Anzeige:
THEMA: Minitrix 12584 Br. 363 (fährt nur analog)
ich habe eine gebrauchte Minitrix 12584 Br. 362-666-0 mit NEM651 Schnittstelle erworben, diese wollte ich mit einem D&H PD10MU-4 Decoder digitalisieren, aber schon nach dem Öffnen der Lok kam mir die Leiterplatte komisch vor und die Anschlüsse M2 und G2 waren überbrückt. Analog fährt die Lok aber ich kann die Lok mit eingesetztem Decoder nicht mal programmieren, der Decoder kann nicht ausgelesen werden, es folgt immer einer Error Meldung.
Wenn ich mir die Explosionszeichnung von Minitrix anschaue fehlt auf der Leiterplatte auch eine Spule die zwei Lötpunkte miteinander verbindet. Weis hier jemand Rat ob hier noch was zu retten ist?
Hier noch ein Bild von oben mit eingesetztem Decoder:
Die von schwarzwaldspurnbahn zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
da muss man einmal die Verdrahtung durchmessen und richtig stellen. Die Drossel braucht man nicht unbedingt, muss dann aber überbrückt werden. Ich habe allerdings den Eindruck, dass hier das rote Kabel von der Schiene an der Leiterbahn zum Motor angeschlossen ist, anstatt an dem Lötpad zum Anschluss G1. Der G2 ist ja über die Schraube mit dem Chassis verbunden.
Es ist sagenhaft wie manche Vorbesitzer ihre Loks verbasteln weil sie zu faul sind ein Messgerät mit Pieps zu verwenden und nicht einmal die 4 Verbindungen auf der Leiterplatte verstehen.
Grüße, Peter W
Gruß, Micha
das kenne ich. Das hat nicht mit Wackelschnittstelle zu tun. Irgendwie passt die Verkabelung nicht. Minitrix hatte bei mir eine abenteuerliche Kabelbrücke eingelötet.
Ganz einfache Lösung, die vorhandene Platine komplett einfernen. Stattdessen einen Decoder mit Litze direkt einlöten. So hatte ich mein 260 auch digitalisiert. Licht hat sie ohnehin nicht.
Gruß
Jürgen
da ist keine abenteuerliche Kabelverbindung. Auf der Bild von sb Modellbau sieht man die korrekte Verdrahtung:
https://www.sb-modellbau.com/images/Artikel/3054%202.jpg
Das rote Kabel ist also bei dem vorliegenden Exemplar (Bild im Ursprungspost) am falschen Lötpad angelötet. Das funktioniert zufällig im Analogbetrieb, im Digitalbetrieb nicht. Da glücklicherweise hier die Drossel fehlt, wurde der Decoder nicht sofort zerstört.
Nichts für ungut, aber das ist jetzt schneller richtig gestellt als hier die Postings eingehen. Die Platine muss man nicht entfernen, da hier der Decoder mit den richtigen Pins eingesteckt wurde. Sollte die Drossel nicht vorhanden sein, kann man eine Drahtbrücke drüber legen.
Grüße, Peter W
wozu benötiigt man die Platine? Schwarz und rot lötest Du an die Kontakte zur Schiene, grau und orange direkt an den Motor. Die Platine ist völlig überflüssig. Ich erkenne bei dem Modell keinen Mehrwert.
Übrigens wird bei der Henschel Werkslok die Platine laut Anleitung ohne Schnittstelle auch komplett entfernt. Die ist innen eine alte V 60 mit zwei Achsen.
Beiliegend ein Bild meiner 260 im Originalzustand! Da hat der Decoder nicht funktioniert. Die hatte ich neu gekauft. Da war vorher niemand dran.
Gruß
Jürgen
Die von spur.n.bahner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Im Ersatzteilblatt finde ich einen Hinweis auf einen Selectrix Decoder. Damit kenne ich mich nicht aus. Gibt es da eventuell Unterschiede?
Gruß
Jürgen
eventuell ist auf der Unterseite der Platine noch ein "böser" Polyswitch versteckt.
Bei älteren Modellen mit Schnittstelle war im Ersatzteilblatt noch der Decoder 66830 aufgeführt. Der konnte nur Selectrix, hatte eine Lastregelung, excellente Fahreigenschaften und kostete Ende der neunziger Jahre sagenhaft teure 130 DM (65€). Die Decoder von Modellbahnuinion für 20€ sind heute dagegen alle Schnäppchen. In der Schnittstelle können alle aktuellen NEM651-Decoder verbaut werden.
Grüße
Markus
vielen Dank. Wenn ich Dich richtig verstehe, reicht es anstatt der Drossel eine Brücke einzulöten, aber zuerst muss dann das rote Kabel wieder richtig angelötet werden ansonsten kostet es mich den Decoder?
Grüße
Andreas
die Drossel ist auf einer Seite der Stromzuführung zum Motor eingebaut. Die macht eigentlich keine Probleme. Die killt auch keinen Decoder. Wenn Du die Drossel auslötest muss man sie brücken, damit weiter Strom fließt. Schwieriger sind die Kondensatoren, die zwischen beiden Motoranschlüssen gelötet sind. Die sollten entfernt werden.
Den Decoder killst Du eigentlich nur, wenn einer der Motoranschlüsse eine Verbindung zur Gleisspannung hat. Das sollte aber bei einer Steckschnittstelle ausgeschlossen sein.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Jürgen
Schwieriger sind die Kondensatoren, die zwischen beiden Motoranschlüssen gelötet sind. Die sollten entfernt werden.
Nur bei Hobbytrain sollten sie entfernt werden.
mein Hinweis auf 'problematisch' bezog sich auf die die Empfehlung von Doehler&Haass::
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Warum muss vor dem Einbau des Decoders der Kondensator an den Motoranschlüssen entfernt werden?
Manche Modellbahnhersteller setzen Kondensatoren ein, die so große Kapazitätswerte aufweisen, dass der Decoder beschädigt werden kann. Wir hatten schon Einzelfälle mit Kondensatoren von 1 µF und mehr Kapazität.
Des Weiteren gibt es Modelle, bei denen Kondensatoren zwischen einem Motoranschluss und einem Gleisanschluss liegen. Hierdurch wird das Digitalsignal kapazitiv eingekoppelt. Bei der EMK-Messung führt dies so fehlerhaften Ergebnissen, was, unter Umständen je nach Fahrtrichtung, zu schlechteren Fahreigenschaften führt, als sie eigentlich möglich wären.
Sofern das Modell lediglich einen Kondensator zwischen den beiden Motoranschlüssen besitzt und dieser Kondensator einen vernünftigen Wert (etwa 10 nF sind unbedenklich) aufweist, besteht natürlich kein Grund den Kondensator auszubauen. Da aber viele Modellbahner gar nicht in der Lage sind die Kapazität des Kondensators zu messen, da entweder die notwendige Messtechnik und/oder das notwendige Fachwissen nicht zur Verfügung steht, empfehlen wir grundsätzlich den Ausbau. Ein fehlender Kondensator richtet weniger Schaden an als ein nicht ausgebauter Kondensator mit viel zu großer Kapazität.
Sofern Sie Wert auf einwandfreies Verhalten Ihres Modelles legen, können Sie natürlich den oder die vorhandenen Kondensatoren entfernen und jeweils einen Kondensator mit 10 nF Kapazität von beiden Motoranschlüssen zum GND-Anschluss des Decoders verbauen.
Loks mit Schnittstellen sollten so konstruiert sein, dass man nichts ändern muss. Hobbytrain bildet da eine Ausnahme. Also sollte man bei der 362 (nicht 362) also nichts verändern müssen. Daher verstehe ich auch nicht, warum die Drossel entfernt werden muss. Ob Brücke oder Drossel ist egal. Das ist hier auch nicht das Problem..
Ich bin gespannt auf die Ursache. Ich halte mich jetzt hier zurück. Meinen Lösungsansatz hatte ich geschrieben.
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: Jürgen
Daher verstehe ich auch nicht, warum die Drossel entfernt werden muss.
irgendwie reden wir an einander vorbei. ISchau doch mal, was im Zitat schrieb. ch schrieb von der Drossel. Andreas schrieb, dass er die Drossel entfernen wollte. Das ist unnötig und löst das Problem hier nicht. Nur mit der Schnittstele läuft seine Lok nicht.. Bei einer Lok mit Steckschnittstelle müssen überhaupt keine Veränderungen vorgenommen werden. Bis auf Hobbytrain.
Gruß
Jürgen
die Drossel war schon weg, als ich die Lok aufgemacht habe. Ich habe "noch" nichts dran gebastelt.
Danke schon mal für eure Tipps ich gehe demnächst ans testen...
Gruß
Andreas
danke für den Hinweis. Die Drossel sitzt normalerweise quer vor der Steckschnittstelle. Wichtig ist, dass die Gleisspannung an den mittleren beiden Pins anliegt. Wenn sie analog fährt, muss die fehlende Drossel eigentlich gebrückt sein, da sie in der einen Zuleitung zum Motor liegt. Wenn also die Spannung vom Gleis in der Mitte anliegt, müsstest Du mal durchmessen, ob die beiden Pins des Motoranschlusses auch Verbindung zum Motor haben. Das sind Pin 1 und 2.
Wie ich schon schrieb, ich bin damals auch verzeifelt. weil es nicht funktionierte. Die Pin-Belegungen des Analog Dummy Steckers passte irgendwie nicht zum Decoder.
Gruß
Jürgen
Die von spur.n.bahner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich vermute dass die Leiterplatte fehlerhaft war bei der Serie mit dem Zusatzdraht, und dann haben sie das im Werk „russisch“ hingebastelt.
Grüße, Peter W
ja, das denke ich auch. Die haben das so verdrahtet, dass es lief.. Die V 60 ist auch insofern speziell, weil der zwiete Pol bei meinen über die Befestigungsschraube auf die Platine gelangt.
Das schwarze Kabel müsste meiner Erinnerung nach zum Motor gehen.
Übrigens, Andreas, hast Du den Decoder mal umgedreht? .
Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Jürgen
Übrigens, Andreas, hast Du den Decoder mal umgedreht? .
Ja habe ich aber geht auch nicht...
Und wenn der rote Draht vom Schleife so wie er ist am falschen Lötpunkt, nämlich am Motor hängt, kann man froh sein. Sonst hätte es nämlich geknallt.
Siehe Bild - beachte auch dass die Motorkontaktfahne (grauer Kreis) richtig angelötet gehört, da ist fast kein Zinn drauf.
Die von Peter W. zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Gruß
Jürgen
Nur weil man in Györ oder in China die Platine nicht verstanden hat heißt das ja nicht, dass man die nicht zum Laufen kriegt bei genau 4 Leiterzügen.
Grüße, Peter W.
jetzt habt ihr mich aus der Reserve gelockt. Ich habe jetzt meine o/b V60 aus der Vitrine herausgeholt und digitalisiert.
Auf dem ersten Bild sieht man den Originalzustand der Lok. Sieht völlig in Ordnung aus, mit Drossel.
Auf dem zweiten Bild sieht man einen D&H Decoder. Der Hersteller lässt sich auslesen. Er bringt aber beim Reset den z21 Error 2 (keine Bestätigung des Decoders). Mit dem fährt die Lok auch nicht.
Auf dem dritten Bild sieht man einen D&H10 mit Flachbandkabel. Damit fährt die Lok.
Den D&H10 mit Flachbandkabel sollte man wegen der dünnen Pins ohnehin bei Minitrix verwenden.
Gruß
Jürgen
Die von spur.n.bahner zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ja die Drahtstärke ist der Knackpunkt bei dieser alten Schnittstellen-Klemme.
Die ursprüngliche Norm. besagte Ø 0,25 mm, entsprechend dem damaligen original Flachkabel von D&H. Dieses hält aber nicht Industriebuchsen, ebensowenig haben Industriestifte ordentlichen Kontakt mit der Wackelklemme.
Das war der Grund warum der PM irgendwann doch die Reißleine zog und ordentliche Buchsen in die Loks einbauen ließ, ebenso hat DH die Drahtstärke der Flachkabel erhöht bzw. bietet die Decoder auch mit Stiftleiste an.
Schade dass der Trix 66841 nicht mehr produziert wird, da hatte der Zulieferer extra wieder das dünne Flachkabel eingekauft.
Grüße, Peter W
Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: Peter W.
Das war der Grund warum der PM irgendwann doch die Reißleine zogund ordentliche Buchsen in die Loks einbauen ließ
Hallo,
die Schnittstelle nach NEM651 hatte Minitrix Mitte der neunziger Jahre für die Spur N und kleine HO-Loks eingeführt. Sie war damals ein echter Fortschritt und bei der Verwendung der hauseigenen Decoder gab es wenig Probleme mit der Schnittstelle. Nur wenn die Schnittstellen der Loks als "Decodertester" missbraucht wurden kam die erste Version der Schnittstelle schnell an ihre Grenzen. Die überarbeitete Version der Schnittstelle war deutlich stabiler ausgeführt. Angeblich gab es laut dem PM auch mit der überarbeiteten Version der Schnittstelle immer noch zu viele Reklamationen. Jetzt aber mit kundenseitig verbauten "Fremdecodern". Daher fiel dann in Göppingen der Entschluss sich von der NEM651 zu verabschieden und nur noch die hauseigene mtc14 bzw. Loks mit Platinendecoder anzubieten.
Trotz genormter Schnittstelle gibt es bei der NEM651 Unterschiede. Decoder mit den dünnen Litzen können nicht in den dicken NEM651- Buchsen von Fleischmann und Hobbytrain verwendet werden. Auch die Schnittstellen in den Tauschplatinen von bo oder AH erfordern Decoder mit dicken Stiften. Mit Decodern mit dicken Stiften in alten Schnittstellen von Minitrix hatte ich bisher noch keine Probleme. Aber genau das scheint bei Jürgen und beim Schwarzwaldbahner das Problem zu sein.
Grüße
Markus
ich habe diese Dcecoder früher standardmäßig in alle Loks mit Steckschnittstelle verbaut. Auch in Fleischmann Loks. Das macht keine Probleme.
Umgekehrt gibt es immer wieder Fahrzeuge, in die man keine Decoder mit Industrie-Pins einstecken kann. Der letzte war der Indusi Messtriebwagen von Arnold.
Seither verbaue ich die PD10MU-3 und -4. Ich habe aber immer auch einen DH10 mit Flachbandkabel für alle Fälle auf Lager.
Was mich nur gestern wunderte war, dass der mittlere Decoder, auch ein D&H mit dünnen Pins, nicht funktionierte. Nur der letzte ganz neue.
Ob das jetzt Andres hilft, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall wurde seine Platine modifiziert. Theoretisch müsste man die Verdrahtung so anpassen, dass es funktioniert.
Daher bringe ich nochmals meinen Workaround. Die Kabel ablöten, die Platine abschrauben und herausnehmen, und einfach nur einen Decoder mit Litze einbauen. Dabei wird das rote Kabel mit den Radschleifern verbunden. Am schwarzen Kabel lötet man eine kleine Öse an und befestigt das Kabel mit der Schraube der Platine am Chassis. Den Motor elektrisch auf beiden Seiten trennen und an das orange und das graue Kabel mit dem Motor verbinden. Das habe ich jetzt bei zwei meiner drein MTX V 60 so realisiert. Die kleine Platine bringt, außer der Steckfunktion, keinen Mehrwert. Da sie nur Leiterbahnen und ggfs. die Drossel enthät. Der Rest befindet sich auf dem Analog Dummy.
Gruß
Jürgen
ich komme erst am Wochenende zum testen.
Ich habe leider keinen Decoder mit Litze da, daher werde ich erst mal versuchen den Originalzustand wieder herzustellen.
An die Pins des Steckdecoders zu löten wäre denke ich "murks" oder?
VG
Andreas
ich habe dazu damals die DH05 mit Litze genommen.
Aktuell gibt es den PD10MU-3 mit Litze für knapp 24,- € bei DM-TOYS. Das ist auch ein D&H Decoder.
Gruß
Jürgen
Der mittlere Decoder im Bildlink ist ein Funktionsdecoder FH05B
Hajo
also habe mich jetzt doch mal drangesetzt. Da eh schon vieles an der Lok vermurkst ist habe ich jetzt die Leiterplatte rausgenommen und alles direkt mit dem Decoder verlötet - ja nicht die feine Lösung - aber siehe da, ich kann sie jetzt programmieren, sie läuft sogar! Allerdings reagiert sie nicht ganz korrekt auf die Befehle der Multimaus, sie fährt eigentlich nur in einer Geschwindigkeit.
Die Lok müsste doch mit den Standard-CV Werten des D&H Decoders fahren oder?
Gruß & vielen Dank noch mal... :)
ja, sie sollte mit den Standard CVs fahren. Bei meiner o/b 360 hatte ich gestern nur die CV 3 und 4 erhöht und die Adresse geändert.
Schau mal. ob der Motor nicht noch Kontakt zur Gleisspannung hat. Da sind oft kleine Kontaktbügel zum Chassis drin.
Gruß
Jürgen.
Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->
Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account
Zum Seitenanfang
© by 1zu160.net;
