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THEMA: Idee für Altstadt gesucht
THEMA: Idee für Altstadt gesucht
Uli_H - 02.04.25 10:40
Hallo,
Inspiriert von dem Bausatz "Marktplatz Miltenberg" https://viessmann-modell.com/spur-n/gebaeude/s...atz-miltenberg/37102 und Altstadtmauer ( z.B. https://www.faller.de/miniaturwelten/staedtisc...39/altstadtmauer-set ) möchte ich auf meiner Anlage eine Altstadt oder Teil davon aufbauen. Im Moment fehlen mir hierzu noch die richtigen Ideen, was Gestaltung und Anordnung betrifft. Deswegen wende ich mich an die "Schwarmintelligenz" dieses Forums.
Was vorgegeben ist:
- Gleisplan
- Lage eines großen Bahnhofs (z.B. Böblingen 460x105x100cm) mit Vorplatz und Straßenanbindung.
Ich beschränke mich auf diese Vorgaben und bin gespannt auf eure Ideen. Erfahrung mit LaserCut-Modellen sind nicht vorhanden.
Platz und Gleisplan siehe in den angehängten Bildern.
Vielen Dank Uli
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Inspiriert von dem Bausatz "Marktplatz Miltenberg" https://viessmann-modell.com/spur-n/gebaeude/s...atz-miltenberg/37102 und Altstadtmauer ( z.B. https://www.faller.de/miniaturwelten/staedtisc...39/altstadtmauer-set ) möchte ich auf meiner Anlage eine Altstadt oder Teil davon aufbauen. Im Moment fehlen mir hierzu noch die richtigen Ideen, was Gestaltung und Anordnung betrifft. Deswegen wende ich mich an die "Schwarmintelligenz" dieses Forums.
Was vorgegeben ist:
- Gleisplan
- Lage eines großen Bahnhofs (z.B. Böblingen 460x105x100cm) mit Vorplatz und Straßenanbindung.
Ich beschränke mich auf diese Vorgaben und bin gespannt auf eure Ideen. Erfahrung mit LaserCut-Modellen sind nicht vorhanden.
Platz und Gleisplan siehe in den angehängten Bildern.
Vielen Dank Uli
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Hallo Uli,
ein paar Anmerkungen dazu:
- Ein Bahnhof wurde eigentlich nie in einer "Altstadt" angelegt, schon gar nicht, wenn es eine Stadtmauer gab
- Im "Speckgürtel" aussen vor der Stadt war mehr Platz für die Bahnanlagen
- Zum Schutz einer kleinen Stadt wurde diese gerne auf einem Hügel erbaut (so vorhanden), was einen Angriff erschwerte
- In Bahnhofsnähe wurden meistens Mietshäuser (z.B. Ex-Pola) gebaut, teilweise auch, um die Bahnmitarbeiter unterzubringen.
- Die freie Fläche auf Deinen Bilder zwischen den Gleisen ist ca. 50cm tief, das sind umgerechnet 80m und das ist nicht sehr üppig
- Teilweise hängt es auch von der geplanten Epoche ab, was wie dargestellt werden kann (z.B. Autoverkehr in der Altstadt)
- Nachdem Du die Bausätze oben ansprichst, sind Fachwerkbauten anscheinend Deine Favoriten.png)
Dafür ein paar Ideen:
- Um die Fläche zu vergrößern, wäre eine Überbauung der linken Kurve sinnvoll (Hügel-Argument), dann könnte die Stadtmauer den "oben gebauten Teil" umschließen
- Auf der Bahnhofsebene sind deutlich großzügigere Straßen mit "Jahrhundertwende-Mietskasernen" oder sogar Nachkriegsbauten
- Als Verbindung der "Neustadt" beim Bahnhof nach oben zur Altstadt ist eine nicht zu steile Straße notwendig, evtl. könnte diese auf einer Seite mit Häusern bebaut sein (sieht interessant aus)
- Das Stadttor ist eine Engstelle, also sollten nicht unbedingt Riesenbusse oder Schwerlaster auf der Straße zum Tor fahren; in der Altstadt sind die Straßen kleiner und enger, oft noch gepflastert und nicht für Schwerverkehr ausgelegt. In neuerer Zeit sind da auch kaum noch Autos zu finden, da die Altstädte zu Fußgängerzonen umgewandelt werden.
- Interessant könnte eine Straße vor der Stadtmauer sein, um den Verkehr aus der Altstadt herauszuhalten; solche Straßen sind dann meistens auch recht breit und für "großen Verkehr" geeignet (kostet einiges an Platz, würde ich auf der kleinen Fläche eher nicht machen)
Das waren jetzt eher allgemeine Hinweise und Ideen zur Anordnung und Planung auf der Anlage. Wie dann die Häuser gebaut und arrangiert werden, wäre ein zweiter Schritt.
Wenn Du vielleicht auch an Selbstbau denkst, könnte Samy für Dich inspirierend sein (Achtung: Kann süchtig machen!
):
https://www.youtube.com/watch?v=R3UlWvrPbSc&am...4QnKP9UpKpeUF_n_zPrv
Der Link führt erst zum Endergebnis des Dioramas, in der "Sammlung rechts" sind dann die einzelnen Bauten als Bauvideos aufgelistet.
Oder sogar mit Burgteilen (im Winter):
https://www.youtube.com/watch?v=kXXuAKmU8M8&am...hiSyQif6z4UqPsL_Rjlo
So könntest Du die erhältlichen Bausätze ergänzen.
Viele Grüße
Michael
ein paar Anmerkungen dazu:
- Ein Bahnhof wurde eigentlich nie in einer "Altstadt" angelegt, schon gar nicht, wenn es eine Stadtmauer gab
- Im "Speckgürtel" aussen vor der Stadt war mehr Platz für die Bahnanlagen
- Zum Schutz einer kleinen Stadt wurde diese gerne auf einem Hügel erbaut (so vorhanden), was einen Angriff erschwerte
- In Bahnhofsnähe wurden meistens Mietshäuser (z.B. Ex-Pola) gebaut, teilweise auch, um die Bahnmitarbeiter unterzubringen.
- Die freie Fläche auf Deinen Bilder zwischen den Gleisen ist ca. 50cm tief, das sind umgerechnet 80m und das ist nicht sehr üppig
- Teilweise hängt es auch von der geplanten Epoche ab, was wie dargestellt werden kann (z.B. Autoverkehr in der Altstadt)
- Nachdem Du die Bausätze oben ansprichst, sind Fachwerkbauten anscheinend Deine Favoriten
Dafür ein paar Ideen:
- Um die Fläche zu vergrößern, wäre eine Überbauung der linken Kurve sinnvoll (Hügel-Argument), dann könnte die Stadtmauer den "oben gebauten Teil" umschließen
- Auf der Bahnhofsebene sind deutlich großzügigere Straßen mit "Jahrhundertwende-Mietskasernen" oder sogar Nachkriegsbauten
- Als Verbindung der "Neustadt" beim Bahnhof nach oben zur Altstadt ist eine nicht zu steile Straße notwendig, evtl. könnte diese auf einer Seite mit Häusern bebaut sein (sieht interessant aus)
- Das Stadttor ist eine Engstelle, also sollten nicht unbedingt Riesenbusse oder Schwerlaster auf der Straße zum Tor fahren; in der Altstadt sind die Straßen kleiner und enger, oft noch gepflastert und nicht für Schwerverkehr ausgelegt. In neuerer Zeit sind da auch kaum noch Autos zu finden, da die Altstädte zu Fußgängerzonen umgewandelt werden.
- Interessant könnte eine Straße vor der Stadtmauer sein, um den Verkehr aus der Altstadt herauszuhalten; solche Straßen sind dann meistens auch recht breit und für "großen Verkehr" geeignet (kostet einiges an Platz, würde ich auf der kleinen Fläche eher nicht machen)
Das waren jetzt eher allgemeine Hinweise und Ideen zur Anordnung und Planung auf der Anlage. Wie dann die Häuser gebaut und arrangiert werden, wäre ein zweiter Schritt.
Wenn Du vielleicht auch an Selbstbau denkst, könnte Samy für Dich inspirierend sein (Achtung: Kann süchtig machen!
https://www.youtube.com/watch?v=R3UlWvrPbSc&am...4QnKP9UpKpeUF_n_zPrv
Der Link führt erst zum Endergebnis des Dioramas, in der "Sammlung rechts" sind dann die einzelnen Bauten als Bauvideos aufgelistet.
Oder sogar mit Burgteilen (im Winter):
https://www.youtube.com/watch?v=kXXuAKmU8M8&am...hiSyQif6z4UqPsL_Rjlo
So könntest Du die erhältlichen Bausätze ergänzen.
Viele Grüße
Michael
Beitrag editiert am 02. 04. 2025 12:32.
Hi Uli,
ist Altstadt bei dir etwas mit Fachwerkhäuser oder nur ein Gebiet, in dem die Gebäude 110+ Jahre alt sind?
Falls du Fachwerk, etc. haben möchtest, wird das eng, denn der Bahnhof liegt (gewöhnlich) außerhalb dieses Stadtgebietes. Für diesen Stadtteil brauchst du zentral einen Marktplatz oder -straße, daran oder in der Nähe das Rathaus und die Kirche. Kirchen waren damals immer in Ost-West-Richtung gebaut, egal wie die Straßen verliefen. Genaueres ergibt sich aus der gewählten Vorbildregion, das ist sehr unterschiedlich.
Wenn es das Stadterweiterungsgebiet 1860 - 1910 sein darf, also keine romantischen Fachwerkhäuser, lässt sich der Bahnhof gut einbinden.
Die dritte Variante ist, Hauptsache alte Häuser! - da bin ich dann nicht bei.
Gruß
Gerald
(kennt Städtebau)
ist Altstadt bei dir etwas mit Fachwerkhäuser oder nur ein Gebiet, in dem die Gebäude 110+ Jahre alt sind?
Falls du Fachwerk, etc. haben möchtest, wird das eng, denn der Bahnhof liegt (gewöhnlich) außerhalb dieses Stadtgebietes. Für diesen Stadtteil brauchst du zentral einen Marktplatz oder -straße, daran oder in der Nähe das Rathaus und die Kirche. Kirchen waren damals immer in Ost-West-Richtung gebaut, egal wie die Straßen verliefen. Genaueres ergibt sich aus der gewählten Vorbildregion, das ist sehr unterschiedlich.
Wenn es das Stadterweiterungsgebiet 1860 - 1910 sein darf, also keine romantischen Fachwerkhäuser, lässt sich der Bahnhof gut einbinden.
Die dritte Variante ist, Hauptsache alte Häuser! - da bin ich dann nicht bei.
Gruß
Gerald
(kennt Städtebau)
Andreas V. - 02.04.25 23:27
Hallo Uli,
so was gibt es in unseren badischen Kleinstädten wirklich. In Gengenbach ist nur eine Straße zwischen Bahnstrecke und Stadtmauer, und viel weiter ist es in Villingen auch nicht.
Viele Grüße
Andreas
so was gibt es in unseren badischen Kleinstädten wirklich. In Gengenbach ist nur eine Straße zwischen Bahnstrecke und Stadtmauer, und viel weiter ist es in Villingen auch nicht.
Viele Grüße
Andreas
Hallo zusammen,
genau wie Andreas das beschreibt. Was Villingen betrifft ist der Auto-Verkehr um die ursprüngliche Stadt in einem Ring angelegt, so dass man ausserhalb der Altstadt Parkmöglichkeiten für PKW auch nahe der Stadtmauer finden kann. das Motiv würde sich bestimmt auch gut auf der Anlage machen lassen. Bei anderen Städten wie zum Beispiel Rottweil vermischt sich die Altstadt dagegen stark mit dem Autoverkehr, sodass das mittelalterliche Flair leider verloren ist. (Sorry liebe Rottweiler, iss halt so . . .) Der Rottweiler Bahnhof (oder was von ihm abgesehen von der Gleisanlage noch übrig ist) liegt aber auch hier ausserhalb der alten Stadtmauern aber zumindest in der Nähe der Stadt - eben so wie auch in Gengenbach.
Apropos Gengenbach: Auf der Modellbahn-Anlage eignet sich die Altstadt von Gengenbach sehr gut als Bauvorlage. Der Marktplatz mit seinem imposanten Rathaus ist im Modell sehr gut in ähnlicher Weise nachzubauen. Und da man mit dem Marktplatz selbst einen zentralen Blickfang auf der Anlage hat und nur wenige Hauptgebäude diesen umrunden. Hinter dieser gut sichtbaren Häuserfassade kann man romantische und vor vor allem enge Gässchen mit kleinen Häuser anlegen, die sich an die Ummauerung des Mittelalters anfügen. Somit ist der Platzbedarf auf der Anlage nicht riesig, das Altstadtflair aber gegeben.
Noch ein Tipp: Wenn Du für Deine Altstadt mehr Gebäudefülle im Hintergrund des eigentlichen Motivs erwirken möchtest, kann ich dir die Bastelbögen von der Firma Schreiber empfehlen. Die lassen sich auch gut als Relief oder Halbrelief einsetzen, sehen sehr gut aus und sind sehr kostengünstig.
Ich bin auf Deine Altstadt gespannt.
Liebe Grüße
Randy
genau wie Andreas das beschreibt. Was Villingen betrifft ist der Auto-Verkehr um die ursprüngliche Stadt in einem Ring angelegt, so dass man ausserhalb der Altstadt Parkmöglichkeiten für PKW auch nahe der Stadtmauer finden kann. das Motiv würde sich bestimmt auch gut auf der Anlage machen lassen. Bei anderen Städten wie zum Beispiel Rottweil vermischt sich die Altstadt dagegen stark mit dem Autoverkehr, sodass das mittelalterliche Flair leider verloren ist. (Sorry liebe Rottweiler, iss halt so . . .) Der Rottweiler Bahnhof (oder was von ihm abgesehen von der Gleisanlage noch übrig ist) liegt aber auch hier ausserhalb der alten Stadtmauern aber zumindest in der Nähe der Stadt - eben so wie auch in Gengenbach.
Apropos Gengenbach: Auf der Modellbahn-Anlage eignet sich die Altstadt von Gengenbach sehr gut als Bauvorlage. Der Marktplatz mit seinem imposanten Rathaus ist im Modell sehr gut in ähnlicher Weise nachzubauen. Und da man mit dem Marktplatz selbst einen zentralen Blickfang auf der Anlage hat und nur wenige Hauptgebäude diesen umrunden. Hinter dieser gut sichtbaren Häuserfassade kann man romantische und vor vor allem enge Gässchen mit kleinen Häuser anlegen, die sich an die Ummauerung des Mittelalters anfügen. Somit ist der Platzbedarf auf der Anlage nicht riesig, das Altstadtflair aber gegeben.
Noch ein Tipp: Wenn Du für Deine Altstadt mehr Gebäudefülle im Hintergrund des eigentlichen Motivs erwirken möchtest, kann ich dir die Bastelbögen von der Firma Schreiber empfehlen. Die lassen sich auch gut als Relief oder Halbrelief einsetzen, sehen sehr gut aus und sind sehr kostengünstig.
Ich bin auf Deine Altstadt gespannt.
Liebe Grüße
Randy
Beitrag editiert am 03. 04. 2025 01:30.
Trainworld - 03.04.25 02:51
Moin in der Runde,
Gengenbach ist aber nur bedingt ein gutes Beispiel; die Bahnhofsstraße hat auf der (von oben) rechten Seite Neubauten, nix Altstadt. Und was "alt" ist, ist das Kloster, das direkt ein Anlieger der Bahnhofsstraße ist. Kann man durchaus machen *g*. Aber nach Ulli's Vorgaben dürfte dann hinter dem Bahnhof nicht viel mehr als "Kloster" seinen Platz finden... - für weitere Altstadthäuser dürfte da der Platz ausgehen...
In Villingen sieht die Sache nicht viel anders aus; bis man an ein paar neueren und älteren Bürgerhäusern und Parkanlagen vorbei an die ersten Straßen der Altstadt gelangt, dürfte die Anlage schon längst am Ende der Tiefe angelangt sein, wenn es einigermaßen glaubwürdig wirken sollte. daß zudem in beiden Fällen das Empfangsgebäude eher einen Stilbruch darstellen dürfte, ist dabei schon fast ohne Belang...
Mein Vorschlag wäre eine "Bahnhofsstraße" besetzt mit einer Häuserzeile aus dem "gutbürgerlichen" Milieu a la Pola/Faller, gemischt mit einigen Gewerbebetrieben, eventuell auch als Hinterhof. Vielleicht auch ein nicht ganz so großer Betrieb, der sogar einen Gleisanschluß haben könnte. Und die eigentliche "Stadt" als Hintergrundkulisse integriert...
meint grüßend
Roland
Gengenbach ist aber nur bedingt ein gutes Beispiel; die Bahnhofsstraße hat auf der (von oben) rechten Seite Neubauten, nix Altstadt. Und was "alt" ist, ist das Kloster, das direkt ein Anlieger der Bahnhofsstraße ist. Kann man durchaus machen *g*. Aber nach Ulli's Vorgaben dürfte dann hinter dem Bahnhof nicht viel mehr als "Kloster" seinen Platz finden... - für weitere Altstadthäuser dürfte da der Platz ausgehen...
In Villingen sieht die Sache nicht viel anders aus; bis man an ein paar neueren und älteren Bürgerhäusern und Parkanlagen vorbei an die ersten Straßen der Altstadt gelangt, dürfte die Anlage schon längst am Ende der Tiefe angelangt sein, wenn es einigermaßen glaubwürdig wirken sollte. daß zudem in beiden Fällen das Empfangsgebäude eher einen Stilbruch darstellen dürfte, ist dabei schon fast ohne Belang...
Mein Vorschlag wäre eine "Bahnhofsstraße" besetzt mit einer Häuserzeile aus dem "gutbürgerlichen" Milieu a la Pola/Faller, gemischt mit einigen Gewerbebetrieben, eventuell auch als Hinterhof. Vielleicht auch ein nicht ganz so großer Betrieb, der sogar einen Gleisanschluß haben könnte. Und die eigentliche "Stadt" als Hintergrundkulisse integriert...
meint grüßend
Roland
easyrider27 - 03.04.25 11:33
Hallo Uli,
ob es das beim Vorbild je gegeben hat? Keine Ahnung, würde mich auch weniger interessieren. Erlaubt ist, was dem Erbauer gefällt. Wichtig, dass du dir im klaren bist, dass solche Entscheidungen später schwer zu revidieren sind.
Ich hab mal eine Planungsidee gebastelt, von deinen Vorgaben ausgehend, Die Enge der Altstadthäuser und kleinen Gassen sind jedenfalls gut darzustellen. Wer solche Häuser auch liefert, das entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Was mich echt stören würde, ist dieser moderne Bahnhof! Vielleicht ein Gründerzeit-Bahnhof besser?
LG Till
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ob es das beim Vorbild je gegeben hat? Keine Ahnung, würde mich auch weniger interessieren. Erlaubt ist, was dem Erbauer gefällt. Wichtig, dass du dir im klaren bist, dass solche Entscheidungen später schwer zu revidieren sind.
Ich hab mal eine Planungsidee gebastelt, von deinen Vorgaben ausgehend, Die Enge der Altstadthäuser und kleinen Gassen sind jedenfalls gut darzustellen. Wer solche Häuser auch liefert, das entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Was mich echt stören würde, ist dieser moderne Bahnhof! Vielleicht ein Gründerzeit-Bahnhof besser?
LG Till
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Hi Till,
in dem Plan von Uli sind zwischen den oberen und unteren Gleisen nur 65 cm Platz, da passt dein Entwurf nur rein, wenn Z-Häuser verwendet werden. Für die 'Altstadt' bleiben, nach Abzug vom Bahnhofsgebäude und Vorplatz, 45 cm.
Gruß
Gerald
in dem Plan von Uli sind zwischen den oberen und unteren Gleisen nur 65 cm Platz, da passt dein Entwurf nur rein, wenn Z-Häuser verwendet werden. Für die 'Altstadt' bleiben, nach Abzug vom Bahnhofsgebäude und Vorplatz, 45 cm.
Gruß
Gerald
easyrider27 - 03.04.25 13:44
Hi Gerald,
das von mir meist verwendete Haus misst ca. 6 x 4,5 cm bedeutet real 9,6 x7,2 Meter. Für ein Altstadthaus denke ich durchaus genug. Aber die Idee, dass man auch bei nur ca. 70 Metern Tiefe einen Altstadt - Eindruck bekommen kann, ist meiner Ansicht nach deutlich geworden.
Fragt sich nur, ob er Erbauer so viele Häuser bauen will und wo man sie bekommt!
LG Till
das von mir meist verwendete Haus misst ca. 6 x 4,5 cm bedeutet real 9,6 x7,2 Meter. Für ein Altstadthaus denke ich durchaus genug. Aber die Idee, dass man auch bei nur ca. 70 Metern Tiefe einen Altstadt - Eindruck bekommen kann, ist meiner Ansicht nach deutlich geworden.
Fragt sich nur, ob er Erbauer so viele Häuser bauen will und wo man sie bekommt!
LG Till
Neuengland - 03.04.25 15:09
Hallo in die Runde,
das meiste ist bereits gesagt.
Ergänzend zur Vorbildersuche: Es gibt in Rheinland-Pfalz einige ältere linksrheinische Orte, die zwischen den Berghang und den Fluss regelrecht gequetscht worden sind. Später wurde zwischen Fluss und Ort noch eine zweigleisige Fernbahn plus Bahnhof (eher Haltpunkt) gequetscht. Das dürfte einige interessante Motive wie hier in Bacharach geben:
https://www.fotocommunity.de/photo/bacharach-ma...eckmann-105/31668706 und https://www.rund-um-bacharach.de/wp-content/up...STP62495-933x700.jpg
Ansonsten sind in der Tat Bahnhöfe und Anlagen zumeist freistehend auf der grünen Wiese entstanden (Platz, Dreck, Ablehnung durch die Alteingesessenen …) Später kamen dann – mit oder ohne Bahnhofsvorplatz – Gründerzeithäuser (siehe die Pola-Klassiker) oder Gewerbegebäude und kleinere Betriebe direkt an der Bahn hinzu. Letzteres ist für Bacharach etc. aber alles unrealistisch: Da gibt es so etwas kaum, oder es ist abseitig des Ortes errichtet.
Gruß
Wolfgang
das meiste ist bereits gesagt.
Ergänzend zur Vorbildersuche: Es gibt in Rheinland-Pfalz einige ältere linksrheinische Orte, die zwischen den Berghang und den Fluss regelrecht gequetscht worden sind. Später wurde zwischen Fluss und Ort noch eine zweigleisige Fernbahn plus Bahnhof (eher Haltpunkt) gequetscht. Das dürfte einige interessante Motive wie hier in Bacharach geben:
https://www.fotocommunity.de/photo/bacharach-ma...eckmann-105/31668706 und https://www.rund-um-bacharach.de/wp-content/up...STP62495-933x700.jpg
Ansonsten sind in der Tat Bahnhöfe und Anlagen zumeist freistehend auf der grünen Wiese entstanden (Platz, Dreck, Ablehnung durch die Alteingesessenen …) Später kamen dann – mit oder ohne Bahnhofsvorplatz – Gründerzeithäuser (siehe die Pola-Klassiker) oder Gewerbegebäude und kleinere Betriebe direkt an der Bahn hinzu. Letzteres ist für Bacharach etc. aber alles unrealistisch: Da gibt es so etwas kaum, oder es ist abseitig des Ortes errichtet.
Gruß
Wolfgang
Beitrag editiert am 04. 04. 2025 12:59.
Hallo,
erst mal vielen Dank für die Hinweise, Kritiken und Tipps.
Die Planungsidee von Till hat mich auf die Idee gebracht, hinter dem Bahnhof keine Altstadt zu bauen sondern ein Freilichtmuseum. siehe Hessenpark ( https://www.hessenpark.de/lexikon/historische-gebaeude/ ), wo mehrere Fachwerkhäuser neu aufgebaut wurden.
Hinter dem Bahnhof haben ein Marktplatz (z.B. KIBRI 37102), eine Kirche (z.B. Kibri 37027) eine Gaststätte (z.B. Vollmer 47711) und zwei Fachwerkhäuser (z.B. VOLLMER 47730 und Kibri 37100) ausreichend Platz.
Werde den Gedanken weiterverfolgen.
Gruß Uli
erst mal vielen Dank für die Hinweise, Kritiken und Tipps.
Die Planungsidee von Till hat mich auf die Idee gebracht, hinter dem Bahnhof keine Altstadt zu bauen sondern ein Freilichtmuseum. siehe Hessenpark ( https://www.hessenpark.de/lexikon/historische-gebaeude/ ), wo mehrere Fachwerkhäuser neu aufgebaut wurden.
Hinter dem Bahnhof haben ein Marktplatz (z.B. KIBRI 37102), eine Kirche (z.B. Kibri 37027) eine Gaststätte (z.B. Vollmer 47711) und zwei Fachwerkhäuser (z.B. VOLLMER 47730 und Kibri 37100) ausreichend Platz.
Werde den Gedanken weiterverfolgen.
Gruß Uli
Beitrag editiert am 03. 04. 2025 15:35.
Hi Uli und alle,
ich habe diesen Faden mit großem Interesse verfolgt und finde die Vielzahl der angesprochenen Themen sehr interessant. Um nochmal auf die einschlägigen Hersteller zurückzukommen: Die Problematik von Klebefolien mit aufgedrucktem Fachwerk, die Unkorrektheit von aufgeklebten Fachwerkbalken und die Maßstäblichkeit von Gebäuden unterschiedlicher Hersteller waren ja schon Thema im Forum.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1173320
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1135331
@Uli: Mit Deiner Auswahl wirst Du es schwer haben: Kibri 37100 sind zwei Gebäude, die auch genau so in Kibri 37102 enthalten sind, alle mit gedrucktem Fachwerk auf Folie. Die beiden Vollmer Gebäude mit vorstehendem Fachwerk sind viel größer. Nebeneinander dürfte das komisch aussehen.
Ein gutes Beispiel für eine gelungene Auswahl gibt es z.B. bei Mannis N Bahn (auch hier im Forum):
https://www.mannis-n-bahn.de/anlage/galerie/ort-waldbronn/
Grüße
Karl
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ich habe diesen Faden mit großem Interesse verfolgt und finde die Vielzahl der angesprochenen Themen sehr interessant. Um nochmal auf die einschlägigen Hersteller zurückzukommen: Die Problematik von Klebefolien mit aufgedrucktem Fachwerk, die Unkorrektheit von aufgeklebten Fachwerkbalken und die Maßstäblichkeit von Gebäuden unterschiedlicher Hersteller waren ja schon Thema im Forum.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1173320
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1135331
@Uli: Mit Deiner Auswahl wirst Du es schwer haben: Kibri 37100 sind zwei Gebäude, die auch genau so in Kibri 37102 enthalten sind, alle mit gedrucktem Fachwerk auf Folie. Die beiden Vollmer Gebäude mit vorstehendem Fachwerk sind viel größer. Nebeneinander dürfte das komisch aussehen.
Ein gutes Beispiel für eine gelungene Auswahl gibt es z.B. bei Mannis N Bahn (auch hier im Forum):
https://www.mannis-n-bahn.de/anlage/galerie/ort-waldbronn/
Grüße
Karl
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Hallo Karl,
Danke für den Hinweis auf die Größenunterschiede.
Werde zumindest auf die Höhe der Gebäude achten.
Gruß Uli
Danke für den Hinweis auf die Größenunterschiede.
Werde zumindest auf die Höhe der Gebäude achten.
Gruß Uli
Beitrag editiert am 04. 04. 2025 11:22.
Analogfahrer - 07.04.25 14:56
Hallo Namensvetter Uli und Hallo in die Runde,
ohne mich mit hier im Forum zu bewundernden tollen Arbeiten vergleichen zu können, zeige ich einige Ansichten meiner Altstadt.
Der Markplatz ist entstanden, als ich eine Kiste mit Häusern geschenkt bekommen habe. Die Fachwerkzeile im Hintergrund und die Stadtmauer (Steinchen aus Spielsand) sind Eigenbau.
Die Rillenschienen für die Straßenbahn von Kato sind (wie so vieles) noch in Arbeit...
Schöne Grüße aus Hildesheim
Ulrich Analogfahrer
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ohne mich mit hier im Forum zu bewundernden tollen Arbeiten vergleichen zu können, zeige ich einige Ansichten meiner Altstadt.
Der Markplatz ist entstanden, als ich eine Kiste mit Häusern geschenkt bekommen habe. Die Fachwerkzeile im Hintergrund und die Stadtmauer (Steinchen aus Spielsand) sind Eigenbau.
Die Rillenschienen für die Straßenbahn von Kato sind (wie so vieles) noch in Arbeit...
Schöne Grüße aus Hildesheim
Ulrich Analogfahrer
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