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THEMA: Kleine Nebenbahnanlage DR um 1930

THEMA: Kleine Nebenbahnanlage DR um 1930
Startbeitrag
H160N - 15.03.25 11:55
Moin liebe N-Bahn Gemeinde,

ich möchte gerne meinen Gleisplan, der mit großer Hilfe von Rimbert entstanden ist, hier im Forum zur Diskussion stellen. Vorab natürlich großen Dank an Rimbert für seine Unterstützung bei der Erstellung.
Was ist mein Ziel:
- eingleisige Nebenbahn Epoche 2 um 1930 DR in der Landschaft Ostpreußens/Pommern/Mecklenburg (obwohl viel Platz für große Landschaft ist ja nicht..)
- ein kleiner Bahnhof
* Ortsgüterschuppen
* Ladegleis
* Lockschuppen mit minimaler Behandlung (Kohle, Wasser)
* Raifeisengebäude für Güterumschlag
- Schattenbahnhof
- gefahren werden soll mit kleinen Dampfloks, wenige Wagen 3…5
- Rangieren mit einer Köf Diesellok oder kleinen Dampfloks
- Pendeltriebwagen
-DCC, JRMI, Zentrale DCC-EX

Für die zahlreichen Hinweise von den Gleisplanexperten, Bahnhofsexperten und natürlich. allen anderen bin ich sehr dankbar.
Ein schönes Wochenende Holger

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Hallo Holger,

Wenn das Gebäude am Tunnel der Güterschuppen ist dann würde ich den nicht so nah am Tunnel platzieren. Wie soll die Landschaft dort aussehen?
Meine Idee, den Güterschuppen neben das EG am Stumpfgleis.
Dann, Ladestrasse... den Zwischenbahnsteig zwischen Gleis 1 und 2, Einstieg dort nur auf Gleis 2. Das Gleis 3 wäre dann die Ladestrasse. Wenn das Gleis das von links im Bogen nach vorn geht die Ladestrassr werden sollte dann würde ich das parallel zu Gleis 3 legen. Aber vielleicht soll das auch ein Anschluss zum Sägewerk oder so werden, dann passt das so.

Grüße Torsten
Ich schließe mich an ... bei einer ländlichen eingleisigen Nebenbahn würde ich das dritte Gleis ebenfalls nur für Güterverkehr nehmen. Der Bahnsteig zwischen  1 und 2 mag zudem eher schlicht ausfallen.

Gibt es zu den Gebäuden oben links einen Bahnübergang oder zumindest eine Stelle, an der Fuhrwerke die Gleise überqueren können?  

Gruß
Wolfgang
Hallo Holger,

das Nebenbahnthema mit Beschränkung auf das Wesentliche und mit der Auswahl passender Fahrzeuge gefällt mir sehr gut!

Ich würde wie Torsten den Güterschuppen rechts neben das Empfangsgebäude legen. Über eine weitere Weiche könnte man dieses Gleis auch noch nach rechts verlängern (z.B. für eine kleine Ladestraße mit Gleiswaage und Kopf-/Seitenrampe). Das bisher bis direkt neben den Tunnel führende Gleis mit dem Güterschuppen auf der gegenüberliegenden Seite könnte dann sogar ganz wegfallen.

Das nach unten wegführende Stumpfgleis ist sicherlich für den Anschluss des Landhandels (Raiffeisen) gedacht. Das würde ich parallel zu den Bahnhofsgleisen legen. Wenn das kleine Gebäude unten links ein Stellwerk ist, könnte das eher oben rechts platziert werden. Der linke Bahnhofsteil würde dann vom Stellwerk des Fahrdienstleiters im Bahnhofsgebäude überwacht und der rechte von dem Stellwerk aus. Für so einen kleinen und übersichtlichen Bahnhof bräuchte es zwar grundsätzlich gar kein Stellwerksgebäude, aber es sieht natürlich schöner aus.

Ein letzter Punkt, über den man noch einmal nachdenken sollte, betrifft die Tunnels. Die sind im norddeutschen Flachland natürlich nicht realistisch. Da wäre zu überlegen, wie man das Gleis über Bäume, Geländeeinschnitte, Straßenbrücken oder eine Kulisse tarnen kann.

Ich bin gespannt, wie es hier weiter geht!

Beste Grüße,

Oliver
Moin, erst mal danke für alle Hinweise zur Optimierung des Gleisplanes. Ich werde mal versuchen einiges von dem Vorschlägen umzusetzen.
Viele Grüße Holger
Moin,

auch von meiner Seite vielen dank für die Anregungen. Mit der Gestaltung von Bahnhöfen tue ich mich immer noch eine wenig schwer,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dann, Ladestrasse... den Zwischenbahnsteig zwischen Gleis 1 und 2, Einstieg dort nur auf Gleis 2. Das Gleis 3 wäre dann die Ladestrasse.


Das ist eine gute Idee, allerdings gelingt es nicht, ausreichend Platz zwischen Gleis 1 & 2 für ein Bahnsteiggleis zu schaffen. Es wäre somit zu überlegen, das ganze zu drehen und das Bahnhofsgebäude nach vorne zu holen.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Gibt es zu den Gebäuden oben links einen Bahnübergang oder zumindest eine Stelle, an der Fuhrwerke die Gleise überqueren können?  

Gute Idee, werde ich einbauen.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ein letzter Punkt, über den man noch einmal nachdenken sollte, betrifft die Tunnels. Die sind im norddeutschen Flachland natürlich nicht realistisch. Da wäre zu überlegen, wie man das Gleis über Bäume, Geländeeinschnitte, Straßenbrücken oder eine Kulisse tarnen kann.

Das stimmt, zumindest die Einfahrt in die Tunnel könnte man nach hinten verlegen und durch Bäume tarnen. Ich werde auch mal probieren, das umzusetzen.

LG Rimbert

Moin,

ich habe mal versucht, die Anregungen aufzugreifen und den Plan angepasst. Das hintere Gleis verschwindet jetzt hinter einer Hintergrundkulisse, die Einfahrt dazu wird durch Wald kaschiert.  Bahnhofsgebäude und Andeutung des Dorfes habe ich nach vorne geholt.

Gibt es noch Ideen zur Gestaltung des Bahnhofslayouts? Wie waren damals die Gleise angeordnet, Vielleicht hat jemand Photos oder Pläne von einem einen passenden Vorbildbahnhof?

LG Rimbert

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Guten Abend,

ein sehr schöner, aufgeräumter Gleisplan. Ich würde lediglich im Untergeschoß einiges ändern: Direkt nach der Einfahrt nach unten auf vier Parallelgleise verzweigen. Das äußere für die Rückfahrt nach oben, die drei anderen verbinden sich mit den vorhandenen Gleisen. Vorteil: Bei gleichem Aufwand an Weichen viel mehr Nutzlänge. Man kann auf jedem Gleis drei Züge hintereinander abstellen.

Wie auch immer, ich bin gespannt auf die Bauberichte.

Grüße
Zwengelmann
Moin Rimbert (und natürlich auch alle anderen FreuNde),

mit großem Interesse und Bewunderung verfolge ich (bisher passiv) deine (wunderbar geplanten und kommunizierten) Anlagenpläne und deren Entwicklung.

Auch im heutigen Plan bist du (mit der Verlegung des Empfangsgebäudes und den beiden BÜ an den Außenseiten) auf die Ideen der Kollegen eingegangen. Aber wie soll die (längs über die ganze Anlage verlaufende) Straße den Bahnhof queren? Entweder oben (zwischen Kirche und Stellwerk) per Brücke (dem Stellwerker darf nicht die Sicht genommen werden) oder BÜ (kann der Posten auch gleich Schränkenwärter spielen). Oder unten am Empfangsgebäude (Bushaltestelle nicht vergessen) vorbei und dann per BÜ (Achtung: Weiche), dafür müsste der Lokschuppen (der mir an dieser Stelle sowieso nicht ganz gefällt) für den Straßenbau etwas verlegt werden. Das obere (Industrie?)Gebäude bekommt dann noch eine Stichstraße.

Über das "Untergeschoss" möchte ich mich nicht näher äußern, da haben du selbst und andere Kollegen die bessere Kompetenz.

Ich wünsche Holger viel Erfolg mit seiner kleinen DR-Anlage und Rimbert weiterhin viel Spaß am konstruktiven Planen.

Gruß Wolfgang
https://www.flickr.com/photos/191171065@N02/alb...258/with/50741283162
Moin,

@Wolfgang: vielen Dank für das Lob. Erst durch die Ideen der anderen wird ein Plan wirklich gut.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Aber wie soll die (längs über die ganze Anlage verlaufende) Straße den Bahnhof queren?

wer sagt, daß die Straße quer über die Anlage gehen muß, könnten auch zwei Stichstraßen sein

@Zwengelmann: es gibt unterschiedliche Versionen für den Schattenbahnhof, Holger hat sich für diese entschieden. Die hat bereits 7m Abstelllänge, bei dem Thema der Anlage dürfte das mehr als genug sein.

LG Rimbert
Moin,

ich habe den Plan mal ein wenig weiterentwickelt und die Landschaft weiter detailliert, sowie die Lage des Lokschuppens verändert.

LG Rimbert

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@ an alle die auf diese Größe eine Alternative suchen für den für mich völlig langweiligen Kreisverkehr:

- Kopfbahnhof mit vernünftiger Nutzlänge von 60 cm Gleis 1 bzw 35mm Gleis 2
- Industrie mit ausreichend Ladegleise
- Paradestrecke, die ihren Namen auch verdient: Radius 1050 mm, 2% Neigung.
- SchaBa mit 940 cm Nutzlänge
- Mindestradius 228mm
- max. Neigung 2,7%
- zusätzlicher verdeckter Pendel-Bahnhof (2 Schienenbusse & Co), NL 55 cm

helko
Nachtrag:
Kein KSM notwendig, Gleisdreick völlig ausreichend

Bild kann angefragt werden

Helko, deine Entwurf finde ich nicht schlecht, bringt er doch mehr »Spielmöglichkeiten«.

Für die bei den Platzverhältnissen großzügigen Gütergleise und Anschlüsse fehlt mir aber ein adäquates Ausziehgleis.
Die beiden Gleise rechts des Tunnels, insbesondere der Stummel mit Lok sind sehr fragwürdig. Eine kleine Endstation mit Mini-BW braucht meiner Meinung nach kein Lokwartegleis. Der Diesel wartet im BW oder irgendwo im Bf.
Eine Idee könnte sein, das BW dorthin umzusiedeln und den Bf weiter nach Westen zu schieben.

Wenn es sich machen lässt, ein Ausziehgleis auf der Nordseite des Stellwerks unterzubringen, gibt es fünf Sterne. Dazu eventuell die Nutzlängen der Anschlussgleis ein wenig kürzen, um eine Balance herzustellen.

Schöne Grüße, Carsten
@Carsten
Auf Ausziehgleis habe ich aus Platzgründen verzichtet, wird halt im 4er Pack rangiert

links braucht es den Stummel zum Lokwechsel, deshalb hatte ich das Bw auch dort angesiedelt. Der Kohlebansen könnte 1 Gleis nach rechts wandern, dann wird aber das Abstellgleis ganz links kürzer.

Das "Wartegleis" rechts dient dem Lokwechsel, darunter war Platz für ein "anderes" Gleis, wieso nicht nutzen, könnten auch Kurswagen o.ä. hin

helko

Nachtrag:
ggf könnte auch zum Pendelbahnhof "ausgezogen" werden, dann wäre die Zufahrt zum Bahnhof blockiert, was bei "dem" Verkehrsaufkommen hinnehmbar wäre

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Hallo Zusammen,
wie für viele ist das Thema eingleisige Bahn sehr interessant und hat für mich viel Esprit.

@3 Oliver
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

das Nebenbahnthema mit Beschränkung auf das Wesentliche und mit der Auswahl passender Fahrzeuge gefällt mir sehr gut!


Diese Meinung teile ich mit Dir zu 100%
Ich finde es auch super auf diese Art einen Gleisplan mit jede Menge guter Ideen auszutüfteln.

Vor Jahrzehnten habe ich meine erste Anlage eher willkürlich nach Fantasie gestaltet.
Irgendwie merkte ich im Laufe der Zeit, dass mich möglichst viele Gleise auf der Anlage nicht mehr richtig inspirieren.

Ich habe dann vor Jahren angefangen, eine zweite Anlage zu bauen und habe das Thema -nach Original und nicht nach Fantasie- zu bauen aufgegriffen.

Dafür habe ich mir viele eingleisige -eher kleine-Originalbahnhöfe /Gleispläne angeschaut und bin an dem oberschwäbischen Bahnhof "Storzingen" hängen geblieben. Dieser Bahnhof hat keine Güterschuppen oder BW, dafür eine Verladerampe z.B. für die Panzer von der Kaserne in Stetten am kalten Markt.
Dafür bin ich schon einige Male dort gewesen und habe alles Mögliche fotografiert um genügend Bildmaterial zu haben.
Auch habe ich mir Lektüre und Bilder übers Netz besorgt, wie sich das Geschehen dort in Epoche 3-4 abgespielt hat.

Nachdem mein rollendes Material weitgehendst Epoche 2-4 ist und dabei E-Loks eher nicht dabei sind, komm  ich mit diesem Bahnhof zur Zeit in meiner Moba-Welt an.
Mit Häuser, Straßen, Signale usw. will ich mich so gut wie möglich am Original anlehnen
(Langeweile ausgeschlossen )
Ein Großzügiger Schattenbahnhof sorgt dabei für reichlich Spielbetrieb

Meinen Beitrag werfe ich einfach mal so in den Ring, da ich im Original sehr viele interessante Gleispläne kenne, an denen man sich anlehnen kann
Gruß Erwin

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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich habe den Plan mal ein wenig weiterentwickelt und die Landschaft weiter detailliert, sowie die Lage des Lokschuppens verändert.

LG Rimbert



Vielleicht mal ein paar Einwürfe und Anregungen dazu:
-die Kehrschleife um den Bahnhof herum finde ich merkwürdig, vor allem, wenn die dazugehörige Weiche offen sichtbar darliegt, Ein Zug passiert den Bahnhof, verschwindet im Tunnel und taucht dann in Sichtweite des Bahnhofs aus einem anderen Tunnelloch wieder auf. Das wirkt schon sehr merkwürdig. Dann lieber die Schleife technisch komplett hinter den Bahnhof gelegt (Zug verlässt diesen und kommt aus der gleichen Richtung wieder) oder mindestens die Weiche an der Streckenzusammenführung in den Untergrund verlegen.
- Mecklenburg, Pommern und Ostpreußen sind weitgehend topfeben, in Ostpreußen ist das Hinterland etwas welliger, hügeliger, ok, aber Bahntunnel hat es dort nicht gebraucht. Also wenn Einfahrten in die Unterwelt, versuchen anders wegzutarnen (Wald/Brücke, etc.)
- Dem Bahnhof fehlt als wichtigstes Gleis, vor allem in Epoche 2, die Ladestraße .
-Lokschuppen wozu? Hier ist kein Endbahnhof, wo eine Zuglok übernachtet, gab es in Preußen, anders als in Bayern, sowieso nur in Ausnahmefällen . Das Bisschen Rangieren bei Güterschuppen und Landhandel erledigt die Zuglok. Eine abzweigende Strecke mit eigenem Lokomotivbedarf sehe ich auch nicht. Kann im Grunde also weg.
- dafür dann lieber einen zweiten Anschließer. Regional/epochal passend könnte ich mir eine Ziegelei vorstellen, welche groß genug sein müsste, dass sie ihre Produkte nicht nur lokal vertreibt.
Gruß,
Markus
Moin Markus,

Danke für die zusätzlichen Anregungen und insbesondere die Hinweise zum historischen Kontext. Davon hab ich ehrlicherweise keine Ahnung. Insofern greife ich Deine Anregungen gerne auf.

Der Abzweig zum Bahnhof soll nicht sichtbar sein, er soll durch die Bäume verdeckt werden. Holgers Wunsch ist es ja, von beiden Seiten in den Bahnhof einfahren zu können, um dies im Flachland darstellen zu können, ist die Idee, diesen Teil mit Bäumen zu verdecken. Vielleicht hat jemand noch eine bessere Idee.

Wie waren Ladegleise angelegt, hat jemand hier vielleicht Photos?

Holger wollte ja eine Köf/kleine Dampflok zum rangieren, insofern werde ich den Lokschuppen reduzieren und verlegen. Ein kleines Stumpfgleis mit kleinen Lokschuppen reicht.

Die Idee mit der Ziegelei finde ich gut. Genauso die Idee den Weg in den Untergrund mit einer Brücke zu tarnen. Ansonsten ist das Gelände ja schon recht flach.

LG Rimbert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wie waren Ladegleise angelegt, hat jemand hier vielleicht Photos?



In den meisten Fällen war das das letzte, dem Empfangsgebäude gegenüberliegende Gleis. daneben verlief dann eine breite, gepflasterte oder anderweitig befestigte Straße.

Da das Gleis so beidseitig angebunden war, ließen sich von beiden Seiten aus die entsprechenden Wagen an die gewünschte Position rahgieren. Auf der Straße konnten dann die örtlichen Unternehmer ihre Fuhrwerke (LKWs spielten 1930 in der ländlichen Provinz noch keine Rolle) passend positionieren und Waren von/in die bereitgestellten Güterwaggons verladen. Wer viel umzuschlagen hatte, aber es für einen eigenen Gleisanschluss nicht reichte, besaß eventuell an der Ladestraße einen hölzernen Schuppen, wo er seine Waren zwischenlagerte, bis sie abgeholt wurden. Kohlenhändler, etc. hatten dann gerne hier auch gleich ihren Firmensitz. Je nach Gegend gab es auch Flächen und Einrichtungen zum Zwischenlagern und Verladen ortstypischer Güter, z.B. Stammholz (in den Mittelgebirgen) oder Rüben (in Gegenden mit den dafür besonders geeigneten  Böden)
Zur Ausstattung der Ladestraße gehören dann die charakteristischen Steine zwischen Gleis und Aufstellfläche für Fuhrwerke/LKW, um das Lichtraumprofil freizuhalten sowie Verladehilfsmittel wie Viehrampe, Förderband o.ä.

Anstelle des äußeren Gleises ist je nach örtlicher Situation oft auch ein  beidseitig angebundenes Parallelgleis auf der Seite des Empangsgebäudes, und zwar neben diesem und dem Güterschuppen das Ladestraßengleis.
Problem für den Modellbahner: Der Bahnhof wird dadurch nochmals empfindlich länger ;)
In Ausnahmefällen kann die Ladestraße auch neben einem Stumpfgleis verlaufen, auch wenn das betrieblich ziemlich ungünstig ist.

Gruß,
Markus
Moin Rimbert, die von Markus erwähnte Ziegelei wäre eine Lösung. Was man auch häufig findet sind Anschlussgleise im Zusammenhang mit einem Sägewerk oder Holzaufbereitung zum Weitertransport.
Viele Grüße Holger
Ein Gleisanschluss wurde ganz sicher nicht wegen einem (einzigen) Gebäude gelegt. Die mussten sich rentieren!

helko
Vorschlag #6 mag vielleicht nicht zu 110 Prozent überzeugen, gefällt mir aber dennoch sehr gut. Die "dreckigen" Bahnanlagen haben zudem früher häufig etwas abseits des Ortes gelegen, und der Bahnhofsbereich ist dann auch schon mal in einem Gleisdreieck verschwunden. Da würde ich dann auch nicht das ganze Dorf (oder gar die Kirche) auf der Anlage unterbringen, sondern eher die letzten Ausläufer desselben oder Gewerbegebäude.

Der Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lokschuppens würde ich keine so große Bedeutung beimessen, eine weitgehend flache Landschaft macht bei einem Ostpreußen-/Ostelbien-Thema dagegen schon Sinn.

Gruß
Wolfgang

Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: Helko

Ein Gleisanschluss wurde ganz sicher nicht wegen einem (einzigen) Gebäude gelegt.



Hallo,

doch, dafür gibt es genügend Beispiele. Teilweise wurden auch mehrere Kilometerlange Anschlussgleise verlegt um z.B. eine Mühle anzubinden (z.B. in Bad Urach oder in Bissingen Landkreis LB). Andere Anbindungen für ein Ladegleis wurden über Waggondrehscheiben oder kurze Anschlussgleise realisiert. Begriffe wie Mora C kannte damals noch niemand. Erst seit den achtziger Jahren betrachtet man die Wirtschaftlichkeit von einzelnen Gleisanschlüssen. Davor sorgte noch der Leberplan für ein Höchststand an Gleisamschlüssen in der damaligen BRD.

Grüße
Markus
Hi Holger und Rimbert,

da Ihr Euch schon an die Quadratur des Kreises (hier eigentlich umgekehrt) gemacht habt, in dem Ihr etwas, was in Natura lang und gerade ist, in etwas zu gebogenes verwandeln, sollte Ihr vllt. wenigstens das Streckengleis vorne verschwinden lassen und nach hinten, hinter die Kulisse, verlegen.
Für eine lokale Rangierlok sehe ich auch keine Berechtigung. Wie oben schon beschrieben wurden die wenigen Rangierbewegungen auf so einer Nebenstrecke von der Streckenlok erledigt. Eine lokale Lok hätte 22 - 23 Stunden am Tag rumgestanden, und die Reichsbahn kannte schon wirtschaftliches handeln (deswegen auch kleine Dieselloks).

Meine Empfehlung: Verlegt die Anlage ins Mittelgebirge oder ändert das Format (lang & schlank), um den Eigenheiten der Vorbildregion gerecht(er) zu werden.

Gruß
Gerald
#21 MarkusR

Das waren aber ganz sicher nichts solche Mini-Dinger, wie sie von der Modellbahn-Industrie angeboten werden

helko
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ein Gleisanschluss wurde ganz sicher nicht wegen einem (einzigen) Gebäude gelegt. Die mussten sich rentieren!



Nun ja, wir reden hier schon über einen größeren Ziegeleibetrieb mit Ringöfen, Trockenhallen und allem rundherum, der so groß ist, dass ihn schon täglich einige Waggons voll Ziegeln verlassen. Obwohl damals die meisten Ziegeleien kleiner waren und nur einen lokalen Absatzmarkt hatten, so ungewöhnlich ist das nicht. Von den 7 mir bekannten Ziegeleien, die es hier mindestens früher im 5km-Radius gab, bekam eine in den 1920ern einen Gleisanschluss.
Bei den Tonvorkommen in Ostpreußen durchweg plausibel.

So etwas versucht man als Modellbahner natürlich nicht auch noch zwischen Bahnhof, Kirche und Gasthof auf eine Tischanlage hineinzuquetschen. So etwas wird geschickt angeschnitten dargestellt (z.B. nur die Verladeanlagen plus ein wenig Ziegelei-Atmosphäre im Halbrelief) und der Rest geschickt vor die Anlagenvorderkante oder auf die Hintergrundkulisse platziert.

Gruß,
Markus
Moin Holger,

jetzt liegt der Ball bei Dir und Du musst Dich entscheiden, was und wie Du alles an Industrie- und sonstigen Anlagen darstellen möchtest. Ideen gibt es ja jetzt mehr als genug, Das allerdings hat zur Not auch noch ein wenig Zeit, denn zuerst wird der SBhf gebaut Und die Details des Bahnhofes kann man auch später noch anpassen.

Ich habe nochmal ein andere Variante gezeichnet.

Ich würde Dir jetzt raten, mit dem Bau zu beginnen. Wenn Du im Weiteren noch Unterstützung brauchst, helfe ich Dir gerne, ebenso wie viele andere hier im Forum. Vielleicht magst Du ja auch einen eigenen Thread mit Bildern und Erfahrungen zum Bau starten. Fände ich sehr schön.

LG Rimbert



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Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: markus L

die Kehrschleife um den Bahnhof herum finde ich merkwürdig, vor allem, wenn die dazugehörige Weiche offen sichtbar darliegt, Ein Zug passiert den Bahnhof, verschwindet im Tunnel und taucht dann in Sichtweite des Bahnhofs aus einem anderen Tunnelloch wieder auf. Das wirkt schon sehr merkwürdig.



Diese gute Idee ist anscheinend schon wieder entfleucht, dabei ist so doch so leicht umzusetzen (dafür nicht schön gemalt)

Einfach als Tunnelstrecke an den linken Rand führen

helko

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Moin Rimbert, danke für deinen Enwurf und die Diskussion. Es freut mich, dass doch auf einer relativ kleinen Fläche eine schöne Anlage enststehen kann. Ich werde versuchen den Plan in die Realität umzusetzen. Es wird sicherlich einerseits dauern bis etwas vorzeigbares entstanden ist. Ich werde euch auf dem laufenden halten. Für weitere Hinweise aus dem Forum zu der Thematik bin ich natürlich dankbar.
Viele Grüße Holger
Guten Morgen,

ich würde die Kehrschleife trotz der genannten "Problematik" oberirdisch lassen. Grund: Verlegt man die Strecke gleich ins untere Stockwerk, geht unten Platz verloren. Der Schattenbahnhof wird dadurch immer mehr in die Mitte der Platte gezwängt. Ich halte das nicht für zielführend. Gegenvorschlag: Man kann einen Zug, der hinten durch die Kulisse aus- oder einfährt, auch dort halten lassen, so dass er nicht direkt am anderen Bahnhofsende auftaucht. Mit etwas mehr Platz hinter der Kulisse lässt sich sogar noch ein Ausweichgleis unterbringen.

Beim Originalentwurf geht es nur an der Süd- und an der Westkante abwärts. Nur dieser Bereich steht für den Schattenbahnhof nicht zur Verfügung. Bei der vorgeschlagenen Änderung ist auch der Norden und der Osten betroffen, der Süden und der Westen zusätzlich duch ein zweites Gleis.

Der Originalentwurf des Schattenbahnhofs trägt dieser Tatsache übrigens nicht Rechnung. Der Platz für die Rampe muss unten freigehalten werden; er kann nicht bebaut werden.

Grüße
Zwengelmann
wenn es Zwengelmann nur einmal nachgemalt hätte und noch etwas an de eigenartigen Originalplan rumgespielt hätte, hätte hätte Fahrradkette...

Dann hätte er erkennen können, dass sein Beitrag nicht zielführend war

Natürlich geht es, einfach mal eine Runde um den Block gehen, um den Kopf frei zu bekommen

Aber ich jetzt aus dem Thema raus



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