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THEMA: Vorstellung Gleisplan/ Projekt Modellbahn im Gebirgstal
der Gleisplan meiner neuen Anlage hat für mich die Umsetzungsreife erreicht und bevor ich die bestehende Testanlage abbaue und in den Neubau starte, möchte ich die Gelegenheit nutzen euch meinen Gleisplan vorzustellen.
*Nachtrag: Der Text ist deutlich länger geworden als erwartet, ich bedanke mich im voraus fürs Lesen und Teilnehmen an meinem Projekt.
Vorab ein paar Worte zu mir und zum Thema der Anlage:
Ich würde mich als Neueinsteiger in Spur N bezeichnen, aber nicht als blutiger Anfänger.
Vor gut zwei Jahren bin ich mit einem Startset wieder in die Praxis der Modellbahn eingestiegen und gleichzeitig auch den Wechsel von Spur H0 nach Spur N.
Da ich gerne den ein oder anderen Fehler auch mal selbst machen muss um ihn besser zu verstehen, habe ich eine 'Testanlage' auf 2,40m*1,30m über 2,5 Ebenen aufgebaut um verschiedene Sachen zu testen und Erfahrungen zu sammeln. Den Bahnhof und den Wendel von der Testanlage werde ich in die neue Anlage übernehmen, da ich damit sehr zufrieden bin.
Die Anlage wird einen Teil eines Gebirgstals darstellen, auf der linken Seite öffnet sich das Tal und die zweigleisige Hauptstrecke kommt aus der Berg hervor, verläuft anschließend am Berg entlang und im rechten Teil der Anlage
wird das Tal deutlich breiter und die Strecke läuft durch einen mittleren Bahnhof einer größeren Ortschaft/ kleiner Stadt und verschwindet dann zwischen Bäumen aus dem Sichtfeld.
Die Landschaft bzw. die Region folgt keinem konkreten Vorbild, mir gefallen Gebirge und es ist ein lang gehegter Wunsch eine Anlage mit diesem Thema zu gestalten.
Der Bahnhof ist an ein Vorbild angelehnt, allerdings um etwa die Hälfte gegenüber dem Vorbild verkürzt.
Die räumlichen Gegebenheiten bedingen, dass sich die Modellbahn den Raum mit dem Wohnzimmer und dem Büro teilen muss. Daher haben die Abmessung quasi keinen Spielraum.
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Die blau umrandete Grundfläche der Anlage hat an den Außenkanten 5cm Luft zu den Außenmaßen des Unterbaus, daher sind an einigen Stellen Gleise auch außerhalb der Grundfläche. Der Unterbau wird aus mehreren Segmenten in Rahmenbauweise entstehen. Die Anlage hat die Maße 3,80m x 2,4m in U-Form (an der jeweils längsten Seite).
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Als Gleismaterial wird das Fleischmann Gleis ohne Bettung verwendet, lediglich der Gleiswechsel im Bogen vor dem Bahnhof wird über Minitrix Bogenweichen geführt, sowie im Bergbahnhof findet eine Peco Code80 Bogenweiche Verwendung.
Die Steigungen in den Wendel liegen bei 1,9%, die Steigung auf der Nebenstrecke liegt bei 1,4%.
Die Anlage wird überwiegend automatisch betrieben werden, da ich gerne den fahrenden Zügen zuschaue. In den beiden Bahnhöfen besteht die Möglichkeit manuell zu rangieren. Ebenfalls möglich ist ein halbautomatischer Betrieb. Die Nebenstrecke, die in die Berge führt, kann zusätzlich manuell bedient werden.
Die gesamte Anlage wird digital gesteuert über BiDiB-Komponenten von Fichtelbahn und Rocrail.
Der Schattenbahnhof (Ebene 0) hat eine Gleislänge von 20m und kann 15 - 25 Züge aufnehmen. Der Schattenbahnhof wird von beiden Seite von einem doppelgleisigen Wendel angebunden, die Durchfahrtsrichtung ist festgelegt von links nach rechts, die Züge aus dem rechten Wendel umfahren daher einmal den Schattenbahnhof um dann in den Schattenbahnhof einzufahren.
Die grüne Strecke markiert die Umfahrung des Schattenbahnhofs, ich kann die Züge von beiden Wendeln aus kreiseln lassen sollte kein geeigneter Platz frei sein und ich kann auch einen bestimmten Zug aus dem Schattenbahnhof holen, indem die davor parkenden Züge eine Runde drehen.
Der Schattenbahnhof könnte auf dem freien Platz des rechten Flügels noch durch ein paar Gleise ergänzt werden, bspw. für Wendezüge.
Ebenfalls auf Ebene 0 findet sich, in blau markiert, eine Option um Zugspeicher anzusetzen und dadurch ganze Züge von oder auf die Anlage zu fahren.
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Die erste sichtbare Ebene 1 enthält die Paradestrecke entlang einer Bergkette und nach einer kurzen Fahrt durch den Berg schließt sich der Bahnhof mit BW an.
Der Bahnhof wird über U-Profile abnehmbar und verschiebbar sein um Havarien zu bergen oder Wartungsarbeiten im Schattenbahnhof durchführen zu können.
Der Abstand zwischen Ebene 0 und Ebene 1 sind 13,5cm. Das ist bedingt durch die Übernahme des Wendels meiner Testanlage und ist für mich für die Erste Hilfe ausreichend.
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Das gelbe Gleis im Bahnhof dient hauptsächlich dem Holzumschlag, zwischendurch kann dort aber auch der Schienenbus der Nebenbahn halten.
Die beiden Gleise links und rechts vom Mittelbahnsteig sind für Personenzüge des Nah- und Fernverkehrs.
Die blauen Gleise markieren das BW und dienen u.a. zum abstellen von Wagen, Triebzügen oder Lokomotiven.
Bei der Position des Bahnhofgebäudes habe ich mich noch nicht endgültig festgelegt. Auf der aktuellen Position würden Holzwagen den Schienenbus am Hausbahnsteig blockieren. Auf der anderen Seite des Gleises, würde der Lagerplatz zwischen Ort und Bahnhof liegen und das Bahnhofsgebäude recht nah an den geplanten Berg ranrücken.
Bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Richtung Paradestrecke besteht die Möglichkeit über die lila markierte Abzweigung in die Berge zu fahren oder die Paradestrecke zu umfahren und über die gelb markierten Gleise zurück in den Schattenbahnhof zu fahren. Gleichzeitig kann vom Wendel aus auch direkt in den Bahnhof gefahren werden ohne die Paradestrecke zu nutzen.
Auf der anderen Seite führt die Strecke versteckt zwischen Bäumen und einem leicht ansteigenden Gelände des Ortes wieder zurück in den Schattenbahnhof.
Die Nebenstrecke in die Berge führt über zwei Kreise am Ende in einen kleinen Bahnhof auf dem linken Flügel. Die Züge werden eine Schlucht überqueren und sollen auch an anderer Stelle nochmal zu sehen sein, da hab ich mich noch nicht festgelegt wo genau.
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Die Brücke/ Viadukt (orange markiert) über die Schlucht ist 20cm über Ebene 1 angesetzt.
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Der Bergbahnhof ist 31,5cm über Ebene 1.
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Die Nebenstrecke dient dazu, das geschlagene Holz vom Berg ins Tal zu bringen und Touristen auf den Berg zu bringen, die nicht wandern wollen.
Aktuell fehlen in der Planung der Nebenstrecke noch Ausweichgleise, damit gleichzeitig ein Zug bergauf und ein Zug bergab fahren können.
Im Anschluss an diese Vorstellung habe ich noch ein paar Fragen an das Schwarmwissen:
- Wie seht ihr den Abstand zwischen Hauptebene und Bergebene von 31,5 cm, verleiht das einen glaubwürdigen Eindruck oder sollte ich das nochmal anpassen? (Anhand der aktuellen Planung wären bis zu 10cm mehr drin, Steigung dann ~1,8% statt 1,4%)
- Gibt es noch Stellen, die im Betrieb zum 'Stillstand' führen können? (Sollte durch die durchgängige zweigleisige Ausführung vermieden werden)
- Wie schätzt ihr ein, lässt sich auf dem 30/40cm schmalen Anlagenteil eine einigermaßen realistische steile Bergflanke umsetzen?
Ich würde mich über eure Meinung und Anregungen zu meinem Projekt freuen :)
Fragen beantworte ich gerne und fehlende Infos oder Detailbilder des Gleisplan reiche ich gerne nach.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag Abend,
Lukas
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man kann den Entwurf so bauen, wenn man jede Menge Brettchen an die eigentlichen Grundplatten anbaut und die Rückwände sich verschieben bzw. drücken lassen.... glücklich wirst Du sicherlich auch mit diesem Wiederaufbau der Anlage auf Dauer nicht werden. Warum baust Du die Trassen auf die ultimativen Plattenkanten?
Die berechneten Steigungen sind löblich.
Es ist halt die Frage, was Du mit dem "Mittelgebirgstal" darstellen möchtest: Rheintal, Weserbergland, Alpen, Schwarzwald, Eifel, Distelrasen oder z.B. gar Elbsandsteingebirge, Harz, Spessart oder Erzgebirge. Oder willst Du einfach nur so ein paar Züge entlang der Wände und erweiterten Plattenkanten fahren lassen?
Holzverladung ist o.k., aber nicht auf Gleis 1 gleich neben den Empfangsgebäude, spendiere Deiner Anlage ein Holzverlade-Gleis. Mal ganz unter aus der heutigen Praxis: Es dauert fast einen halben Arbeitstag, bis ein Holztransport-Zug klar ist, bis der Zug beladen und verwogen wurde (die Lkws kommen oft nicht just in time) . Wagenlisten-mäßig erfasst wurde, der Auftraggeber seinen "Segen" gegeben und ein Wagenmeister nach technischer, eingehender Untersuchung den Daumen gehoben hat und nach der Vollen Bremsprobe abfahrtbereit ist.... schnell mal "aufladen, Lok anhängen und sofort abfahren" is weissgott nich... eine "Demut gegenüber der Uhrzeit" ist Grundvoraussetzung für den Job als "Güterzug-Kutscher"
Dein Schattenbahnhof wählt anschlussmäßig den fast kleinsten Radius, zudem sind die SBF-Gleise unterschiedlich lang.
Hast Du schon mal über "Zwischen-Kulissen" nachgedacht? "Schattenbahnhof" im wahrsten Sinne des Wortes als "Bahnhof im Schatten hinter der Zwischenkulisse"?
Und warum baust Du den Bahnhof samt BW (max. bis Epoche IV) nicht in den Mittelteil, mit Ausläufern an den Anlagen-Schenkeln?
Tja, sehr viele Fragen, und wenig Antworten in der Beschreibung. Nix für ungut
Werfe die Flinte nicht ins Korn, aber mache möglichst nicht die gleichen Fehler wie vor dem 1. Abriss der Anlage, sondern gucke erst mal, was historische Fotos so alles für Deine Ziele hergeben und findet Deinen persönlichen "Finger-Schnippser" heraus..... https://www.drehscheibe-online.de/foren/list.php?017
Viele Grüße
Andreas
Gestern abend hätte ich noch dem ersten Lesen etwas ganz anderes geschrieben, aber man soll ja positiv bleiben
Du schreibst, dass der Raum auch als Wohn- und Bürozimmer dienen soll.
Willst Du wirklich 10 Jahre auf einer Baustelle wohnen, wo alles irgendwie rumliegt, weil ich niemanden kenne, der jedes Mal abends alles wegräumt?
Jetzt mein Vorschlag:
nutze den Raum rechts komplett für Deine Modellbahn. Davor kannst Du eine Schiebetüre oder einen blickdichten Vorhang machen.
Die Maße des Raumes kann zumindest ich beim Betrachten der Bilder leider nicht lesen, da sie am Rand verschwinden oder unleserlich werden; aber die kannst Du sicher nachreichen.
Und wenn der meist unnötige bzw überbewertete Wendel doch rein muss, kann er sicher in einem der Ecken versteckt werden
helko
Die Kombination Modellbahn-Zimmer und Büro betreibe ich seit über vierzig Jahren - allerdings ohne Wohnzimmer. Ich konnte damit immer gut leben. Helko hat recht: Es liegt immer "etwas" herum. Bei mir war dieses "etwas" immer ziemlich umfangreich.
Man muß den Bürobereich und die Modellbahn nicht hermetisch voneinander trennen. Ich betreibe z. B. eine immerhin vierstöckige "Schreibtischhintergehungsbahn", die in mehrere Ebenen im Bücherregal mündet. Vielleicht eine Anregung für eine zusätzliche Nebenstrecke?
Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Freude bei der weiteren Planung und beim Bau. Bei mir ist - trotz der langen Bauzeit - noch kein Ende in Sicht. Aber es macht mir nach wie vor Spaß, und das ist der wichtigste Gesichtspunkt.
Herzliche Grüße
Elmar
die Idee, die MoBa ins Wohnzimmer zu integrieren finde ich stark.
Automatischer Zugbetrieb, zurücklehnen, zuschauen, genießen. Hat was.
Auf der anderen Seite gibt es ein paar Stolperstellen. Mögliche Dauerbaustelle wurde schon genannt. Dann wäre der Schutz der MoBa vor äußeren Einflüssen zu nennen. Sehe ich richtig, dass die Sitzmöbel genau vor der MoBa stehen? Was passiert, wenn sich jemand unsanft niederlässt? Erdbeben 9,8 im Schattenbahnhof? Wie sieht es mit dem Schutz vor Staub aus?
In Deinem Konzept bin ich auch über die Holzverladung gestolpert. Der angesprochene Schienenbus fährt üblicherweise nach Fahrplan. Das beißt sich mit der Güterverladung.
Deine Frage bezüglich 30-40cm für Darstellung Gebirgstal: kommt darauf an. Je felsiger, desto steiler. Mit Stützmauern, Galerien etc. könntest Du auch noch ein paar cm. gewinnen. Den Tipp mit Vorbildfotos finde ich sehr gut. Und vielleicht baust Du Dir mal grob einen kleinen Ausschnitt, vielleicht 40cm Deines Tales. Einfach provisorisch ein paar Styrodur-Platten stapeln und mal schauen, was das für einen Eindruck macht, Die Hauptstrecke, das ansteigende Gelände dahinter, mal ein paar Bäume reinstecken. Dann hast Du mit wenig Aufwand einen guten ersten Eindruck.
Viele Grüße,
Matthias
die oben genannten 31,5cm Höhenunterschied wären in echt 50,4m -- das auf 30-40cm Tiefe glaubwürdig mit Bahn darzustellen, dürfte nicht ganz einfach sein. 50m Höhenunterschied sind auch noch nicht unbedingt "Gebirge"...
Wenn das eine sehr steile Felswand wird, würde die Bahn unten bestimmt in einer Steinschlaggalerie fahren, bzw. da würden viele Schutzverbauungen zu sehen sein -- ok, kann auch sehr interessant aussehen und ist bestimmt anspruchsvolll zu basteln.
Generell habe ich mir den Gesamtplan nicht so recht vorstellen können, vielleicht habe ich dadurch was nicht erkannt.
Viele Grüße
Michael
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: AK
Warum baust Du die Trassen auf die ultimativen Plattenkanten?
In der Sichtebene gibt es eine kurze Stelle, da sind 3cm Abstand zur Anlagenkante, ansonsten mindestens 5cm und mehr. Die 3cm Abstand sollte ich noch entschärfen.
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: AK
Es ist halt die Frage, was Du mit dem "Mittelgebirgstal" darstellen möchtest
Die Vorstellungen gehen in Richtung Harz, Erzgebirge, Riesengebirge, also Mittelgebirge mit viel Wald, aber auch interessanten Felsformationen, Steilwänden, Abbrüchen etc.
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: AK
Holzverladung ist o.k., aber nicht auf Gleis 1 gleich neben den Empfangsgebäude, spendiere Deiner Anlage ein Holzverlade-Gleis. Mal ganz unter aus der heutigen Praxis: Es dauert fast einen halben Arbeitstag, bis ein Holztransport-Zug klar ist, bis der Zug beladen und verwogen wurde
Das ist tatsächlich eine Besonderheit die ich vom Original übernommen habe, allerdings wurde dort das Gleis 1 nur in Ausnahmefällen für die Personenbeförderung genutzt. Dann wird es sinnvoll sein für meine Abwandlung erst das Empfangsgebäude zu platzieren und dahinter den Holz-Zug abzustellen.
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: AK
Hast Du schon mal über "Zwischen-Kulissen" nachgedacht? "Schattenbahnhof" im wahrsten Sinne des Wortes als "Bahnhof im Schatten hinter der Zwischenkulisse"?
Und warum baust Du den Bahnhof samt BW (max. bis Epoche IV) nicht in den Mittelteil, mit Ausläufern an den Anlagen-Schenkeln?
Tja, sehr viele Fragen, und wenig Antworten in der Beschreibung. Nix für ungut , aber ein Entwurf wird erst dann gefällig gelingen, wenn man ein Konzept hat und eine Geschichte zur dargestellten Anlage "imaginär" drumherum spinnen kann...
Über Zwischenkulissen habe ich mal nachgedacht, aufgrund der geringen Tiefe und den gewünschten Motiven wieder verworfen, da es dann die eigene landschaftliche Gestaltung meinem Eindruck nach deutlich einschränkt.
Der Bahnhof in der aktuellen Planung hat eine Tiefe von etwa 60cm, und wäre dadurch zu breit für den Mittelteil mit 30cm Breite. Das könnte man planungstechnisch natürlich überarbeiten, schätzungsweise würden dann nur noch 2, maximal 3 Gleise in der Breite übrig bleiben, die restlichen Anlagen würden an die Seite wandern.
Grundsätzlich eine interessante Idee, ich schiebe mal auf dem Plan ein wenig hin und her und schaue ob ich einen weiteren Entwurf finde, der mir gefällt.
Das Konzept/ die Geschichte der Anlage folgt dem was mehr als Spielbahn verstanden wird. Ein Durchgangsbahnhof einer größeren Ortschaft im Tal eines Mittelgebirges, dort halten nur ausgewählte Züge des Fernverkehrs, kurze Züge des Regionalverkehrs verbinden die Ortschaft mit weiteren (nicht dargestellten) Ortschaften im Tal. Die ankommenden (Tages-) Touristen sind Naturliebhaber, die sich entweder die Ortschaft anschauen, zum Wandern aufbrechen oder mit einem Schienenbus weiter in die Höhe fahren und von dort aus zurück wandern. Neben den Touristen hat der Bahnhof seine Bedeutung im Holzumschlag, das von den umliegenden Bergen ins Tal gebracht, ggf. verarbeitet und anschließend die Weiterreise außerhalb des Tals antritt.
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: helko
Willst Du wirklich 10 Jahre auf einer Baustelle wohnen, wo alles irgendwie rumliegt, weil ich niemanden kenne, der jedes Mal abends alles wegräumt?
Jetzt mein Vorschlag:
nutze den Raum rechts komplett für Deine Modellbahn. Davor kannst Du eine Schiebetüre oder einen blickdichten Vorhang machen.
Die Maße des Raumes kann zumindest ich beim Betrachten der Bilder leider nicht lesen, da sie am Rand verschwinden oder unleserlich werden; aber die kannst Du sicher nachreichen.
Moin helko,
Da die Wohnung keine räümlichen Alternativen anbietet, ist das ein Kompromiss mit dem ich leben kann. Ein bisschen aufräumen muss sein, aber ein perfekt ordentliches Wohnzimmer wird es für einige Zeit nicht geben.
Da der Raum leider nur an der linken Seite Fenster hat, ist es schwierig den Raum zu teilen, da ich im hinteren Teil dann gar kein Tageslicht mehr habe.
Die Maße des ganzen Raums hatte ich nicht mit aufgeführt, der Raum ist 3,80m breit und 5,60m lang.
Moin Elmar,
die Wohnsituation gibt hier aktuell kaum Alternativen, daher habe ich 'nur' zwei Zimmer mit Tageslicht zur Verfügung und aus verschiedenen Gründen ist es für mich keine Option das Schlafzimmer mit der Modellbahn zu teilen.
Daher ein Raum für das Alltagsleben, das Büro brauche ich auch nicht täglich, da aktuell nur wenig Home Office anfällt, aber für den Fall genieße ich einen vorbereiteten Arbeitsplatz zu haben. Gleichzeitig ist der Schreibtisch ein prima Ort für Bastelarbeiten, die man nicht auf dem Wohnzimmertisch oder in der Küche machen möchte.
Meine Gäste sind bisher schon an die wechselnden Zustände von kreativem Chaos bis hin zu Katalog verdächtig gewöhnt...ich gehe damit recht entspannt um, wenn man sich im kreativen Chaos nicht wohlfühlt, dann gibt's immer die Möglichkeit den Besuch mit in ein nahegelegenes Café zu nehmen.
das ist eine interessante Anregung mit den Bücherregalen, das werde ich im Hinterkopf behalte ob sich das hier auch umsetzen lassen könnte.
Unter anderem habe ich seit einiger Zeit einen kleinen Tisch auf Rollen, auf dem ich das Material und Werkzeug mit dem ich arbeite ablegen kann und der dann wenn Besuch kommt schnell unter der Anlage verschwindet.
Moin Matthias,
Auf dem Plan steht es tatsächlich direkt an der Anlage, in der Realität werde ich schauen, dass da noch etwas Platz dazwischen kommt und keine direkte Kraftübertragung stattfindet.
In den letzten zwei Jahren konnte ich feststellen, dass sich der Staub (auf den Schienen) in Grenzen hält. In regelmäßigen Abständen fahre ich mit einem Staubsaugerzug über die Anlage bislang hat das gut funktioniert.
Das ist ein guter Tipp, ein Provisorium zu bauen. Das wird denke ich noch besser funktionieren als die spartanische 3D Ansicht.
Moin MHAG,
Gebirge ist nicht die allerbeste Wahl gewesen, ich hätte da vielleicht besser Mittelgebirge verwendet.
Die Umrechnung ins Original habe ich vorsichtshalber nicht vorgenommen, selbst flache Mittelgebirge würde im Modell schnell 2-3 Meter in der Höhe in Anspruch nehmen, vom Hochgebirge ganz zu schweigen.
Grade die Flächenverhältnisse zwischen Realität und Modell sind immer ein Kompromiss, und mit einem Maß muss man dann mal beginnen.
Das oben erwähnte Provisorium wird dann etwas Klarheit in eine mögliche Umsetzung bringen, da kann ich dann auch verschiedene Gestaltungen testen.
Was fehlt dir um dir den Plan besser vorzustellen?
Vielen Dank an alle für die Anregungen und die positiven Rückmeldungen und Wünsche.
Schöne Grüße
Lukas
ich finde, du holst mit deinem Konzept das Optimum aus der bestehenden Wohn/Arbeits/Hobbysituation heraus.
Ich habe mir auf Basis von IKEA-Servierwägen fahrbare Werkzeugwägen gebaut, deren 2 Meter hohe Steher mit Magnetleisten zusammengehalten werden, an denen ich mein Werkzeug unkompliziert ablegen kann.
Davon ausgehend, könntest du überlegen, ob du nicht ein oder zwei fahrbare Werkzeugschränke kaufst oder baust und adaptierst.
Wenn du bastelst, stellst du sie so, wie sie gerade am praktischsten sind.
Wenn "Wohnen" bzw. Besuch angesagt ist, schiebst du den breiten Teil verkehrt herum unter die Anlage, sodass er kaum Platz wegnimmt.
Die Rückseite kann man wie einen Raumteiler gestalten, also schlicht oder als Bild/Poster, oder als lebende Wand mit feinem Grünzeug.
Alternativ kann man die Rückseite doppelt aufklappbar, quasi als Paravent anlegen, sodass man einen breiten Sichtschutz vor der Anlage hat. Der Sichtschutz misst dann ausgeklappt bis zur dreifachen Länge des Werkschrankes und kann auch im 90 Grad-Winkel die Ecken der Modellbahn abdecken.
Beispiel für eine Basis:
https://www.powerplustools.de/werkstattwagen-le...lzarbeitsplatte.html
VG Freetrack
nachdem Du noch etwas mehr Einblick in deine Beweggründe gegeben hast, möchte ich Dir ein paar Anregungen zu deinem Schattenbahnhof geben. Du willst den SBhf nur in einer Richtung betreiben, aber aus beiden Richtungen deine Hauptstrecke über die Wendel in den SBhf einfahren können. Das kostet sehr viel Strecke, in der man den Zug nicht sieht. Zwei alternative Vorschläge: Du kannst mit weniger Weichen mehr Abstelllänge erreichen, wenn Du das Layout ähnlich wie im Bild 1 dargestellt anpasst. Etwas mehr zu meinen Erfahrungen zur Gestaltung eines Schattenbahnhofes findest Du auch hier im ersten Beitrag: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1438296
Zweite Variante: Warum nicht in jeweiliger Fahrtrichtung jeweils auf 3 Gleise verzweigen und eine Verbindung zwischen den Richtungen schaffen. Habe ich auch mal probiert zumindest für eine Seite zu zeichnen.
Vielleicht helfen Dir die Ideen. Grade im SBhf sind weniger Weichen und einfache Gleisgeometrie immer ein Zugewinn an Betriebssicherheit und damit Fahrspaß.
LG Rimbert
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- 2-gleisige (Gebirgs-)bahnen gingen Selten an Steilwänden vorbei, eher im "flachen" Tal. Und wenn doch, dann sind sie im Modell schwierig und vor allem "glaubwürdig" darzustellen
- wenn, dann waren diese eher Eingleisig (z.B. Martinswand)
- Deine Gleisradien sind eher Strassenbahn, wieso also nicht als (Steilstrecken-)Thema wie Würzburg, Mainz oder Stuttgart
- Wenn doch Fernbahn, dann stelle mal ZWEI Deiner längsten Personenwagen auf solche Gleisbögen(!); die meisten laufen dann vor Schreck aus dem Zimmer.
Das letzte Argument: Das Zimmer sähe nur vollgestopft aus
Ergebnis: das Ganze massiv abspecken, dafür die Gleisradien extrem weiten
helko
Nachtrag:
mit Scarm und ähnlichen Billig-Produkten wirst Du Deine Phantasien nicht visualisieren / darstellen können
Dankeschön.
Die Idee mit fahrbaren Werkzeugschränken als Sichtschutz für den Blick unter die Anlage finde ich spannend, das werde ich als Idee für die Zeit nach dem Rohbau merken.
Moin Rimbert,
vielen Dank für die Anregungen zum Schattenbahnhof, Ich hab mich nochmal dran gesetzt und ihn überarbeitet.
Ich hab auch probiert 3 Gleis pro Richtung anzulegen und dabei ist mir wieder aufgefallen, warum ich die Idee ursprünglich verworfen habe, an ein paar wenigen Stellen fehlt mir der entscheidende Platz um eine sinnvolle Verbindung der Strecken anzulegen.
In der Umarbeitung ist dann erste Entwurf des Schattenbahnhofs entstanden und nachdem ich die Umfahrung eingeplant hatte, hab ich den Rest nicht weiter angefasst.
Hier ist der neue Plan, ich habe jetzt 5 durchgehende Gleise, mit Radien zwischen 25,3cm und 37cm und die Anzahl der Weichen deutlich reduziert, sowie von 24° auf 15° Weichen umgestellt, und dadurch gleichmäßigere Abstände erhalten.
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Würdest du empfehlen, wenn der Schattenbahnhof nur in einer Richtung befahren wird, auf den zweiten Wendel zu verzichten und beide Strecken über einen nach unten zu führen?
Schöne Grüße
Lukas
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2-gleisige Bahnstrecken neben felsigen Steilwänden sind nicht häufig, aber es gibt sie.
Da ich hier keine Bilder von Google Streetview anhängen sollte, über die Koordinaten 45.31702624758565, 6.330056079524105 findet sich eine solche Strecke, die mich u. a. inspiriert hat.
Die Höhe der direkten Berge ~700m, im Hintergrund dann auch die deutlich größeren Berge.
Wie oben erwähnt, ich bin mehr ein Spielbahner als ein realitätsgetreuer Nachbauer existierender Landschaften. Dazu wäre für ein solches Projekt dann mindestens eine größere Fabrikhalle notwendig um, im Modell, Mittelgebirge mit Höhen ab 3m und realitätsgetreue Gleisbögen ab 5m umzusetzen.
Bisher bin ich noch nicht vor Schreck aus dem Zimmer gelaufen, wenn mein Fernzug mit 6 Wagen á 165mm LüP über Radien ab 32,9cm fährt, sondern schaue mir das seit gut einem Jahr gerne an.
Ich stimme dir zu, dass das Zimmer voll wird, das ist ein Umstand mit dem ich gut leben kann.
Und was Scarm angeht, mein Ziel ist nicht eine perfekte Visualisierung damit zu schaffen, dafür sind andere Programme wesentlich geeigneter. Es ist für mich mehr eine grobe Orientierung wie das ganze wirken kann.
Ob der Preis billig ist oder nicht, ist eine andere Diskussion, die jeder für sich selbst entscheiden muss.
Schöne Grüße
Lukas
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: helko
2-gleisige (Gebirgs-)bahnen gingen Selten an Steilwänden vorbei
.... wenn, dann waren diese eher Eingleisig (z.B. Martinswand)
Ich gebe es zu, ich kenne das Grundgesetz bzw. die Verfassung nicht auswendig.
Gibt es da irgendeinen Paragraphen, der vorschreibt, dass eine MoBa der Wirklichkeit zu entsprechen hat?
Und die Karwendelbahn ist bei der Martinswand ab 2,5 Promille durchgehend zweigleisig.
Sollte sie eingleisig werden, einfach noch ein Bierchen nachschütten!
(((wobei 45.31702624758565, 6.330056079524105 doch eher eine Talstrecke und keine Bergstrecke ist ???)))
VG Freetrack
Die Mittenwaldbahn, auch Karwendelbahn genannt, ist eine 56 Kilometer lange, durchgehend eingleisige und elektrifizierte Eisenbahnstrecke in den österreichischen und deutschen Alpen.
Nachtrag
Text aus Wikipedia
Das stimmt. Das war nur das erste was mir wieder eingefallen ist und ich direkt wiedergefunden habe.
Die Lötschberg Bergstrecke ist zweigleisig und läuft zeitweise auch an steilen Felsen vorbei:
z.B: https://youtu.be/9g8LO67j4RY?feature=shared&t=7207
Oder
https://youtu.be/OLeYu2V5dVI?feature=shared&t=9705
Ähnliches hab ich entweder bei der Gotthard oder Brenner Bergstrecke ebenfalls gesehen, das finde ich nur grade nicht wieder…Ich sollte mir die Bilder und Videos bei Gelegenheit mal speichern
Schöne Grüße
Lukas
Nun zu den Vorgaben ( Mittelgebirge, zweigleisig, eventuell an einer Felswand) fällt mir die Eifelstrecke ein ..
Heute im Südlichen Teil ( Gerolstein - Trier) zwar überwiegend eingleisig aber bis 1945 ( eventuell auch etwas Später) war die Strecke zweigleisig. im Bereich Bitburg-Erdorf - Kyllburg verläuft die durch einen recht engen Abschnitt des Kylltals und an einer Felswand bzw. zum Teil mit Stützmauer gesicherten Hang vorbei.
Oder passend zu dem Bahnhof .. die südliche Ausfahrt von Bitburg- Erdorf.. hier zweigt die Strecke nach Bitburg ( Stadt) ab Überquert kurz nach der Ausfahrt die Kyll und steigt dann recht stark an. die Eifelstrecke folgt dem Flusslauf.
Und die für eine Hauptstrecke eher ungewöhnlichen Radien bis etwa 300m
Schöne Grüße von der Mosel
Mathias
vielen Dank für den super Tipp, an die Eifelstrecke hab ich gar nicht gedacht. Dabei liegt meine Heimat quasi direkt nebenan, nur einmal über den Rhein.
Das schaue ich mir genauer an
Schöne Grüße
Lukas
Na kein Problem.
Ich selbst plane Landschaft in Anlehnung an Eifel/ Mosel Region. Betrieblich eher Mosel.. nur den Gleisplan hab ich noch nicht wirklich.
Aber als Vorbild für deine moba gingen auch die Lahntal- Bahn.. oder die eine oder andere Strecke im Westerwald.
Ja manchmal hat man das Vorbild vor der Tür und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr 😜
Schöne Grüße von der Mosel
Mathias
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
an ein paar wenigen Stellen fehlt mir der entscheidende Platz um eine sinnvolle Verbindung der Strecken anzulegen.
Kannst Du mir bitte mal schreiben, wie groß der Schenkel auf der linken Seite ist? Ich kann das nicht genau erkennen. Hat der 70 x 90 cm?
LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: RJK
Kannst Du mir bitte mal schreiben, wie groß der Schenkel auf der linken Seite ist?
Guten Abend Rimbert,
Die Außenmaße sind:
linke Außenkante: 120cm
Breite: 70cm
rechte/Innere Außenkante: 90cm
Schöne Grüße
Lukas
gerne teile ich meine Gedanken zum Schattenbahnhof mit Dir. Du willst deine Züge über eine schöne Paradestrecke fahren sehen und dabei die Möglichkeit haben, verschiedene Züge in beiden Richtungen fahren zu lassen.
Ich glaube, bei deinem Konstrukt sind zwei Wendel richtig. Du hast eine zweigleisige Paradestrecke, da gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten a) das ganze als Hundeknochen ausführen, dann hast Du im Grunde einen sehr langen Kreisverkehr, oder b) zwei Kreise, die im sichtbaren Teil parallel laufen. Du hast Dich für letzteres entschieden. Beim Hundeknochen müsstest Du am oberen Ende, eine Schleife bauen, die dazu führt, das Züge sofort wieder auftauchen. Bei zwei Kreisen musst Du über die zweite Wendel wieder nach unten kommen, um den SBhf zu erreichen,
Da es aber zwei Kreise sind, würde dies ohne Verbindung dazuführen, daß die Züge jeweils nur in einer Richtung über die Paradestrecke fahren, kann man so machen, magst Du aber vielleicht als langweilig empfinden.
Mein Vorschlag ist daher den SBHf wie beigefügt auszuführen. Du hast in jeder Richtung 4 Abstellgleise, wovon das äußere zusätzlich über eine Kehrschleife aus der anderen Fahrtrichtung erreicht werden kann. So maximierst Du einerseits die Länge der möglichen Abstellgleise und hättest auch noch die Möglichkeit einen Zug unten kreisen zu lassen. Wobei mir sich nicht erschließt, warum Du das machen willst. Ich habe nur den linken Teil gezeichnet, rechts kann man das aber ja genauso ausführen.
LG Rimbert
Die von RJK zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: RJK
Mein Vorschlag ist daher den SBHf wie beigefügt auszuführen. […]und hättest auch noch die Möglichkeit einen Zug unten kreisen zu lassen. Wobei mir sich nicht erschließt, warum Du das machen willst.
Vielen Dank für den Vorschlag! Ich schau mir das in Ruhe an, wenn ich morgen von der Intermodellbau zurück bin.
Ich hab da einige Inspirationen mitgenommen und wieder ein paar Ideen mehr, was ich vielleicht ändern/ verbessern könnte.
Die Kreisel Idee ist dadurch entstanden, dass mich auf der Testanlage gestört hat, dass wenn ich einen bestimmten Zug sehen möchte, ich erstmal alle anderen Züge vorher fahren lassen musste. Durch den Kreisel unten, kann ich jetzt auch einen ganz bestimmten Zug in die Sichtebene holen.
Zitat - Antwort-Nr.: 21 | Name: RJK
Beim Hundeknochen müsstest Du am oberen Ende, eine Schleife bauen, die dazu führt, das Züge sofort wieder auftauchen.
Da es aber zwei Kreise sind, würde dies ohne Verbindung dazuführen, daß die Züge jeweils nur in einer Richtung über die Paradestrecke fahren, kann man so machen, magst Du aber vielleicht als langweilig empfinden.
Das waren die grundlegenden Gedanken schon bei der Planung der Testanlage.
Hundeknochen hatte ich aus dem Grund erstmal verworfen, damit mehr Zeit vergehen kann, bis der Zug wieder auftaucht und Züge aus beiden Richtungen über die Paradestrecke fahren zu lassen.
Auf der Testanlage hatte ich die Paradestrecke zwischen beiden Wendeln eingesetzt, da gab es dann noch die Option ohne Halt im Bahnhof den Zug fahren zu lassen.
Schöne Grüße Lukas
PS: Ein weiteres Vorbild für mehrgleisige Hauptstrecken an Steilhängen hab ich noch gefunden.
Eine der Haupstrecken aus dem Ruhrgebiet läuft bei Syburg an den Ruhrsteilhängen vorbei und ist an diesem Abschnitt sogar viergleisig.
Rudi
die Beiträge aus #4 und #8 und etwas Pause von der Planung, haben mich dazu gebracht die sichtbare Ebene zu überdenken. Das ganze hat jetzt etwas mehr Zeit als gedacht in Anspruch genommen, aber aus der Erfahrung der Testanlage, lieber einmal mehr nachdenken, als mehrmals die gleiche Arbeit zu machen.
[quote nr=#4 name=Matthias_S ] die Idee, die MoBa ins Wohnzimmer zu integrieren finde ich stark.
Automatischer Zugbetrieb, zurücklehnen, zuschauen, genießen. Hat was.[/quote]
[quote nr=#8 name=RJK ]Das kostet sehr viel Strecke, in der man den Zug nicht sieht.[/quote]
Ich habe mich dazu entschlossen, den bestehenden Wendel nicht weiter zu verwenden, ein paar Änderungen hätte ich sowieso vornehmen müssen und insgesamt ist er für die neue Anlage etwas zu groß.
Durch den Wegfall der Wendel konnte ich bisherige Spielräume besser nutzen, die Segmente des rechten Teils sind nun 90cm breit (+10cm).
Das Segment mit dem Wendel schrumpft um 20 cm, dadurch wird der Zugang zum Schreibtisch etwas bequemer und der Bereich mit dem Bahnhof erhält nochmal ~7,5cm Platz.
Das hat mir ermöglich die Paradestrecke auf dem rechten Flügel weiterzuführen, in einer verdeckten Schleife mündet die Paradestrecke dann in der östlichen Bahnhofseinfahrt. Die westliche Bahnhofseinfahrt wird erreicht durch eine zweigleisige Abzweigung aus der Paradestrecke.
Die Paradestrecke auf dem rechten Flügel läuft nicht auf derselben Ebene wie der Bahnhof sondern führt sanft nach unten. Durch entsprechende Landschaft wird das dann noch etwas besser getrennt.
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Um mehr Abwechslung zu ermöglichen soll die westliche Bahnhofsausfahrt und das äußere Gleis der Paradestrecke gemeinsam in einem eingleisigen Wendel weiter in den Schattenbahnhof führen (siehe rote Pfeile).
Eingleisig daher, weil der Wendel "falsch" dreht, sprich das innere Gleis führt bergauf, das äußere bergab. Durch die Lage des Bahnhofs lässt sich das nicht ohne weiteres ändern.
Ich denke der Abwechslung und dem Fahrbetrieb wird das kurze eingleisige Stück (1,5 Runden) nicht allzu stark einschränken. Wie ist da eure Einschätzung?
[quote nr=#21 name=RJK ]
Mein Vorschlag ist daher den SBHf wie beigefügt auszuführen. Du hast in jeder Richtung 4 Abstellgleise, wovon das äußere zusätzlich über eine Kehrschleife aus der anderen Fahrtrichtung erreicht werden kann.[/quote]
Moin Rimbert,
Mir ist heute mein Denkfehler bewusst geworden, deine Idee war so gedacht, dass die Abfahrt des rechten Wendels in die Auffahrt des linken Wendels übergeht oder?
Ich hatte bislang versucht, die Schattenbahnhöfe getrennt zu wenden, da die Wendel nicht in der gleichen Richtung laufen und ich sonst das andere Gleis kreuzen muss. Und zwei unabhängige Wendekreise kosteten zuviel Platz.
Den Schattenbahnhof überarbeite ich grade, durch den eingleisigen Wendel würde ich dann zwei Richtungsgleise aus dem eingleisigen Wendel anlegen und sechs Richtungsgleise aus dem Hauptwendel. Was hälst du von der Idee?
Schöne Grüße
Lukas
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nachdem der Planung noch ein paar Änderungen erfahren sind, das Probemodul für den Höhenunterschied entstanden ist und alles ein wenig Zeit hatte zu wirken und zu reifen ist nun die Paradestrecke im finalen Stadium angekommen.
Nach zwei vollen Wochen komme ich dann hoffentlich in der nächsten Woche dazu mit dem Aufbau der neuen Segmente zu beginnen.
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Die Paradestrecke läuft nun durchgehend vom linken Flügel bis zum rechten Flügel, auf dem rechten Flügel besteht jetzt ein Höhenunterschied zum Bahnhof von 10cm, die im letzten Beitrag erkennbare Abzweigung zum Bahnhof habe ich entfernt, da sie mir mit der Zeit immer unrealistischer wirkte.
Die Züge die den Bahnhof Richtung Osten (unten) verlassen, fahren über die Paradestrecke in den Schattenbahnhof und die Züge aus der westlichen Bahnhofsausfahrt fahren zunächst im verdeckten Bereich und fahren dann von links kommend über die Paradestrecke in den Schattenbahnhof.
Zusätzlich kann die Paradestrecke aus beiden Richtungen vom Schattenbahnhof befahren werden.
Anbei noch Bilder des Probemoduls um die Wirkung der Höhenunterschiede der ursprünglichen Planung wirken zu lassen.
Bild 1 zeigt den Höhenunterschied zwischen Paradestrecke und Bergbahn von etwa 21cm.
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Bild 2 zeigt den Höhenunterschied zwischen Paradestrecke und Bergbahn von etwa 31cm.
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Bild 3 zeigt die seitliche Ansicht.
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Bild 4 zeigt die horizontalen Abstände der verschiedenen Ebenen.
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Anhand dessen habe ich mich dazu entschieden, das Höhenniveau der Paradestrecke etwas zu senken und das des Bahnhofs etwas anzuheben, dadurch entfällt eine zusätzliche Runde Bergauf und mögliche sichtbare Strecken werden nicht so gequetscht wie auf den Bildern zu sehen.
Der Höhenunterschied zwischen Paradestrecke und Bergbahn wird bei etwa 25cm liegen.
Zudem haben Stellproben ergeben, dass ich dem Mittelteil noch etwa 10cm mehr Platz in der Tiefe geben kann, dadurch rückt die Paradestrecke etwas von der Steilwand weg und ich kann diese auch ggf. noch etwas weniger steil umsetzen.
Ich wünsche euch einen schönen Abend
Lukas
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coole Idee, mit deinem Probemodul für die Höhenunterschiede. Allerdings würde ich andere Schlüsse draus ziehen. Ich finde, die 21 cm sind schon sehr viel, das sind in Echt 33m! Auch im Gebirge findet man so steile Hänge nicht über ein so lange Strecke. Das erschlägt beim betrachten. Ich glaube, 15 - 18cm reichen locker. Die Streckenführung der Paradestrecke gefällt mir jetzt sehr gut.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Mir ist heute mein Denkfehler bewusst geworden, deine Idee war so gedacht, dass die Abfahrt des rechten Wendels in die Auffahrt des linken Wendels übergeht oder?
Sorry, mir ist erst jetzt aufgefallen, daß Du mir eine Frage gestellt hattest. Die Antwort ist ja
LG Rimbert
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Vielen Dank für deine Einschätzung und die Blumen. Ich werde mir das mit der Höhe nochmal genauer betrachten.
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: RJK
coole Idee, mit Deine Probemodul für die Höhenunterschiede. Allerdings würde ich andere Schlüsse draus ziehen. Ich finde, die 21 cm sind schon sehr viel, das sind in Echt 33m! Auch im Gebirge findet man so steile Hänge nicht über ein so lange Strecke. Das erschlägt beim betrachten. Ich glaube, 15 - 18cm reichen locker. Die Streckenführung der Paradestrecke gefällt mir jetzt sehr gut.
Die Blumen für die Idee gehören Matthias, der mich in #4 auf die Idee gebracht hat
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Matthias_S
Und vielleicht baust Du Dir mal grob einen kleinen Ausschnitt, vielleicht 40cm Deines Tales. Einfach provisorisch ein paar Styrodur-Platten stapeln und mal schauen, was das für einen Eindruck macht, Die Hauptstrecke, das ansteigende Gelände dahinter, mal ein paar Bäume reinstecken. Dann hast Du mit wenig Aufwand einen guten ersten Eindruck.
Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: RJK
Sorry, mir ist erst jetzt aufgefallen, daß Du mir eine Frage gestellt hattest. Die Antwort ist ja . Wenn man dem Rechtsfahrgebot folgt, ergibt sich das. Ich habe den SBhf mal schematisch mit beiden Seiten gezeichnet. Es sind jetzt zwei Kehrschleifen eingebaut, die es erlauben, Züge im SBhf zu wenden. Als Nebeneffekt ergibt sich das von dir gewünschte "Kreiseln"
Kein Problem, das war ja kurz vor Ostern und danach jagte hier ein Termin den nächsten ;)
Vielen Dank für den Gleisplan zum Schattenbahnhof, das gefällt mir gut!
Die Lage des Bahnhofs hat dazu geführt, dass ich hinter dem Bahnhof einen ‚schweizer‘ Wendel (Linksfahrgebot) habe, beim eingleisigen Verlauf auf der Testanlage war das nicht weiter schlimm mit der doppelgleisigen Ausführung muss ich da zwischendurch wechseln.
Schöne Grüße Lukas
entspricht die Lage des Bahnhofs noch dem aus #24? Und du möchtest sowohl von der Paradestrecke als auch vom Bahnhof direkt zum SBhf fahren können (rote Pfeile)?
Falls ja, hätte ich noch einen anderen Vorschlag zur Gleisführung.
LG Rimbert
ja die Lage des Bahnhofs hat sich nicht verändert. Ich überarbeite aktuell noch die Zufahrten in den Bahnhof, mit der westlichen Ausfahrt bin ich schon einen Schritt weiter, mit der östlichen Zufahrt hab ich noch keine gute Idee.
Genau, die Paradestrecke würde ich gerne auf beide Seite an den SBhf anbinden, damit Züge auch ohne Halt durch die Landschaft fahren können und ich denke es ist ein Vorteil, wenn die Züge aus dem Bahnhof nicht immer über die Paradestrecke fahren müssen sondern auch mal nicht wiederauftauchen können.
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Ich hab ein aktuelles Bild des Bahnhofs, inkl. der Abfahrt aus der östlichen Bahnhofsausfahrt gemacht. Mit dem aktuellen Verlauf auf die Paradestrecke komme ich mir mit den darüberliegenden Weichen und Antriebe nicht in die Quere.
Zusätzlich hab ich auf den zuführenden Strecke zum Bahnhof noch Richtungspfeile eingetragen, falls ich da einen Denkfehler im Rechtsfahrgebot habe gerne anmerken
Schöne Grüße
Lukas
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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Genau, die Paradestrecke würde ich gerne auf beide Seite an den SBhf anbinden, damit Züge auch ohne Halt durch die Landschaft fahren können und ich denke es ist ein Vorteil, wenn die Züge aus dem Bahnhof nicht immer über die Paradestrecke fahren müssen sondern auch mal nicht wiederauftauchen können.
Das beides zu realisieren ist echt anspruchsvoll, da Du aus unterschiedlichen Richtungen in den SBhf einfahren willst.
Das reizt mich, ich mach mir mal Gedanken dazu.
Was mir noch nicht ganz klar ist, wie Du die andere Seite des Bahnhofes anbinden willst. Gibt das eine weitere nicht sichtbare "Parade"-strecke hinter der Felswand bis zum linken Gleiswendel? Falls ja, würde ich die zum Teil sichtbar machen. Sonst ist es schade um die weite Strecke die die Züge fahren, ohne gesehen zu werden.
LG Rimbert
Ich habe mal den Anschluß der Paradestrecke und des Bahnhofs an den SBhf gezeichnet. Es geht, so wie Du es willst und unter Beachtung des Rechtsfahrgebotes
Bei der Betriebssicherheit mit Fleischmann wäre ich allerdings vorsichtig, vielleicht verzichtest Du auf die Anbindung der Paradestrecke an den SBhf auf beiden Seiten.
LG Rimbert
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Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: RJK
Was mir noch nicht ganz klar ist, wie Du die andere Seite des Bahnhofes anbinden willst. Gibt das eine weitere nicht sichtbare "Parade"-strecke hinter der Felswand bis zum linken Gleiswendel? Falls ja, würde ich die zum Teil sichtbar machen. Sonst ist es schade um die weite Strecke die die Züge fahren, ohne gesehen zu werden.
Nachdem ich die Überlegung verworfen hatte, aus der Paradestrecke auszufädeln, da mir das etwas zu unrealistisch aussah, war der erste Gedanke, die Strecke im verdeckten Bereich zu führen.
Allerdings hast du Recht, mehr sichtbare Strecke ist eine schöne Idee.
Ich mach mir da nochmal Gedanken ob ich mit einer Zwischenkulisse arbeite oder die Bergstrecke nochmal überarbeite.
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: RJK
Ich habe mal den Anschluß der Paradestrecke und des Bahnhofs an den SBhf gezeichnet.
Bei der Betriebssicherheit mit Fleischmann wäre ich allerdings vorsichtig, vielleicht verzichtest Du auf die Anbindung der Paradestrecke an den SBhf auf beiden Seiten.
Vielen Dank, ich arbeite das in meine Pläne ein
Bisher hab ich tatsächlich keine Schwierigkeiten mit der Betriebssicherheit gehabt, ich habe aktuell 3 DKWs verbaut und obwohl davon häufig abgeraten wird, hatte ich in den letzten zwei Jahren keine Störungen.
Schöne Grüße
Lukas
entschuldigt die längere Stille, ich habe einige Zeit mehr gebraucht um die Vorschläge einzuarbeiten und das Höhenprofil der Strecke anzupassen.
Im Sbf ist der R2 rausgeflogen, kleinster Radius nun R3 (261,8mm) und nach Rimberts Planung nun eine Gleislänge von etwa 31m.
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Die im letzten Entwurf noch verdeckte Rückfahrt von der westlichen Bahnhofsseite ist nun auf einem Abschnitt von etwa 1m zu sehen, der Höhenunterschied zur davor liegenden Paradestrecke sind 5,5cm.
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Anbei noch ein maßstäblich verkleinertes Höhenprofil der Paradestrecke auf dem schmalen Flügel:
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Schwarz ist die Grundlinie des Sbf, grün die leicht abfallende Paradestrecke und pink die leicht abfallende Strecke vom Bahnhof zum Wendel. In blau ist der Bereich markiert, in dem beide Strecken sichtbar sind.
Die östliche Bahnhofsausfahrt hat auch noch ein paar kleinere Überarbeitungen erhalten, die Radien wurde etwas nach oben korrigiert und der Gleiswechsel ist im verdeckten Bereich eingezeichnet, im sichtbaren Bereich waren die Platzverhältnisse zu eng um einen sinnvollen und praktischen Gleiswechsel zwischen den Hauptgleisen umzusetzen.
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Schöne Grüße
Lukas
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ich habe die Nebenbahn nochmal überarbeitet: Die Nebenbahn ist nun kein Kreisverkehr mehr und der (neue) Endbahnhof liegt nun 25cm oberhalb der Paradestrecke (statt 31,5cm).
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Was ist eure Meinung zu diesem ersten Entwurf? Sollte aus betrieblicher Sicht noch etwas verändert werden?
Aus Platzgründen hab ich erstmal mit 24° Weichen geplant, möglicherweise lassen sich auch 15° Weichen umsetzen.
Ich wünsche euch einen schönen Abend
Lukas
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in den letzten Tagen habe ich den rechten Teil der Nebenbahn überarbeitet und damit auf der Nebenbahn als kleinsten Radius 261,8mm. Durch diese Optimierung haben sich nun zwei verschiedene Möglichkeiten zum Streckenverlauf auf der rechten Seite ergeben.
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Entweder könnte ich mit einer Brücke von ~40-50cm Länge in ~15cm Höhe das Talniveau der Paradestrecke und komme in ~13cm Höhe über den Einfahrweichen wieder zurück an den Berg.
Oder ich führe einen Teil der Strecke durch einen Tunnel und einen Teil offen und folge dem Verlauf der Berge (im Bild die grüne Strecke).
Ich favorisiere die zweite Option und die Bahnstrecke der Landschaft folgen zu lassen. Das ist denke ich auch vorbildgetreuer, da eine Brücke meistens teurer ist, als ein paar Meter mehr Strecke zu bauen.
Wie ist da eure Einschätzung?
Nachdem ich mir den Schattenbahnhof nach längerer Zeit nochmal angeschaut habe, hat sich mir eine weitere Frage gestellt. In der letzten Überarbeitung habe ich 24° R1 (194,6mm) geplant, da ich diese noch im Bestand habe.
Und mir ist wieder eingefallen, dass in Zukunft der Triebzug BR175 von Kato Einzug finden wird und dieser mit Mindestradius R2 (228mm) angegeben wird. Aktuell habe ich nur eine Lok (Roco BR143) für die ebenfalls R2 vorgesehen ist und die hat keine (sichtbaren/ hörbaren) Schwierigkeiten auf R1 Weichen.
Nun stellt sich mir allerdings die Fragen ob es wirklich sinnvoll ist, R1 Weichen im SBF zu verbauen oder es nicht sinnvoll wäre in neue Weichen zu investieren.
Und da stellen sich mir zwei Optionen, schlanke R5 (362,6mm) Weichen von Fleischmann, damit könnte ich bisherige Antriebe und Decoder weiter nutzen, jedoch nehmen sie dafür mehr Platz ein.
Oder kurze Peco Code80 Weichen (ST5/6) mit R2 228mm, die weniger Platz einnehmen als die kurzen FLM. aber dafür müssten neue Antriebe und Decoder beschafft werden.
Das Holz für die zwei schmalen Segmente ist eingekauft und wartet nun auf den finalen Zuschnitt, anbei ein Bild vom ersten zugesägten Segment Brett mit allen fünf Ebenen und einem groben Geländeanriss. Die Kanten müssen noch etwas nachgearbeitet werden…wer schnell sägt, sägt schief…
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Ich wünsche euch einen schönen Abend,
Lukas
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