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THEMA: Loks, die nie ein Vorbild wurden, aber spannend sind

THEMA: Loks, die nie ein Vorbild wurden, aber spannend sind
Startbeitrag
Piko-N - 12.03.25 18:11
Ich habe beim Surfen in anderer Sache heute durch Zufall eine Seite mit einigen sehr interessanten Lokomotiven gefunden, die auch mit netten Kommentaren vorgestellt werden.
Macht Spaß!
https://www.almorgan.eu/davinci/ger/seitende/indexde/gerde.html
und - das war meine Suche: https://www.trainz.de/download/file/1607-db-br-25-001-einheitslokomotive/

Gruß an alle Selbstbauer, vielleicht wirds ja was, von den Großen kommen die sicher nicht!
Stefan

Hallo,

ich werfe mal die Baureihe 20 in den Ring: https://www.lok13.de/1-87-h0/freelance-selbstb...ute/die-baureihe-20/

Viele Grüße
Rico
#2Rico, die 20er war mal eine Fotomontage zum 1. April, als der MEB noch im laufenden Monat erschien, die Leser humorvoll auf den Beschiss des Monats warteten und garantiert deshalb keine Anzeige erstatteten.
Nur hatte die 20 damals einen 34er Tender..  

Stefan, das gibts doch nicht:
Mir saust gerade, warum auch imner,.... die DR 41.20 im Rahmen des DR- Neubauprorammes durch den Kopf und.... Ich sehe eine Mikado mit Boxpokrädern, einen an Dom und Sandkasten verkleideten E39 ähnlichen Kessel mit Gislejektor und einer eher steil aber stufig abfallenden Frontschürze, wobei die Zylinder und der seitliche Umlauf dynamisch und schmal verkleidet sind und einen gelben Streifen bis zum 34er Tender hin tragen .Auf dem Tender das große Mustermesse MM dann in der Mitte....Wow.!

Seltsam?  Eine 41er mit Boxpok? Spannend!

Gruß Sven

Hallo,

passt nur entfernt zum Thema, aber zufällig hat sich auch für mich heute Abend ein ganz neues Wissensgebiet erschlossen. Bei einer Wikipedia-Recherche zu verschiedenen Spurweiten in Europa hat die „Dreimeterspur“ in der Tabelle mein Interesse geweckt. Stellte sich schließlich als eine der verrückten und größenwahnsinnigen Infrastrukturplanungen der NS-Zeit heraus, ich hatte noch nicht davon gehört.

Im Artikel finden sich Beschreibungen und Modellfotos von Fahrzeugen mit gigantischen Ausmaßen, zugleich ist natürlich auch viel zutiefst dunkle Geschichte mit den Planungen verwoben: https://de.wikipedia.org/wiki/Breitspurbahn_(Nationalsozialismus)

Viele Grüße
Marco
Hallo,

Das Buch

Anton Joachimsthaler: Die Breitspurbahn

ist da sehr empfehlenswert. Ich habe früher mal Modelle in 1:160 gebaut.

Viele Grüße
Nimmersatt


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Ich werfe die Doppel 218, die BR 250 seinerzeit von MAK skizziert in den Ring.
https://www.stummiforum.de/t132244f27-Baubeschreibung-BR-doppelte.html
Gruß Björn
Hallo,
ich hab auch was gefunden:
https://lokomotivenausderschublade.de/arbeiten/bayern/
Maffei hatte einen Vorschlag für ein Typenprogramm für die Einheitslokomotiven ausgearbeitet. Bekanntermaßen ohne Erfolg.
Gruß   Klaus
@Sven:
Hast Du die 41.20 nur in Deiner Phantasie (durchaus spannend!!!) oder gibt es diese Planung wirklich? Ich kenne aus der Literatur nur die Planung mehrerer 1'E-Loks (nach Müller/Stange/Wenkel, die ersten Neubaulokomotiven der Deutschen Reichsbahn, S36ff) und bei Wiegand (Reko- und Neubaudampfloks der DR) nur den kurzen HInweis, dass eine 41neu zugunsten mehrerer dann ebenfalls bis auf 50.40 1'E-Projekte verworfen wurde. Falls Du also einen Literaturhinweis hättest - wäre toll.
Danke
Stefan
Hallo Stefan,

in den 80igern wurden immer mal wieder  "Ormigabzüge"  umhergereicht, die man sich dann aufhängen konnte.
Neben der Wellrohr 42er und einer Langrohr G8.1 gab es einen Abzug einer der sowjetischen,  .....P36 ähnlichen aber eben 1D1 Lok, die ich nie wirklich zuordnen konnte.
Da ich für diese Abzüge keine wirkliche Verwendung hatte, schob ich sie hin und her und sie gerieten in Vergessenheit.

Dieser Tage bröselte mir bei der Beräumung einer dieser Abzüge entgegen....und man sah praktisch nichts mehr., aber ich erinnerte mich an diesen Abzug, der verschollen blieb .
Wenn also jemals Vorentwürfe für so ein Neubauprogramm existiert haben sollten, dann waren die ersten Entwürfe vermutlich noch sehr Nahe an den Loks der SZD orientiert, dachte ich mir.

Die Indizien sprechen für sich:
Man bedenke, dass zu diesem Zeitpunkt keine Neubaukessel in der Dimension existierten. Aber zu dem Zeitpunkt wurden als Reparation selbst entwickelte Schmalspurloks gebaut, die....verdammt "Russisch" aussahen.
Die 65.10 mit diesem viel zu schweren 41er Fahrwerk war überbordend groß und schöpfte das Lichtraumprofil maximal aus, sodass eine Breitspuroption - darüber wurde ja auch philosophiert - nicht undenkbar war. Gab es also Zusammenhänge zwischen der 65 und der Neubau 41?

Dass die Ökonomen den Träumern alsbald klar machten, dass hinten und vorne effektive Loks für Braunkohlefeuerung JETZT fehlen, weiterhin die Werkstattkosten niedrig und die Tauschbarkeit der Teile hoch sein musste dürfte dann wieder Jedem klar geworden sein, sodass jede Spielerei zu unterbleiben hatte.

Der Neubaukessel Typ E39 kam einfach zu spät, eine Rekonstruktion des Altbestandes war da sinnvoller und ein Import solcher Kessel geradezu grotesk, weil man ja an die Sowjets zu BEzahlen hatte und nicht per Marschallplan ausgezahlt wurde.

Also habe ich diesen Abzug weitergedacht, quasi "germanisiert" und "entfeinert".
Was wäre wenn der E39-Kessel eher verfügbar und die Fabrikkapazitäten vorhanden gewesen wären,
Was wäre, wenn man aus Österreich den Gisl-Ejektor schon eher hätte verfügbar gehabt und....
wie hätte eine Neubau 41-....also keine Rekolok - von Vorn ausgesehen.
Vielleicht wie die 50.40 oder 23.10.

Natürlich hätte sie zuerst den Kasten, dann denn IfS-Vorwärmer gehabt.
Wie bei der Reko 23.0 (23002) hätte man bestimmt eine kleine Verkleidung an den Aufbauten gewählt, ooooder eben jene Verkleidung der 01.5, da die P36 ja auch so ausgestattet war und vielleicht doch noch der Bezug zum Vorentwurf erhalten werden sollte. Also gedachtermaßen, das will ich ausdrücklich betonen!

Vermutlich hätte das ganze aber etwas pummlig gewirkt und so wäre zumindest für die Leipziger Messe noch eine zarte Verkleidung montiert worden, welche der Serie dann vorenthalten geblieben wäre.
Boxpokräder waren überdies der absolute Zeitgeist und Speichenvor - wie nachläufer gehörten zum Normteileregal wie die bereits eingeführten und später bei 58.30 oder 01.5 vorn abgeschrägte Wittebleche.

Zugegeben. Es ist etwas Gulasch des DDR -Schienenfahrzeugbaues und alles nur wegen dieses blöden Ormigabzuges, den ich bisher noch nicht wieder gefunden habe.

Gruß Sven
Hallo Sven,
das mit den abgeschrägten Windleitblechen: bei der 01.5 war das wohl Design und es stand ihr echt gut, bei der 58.30, habe ich mal irgendwo gelesen, kam das daher, dass die Bleche immer, wenn sie ohne Tender im AW standen, die Bleche verbogeb (Blech gegen Führerhaus) und dann habe man sie abgeschrägt, vielleicht ja schon im Produktionsprozess...

65.10 und 41 - klar, passt, war mein erster Umbau aus einer Piko65er eine 41er zu bauen, siehe Bildchen unten, war in den Sechzigern, lange bevor Arnold mit der 41er um die Ecke kam. Und es sollte bei Piko ja auch eine entstehen, leider abgesagt (von oben).

Und die 41.20 - in meinen Unterlagen steht davon nix, wohl aber eine ganze Latte großer Loks, die die Industrie mal "vorgezeichnet hat". Wenn Du interesse hast, kann ich Dir Scans schicken.

Und die ersten Schmalspurloks für den großen Bruder - das ging ja schon in den 40ern los, lange bevor die Reichsbahn an Loks denken konnte, 1947 wurden die ersten Dh2-Schlepptenderloks in langen Zügen in die Sovjetunion geliefert

Gruß
Stefan

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Hallo,

bei der DRG gab es ja auch Pläne für eine Baureihe 53. Diese Mallet-Lok hatte insgesamt sieben angetriebene Achsen. Von Märklin gab es ab Mitte der achtziger Jahre ein Modell in Spur HO. Sb-Modellbau legte Anfang der neunziger Jahre in Kleinserie ein Modell in Spur N auf. Im Märklin-Katalog war damals ein Bericht abgedruckt wo ein Zeitzeuge die Lok im Bau gesehen hätte...

Grüße
Markus
Hallo Markus

Die erwähnte Mallet ist nur eins der Projekte zur 3. Kriegslokomotive um 1943, siehe Alfred B. Gottwald Deutsche Kriegslokomotiven 1939-1945. Sie ist hier als BR 53 001 schon viel diskutiert.

Man sollte auch erwähnen, dass die sog. 53 der Vorschlag mit den zweit-geringsten Realisierungschancen war. Wenn es die zweite Kriegslok gegeben hätte, wäre sie eine 1'E1' mit Booster oder eine 1'F geworden, immer mit Stoker, aber auch kein  7-Kuppler. Asymmetrische Mallets oder gar Fairlies sind zu aufwändig und wegen der vielen beweglichen Dampfleitungen gerade im Krieg zu empfindlich. Auch ist die Zuordnung zu 'BR 53' nicht belegbar, sie hieß nur Borsig 1. Die Legende vom Baubeginn dient wohl nur der Förderung vom Verkauf des Märklin-Modells.

Wirlich spannend wäre die Fairlie (1'D 1')(1'D 1') von Maschienenbau und Bahnbedarf gewesen, von der aber leider nur noch eine Phantasie-Skizze existiert.

Viele Grüße
Nimmersatt

Moin,

wie wärs mit dem Thema "dampflokgeführter Shinkansen" mit Dampflok der Bauart HC51 & HD53?
Das war ursprünglich der Plan der japanischen Staatseisenbahn (JGR) in den 1940ern.
Man ist dann glücklicherweise später doch auf Elektrotriebzüge gewechselt.

https://locomotive.fandom.com/wiki/JNR_Class_HC51
https://locomotive.fandom.com/wiki/JNR_Class_HD53
https://locomotive.fandom.com/wiki/JNR_Class_HEH50 (Elektro-Doppellokomotive)
https://jnsforum.com/community/topic/20440-jgr-...et-train-locomotive/

Gruß Ulli
Moinsens,

ungeachtet der Tatsache, dass es diese Lok nie in die Realität geschafft hat, ist es doch eine reizvolle Erscheinung.
Ich habe mir dazu drei Varianten von einem begabten Bastler anfertigen lassen, siehe Video:

https://youtu.be/MOPh8HlsSnA?feature=shared

Gruß aus Nordertown
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: trainsetter.de


Moin,

wie wärs mit dem Thema "dampflokgeführter Shinkansen" mit Dampflok der Bauart HC51 & HD53?
Das war ursprünglich der Plan der japanischen Staatseisenbahn (JGR) in den 1940ern.
Man ist dann glücklicherweise später doch auf Elektrotriebzüge gewechselt.

https://jnsforum.com/community/topic/20440-jgr-...et-train-locomotive/

Gruß Ulli



An der Lok Arbeite ich immernoch, hab nur leider keine Funktionalle Lösung für die 3D-gedruckten Verkleidung gefunden, die mich glücklich macht.

Grüße Steffen
Hallo #14 und #12,

wie wäre es dann mit MicroAce A8401 und 8402, war 1935 immerhin der schnellste Linienzug der Welt. Fuhr in der Mandschurei.

Viele Grüße
Nimmersatt
Mir sind nur die Modelle der Prototypen von Piko-N bekannt. Einmal die CSD-Diesellok, von der es im Vorbild nur einen Prototyp gab und zum anderen mal einer von 2 Baumuster-Triebwagen, dem VT4.12 002. Der VT4.12 001 ist von Kres und wesentlich maßhaltiger.

Also im Vorbild schon gebaut, Einzelgänger, da keine Serienfertigung, aber als Modell größere Auflage.

Dann sollte auf 750mm die Dampflok-generation abgelöst werden. Es wurde eine Diesellok gebaut, Getestet und Verschrottet. Übrig geblieben ist nur eine Abdeckung für den Vorbau.
Hallo,
ja, ich finde die "Erlkönige" spannender. Also Triebfahrzeuge, von denen es mal ein oder zwei Muster gab. Der seiner Zeit weit vorausgeeilte VT04.0x der DR (Bautzen) und seine Modelle wurden ja schon erwähnt. Evtl. war Piko der erste Hersteller, der so eine Lok in Grosserie produzierte, nämlich die E 46. Das Original gabs wohl nur auf dem Papier und wurde im Eisenbahn-Magazin vor einiger Zeit am Rande erwähnt. Das Modell (H0) gabs in den 60ern mit dem gleichen Fahrgestell wie die E44 und E44.5. Letztere fuhr auf meiner Anlage.
Bei einer Ausstellung in Bauma/ZH habe ich 2018 das H0-Modell eines anderen Unikums fotografiert. Dem Original der AA-21 war (natürlich) auch kein Erfolg beschieden.
Struwelpeter

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