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THEMA: Erfahrung Hobbytrain Vossloh DE18
THEMA: Erfahrung Hobbytrain Vossloh DE18
Markus_Nbg - 06.04.25 09:58
Hallo zusammen,
bevor ich mir die Hobbytrain Vossloh DE18 kaufe, möchte ich die Frage in die Runde werfen, wer von euch die Lok mit Sound besitzt und etwas über die Qualität, Sound und Fahrverhalten sagen kann.
Für eure Antworten vielen Dank im Voraus.
Gruß
Markus
bevor ich mir die Hobbytrain Vossloh DE18 kaufe, möchte ich die Frage in die Runde werfen, wer von euch die Lok mit Sound besitzt und etwas über die Qualität, Sound und Fahrverhalten sagen kann.
Für eure Antworten vielen Dank im Voraus.
Gruß
Markus
Knallfrosch - 06.04.25 10:48
Guten Morgen, ich habe die DE 18 analog gekauft und mit einem Decoder selbst nachgerüstet.
Die Stromaufnahme ist schlecht und die Zugkraft überschaubar. Auf dem Niveau einer Fleischmann 212er, eher ein bisschen schlechter.
Bisher steht sie bei mir auf dem Abstellgleis. Zur Verteidigung muss ich sagen, dass viele Loks aus der Schachtel heraus schlecht laufen und ich sie noch nicht gereinigt und optimiert habe.
Gruß
Samuel
Die Stromaufnahme ist schlecht und die Zugkraft überschaubar. Auf dem Niveau einer Fleischmann 212er, eher ein bisschen schlechter.
Bisher steht sie bei mir auf dem Abstellgleis. Zur Verteidigung muss ich sagen, dass viele Loks aus der Schachtel heraus schlecht laufen und ich sie noch nicht gereinigt und optimiert habe.
Gruß
Samuel
Hallo Markus,
habe alle 4 DE18 Modelle allerdings ohne Sound mit DH18 Decoder.
Alle laufen leise und sauber durch.
Zugkraft ist für meinen Bedarf in Ordnung, ist aber sicher immer subjektiv.
Ich würde sie empfehlen.
Peter
habe alle 4 DE18 Modelle allerdings ohne Sound mit DH18 Decoder.
Alle laufen leise und sauber durch.
Zugkraft ist für meinen Bedarf in Ordnung, ist aber sicher immer subjektiv.
Ich würde sie empfehlen.
Peter
Meine BASF Variante zieht das 10er Display an Chlorgaskesselwagen von Minitrix und noch einen Kesselwagen von MU ohne murren.
Sound ist auch in Ordnung. Lediglich die recht billig anmutenden Rangierkupplungen habe ich gegen jene aus Messing der Modellbahnmanufaktur Crottendorf getauscht.
Sound ist auch in Ordnung. Lediglich die recht billig anmutenden Rangierkupplungen habe ich gegen jene aus Messing der Modellbahnmanufaktur Crottendorf getauscht.
DCC-EX Freund - 06.04.25 11:21
Mit Hobbytrain Rollmaterial sei es Triebfahrzeuge oder Wagen habe ich leider durch die Bank weg eher schlechtere Erfahrungen im rauen Betrieb gesammelt. Ich habe aber auch hohe Ansprüche.
Beitrag editiert am 06. 04. 2025 11:27.
Hi,
ich aber die Version mit Geräusch. Man muss etwas Geduld haben und, wie bei vielen aktuellen Modellen, bereit sein, das überschüssige Öl in den Drehgestellen und an den Rädern zu entfernen. Dabei habe ich auch die Haftreifen auf die inneren Achsen getauscht. Die erste Zeit war es kein Vergnügen, die Lok blieb ständig, mit abnehmender Häufigkeit, stehen. Meinen Entschluss, die Lok am folgenden Montag zu reklamieren, konnte ich nach ca. zwei Stunden revidieren.
Wenn diese längere Einfahrzeit überstanden ist, hat man eine Lok, die ihre Vorbildaufgaben hervorragend erledigt. Sie zieht in der Ebene ohne Probleme eine 60achsigen Containerzug, fährt gut langsam und erreicht auch ungefähr die 120 km/h (/160), mehr allerdings nicht. Ich bin mit der (Modell-)Lok mehrere Stunden in einem großen Stahlwerk, sowie auf ein paar Streckenfahrten, unterwegs gewesen.
Nur die Geräusche, ... das Fiepen der modernen Elloks und auch Dieselelektrischen ist schon recht nervig. Die Werkseinstellungen für Beschleunigung und Verzögerung sind recht hoch eingestellt, passend zu einem mittelschweren Zug. Das lässt sich natürlich ändern, allerdings ist beides auf Null setzen bei Soundloks keine Lösung, denn dann überschlägt die die Geräuscherzeugung (gesehen/gehört bei einer 245).
Langzeiterfahrung über mehr als ein paar Stunden habe ich noch nicht.
Wem die Lok (38g mit Decoder) zu schwach ist, sollte um alle kleinen Dieselloks der letzten 10 - 15 Jahre einen Bogen machen und auf bewährte Technik aus dem letzten Jahrtausend setzten. Besonders zu empfehlen sind die F-Units von Kato und auch Intermountain. Auch die alten, nicht-dcc GPs von Atlas und LifeLike ziehen richtig viel weg.
Fazit für mich: Eine G1000 muss her. Technisch dürfte sie zur DE18 fast identisch sein, aber das Gefiepe wird fehlen.
Gruß
Gerald
ich aber die Version mit Geräusch. Man muss etwas Geduld haben und, wie bei vielen aktuellen Modellen, bereit sein, das überschüssige Öl in den Drehgestellen und an den Rädern zu entfernen. Dabei habe ich auch die Haftreifen auf die inneren Achsen getauscht. Die erste Zeit war es kein Vergnügen, die Lok blieb ständig, mit abnehmender Häufigkeit, stehen. Meinen Entschluss, die Lok am folgenden Montag zu reklamieren, konnte ich nach ca. zwei Stunden revidieren.
Wenn diese längere Einfahrzeit überstanden ist, hat man eine Lok, die ihre Vorbildaufgaben hervorragend erledigt. Sie zieht in der Ebene ohne Probleme eine 60achsigen Containerzug, fährt gut langsam und erreicht auch ungefähr die 120 km/h (/160), mehr allerdings nicht. Ich bin mit der (Modell-)Lok mehrere Stunden in einem großen Stahlwerk, sowie auf ein paar Streckenfahrten, unterwegs gewesen.
Nur die Geräusche, ... das Fiepen der modernen Elloks und auch Dieselelektrischen ist schon recht nervig. Die Werkseinstellungen für Beschleunigung und Verzögerung sind recht hoch eingestellt, passend zu einem mittelschweren Zug. Das lässt sich natürlich ändern, allerdings ist beides auf Null setzen bei Soundloks keine Lösung, denn dann überschlägt die die Geräuscherzeugung (gesehen/gehört bei einer 245).
Langzeiterfahrung über mehr als ein paar Stunden habe ich noch nicht.
Wem die Lok (38g mit Decoder) zu schwach ist, sollte um alle kleinen Dieselloks der letzten 10 - 15 Jahre einen Bogen machen und auf bewährte Technik aus dem letzten Jahrtausend setzten. Besonders zu empfehlen sind die F-Units von Kato und auch Intermountain. Auch die alten, nicht-dcc GPs von Atlas und LifeLike ziehen richtig viel weg.
Fazit für mich: Eine G1000 muss her. Technisch dürfte sie zur DE18 fast identisch sein, aber das Gefiepe wird fehlen.
Gruß
Gerald
DCC-EX Freund - 06.04.25 16:21
Wer die Lok ohne Sound nimmt, dürfte wieder ein Zusatzgewicht statt LS im Bodentank haben. Dort passt ja der LS am besten durch die schmalen Vorbauten bedingt rein. War jedenfalls so bei der MaK G1206 damals so gemacht. Genaueres wissen die Modellbesitzer der neuen DE18 zu berichten. Liege ich da richtig?
Beitrag editiert am 06. 04. 2025 18:02.
Hallo,
für mich zu leicht. Zieht nicht viel. (Soundversion) Hohe Qualitätsstreuung
Grüße
Frank
für mich zu leicht. Zieht nicht viel. (Soundversion) Hohe Qualitätsstreuung
Grüße
Frank
Knallfrosch - 06.04.25 18:14
So... ich habe den Thread als Anlass genommen um den Kontaktprobleme auf den Grund zu gehen. Ich habe die Drehgestelle auseinander genommen und siehe da, alles voller Öl. Anschließend habe ich die Radsätze und Kontaktbleche gereinigt. Die Laufeigenschaften sind jetzt deutlich besser, wenn auch nicht perfekt.
Sie hat auch vorher relativ stark geeiert, dass konnte ich der De 18 auch austreiben.
Gruß
Samuel
Sie hat auch vorher relativ stark geeiert, dass konnte ich der De 18 auch austreiben.
Gruß
Samuel
DCC-EX Freund - 06.04.25 19:05
Glückwunsch zur Lösung. Da hat wohl wer in der Fabrik das Wort Ölwanne falsch verstanden.
Beitrag editiert am 06. 04. 2025 22:10.
Markus_Nbg - 06.04.25 19:12
Hallo zusammen,
erst einmal vielen Dank für eure Antworten.
Wenn man wie im letzten Beitrag liest das wieder alles überfettet war, wird die Lok wohl nicht den Weg zu mir finden.
Ich möchte nur wissen wann es die Hersteller endlich begreifen nicht alles dermaßen zu überfetten.
Gruß
Markus
erst einmal vielen Dank für eure Antworten.
Wenn man wie im letzten Beitrag liest das wieder alles überfettet war, wird die Lok wohl nicht den Weg zu mir finden.
Ich möchte nur wissen wann es die Hersteller endlich begreifen nicht alles dermaßen zu überfetten.
Gruß
Markus
Norrskenet - 06.04.25 21:41
Guten Abend,
ja, bei einigen Herstellern wird "vorbildgerecht" eher tendeziell gemäß Maßstab 1:1 geölt und gefettet, was das Zeug nur hält.
Dass man sich allein dadurch völlig unnötig unzählige Reklamationen und Käuferfrust ins Haus holt bzw. etliche Nichtkäufe induziert, scheint einfach - und das nunmehr seit Jahren - definitiv nicht bei Entscheidern und Meistern anzukommen.
Oder rechnet man etwa mit künftigem Mehrabsatz durch Ersatzinvestitionen infolge verharzter Tfz?
Ich meine vielmehr, dass diese Schmier-Orgien eher (potenzielle) Kunden von diesem schönen Hobby vergraulen:
Viel hilft viel?
Eher glattes, ölsattes Eigentor.
Beste Grüße, Norrskenet
ja, bei einigen Herstellern wird "vorbildgerecht" eher tendeziell gemäß Maßstab 1:1 geölt und gefettet, was das Zeug nur hält.
Dass man sich allein dadurch völlig unnötig unzählige Reklamationen und Käuferfrust ins Haus holt bzw. etliche Nichtkäufe induziert, scheint einfach - und das nunmehr seit Jahren - definitiv nicht bei Entscheidern und Meistern anzukommen.
Oder rechnet man etwa mit künftigem Mehrabsatz durch Ersatzinvestitionen infolge verharzter Tfz?
Ich meine vielmehr, dass diese Schmier-Orgien eher (potenzielle) Kunden von diesem schönen Hobby vergraulen:
Viel hilft viel?
Eher glattes, ölsattes Eigentor.
Beste Grüße, Norrskenet
DCC-EX Freund - 06.04.25 22:18
Jetzt wo man es weis kann man entweder kaufen und selbst reinigen oder besser nicht kaufen. Mit viel Öl und Fett umgehen Hersteller gerne Getriebegeräusche und Reibungswiderstände. Falsches Öl kann schon mal kupferne Stromschleifer korrodieren lassen oder sogar Isolationen der Radsätze überbrücken. Seit 50 Jahren Modellbahn kenne ich es nicht anderst. Früher war das kein Thema, die Loks waren wartungsfreundlich. Heute fliegt einem immer öfters der filigrane Krempel um die Ohren. Also lebt man zähneknischend damit, investiert Zeit, Geld und Nerven, oder kauft alte wartungsfreundliche Schätzchen.
Fazit: die Lok kaufen, Drehgestelle samt Kontakte reinigen und neu aufbauen und Fahrbetrieb.
Fazit: die Lok kaufen, Drehgestelle samt Kontakte reinigen und neu aufbauen und Fahrbetrieb.
Beitrag editiert am 06. 04. 2025 22:40.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Fazit: die Lok kaufen, Drehgestelle samt Kontakte reinigen und neu aufbauen und Fahrbetrieb.
Sorry, aber nicht bei den aufgerufenen Preisen............kaufen und dann muss das funktionieren, ansonsten und Tschüß...
Grüße
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name:
Sorry, aber nicht bei den aufgerufenen Preisen............kaufen und dann muss das funktionieren, ansonsten und Tschüß...
Dann bleiben nur alte Gebrauchte und das Hoffen, dass der Vorbesitzer nicht zu viel Unfug angestellt hat.
Viel Glück wünscht
Gerald
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Dann bleiben nur alte Gebrauchte und das Hoffen, dass der Vorbesitzer nicht zu viel Unfug angestellt hat.
es gibt aber auch immer noch neue Modelle die problemlos laufen und laufen......
Die hier angefragte Diesellok gehört für mich nicht dazu......
Grüße
Frank
Hallo miteinander, ich besitze seit kurzer Zeit die Vossloh DE 18. ich habe sie mir gebraucht gekauft. leider ist sie nicht in einer Originalverpackung gekauft worden. Nun möchte ich die Lok einmal warten. da aber die Gebrauchsanleitung fehlt, kann ich nicht ersehen, wie die Aufbauten abgenommen werden können. Das Einzige, was funktionierte, war. Ich habe das Führerhaus abnehmen können und einen Decoder eingebaut. Nun hat sie Stromaufnahme Schwierigkeiten. Da ich mir die Kontakte ansehen möchte und diese reinigen möchte, fehlt mir die Betriebsanleitung. Mehrere Versuche, diese im Netz zu finden, waren erfolglos. Die, die ich bei Lemke erhielt, ist in meinen Augen nicht wirklich eindeutig. viellecht kann mir jemand helfen. Besten Dank im Voraus.
Klaus-Dieter Wiegel
Klaus-Dieter Wiegel
Knallfrosch - 07.04.25 12:24
Hallo Klaus-Dieter,
bei der OVP liegt auch keine Anleitung bei und Lemke hat auch keine veröffentlicht.
Zum Reinigen kannst du das mittlere Bauteil unter dem Brückenrahmen relativ einfach abziehen. Danach kannst du das Drehgestell mit etwas Kraftaufwand aufhebeln.
Bringe am besten gleich die Gummis in gute Position, dann läuft die Lok auch schön rund.
Viele Grüße
Samuel
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bei der OVP liegt auch keine Anleitung bei und Lemke hat auch keine veröffentlicht.
Zum Reinigen kannst du das mittlere Bauteil unter dem Brückenrahmen relativ einfach abziehen. Danach kannst du das Drehgestell mit etwas Kraftaufwand aufhebeln.
Bringe am besten gleich die Gummis in gute Position, dann läuft die Lok auch schön rund.
Viele Grüße
Samuel
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DCC-EX Freund - 07.04.25 21:57
@Samuel, Beitrag #17
Buah voll krass. Nicht mal die Haftreifen sind ab Werk richtig aufgezogen. Unglaublich. Auf deinem Bild sieht man einen verdrehten Hafti.
Traurig, traurig, traurig. Scheint die Mitarbeitermotivation ja deutlich am unteren Rand im Betriebsklima zu sein.
Ist in Asien keine Endkontrolle gemacht worden?
Buah voll krass. Nicht mal die Haftreifen sind ab Werk richtig aufgezogen. Unglaublich. Auf deinem Bild sieht man einen verdrehten Hafti.
Traurig, traurig, traurig. Scheint die Mitarbeitermotivation ja deutlich am unteren Rand im Betriebsklima zu sein.
Ist in Asien keine Endkontrolle gemacht worden?
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