1zu160 - Forum



Anzeige:
Neues von Lemke Collection - Hobbytrain / KATO

THEMA: ? zu Litze an Decoder Löten

THEMA: ? zu Litze an Decoder Löten
Startbeitrag
Henri - 26.02.25 00:43
Hallo zusammen
Habe da mal eine Frage zum Reparieren/ anlöten von Litzen an DCC Decoder?
Wie lötet man eine so dünne Litze, wie in einer Lok in unser Spurgrösse wider an dem Decoder an.
so dass es keine Verbindung gibt. zum Nachbar Faden. da sind ja 6-10 Fäden in einem abstand von kaum zu sehen mit blosem Auge. Weil mir ist hat sich ein Faden gelöst beim Reinigen des Lok Inneren.
Die kleinste Lötspitze ist 0,2mm dick.
gibt es da vielleicht, eine Arbeitstechnik, die ich noch nicht weis, oder behalten  da unsere Reparateur-Spezi ein Geheimnis?
Für gute und brauchbare Ratschläge bin ich sehr Dankbar.
Schöne Grüsse
Henri

Hallo Henri,

Da hilft nur eine Kopflupe mit starker Vergrößerung und ein 12 Volt Minilötkolben.

Willkommen im Club
Gruß Roland
Danke Roland für den Hinweis, werde mir ein zulegen.
Gruss
Henri

Hallo Henri,

https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/loet...1-kanal_100_w-302257

100 Watt Lötstation funzt auch.

BG, Lutz!


Die von LW zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Moin Henry, besser als Kopflupe finde ich ein elektronisches Mikroskop. Das lässt sich auch sehr gut für andere Arbeiten verwenden. Viele Grüße Holger
Moin,

Allgemeiner Trend: Alles mit möglichst teurer Technik erschlagen ...

Ist nicht hilfreich ... das Einzige was hilft: Üben!
Man spielt auch nicht automatisch auf einem Steinway besser ...

Mikroskop vs Kopflupe:
Ich besitze Beides, nutze aber fürs Löten die Kopflupe.
- Erstens: die Lupe bewegt sich mit meinem Sichtfeld mit
- Zweitens: Räumliches Sehen - Wenn man nicht gerade ein sehr teures Stereo Mikroskop besitzt ist es enorm schwierig

Löten: Ich nutze eine vielfach produzierte Open Source T12 Station
kann Jeder machen wie er denkt, aber nochmal: egal welche Technik: das Lernen/Üben ersetzt die Technik nicht!

Viele Grüße, Franzi
Morgen Henri,

wenn es nicht auf Anhieb klappt, dann warte kurz bevor Du es nochmal versuchst. Bei mir hat sich schon mal das Lötpad von der Platine gelöst, weil ich ungeduldig war und über eine zu lange Zeit zu viel Hitze auf das Pad gebracht habe. Und natürlich immer mit Lötflussmittel arbeiten (gut ich benutze auch einen Billig Lötkolben den ich irgendwann mal auf eBay für 15 Euro gekauft habe, geht damit aber auch).

Wenn Du sowas noch nie gemacht hast, kannst Du ja vielleicht erstmal an einen kappten Decoder übern, falls Du zufällig einen zur hand hast.

Grüße Paul
Guten Morgen,

ich hole schon mal Cola und Chips. Die Ansätze sind da, dass sich das hier wieder zu einer Diskussion "welcher Lötkolben ist der richtige" bzw. "Flußmittel, Lötwasser & Co." entwickelt.

Mein Tipp: Löten üben. Für so einen Fizzelkram braucht es Übung. Wenn die Litze richtig verzinnt ist, sollte das Verlöten ein Klacks sein. Lack abkratzen, verzinnen, Zunder entfernen. Eine Vergrößerung hilft ungemein. Ob das jetzt so eine Ringleuchte mit Linse ist, eine Brillenlupe oder sonstwas, ist ziemlich egal.

Nimm Dir einfach einmal ordentlich Litze, eine Lochrasterplatine und übe abisolieren, verzinnen und verlöten. Nach ein paar Mal hast Du den Bogen raus.

Grüße
Zwengelmann
#5 + 6

Hallo,  

alles unbedigt richtig. Ohne Üben geht garnix.

BG, Lutz!

Edit: Cola macht die Hände zittrig .
Hallo,

ich nutze eine Vorsetzbrille, in der Vereinswerkstatt haben wir auch eine Lupeleuchte, aber da ist es schon wieder schwierig mit dem dreidimensionalen Sehen.

Zum Abisolieren benutzte ich entweder die Fingernägel oder die einstellbare Abisolier-Pinzette von Fohrmann, die es leider in der Form nicht mehr gibt.

Litze(n) verzinnen, auf 0,5 mm kürzen. Lötpad am Decoder verzinnen, Litze einschieben, festhalten, Lötkolben sofort weg und warten bis das Zinn erstarrt. So kann man ganz schnell arbeiten, damit sich die Isolierung nicht zu viel zurück zieht - ein bisschen schmilzt es immer.

Grüße, Peter W
Hallo zusammen!
vielen Dank für all Eure Vorschläge für die div. Lötstationen.
die seit 30 Jahren bereits das 4 Model auf meinen Basteltisch steht. (siehe verkauf in  Kleinanzeige)
Meine Frage war eigentlich, gibt es eine spezielle Löttechnik für so kleine Lötstellen, weil das Problem bei mir ist das sich nach dem Löten die Litzen auf dem Decoder verbinden mit dem Lötzinn
Wie ich sehe gibt es nur die Möglichkeit üben und  üben
ist also erledigt
Villen dank nochmals
und schöne Grüsse
Henri
Hallo Henri,

zu @1und2:

Ich habe mit dem Akku Gerät von Proxxon sehr gute Erfahrungen gemacht. Ob es da eine so dünne Lötspitze gibt, weiß ich allerdings nicht. Bis zu 470 Grad.

https://www.proxxon.com/de/micromot/28142.php

Kostet um die 25 EUR.

Viele Grüße
Christian
Hallo Henri,

- abisolieren mit den Fingernägeln
- Litze zwischen den Fingern verzwirbeln
- Lötkolben gut vorheizen, möglichst nicht unter 350°
- Litze dünn und schnell verzinnen
- Lötpad mit Lotsauglitze vom alten Zinn befreien (nur kurz erhitzen!)
- Lötpad frisch DÜNN verzinnen
- Litze auflegen und mit dem Lötkolben kurz antupfen zum verlöten

Alles das ist auch hier excellent zusammengefasst: https://www.1001-digital.de/pages/basteln-baue...weise-zum-loeten.php
vielen Dank nochmals, super Video zur Erklärung.
Gruss
Henri
Hallo Henri,

Wenn bei mir eine Litze in der Mitte abgeht, löte ich auch einseitig die daneben liegenden ab. Wenn z.B. das schwarze Kabel abgegangen ist, entferne ich danach auch das weiße und gelbe.

Danach löte ich alle von der Mitte her wieder an. Also im Beispiel zuerst schwarz, dann weiß und zum Schluss gelb.

So kann ich immer gut die Lötspitze seitlich an die Lötstelle führen, ohne andere Litzen zu berühren.

Viel Erfolg wünscht Jens

Moin, welche Kopflupe oder Vorsetzbrille nutzt ihr? Könnt ihr mir auch den Link nennen?
Gruß, Thomas S.
Moin,

Genau diese
https://www.amazon.de/dp/B007CDJKM2?ref=ppx_pop_dt_b_product_details&th=1

Zum Kaufzeitpunkt - vor 4 Jahren - erheblich billiger
baugleiche kann ich nicht empfehlen, die halten entweder nicht auf dem Kopf oder sind sehr schnell auseinandergefallen.

Viele Grüße, Franzi
Hallo,
@Henri
schau mal hier: https://www.1zu160.net/elektrik/richtig-loeten.php
das machst du 3-4x und du bist einigermaßen fit
VG
Günter
Hallo Thomas,

nach mehreren unbefriedigenden Versuchen mit Kopflupen u. ä. sieht meine Lösung jetzt so aus:

1) Ich trage normalerweise eine Gleitsichtbrille und habe mir fürs Hobby von der Optikerin eine Bastelbrille machen lassen, die für einen Abstand von ca. 30 cm geeignet ist. Damit werden auch die entsprechenden Zylinderwerte meiner Augen korrigiert.

2) Für besonders kleine Dinge (wie z. B. Litzen am Dekoder anlöten) setzte ich einfach noch eine billige Lesebrille mittlerer Stärke aus dem Drogeriemarkt (ca. 5 €) darüber.

Damit komme ich bestens zurecht und habe keine räumlichen Verzerrungen, weil die Korrektur und Vergrößerung sehr nahe am Auge erfolgt. Alles andere, was mehrere cm. vom Auge entfernt liegt, hat mich nur irritiert.
Theoretisch könnte ich vom Drogeriemarkt sogar die stärkste Lesebrille einsetzen ...

Ich bin damals mit meiner Bastelbrille in den Drogeriemarkt gegangen und habe die verschiedenen Stärken ausprobiert.

Beste MobaGrüße
Gerhard
Lötspitze: Ich habe eine ERSA-Station und dort versuchsweise die 0,4er Bleistiftspitzen versucht...da kommt zu wenig Hitze an der Spitze an, deshalb auch nach Rat hier wieder die 0,8er Bleistift drauf...
Alles vorher verzinnen, sowohl die Litze als auch das Lötpad...wenig ist dabei aber "mehr"...
Gruß
Gert
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Alles vorher verzinnen, sowohl die Litze als auch das Lötpad...wenig ist dabei aber "mehr"...


genau! und dann kurz aber heftig!
VG
Günter


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;