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THEMA: GFN Dreipoler Kollektorspalten wie auskratzen?
THEMA: GFN Dreipoler Kollektorspalten wie auskratzen?
aaron - 09.04.25 08:01
Liebes Forum,
der altbekannte GFN Dreipoler macht seine altbekannten Probleme, die jeder kennt und die ich hier sicher nicht näher beschreiben muss.
Reinigungsprozesse mit Waschbenzin haben nicht geholfen; ich möchte als nächstes zusätzlich mechanisch die Kollektorspalten reinigen vom verklumpten Kohlenabrieb (auch im Sinne einer Eingrenzung der Fehlerursache).
Etwas verblüfft finde ich über die Suchfunktion heraus, dass fast alle das mit Zahnstochern machen.
Also, mit Zahnstochern komme ich nicht ansatzweise rein in die Kollektorspalten, die sind dafür viel zu eng! (Bruchteile eines Millimeters). Viele schreiben auch nur "auskratzen", jedoch nicht mit was.png)
Ich glaube, heute abend probiere ich es mal mit einem Stück Papier, ob man das durch die Spalten bekommt und gleichzeitig fest genug ist, um den Dreck rauszupulen.
Vielleicht hat aber noch jemand anders eine Idee ?
Und - Ihr geht wirklich richtig tief rein in die Kollektorspalten? Also nicht nur oberflächlich ankratzen?
Danke euch!
Viele Grüße!
der altbekannte GFN Dreipoler macht seine altbekannten Probleme, die jeder kennt und die ich hier sicher nicht näher beschreiben muss.
Reinigungsprozesse mit Waschbenzin haben nicht geholfen; ich möchte als nächstes zusätzlich mechanisch die Kollektorspalten reinigen vom verklumpten Kohlenabrieb (auch im Sinne einer Eingrenzung der Fehlerursache).
Etwas verblüfft finde ich über die Suchfunktion heraus, dass fast alle das mit Zahnstochern machen.
Also, mit Zahnstochern komme ich nicht ansatzweise rein in die Kollektorspalten, die sind dafür viel zu eng! (Bruchteile eines Millimeters). Viele schreiben auch nur "auskratzen", jedoch nicht mit was
Ich glaube, heute abend probiere ich es mal mit einem Stück Papier, ob man das durch die Spalten bekommt und gleichzeitig fest genug ist, um den Dreck rauszupulen.
Vielleicht hat aber noch jemand anders eine Idee ?
Und - Ihr geht wirklich richtig tief rein in die Kollektorspalten? Also nicht nur oberflächlich ankratzen?
Danke euch!
Viele Grüße!
Bloß nicht mit Papier, denn das fasert und davon hast du bereits genug im Spalt.
Also wenn die Wicklungen wirklich in Ordnung sind und der Trägerkopf für die Kollektoren wirklich NICHT verformt ist, dann gibt es ja die zig Spülmethoden mit den bekannten Lösungsmitteln von Waschbenzin bis SR24 oder Druckluft aus der Dose usw. , wenn das alles wieder trocknen und den Dreck verlieren soll.
Wer "zahnstochert" macht das im Trüben und mit viel Glück hebelt er dann das Kollektorblättchen aus und futsch isses.
Aber es gilt auch zu überlegen, wie viele Kilometer der Motor auf dem Buckel hat.
Günstige Börsenmodelle können durchaus den x-ten Kohlewechsel hinter sich haben und sind "fertig". Typische Kandidaten sind da zB die DB V100 oder V200, weil sie in dem Sinne eben Wegwerfloks sind.
Gruß Sven
Also wenn die Wicklungen wirklich in Ordnung sind und der Trägerkopf für die Kollektoren wirklich NICHT verformt ist, dann gibt es ja die zig Spülmethoden mit den bekannten Lösungsmitteln von Waschbenzin bis SR24 oder Druckluft aus der Dose usw. , wenn das alles wieder trocknen und den Dreck verlieren soll.
Wer "zahnstochert" macht das im Trüben und mit viel Glück hebelt er dann das Kollektorblättchen aus und futsch isses.
Aber es gilt auch zu überlegen, wie viele Kilometer der Motor auf dem Buckel hat.
Günstige Börsenmodelle können durchaus den x-ten Kohlewechsel hinter sich haben und sind "fertig". Typische Kandidaten sind da zB die DB V100 oder V200, weil sie in dem Sinne eben Wegwerfloks sind.
Gruß Sven
Hallo,
damit habe ich so mancher BR 212/ V100 von GFN (das sind "sehr anfällige" Kandidatinnen!) den Motor "gespült":
https://www.voelkner.de/index.php?mp=products&a...nt=Ad%20group%20%231
Der Reiniger hat einen "gewissen Druck" aus der Spraydose und trocknet vollständig aus, ohne einen Schmierfilm zu bilden. Verkrustungen werden aufgeweicht und lassen sich zusätzlich mit Druckluft (auch aus der Dose) gut wegblasen. Dem Motor schadete das in keiner Weise. Auch die Motorkohlen bleiben unversehrt.
Ansonsten hilft nur noch ein adäquates Ultraschallbad, oder wie in #1 bereits erwähnt, ein neuer Motor.
VG
Ralf
damit habe ich so mancher BR 212/ V100 von GFN (das sind "sehr anfällige" Kandidatinnen!) den Motor "gespült":
https://www.voelkner.de/index.php?mp=products&a...nt=Ad%20group%20%231
Der Reiniger hat einen "gewissen Druck" aus der Spraydose und trocknet vollständig aus, ohne einen Schmierfilm zu bilden. Verkrustungen werden aufgeweicht und lassen sich zusätzlich mit Druckluft (auch aus der Dose) gut wegblasen. Dem Motor schadete das in keiner Weise. Auch die Motorkohlen bleiben unversehrt.
Ansonsten hilft nur noch ein adäquates Ultraschallbad, oder wie in #1 bereits erwähnt, ein neuer Motor.
VG
Ralf
Hallo.
Mit etwas Vorsicht, den Spalt mit dem Glaspinsel reinigen.
Dazu kann man ja etwas Spiritus mit verwenden.
Umrüstung in GAM?
Gruß Klaro
Mit etwas Vorsicht, den Spalt mit dem Glaspinsel reinigen.
Dazu kann man ja etwas Spiritus mit verwenden.
Umrüstung in GAM?
Gruß Klaro
DCC-EX Freund - 09.04.25 12:00
Mahlzeit
Zahnstocher wirklich tabu?
In's Ultraschallbad sollte man einen Motor auch nicht legen außer man will ihn zerlegen.
Isopropanol mit Pipette aufträufeln ist hilfreich und erfolgreich.
Viel Erfolg.
Zahnstocher wirklich tabu?
In's Ultraschallbad sollte man einen Motor auch nicht legen außer man will ihn zerlegen.
Isopropanol mit Pipette aufträufeln ist hilfreich und erfolgreich.
Viel Erfolg.
Hallo Aaron,
ich benutze eine Stecknadel in einer selbsgebastelten Halterung wie in beigefügtem Photo ersichtlich.
Good Luck
Gerhard
Die von n-jerry zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich benutze eine Stecknadel in einer selbsgebastelten Halterung wie in beigefügtem Photo ersichtlich.
Good Luck
Gerhard
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Hallo Aaron,
hier noch ein Link für dein Problem.
https://www.1001-digital.de/pages/basteln-bauen...n/motorreinigung.php
Viele Grüße
Becci
hier noch ein Link für dein Problem.
https://www.1001-digital.de/pages/basteln-bauen...n/motorreinigung.php
Viele Grüße
Becci
Hallo aaron,
über die Motorrevision auch von Fleischmann-Motoren ist hier im Forum schon jede Menge geschrieben worden.
Deshalb nur so viel:
Die sog. Kollektorspalten sind keine tiefen materialfreien Spalten, sondern isolieren die einzelnen Kollektorbleche funktionsbedingt voneinander.
Mit Säubern und "Abkratzen" ist gemeint, dass der auf der Oberfläche des Füllmaterials der Spalten sitzende Kohle-Abrieb entfernt wird. Dazu bloß nicht mit harten, spitzen Gegenständen daran herumkratzen. Ansonsten ergibt sich eine Verschlimmbesserung, indem die Oberfläche des Füllmaterials uneben wird, und sich erst recht Kohle-Abrieb absetzt.
Deshalb die relativ weichen Holz-Zahnstocher.
Meine Reinigungsprozedur nochmals in Kürze:
Ein mit Waschbenzin getränktes Küchenkreppröllchen mit einem Zahnstocher auf das Kollektorblech drücken und die Motorachse von Hand drehen.
Kollektorspalten mit Zahnstocher "auskratzen" - nur oberflächlich!
Küchenkreppröllchen-Methode wiederholen.
Mit einer Feinmechanikerschraubenzieherklinge GANZ VORSICHTIG quer zu den Kollektorspalten über den Kollektor samt Spalt drübergleiten->Entfernung von eventuell vorhandenen Graten an den Übergängen Bleche/Spalten. Grate wirken nämlich wie Kohle-Hobel!
Nochmals Küchenkreppröllchen.
Unbedingt Kohlen mit dem Lötkolben ausglühen!
Danach sollte ein ansonsten intakter Motor wieder mit ganz wenig Bürstenfeuer laufen.
Ich hoffe, dass ich helfen konnte.
Viel Erfolg und viel Spaß!
j_jakob
über die Motorrevision auch von Fleischmann-Motoren ist hier im Forum schon jede Menge geschrieben worden.
Deshalb nur so viel:
Die sog. Kollektorspalten sind keine tiefen materialfreien Spalten, sondern isolieren die einzelnen Kollektorbleche funktionsbedingt voneinander.
Mit Säubern und "Abkratzen" ist gemeint, dass der auf der Oberfläche des Füllmaterials der Spalten sitzende Kohle-Abrieb entfernt wird. Dazu bloß nicht mit harten, spitzen Gegenständen daran herumkratzen. Ansonsten ergibt sich eine Verschlimmbesserung, indem die Oberfläche des Füllmaterials uneben wird, und sich erst recht Kohle-Abrieb absetzt.
Deshalb die relativ weichen Holz-Zahnstocher.
Meine Reinigungsprozedur nochmals in Kürze:
Ein mit Waschbenzin getränktes Küchenkreppröllchen mit einem Zahnstocher auf das Kollektorblech drücken und die Motorachse von Hand drehen.
Kollektorspalten mit Zahnstocher "auskratzen" - nur oberflächlich!
Küchenkreppröllchen-Methode wiederholen.
Mit einer Feinmechanikerschraubenzieherklinge GANZ VORSICHTIG quer zu den Kollektorspalten über den Kollektor samt Spalt drübergleiten->Entfernung von eventuell vorhandenen Graten an den Übergängen Bleche/Spalten. Grate wirken nämlich wie Kohle-Hobel!
Nochmals Küchenkreppröllchen.
Unbedingt Kohlen mit dem Lötkolben ausglühen!
Danach sollte ein ansonsten intakter Motor wieder mit ganz wenig Bürstenfeuer laufen.
Ich hoffe, dass ich helfen konnte.
Viel Erfolg und viel Spaß!
j_jakob
teppichbahner - 09.04.25 15:35
Moin,
nach dem mechanischem Auskratzen mit ganz kleinem Schraubendreher und dem Abrunden der Kanten wird man nicht drumherum kommen, die Zwischenräume auch irgendwie ein wenig aufzufüllen und damit gegen die Kanten zu isolieren. Für letzteres fehlt mir aber auch noch das passende Material. Lack auf Lösemittelbasis funktioniert, hält aber auch nicht ewig.
Gruß
Klaus
nach dem mechanischem Auskratzen mit ganz kleinem Schraubendreher und dem Abrunden der Kanten wird man nicht drumherum kommen, die Zwischenräume auch irgendwie ein wenig aufzufüllen und damit gegen die Kanten zu isolieren. Für letzteres fehlt mir aber auch noch das passende Material. Lack auf Lösemittelbasis funktioniert, hält aber auch nicht ewig.
Gruß
Klaus
Hallo Jakob,
Das war die entscheidende Information, das war mir so nicht bewusst. Danke dir!
Dann geht es natürlich auch mit dem Zahnstocher, da ich nicht in die Tiefe (die es ja so nicht gibt) gehen muss.
Alles andere ist mir bekannt zu den GFN-Dreipolern, habe ja schon einige wieder zum Leben erweckt.
Danke auch an alle anderen Beteiligten für ihre Tipps!
Beste Grüße!
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die sog. Kollektorspalten sind keine tiefen materialfreien Spalten, sondern isolieren die einzelnen Kollektorbleche funktionsbedingt voneinander.
Das war die entscheidende Information, das war mir so nicht bewusst. Danke dir!
Dann geht es natürlich auch mit dem Zahnstocher, da ich nicht in die Tiefe (die es ja so nicht gibt) gehen muss.
Alles andere ist mir bekannt zu den GFN-Dreipolern, habe ja schon einige wieder zum Leben erweckt.
Danke auch an alle anderen Beteiligten für ihre Tipps!
Beste Grüße!
#9 Gerne. Viel Erfolg.
Hallo zusammen, hallo Aaron,
wie Jacob das beschreibt hat sich auch bei mir als die beste Lösung ergeben. Was eine sehr gute Hilfe dabei ist, ist die Verwendung einer Lupen-App auf dem Smartphone. Bei gutem Licht kann man damit eine detaillierte Makroaufnahme machen und am Bildschirm des Computers siehst Du sehr genau, ob noch Beleg entfernt werden muss oder nicht.
Grüße an alle
Randy
wie Jacob das beschreibt hat sich auch bei mir als die beste Lösung ergeben. Was eine sehr gute Hilfe dabei ist, ist die Verwendung einer Lupen-App auf dem Smartphone. Bei gutem Licht kann man damit eine detaillierte Makroaufnahme machen und am Bildschirm des Computers siehst Du sehr genau, ob noch Beleg entfernt werden muss oder nicht.
Grüße an alle
Randy
Hallo Klaus,
Scheine Arbeit die ich mir nicht angetan habe:
Motor zerlegen, Spalten mit 2K Kleber hauchdünn auffüllen, und nach dem aushärten das überschüssige Material wieder abtragen, Drehbank oder mittels einer Bohrmaschine und Feile.,
Könnte man ja mal an einem alten Motor versuchen.
Gruß Detlef
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
die Zwischenräume auch irgendwie ein wenig aufzufüllen und damit gegen die Kanten zu isolieren.
Scheine Arbeit die ich mir nicht angetan habe:
Motor zerlegen, Spalten mit 2K Kleber hauchdünn auffüllen, und nach dem aushärten das überschüssige Material wieder abtragen, Drehbank oder mittels einer Bohrmaschine und Feile.,
Könnte man ja mal an einem alten Motor versuchen.
Gruß Detlef
Und wozu soll das gut sein?
Der Kollektor wird durch Verschleiß über die Zeit kleiner.
Also wird auch von dem Füllmaterial etwas abgetragen werden und das verschmiert dann den Kollektor.
Ich wende meist das pyrolytische Reinigungsprogramm an.
Ein Motor hält locker 30V kurzzeitig aus. Dabei verbrennt der Kohlenabrieb zu Asche und kann trocken ausgeblasen werden. Kurzzeitig bedeutet kurzzeitig.
Sind Motoren auch äusserlich verölt, kommen sie in ein Ultraschallbad mit Wasser und Spülmittel und werden danach getrocknet und die Lager neu geölt.
Theorie und Praxis liegen manchmal sehr weit auseinander.
Ich bin Praktiker.
Jürgen H.
Der Kollektor wird durch Verschleiß über die Zeit kleiner.
Also wird auch von dem Füllmaterial etwas abgetragen werden und das verschmiert dann den Kollektor.
Ich wende meist das pyrolytische Reinigungsprogramm an.
Ein Motor hält locker 30V kurzzeitig aus. Dabei verbrennt der Kohlenabrieb zu Asche und kann trocken ausgeblasen werden. Kurzzeitig bedeutet kurzzeitig.
Sind Motoren auch äusserlich verölt, kommen sie in ein Ultraschallbad mit Wasser und Spülmittel und werden danach getrocknet und die Lager neu geölt.
Theorie und Praxis liegen manchmal sehr weit auseinander.
Ich bin Praktiker.
Jürgen H.
Hallo N-Gemeinde,
ich muss Jürgen recht geben: bisher ist keiner meiner Motoren durch ein U-Schall Bad mit SR 24 in die ewigen Jagdgründe gewandert. Die Sache mit der Pyrolyse war mir neu, erscheint aber logisch. Wenn ein Backofen das kann, warum sollte sich der Motor am kurzzeitigen Limit anders verhalten! Ich werde das beim nächsten Kandidaten mal ausprobieren.
Und ja: wenn die Kohlen nicht mehr "verölt" sind, sondern durch den Öl-Entzug am Lötkolben wieder richtig hart geworden sind, entsteht auch nicht sofort wieder der Abrieb, zumindest nicht der klebrige.
Ich selbst bin bekennender Fan der Fleischmann Motortechnik und mir ist ein reparabler Motor allemal lieber als die Einwegmotoren mit "Stahl"pinseln am Kollektor.. Wenn die abgenutzt sind ist der Motor hin.
Gruß
Freddie
ich muss Jürgen recht geben: bisher ist keiner meiner Motoren durch ein U-Schall Bad mit SR 24 in die ewigen Jagdgründe gewandert. Die Sache mit der Pyrolyse war mir neu, erscheint aber logisch. Wenn ein Backofen das kann, warum sollte sich der Motor am kurzzeitigen Limit anders verhalten! Ich werde das beim nächsten Kandidaten mal ausprobieren.
Und ja: wenn die Kohlen nicht mehr "verölt" sind, sondern durch den Öl-Entzug am Lötkolben wieder richtig hart geworden sind, entsteht auch nicht sofort wieder der Abrieb, zumindest nicht der klebrige.
Ich selbst bin bekennender Fan der Fleischmann Motortechnik und mir ist ein reparabler Motor allemal lieber als die Einwegmotoren mit "Stahl"pinseln am Kollektor.. Wenn die abgenutzt sind ist der Motor hin.
Gruß
Freddie
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ich selbst bin bekennender Fan der Fleischmann Motortechnik und mir ist ein reparabler Motor allemal lieber als die Einwegmotoren mit "Stahl"pinseln am Kollektor.. Wenn die abgenutzt sind ist der Motor hin.
Genau wie ich auch. Ich will Motoren reparieren können und die Wartung nehme ich dabei gerne in Kauf.
Beim Ultraschallbad in SR24 hatte ich allerdings schon öfters mal das Problem, dass sich einer der Magneten abgelöst hatte, aber beim Fleischmann Dreipoler ist das kein Problem einen solchen Magneten einfach wieder anzukleben. Sogar eine kleine Nut hilft für einen guten Sitz. Das ist bei der Wartung halt ein kleiner Umweg.
Grüße
Randy
Beitrag editiert am 11. 04. 2025 08:23.
Wer genau hinschaut, sieht was sich am Kollektorspalt so abspielen muss.
Gereinigt mit Waschbenzin und Pinsel, weil sich so ergab...
Gruß Sven
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Gereinigt mit Waschbenzin und Pinsel, weil sich so ergab...
Gruß Sven
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Update
Die alte DBV100 läuft wieder, nachdem sie gut 10 Jahre abgestellt stand.
Weil der Redakteur einer Moba- Zeitung verlangte, dass ich DB - Loks ablichten möge, kaufte ich das billigste was ging. Fährt nicht, Motor ist fest!
Ja, also es war neben der Reinigung auch wichtig die Andruckfedern zu tauschen, oder eben zu dehnen. Die Federn und neue Bürsten sparte ich dann für das nächste Mal auf. Die Lok fährt auch so ganz wunderbar, nur ein Haftreifen zerbröselte noch.und wurde paarweise getauscht.
Die Patinierung geriet zum Desaster, ahnte ich doch nicht, dass der Vorbesitzer mit irgend einer Farbe heimlich nachgebessert hatte, die sich mit Waschbenzin auflöste.
Nun hat die Lok richtige Rostbeulen, die ich eigentlich so nicht wollte, aber auch zu faul war, alles abzuweichen. Später vielleicht nochmal....jetzt nicht.
Aaron, dir wünsche ich Erfolg bei der Motoraufarbeitung.
Gruß Sven
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Die alte DBV100 läuft wieder, nachdem sie gut 10 Jahre abgestellt stand.
Weil der Redakteur einer Moba- Zeitung verlangte, dass ich DB - Loks ablichten möge, kaufte ich das billigste was ging. Fährt nicht, Motor ist fest!
Ja, also es war neben der Reinigung auch wichtig die Andruckfedern zu tauschen, oder eben zu dehnen. Die Federn und neue Bürsten sparte ich dann für das nächste Mal auf. Die Lok fährt auch so ganz wunderbar, nur ein Haftreifen zerbröselte noch.und wurde paarweise getauscht.
Die Patinierung geriet zum Desaster, ahnte ich doch nicht, dass der Vorbesitzer mit irgend einer Farbe heimlich nachgebessert hatte, die sich mit Waschbenzin auflöste.
Nun hat die Lok richtige Rostbeulen, die ich eigentlich so nicht wollte, aber auch zu faul war, alles abzuweichen. Später vielleicht nochmal....jetzt nicht.
Aaron, dir wünsche ich Erfolg bei der Motoraufarbeitung.
Gruß Sven
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Hallo Sven. Die V100 ist wundervoll gealtert
So bringe ich das nicht mal mit Absicht hin.
Gruß ðŸ˜„ tto
So bringe ich das nicht mal mit Absicht hin.
Gruß ðŸ˜„ tto
Hallo zusammen,
ich möchte kurz auf die ursprünglich Frage zur Reinigung der Kollektorspalten eingehen.
Ich reinige die mit einem 0.1mm oder 0,05mm Kupferblech. Also ich habe mir ein kleines spitz zulaufendes dreieckiges Stück Kupferblech mit der Nagelschere der Freundin ausgeschnitten, und an ein Holzstäbchen geklebt. Das geht nur mit fremden Scheren, also nicht mit eigenen Scheren..png)
Es geht auch mit einem Q-Tip Stäbchen aus Kunststoff als Werkzeugträger. Natürlich ohne das Baumwollmaterial. Also ohne Q-Tip. Auch das geht natürlich nur wenn man noch Kunststoff-Q-Tip Stäbchen hat. Sonst ist das leider nicht möglich. Wer also diese modernen lahmen Karton Q-Tip Stäbchen hat, der kann das leider alles nicht machen..png)
Dann schiebt man das Blech vorsichtig seitlich in den Kollektorspalt in Richtung Anker und zurück. Weil es Kupferblech ist, kann man den Kollektor damit aus versehen kaum zerkratzen wenn man mal abrutscht. Härtere Metalle würde ich nicht verwenden, weil man damit die empfindliche Oberfläche des Kollektors zerkratzen könnte.
Allerdings ist der volle Kollektorspalt (Graphit/Öl) auch oft ein Zeichen für Grate am Kollektor die die Kohlen abschleifen.
Man sollte mit einem feinen Schraubenzieher oder einem Skalpell die Kanten der Schlitze am Kollektor mit ganz wenig Kraft und viel Gefühl entgraten indem man mit wenig Druck die Klinge quer, im flachen Winkel über die Kanten zieht. Dabei nicht abrutschen, also wirklich minimaler Anpressdruck und langsam arbeiten.
Die entgrateten Kollektoren verursachen weniger Abrieb, also setzen sich die Spalten weniger zu.
Zusätzlich die Kohlen mit einem Feuerzeug ausglühen. Denn fettige Bürsten reiben auch schneller ab.
Diese Entgratungsmethode ist noch von Stefan Glasmachers. Der hatte diese halbgängigen Schnecken vertrieben.
Mit freundlichen Grüßen,
Willi/Treno
ich möchte kurz auf die ursprünglich Frage zur Reinigung der Kollektorspalten eingehen.
Ich reinige die mit einem 0.1mm oder 0,05mm Kupferblech. Also ich habe mir ein kleines spitz zulaufendes dreieckiges Stück Kupferblech mit der Nagelschere der Freundin ausgeschnitten, und an ein Holzstäbchen geklebt. Das geht nur mit fremden Scheren, also nicht mit eigenen Scheren.
Es geht auch mit einem Q-Tip Stäbchen aus Kunststoff als Werkzeugträger. Natürlich ohne das Baumwollmaterial. Also ohne Q-Tip. Auch das geht natürlich nur wenn man noch Kunststoff-Q-Tip Stäbchen hat. Sonst ist das leider nicht möglich. Wer also diese modernen lahmen Karton Q-Tip Stäbchen hat, der kann das leider alles nicht machen.
Dann schiebt man das Blech vorsichtig seitlich in den Kollektorspalt in Richtung Anker und zurück. Weil es Kupferblech ist, kann man den Kollektor damit aus versehen kaum zerkratzen wenn man mal abrutscht. Härtere Metalle würde ich nicht verwenden, weil man damit die empfindliche Oberfläche des Kollektors zerkratzen könnte.
Allerdings ist der volle Kollektorspalt (Graphit/Öl) auch oft ein Zeichen für Grate am Kollektor die die Kohlen abschleifen.
Man sollte mit einem feinen Schraubenzieher oder einem Skalpell die Kanten der Schlitze am Kollektor mit ganz wenig Kraft und viel Gefühl entgraten indem man mit wenig Druck die Klinge quer, im flachen Winkel über die Kanten zieht. Dabei nicht abrutschen, also wirklich minimaler Anpressdruck und langsam arbeiten.
Die entgrateten Kollektoren verursachen weniger Abrieb, also setzen sich die Spalten weniger zu.
Zusätzlich die Kohlen mit einem Feuerzeug ausglühen. Denn fettige Bürsten reiben auch schneller ab.
Diese Entgratungsmethode ist noch von Stefan Glasmachers. Der hatte diese halbgängigen Schnecken vertrieben.
Mit freundlichen Grüßen,
Willi/Treno
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