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THEMA: Kleinanzeigen Bank-Überweisung nicht möglich

THEMA: Kleinanzeigen Bank-Überweisung nicht möglich
Startbeitrag
ChristianL - 16.03.25 13:45
Hallo,

macht mich bitte einmal klug.

ich finde zunehmend In den Kleinanzeigen:

"Die Bezahlung ist nur mit PayPal Freunde oder Barzahlung bei persönlicher Abholung möglich. Bank- Überweisung ist leider nicht möglich."

Ich habe kein PayPal und weiß deshalb nicht wie es funktioniert. Wird  das Geld von dort nicht auch auf ein Bankkonto überwiesen?

Was spricht gegen eine Vorauszahlung auf ein Bankkonto?

Beste Grüße zum Sonntag,

Christian

Hallo,

gegen die Vorauszahlung spricht, dass man potentiell beschissen wird. Das Geld ist dann weg und kann nicht zurück geholt werden.
Die Verkäufer, die nur Paypal anbieten, haben mit hoher Wahrscheinlichkeit kein eigenes Konto, oder keines in der EU, oder arbeiten möglicherweise gewerblich an der Finanz vorbei. Es wurde hier bereits thematisiert, dass allgemein davon abgeraten wird, mittels „Paypal Freunde“ zu überweisen. Das bietet ebenfalls keinen Käufer-Schutz und solche Verkäufer sind zumindest fragwürdig.

Ich selbst habe auch (noch immer) kein Paypal und lebe noch. Die ganzen Kleinanzeigen mit den hohen Versandkosten nach AT interessieren mich sowieso nicht, die Freunde-Überweisung kommt nicht in die Tüte.

Grüße, Peter W
Hallo Christian,

Der Weg der Bezahlung ist in dem Falle alleine eine Entscheidung des Verkäufers.
Niemand ist gezwungen, einen bestimmten Bezahlungsweg anzubieten.

Technische Gründe gibt es nicht.

Bei Paypal brauchen beide Parteien einen Paypal Account.

Von dort könntest du dir als Empfänger das Geld auf dein Referenzkonto übertragen.

Du musst für dich entscheiden, ob du damit einverstanden bist oder nicht.

Viele Grüße von Jens

Hallo Christian,

gibt es bei dir niemanden im Freundes- oder Verwandtenkreis mit einem Paypal-Zugang? Inzwischen haben das auch viele Rentner im Einsatz.

Bei dem angesprochenen Verkäufer (Harald M.) habe ich schon mehrmals mit PP was gekauft. Da gab es bisher nie ein Problem 😉

Grüße
Markus
Hallo,

Ich würde sagen, dass Paypal Freunde und Banküberweisung für den Käufer (Zahler)  gleich riskant sind.
Geld überwiesen oder übertragen, Geld ist fort.
Außer dass man im Falle eines Rechtsstreites mit Hilfe einer IBAN ggf. die Adresse und den echten Namen eines Verkäufers besser herausfinden kann (aber wegen dem Bankgeheimnis auch nur über den Rechtsweg)

Dass der Verkäufer gar kein Konto hat oder bei einem Wohnsitz in der EU dort keins halte ich ehrlich gesagt für schiergar ausgeschlossen.
Und wenn er außerhalb der EU lebt und dann auch dort sein Konto hat ist Paypal wohl (ich hab  mit dieser Konstellation aber keine Erfahrung) eine schnelle und preiswerte Lösung.

Andi
"Bank- Überweisung ist leider nicht möglich".….ist für meine Begriffe eine ziemlich befremdliche Aussage.
Hat der Betreffende Angst vor Missbrauch seiner Bankverbindung, nachdem er sie dem Käufer übermittelt hat?
Dass er KEIN Konto hat, halte ich eher für ausgeschlossen, also dann: warum nicht möglich?
PayPal Friends habe ich schon öfter praktiziert, aber nur bei mir bekannten Pappenheimern.
Das generell zu fordern ist schon grenzwertig und nicht unbedingt vertrauensfördernd.

Gruß aus Nordertown
Hallo Von-Privat-Käufer,

es ist schon geschrieben worden, dass eine Bezahlung über "Paypal Freunde" hoch riskant ist, weshalb man es auch nur für "Freunde" nutzen sollte.
Leider bin ich schon vor Jahren reingelegt worden und knapp 100 Euro waren weg. Antwort von der Staatsanwaltschaft: "selber schuld" [frei zitiert].
Es ist zwar bei Paypal ein Bankkonto hinterlegt, das kann aber an jedem Ort der Welt sein. Die Staatsanwaltschaft war nicht bereit, den Kontoinhaber zu ermitteln und Paypal rückt keine Daten raus.
Wie schon geschrieben: bei einer Bezahlung per Überweisung auf ein Bankkonto (in Deutschland) hat man jedenfalls über einen Anwalt die Möglichkeit, den Kontoinhaber zu ermitteln. Ein von mir angestrengtes Verfahren in einem vermeintlichen Betrugsfall bei Kleinanzeigen (vorm. Ebay-Kleinanzeigen) läuft seit fast 1 Jahr und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Damals hatte ich per Überweisung bezahlt und die Kontoinhaber sind ermittelt worden.
Ich habe auch schon erlebt, dass Anbieter auf meine Nachfrage, mir die Anbieter-Adresse samt Namen mitzuteilen, mir Phantasie-Adressen genannt wurden oder es schlichtweg abgelehnt wurde.
Es ist höchste Vorsicht geboten!
Hoffentlich seriöse Geschäftspartner und noch einen schönen Sonntag!
j_jakob
PS  Hoffentlich landet mein Beitrag oder der ganze Thread nicht wieder bei OT

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Hat der Betreffende Angst vor Missbrauch seiner Bankverbindung, 


Hallo
Könnte auch andere Gründe haben:
Als Banker musste ich seinerzeit einige Kollegen in die Schranken weisen, die übereiftig private Girokonten in kostenpflichtige Geschäftskonten umstellen wollten,  da sie bei mehr als 10 Umsätze dieser Art gewerbsmäßiges Handeln unterstellten.

Oder das Girokonto ist gepfändet. Ob und wie eine Pfändung auch auf PayPal greift weiß ich nicht.  

Und der dritte, viel wahrscheinlichste Grund ist häufig die Gattin,  die von solchen Transaktionen nichts mitbekommen soll.

Ich jedenfalls wurde bei Forumskäufen/Verkäufen mittels Banküberweisung noch nie enttäuscht.

Gruß aus Berlin

Ralf
Hallo,

es wurde schon darauf hingewiesen, dass Paypal-Freunde keinen Käuferschutz bietet.

Nennt mich naiv, aber ich habe bei allen Kleinanzeigen-Käufen als Vorkasse auf ein Girokonto überwiesen und nur gute Erfahrungen gemacht. Einmal hatte eine Lok einen verborgenen Mangel, den auch der Verkäufer nicht entdeckt hatte, Dann habe ich mein Geld zurückbekommen.

Ich sehe vorher nach, ob der Verkäufer hier im Forum aktiv ist. Bisher waren die Kaufabwicklungen immer absolut zuverlässig und überwiegend auch mit netten E-Mails verbunden.

Schöne Grüße aus Hildesheim

Ulrich Analogfahrer  
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und der dritte, viel wahrscheinlichste Grund ist häufig die Gattin,  die von solchen Transaktionen nichts mitbekommen soll.

...ist eher unwahrscheinlich.
Solange es sich dabei um Geld EINGÄNGE handelt, sollte sich die Frau doch freuen.
Wenn er für sein Hobby viel Geld AUSGIBT, ist das schon eher ein Grund, das zu verschleiern.

Gruß aus Nordertown
Hallo zusammen,

ich hab schon via Überweisung und via Paypal hier in den Kleinanzeigen gekauft und auch verkauft. Dafür müssen sich jeweils nur beide einig werden. Betrogen wurde ich hier noch nie. Einmal hat sich mein eigentlicher Käufer nie wieder gemeldet und einmal hat der Verkäufer etwas mehr Vorlauf zum Versand gebraucht, als mir recht war - da wurde ich dann nervös nach zwei Wochen.

Mir persönlich ist Paypal inzwischen lieber. Geldfluss innerhalb von Sekunden und man kann das Paketporto auch gleich mit Paypal online bezahlen. Zudem hatte meine Hausbank eine Zeit lang ein Kontomodell, bei dem jede Bewegung (also auch Gehaltseingang etc.) jedes Mal eine kleine Gebühr gekostet hat, das summierte sich schnell. Das war für mich auch der Grund, viel via Paypal abzuwickeln.

Vor Besch...Betrug ist man in beiden Fällen nicht sicher. Ich prüfe daher vor Bezahlung immer mit einer Onlinerecherche, ob der Wohnort, der Preis, die Kontonummer oder gar das Bild des Artikels plausibel ist. Beispielsweise sind ja manche Artikel auch bei Kleinanzeigen.de eingestellt. Heißen beide Verkäufer gleich? Wohnen beide in der gleichen Stadt? Passt die Bank (Kreissparkasse XY) zu dieser Stadt?

Einmal vor vielen Jahren tauchte ein potentieller Verkäufer (damals noch bei Ebay-Kleinanzeigen) bei der Onlinesuche in einem Zusammenhang auf, den ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren konnte - ich habe dann Abstand vom Kauf genommen.
Ein anderes Mal tauchte die Kontonummer für die Überweisung mit Hinweisen auf Betrug bei einer Rezensionsseite auf, auch da wäre ich sonst in die Falle gegangen.

Also ich meine, man muss einfach immer voraichtig sein.
Viele Grüße
Alex
Hallo zusammen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Solange es sich dabei um Geld EINGÄNGE handelt, sollte sich die Frau doch freuen.



Das ist es ja, wenn sie nichts von dem Geld weiß, kann sie es auch nicht ausgeben .

Verkäufern hier in den 1zu160 Kleinanzeigen traue ich. Da würde ich auch PayPal Freunde nutzen. Bei den 'richtigen' Kleinanzeigen nicht.

Gruß
Jürgen

Hallo,

nur um noch einmal zu verdeutlichen.

Ich habe hier fast immer Vorkasse bezahlt und erhalten. Noch nie hatte ich Probleme. Wer kein Konto angibt scheidet für mich sofort aus.

Ich habe es nur noch nicht begriffen, warum jemand solche Forderungen stellt. Wie hier auch schon geschrieben, schaue ich, ob der Verkäufer Aktivitäten im Forum hat.

Schade, dass die, die diese Zahlungsweise wählen es nicht hier einmal erklären. Eine wirklich nachvollbare Erklärung habe ich bisher nicht gesehen .

Schön ist allerdings, dass wir mit etwas Vorsicht hier alle gute Erfahrungen mit den Kleinanzeigen machen.

Viele Grüße
Christian

Hi in die Runde,

auch mal meinen Senf dazugeb'...

Wenn ich etwas einstelle, biete ich immer Paypal, Überweisung und Abholung an; selbst geliefert habe ich schon. Was bei räumlicher Nähe dank Deutschland-Ticket auch kein Problem ist .
Bei Zahlwunsch über Paypal biete ich immer die Option, dieses ganz normal zu benutzen, die Sicherheit des Käufers sind mir gegebenenfalls die paar Groschen wert, die Paypal dafür wegsteckt! Es freut mich natürlich, wenn ein Käufer dann trotzdem die Freunde-Funktion nutzt, dann hab' ich vorher nichts falsch gemacht .

Und, ja ich bin auch jemand, der inzwischen neben einer möglichen Abholung, wenn's sich räumlich ausgeht, bei Käufen und Verkäufen Paypal bevorzugt. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Nutzung vieles beschleunigt. Meist ist es so, daß, wenn ich etwas anbiete, die Zahlung über Paypal direkt nach dem Formalitätenaustausch eingeht, ich die Sachen sofort verpacke, Porto/Paketschein onlne kaufe und am darauf folgenden Werktag geht die Ware auch schon auf den Weg. Und die Versandmarken kann ich dabei auch direkt mit dem Paypal-Konto bezahlen...

Nur Paypal anzubieten, kann ganz unterschiediche Gründe haben, die lange nicht immer bei der "Abzocke" liegen müssen. Zum einen kann es einfach im Transfer über Ländergrenzen der einfachste und schnellste Weg sein, zudem oft der günstigste. Zudem manchmal eben durchaus auch private Gründe, das Beispiel mit der Ehefrau ist dabei nicht von der Hand zu weisen *g*. Nicht wegen des Eingangs, sondern wegen neuer Käufe! Die dann natürlich auch "unter dem Radar" der wachsamen Gattin von dort wieder getätigt werden können...
Bis zur Einführung des Bürgergeldes fragte beim Bezug von ALG 2 auch niemand nach vorhandenen Paypal Accounts! Das hat sich zwar mit Einführung des Bürgergeldes geändert, aber ich bezweifle, ob man bei Paypal einer Namensnachfrage trotzdem bei Verneinung einfach so Auskunft erteilen würde gegenüber deutschen Ämtern. Da müßte dann wohl auch jetzt schon ein gerichtlicher Bescheid vorliegen, das AA in Pusemuckel erhält sicher keine Einsicht! Das mag gegenüber den Sozialleistungen verwerflich sein g*, Stichwort "Nebeneinkünfte", kann einem Käufer aber erst mal egal sein...
Auch das Stichwort vom gepfändeten Girokonto ist so falsch nicht; ich habe noch nie davon gehört, daß ein Gerichtsollzieher bei Paypal vorstellig geworden wäre ...

meint grüßend
Roland
Servus,
Für mich ist Paypal aus vielen Gründen ein absolutes no go. Auch bin ich hier in Sachen Hobby unterwegs was bedeutet, dass nicht immer alles möglichst schnell gehen muss.
Schade, dass manche Verkäufer, mit für mich sehr interessanten Angeboten (z.B. og. H.M.) mich als Käufer ausschließen.
Na ja. Selbst Schuld...

keep groovin´
Arno
Moin,

ich persönlich arbeite grundsätzlich mit PayPal. Der Grund ist so einfach, wie Sicherheit beim heutigen Online Geschäft geboten ist.
Meine Bankdaten bleiben bei mir und werden nicht Hinz und Kunz zur Kenntnis gebracht.
Wenn ein Verkäufer mir nur sein Bankkonto anbietet und ich an der Ware stark interessiert bin hat dass bei mir automatisch eine Bonitätsabfrage zur Folge, Ausnahmen bestätigen die Regel, ist diese positiv, überweise ich von einem speziellen Bankkonto gerne den Betrag.
Dieses Konto ist gegen jegliche Art von Abbuchungen gesperrt.

Aber das kann jeder halten wie er möchte.

Gruß Rolf
Hallo.
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: ChristianL

Schade, dass die, die diese Zahlungsweise wählen es nicht hier einmal erklären. Eine wirklich nachvollbare Erklärung habe ich bisher nicht gesehen .


Wenn jemand persönlich und höflich bei mir nachfragt, bekommt er auch eine ehrliche Antwort. Aber im Forum werde ich es nicht öffentlich breit treten.
Wer gibt denn hier im Forum seine allgemeinen Verhältnisse an, besonders seine persönlichen finanziellen?
Wer fragt eigentlich persönlich bei dem Verkäufer an, warum es nur so geht, statt ihn hier gleich öffentlich an den Pranger zu stellen?
Warum bieten hier in den Kleinanzeigen Leute, die nur Kleinkram anbieten nicht mal Versand, sondern nur Barzahlung bei Abholung an?
Gruß,
Harald
Hi,

mit Verlaub: Wir unterhalten uns doch hier nicht über riesige Beträge. Ja, auch um 20 EUR betrogen zu werden tut weh. Aber aus den bisherigen Einträgen finde ich keine Anhaltspunkte für Betrug untereinander.

Wenn es schnell gehen soll geht nichts (!) über eine Sofortüberweisung für 50 ct Gebühren. Ich weiß nicht, was Pay Pal kostet.

Vielleicht outet sich ja noch einmal jemand, der NUR die von mir hinterfragte Zahlungsmethode bietet.

Pfändungen sind übrigens kein Grund. Dafür gibt es pfändungsfreie Konten! Bürgergeld (@13) erst recht nicht.

Harald, hier wurde niemand persönlich angesprochen und Du scheinst nicht der Einzige zu sein!

Viel Grüße
Christian
Hallo,

ich habe in der letzten Zeit auch teuere Objekte (Digitalkameras + Objektive) per PayPal gekauft.

Die Verkäufer wollten oft nur PayPal Freunde, da bei PayPal Firmen einige Prozente von ihrer Summe abgzogen werden oder sie nicht seriös waren.

Im Zweifelsfall habe ich angeboten die Gebühren auf den Verkaufspreis dazu zu addieren und über PayPal Dienstleistungen zu zahlen. Das hat immer geklappt.

Eine Ausnahme: Der Verkäufer wollte bei Ebay nicht das sichere Verkaufen (oder wie das sich nennt) und auch nicht PaypPal Dienstleistungen, wenn ich die Gebühren übernehme. Gab eine etwas unerfreuliche Diskussion - am nächsten Tag war der Anbieter verschwunden - kein Kauf kein Schaden.

Teilweise wollen gerade im eher niedrig preisigeren Bereich viele kein PayPal Dienstleistungen, da einige Käufer auf die absonderlichsten Ideen kommen um Mängel zu (er)finden.

Viele Grüße

Robert
Moin,

ich bezahle immer nur mit Überweisung und da kommt einiges im Jahr zustande!
Es gab nie Probleme , im Gegenteil mache Händler  geben die nicht anfallenden Gebühren als Rabatt an den Käufer weiter.
Und auch hier in den Kleinanzeigen, war alles TOP!

Viele Grüße
Simon

Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: ChristianL schrieb am 16.03.25 16:31

Hallo,

nur um noch einmal zu verdeutlichen.

Ich habe hier fast immer Vorkasse bezahlt und erhalten. Noch nie hatte ich Probleme. Wer kein Konto angibt scheidet für mich sofort aus.

Ich habe es nur noch nicht begriffen, warum jemand solche Forderungen stellt. Wie hier auch schon geschrieben, schaue ich, ob der Verkäufer Aktivitäten im Forum hat.

Schade, dass die, die diese Zahlungsweise wählen es nicht hier einmal erklären. Eine wirklich nachvollbare Erklärung habe ich bisher nicht gesehen .

Schön ist allerdings, dass wir mit etwas Vorsicht hier alle gute Erfahrungen mit den Kleinanzeigen machen.

Viele Grüße
Christian



Du erklärst, wer kein Konto angibt scheidet aus, aber du forderst mit einer Vehemenz, dass du per Überweisung zahlen kannst und willst Erklärungen.

Was soll der Thread?

Niemand ist dir eine Erklärung für seine Entscheidungen schuldig.
Wenn ein Verkäufer seine Bankdaten nicht angeben möchte, ist dies seine Sache.

Es zwingt dich doch niemand bei diesem Anbieter zu kaufen.

Viele Grüße, Franzi
Moin,

theoretisch - und um agesichert zu sein - kann man auch mit dem Verkäufer klären, dass man selbst die PP Gebühren übernimmt und einfach entsprechend mehr mit dem "normalen" PayPal sendet. So hat man zwar etwas mehr bezahlt, aber der Käuferschutz bleibt in vollem Umfang bestehen und man kann im Notfall oder bei Nicht-Lieferung sein Geld zurück fordern.

Vorkasse ist genau so riskant wie PP Freunde. Mache ich auch nur, wenn ich den Verkäufer kenne oder auf eine MoBa Börse mit PP bezahle.

Gruß
Freddie
Hallo Franzi,

noch einmal: Wissen erlangen heißt nicht, es auch einzusetzen! Deshalb habe ich das alles ganz neutral geschrieben.

Vermutlich hast Du aber recht, erklären wird es keiner. Von MUSS kann keine Rede sein!!!

Viele Grüße

Christian
PayPal für Freunde ist wohl seitens PayPal gedacht für risikolose Kleinstbeträge bis 5,00 Euro an Dritte oder unter echten Bekannten die man persönlich kennt, auch mal einen größeren Betrag gut geeignet. Wenn der Händler egal ob gewerblich oder privat nichts anderes anbieten möchte lass ich persönlich die Finger davon. Ansonsten muß das jeder selbst entscheiden. Das muss man halt per Bauchgefühl mit sich selber ausmachen.
Hallo zusammen,

weshalb eigentlich immer Vorkasse? Funktioniert Vertrauen nur in eine Richtung? Verkäufer ist vertrauenswürdig, beim Käufer bestehen Zweifel. Daher Vorkasse?
Ich biete selbst auch an, vorwiegend bei Ebay und auch hier in den Kleinanzeigen. Ich habe schon sehr oft die von mir verkauften Teile sofort versendet. Geld kam dann eben später. Gekauft habe ich auch schon oft per Paypal Freunde. Es hat bisher in allen genannten Beispielen gut geklappt.
Allerdings bin ich schon Jahrzehnte dabei und habe viel Erfahrung sammeln können. Das hilft sicherlich auch schräge Käufer und Verkäufer vermeintlich zu erkennen und dann besser kein Geschäft zu machen. Ist aber nicht so sehr häufig, dass ich mich von meinen sehr subjektiven Gefühlen leiten lasse.

Grüße
IngoD
Moin,

es ist zwar schon alles gesagt, aber leider noch nicht von jedem ,,.

LG Rimbert
Hallo Rimbert,

richtig: von mir noch nicht

Und auch noch nicht alles, wenn ich nichts überlesen habe: Auch wenn PP F&F gefordert wird, hindert den Käufer niemand daran, doch PP Käuferschutz zu benutzen. Ich mache das manchmal bei kleinanzeigen.de: Dazu benutze ich einen PP-Rechner und überweise soviel mehr, dass beim Verkäufer der geforderte Betrag ankommt und mein Aufschlag die Gebühren sind. Somit habe ich die Sicherheit und er das Geld zwar mit Gebührenabzug, aber eben in der gewünschten Höhe.

Zu Harald, wie auch schon oben erwähnt, kann ich nur sagen: vertrauenswürdiger Verkäufer.
Zu den KA hier: ich benutze PP gern als Käufer (wie schon gesagt wurde, ist IBAN auch nicht risikoloser), frage aber den Verkäufer, ob er PP oder IBAN bevorzugt. Umgekehrt bevorzuge ich als Verkäufer ebenfalls PP F&F, biete auf Wunsch aber auch IBAN an.

Viele Grüße
Frank
Guten Abend,

warum, glaubt Ihr, heißt der Zahlungsdienst "Paypal friends" bzw. "Paypal Freunde", mit dem Hinweis der Firma Paypal, dass darüber Zahlungen nur an Freunde geleistet werden sollen und es keinerlei Garantien gibt? Ganz klar, der Zweck ist, ohne große Gebühren mit Unbekannten geschäftliche Transaktionen durchführen zu können. Ist doch loooooogisch.

Wenn einem die angebotenen Zahlungsmodalitäten nicht passen: Nicht rumlamentieren, sondern einfach nicht kaufen. Es ist natürlich schwer, gegen das "willhaben"-Syndrom anzukämpfen. Aber es ist möglich.

Grüße
Zwengelmann
Hallo Zwengelmann,

das ist gegenüber dem Verkäufer Harald, um den es geht, ein ziemlich unbewiesener Vorwurf.

Viele Grüße
Frank
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

. Und auch noch nicht alles, wenn ich nichts überlesen habe: Auch wenn PP F&F gefordert wird, hindert den Käufer niemand daran, doch PP Käuferschutz zu benutzen. Ich mache das manchmal bei kleinanzeigen.de: Dazu benutze ich einen PP-Rechner und überweise soviel mehr, dass beim Verkäufer der geforderte Betrag ankommt und mein Aufschlag die Gebühren sind. Somit habe ich die Sicherheit und er das Geld zwar mit Gebührenabzug, aber eben in der gewünschten Höhe.


Der Empfänger kann natürlich feststellen, ob das eine Zahlung per PayPal Freunde war oder nicht, daß ist immer das erste wo ich drauf schaue. Sowas hatte bei mir auch schon mal jemand versucht. Dann habe ich es wieder zurückgeschickt mit der Bitte um die vereinbarte Zahlungsweise. Das funktioniert also nur bei Verkäufern die sich nicht auskennen.
A.T. (nicht E.T. oder AT-AT)
Hallo,
Hallo Lio (Frank),

um es noch einmal deutlich zu machen:

Es geht um niemanden konkret, denn es gibt mehr als nur einen, der diese Zahlungsangaben hat!!!

Grüße
Christian

Hallo Christian,

@#17:
Zitat

.Wenn es schnell gehen soll geht nichts (!) über eine Sofortüberweisung für 50 ct Gebühren. Ich weiß nicht, was Pay Pal kostet.
...
Pfändungen sind übrigens kein Grund. Dafür gibt es pfändungsfreie Konten! Bürgergeld (@13) erst recht nicht...



Meine Bank beispielsweise möchte für eine Sofortüberweisung gerne 1 € haben pro Transaktion, die dem Überweisenden, also dem Käufer zu Lasten gehen!
Paypal for Friends kostet beiden Seiten gar nichts; das generelle Paypal kostet dem Käufer auch nichts, dem VK bis 2000 € 2,49 Prozent des Verkaufspreises und 0,35 Euro, darüber bis 5000 € sind es 2,19 Prozent des Verkaufspreises und 0,35 Euro. Ab 5001 € 1,99 Prozent des Verkaufspreises und 0,35 Euro. Wenn ich beispielsweise eine Lok für 200 € verkaufe, möchte Paypal davon 5,33 € Kuchenanteil. Ist jetzt nicht so prickelnd, aber durchaus verkaufsfördernd, einem Kunden, einem Käufer, dafür die Sicherheit anbieten zu können...

Bürgergeld und Pfändungsschutzkonto, da wirfst du zwei unterschiedliche Dinge in den Ring. Nur weil man Bürgergeldempfänger ist, hat man noch lange kein Schutzkonto. Im Bürgergeld sind aber zusätzliche "Einkünfte" streng reklementiert! Das soll in erster Linie illegale Tätigkeiten, Schwarzarbeit, erschweren. Kann aber eben auch dazu führen, daß bei Kontoprüfung, die jederzeit erfolgen kann während des Bezuges, Oma's Geburtstags-500er oder der Verkauf deiner Dachbodeneisenbahn als "Nebeneinnahmen" entdeckt wird! Und da gibt es keine Ausnahmen, weil du nur deine Micro-Metakit aus deiner Sammlung gut verkaufen konntest! Im Gegenteil könntest du dich noch einer Pflichtverletzung "schuldig" gemacht haben, wenn du so eine Sammlung nicht bei der Vermögensaufstellung mit angegeben hattest! Und die Nebeneinkommensgrenze liegt bei 100 € im Monat; erwischt du einen Korinthenkacker als Sachbearbeiter, wird man dir bei Überprüfung selbst dann versuchen, "einen zu pinnen", wenn deine monatlichen Nebeneinkünfte existieren, aber unter der Grenze blieben! Denn du bist bei Bezug auch dann verpflichtet, dies zumindest anzugeben, obwohl man dir nichts anrechnen kann! Unterläßt man dies und wird "ertappt", könnte es zumindest als versuchterBetrug ausgelegt werden! Denn es hätte ja auch mal mehr sein können und es wird dann unterstellt, der Vorsatz wäre schon gegeben...

Ein Pfändungsschtuzkonto dagegen haben auch Menschen, die einer geregelten Arbeit nachgehen. Das ist zum Beispiel tunlichst bei einer Privatinsolvenz angebracht, die sich ja über mehrere Jahre hinzieht...

meint grüßend
Roland
Hallo,

der Hauptgrund für Paypal ist für mich, dass ich schneller zahlen und Geld empfangen als mit meinem - viel zu umständlichen - Onlinebanking.

Außerdem habe ich keine Lust jedem meine Bankverbindung mitzuteilen...

Viele Grüße

Robert
Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: trainworld

Meine Bank beispielsweise möchte für eine Sofortüberweisung gerne 1 € haben pro Transaktion, die dem Überweisenden, also dem Käufer zu Lasten gehen!

...da gibt's nur Eins: Wechsel die Bank. Das ist nicht mehr zeitgemäß und es gibt genug andere Kreditinstitute, die günstiger sind.

Gruß aus Nordertown
Seit 9.01.2025 dürfen Echtzeit-Überweisungen nicht teurer sein, als die normalen.

Grüße, Peter W
Hallo.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Im Bürgergeld sind aber zusätzliche "Einkünfte" streng reklementiert! Das soll in erster Linie illegale Tätigkeiten, Schwarzarbeit, erschweren. Kann aber eben auch dazu führen, daß bei Kontoprüfung, die jederzeit erfolgen kann während des Bezuges, Oma's Geburtstags-500er oder der Verkauf deiner Dachbodeneisenbahn als "Nebeneinnahmen" entdeckt wird! Und da gibt es keine Ausnahmen, weil du nur deine Micro-Metakit aus deiner Sammlung gut verkaufen konntest! Im Gegenteil könntest du dich noch einer Pflichtverletzung "schuldig" gemacht haben, wenn du so eine Sammlung nicht bei der Vermögensaufstellung mit angegeben hattest! Und die Nebeneinkommensgrenze liegt bei 100 € im Monat


Ein noch schlimmerer Fall dazu ist, wenn deine Rente zu niedrig ist und du zur Aufstockung GruSi bekommst. Die kleine Rente zzgl. GruSi ist noch etwas niedriger als Bürgergeld, ist jährlich neu zu beantragen und das nur unter Vorlage der Kontoauszüge des letzten Jahres. Bei GruSi gibt es im Vergleich zu Bürgergeld nicht mal die 100 € Freibetrag, alles was da auf deinem Konto zusätzlich ankommt, wird dir gleich wieder von der GruSi abgezogen.
Wohl dem, der sein Geld das Leben lang in die Matratze steckte, der kann das da bei Bedarf wieder raus holen. Wer sein Geld dagegen in Moba investiert hat um sich kreativ zu beschäftigen und diese jetzt wieder verkauft, verschenkt sie demnach an den Staat.
Und ehe hier die Frage aufkommt, warum manche Rente so niedrig ist, mal ne ganz einfache Rechnung: Wenn man zwar Vollzeit arbeitete, aber wegen verschiedener Krankheiten nie einen Job für mehr als gesetzlichen Mindestlohn bekam, kommt man heute auf 667 € Rente, Rest bis gesetzliches Grundeinkommen ist GruSi. Erst wenn man mehr Einnahmen hat als die gezahlte GruSi, hat man auch mehr Geld zur Verfügung. Und wenn man dann noch aus gesundheitlichen Gründen EU-Rente (Erwerbsunfähigkeitsrente) unter dem gesetzlichen Grundeinkommen bekommt, hat man den totalen Brettschiss, weil man ja auf Grund der EU-Rente nichts mehr dazu verdienen kann.
Man muss momentan mindestens 17 € Netto pro Stunde verdienen, um überhaupt erst mal aus dem GruSi- Bereich raus zu kommen, hat demnach gerade mal die Grundrente und darf dann auch (außer vielleicht Steuern) problemlos und abzugsfrei dazu verdienen.
PayPal und die Banken sind verpflichtet, ab einem gewissen Betrag bzw. einer gewissen Menge an Einzahlungen Meldung an das zuständige Finanzamt zu machen. Da Ämter in Deutschland zusammen arbeiten, erfährt das Jobcenter / die Rentenkasse garantiert auch davon und der Bezieher von Leistungen hat damit wieder Pech und muss alles zu viel erhaltene Geld an das Jobcenter oder die Rentenkasse zurück zahlen. Bei PayPal gilt das aber z.Z. nur für Bezahlungen für Warenversand (mit Gebühren), aber noch nicht für PayPal-Freunde- Zahlungen --> wird aber auch irgendwann kommen. Frei nach der alten Regel: Wer einmal arm ist, soll gefälligst auch immer arm bleiben ... oder wer arm ist, der darf sich nicht mit Moba beschäftigen.
Nachdenkliche Grüße,
Harald
Überweisung ist viel zu umständlich und langwierig. Man muß dann ständig seine Kontoauszüge durchforsten, ob das Geld eingegangen ist und kann dann erst versenden. Oft sieht man den Zahlungseingang erst am Folgetag, bei Überweisung Freitags nach 12 Uhr erst Montags. Und dann wird der Käufer oft ungeduldig und nervt, wann denn endlich der Versand erfolgt. Aus beruflichen Gründen hat man aber auch nicht oft die Möglichkeiten gleich am nächsten Tag auf die Post o.ä. zu rennen. Und dann hauen einem solche Käufer auch noch eine negative Bewertung rein wegen zu langsamen Versand! Ist mir alles schon passiert: Freitags hat der Käufer bezahlt, Montags Abend die Zahlung auf dem Konto gesehen, Mi am späten nachmittag zur Post und Freitags Abends schon eine öffentliche Warnung in einem Forum wegen Betrugverdacht, weil die Lieferung Freitags noch nicht da war. Der Foren- mit Kleinanzeigenbetreiber hat den Thread dann gesperrt und prompt kam ein neuer Thread wegen Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Wäre Freitags Abends gleich die PayPal Zahlung erfolgt, hätte ich am Folgetag Samstags versendet. Ging übrigens um ein nicht lebensnotwendiges Autoersatzteil für 30€ incl. Versand.

Deshalb verlange ich als Verkäufer, wenn möglich, immer erstmal PayPal, ohne Zusatzgebühren per Funktion "Geld senden", bzw. wie es der Käufer möchte.

Hinweis: Die Banken schreiben natürlich mit Wertstellungsdatum=Tag der Überweisung gut, nur auf dem Kontoauszug sieht man den Zahlungseingang halt erst zeitverzögert.

Gruß Andreas

Hallo,

H.M. hat gute Gründe so zu agieren, wissend dass er manch gutes Stück dadurch schwer/später verkauft kriegt.

Auch ich hätte gerne schon so manches Fahrzeug von ihm gekauft, was mangels Banküberweisung leider nicht ging, und habe dennoch Verständnis für ihn.

Gruß
Markus
Moin in die Runde,

manchmal sagt einem das Bauchgefühl auch, das da was nicht stimmt.

Man kann es aber auch leicht testen, in dem man es dem Verkäufer anbietet, Paypal mit Käuferschutz mit den Gebühren übernehmen zu wollen, weil dann kostet es denen ja nicht.

Wenn der Verkäufer es nicht will,  dann sind es meist Betrüger.

In einem anderen Fall habe ich sogar echt live erlebt, wollte mir ne CS3 kaufen, habe dann nach einem echten Live Bild verlangt, siehe Foto.

Dann habe ich mal das Bild vergrößert, tatsächlich handelt es sich um Betrug, angeblich soll es handgeschrieben sein, aber niemals kann man es exakt schreiben. Und gute Stunde später hat mich dann Klein Ebay sogar eine Warnung über den Verkäufer informiert. Was ich schlimm finde, es gibt auch keine Konsequenzen für den Verkäufer. Es wird nur sein Konto gesperrt. Das war‘s dann auch. Betrüger können dann ein neues Klein Ebay Konto eröffnen. Und dann geht das Spiel von vorne los.

Also, man muss schon sehr gut aufpassen bei Kleinebay.


Grüße Henning



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#36 Hallo Andreas!

Dein Beispiel zeigt deutlich, in welcher Hysterie wir hinsichtlich Versandzeiten heute leben. Vor 40 und mehr Jahren war ich Kunde bei Quelle und Conrad. Wenn ich etwas bestellen wollte, schickte ich per Post einen Bestellschein aus Papier an den Händler und konnte damit rechnen, daß ca. 14 Tage später meine Bestellung bei mir eintreffen würde. Das war ganz normal und brachte keinen Menschen aus der Ruhe. Heute scheinen manche Zeitgenossen schon eine Psychose zu bekommen, wenn ihre Bestellung nicht nach zwei Tagen da ist. Was treiben wir da eigentlich? Es geht hier ja nicht um lebensrettende Medikamente, sondern um Hobby-Artikel. Wenn ich etwas im Internet kaufe, ist eine Lieferzeit von einer Woche völlig o.k. Wir sollten uns nicht zu Sklaven eines künstlichen Zeitdrucks machen lassen.

Entspannte Grüße
Elmar
Hi,
ich versuche mal kurz zusammenzufassen welches die Gründe sein können warum Verkäufer keine Überweisung als Zahlungsmethode anbieten:

Hat kein Bankkonto (allerdings unklar wie es dann mit Paypal funktionieren soll).
Hat zwar ein Bankkonto, jedoch kein Online-Banking und müsste sich daher immer erst Kontoauszüge besorgen oder zuschicken lassen um den Geldeingang zu sehen, was wiederum Zeit kostet und Probleme mit ungeduldigen nervenden Käufern nach sich ziehen kann.
Möchte nicht dass seine Einnahmen oder Kontobewegungen vom Partner gesehen werden können.
Möchte Bankspesen für Buchungszeilen vermeiden.
Möchte seine Kontodaten nicht jedem mitteilen (vielleicht auch solchen die sich danach nicht wieder melden!).
Hat schon schlechte Erfahrung mit Überweisungen gemacht (z. B. gefälschte Zahlungsbestätigungen seitens Käufer).
Möchte nicht dass Finanzamt, Sozialamt, Gerichtsvollzieher... seine Einnahmen sehen könnten oder er diese angeben müsste.
Bevorzugt generell Selbstabholung.

Und wahrscheinlich noch weitere. Man sieht dass nicht immer Betrug dahinter zu vermuten ist.

LG Didi
Hi alle zusammen,
finde es interessant, dass in der ganzen Diskussion Grundsätzliches zu Paypal - und dessen Gründer - nie die Rede ist. Das allein reicht schon für mich, diesen Dienst keinesfalls zu verwenden.
Viele Grüße,
Gerald
Gerald,

das Problem ist, dass sich dieser Typ wie eine Krake, bzw. Virus in weiten Teilen des öffentlichen Lebens und Dienstleistungen eingenistet hat und schwer bis gar nicht zu vermeiden ist.

Wie heißt das doch so treffend: Einen Tod wirst Du sterben müssen...

Gruß aus Nordertown
Moin

Offen gesagt, ich verstehe die Problematik und den ganzen Bohei um die Zahlweise nicht.

Egal ob Überweisung oder Paypal Freunde, imFall des Falles ist das Geld weg.

Bei Paypal mit Käuferschutz zahle ich eben den kleinen Aufpreis und bin auf der sicheren Seite, da Paypal erst nach meiner Rückmeldung das Geld an den Verkäufer weiter leitet. Da ich die Gebühren übernehme sollte das dem Verkäufer doch egal sein.
Ich hab mir die Einzelheiten noch nicht angesehen weil ich sie nicht nutze, aber die Bezahlsysteme bei ebay und Kleinanzeigen funktionieren doch auch so.

Und wenn der Verkäufer nur Paypal oder generell nur ein Zahlungsmodell anbietet, warum ihn gleich verteufeln und Betrug unterstellen? Er bestimmt den Preis und kann die Lieferbedingungen und den Zahlungsmodus ebenso festlegen. Hat der Käufer kein Paypal muß man sich eben arrangieren. Im Extremfall bezahlt eben der Freund oder Nachbar mit seinem PaypalKonto.

Gruß
Richard

P.S. Ich habe bei dem hier angesprochenen Forumsmitglied auch schon einiges gekauft und mir käme es nie in den  Sinn ihm unlauteres Handeln zu unterstellen.
@#41
PayPal hatte mehrere Gründerväter https://de.wikipedia.org/wiki/PayPal-Mafia
Gruß
@ Didi

Ich verstehe Deine Begründungen warum ein Verkäufer keine Überweisung anbieten möchte. Aber dann bleibt ja außer dem Besuch einer Börse nicht mehr viel neben der Abholung gegen Bargeld.

Ich habe tatsächlich einen Kollegen, der hatte bis vor einiger Zeit noch gebrauchte Dampfloks mit per Post verschicktem Bargeld bezahlt, ohne jeglichen Ärger.

Aber vielleicht ist ja mittlerweile für den Verkäufer ohne Überweisung auch einfach eine Anzeige im Internet nicht die erste Wahl? Ein bisschen mit der Zeit muss man schon gehen wenn die Erlöse stimmen sollen.

Grüße HD
PayPal nutze ich für SEPA Lastschriftverfahren, falls es keine Altenative gibt. Mit Vorkasse habe ich kein Problem. Dabei brauche ich als Käufer kein Kundenkonto. Dennoch habe ich Käuferschutz. Jedenfalls achte ich immer darauf, dass der Händler am "trusted e-commerce" System teilnimmt. PayPal for friends nur bei Kleinstbeträgen und / oder persönliche Bekanntschaft. So einfach ist das.

Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name:

PayPal hatte mehrere Gründerväter https://de.wikipedia.org/wiki/PayPal-Mafia



Danke - und hier siehe Punkt 4 ("Politik")

Gerald

Hallo Alle,

Paypal hat es mit massiven Marketing geschafft, sich in den Zahlungsabwicklungsmarkt
dazwischenzuschieben.  
Als ehemaliger Banker stehe ich Paypal eher kritisch gegenüber und möchte dort nicht mehr Kunde sein.
War ich mal vor langer Zeit und hatte -als Käufer- keine positiven Erfahrungen gemacht.
Dabei sollte ich es doch sein, der geschützt wird.  
Ich habe ein Bankkonto und das reicht mir vollkommen.
Wenn ich irgendwo nur per Paypal kaufen kann dann lasse ich es einfach.  
Viele Grüße
Rudi

Stichwort PayPal mit Käuferschutz.

DEN möchte ich bei gewerblichen Käufen auf keinen Fall missen.

Ich hatte gerade in jüngster Zeit zwei Vorgänge mit Waren, die aus dem Ausland versendet wurden und deren Rückversand, trotz berechtigter Reklamation und entsprechenden Rücknahmebedingungen zu meinen Lasten gehen sollten.
Einmal war es ein Repeater, der leider seine Funktion nicht erfüllte, im anderen Fall war es sogar ein Fake-Produkt, das in der Videowerbung mit völlig anderen Produkteigenschaften zum Kauf verleitete.
In beiden Fällen ging es bis zur Käuferschutz Instanz und Erstattung des vollen Kaufpreises.
Falls die Verkäufer ihr Produkt wieder haben wollen, können sie es bei mir abholen.

In einem anderen Fall, deutscher Verkäufer (hier im Forum aktiv), musste ich die Rückzahlung ebenfalls mit Käuferschutz-Unterstützung durchsetzen. Da kam zuerst nur ein Teilbetrag  vom Gesamtpreis. Leute gibt's...

Gruß aus Nordertown
Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name: Henky

Man kann es aber auch leicht testen, in dem man es dem Verkäufer anbietet, Paypal mit Käuferschutz mit den Gebühren übernehmen zu wollen, weil dann kostet es denen ja nicht.

Wenn der Verkäufer es nicht will,  dann sind es meist Betrüger.


Nicht unbedingt.
Aus subjektiver Verkäufersicht kann es sich jedoch so darstellen dass ein Käufer einen bestimmten Grund dafür haben könnte - nämlich nach dem Kauf eine nicht erhaltene oder defekte Ware zu reklamieren beabsichtigen. Wenn es schon im Vorhinein nach Ärger riecht, dann lieber Abstand vom Verkauf. (Siehe dazu etwa #29 hier im Thread! )

Kauf und Verkauf ist zu einem großen Teil auch Vertrauenssache.

LG Didi
Hallo miteinander.

#6

Der Einwurf "Die Staatsanwaltschaft war nicht bereit, den Kontoinhaber zu ermitteln", kann ich so nicht gelten lassen: Die Staatsanwalt ist gesetzlich verpflichtet, "Straftaten" zu erforschen (§ 163 StPO etc.). Und sollte sie dann trotzdem "kein Interesse" dazu zeigen, hilft nur ein Schreiben an den zuständigen Generalstaatsanwalt. Und die Rechtfertigung, warum eine Einstellung der Ermittlungen erfolgte, hassen Staatsanwälte wie der Teufel das Weihwasser. Denn je mehr Widersprüche erfolgen, desto tiefer sinkt der "Beförderungsstern" des Betreffenden. Und das will niemand.
Schon mehrfach erlebt: das funktioniert ganz gut. Nur: die meisten Bürger pochen immer auf ihre Rechte, kennen die aber offensichtlich nicht.

Ich habe diese Mittel des Einspruchs schon mehrfach angewendet und siehe da, es hat zu meiner vollsten Zufriedenheit funktioniert.

Grüße

Hartmut


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