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THEMA: Arnold Orient Express HN4398 Beleuchtung

THEMA: Arnold Orient Express HN4398 Beleuchtung
Startbeitrag
bahnfather - 10.03.25 19:06
liebe Kollegen

seit einiger Zeit nennen ich das Orient Express Set von Arnold HN4398 mein eigen . Optisch schöne Wagen ( für mich ) funktional - na ja viel zu leicht, aber das ließe sich beheben. Ich hab aber nun schon den zweiten Fehlversuch,, eine Beleuchtung in diese Vierachser einzubauen - und zwar liegt das Problem in der Stromabnahme bzw Durchführung durch die Schraube, mit der die Drehgestelle am Wagenboden befestigt sind.
Ich hab Achsschleifer angebracht , diese auf den Schraubenkopf unter Spannung aufgelegt ( ähnlich wie die Fleischmann wagen Beleuchtung) , aber dieses Auflegen überträgt ( fast logisch ) nur sehr sporadisch Strom . Die Schraube sitzt in einem Zylinder mit Innengewinde - ja da kann man oben theoretisch anlöten , aber wie bekommt ihr eine ordentlichen Kontakt zwischen Achsschleifer und Schraube hin ? - Fleischmann ist irgendwie dafür konstruiert, Arnold nicht. Anlöten geht nicht denn der Radschleifer muss sich ja mit dem Drehgestell bewegen, die Schraube ist fest. Mein zweiter Versuch war, den Achsschleifer unter den Schraubenkopf zu legen bzw damit zu verschrauben - funktioniert auch nicht , denn die Drehgestelle müssen ja noch beweglich bleiben. Schrauben gerade bis zur Beweglichkeit eindrehen und dann mit Loctite sichern, war auch vergebens - habt Ihr Tipps ?

beste Grüße und Dank im Voraus für Eure Tipps

heinz

Hallo Heinz,

es gab mal vor einiger Zeit einen Thread, der Kontaktprobleme bei der Übertragung des Schienenstroms für Zugbeleuchtung behandelte.
Da wurden die Achsen in passende Aderendhülsen gesteckt. Passend heißt, die Achse dreht noch. Auf die Aderendhülsen werden Kupferlitzen gelötet und mit dem Innenkontakt der Beleuchtung verbunden.
Auf Polarität achten und einseitig isolierte Achsen verwenden.

Gruß aus Nordertown
hallo Exitus

ja diese Lösung kenne ich - das funktioniert bei festen Achsen sehr gut. Beim Drehgestell hast Du nach wie vor das Problem, mit dem Strom durch die vertikale Drehachse zu kommen ?

beste Grüße

heinz
Sofern die Drehachse Lötzinn annimmt, könnte es klappen.
Versuch macht klug.

Gruß aus Nordertown
Hallo Zusammen,


nee, Leute, nicht das Kontaktblech an die Schraube löten. Das ist Murks:

- Je nach Material wird Dir im eingebauten Zustand möglicherweise der Kunststoff zerfließen. Gar nicht erst ausprobieren.

- Versuch' mal ohne Lehre das Kontaktblech exakt senkrecht auf die Schraube zu löten. Wenn Du das nicht hinbekommst, dann hast Du schon ein Problem, weil das Blech dann nicht mehr flach auf auf der Achse aufliegt. Druck erhöhen geht, kostet aber Zugkraft.

- Die Schraube ist fest und das Kontaktblech beweglich? Dann hast Du eine kalte Lötstelle und irgendwann fällt das Ganze auseinander oder macht Kontaltprobleme, die Du dann nicht mehr wegbekommst.

- Die Schraube ist fest und das Blech auch? Viel Spaß beim um die Kurve fahren! Der Schleifer muss sich mit dem Drehgestell mitbewegen können! Tut er das nicht, dann gibt's entweder einen Kurzen, weil er das falsche Rad berührt oder der Wagen entgleist, weil das Drehgestell sich nicht mehr weit genug drehen kann.

Und so geht es richtig:

1. Ganz feine Litze (z.B. Reste von einem Decoderkabel oder die Litze, die der Lieferant meiner Beleuchtungseinrichtung mitlieferte) am den Schleifer löten – natürlich ausgebaut auf dem Schreibtisch,

Dieses Bild
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2, Die Litze am Drehgestell Richtung Wagenboden durchführen, einen lockeren Halbkreis auf die andere Seite drehen lassen und sie dort durch ein Loch im Wagenboden führen. Bei meinem Fleischmann Silberlingen gibt es das Loch sogar ab Werk!

3. Hier im Bild ist noch die Ausführung mit reingeschnittenen Ecken, die die Mitnehmener auf dem Drehgestell eingreifen lassen. Mittlerweile entferne ich die.

4. An sich kannst Du das Kontaktblech noch vorsichtig mit etwas Sekundenkleber am Drehgestell fixieren. In der Praxis scheint das nicht notwendig zu sein (meine Bleche sind bislang schön in Position geblieben). Aber Achtung, nicht dass Du Drehgestell und Schraube miteinander verklebst!

Die Litze muss sehr flexibel sein und genug Spielraum unter dem Drehgestell haben, dass sich das Drehgestell ganz leicht bewegen lässt. Also so einbauen, dass sie bei maximalem Einschlag des Drehgestells noch nicht die senkrechte Achse berührt, aber am anderen Ende des Einschlags nicht irgendwo in der Gegend herum hängt oder gar die Räder berührt.

By the way: Ich habe meinen Wägen auch noch neue Kontaktbleche gegönnt. So habe ich je Achse 2 statt einer Übergangsfläche. Je mehr Fläche, desto sicherer der Kontakt.


Viel Erfolg


Ralf




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Hallo heinz,

schau mal hier: http://www.ewetel.net/~elmar.werner/umbauten.html Nr. 11

Grüße  - Werner P
liebe Kollegen

vielen Dank für Eure Hinweise
@#4 Ralf - an diese Lösung hab ich auch schon gedacht  - ist nicht das, was ein Maschinenbauer konstruieren würde , aber wohl die einzige praktikable Methode
@#5 Werner P leider sieht die Drehgestellbefestigung bei den Orient Express Wagen etwas anders aus - das ist eine Schraube mit (metrischem?) Gewinde und das Gegenstück ist nicht Kunststoff sondern eine Metallhülse mit Innengewinde, in das die Schraube bis zum Anschlag eingeschraubt wird - und die verbleibende Luft ist gerade so bemessen, dass sich das Drehgestell leicht dreht aber nicht wackelt d-h da einen Schleifer zwischenlegen ist nicht  - der Schraubenkopf sieht auch anders aus - damit ist es schwieriger, den Kontakt zwischen Radschleifer und Schraubenkopf herzustellen

beste Grüße

heinz



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