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THEMA: ?SX STOP Funktion mit aussere Taste

THEMA: ?SX STOP Funktion mit aussere Taste
Startbeitrag
Zsivany - 24.02.25 08:19
Hallo!

Ich mache eine Grossanlage, mit SX1-System.

Ist es möglich die STOP-Funktion an eine aussere Nothalt-Taste zu schliessen? Geht das? Wenn ja, wie?

Ich pläne auch Automatik-Betrieb und ich möchte bei Problemen schnell reagieren, nicht den Maus, und den richtigen Taste im Bildschirm zu suchen.

Danke!

Gruß
Zoltán

Hallo Zoltán!

Das ist möglich. Es gibt im SX-Bereich zwei Arten von Zentralen. Die eine Art hat keine Bedienelemente (z. B. Rautenhaus, FCC). Da brauchst Du einen Handregler, der eine Stop-Taste hat. Das haben alle SX-Handregler, die ich besitze. Damit kannst Du den gesamten Betrieb augenblicklich stillegen.

Die andere Art Zentralen hat auch Bedienelemente (MÜT, Stärz). Die haben natürlich auch eine Stop-Taste, die genauso wirkt wie die der Handregler.

Welche Zentrale hast Du?

Herzliche Grüße
Elmar
Hello!
Ein etwas "absurder" Tipp wenn man eine Zentralke hat die da wenige oder keine Möglichkeit hat. Das hat aber schon viel Geld gespart: einfach über den Not-Taster den Schienenausgang kurzschließen. Ist brutal ich weiß aber führt zum Abschalten als Überstrom. Im Gartenbahn Bereich, wo man sehr große Gleisanlagen hat wird das auch oft gemacht einfach einen Schlüsselbund auf's Gleis um einen Nothalt auszulösen. Nicht schön ich weiß aber besser als "Zugsalad".
-AH-
Hallo Arnold,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

einfach einen Schlüsselbund auf's Gleis um einen Nothalt auszulösen


das ist keine sinnvolle Lösung.
Besser mit einem Schalter die Gleisspannung zur Anlage abschalten.
Der Fragensteller fährt mit SX1 und wenn Gleisbelegtmelder mit PTC Absicherung verbaut sind, nützt es wenig das Gleis kurzzuschließen (dein Vorschlag würde nur im betreffenden Gleisabschnitt funktionieren)
Anmerkung
hajo
Mmmm,

AH : stimmt genau aber ganz einfách FahrStrom mit An-/Ausschalter unterbrechen ist noch einfacher .

MfG.
Rae
Hallo Elmar,
Informativ:
Der Taster an der FCC schaltet beim kurzen Drücken die Gleisspannung ab.
Und man kann überall an der Anlage ganz einfach Nothalttaster installieren, einfach am SX-Bus die D-Leitung mit GND verbinden. Aber das setzt alle Daten auf "0" zurück, also schalten auch alle Weichen um, die in dem Moment auf "Abzweig" stehen.
Das funktioniert mit jeder SX-Zentrale
Lg Hajo

In die Ableitung des Fahrstroms von der Zentrale zum Gleis ein Relais einsetzen und dieses über einen oder auch mehrere Taster ein bzw. ausschalten.

Berry
Hallo,

bei uns im Verein benutzen wir eine funkgesteuerte Steckdose. Damit wird bei Not-Aus die gesamte Anlage stromlos geschaltet.

Grüße, Peter W
Hallo Hans-Jochen!

Das hätte ich zwei Wochen früher wissen sollen. Denn gerade habe ich meine noch aus analogen Zeiten stammenden Nothalt-Tasten aus meinen Stellwerken ausgebaut, weil ich in ihnen keinen digitalen Nutzen mehr sah. Aber auf jeden Fall Danke! für die interessante Information.

Aber wir wissen immer noch nicht, welche Zentrale Zoltán hat.

Herzliche Grüße
Elmar
Hallo zusammen,

die sauberste Lösung wäre, das STOP-Bit auf dem SX-Bus zu setzen. Das sorgt auch dafür, dass der PC den Nothalt mitbekommt und außerdem an den PX-Bus angeschlossene Booster abschalten
Dafür nötig: ein Arduino, eine Beschaltung für den Bus und ein hübscher Not-Aus-Taster.
Hier wäre ein guter Startpunkt für so ein Projekt: https://opensx.net/projekte/basisplatine/
Programmierkenntnisse vorausgesetzt.

Grüße
Daniel
Warum gibt es für so eine wichtige Funktion eigentlich keinen Adapter?
Das Problem stellt sich doch bei vielen Digitalsystemen, auch bei der z21.

Grüße, Peter W
Moin,
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: Daniel

die sauberste Lösung wäre, das STOP-Bit auf dem SX-Bus zu setzen.


Geht es dann auch nicht über einen Taster Eingabe Modul (TEM), der auf den bestimmten Adresse eingestellt ist, und das die Not-Taste dann den betreffende Bit schaltet?

War nur so eine spontane Idee

Grüße aus Assen (NL)
Jan

Edith:
Geht doch nicht!
Weil ein TEM (oder vergleichbares) kein Zugang zur Synchronkanal hat, wo das Stop-Bit beinhaltet ist.

Siehe auch
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name:



Hallo Zoltan,

ich hatte das gleiche Problem an meiner Anlage. Auch über SX gesteuert.
Ich habe das wie folgt gelöst:
Werden sicher einige denken - was für ein Aufwand - aber es funktioniert perfekt.

Ich habe an einer alten CentralControl 2 Kabel auf die Kontaktpunkte der Stoptaste gelötet und diese herausgeführt.
Diese Zentrale habe ich an der Steuerungssofware (TrainControler) als zusätzliche Zentrale angemeldet.
Wird diese Zentrale abgeschaltet, schaltet TrainControler sofort die gesammte Anlage ab.
Ich habe auch eine etwas grössere Anlage, bei der auf Austellungen mehrere Personen die Anlage beaufsichtigten - und es hat mich genervt, immer mal wieder die lauten Rufe "Störung" oder "Not Aus" zu rufen / zu hören.
Deshalb habe ich die Auslösung der Notabschaltung über kleine 2 Kanal Funkschalter realisiert.
Jeder der Aufsichtspersonen trug so einen kleinen Funksender wie eine Armbanduhr am Handgelenk und konnte damit, egal wo er sich an der Anlage befand, die Anlage sofort abschalten und auch wieder einschalten.
Wenn du von eine grösseren Anlage redest, fahren darauf möglicherweise auch längere Züge.
Dann handelst du dir aber ein anderes Problem ein - Entgleisungen durch das abrupte Ausschalten der Anlage.
Dafür habe ich auch eine Lösung gefunden.
Bei TrainController wird das Beschleunigen und Bremsen von der Software gesteuert. Deshalb sollen die Bremsrampen an den Lokdecodern ausgeschaltet oder auf 0 programmiert sein.
Das Problem beim Abschalten mit langen Zügen ist der Umstand, das die Lok sofort abschaltet und der Zug auf die Lok aufläuft. Auf einer geraden Strecke kein Problem, aber befindet sich der Zug in einer Kurve, werden oft einzelne Wagen aus dem Gleis gehoben.
Das habe ich mit noch einer zusätzlichen CentralControl gelöst. Diese ist nicht an die Steuerungssoftware angebunden, aber ständig "nur" eingeschaltet. Das bedeutet, alle Adressen sind auf Fahrstufe Null.
Alle Lokdecoder haben eine kleine Bremsrampe (Stufe 2 von 7) programmiert bekommen - die geringe Bremsstufe von nur 2 stört die normale vom TC gesteuerten Beschleunigungs- und Bremsrampen nicht, weil kleiner (kürzere Zeitspanne) als die vom TC gesteuerten Fahrstufen Änderungsimpulse.
Wird jetzt Not Aus geschaltet, werden alle Booster über ein Relais von der Computer gesteuerten Zentrale auf diese Zentrale umgeschaltet. Das bewirkt, das alle Loks sofort mit der Bremsrampe bremsen.
Gefährlich ist nur das erste Auflaufen des Zuges auf die Lok - das wird damit deutlich reduziert, so das über einen Zeitschalter nach 2 Sekunden auch diese Zentrale und damit auch alle Booster abgeschaltet werden.
(dadurch haben wir aber einen Booster mehr gebraucht, weil der interne Booster von der Computer gesteuerten Zentrale nicht mehr benutzt werden konnte).
Nachdem diese, wenn auch etwas aufwändige Not Abschaltung realisiert war, konnte jeder, der einen Funksender hatte, die Anlage beliebig Aus- und einschalten und wir hatten keine Entgleisungen mehr nach Not Abschaltungen.
Würde ich jederzeit wieder genauso machen - funktioniert einfach perfekt.
Gruss Klaus
Ein Bild vom Funkschalter
grosse Taste schaltet aus, kleine wieder ein.

Wir fuhren auch mit mehreren Boostern - mit der Problematik, wenn ein Booster wegen Kurzschluss abgeschaltet hatte, die anderen aber nicht konnte eine Lok die Trennstelle zwischen diesen Boosterbereichen überbrücken, blieb dann auf der Trennstelle stehen und überbrückte die Trennstelle. Der zweite Booster erkannte aber den Kurzschluss nicht, lief weiter und die Lok auf der Trennstelle schmorte langsam vor sich hin. Hat mich einige Lokdrehgestelle und  2 Zwischenwagen vom VT 11.5 gekostet.
Deshalb haben wir uns eine Kurzschluss Überwachung in allen Boosterkreisen eingebaut.
Diese lösen ebenfalls die Notabschaltung aus.
Seidem ist auch nichts mehr verschmort.

noch 'n Gruss Klaus


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Hallo,

#11 Hallo Jan, das geht nicht, diese Modul können nur Datenbits beeinflussen, aber nicht das Bit das die Gleisspannung ein-ausschaltet.

Ich denke dasselbe wie Daniel, es genügt ein kleiner Micro mit Taster der entsprechend programmiert ist und die Gleisspannung ein-ausschalten kann.

Viele Grüße
Uwe
Und noch eine Bemerkung zu dem Thema Schlüsselbund auf's Gleis werfen.

Das wird an den meisten Heim Anlagen funktionieren, aber nicht überall auf einer grösseren Anlage.
Unsere Module sin 1,2m lang.
Wir haben unter den Modulen eine Fahrstromversorgung - 2x 1,5mm², welche jedes einzelne Modul mit Fahrstrom versorgt. Von der Versorgungsleitung zu den Belegtmeldern 2x 0,75mm², von den Belegtmeldern zum den Gleisen
0,14mm². Ich schreibe extra " zu den Gleisen ". Meine Schienenverbinder hatten nur noch eine mechanische Aufgabe, denn jedes einzelne Gleistück hat Versorgskabel angelötet und wurden direkt aus dem Belegtmelder mit Fahrstrom versorgt.
Bei einer Entfernung von - das weiss ich jetzt nicht mehr genau - 5 oder 6 Modulen entfernt vom Einspeisepunkt wurde ein "satter" Kurzschluss ( eben der Schlüsselring oder ein Schraubendreher oder eine 30 A Autosicherung ) nicht mehr erkannt. Gleisspannung ging bisschen in die Knie, mehr passierte nicht. Das reicht aber immer noch um ein Lok Drehgestell zu verschmoren. Dauert aber ein paar Sekunden bis es anfängt zu schmoren. Unser 2 Sekunden der Notabschaltung haben das zuverlässig verhindert.
Aufgrund dessen haben wir unseren Bahnhof (13 Module lang) in 2 Boosterbereiche aufgeteilt.
Da ist dann ein Kurzschluss auch wirklich ein Kurzschluss und wird sicher erkannt.

das ist jetzt der letzte Gruss  
Klaus
Folks!
Zum Schlüsselbund "Tipp" - der kam ja von mir.
Das ist eine brutale Notmaßname und nur gedacht wenn's sonst keine andere Möglichkeit gibt Schäden abzuwenden. Wenn Ihr aber eine Anlage habt auf der ein Kurzschluß am Gleis nicht zu eine Abschaltung führt. gibt's ein schwerwigendes Verkabelungsproblem. Einzige Ausnahme wenn die Schutzmechanismen es schaffen Abschnittsweise abzuschalten wär's auch OK, dann sollte es aber am Rest der Anlage zu einem Sammelstop kommen, damit andere Züge nicht in den Kurzschluß-Abschnitt nachfahren.

Hauptursache sind die leider sehr oft empfohlenen zu dünnen Zuleitungen, die den Strom begrenzen und die Abschaltung nicht auslösen lassen.
-AH-
Verwenden Sie eine Arduino.
Lade der bibliotheke SXAsseccoire und sie konnen mit ein kleines Program ein Taste an dass Start/Stop bit schalten.

groet,

Gerard van der Sel (N)
Hallo,
ich habe mal ein paar Programmzeilen geschrieben und die Platine meines Servomoduls zweckentfremdet (nur die nötigsten Bauteile bestückt). Funktioniert, die LED zeigt den Zustand der Gleisspannung an (Gleisspannung an - LED leuchtet). Mittels der gelben Taste läßt sich die Gleisspannung ein- und ausschalten.

Viele Grüße
Uwe

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Hallo Uwe,

Klasse!
Ich sehe keinen Spannungsregler, wie erzeugst Du Vcc?

Grüße
Daniel
Hallo Daniel,
da ist links ein 78L05, der hat ein Gehäuse wie ein kleiner Transistor.

Viele Grüße
Uwe
Hallo Uwe!

Bietest Du das demnächst auch als Bausatz an? Ich würde gleich drei Stück nehmen.

Herzliche Grüße
Elmar
Danke, Uwe. Wer lesen kann ist klar im Vorteil, steht ja IC5 dabei! 😉
Hatte nicht im Schaltplan nachgesehen und es tatsächlich für einen Transistor gehalten.

Grüße
Daniel
Hallo,

ich weiß nicht, ob dass an den von mir benutzten Komponenten liegt.

Ich muss auf der Tastatur nur die "Esc-Taste" drücken und alles bleibt stehen.

Ich fahre allerdings DCC
Zentrale die Uhlenbrock IB2
TC 10 Gold
GBM Littfinski HS 88

Viele Grüße
Christian
Die Esc Taste kann man schwer an die Anlage schrauben…
Hallo an Alle!

Vielen Dank für tolle Tipps! Viele sehr gute Ideen! Danke!

Ich benutze eine Zentrale von Herrn Staerz (ZS2+), eingebaut in die Anlage. Steuert wird mit einen Trix MS Hanregler und einen HandyControl. (Plane derzeit eine Gleisbildstellpult auch, und möchte in der Zukunft (Halb-)Automatik-Betrieb mit TrainController machen.
Also die Nothalttaste würde rund um die Anlage sehr hilfreich.

Ich möchte möglichst die saubere Lösung priorisieren: STOP-Bit setzen.
Ich dachte schon dass ich eine günstige alte / selbstbau Handregler benutze nur wegen der STOP-Taste, und das fest in die Anlage einbaue.
Ob ich das mit Aurdino machen kann, weiss ich noch nicht. Ich habe einiges mit Aurdino gemacht, mal sehen.

Eine speziell dafür gemachte Model wäre seht hilfreich, leider kann ich selber kein PIC programmieren.

Gruß
Zoltán
Hallo,

#21 eine spezielle Platine wollte ich erstmal nicht machen.

Hier der Schaltplan. Wenn jemand einen programmierten Prozessor haben möchte, bitte eine private Mail an mich schreiben.

Viele Grüße
Uwe

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Hallo zusammen,

für den MEC Arnsdorf habe ich sowas ähnliches (Nothalt per Taster -> x Bit setzen/löschen -> Gleisspannung an/aus) schon in der Pipeline, da wir aufgrund der Ausdehnung der Anlage einen Nothalt brauchen. Kann es dann gern veröffentlichen, wenn fertig
Ich würde hierzu eine PCB entwerfen und das Ganze für einen Arduino abändern.


Viele Grüße
SX1-Norbert
Hallo,
ich habe es jetzt auf meiner Webseite eingepflegt :

http://uwe-magnus.de

Viele Grüße
Uwe
Moin,

Ich habe in aw# 11 versehentlich behauptet das das Stopbit irgendwer in die Adressen 104 bis 111 "versteckt" war; und damit auf einfache weisse mit einen Tasten Eingabe Modul (TEM), oder ähnliches, zu Schalten war.

Nach überlesen der SX-Internals auf http://mttm.de  ( http://mttm.de/Internals.htm ) hab ich gelernt das das Stop-Bit in das Synchron-Kanal mitlauft, und damit nicht mit ein TEM zu schalten ist.

Weil ich bereits längere Zeit die Wunsch zur eine art Not-Aus Schalter hatte, habe ich nun die betreffende Teile bei Uwe Magnus bestellt. (Dank dafür).


Obwohl Klaus's (maNNikla) Lösung, in aw#12, auch Interessant ist; die Einsatz eine zweit Zentrale als eine art "Bremsgenerator".

Grüße aus Assen (NL)
Jan
Hallo!

#28: Ich habe bereits zusammengebaut, und es funktioniert perfekt!
Danke Uwe!

Gruß
Zoltán


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