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THEMA: Digitalisierung mit Spoorlaar-Platinen
THEMA: Digitalisierung mit Spoorlaar-Platinen
Dietrich M. - 03.04.25 14:20
Hallo
Viele kennen sicher den Faden "Lok-Digitalisierung mit "boholm"-Platinen": https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1355733
Hier möchte ich nun meine Erfahrungen mit den Platinen des Anbieters Spoorlaar teilen: https://spoorlaar.nl/de/
Es ist erfreulich, dass wir mit AMW, boholm und Spoorlaar nun drei (mir bekannte) Anbieter mit fertig bestückten Umrüstplatinen für Digitalbetrieb haben. Diese haben nur wenige Überlappungen und ergänzen sich daher ganz gut.
Spoorlaar hat neben „Lokplatinen“ auch Platinen für ganze Triebzüge, dann auch mit Innenbeleuchtung. Darüber hinaus gibt es ein recht umfangreiches Programm an Digitalzubehör.
Ich will in diesem Faden nicht nur über meine Erfahrungen beim Umbau berichten, sondern gerne auch alle einladen, die schon damit gearbeitet haben, ebenfalls hier zu berichten.
Für erste Versuche habe ich fünf Platinentypen bestellt:
- Fleischmann 132, 212 und 628
- Roco 101 und 1044
Ich habe mir zu den bestellten Platinen auch die Anleitungen angesehen (Videos gibt es keine). Diese sind gut gemacht und erklären auch mit Bildern gut. Allerdings sind die meisten nur in niederländischer Sprache verfügbar. Da wäre natürlich eine englische Version hilfreicher (eine deutsche natürlich noch mehr, dazu mehr Info bei den einzelnen Berichten).
Bestellung per Webshop und Versand liefen recht problemlos und schnell.
Noch ein allgemeiner Vorschlag: Generell sollte die Vorwärtsrichtung auf der Platine mit einem großen Pfeil gekennzeichnet sein ( --> ). Dieser sollte natürlich zum Chassis und zu dem Aufdruck auf dem Gehäuse (1 / 2 oder V / H) passen.
Dieser Bericht sollte nicht als Kritik verstanden werden. Ich möchte helfen, dass diese Platinen und Anleitungen noch besser werden. Meine Bilder dürft ihr gerne weiterverwenden.
Ganz sicher werde ich (/ werden wir) weitere Platinen bei Spoorlaar (aber auch bei AMW und "boholm") bestellen.
Soweit zur Einführung, demnächst werde ich konkret zu den umgebauten Fahrzeugen berichten.
Dietrich
Viele kennen sicher den Faden "Lok-Digitalisierung mit "boholm"-Platinen": https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1355733
Hier möchte ich nun meine Erfahrungen mit den Platinen des Anbieters Spoorlaar teilen: https://spoorlaar.nl/de/
Es ist erfreulich, dass wir mit AMW, boholm und Spoorlaar nun drei (mir bekannte) Anbieter mit fertig bestückten Umrüstplatinen für Digitalbetrieb haben. Diese haben nur wenige Überlappungen und ergänzen sich daher ganz gut.
Spoorlaar hat neben „Lokplatinen“ auch Platinen für ganze Triebzüge, dann auch mit Innenbeleuchtung. Darüber hinaus gibt es ein recht umfangreiches Programm an Digitalzubehör.
Ich will in diesem Faden nicht nur über meine Erfahrungen beim Umbau berichten, sondern gerne auch alle einladen, die schon damit gearbeitet haben, ebenfalls hier zu berichten.
Für erste Versuche habe ich fünf Platinentypen bestellt:
- Fleischmann 132, 212 und 628
- Roco 101 und 1044
Ich habe mir zu den bestellten Platinen auch die Anleitungen angesehen (Videos gibt es keine). Diese sind gut gemacht und erklären auch mit Bildern gut. Allerdings sind die meisten nur in niederländischer Sprache verfügbar. Da wäre natürlich eine englische Version hilfreicher (eine deutsche natürlich noch mehr, dazu mehr Info bei den einzelnen Berichten).
Bestellung per Webshop und Versand liefen recht problemlos und schnell.
Noch ein allgemeiner Vorschlag: Generell sollte die Vorwärtsrichtung auf der Platine mit einem großen Pfeil gekennzeichnet sein ( --> ). Dieser sollte natürlich zum Chassis und zu dem Aufdruck auf dem Gehäuse (1 / 2 oder V / H) passen.
Dieser Bericht sollte nicht als Kritik verstanden werden. Ich möchte helfen, dass diese Platinen und Anleitungen noch besser werden. Meine Bilder dürft ihr gerne weiterverwenden.
Ganz sicher werde ich (/ werden wir) weitere Platinen bei Spoorlaar (aber auch bei AMW und "boholm") bestellen.
Soweit zur Einführung, demnächst werde ich konkret zu den umgebauten Fahrzeugen berichten.
Dietrich M. - 03.04.25 14:31
Hallo
Hier nun der erste Bericht zum Umbau der Fleischmann 132 mit Spoorlaar-Platine
Quelle: https://spoorlaar.nl/de/produkt/spoorlaar-verv...ischmann-7369-br132/
Zu diesem Produkt ist erfreulicherweise bereits eine deutsche Anleitung verfügbar: https://spoorlaar.nl/wp-content/uploads/2025/0...132-Anleitung-DE.pdf
Die Platine wird mit bereits installierten (gelben) LEDs und Motor-“Kontakten“ (eher Drähten) geliefert. Der LED-Pluspol wird auf der Platine aus der Gleisspannung mit zwei Dioden erzeugt, wie das auch in der Norm vorgegeben wird. Damit ist gewährleistet, dass auch analog beidseitig das Licht funktioniert.
Die Platine hat keine Markierung für die Seite 1 oder V/H oder einen Richtungspfeil -> . Seite 1 ist die Seite des Chassis mit der „freistehenden“ Birne. Bei der Montage der Platine muss die Decoderaussparung über den Motor.
Die Platine hat etwas viel Längsspiel (rechts unten im Bild 1). Ein Loch für die ursprünglich vorhandene Befestigungsschraube auf der anderen Seite gibt es nicht. Die Platine wird nur von den vier Kontaktbügeln gehalten. Diese Bügel sind nicht immer "kontaktfreudig", daher ist es ratsam, die Kontaktgabe zu kontrollieren und evektuell die Bügel leicht nachzubiegen oder umzudrehen. Ich persönlich hätte ein eng toleriertes Loch für den Nippel und ein weiteres Loch für die Schraube auf der anderen Seite bevorzugt. Andererseits gibt es mit dem von Spoorlaar gewählten Befestigungskonzept aktuell keine Probleme.
Bei den Testfahrten stellte sich heraus, dass der Motor falsch herum läuft (Fehler im Platinendesign). Das habe ich in den Decodereinstellungen korrigiert (CV51=1 bei D&H). Man kann auch den Motor abschrauben (2 Schrauben hinten) und umdrehen.
Lichtumbau auf warmweiß (optional):
Das gelbe Licht hat mir nicht wirklich gefallen, also habe ich auf warmweiße 3-mm-LEDs umgebaut. Die Drähte werden wie bei den vorhandenen LEDs gebogen (Bild 2). Der lange Draht (Pluspol) muss nach innen.
Die LEDs müssen seitlich befeilt werden, damit sie in die Halter im Chassis passen. Das sollte man vor dem Einbau in die Platine machen. Dann die gelben LEDs auslöten, die Löcher „freisaugen“, die neuen LEDs ins Chassis einsetzen und die Platine darauf setzen. Schließlich den Sitz der LEDs kontrollieren, eventuell die Drähte noch etwas nachbiegen (speziell Seite 2 mit Isolation) und dann anlöten (Bild 3).
Dietrich
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Hier nun der erste Bericht zum Umbau der Fleischmann 132 mit Spoorlaar-Platine
Quelle: https://spoorlaar.nl/de/produkt/spoorlaar-verv...ischmann-7369-br132/
Zu diesem Produkt ist erfreulicherweise bereits eine deutsche Anleitung verfügbar: https://spoorlaar.nl/wp-content/uploads/2025/0...132-Anleitung-DE.pdf
Die Platine wird mit bereits installierten (gelben) LEDs und Motor-“Kontakten“ (eher Drähten) geliefert. Der LED-Pluspol wird auf der Platine aus der Gleisspannung mit zwei Dioden erzeugt, wie das auch in der Norm vorgegeben wird. Damit ist gewährleistet, dass auch analog beidseitig das Licht funktioniert.
Die Platine hat keine Markierung für die Seite 1 oder V/H oder einen Richtungspfeil -> . Seite 1 ist die Seite des Chassis mit der „freistehenden“ Birne. Bei der Montage der Platine muss die Decoderaussparung über den Motor.
Die Platine hat etwas viel Längsspiel (rechts unten im Bild 1). Ein Loch für die ursprünglich vorhandene Befestigungsschraube auf der anderen Seite gibt es nicht. Die Platine wird nur von den vier Kontaktbügeln gehalten. Diese Bügel sind nicht immer "kontaktfreudig", daher ist es ratsam, die Kontaktgabe zu kontrollieren und evektuell die Bügel leicht nachzubiegen oder umzudrehen. Ich persönlich hätte ein eng toleriertes Loch für den Nippel und ein weiteres Loch für die Schraube auf der anderen Seite bevorzugt. Andererseits gibt es mit dem von Spoorlaar gewählten Befestigungskonzept aktuell keine Probleme.
Bei den Testfahrten stellte sich heraus, dass der Motor falsch herum läuft (Fehler im Platinendesign). Das habe ich in den Decodereinstellungen korrigiert (CV51=1 bei D&H). Man kann auch den Motor abschrauben (2 Schrauben hinten) und umdrehen.
Lichtumbau auf warmweiß (optional):
Das gelbe Licht hat mir nicht wirklich gefallen, also habe ich auf warmweiße 3-mm-LEDs umgebaut. Die Drähte werden wie bei den vorhandenen LEDs gebogen (Bild 2). Der lange Draht (Pluspol) muss nach innen.
Die LEDs müssen seitlich befeilt werden, damit sie in die Halter im Chassis passen. Das sollte man vor dem Einbau in die Platine machen. Dann die gelben LEDs auslöten, die Löcher „freisaugen“, die neuen LEDs ins Chassis einsetzen und die Platine darauf setzen. Schließlich den Sitz der LEDs kontrollieren, eventuell die Drähte noch etwas nachbiegen (speziell Seite 2 mit Isolation) und dann anlöten (Bild 3).
Die von Dietrich M. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Beitrag editiert am 03. 04. 2025 14:37.
Hallo,
kann mich hier nur des Lobes von Dietrich anschließen. Habe den NEXT18 naar MTC14 adapter von Spoorlaar aus NL erhalten und in den MTR 18432 MDyge eingebaut mit next18 Decoder. Nun funktioniert er mit allen verfügbaren Lichtfunktionen. So sollte es sein.
Gruß
Peter G.
kann mich hier nur des Lobes von Dietrich anschließen. Habe den NEXT18 naar MTC14 adapter von Spoorlaar aus NL erhalten und in den MTR 18432 MDyge eingebaut mit next18 Decoder. Nun funktioniert er mit allen verfügbaren Lichtfunktionen. So sollte es sein.
Gruß
Peter G.
Hallo,
ich habe die Platinen mit next18 für die Fleischmann Taurus getestet, leider mit gemischten Gefühlen. Die Qualität der Platine ist an sich sehr gut und es sind getrennt ansteuerbare Front-/Schlusslichter sowie ein Fernlicht vorgesehen, wobei hierfür die passenden SMD-LEDs für die original Lichtplatinen beigelegt sind. Soweit super.
Die Kontaktierung für den Motor erfolgt über einfache, starre Metalldrähte, wobei mMn. Federkontakte besser wären, aber es ist ausreichend.
Als Decoder sollte ein Zimo MS581 verwendet werden, und hier gab es Probleme, denn zusammen mit diesem ist die Platine zu dick, so dass das Gehäuse nicht mehr ganz schließt. Es geht sich zwar nur um vielleicht 0,5mm nicht aus, aber ich wollte nicht am Gehäuse rum fräsen. Vielleicht funktioniert ein anderer (Zimo-)Decoder besser, aber so ist das nicht optimal. Alternativ wäre auch ein etwas versenkter next18 Sockel oder eine E24 Ausführung hilfreich, haber hier müsste der Hersteller ran.
ich habe die Platinen mit next18 für die Fleischmann Taurus getestet, leider mit gemischten Gefühlen. Die Qualität der Platine ist an sich sehr gut und es sind getrennt ansteuerbare Front-/Schlusslichter sowie ein Fernlicht vorgesehen, wobei hierfür die passenden SMD-LEDs für die original Lichtplatinen beigelegt sind. Soweit super.
Die Kontaktierung für den Motor erfolgt über einfache, starre Metalldrähte, wobei mMn. Federkontakte besser wären, aber es ist ausreichend.
Als Decoder sollte ein Zimo MS581 verwendet werden, und hier gab es Probleme, denn zusammen mit diesem ist die Platine zu dick, so dass das Gehäuse nicht mehr ganz schließt. Es geht sich zwar nur um vielleicht 0,5mm nicht aus, aber ich wollte nicht am Gehäuse rum fräsen. Vielleicht funktioniert ein anderer (Zimo-)Decoder besser, aber so ist das nicht optimal. Alternativ wäre auch ein etwas versenkter next18 Sockel oder eine E24 Ausführung hilfreich, haber hier müsste der Hersteller ran.
Guten Abend,
zu #1 - AMW Huebsch koenne Sie Vergessen - Absolut Unzuverlaessig. Bestellt gezahlt und NIE etwas angekommen, nicht einmal eine Tracking Nummer, gar nichts.
BoHolm und Spoorlaar kann ich hingegen nur Empfehlen.
MfG
Klaus
zu #1 - AMW Huebsch koenne Sie Vergessen - Absolut Unzuverlaessig. Bestellt gezahlt und NIE etwas angekommen, nicht einmal eine Tracking Nummer, gar nichts.
BoHolm und Spoorlaar kann ich hingegen nur Empfehlen.
MfG
Klaus
Hallo,
Mooooment! Das kann ich so überhaupt nicht unterschreiben!
Tatsächlich hat meine letzte Bestellung auch etwas länger gedauert. Aber wenn ich nicht über einen gespeicherten Link in meinem Browser direkt in den Shop gesprungen wäre, sondern erst mal auf die Homepage geschaut hätte, dann hätte ich auch gesehen, dass er dort klar angesagt hat, dass er wegen Arbeiten an einer Kundenanlage 2 Wochen weg ist.
Und sobald er wieder da war, lief alles, sogar ein zusätzlicher Artikel, den ich inzwischen auch gebraucht habe, hat noch in die Bestellung gepasst und alles war wie immer einwandfrei. Das war so Ende 2024.
Ich habe über die Jahre einiges bestellt und es gab nie ein echtes Problem.
Also kann ich solche Äußerungen absolut nicht nachvollziehen. Ich werde ihn bestimmt nicht "vergessen"!
Gruß,
Helmut
Zitat - Antwort-Nr.: 4 | Name: Klaus
AMW Huebsch koenne Sie Vergessen - Absolut Unzuverlaessig
Mooooment! Das kann ich so überhaupt nicht unterschreiben!
Tatsächlich hat meine letzte Bestellung auch etwas länger gedauert. Aber wenn ich nicht über einen gespeicherten Link in meinem Browser direkt in den Shop gesprungen wäre, sondern erst mal auf die Homepage geschaut hätte, dann hätte ich auch gesehen, dass er dort klar angesagt hat, dass er wegen Arbeiten an einer Kundenanlage 2 Wochen weg ist.
Und sobald er wieder da war, lief alles, sogar ein zusätzlicher Artikel, den ich inzwischen auch gebraucht habe, hat noch in die Bestellung gepasst und alles war wie immer einwandfrei. Das war so Ende 2024.
Ich habe über die Jahre einiges bestellt und es gab nie ein echtes Problem.
Also kann ich solche Äußerungen absolut nicht nachvollziehen. Ich werde ihn bestimmt nicht "vergessen"!
Gruß,
Helmut
WouterDieBanane - 03.04.25 22:47
Hallo!
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht und besonders für das Feedback.
Die Klärung der Fahrtrichtung und die korrekte Polarität des Motors möchte ich auf jeden Fall verbessern. Was die physischen Motoranschlüsse betrifft, habe ich diese bei einigen Modellen bereits durch Kupferkontaktfedern ersetzt.
Ich werde dieses Thema aufmerksam verfolgen – ich bin gespannt, was ich noch verbessern kann :)
Viele Grüße,
Wouter van Spoorlaar
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht und besonders für das Feedback.
Die Klärung der Fahrtrichtung und die korrekte Polarität des Motors möchte ich auf jeden Fall verbessern. Was die physischen Motoranschlüsse betrifft, habe ich diese bei einigen Modellen bereits durch Kupferkontaktfedern ersetzt.
Ich werde dieses Thema aufmerksam verfolgen – ich bin gespannt, was ich noch verbessern kann :)
Viele Grüße,
Wouter van Spoorlaar
spur.n.bahner - 04.04.25 07:02
Guten Morgen Dietrich,
vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Mit Tauschplatinen hatte ich mich bisher nicht beschäftigt.
Beim Stöbern im Shop habe ich gesehen, dass es auch Platinen für den Fleischmann 614 gibt. Da ich beabsichtige einen zu kaufen, wäre der Umbau mit diesen Platinen hier eine sinnvolle Angelegeheit.
Gruß
Jürgen
vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Mit Tauschplatinen hatte ich mich bisher nicht beschäftigt.
Beim Stöbern im Shop habe ich gesehen, dass es auch Platinen für den Fleischmann 614 gibt. Da ich beabsichtige einen zu kaufen, wäre der Umbau mit diesen Platinen hier eine sinnvolle Angelegeheit.
Gruß
Jürgen
Hallo,
versendet AMW nicht prinzipiell mit der Post, kein Paket, kein Einschreiben, damit es billiger wird? Wird das dann in Italien an die Posta Italiana übergeben? Ich könnte mir vorstellen dass alles, was nicht ein flacher Brief ist, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weg ist. Das ist mir von D nach AT mit Luftpolsterkuverts bereits mehrmals passiert. Vermutlich wird heutzutage im Briefverkehr alles vernichtet, sobald metallische Gegenstände erkannt werden. Das ist natürlich besonders blöd bei einem Bausatz mit Platine und Bauteilen. Solch ein Inhalt könnte potenziell als „Briefbombe“ klassifiziert werden.
Grüße, Peter W
versendet AMW nicht prinzipiell mit der Post, kein Paket, kein Einschreiben, damit es billiger wird? Wird das dann in Italien an die Posta Italiana übergeben? Ich könnte mir vorstellen dass alles, was nicht ein flacher Brief ist, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weg ist. Das ist mir von D nach AT mit Luftpolsterkuverts bereits mehrmals passiert. Vermutlich wird heutzutage im Briefverkehr alles vernichtet, sobald metallische Gegenstände erkannt werden. Das ist natürlich besonders blöd bei einem Bausatz mit Platine und Bauteilen. Solch ein Inhalt könnte potenziell als „Briefbombe“ klassifiziert werden.
Grüße, Peter W
Zweisystemlok - 04.04.25 08:28
Abgesehen davon, ist das aber seit Jahren - zumindest in Deutschland - untersagt, das solche Artikel in einem Briefumschlag verschickt werden - seitens Briefpost/Deutsche Post/DHL.
Gruß, Micha
Gruß, Micha
Hallo,
bei Einschreiben geht es noch bei Deutschen Post, zumindest von D nach A.
Grüße, Peter W
bei Einschreiben geht es noch bei Deutschen Post, zumindest von D nach A.
Grüße, Peter W
spur.n.bahner - 04.04.25 08:41
Hallo zusammen,
das Versenden mit Briefen über DHL ist derzeit holperig. Ich hatte etwas bestellt, was heute per Brief kommen soll. Angeblich wurde es gestern bereits zugestellt. Das passiert jetzt regelmäßig.
Gruß
Jürgen
das Versenden mit Briefen über DHL ist derzeit holperig. Ich hatte etwas bestellt, was heute per Brief kommen soll. Angeblich wurde es gestern bereits zugestellt. Das passiert jetzt regelmäßig.
Gruß
Jürgen
Hallo,
es freut mich dass es einen weiteren Anbieter von Tauschplatinen gibt. Besonders gut gefallen mir die Tauschplatinen für die Triebwagen.
Schade das es hier Doppelentwicklungen gibt - Tauschplatinen für die Roco 101 und Roco 1044 gibt es doch schon von AMW.
Grüße
Markus
es freut mich dass es einen weiteren Anbieter von Tauschplatinen gibt. Besonders gut gefallen mir die Tauschplatinen für die Triebwagen.
Schade das es hier Doppelentwicklungen gibt - Tauschplatinen für die Roco 101 und Roco 1044 gibt es doch schon von AMW.
Grüße
Markus
Dietrich M. - 04.04.25 20:44
Hallo
In dem Fall der Roco 101 ist das Spoorlaar-Angebot eine echte Bereicherung.
Die bisherigen Lösungen:
- Roco original: Hat bereits eine sechspolige Schnittstelle mit Birnchen, aber nur funzliges "weißes" Licht
- AMW: Die 181er Platine ebenfalls eine sechspolige Schnittstelle mit weißer LED, kaum heller.
- boholm: Die 181er Platine ebenfalls eine sechspolige Schnittstelle mit je zwei zur Seite in den Lichtleiter leuchtenden LEDs, etwas heller.
Allen fehlt das rote Schlusslicht, das aber gerade für IC-Wendezüge unerlässlich ist.
Spoorlaar hat eine radikale Lösung: Alle Lichtleiter raus, stattdessen werden LED-Lichtplatinen installiert mit:
- Weißem Frontlicht
- Rotem Schlusslicht
- Fernlicht
Dazu wird ein Next18-Decoder benutzt, z.B. DH18A. Mit PD18 MU geht das Fernlicht nicht.
Ich bin gerade dran an dieser Umrüstung, der Bericht wird aber noch etwas dauern.
Für die 1044 gibt es von allen drei Anbietern Platinen. Ich habe nun alle drei bei mir und werde bei Gelegenheit einen Vergleich machen.
Dietrich
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: Markus
Schade das es hier Doppelentwicklungen gibt - Tauschplatinen für die Roco 101 und Roco 1044 gibt es doch schon von AMW.
Die bisherigen Lösungen:
- Roco original: Hat bereits eine sechspolige Schnittstelle mit Birnchen, aber nur funzliges "weißes" Licht
- AMW: Die 181er Platine ebenfalls eine sechspolige Schnittstelle mit weißer LED, kaum heller.
- boholm: Die 181er Platine ebenfalls eine sechspolige Schnittstelle mit je zwei zur Seite in den Lichtleiter leuchtenden LEDs, etwas heller.
Allen fehlt das rote Schlusslicht, das aber gerade für IC-Wendezüge unerlässlich ist.
Spoorlaar hat eine radikale Lösung: Alle Lichtleiter raus, stattdessen werden LED-Lichtplatinen installiert mit:
- Weißem Frontlicht
- Rotem Schlusslicht
- Fernlicht
Dazu wird ein Next18-Decoder benutzt, z.B. DH18A. Mit PD18 MU geht das Fernlicht nicht.
Ich bin gerade dran an dieser Umrüstung, der Bericht wird aber noch etwas dauern.
Für die 1044 gibt es von allen drei Anbietern Platinen. Ich habe nun alle drei bei mir und werde bei Gelegenheit einen Vergleich machen.
Hallo Dietrich!
Die 101 von Fleischmann hat ja auch keine Schlußleuchten. Was meinst Du? Passen die LED-Lichtplatinen wohl auch dort?
Herzliche Grüße
Elmar
Die 101 von Fleischmann hat ja auch keine Schlußleuchten. Was meinst Du? Passen die LED-Lichtplatinen wohl auch dort?
Herzliche Grüße
Elmar
Dietrich M. - 05.04.25 10:02
Hallo
Die neueren Fleischmann-101 haben Schlusslicht. Ob es bei den älteren passt, kann ich nicht probieren. Vielleicht kann Wouter von Spoorlaar das mal ausprobieren?
Dietrich
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: Elmar
Die 101 von Fleischmann hat ja auch keine Schlußleuchten. Was meinst Du? Passen die LED-Lichtplatinen wohl auch dort?
Hallo Dietrich!
Meine 101 zählt eindeutig zu den älteren. Sie ist aus dem Jahr 2002.
Herzliche Grüße
Elmar
Meine 101 zählt eindeutig zu den älteren. Sie ist aus dem Jahr 2002.
Herzliche Grüße
Elmar
Zu @5...
Nach 14 Monate gezahlte Artikel?
Angeblich 2x versendet und NIE etwas bekommen?
Auf mehrfacher Anfrage nicht einmal eine Tracking Nummer?
Mag sein dass Poste Italiane nicht die Helden der Zuverlaessigkeit sind aber 2 Auf 2 Sendungen verlieren? Unglaubwuerdig.
Nun kommt hinzu dass nicht einmal eine Antwort Auf emails kommt. Fuer mich nicht Mehr glaubhaft der Herr.
Wie immer und ueber all gibt es zufrieden e Kunde und Unzufriedene... Dieses mal gehoere ich zu der 2en Gruppe.
Gruss
Klaus
Nach 14 Monate gezahlte Artikel?
Angeblich 2x versendet und NIE etwas bekommen?
Auf mehrfacher Anfrage nicht einmal eine Tracking Nummer?
Mag sein dass Poste Italiane nicht die Helden der Zuverlaessigkeit sind aber 2 Auf 2 Sendungen verlieren? Unglaubwuerdig.
Nun kommt hinzu dass nicht einmal eine Antwort Auf emails kommt. Fuer mich nicht Mehr glaubhaft der Herr.
Wie immer und ueber all gibt es zufrieden e Kunde und Unzufriedene... Dieses mal gehoere ich zu der 2en Gruppe.
Gruss
Klaus
Ohne Einschreiben ist der Inhalt häufig weg bei Auslandssendungen per Brief wenn Waren drin sind. Das muss man vorher klären. Ich denke es wird alles am Zoll automatisch vernichtet wenn der Metalldetektor anschlägt, es kann auch optisch durchleuchtet oder geröngt werden. In manchen Ländern mutmaßlich mit so hoher Dosisleistung, dass sogar Daten in Flash oder EEPROMs von Microcontrollern teilweise gelöscht werden.
Hallo,
Dietrich will hier Spoorlaar-Platinen vorstellen. Das Thema interessiert sicherlich viele andere N-Bahner. Beiträge wie "AMW-Platine kommen nicht in Italien an" haben aber nichts mit dem Thema zu tun. Es bleibt jedem frei hierfür ein extra Thread zu eröffnen.
@Dietrich,
die Tauschplatine für die 101 mit Next18 in Verbindung mit dem roten Zugschluss ist natürlich ein Argument für eine Neuentwicklung.
Grüße
Markus
Dietrich will hier Spoorlaar-Platinen vorstellen. Das Thema interessiert sicherlich viele andere N-Bahner. Beiträge wie "AMW-Platine kommen nicht in Italien an" haben aber nichts mit dem Thema zu tun. Es bleibt jedem frei hierfür ein extra Thread zu eröffnen.
@Dietrich,
die Tauschplatine für die 101 mit Next18 in Verbindung mit dem roten Zugschluss ist natürlich ein Argument für eine Neuentwicklung.
Grüße
Markus
Dietrich M. - 24.04.25 16:49
Hallo
Der Umrüstsatz für den Fleischmann 628 war eigentlich die Haupttriebfeder, mal etwas von Spoorlaar zu bestellen. Während sonst vorwiegend Platinen für Loks angeboten werden, gibt es hier nun auch ganze Triebwagen. Trotz zweier Liliput-628 sollte mein alter Fleischmann-Zug auch in die digitale Welt einziehen. Insbesondere weil hier auch die Lichtabschaltung für Doppeltraktionen sauber gelöst ist. Dass der Start etwas holperig war, steht auf einem anderen Blatt, dazu später mehr.
Quelle: https://spoorlaar.de/produkt/fleischmann-br628-platinen/
Zu diesem Produkt ist inzwischen direkt eine deutsche Anleitung verfügbar: https://spoorlaar.de/wp-content/uploads/2024/0...-BR628-Anleitung.pdf
Die Platinen wurden Anfang März bestellt und dann auch innerhalb einer Woche geliefert. Zu diesem Zeitpunkt gab es den Umrüstsatz nur mit gelb/rotem Lichtwechsel und auch nur eine holländische Anleitung für den „Wadloper“. Diese habe ich mir mit Google Translate grob übersetzen lassen und dann vollends eingedeutscht. Mittlerweile gibt es bei Spoorlaar direkt die oben verlinkte deutsche Anleitung für den 628. Überhaupt ist der Anbieter sehr rege. Auf mein Feedback hin, hat er mehrere Verbesserungen eingeführt:
- Die Lichtplatinen werden nun mit weißen statt gelben LEDs bestückt. Funfact: Die gelben LEDs haben weiße Gehäuse, die weißen LEDs gelbe.
- Die Lichtplatinen haben nun nur noch drei Anschlüsse (U+, weiß, rot). Die fünf Anschlüsse der Wadloper-Variante braucht es für den 628 nicht.
- Die Steuerwagen-Platine kann nun auch mit dem günstigen PD18MU bestückt werden. Das hat dann auch den Vorteil, dass die Innenbeleuchtung gedämmt werden kann. Beim ursprünglich vorgesehenen FH18A lässt sich AUX3 nicht dimmen.
- Vertauschte F/S-Anschlüsse werden nun per Anleitung korrigiert.
Soweit die ersten Infs zum 628, die Details zum Umbau von Motor- und Steuerwagen folgen.
Dietrich
Der Umrüstsatz für den Fleischmann 628 war eigentlich die Haupttriebfeder, mal etwas von Spoorlaar zu bestellen. Während sonst vorwiegend Platinen für Loks angeboten werden, gibt es hier nun auch ganze Triebwagen. Trotz zweier Liliput-628 sollte mein alter Fleischmann-Zug auch in die digitale Welt einziehen. Insbesondere weil hier auch die Lichtabschaltung für Doppeltraktionen sauber gelöst ist. Dass der Start etwas holperig war, steht auf einem anderen Blatt, dazu später mehr.
Quelle: https://spoorlaar.de/produkt/fleischmann-br628-platinen/
Zu diesem Produkt ist inzwischen direkt eine deutsche Anleitung verfügbar: https://spoorlaar.de/wp-content/uploads/2024/0...-BR628-Anleitung.pdf
Die Platinen wurden Anfang März bestellt und dann auch innerhalb einer Woche geliefert. Zu diesem Zeitpunkt gab es den Umrüstsatz nur mit gelb/rotem Lichtwechsel und auch nur eine holländische Anleitung für den „Wadloper“. Diese habe ich mir mit Google Translate grob übersetzen lassen und dann vollends eingedeutscht. Mittlerweile gibt es bei Spoorlaar direkt die oben verlinkte deutsche Anleitung für den 628. Überhaupt ist der Anbieter sehr rege. Auf mein Feedback hin, hat er mehrere Verbesserungen eingeführt:
- Die Lichtplatinen werden nun mit weißen statt gelben LEDs bestückt. Funfact: Die gelben LEDs haben weiße Gehäuse, die weißen LEDs gelbe.
- Die Lichtplatinen haben nun nur noch drei Anschlüsse (U+, weiß, rot). Die fünf Anschlüsse der Wadloper-Variante braucht es für den 628 nicht.
- Die Steuerwagen-Platine kann nun auch mit dem günstigen PD18MU bestückt werden. Das hat dann auch den Vorteil, dass die Innenbeleuchtung gedämmt werden kann. Beim ursprünglich vorgesehenen FH18A lässt sich AUX3 nicht dimmen.
- Vertauschte F/S-Anschlüsse werden nun per Anleitung korrigiert.
Soweit die ersten Infs zum 628, die Details zum Umbau von Motor- und Steuerwagen folgen.
Dietrich M. - 24.04.25 17:40
Hallo
Hier zunächst Umbau 628-Motorwagen:
Der Umbau ging gemäß meiner selbst übersetzten Anleitung recht einfach.
Lichtplatine: Ich habe noch die drei weißen Anschlüsse auf der Lichtplatine direkt miteinander verbunden. Das ist nun bei der neuen Platine nicht mehr nötig. Allerdings sind nun alle drei weißen LEDs direkt parallel geschaltet (die roten auch). Das ist ein etwas unglückliches Schaltungsdesign, weil hier die Verteilung der Ströme auf die LEDs, und damit auch deren Helligkeit, nicht sauber definiert ist. Bei LEDs aus einer Charge kann das funktionieren, wenn wie hier auch noch unterschiedliche Typen verbaut sind (Mono-/DuoLED), dann wird es leicht problematisch. Sauberes Schaltungsdesign geht entweder mit Reihenschaltung der LEDs, oder JEDE LED erhält ihren eigenen Widerstand. Letzteres hat den zusätzlichen Charme, dass sich Einbau- oder Lichtleiterbedingte Helligkeitsunterschiede ausgleichen lassen (Hobbytrain 163). Die Platine habe ich mit etwas Dichtungsmasse (Kitt) „stabilisiert“ (Bild 1).
Hauptplatine: Kontakte umbauen, Decoder einsetzen und Lichtleitungen anlöten gehen problemlos. Gegebenenfalls muss noch der Umbau für den PD18MU VOR dem Einbau gemacht werden. Dann habe ich die Platine eingebaut und den Motorwagen ohne Gehäuse getestet: Nichts geht!? Nachmessen der Next18-Buchse ergab, dass die gesamte Vorderseite (9 Pins) keinen Kontakt hatte. Dank eines vor kurzem erhaltenen Akku-Lötkolbens mit sehr feiner Spitze konnte ich diese nachlöten. Dann wieder zusammen bauen und siehe da: Es funktioniert. Der Motorwagen fährt, mit gelbem Schlusslicht und rotem Frontlicht und schöner Innenbeleuchtung. Nach Vertauschen der Lichtanschlüsse per CV51=2 (für D&H) ist das korrigiert.
Zunächst läuft das sehr alte Stück noch etwas holperig, nach dem Justieren von sechs Stromabnahmekontakten dann relativ zuverlässig.
Dietrich
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Hier zunächst Umbau 628-Motorwagen:
Der Umbau ging gemäß meiner selbst übersetzten Anleitung recht einfach.
Lichtplatine: Ich habe noch die drei weißen Anschlüsse auf der Lichtplatine direkt miteinander verbunden. Das ist nun bei der neuen Platine nicht mehr nötig. Allerdings sind nun alle drei weißen LEDs direkt parallel geschaltet (die roten auch). Das ist ein etwas unglückliches Schaltungsdesign, weil hier die Verteilung der Ströme auf die LEDs, und damit auch deren Helligkeit, nicht sauber definiert ist. Bei LEDs aus einer Charge kann das funktionieren, wenn wie hier auch noch unterschiedliche Typen verbaut sind (Mono-/DuoLED), dann wird es leicht problematisch. Sauberes Schaltungsdesign geht entweder mit Reihenschaltung der LEDs, oder JEDE LED erhält ihren eigenen Widerstand. Letzteres hat den zusätzlichen Charme, dass sich Einbau- oder Lichtleiterbedingte Helligkeitsunterschiede ausgleichen lassen (Hobbytrain 163). Die Platine habe ich mit etwas Dichtungsmasse (Kitt) „stabilisiert“ (Bild 1).
Hauptplatine: Kontakte umbauen, Decoder einsetzen und Lichtleitungen anlöten gehen problemlos. Gegebenenfalls muss noch der Umbau für den PD18MU VOR dem Einbau gemacht werden. Dann habe ich die Platine eingebaut und den Motorwagen ohne Gehäuse getestet: Nichts geht!? Nachmessen der Next18-Buchse ergab, dass die gesamte Vorderseite (9 Pins) keinen Kontakt hatte. Dank eines vor kurzem erhaltenen Akku-Lötkolbens mit sehr feiner Spitze konnte ich diese nachlöten. Dann wieder zusammen bauen und siehe da: Es funktioniert. Der Motorwagen fährt, mit gelbem Schlusslicht und rotem Frontlicht und schöner Innenbeleuchtung. Nach Vertauschen der Lichtanschlüsse per CV51=2 (für D&H) ist das korrigiert.
Zunächst läuft das sehr alte Stück noch etwas holperig, nach dem Justieren von sechs Stromabnahmekontakten dann relativ zuverlässig.
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Beitrag editiert am 24. 04. 2025 17:47.
Korkbahner Björn - 24.04.25 21:12
Hallo Dietrich,
kleine Frage am Rande: Was ist das für eine Knete, mit der du die Lichtplatine befestigt hast?
Lässt die sich im Falle des Falles wieder entfernen?
Grüße,
Björn
kleine Frage am Rande: Was ist das für eine Knete, mit der du die Lichtplatine befestigt hast?
Lässt die sich im Falle des Falles wieder entfernen?
Grüße,
Björn
Hallo,
ich hätte gesagt das ist Patafix.
Grüße, Peter W
ich hätte gesagt das ist Patafix.
Grüße, Peter W
Dietrich M. - 25.04.25 09:55
Hallo
Ich benutze Plastic-Fermit: https://www.fermit.de/de/produkte/sanitaer-und...tic-fermit-wei%C3%9F
Du kannst aber von den Kindern irgendein Stück Knete (Fimo) oder Kitt verwenden. Auch Weißleim geht.
Dietrich
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: Björn
Was ist das für eine Knete, mit der du die Lichtplatine befestigt hast?
Ich benutze Plastic-Fermit: https://www.fermit.de/de/produkte/sanitaer-und...tic-fermit-wei%C3%9F
Du kannst aber von den Kindern irgendein Stück Knete (Fimo) oder Kitt verwenden. Auch Weißleim geht.
Dietrich M. - 25.04.25 20:56
Hallo
Hier nun der Endspurt, der Umbau des 628-Steuerwagens:
Licht: Nachdem mir die gelben Frontlichter am Motorwagen nicht gefallen haben, habe ich nach einer alternativen Lösung gesucht. Gemäß meiner Erfahrungen mit Lokumbauten kann man statt der 2,8-mm-Birnchen auch 3mm-LEDs einsetzen, wenn man die Öffnungen etwas aufbohrt. Das ließ sich auch gut realisieren und die LED-Anschlüsse konnten direkt in Richtung der Lötaugen U+, S und L gebogen werden (Bild).
S und L liegen geometrisch am günstigsten und so lassen sich auch Weiß und Rot unterschiedlich dimmen. Für „Rot“ ist es notwendig, eine sehr helle LED zu nehmen (bei mir 3200 mcd), damit man was davon sieht. Nachdem die LED-Platinen von Spoorlaar inzwischen mit weißen LEDs geliefert werden, ist diese Umbauvariante nicht mehr so interessant.
Hauptplatine: Nach meiner Erfahrung beim Motorwagen habe ich hier erst mal einen Blick auf die Platine geworfen, und siehe da: Auch hier gab es ein Problem: Sieben Pins der Next18-Buchse hatten keinen Kontakt. Hier war aber das Fehlerbild anders, die Buchse stand schräg. Da ich hier nicht selbst nachlöten konnte, habe ich Wouter von Spoorlaar kontaktiert und sofort Hilfe erhalten. Binnen weniger Tage war eine Ersatzplatine bei mir und dazu auch noch LED-Platinen mit weißen LEDs. Es ist zwar nicht toll, wenn Probleme auftauchen, aber hier wurde blitzschnell für Abhilfe gesorgt und zusätzlich noch eine Produktverbesserung umgesetzt. So soll es sein.
Mit der neuen Platine hat dann alles direkt funktioniert. Es stellte sich lediglich heraus, dass die Gleisanschlüsse vertauscht sind. Im Digitalbetrieb wirkt sich das nicht aus, nur analog brennt dann das falsche Licht. Bei D&H-Decodern lässt sich das mit CV51=4 korrigieren.
Das elektrische Verbinden der beiden Zugteile ist auf den Platinen schon vorgesehen und auch durchaus wünschenswert. Allerdings bräuchte es dafür eine recht kurze elektrische Magnetkupplung. Leider habe ich dafür nichts Geeignetes gefunden!?
Jedenfalls fährt mein Uralt-628 nun sehr zuverlässig und leise mit dem Original-Motor im Moment vor mir herum.
Nicht so gut erging es mir heute mit dem Vorbild-628: Ich stand mit dem Enkel in Wörth am Bahnhof und der Zug nach Lauterburg fiel aus wegen „kurzfristigem Fahrzeugmangel“. Die 628-Doppeltraktion nach Karlsruhe haben wir dann auch noch um fünf Sekunden verpasst.
Dietrich
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Hier nun der Endspurt, der Umbau des 628-Steuerwagens:
Licht: Nachdem mir die gelben Frontlichter am Motorwagen nicht gefallen haben, habe ich nach einer alternativen Lösung gesucht. Gemäß meiner Erfahrungen mit Lokumbauten kann man statt der 2,8-mm-Birnchen auch 3mm-LEDs einsetzen, wenn man die Öffnungen etwas aufbohrt. Das ließ sich auch gut realisieren und die LED-Anschlüsse konnten direkt in Richtung der Lötaugen U+, S und L gebogen werden (Bild).
S und L liegen geometrisch am günstigsten und so lassen sich auch Weiß und Rot unterschiedlich dimmen. Für „Rot“ ist es notwendig, eine sehr helle LED zu nehmen (bei mir 3200 mcd), damit man was davon sieht. Nachdem die LED-Platinen von Spoorlaar inzwischen mit weißen LEDs geliefert werden, ist diese Umbauvariante nicht mehr so interessant.
Hauptplatine: Nach meiner Erfahrung beim Motorwagen habe ich hier erst mal einen Blick auf die Platine geworfen, und siehe da: Auch hier gab es ein Problem: Sieben Pins der Next18-Buchse hatten keinen Kontakt. Hier war aber das Fehlerbild anders, die Buchse stand schräg. Da ich hier nicht selbst nachlöten konnte, habe ich Wouter von Spoorlaar kontaktiert und sofort Hilfe erhalten. Binnen weniger Tage war eine Ersatzplatine bei mir und dazu auch noch LED-Platinen mit weißen LEDs. Es ist zwar nicht toll, wenn Probleme auftauchen, aber hier wurde blitzschnell für Abhilfe gesorgt und zusätzlich noch eine Produktverbesserung umgesetzt. So soll es sein.
Mit der neuen Platine hat dann alles direkt funktioniert. Es stellte sich lediglich heraus, dass die Gleisanschlüsse vertauscht sind. Im Digitalbetrieb wirkt sich das nicht aus, nur analog brennt dann das falsche Licht. Bei D&H-Decodern lässt sich das mit CV51=4 korrigieren.
Das elektrische Verbinden der beiden Zugteile ist auf den Platinen schon vorgesehen und auch durchaus wünschenswert. Allerdings bräuchte es dafür eine recht kurze elektrische Magnetkupplung. Leider habe ich dafür nichts Geeignetes gefunden!?
Jedenfalls fährt mein Uralt-628 nun sehr zuverlässig und leise mit dem Original-Motor im Moment vor mir herum.
Nicht so gut erging es mir heute mit dem Vorbild-628: Ich stand mit dem Enkel in Wörth am Bahnhof und der Zug nach Lauterburg fiel aus wegen „kurzfristigem Fahrzeugmangel“. Die 628-Doppeltraktion nach Karlsruhe haben wir dann auch noch um fünf Sekunden verpasst.
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Dietrich M. - 04.05.25 20:04
Hallo
Heute will ich über die Umrüstung der Roco 101 mit Spoorlaar-Platinen berichten.
Die Roco-101 hat bereits ab Werk eine 6-Pol-Schnittstelle nach NEM 651. Trotzdem habe ich eine Lok mit der Spoorlaar-Platine umgebaut, weil sie doch einige Vorteile bietet. Hauptvorteil für mich ist das rote Schlusslicht, das für IC-Wendezüge unerlässlich ist. Darüber hinaus gibt es noch Fernlicht und -von mir nicht benutzte- Lautsprecheranschlüsse.
Quelle: https://spoorlaar.de/produkt/roco-n-br101-printplaten-set/
Zu diesem Produkt ist nur eine holländische Anleitung verfügbar: https://spoorlaar.nl/wp-content/uploads/2024/0...R101-handleiding.pdf
Diese Anleitung habe ich mir mit Google Translate grob übersetzen lassen und dann vollends eingedeutscht.
Die Platine hat keine Markierung für die Seite 1 oder V/H oder einen Richtungspfeil -> . In Bild 1 habe ich einen Richtungspfeil aufgemalt, der zur Originallok passt. Seite 2 ist dort die Seite des Chassis mit den Motorkontakten. Diese Zuordnung hat sich durch den Oberleitungskontaktstreifen der alten Platine ergeben. Tipp: Ohne den Kontaktstreifen kann man das Gehäuse in beliebiger Richtung aufsetzen. Wenn man es 180° dreht, passen die Spitzen- und Schlusslichter und auch die Motordrehrichtung zu den Führerständen 1/2 am Gehäuse. Das verdrehte Chassis kann man bei dieser Lok praktisch nicht erkennen. Dann müssen nur AUX 3 und 4 getauscht werden.
Lichtplatinen:
Vorbemerkungen:
- Angaben für die Beschaltung in Schritt der Anleitung sind nur auf der linken Seite des Bildes richtig. Rechts sind sie dann andersherum als gezeichnet (U+ ist unten).
- Alle drei weißen LEDs sind direkt parallel geschaltet (die roten sowie Fernlicht auch). Das ist ein etwas unglückliches Schaltungsdesign, weil hier die Verteilung der Ströme auf die LEDs, und damit auch deren Helligkeit, nicht sauber definiert ist. Bei LEDs aus einer Charge kann das funktionieren, wenn wie hier auch noch unterschiedliche Typen verbaut sind (Mono-/Duo-LED), dann wird es leicht problematisch. Sauberes Schaltungsdesign geht entweder mit Reihenschaltung der LEDs, oder JEDE LED erhält ihren eigenen Widerstand. Letzteres hat den zusätzlichen Charme, dass sich Einbau- oder Lichtleiterbedingte Helligkeitsunterschiede ausgleichen lassen.
Einbau:
- Nach dem Abbrechen sollte man die Lichtplatinen unten möglichst gut glattfeilen, damit die LEDs weit genug nach unten kommen, vor allem die obere ist kritisch.
- Am Gehäuse muss man die inneren (Fern-)Scheinwerferdurchlässe mit einem spitzen Gegenstand von der roten Farbe befreien, siehe Bild 2 hier ist links freigekratzt, rechts noch nicht.
- Die Leitungen in Richtung obere LED anlöten, siehe Bild 3. Ich versuche immer, die Normfarben zu verwenden.
Die Lichtplatine hat etwas Seitenspiel. Dadurch kann es passieren, dass das obere Licht außermittig ist und nicht richtig leuchtet. Zum passenden Einstellen bin ich wie folgt vorgegangen:
- Leitungen an die Platine anlöten wie in Bild 3 zu sehen.
- Vorwiderstand an die U+-Leitung (blau) anlöten (1 – 10 kOhm).
- Gleichspannung an U+ und weiß anschließen -> weißes Licht leuchtet.
- Platine so zurechtrücken, dass das Licht mittig aus dem oberen Scheinwerfer kommt.
- Ein winziges Stück Kitt auf der Vorderseite der Platine hält diese provisorisch fest.
- Zwei oder drei Tropfen Weißleim fixieren dann die Platine.
- Zuerst die eine Seite trocknen lassen, das Gehäuse steht dabei senkrecht nach oben mit Platine unten.
- Dann die andere Seite auf gleiche Art befestigen.
Wenn alles getrocknet ist kann man die Leitungen an die Hauptplatine anlöten. Zur Zuordnung der Seiten 1/2 siehe das eingangs geschriebene. Wer das Gehäuse richtig herum aufsetzen will, kann bei D&H-Decodern mit CV51=3 Motor und Front-Lichter tauschen. Schlusslichter und Fernlichter (AUX 1 – 4) müssen ohnehin individuell gemappt werden.
Dietrich
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Heute will ich über die Umrüstung der Roco 101 mit Spoorlaar-Platinen berichten.
Die Roco-101 hat bereits ab Werk eine 6-Pol-Schnittstelle nach NEM 651. Trotzdem habe ich eine Lok mit der Spoorlaar-Platine umgebaut, weil sie doch einige Vorteile bietet. Hauptvorteil für mich ist das rote Schlusslicht, das für IC-Wendezüge unerlässlich ist. Darüber hinaus gibt es noch Fernlicht und -von mir nicht benutzte- Lautsprecheranschlüsse.
Quelle: https://spoorlaar.de/produkt/roco-n-br101-printplaten-set/
Zu diesem Produkt ist nur eine holländische Anleitung verfügbar: https://spoorlaar.nl/wp-content/uploads/2024/0...R101-handleiding.pdf
Diese Anleitung habe ich mir mit Google Translate grob übersetzen lassen und dann vollends eingedeutscht.
Die Platine hat keine Markierung für die Seite 1 oder V/H oder einen Richtungspfeil -> . In Bild 1 habe ich einen Richtungspfeil aufgemalt, der zur Originallok passt. Seite 2 ist dort die Seite des Chassis mit den Motorkontakten. Diese Zuordnung hat sich durch den Oberleitungskontaktstreifen der alten Platine ergeben. Tipp: Ohne den Kontaktstreifen kann man das Gehäuse in beliebiger Richtung aufsetzen. Wenn man es 180° dreht, passen die Spitzen- und Schlusslichter und auch die Motordrehrichtung zu den Führerständen 1/2 am Gehäuse. Das verdrehte Chassis kann man bei dieser Lok praktisch nicht erkennen. Dann müssen nur AUX 3 und 4 getauscht werden.
Lichtplatinen:
Vorbemerkungen:
- Angaben für die Beschaltung in Schritt der Anleitung sind nur auf der linken Seite des Bildes richtig. Rechts sind sie dann andersherum als gezeichnet (U+ ist unten).
- Alle drei weißen LEDs sind direkt parallel geschaltet (die roten sowie Fernlicht auch). Das ist ein etwas unglückliches Schaltungsdesign, weil hier die Verteilung der Ströme auf die LEDs, und damit auch deren Helligkeit, nicht sauber definiert ist. Bei LEDs aus einer Charge kann das funktionieren, wenn wie hier auch noch unterschiedliche Typen verbaut sind (Mono-/Duo-LED), dann wird es leicht problematisch. Sauberes Schaltungsdesign geht entweder mit Reihenschaltung der LEDs, oder JEDE LED erhält ihren eigenen Widerstand. Letzteres hat den zusätzlichen Charme, dass sich Einbau- oder Lichtleiterbedingte Helligkeitsunterschiede ausgleichen lassen.
Einbau:
- Nach dem Abbrechen sollte man die Lichtplatinen unten möglichst gut glattfeilen, damit die LEDs weit genug nach unten kommen, vor allem die obere ist kritisch.
- Am Gehäuse muss man die inneren (Fern-)Scheinwerferdurchlässe mit einem spitzen Gegenstand von der roten Farbe befreien, siehe Bild 2 hier ist links freigekratzt, rechts noch nicht.
- Die Leitungen in Richtung obere LED anlöten, siehe Bild 3. Ich versuche immer, die Normfarben zu verwenden.
Die Lichtplatine hat etwas Seitenspiel. Dadurch kann es passieren, dass das obere Licht außermittig ist und nicht richtig leuchtet. Zum passenden Einstellen bin ich wie folgt vorgegangen:
- Leitungen an die Platine anlöten wie in Bild 3 zu sehen.
- Vorwiderstand an die U+-Leitung (blau) anlöten (1 – 10 kOhm).
- Gleichspannung an U+ und weiß anschließen -> weißes Licht leuchtet.
- Platine so zurechtrücken, dass das Licht mittig aus dem oberen Scheinwerfer kommt.
- Ein winziges Stück Kitt auf der Vorderseite der Platine hält diese provisorisch fest.
- Zwei oder drei Tropfen Weißleim fixieren dann die Platine.
- Zuerst die eine Seite trocknen lassen, das Gehäuse steht dabei senkrecht nach oben mit Platine unten.
- Dann die andere Seite auf gleiche Art befestigen.
Wenn alles getrocknet ist kann man die Leitungen an die Hauptplatine anlöten. Zur Zuordnung der Seiten 1/2 siehe das eingangs geschriebene. Wer das Gehäuse richtig herum aufsetzen will, kann bei D&H-Decodern mit CV51=3 Motor und Front-Lichter tauschen. Schlusslichter und Fernlichter (AUX 1 – 4) müssen ohnehin individuell gemappt werden.
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Dietrich M. - 10.05.25 20:11
Hallo
Noch eine wichtige Ergänzung zur 101: Die beigelegten Kupfer"bleche" zum Anlöten als Motorkontakte sind viel zu dünn und haben daher keinerlei Federkraft. Ich habe hier stattdessen übrige Bleche vom Umbausatz eines anderen Anbieters genommen. Den hatte ich übrig, weil ich einen GAM "verdrahtet" habe.
Ich hoffe Wouter wechselt hier schnell das Material. Bislang hat er stets umgehend Verbesserungen einfließen lassen.
Dietrich
Noch eine wichtige Ergänzung zur 101: Die beigelegten Kupfer"bleche" zum Anlöten als Motorkontakte sind viel zu dünn und haben daher keinerlei Federkraft. Ich habe hier stattdessen übrige Bleche vom Umbausatz eines anderen Anbieters genommen. Den hatte ich übrig, weil ich einen GAM "verdrahtet" habe.
Ich hoffe Wouter wechselt hier schnell das Material. Bislang hat er stets umgehend Verbesserungen einfließen lassen.
Dietrich M. - 03.03.26 15:53
Hallo
Heute will ich über die Umrüstung der Fleischmann 212 (V100.1) mit Spoorlaar-Platinen berichten. (Sorry, wenn es etwas lang wird, aber es soll euch helfen.)
Der Spoorlaar-Umrüstsatz für die Fleischmann 212 mit Lichtplatinen war als Vergleich zur Boholm-Umrüstung bestellt worden. Insbesondere der Preis macht diese Variante attraktiv, daher wollte ich das mal versuchen.
Quelle: https://spoorlaar.de/produkt/vervangende-print...ischmann-v100-br212/
Zu diesem Produkt ist derzeit nur eine niederländische Anleitung verfügbar: https://spoorlaar.de/wp-content/uploads/2023/10/Handleiding-V100-1.pdf
Diese habe ich mir mit Google Translate grob übersetzen lassen und dann vollends eingedeutscht.
Zunächst zur Hauptplatine:
- Nach Schritt 2 der Anleitung habe ich die Platine (V 0.3) auf das Chassis gelegt und festgestellt, dass sie zu lang ist. Sie muss um 0,4 mm gekürzt werden, damit sie aufs Chassis passt. Am besten kürzt man an der langen Seite (1 = „vorne“), dadurch verringert sich auch das nächste Problem etwas.
- Die Motorkontakte sollten beim Anlöten möglichst etwas in Richtung Lokmitte verschoben werden (Bild 1). Danach sorgfältig isolieren!
- Die Verbreiterung der Platine für das Führerhaus passt nicht genau zum Chassis (Bild 2). Damit das Gehäuse wieder sauber passt, müssen die überstehenden Ecken (rote Kreise) etwas nachgearbeitet werden (Bild 3).
- Die Verbindung von unten nach oben erfolgt über vier Kontaktbleche. Die Kontaktinseln auf der Platine haben innen einen etwas großen Radius. Dadurch kommt manchmal keine Verbindung zustande (Das Blech „schwebt“ über der Kontaktstelle.). Ich habe deshalb ganz wenig Lötzinn aufgetragen (siehe Bilder 2 und 3). Alternativ könnte man auch die Löcher leicht aufbohren, aber ich wollte die Platinen nicht nochmal demontieren.
Weiter geht es dann mit der Montage der Lichtplatinen (LP).
- Wichtig: Vorher muss der Umlauf montiert sein.
- Die schmälere Lichtplatine soll am langen Vorbau montiert werden. Allerdings unterscheiden sich die beiden nur um 1/100 mm! Beide passen auf beiden Seiten.
- Spoorlaar hat sich mit der Verwendung der Drahtenden eines Widerstands einen guten Montagetrick einfallen lassen. Allerdings funktioniert nicht alles wie abgebildet.
- Der „C“-Anschluss an der Hauptplatine muss an der langen Seite (1) zuerst freigekratzt werden.
- Auf der kurzen Seite (2) gibt es auf der Oberseite der Hauptplatine gar keinen Anschluss, dieser ist nur auf der Unterseite vorhanden. Hier muss man zunächst das Drahtstück allein unten an die Hauptplatine anlöten und später an die Lichtplatine.
- Wichtig ist es, die Lichtplatinen im passenden Abstand zum Chassis zu montieren. Dazu nimmt man am einfachsten das Gehäuse, entfernt die Lichtleiter und setzt die Lichtplatinen so weit nach außen, dass das Gehäuse gerade noch drüber passt.
- Mir ist an dieser Stelle leider ein Lapsus passiert: Wegen des kontrastarmen Fotos in der Anleitung (Schritt 5) habe ich die LPs direkt am Chassis anschließend montiert (Ohne Abstand!). Beim ersten Fahrtest mit aufgesetztem Gehäuse ohne die „Rotlichtbohrungen“ und Lichtleiter leuchtete dann auch das Rot sehr prominent durch die unteren Löcher.
Das brachte mich auf eine abstruse Idee (Puristen bitte nicht weiterlesen!!!):
- Ich habe die alten Lichtleiter wieder montiert. Nach Abfeilen der drei kleinen Höcker in Richtung Chassis am Lichtleiter passte das Gehäuse problemlos.
- Nun gab es noch einen leichten roten Lichtaustritt oben. Den konnte ich durch eine Schwärzung der vertikalen Lichtleiter-Abschnitte beheben. Hinter den Lichtaustritten darf der Lichtleiter natürlich nicht geschwärzt werden.
- Derzeit fährt die Lok also mit Schlusslicht aus den unteren Scheinwerfern. Irgendwann werde ich nochmal drangehen und diesen Fauxpas beseitigen.
Beim Fahren fiel noch auf, dass die Lok falsch herum fährt, das Licht aber in die richtige Richtung leuchtet. Das kann man durch Umdrehen des Motors beheben. Ich benutze einen PD18MU-Decoder, hier kann man das durch CV 51=1 regeln.
Dietrich
Die von Dietrich M. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Heute will ich über die Umrüstung der Fleischmann 212 (V100.1) mit Spoorlaar-Platinen berichten. (Sorry, wenn es etwas lang wird, aber es soll euch helfen.)
Der Spoorlaar-Umrüstsatz für die Fleischmann 212 mit Lichtplatinen war als Vergleich zur Boholm-Umrüstung bestellt worden. Insbesondere der Preis macht diese Variante attraktiv, daher wollte ich das mal versuchen.
Quelle: https://spoorlaar.de/produkt/vervangende-print...ischmann-v100-br212/
Zu diesem Produkt ist derzeit nur eine niederländische Anleitung verfügbar: https://spoorlaar.de/wp-content/uploads/2023/10/Handleiding-V100-1.pdf
Diese habe ich mir mit Google Translate grob übersetzen lassen und dann vollends eingedeutscht.
Zunächst zur Hauptplatine:
- Nach Schritt 2 der Anleitung habe ich die Platine (V 0.3) auf das Chassis gelegt und festgestellt, dass sie zu lang ist. Sie muss um 0,4 mm gekürzt werden, damit sie aufs Chassis passt. Am besten kürzt man an der langen Seite (1 = „vorne“), dadurch verringert sich auch das nächste Problem etwas.
- Die Motorkontakte sollten beim Anlöten möglichst etwas in Richtung Lokmitte verschoben werden (Bild 1). Danach sorgfältig isolieren!
- Die Verbreiterung der Platine für das Führerhaus passt nicht genau zum Chassis (Bild 2). Damit das Gehäuse wieder sauber passt, müssen die überstehenden Ecken (rote Kreise) etwas nachgearbeitet werden (Bild 3).
- Die Verbindung von unten nach oben erfolgt über vier Kontaktbleche. Die Kontaktinseln auf der Platine haben innen einen etwas großen Radius. Dadurch kommt manchmal keine Verbindung zustande (Das Blech „schwebt“ über der Kontaktstelle.). Ich habe deshalb ganz wenig Lötzinn aufgetragen (siehe Bilder 2 und 3). Alternativ könnte man auch die Löcher leicht aufbohren, aber ich wollte die Platinen nicht nochmal demontieren.
Weiter geht es dann mit der Montage der Lichtplatinen (LP).
- Wichtig: Vorher muss der Umlauf montiert sein.
- Die schmälere Lichtplatine soll am langen Vorbau montiert werden. Allerdings unterscheiden sich die beiden nur um 1/100 mm! Beide passen auf beiden Seiten.
- Spoorlaar hat sich mit der Verwendung der Drahtenden eines Widerstands einen guten Montagetrick einfallen lassen. Allerdings funktioniert nicht alles wie abgebildet.
- Der „C“-Anschluss an der Hauptplatine muss an der langen Seite (1) zuerst freigekratzt werden.
- Auf der kurzen Seite (2) gibt es auf der Oberseite der Hauptplatine gar keinen Anschluss, dieser ist nur auf der Unterseite vorhanden. Hier muss man zunächst das Drahtstück allein unten an die Hauptplatine anlöten und später an die Lichtplatine.
- Wichtig ist es, die Lichtplatinen im passenden Abstand zum Chassis zu montieren. Dazu nimmt man am einfachsten das Gehäuse, entfernt die Lichtleiter und setzt die Lichtplatinen so weit nach außen, dass das Gehäuse gerade noch drüber passt.
- Mir ist an dieser Stelle leider ein Lapsus passiert: Wegen des kontrastarmen Fotos in der Anleitung (Schritt 5) habe ich die LPs direkt am Chassis anschließend montiert (Ohne Abstand!). Beim ersten Fahrtest mit aufgesetztem Gehäuse ohne die „Rotlichtbohrungen“ und Lichtleiter leuchtete dann auch das Rot sehr prominent durch die unteren Löcher.
Das brachte mich auf eine abstruse Idee (Puristen bitte nicht weiterlesen!!!):
- Ich habe die alten Lichtleiter wieder montiert. Nach Abfeilen der drei kleinen Höcker in Richtung Chassis am Lichtleiter passte das Gehäuse problemlos.
- Nun gab es noch einen leichten roten Lichtaustritt oben. Den konnte ich durch eine Schwärzung der vertikalen Lichtleiter-Abschnitte beheben. Hinter den Lichtaustritten darf der Lichtleiter natürlich nicht geschwärzt werden.
- Derzeit fährt die Lok also mit Schlusslicht aus den unteren Scheinwerfern. Irgendwann werde ich nochmal drangehen und diesen Fauxpas beseitigen.
Beim Fahren fiel noch auf, dass die Lok falsch herum fährt, das Licht aber in die richtige Richtung leuchtet. Das kann man durch Umdrehen des Motors beheben. Ich benutze einen PD18MU-Decoder, hier kann man das durch CV 51=1 regeln.
Die von Dietrich M. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Hallo,
scheint als ob die Platine noch nicht getestet worden war, oder es unterscheiden sich die Chassis von verschienen Serien doch etwas.
Mit einem Wort: Es stimmt hinten und vorne nicht.
Grüße, Peter W.
scheint als ob die Platine noch nicht getestet worden war, oder es unterscheiden sich die Chassis von verschienen Serien doch etwas.
Mit einem Wort: Es stimmt hinten und vorne nicht.
Grüße, Peter W.
Dietrich M. - 04.03.26 10:49
Hallo
In der Anleitung ist eine Platine V 0.2 zu sehen, meine war V 0.3, also muss es wohl Tests und Weiterentwicklung gegeben haben.
Darüber hinaus gibt es inzwischen auch zusätzlich eine erweiterte Variante V 0.3+ mit Aux 3 und 4 (für elektrische Kupplungen?) und Kondensatoranschluss: https://spoorlaar.de/produkt/fleischmann-v100-...-uitgebreide-versie/
Dass sich die Chassis unterscheiden, kann ich mir eher nicht vorstellen. Ich habe inzwischen vier oder fünf Loks in verschiedenen Varianten (frei verdrahtet, Boholm mit und ohne Lichtplatinen, Spoorlaar V 0.3) umgebaut, dabei ist mir nichts aufgefallen Das Führerhaus sitzt bei allen Varianten an der selben Stelle. (Ausgenommen natürlich die ganz neuen Modelle, aber die haben ja schon Schlusslicht und NEXT18.)
Dietrich
Ich habe die Info auch direkt an Wouter geschickt. Mal sehen, ob er sich meldet.
Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: Peter
scheint als ob die Platine noch nicht getestet worden war, oder es unterscheiden sich die Chassis von verschiedenen Serien doch etwas.
Darüber hinaus gibt es inzwischen auch zusätzlich eine erweiterte Variante V 0.3+ mit Aux 3 und 4 (für elektrische Kupplungen?) und Kondensatoranschluss: https://spoorlaar.de/produkt/fleischmann-v100-...-uitgebreide-versie/
Dass sich die Chassis unterscheiden, kann ich mir eher nicht vorstellen. Ich habe inzwischen vier oder fünf Loks in verschiedenen Varianten (frei verdrahtet, Boholm mit und ohne Lichtplatinen, Spoorlaar V 0.3) umgebaut, dabei ist mir nichts aufgefallen Das Führerhaus sitzt bei allen Varianten an der selben Stelle. (Ausgenommen natürlich die ganz neuen Modelle, aber die haben ja schon Schlusslicht und NEXT18.)
Ich habe die Info auch direkt an Wouter geschickt. Mal sehen, ob er sich meldet.
Beitrag editiert am 04. 03. 2026 10:55.
Dietrich M. - 22.04.26 10:52
Hallo
Wouter hat jetzt ein Update der Boards gemacht und auch eine neue deutsche Anleitung erstellt: https://spoorlaar.de/produkt/vervangende-print...ischmann-v100-br212/
Zu den Lichtplatinen werden nun auch Abschirmmasken mitgeliefert.
Ich finde es sehr erfreulich, wie hier die Produkte verbessert werden.
Dietrich
Wouter hat jetzt ein Update der Boards gemacht und auch eine neue deutsche Anleitung erstellt: https://spoorlaar.de/produkt/vervangende-print...ischmann-v100-br212/
Zu den Lichtplatinen werden nun auch Abschirmmasken mitgeliefert.
Ich finde es sehr erfreulich, wie hier die Produkte verbessert werden.
Hallo,
meine Hochachtung!
Grüße, Peter W
meine Hochachtung!
Grüße, Peter W
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