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THEMA: Welche Bekohlungsanlage bei 8 Ständen?

THEMA: Welche Bekohlungsanlage bei 8 Ständen?
Startbeitrag
AndyCologne - 25.03.25 20:46
Moin 160er

Wie der Titel grob schon sagt, die Frage, bei einem BW welches eher auf Diesel ausgelegt ist, aber noch 8 Stände für Dampfer hat, welche Größe hätte die Bekohlungsanlage?

Grüße
Andy

Hallo Andy,
Für 8 Lokomotiven reicht eine Kleinbekohlung mit einem kleinen Kran, wie sie verschiedene Hersteller im Programm haben. Entscheidend ist aber eigentlich gar nicht die Anzahl der Stände, sondern eher die Anzahl der Lokomotiven und die Baureihen, die pro Tag restauriert und bekohlt werden. Dies war von vielen verschiedenen Faktoren abhängig und könnte wiet über 8 Lokomotiven hinausgehen . Also kannst Du durchaus etwas flexibel sein mit der Größe. Wichtiger erscheint mir, dass auch die anderen Restaurationsanlagen (zB Entschlackungsstände, Besandung etc.) von der Größe her zueinander und zum Betriebsablauf passen.

Viele Grüße

Peter-gbw
Hallo Andy, hi @all,

Zitat

...BW welches eher auf Diesel ausgelegt ist, aber noch 8 Stände für Dampfer hat...



deutet ja eher darauf hin, daß dein Bw doch etwas größere Ausmaße hat. Da kann es durchaus sein, daß die Anlagen, Bekohlung, etc., ja früher für weitaus mehr Dampfloks ausgelegt waren! Also wäre natürlich, je nach Platz, den du zur Verfügung hast, auch eine größere Variante nicht falsch. Nur, weil die Traktionsarten wechselten, wurden die Behandlungsanlagen ja nicht "von heute auf morgen" abgerissen/umgebaut. Schon gar nicht, wenn es in einer Zeit spielt, in der noch ein Restbestand an Dampfern hier stationiert ist...
Ich würde mich also bei der Planung der Behandlungsanlagen, falls der Platz reicht, eher am Umfang früherer Stationierungen orientieren. Also was bei Gesamtumfang des BWs eben zu "älteren Zeiten" möglichen Dampfern hätten hier gewesen sein können. Dementsprechend dürften auch die Behandlungsanlagen mehr Größe, als vielleicht "jetzt" noch nötig, gehabt haben...


meint grüßend
Roland
Guten Morgen,

dieses Argument ist nicht von der Hand zu weisen.

Grüße
Zwengelmann
Hallo Andy,

Grundsatz:
Es kommt ja darauf an, welche Epoche und welches Umfeld zum Thema stehen. Es sollte halt ein realistisches Thema auf der Moba zu erkennen sein.

Ein Fachwerk - Kleinstadtchen mit Drehscheibe, ist kein Streckenbeginn für eine Hauptbahn.

Ein Rundhaus mit 8 Ständen dort an der Hauptstrecke ist demnach vermutlich nie für einen Bedarf der dicht frequentierten Hauptstrecke ausgelegt, sondern für abzweigende untergeordnete Hauptbahnen oder Nebenstrecken.
Die Loks sind dann auch eher nicht zwischen 01 und 22 und auch nicht zwischen 39 und 45 zu finden.  

Ausstattung:
Bei der DR hat zB. mit Epoche IIIb der elektrische Kettenbagger RK 3 - Mitschurin relativ schnell die bestehenden stationären "Kaffeemühlen" an den Nebenstrecken abgelöst. DB und ÖBB- Kollegen ergänzen das mal bitte für sich.

An den Hauptknoten der XY-Linien waren jedoch die Hochbunker wie zB. jener der Marke Kibri sehr oft verbreitet, weil die Loks praktisch in Schrittgeschwindigkeit die Anlage durchliefen (zB.Friedrichstadt) und 2 – 3 Loks hintereinander stehend bekohlt wurden, dann zum Wasserkran rollten und abschließend unter den Sandbunker, bevor sie in die Schmiere gingen und zugleich Schlacke und Lösche gezogen wurde. Sägefahrten waren nicht vorgesehen.

Also ich mag diese „Klassiker“ auf kleinen Anlagen nicht:
Nulleins holt Kohlen am Bunker hier, Wasser da und alles ist gedrängt und muss irgendwie die Fleischmannweichen meistern, was mit schieben und drücken auch gelingt.

Anlagen mit Drehscheibe sind so lang wie der 8 gleisige Bahnhof mit mindestens 6 Gütergleisen selbst. Also um die Drei Meter in 1zu 160, aber auch 1,5m sind noch beachtlich!

Anbei ein Bahnhof an einer durchgehenden Nebenstrecke mit 2 weiteren abzweigenden Strecken
https://www.google.de/maps/search/Nossen+bahnof...IKXMDSoASAFQAw%3D%3D

Fazit: Kleinstadt: Kleinbekohlung wie zB. Auhagen, später auch externe Bagger mit Kohle vom Haufen oder Hochbunker inkl. Förderband (auch Auhagen)

Großstadt: Großbekohlung wie von Kibri, später auch Eisenbahndrehkran mit Motorgreifer vom losen Haufen (noch im Entwicklungsbüro von unbekannt)

Gruß Sven




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