katalogbild zwar auch 1973 noch die "Kurzen", aber ich vermute einfach, altes Bild...
Hier https://www.conradantiquario.de/img/katalog/arnold1974/lb27.jpg ,
einem Ausschnitt aus dem Arnold Katalog 1974/75, sieht man sehr deutlich die Unterschiede zwischen dafür passenden und unpassenden Drehgestellen...
Unter dem Label "extra preiswert" waren diese Wagen das letzte Mal im Katalog 1977/78, dann war ab 1978/79 nur noch der Silberling "übrig"... - und wie eh' und je mit alter Abbildung der kurzen Drehgestelle, die es da schon lange nicht mehr gegeben haben dürfte! erst mit dem Katalog 1979/80 erschien dann ein aktuelles Bild mit den zu langen Drehgestellen
https://www.conradantiquario.de/img/katalog/arnold_1979_1980/lb27.jpg .
Und das letzte Mal war der Silberling im Verbund mit den Umbauwagen dann 1981/82 im Katalog. Und im Gegensatz zu den Umbauwagen, die später nochmals ihre "Wiederauferstehung" als "Hobby"-Wagen feierten, blieb der einsame Silberling dann auch aus dem Programm.
Die preisgünstigste Lösung sehe ich darin, nach den alten Schnellzugwagen, 0341,- 42, -43 u. -44 zu suchen, die gibt es teilweise schon zu kleinen Preisen, wie hier:
https://www.ebay.de/itm/395913872768
https://www.ebay.de/itm/396130184913 etc.
Und dabei explizit auf den Abbildungen nach den kurzen Drehgestellen gucken! Bei rund 6 Euro pro Wagen kann man nicht viel flasch machen
. Und wenn man mehrere davon bei einem Anbieter erwischt und nur einmal Porto bezahlt...
Anschließend die Drehgestelle tauschen, die kurzen an die Silberlinge und die anderen Wagen mit den längeren Drehgestellen wieder veräußern. Falsch sind sie ja deswegen nicht, unter den späteren Nummern 3411 bis -13 hatten sie diese Drehgestelle ja werksmäßig.
Und wenn der Abstand dann noch immer "verbesserungswürdig" sein sollte, kann man ja Eichhorn trotzdem noch zu Hilfe nehmen...
Grüße
Roland
Zitat
... bei den Uralt-Möhrchen sieht man, dass wegen des eigentlich zu langen Drehgestells die Kupplungen so weit rausragen, dass nicht mal eine Klaue völlig ohne Längssteg die Wagen so weit zusammenbrächte, wie es mindestens notwendig wäre.
Minitrix war hier geschickter, denn die verkürzten m-Wagen hatten bei denen entsprechende Zwerg-Drehgestelle...
Arnold hatte eben diese verkürzten Drehgestelle anfangs auch, sie waren durchaus Minden-Deutz nachempfunden, nur eben ebenso gekürzt, wie die ganzen Wagen. Dieselben Drehgestelle fanden sich auch unter den ersten, verkürzten, Schnellzugwagen:
https://modelleisenbahngebraucht.de/media/image...enwagen-blau-db.webp
Sie waren kurz genug, um die Kupplungsaufnahme hinter die Puffer zu legen; damit wäre die verkürzte Kupplung eine Alternative und auch im Werkszustand waren die Abstände bei weitem nicht so gravierend...
Diese ersten Drehgestelle waren übrigens meines Wissens auch noch aus Metallguß und die ganz alte Kupplungsaufnahme mit dem gebogenen Blech. Die waren auch extrem hochbeinig.
Es kam dann zwischenzeitlich noch eine Ausgabe mit gleich verkürzten Drehgestellen, aber mit längerer Standardaufnahme. Die Wagen lagen etwas tiefer, aber die Kupplungskästen waren noch immer hinter den Puffern.
https://www.ebay.de/p/1404782366
Also hätten auch diese Drehgestelle im Verbund mit den kurzen Eichhorn wahrscheinlich ein relativ enges "Zusammenrücken" ermöglicht. Irgendwann einmal, ich vermute, mit Einführung der maßstäblichen Schnellzugwagen, flogen die kurzen D-Zugwagen mitsamt ihren Teilen aus dem Programm. Die ersten "Langen" waren ja die TEE-Wagen 1967, da gab es die kurzen noch im Katalog. Ein Jahr später kamen dann weitere "Lange", 1970 zum "10jährigen" waren dann die kurzen D-Zugwagen "Geschichte", nicht mehr im Katalog. Alle anderen "Kurzen", wie der ISG-Schlafwagen oder auch der INOX SNCF, hatten andere Drehgestelle. 1971 kamen dann genau diese ehemaligen "Kurzen" tatsächlich nochmals als "Juniorausführung" wieder in den Katalog. Und da, irgendwann zwischen 1971 und 1973, muss mit den Formen der kurzen Drehgestelle irgendwas geschehen sein. Entweder Formen kaputt oder irgendein *zensiert* beschloß, "technisch gehen die neueren Drehgestelle auch drunter, da sparen wir was". Denn im Katalüg 1973 werden die Hobbywagen just mit den langen Minden-Deutz abgebildet! Die ab da an der selben "Abstandskrankeit" leiden, wie Lothar's Silberlinge. Bei diesem zeigt das Katalogbild zwar auch 1973 noch die "Kurzen", aber ich vermute einfach, altes Bild...
Hier https://www.conradantiquario.de/img/katalog/arnold1974/lb27.jpg ,
einem Ausschnitt aus dem Arnold Katalog 1974/75, sieht man sehr deutlich die Unterschiede zwischen dafür passenden und unpassenden Drehgestellen...
Unter dem Label "extra preiswert" waren diese Wagen das letzte Mal im Katalog 1977/78, dann war ab 1978/79 nur noch der Silberling "übrig"... - und wie eh' und je mit alter Abbildung der kurzen Drehgestelle, die es da schon lange nicht mehr gegeben haben dürfte! erst mit dem Katalog 1979/80 erschien dann ein aktuelles Bild mit den zu langen Drehgestellen
https://www.conradantiquario.de/img/katalog/arnold_1979_1980/lb27.jpg .
Und das letzte Mal war der Silberling im Verbund mit den Umbauwagen dann 1981/82 im Katalog. Und im Gegensatz zu den Umbauwagen, die später nochmals ihre "Wiederauferstehung" als "Hobby"-Wagen feierten, blieb der einsame Silberling dann auch aus dem Programm.
Die preisgünstigste Lösung sehe ich darin, nach den alten Schnellzugwagen, 0341,- 42, -43 u. -44 zu suchen, die gibt es teilweise schon zu kleinen Preisen, wie hier:
https://www.ebay.de/itm/395913872768
https://www.ebay.de/itm/396130184913 etc.
Und dabei explizit auf den Abbildungen nach den kurzen Drehgestellen gucken! Bei rund 6 Euro pro Wagen kann man nicht viel flasch machen
Anschließend die Drehgestelle tauschen, die kurzen an die Silberlinge und die anderen Wagen mit den längeren Drehgestellen wieder veräußern. Falsch sind sie ja deswegen nicht, unter den späteren Nummern 3411 bis -13 hatten sie diese Drehgestelle ja werksmäßig.
Und wenn der Abstand dann noch immer "verbesserungswürdig" sein sollte, kann man ja Eichhorn trotzdem noch zu Hilfe nehmen...
Grüße
Roland
Hallo Roland,
Ich danke dir die Mühe für Recherche und Schreiben, dein Post war super informativ und extrem interessant!
LG,
Gabor
Ich danke dir die Mühe für Recherche und Schreiben, dein Post war super informativ und extrem interessant!
LG,
Gabor
Guten Morgen Roland,
respekt für Deine Arbeit und die Informationen zu später Stunde.
Das Fachwissen ist erfrischend,
Wünsche Dir einen angenehmen Tag, Grüße, Lothar.
respekt für Deine Arbeit und die Informationen zu später Stunde.
Das Fachwissen ist erfrischend,
Wünsche Dir einen angenehmen Tag, Grüße, Lothar.
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