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THEMA: Platine PIKO defektes Bauteil

THEMA: Platine PIKO defektes Bauteil
Startbeitrag
Firefighter - 26.03.25 15:18
Hallo in die Bastelrunde
Meine Piko G1206 hat ein/ zwei defektes Bauteil.
Frage: welche andere Alternative gibt es hierzu. Die Lok fährt nicht mehr.
Ich weiß nicht warum, aber das ist schon das zweite Mal an einer Piko Diesellok mit diesem Fehler. Einmal hab ich schon eine neue Platine gekauft.
Theoretisch könnte ich ja den ganzen Krempel entfernen und einen Decoder so einbauen. Benutze überwiegend D&H

Bin auf eure Antworten/ Meinungen gespannt.

Viele Grüße
Jo

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Hallo Jo,

bitte Kabel ablöten und die Stromaufnahme ohne alles testen.
Vermute defekten Motor.
Strom sollte weit unter 200 mA liegen.

Gutes Gelingen wünscht
Lutz!
Das ist eine Spule von/für der Funkentstörung!

Da fließt zu viel Strom.

Gruß, Micha
Hallo,

es sind anscheinend beide Drosseln defekt. Möglicherweise ist auch das Baueteil im Biöd ganz unten links (also ganz rechts auf der Platine) durch, da ist ein schwarzer Punkt drauf. Dadurch lässt sich leider nicht mehr erkennen was für ein Transistor ist.

Grüße, Peter W
Hallo Jo,

unten auf dem zweiten Bild neben dem blauen Kabel sieht das Bauteil auch nicht ganz gesund aus,

Grüße Michael Peters
Hallo.

Die PIKO MaK Lok G1206 ist elektrisch leider recht empfindlich. Hab auch eine. Die Käbelchen fü die Stromzuführung von den DG scheuern  sehr schnell beim Zusammenbau und beim Abheben des metallenen Lokghäuses durch.

Schon einmal zu viel das sehr eng sitzende metallene Gehäuse auf und zu kann das verursachen, weil die seitlichen Käbelchen keinen richtigen Platz haben UND China sie halt auch dadurch "falsch" verlegen kann. Beim eigenen Umbau hast Du auch fast keine Chance die Kabel ohne Schäden zu verursachen das Metallgehäuse wieder auf und zu zubringen. Das gilt so auch für die Lichtplatine vorne mit den Käbelchen. Hier kann sich aus Versehen Kontakt zwichen Decoder und Platine bilden. Für die Lok hab ich dann aus Frust den ACHTUNG Originaldecoder von Uhlenbrock (NICHT bei PIKO bestellen!!!) statt D&H genommen. Danach war wenigstens an der Stelle vorne Ruhe. Auch funzt sie nun fahrtechnisch bisher.

Wer den D&H Decoder DH10C-4 oder den DH10C-MU von DM-Toys nutzt MUSS unbedingt die obere plane Seite - Bauteile zeigen nach unten -  mit KAPTON Tape oder Isolierband - kein Tesafilm - großflächig abisolieren, damit sich nichts berührt, auch nicht mit dem Metallgehäuse! Beim D&H Decoder sitzen auf der bauteillosen Seite die blanken Lötpads. Die Käbelchen laufen darüber und ganau an der Ecke sitzt schon die senkrecht stehende LED Platine mit den blanken Lötstellen für die Käbelchen. Nur ein Millimeter was beim Zusammenbau verkantet reicht und es macht recht schnell patsch und es brennt was durch!

Also bitte SEHR akribisch bei der Lok arbeiten. Alles irgendwie geschützt mit KAPTON Tape fixieren, sodass nix aber auch gar nix verrutscht, sich untereinander berühren könnte oder scheuert.

Ich hoffe ich konnte es erklären. Also wenn alles wirklich akkurat gemacht und beachtet wirk läuft die Lok. Aber sowie was schief geht war's das erst mal.

Als weiteres muss dringendst geprüft werden, ob der Motor einen Schaden schon hat! Nicht mehr ohne vorherigen Motortest - also der muss zum Testen von de rPlatine abgelötet werden und dann mit 14 Volt DC von einem Trafo im Leerauf - Lok mit freihängenden DG fixieren - testen. Ampermeter dazwischen schalten nicht vergessen. - zusammen bauen.

Ach ja, die MaK hat auch eine Motorsicherung für Analogbetrieb verbaut! Im Digitalbetrieb sollte man die mit einem Drähtchen überbrücken. Die Dinger machen gerne mal Ärger, egal bei welchem Lokhersteller.

Wurde das Metallgehäuse im Betrieb rasch überproportional eher heiß statt handwarm? Ein sicheres Indiz dass was faul ist.

Schöne Lok an sich, aber hat ihre Tücken die man beachten muß. Dann läuft sie aber gut.

Viel Spaß mit MoBa.
Hallo,

ich habe zufällig einen Esu Lopi 5 Micro für meine G 1206 benutzt, da die Arnold GT 6 Tram mit diesem, werkseitig eingebauten Decoder unfahrbar war. Der Esu ist ab Werk eingeschrumpft, das ist in dem Fall von großem Vorteil. Ich habe ehrlich gesagt gar nicht über die Möglichkeit von Kurzschlüssen und Abscherungen groß nachgedacht. Jedenfalls werde ich bei der nächsten G 1206 darauf achten. Danke für den Hinweis.

Grüße, Peter W

Hallo,
wenn man einen D&H DH05 nimmt braucht man nichts abkleben oder ähnliches der ist kleiner von den Abmessungen. Stromaufnahme reicht aus.
Habe über die Jahre etliche MAKs laufen gehabt, immer ohne Probleme.

Peter
ACHTUNG: egal welcher Decoder:

Die 6 goldfarbenen Hartstifte eines Decoderkandidaten sollen auf 3 mm für die Buchse (Einführtiefe) abgelängt werden.

Im Auslieferungszustand sind die blanken Stiftenden i.d.R. 5 mm lang. Jedenfalls beim Uhlenbrock ist das so. Beim D&H ist es auch und beim ESU sicherlich auch.

Du meinst den PD05er? Der DH05C ist doch ausgelaufen? Der PD05 muß isoliert werden, weil hat beide Seiten Bauteile. Ist aber noch etwas kürzer als ein DH05C. Den würde ich nehmen!

Die Käbelche werden auch bei dem auf der Platine aufliegen.

Ansonsten wäre der von der Länge her dann unktrisch, weil dann hat man einen benötigten Luftspalt. Und der reicht auch für die Lok vollkommen. Stimmt! Den hab ich aus Wut damals vor Schreck und Frust nicht in Betracht gezogen.

Der Uhlenbrock Decoder lässt der Lichtplatine einen Luftspalt den sie braucht beim Zusammenbau des Gehäuses und hat keine leitfähigen Bauteile oder Flächen an der Stelle, auch sitzt er etwas weiter unten im Gehäuse - lässt den Käbelchen oben drüber laufend Luft durch seine speziell geformte Stiftleiste.

Das war dann halt die damalige schnelle Lösung.

Der ESU LokPilot 5 nano passt bestimmt auch hervorragend. Danke für den Tip.

Also dann haben wir ja jetzt 4 Alternativen.

Döhler & Haass Modelle DH05C (Auslaufartikel?) oder besser den neuen PD05, oder ESU LokPilot 5 Nano, oder der originale Uhlenbrock designed für die PIKO Lok.

Und leider braucht er ne neue Platine, Neben der Spule ist auch die Doppeldiode an der langen Vorbauseite auch durchgebrannt! Also da war ein satter Kurzer am Werk.

Und den Motor prüfen nicht vergessen. Ob der schon einen Weg bekommen hat.

Viel Glück beim nächsten Mal.

Vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten.
Der Motor ist ok hatte ich schon überprüft.
Sie lief auch analog nur die Beleuchtung schuld nicht. Dann hatte ich den analogstecker anders herum eingesetzt, weil dieser falsch herum drin war. Dann lief sie auch nur Licht halt einseitig. Daran ist aber wohl das aufgeblähte kleine rechteckige Bauteil mit den drei Lötpads und der kleinen Blase schuld. Habe die Lok aber so erworben. Wollte dann nochmals das Gehäuse abnehmen und weiter nachschauen und danach ging nichts mehr.

Ich werde sie elektronisch / Platinenmäßig leerräumen und die Lampenseiten mit vorwiederständen versehen und dann den Decoder anschließen.
Hallo,

Du brauchst die Platine nicht komplett leer räumen. Löte die Drosseln aus, und ersetze sie durch Drahtbrücken. Auf der einen Seite funktioniert das Licht ja. Die andere Lichtplatine verdrahtest Du direkt mit dem Decoder.

Wenn ich richtig liege ist das SMD Bauteil mit A4 beschriftet, dabei handelt es sich um eine Doppeldiode vom Typ BAV70 im SOT-23 Gehäuse. Diese 2 Dioden erzeugen mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit den Pluspol aus den beiden Schienen.

https://www.s-manuals.com/pdf/datasheet/b/a/bav70%2C_bav74_fairchild.pdf

Da muss irgendwas abnormales passiert sein mit der Lok, aber es erscheint mir reparabel.

Grüße, Peter W

Hallo Mitbastler!

Da ist ja eine Menge zusammen gekommen - aller Achtung.
Zwei von den Loks habe ich auch und mit D&H digitalisiert. Da kann ich ja froh sein, dass mir das viele Ungemach erspart geblieben ist.
Aber trotz allem wirklich Interessant.
Schwarminteligenz hat eben was!

BG, Lutz!


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