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THEMA: Wie kritisiert man richtig?
Ja nee, also falsche Schranke, ….das sieht aber blöd aus, ….wie soll da ein LKW drüber kommen. …Falsche Bahngesllschaft!.....Habe keine Ahnung, aber mir gefällts, ….und MIR NICHT!.....der Schotter ist viel zu grob…..und zu bunt! …..habe auch Autos,….Hä? wer bist du eigentlich? …..was macht eigentlich Märklin,….war zum Tag der offenen Tür - gab aber nix,…..Märklin macht auch keine Bahnübergänge mehr,….kommt alles aus China, …..hier mein Bahnübergang, ….sieht auch blöd aus…..warum!,…..na und? …..gabs bei Aldi,….in N?....Nö, aber geht auch,….pah geht gar nicht,….Frechheit“
Ja! Ich habe dann mal meinen Eintrag gelöscht. Hier wird man ja nur “runtergemacht“! .......
So läuft das hier sehr oft.
Jetzt aber mal meine Anfrage.
Wie sollte denn hier nun eigentlich richtig kritisiert werden!?
Vielleicht mal ein paar Gedanken dazu.
So ein Thread-Eröffner, aber auch ein Teilnehmer hat ja etwas auf dem Herzen wenn er etwas veröffentlicht. Er möchte zum Beispiel eine Meinung einholen. Was er aber verschweigt, sind seine Fähigkeiten und Möglichkeiten, sei es weil er glaubt bestimmten Ansprüchen nicht zu genügen oder eher umgedreht, weil er seine Ansprüche als erfüllt betrachtet und erwartet, dass andere Teilnehmer diese Herangehensweise gut verstehen.
Aber diese glauben, sie wären um eine ehrliche Meinung gebeten worden.
Steht es da? Nein. Natürlich nicht. Um einen Dialog hat so ein Thread-Eröffner oder Teilnehmer, wenn wir den Eingangssatz da oben betrachten, auch nie gebeten.
Also müssten doch beide Teilnehmer zunächst einmal klären WORÜBER sie sprechen wollen. Über den gekauften Bahnübergang (Preis, Qualität, Lieferzeit) oder die Bastelleistung. Vielleicht aber auch ob man noch etwas verbessern könnte, oder…..ob man NUR positive Rückmeldungen wünscht, weil es einem gerade schlecht geht oder man halt so ist. Wie man ist.
Können wir also noch richtig über unsere Werke diskutieren, oder ist uns die Kommunikation, also das simple "bitte und danke" verloren gegangen?
Ich stelle das mal nicht im OT ein und bin gespannt, wie lange wir den Faden oben behalten…..
Gruß Sven
Immer freundlich, und seine eigene Meinung repräsentierend, niemals anstössig oder beleidigend. Und damit sollte jeder klar kommen, denke ich mal.
also Märklin ... hier total falsches Forum. Keine Bilder vom Bahnübergang, bitte mal hochladen....
Sorry, ich musste da mal reingrätschen ..
Dein Wunsch ist sehr komplex. Wie du schon schreibst, kannst nur du als Thread-Eröffner erläutern, was du letztendlich möchtest. Kommentare zum Modell, zur Bauausführung, zur Idee, geht ja alles. Ist das von deiner Seite klar geklärt, sollte... eine Diskussion möglich sein. Aber wie häufig kann sie natürlich abschweifen, ist ja bei der Gemengelage an Fachidioten, Universaldilettanten und den üblichen Moser-Verdächtigen normal. Würde ich mir aber keine Gedanken drum machen, das ist halt so.
Nimm dir das raus, was du für wichtig hältst, gut ist. Unbefriedigend, ja, aber besser als nichts.
LG
Wilfried
ja da sieht man das wir in der Kommunikation untereinander allgemein ein Problem haben in unserer Gesellschaft.
Sonst würden wir uns gar nicht solche Fragen stellen müssen.
Theoretisch wäre es eigentlich ganz einfach...
-sachlich
-höflich.
Jeder darf seine gute Kinderstube ruhig zeigen
-Fakten unterlegt oder gleich als Vermutung kennzeichnen...
und sich immer überlegen ,was man selber von der Antwort halten würde, wenn sie ein anderer an uns so schreiben würde.
Sachliche Kritik ist eigentlich das wichtigste Feedback welches man erhalten kann, allerdings haben wir verlernt damit entsprechend umzugehen.Tatsachen sind gerade ziemlich aus der Mode gekommen
Dazu noch natürlich möglichst laut und bunt.Möglichst viel Aufmerksamkeit geht vor Inhalt
...und das färbt auch in der alltäglicher Kommunikation ab.
Gruß
Thomas
eine interessanter und vermutlich auch sehr vielschichtiger Aufschlag, bei dem es vermutlich mehr Meinungen als Teilnehmer gibt.
Daher mal meine persönliche:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Also müssten doch beide Teilnehmer zunächst einmal klären WORÜBER sie sprechen wollen. Über den gekauften Bahnübergang (Preis, Qualität, Lieferzeit) oder die Bastelleistung. Vielleicht aber auch ob man noch etwas verbessern könnte, oder…..ob man NUR positive Rückmeldungen wünscht, weil es einem gerade schlecht geht oder man halt so ist. Wie man ist.
nur positive Rückmeldungen - ergibt für mich keinen Sinn. Ausser Ego-Streicheln bringt das nix (und viel Frust, wenn die überschwenglichen Reaktionen ausbleiben).
Ob ich jetzt über den Übergang selbst rede oder über die Bastelleistung, finde ich relativ irrelevant. Relevant ist aber, dass ich hier konstruktive Kritik anbringe (und da können m.E. auch mal derbere Kommentare sein, solange hier die Konstruktivität gewahrt bleibt..
Als Threaderöffner und Fragsteller habe ich für mich das Recht (und auch die Pflicht), das für mich relevante rauszuholen, die Bereitschaft zur Kritik der anderen zu honorieren - die Kritikgeber dagegen müssen auch akzeptieren, dass nicht jeder Einwand auch entsprechend befolgt wird.
Akzeptable Antworten wäre daher für mich:
- "das sieht schonmal gut aus, mir gefällt aber nicht .... weil .... (auch ohne, dass hier jetzt direkt sagen könnte, wie mans besser machen kann)" - das wäre dann ein Diskussionsaufruf für den Rest
- "das Umfeld ist für mich nicht stimmig, weil.... Du könntest da ggf, noch ...."
- "das sieht für mich persönlich ziemlich mies aus, weil ich Bahnübergänge hasse. Wenn, dann würde ich aber noch...., damit der nichtr ganz so auffällig ist"
- "das sieht für mich####e aus (weil ich das viel besser kann). Da passt hinten und vorne nichts zusammen. Ich hab mal ein Bild angehängt von XYZ. Schau Dir da mal den Strassenbelag an, das Häuschen daneben ist auch ganz wichtig, weil da der Schrankenwärter drinsitzt) ..."
- "die Schrankenbäume passen überhaupt nicht zur Führung, wenn das vorbildgerecht sein soll. Da müsste dann ... dranstehen, siehe z.B. hier"
- "welche Epoche/Bahngesellschaft soll das sein? Ist Dir Vorbild wichtig oder geht es nur ums Aussehen"?
auch wenn ich einiges nicht so schreiben würde, wäre das ist in meinen Augen alles noch konstruktiv und ohne persönlichen Angriff (wenn auch manchmal kurz davor).
Wichtig ist da aus meiner Sicht die Ich-Form, die Akzeptanz des Ergebnis des anderen und insb. das Vorhandensein von Verbesserungsvorschlägen (oder die indirekte Frage an andere nach solchen) - sonst bringt das dem Fragesteller nur sehr begrenzt was
Was der Fragesteller daraus dann macht, ist alleine seine Sache.
Grüße Micha
die und die anderen Fragen die Du eingangs behandelst habe ich mir auch schon oft gestellt. Für mich selbst ist die Antwort klar: Wenn's mir gefällt, dann gefällt´s mir. Basta.
So war das schon als Kind mit meiner ersten N-Bahn auf einer Holzplatte. Die gefällt mir heute noch, auch wenn ich vieles anders machen würde. Ich hatte meine Freude dran, auch wenn mein Onkel der Meinung war, ich solle da richtige Züge bauen, die von Märklin wie die seinen. (Meine kleine Minianlage mit Berg und Tunnel und Schienen von Fleischmann und Arnold aus den beiden Startersets gibt's immer noch irgendwo auf dem Dachboden. Seine große Märklin-Bahn ist dem Platzmangel durch den Familiennachwuchs zum Opfer gefallen, so what ? )
Andere Modellbauer zu kritisieren gehört nicht zu meinem Hobby! Ich freu´mich über alles was ich bei uns hier im Forum zu sehen bekomme, ob das nun meiner Bauweise entspricht oder nicht. Und wenn jemand um Tipps bittet, gebe ich die gerne, warum auch nicht ?
Eine negative Kritik werdet ihr von uns beiden niemals lesen. Verbesserungstipps sehe ich als Anregung, egal ob ich solche bekomme oder gebe.
Meine Freundin und ich bauen gerade an den Dioramen für den NBM-Wettbewerb und haben beide große Freude dran. Wenn wir diese Freude anderen Modellbauen übertragen können, dann haben wir ja erreicht, was wir wollten denn der gemeinsame Spass und die Freude am bauen kann uns niemand mehr nehmen. Und wenn der Eine oder Andere meint, dass der Bahnübergang auf Sabrina`s Diorama aber nicht den Normen der Deutschen Bahn entspricht, ja dann meint er es halt, uns gefällt´s wie´s ist :)
Ich denke, dass wir unser Hobby richtig verstanden haben, zumindest glauben wir das
Sabrina & Randy
- Objektiv und sachlich bleiben:
z.B. du hast kleine Kurvenradien verbaut oder du hast geschrieben, dass du zwar keine IB besitzt aber beschreibst, wo mein Fehler ist...
- Meinungen immer! als Ich-Botschaft vorbringen:
z.B.: Mir gefällt nicht, ... oder Ich ärgere mich über ...
Fügt man alles zusammen, könnte es wie folgt aussehen:
- Bei den von dir verbauten Radien hängen die langen Wagen auf der Innenseite über. Das gefällt mir persönlich nicht.
oder
- Es ärgert mich, dass du mir Hinweise über
meine vermeintliche Fehl-Bedienung meines Digitalsystems gibt, obwohl du geschrieben hast, dass du es nicht kennst.
Auch nicht gut:
Auf eine Frage wird keine Antwort gegeben, sondern die Frage in Frage gestellt.
Selbst erlebt:
Ich fragte nach Hinweisen zu Selbstbau-Gleisbesetztmeldern und erhielt als Antwort, dass man sowas komplexes nicht selbst bauen muss....
Manchmal lieber nochmal lesen, bevor man antwortet und auch mal eine Nacht drüber schlafen.
Ich nehme mich übrigens von Fehlverhalten nicht aus!
So, jetzt könnt ihr ergänzen.
Viele Grüße von Jens
man kann aber auch freundlich kritisieren oder Meinungen schreiben. Aber andere so niederzumachen, das macht man nicht.
Niemand ist perfekt. Wer aber meint, der beste zu sein, dann ist man Narzisst. Ist eine anerkannte Krankheit, deshalb hilft es manchmal einfach zu ignorieren.
Aber insgesamt gesehen ist hier im Forum noch
im Rahmen der Anstand vorhanden.
Grüße Henning
Danke für die Frage. Vieles ist von Thomas und Micha bereits geschrieben worden, was auch ich unterschreiben kann.
Meine Kenntnisse versuche ich auch mal wiederzugeben und das Geschriebene da einzubetten:
Folgende Punkte werden in der Fachwelt immer wieder aufgebracht, die es zu vermeiden gelte:
- Verallgemeinerung und Vergleiche statt Ich-Botschaft: es sollte hervorgehen, dass es die eigene Meinung und Haltung ist, wie Micha schrieb. Eine Verallgemeinerung unterstellt, dass die kritisierende Person eine Allgemeingültigkeit oder eine schweigende Mehrheit per se vertreten könnte. Das isoliert die fragende Person
"Ich finde das xxx, weil..." ist besser als: "Man sollte", bzw. "Nur Laien machen das so..."
- Urteilen über die Person:
Der vorherige Punkt ist auch eine Form von personenbezogenem Urteil. Weitere Beispiele von Verurteilung, die indirekt entwerten und in eine Verteidigung in der Diskussion führen können:
"Das sieht ein Blinder mit Krückstock" oder "Du solltest Deine Frage intelligenter formulieren, bevor Du hier einen Thread eröffnest", "Der gesunde Menschenverstand sagt einem..."-> so wird die Person verbal als inkompetent direkt oder verdeckt verurteilt.
- Urteilen führt auch zu verbalem Ausschließen/Ausgrenzen und damit Abwerten. Das geht gegen die Person, aber geht an der Sache, nämlich der Frage vorbei.
- Übergriffigkeit durch Fordern statt Bitten:
"Du solltest....", "Die gute Kinderstube verlangt, dass man sich...", "Mach das so....,"
Damit steht nochmals die fragende Person im Zentrum, aber nicht die Frage selber.
- Kritik vs. Feedback und zuerst Hervorheben, was gut ist
Kritik impliziert eine Wertung und Bewertung. Ein Feedback, das zuerst hervorhebt, was man persönlich gut findet, wirkt motivierender, als gleich in kritische Punkte einzusteigen, wie schon geschrieben.
Man umgeht damit auch die Bredouille, dass die um Kritik bittende Person auch darauf abzielen könnte, eine Wertschätzung der Leistung zu erhalten (Fishing for compliments) und man dadurch einen Konflikt bekommt, weil die Reaktion nicht wie erwartet ausfällt. Kritisieren kann Leistung abwerten.
- Annexion und sachfremdes Feedback
Ich finde es wichtig, dass man eine Rückmeldung dann gibt, wenn man etwas zum Thema beitragen kann und es sonst unterlässt.
Empathie bedeutet auch, dass man bei einer Antwort die Bedürfnislage erfasst und darauf reagiert oder lieber konkret fragt, welcher Schwerpunkt in der Rückmeldung gewünscht ist.
"Ich kenne mich zwar nicht damit aus, aber versuche doch mal das....- hat mir geholfen" -> dieses Beispiel signalisiert Wohlwollen, die Person lenkt es aber in Richtung einer Lösung, die gar nicht gefragt war sondern auf das eigene Ich bezogen. Auch ist die Antwort als Aufforderung übergriffig lesbar.
Das mal von meiner Seite
Gruß
Firefox
Zitat
Um einen Dialog hat so ein Thread-Eröffner oder Teilnehmer, wenn wir den Eingangssatz da oben betrachten, auch nie gebeten.
Wenn ich in einem FORUM was schreibe, dann kann man es durchaus als gegeben annehmen, daß dies die implizite Aufforderung zu einer wie auch immer gearteten Stellungnahme, Kritik oder Kommentierung ist. Sonst ist es schlicht das komplett falsche Medium!
Zitat
Also müssten doch beide Teilnehmer zunächst einmal klären WORÜBER sie sprechen wollen.
Wenn der Ausgangsbeitrag nicht explizit Themenbereiche für eine folgende Diskussion ausschließt, dann ist genauso implizit alles an Anmerkungen ZUM THEMA erwünscht. Das ist ein FORUM!
Zitat
ob man NUR positive Rückmeldungen wünscht
Was wird denn das jetzt? Wenn sich hier einer synthetisch selbst beweihräuchern lassen will ( Widerspruch in sich! ), dann sollte er sich nicht wundern, daß das auch mal schief geht.
Mich erinnert das hier alles sehr an die "gewaltfreie Diskussion" und Zeugnistext. "Er war stets bemüht" heißt nichts anderes als: Er hat es stets nicht hinbekommen. Oder "er war bei den Kollegen gern gesehen" ist nichts anderes wie : Der ist stinkfaul und war nur am Quatschen mit den Kollegen und hat die von der Arbeit abgehalten. Machen solche Formulierungen irgendwas besser? Oder wird da nicht Sprache zur Lügenmaschine, die ihre wahren Inhalte aber nicht leugnet, sondern diese nur absichtlich offensichtlich zu tarnen scheint, obwohl sie glasklar im Sinn bleibt?
Also was bitte soll so was hier?
Keine Ahnung aus welcher abwegigen Diskussion der ganze Beitrag hier entsteht. Ist mir auch egal! Aber wenn einer keine sachlich berechtigte Kritik lesen möchte, dann möge er sich ein Medium suchen, was zum Zweck paßt. Ein DISKUSSIONS-FORUM dient zum Austausch und nicht zum Monolog. Dafür gibt es anderer Formate! Kann ja jeder einen Blog sonst wo aufmachen, wo es keine Kommentarfunktionen gibt. Hilf das?
Zitat
Können wir also noch richtig über unsere Werke diskutieren, oder ist uns die Kommunikation, also das simple "bitte und danke" verloren gegangen?
Ja, bisher habe ich zumindest in den Foren, in denen ich unterwegs bin, immer auch sachdienliche Hinweise bekommen. Und Meinungsaustausch bedeutet nicht, daß am Ende der Diskussion jeder seine Meinung austauschen muß! Es heißt nur, daß man sich die Meinung der anderen anhört und ggf. mit anderen Argumenten darauf eingeht. Aber es bedeutet nicht, daß man der Meinung anderer folgen müßte. Und wenn einer die Farbe des Schotters auf meiner Anlage unpassend findet und das mit einem entsprechenden Foto des Vorbilds unterlegt, dann hat er vermutlich einfach recht! Nur mal als Beispiel!
Wenn wir hier in eine Weichspüler-Umgebung wechseln wollten ( das wird nie passieren ), dann würden vermutlich viele Fäden komplett leer bleiben. Zu manchen Dingen, die hier auftauchen, gibt es nicht viel gutes zu sagen. Nun könnte man es dabei belassen und die Fäden blieben leer ( manche sind es sogar! ), aber auch das ist letztlich nur eine Form der Lüge!
Haben wir doch öfter hier, wo nach ein paar Minuten/Stunden/Tagen vom Ersteller des Fadens nochmal ein eigener Beitrag auftaucht: "Na, keine Experten hier, die helfen können?"
Ich glaub, daß die Nicht-Teilnahme von so manchem mittlerweile daraus resultiert, daß hier, wie in diesem Fall, auf Sachkritik dann gleich die Meta-Kritik kommt. Also keine Argumentation auf Sachebene zum Ausgangsbeitrag, sondern auf der Meta-Ebene, warum man denn überhaupt ( sich erdreistet ) Kritik zu äußern.
Leute, so läuft das Leben nicht!
Bei aller allgemein berechtigten Kritik zum Verhalten so mancher im Internet. Da angefangen von Genwahldrohungen, Beleidigungen, Sexismus usw. ist man hier teilweise auf einer Sensibilitätsschwelle angelangt, die es schier unmöglich macht, noch bei der Sache zu bleiben. Und das führt dann zum exakten Gegenteil! Jeder Furz schaukelt sich hoch und am Ende hängt das kleine rote Schloß am Beitrag.
Ich bin davon überzeugt, daß viele erst mal wieder erfahren müssen, was Kritik ist und welchen Nutzen diese hat! Es könnte am Ende des Tages dazu führen, daß man besser wird. Das setzt aber voraus, daß man das auch will! Wer nur in seiner eigenen Suppe schwimmt, wird nun mal nicht besser werden können.
Zitat
Ich fragte nach Hinweisen zu Selbstbau-Gleisbesetztmeldern und erhielt als Antwort, dass man sowas komplexes nicht selbst bauen muss....
Ja und? Wenn einer "meint", daß es komplex sei, dann hat er, für sich, ja vermutlich sogar recht. Wenn anderer als Fingerübung komplette Moba-Steuerungen am Wochenende zusammen löten, dann bewegen die sich halt auf einer anderen Ebene. Na und? Mir fällt es ernsthaft schwer das zu Grunde liegende Problem zu erkennen! Und bei der Menge an fertigen Besetztmeldern, kann man durchaus attestieren, daß der Eigenbau keine Notwendigkeit sondern reiner Selbstzweck ist. Und weder an der Kritik noch an der Erfüllung des Selbstzwecks ist auch nur irgendwas falsch!
Vielleicht würde es helfen, einfach mal zu akzeptieren, das jeder anders ist. Und das einfach jede Kritik einem selbst und nur einem selbst ein Hinweis auf eine mögliche Verbesserung darstellt. Wer sich nicht verbessern möchte, möge weiter über die Kritik diskutieren und nicht über die Sache!
Gruß
Klaus
Ein User meinte ich wäre "schwierig" weil ich nicht "ab Werk digitalisiert" geschrieben hatte. Das hätte die suche vereinfacht.
Eine Userin meinte ich wäre ein heulender Troll der Langeweile hätte und ich könne doch einen Decoder selbst stecken. (Ich bin Vollzeit Lokomotivführer in Schicht, manchmal habe ich einfach keine Lust)
Na ja, also wie kritisiert man richtig? Keine Ahnung, aber hier traue ich mich nicht Anfänger bzw. Wiedereinsteiger Fotos einzustellen.
Grüßle HD
Also ich nehme mir das raus, was mich weiter bringt, das andere versuche ich dem Kritiker zu erklären, wenns nicht klappt, auch ok, wir haben nicht alle die selben Sichtweisen auf unterschiedliche Probleme.
Bei meinem letzten Beitrag wieder gesehen .... 😉
Lg Peter
So Kommentare wie "sieht####e aus" o.ä. finde ich total daneben und respektlos.
Der hier in letzter Zeit leider immer mehr zunehmende schlechte Umgangston, lässt oft auch Respekt vermissen.
Manche haben eine wahre Freude daran, hier mit solchen Äußerungen "runtermachen" zu stören und Unruhe zu stiften.
Ähnliche Diskussionen gibt es ja bereits einige im OT-Bereich, z.B.:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1435440
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1221465
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=729902
Gruß Andreas
Eine andere Seite darf man aber auch nicht aus den Augen lassen: nämlich den Umgang mit (berechtigter) Kritik.
Das ist für den eine(n) oder andere(n) auch nicht immer so einfach, damit richtig umzugehen.
Gruß Rudi
Vor einiger Zeit habe ich ja auch schon mal etwas zum Thema geschrieben. Mir scheint es macht Sinn gelegentlich daran zu erinnern und darüber zu diskutieren, wie wir mit einander umgehen wollen.
Thomas hat in #3 es sehr treffend in unseren gesellschaftlichen Kontext eingeordnet. Und in verschiedenen Beiträgen (z.b. #4, #6, #8) steht wie man höflich und bestimmt Kritik üben, Meinungen äußern und Feedback geben kann. Ich freue mich über jeden, der das beherzigt und fände es wünschenswert, wenn dies gemeinsam Konsens hier im Forum wäre.
Das ist es leider nicht und z.B. Klaus in #9 scheint das ja anders zu sehen. Weshalb ich auch dazu konkret Stellung beziehen möchte:
#Klaus, ich nehme Deine Formulierungen als überheblich und nicht wertschätzend dem Thread-Ersteller Sven gegenüber er wahr.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Keine Ahnung aus welcher abwegigen Diskussion der ganze Beitrag hier entsteht. Ist mir auch egal! Aber wenn einer keine sachlich berechtigte Kritik lesen möchte, dann möge er sich ein Medium suchen, was zum Zweck paßt.
aber genau darum geht es. Nicht jeder hat so ein dickes Fell, daß er die Unverschämtheiten und Unfreundlichkeiten einfach überliest. Wir alle haben unterschiedliche Wesenszüge und Charaktere und unser Umgang wird nicht besser, wenn nur die robusten und lauten sich durchsetzen. Und für mich ist es eine Frage des Respekts des Nächsten gegenüber, daß ich seine Frage qualifiziert beantworte. Und wenn die Frage nach Selbstbau-Gleisbesetztmeldern mit „man braucht das doch nicht selbst bauen“ beantwortet wird, dann hätte der Lehrer in der Schule früher gesagt, „6, setzen, Thema verfehlt“. Das ist keine Diskussion der Meta-Ebene, sondern ist eine Frage der Kommunikation und des Umgangs, um die es hierbei geht. Klaus, ich hätte mir gewünscht, daß Du Dich tiefer damit beschäftigst, um was es Sven eigentlich geht. Dann wäre Dir vielleicht aufgefallen, daß er an keiner Stelle sich über Kritik an sich beklagt hat, sondern nur die Form und mangelnde Sachbezogenheit der Kritik bemängelt. In diesem Sinn bin ich ganz bei Sven.
Wobei ich abschließend sagen muß, daß ich den Eindruck habe, der Umgang ist inzwischen wieder besser geworden. Diese Diskussionen sind nicht nutzlos und jeder von uns kann selber durch seine eigene Beiträge Vorbild sein oder Stellung nehmen.
LG Rimbert
PS: ich habe mich bemüht, die Regeln zu Kommunikation und Feedback nach meinem besten Wissen und Können zu beherzigen. Insbesondere wenn man sich mit dem Beitrag eines einzelnen auseinandersetzt, wie ich es jetzt mit Klaus gemacht habe, ist das nicht leicht. Deshalb Klaus: das ist keine Kritik an Deiner Person, sondern die sachliche Auseinandersetzung mit der Wirkung Deines Verhaltens auf andere. Ob Du das als Feedback annimmst oder nicht, liegt einzig und alleine bei Dir.
In manchen Beiträgen steckt bisweilen mehr als eine halbe Stunde Lebenszeit und ihr wisst, dass ich das gelegentlich thematisiere und daher besonders hoch anrechne.
Wer mich kennt weiß, dass es mir ganz und gar nicht darum geht hier Softspielregeln zu entwickeln.
Mir sind Spitzen wie in #2 von Wilfried mehr als recht, da ich diese auch gerne als Teil meiner Kommunikation nutze. Wer es nicht bemerkt nimmt es mir nicht übel und alle anderen bleiben Aufmerksam bei der Sache, denn beleidigen würde ich niemanden, wie auch ich nicht beleidigt werden möchte.
Ja, ich habe ausgerechnet bei Rudis Anmerkung hier reagiert ( inwischen hat Rimbert auch einen feinen Beitrag getippt) denn mich hat unlängst eine Debatte mit Selbstlöschungen beschäftigt und gerade eben war sogar ich platt als aus einer Plauderrunde heraus, plötzlich so ein bissiger Vorwurf in Richtung schlechter oder beleidigener Kommunikation entstand.
Ja, ich bin am Überlegen, wie ich sagen wir.... also.... rein mal ausgedacht....zB. einem Kleinserienhersteller meine ehrliche Meinung ....in einen Forum eben öffentlich ....transportieren könnte, dass ich nicht jede Idee oder Umsetzung gut finde, ohne sein Geschäft zu beeinträchtigen.
Darf man Kleinserienhersteller überhaupt öffentlich kritisieren? Oder soll man das per mail verdeckt machen auch wenn man niemals online einkauft?
(KI entfernte Worte, daher nachbearbeitet)
....Gruß Sven
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: teppichbahner
Was wird denn das jetzt? Wenn sich hier einer synthetisch selbst beweihräuchern lassen will ( Widerspruch in sich! ), dann sollte er sich nicht wundern, daß das auch mal schief geht.
Hat solches hier in einem konkreten Fall schon irgendjemand so eingefordert?
Dürfte, wenn überhaupt, die absolute Ausnahme sein. Das Scheingefecht dagegen lohnt sich also nicht.
Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: RJK
„6, setzen, Thema verfehlt"
Das scheint ein Lieblingssatz mancher hier zu sein... (Damit meine ich jetzt nicht dich persönlich - du schreibst ja "der Lehrer hätte früher gesagt...") ;)
Ehrlich Leute, würdet Ihr das im RL zu einem euch an und für sich unbekannten, erwachsenen(!) Menschen ebenso sagen?
In einem Forum wird halt auch mal von der eigentlichen Fragestellung abgewichen, ein anderer Aspekt oder Ansatz eingebracht usw., und es ist keine Institution wo die Teilnehmer verpflichtet sind nur Antworten abzuliefern und sonst nix.
LG Didi
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Das scheint ein Lieblingssatz mancher hier zu sein... (Damit meine ich jetzt nicht dich persönlich - du schreibst ja "der Lehrer hätte früher gesagt...") ;)
LG Rimbert
ungefragte Kritik finde ich schwierig.
Grundsätzlich macht der Ton die Musik.
Und problematisch finde ich auch Kritik, nur weil jmd. einrn anderen Ansatz wählt als den üblichen. Das habe ich schon oft frustriert erlebt.
Vll. wäre es gut, manchmal auch
danach zu fragen, warum jmd.
diese oder jene Lösung gefunden hat.
Grundsätzlich gilt: wer etwas veröffentlicht, muss auch mit Kritik leben. Aber: wer Kritik äußert muss auch mit Gegenkritik leben können.
Differenzierte Sprache aus der Ich-Perspektive hilft:
"Mir gefällt deine Vegetation recht gut
aber der Lokschuppen ist nicht so meins weil..." ist doch ok.
LG
Marcel
zunächst dachte ich, interessante Fragestellung. Bevor ich mich dazu äußere wollte ich aber erst einmal abwarten, wie sich der Thread entwickelt. Bei solchen schwierigen und komplexen Themen gleitet das schnell ab.
Zunächst die Frage an Sven, geht es darum ob Du kritisiert wirst oder ob Du andere Dinge kritisieren möchtest?
Wenn ich Kritik übe, bleibe ich in der Ich-Form. Z.B. aus meiner Sicht könnte man das anders lösen, oder, wie es Marcel schreibt, das ist nicht so meins. Ich Ich versuche auch, negative Wort in der positiven Form zu verneinen. Also, nicht schreiben, das ist falsch, sondern das ist aus meiner Sicht nicht ganz richtig.
Nicht oder wenig beeinflussen kann man Kritiken anderer. Hier kann lediglich die Ausgangsformulierung einen kleinen Einfluss haben. Ich gehe häufiger mit Fragestelleungen als mit Feststellungen oder Behauptungen in eine Diskussion. Es ist z.B. ein Unterschied, ob ich schreibe oder sage, die Qualität der Modelle des Herstellers XYZ ist Mist, oder ob ich eher fragend in die Diskussion gehe, ob z.B. andere ähnliche Erfahrungen damit gemacht haben.
Unsachlich wird es bei Diskussionen, wie bei Beiträgen z.B. zum Thema analog oder digital. Da wird man immer von der anderen Seite massiv kritisiert. Da fehlt dann einfach die Toleranz.
Auf jeden Fall werden sich diejenigen, die wir bezüglich der Kritikkultur kritisieren hier vermutlich nicht beteiligen. Also wird das nicht viel bringen.
Gruß
Jürgen
Grüße an alle !
Gert
#12: ""Manche haben eine wahre Freude daran, hier mit ....... Äußerungen "runtermachen" zu stören und Unruhe zu stiften."" : Das unterstreiche ich !
Das Leben ist halt verzwickt - oder verzwickelt?
Wie dem auch sei, mir persönlich gefallen auch solche Beiträge - zeigen sie doch, dass es Menschen gibt die über die Empfindungen Anderer, immernoch nachdenken.
Und das ist mir schön!
BG, Lutz!
Frage: Warum muss man denn in jedem Betrag "kritisieren"?
Für mich scheint es in vielen Fällen pure Wichtigmacherei zu sein. Wenn jemand einen Rat benötigt, er kann es ja sagen. Und was dann ganz wichtig ist, dass man eher ermunternde Ratschläge gibt anstatt den Fragesteller sofort zu "vernichten"! Ich weiß, es gibt solche "Superkritiker" in jedem Forum.
Menschen, denen es offensichtlich Freude macht, aus der Anonymität heraus, an allem und an jedem herumzumeckern. Meist in einer schon richtig beleidigenden Form.
Jeder hat seinen eigenen Geschmack, hat seine eigenen Vorlieben und Aversionen. Sie machen u.a. seine Persönlichkeit aus und ist ihm zu lassen. Doch diese "SuperKritiker" sind in aller Regel nicht dazu bereit, dieses anderen zuzugestehen. Nur für sie selbst hat es stets zu gelten.
Hier sind viele, die mit unserem Hobby gerade erst, oder wieder anfangen. Es wäre unsere Pflicht, die zu unterstützen und Hilfe zu leisten beim Bau ihrer ersten Anlage. Es sollte jedoch nicht gleich am Beginn einer neuen Mobakarriere ein Vernichtungskrieg geführt werden.
Also bleibt einfach friedlich und gebt besser Ratschläge, anstatt zu kritisieren.
meint
Opa22
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Opa22
Frage: Warum muss man denn in jedem Betrag "kritisieren"?
Für mich scheint es in vielen Fällen pure Wichtigmacherei zu sein.
Hallo zusammen,
sehe ich ähnlich wie Opa. Wenn jemand Bilder seiner Anlage explizit zur Diskussion stellt (Wie gefällt?/Was könnte ich besser machen? etc.) dann ist natürlich Kritik - sowohl positiv als auch negativ - zu erwarten. Aber immer sachlich und mit gutem Ton.
Aber erst vor kurzem hatte hier jemand nach einem Zubehör gefragt und ein anderer Forist hat ein Bild seines Zubehörs als Idee gezeigt. Darauf war natürlich auch ein Teil der Anlage zu sehen und schon kam ein Dritter um die Ecke, um in einem ellenlangen Beitrag darzustellen, welche Details hier wie falsch und unrealistisch dargestellt seien. Da hatte man wirklich den Eindruck, dass da jemand nur mit seinem "Fach"wissen glänzen wollte. Ist sowas wirklich wichtig und notwendig?
VG Martin
ich glaube ich bin durchaus dafür bekannt, dass wenn ich schriebe, es eher Kritik ist - wobei immer gemeint als Verbesserungsvorschlag. Ich tue mich eben schwer, in eine ultimative Lobhudelei einzusteigen.
ABER: Mir ist wichtig, dass ich damit auch jemanden helfen kann. Und dabei versuche ich auf folgende Aspekte zu achten:
- Habe ich den Eindruck, dass die Person, bei der ich etwas beobachte überhaupt etwas verbessern möchte (dabei muss nicht explizit nach Kritik gefragt worden sein, aber zumindest der Eindruck entstehen, dass da eine Offenheit für Verbesserungen da ist).
- Ist es etwas, wo ich den Eindruck habe, dass es die vorgeschlagene Änderung etwas ist, was auch wirklich merklich wahrgenommen wird und was tatsächlich auch vom Aufwand zum Umfeld der restlichen Anlage und den eingeschätzten Möglichkeiten passt.
- Wichtig ist auch den Anspruch des Erbauers, der Erbauerin in Betracht zu ziehen. Wenn ich weiß, dass ich da einen ausgefuchsten Nietenzähler vor mir habe in einer hervorragend gestaltete Landschaft, dann merke ich auch mal Sachen an, die man vielleicht nur mit der Lupe sieht, weil meine Einschätzung ist, dass es auch Anspruch des Erbauers ist, dass es auf dem Niveau passen soll. Auf der anderen Seite ist mir klar, dass eine Anlage auf einem Fertiggelände einfach per se riesige Ungereimtheiten beinhaltet, da ergeben sich die meisten Kritikpunkte einfach gar nicht.
Beispiel: Ich bilde mir ein, mich etwas mit Signalen auszukennen. Wenn hier jemand wirklich ambitioniert ist und sich Mühe gibt alles richtig zu signalisieren, auf einer toll gestalteten Anlage, dann würde ich empfehlen, die ollen Viessmannklumpen im Laden zu lassen und eher auf Mafen zu gehen, oder auch mal sagen, dass man an eine Stelle eigentlich eine Lösung gibt, die es fertig nicht zu kaufen gibt, wo man vielleicht was passendes bei KasteNbahner findet, da man die auch recht gut individualisieren kann und relativ preiswert sind bei guter Optik. ABER wenn ich jemanden habe, der/die erst einmal die Grundfunktionen der Signale verstehen muss und wo auch die Fragen nach günstigen Signalen ist, da würde ich die Bausätze von Viessman vorschlagen, weil sie gleichzeitig günstig sind aber auch noch (einfache Lötkenntnisse vorausgesetzt) leicht zu bauen sind. Da ist Mafen dann merklich teurer oder Kastenbahner deutlich zu friemelig. Auf der anderen Seite würde ich einem Signalfan vielleicht den Tipp geben, bei Mafen ein Ersatzsignal nachzurüsten (geht ganz gut), was für einen Neuling, der von dem Signal vielleicht noch nicht einmal gehört hat, keinen Sinn macht.
Und dann kann es auch noch den Zwischenweg geben, Viessmannsignale mit etwas Farbe aufzuhübschen.
Daher: Immer gucken, was zum Anspruch passt und darauf Verbesserungsvorschläge und Kritik anpassen. Und damit bin ich bisher immer gut gefahren.
Was mich dann aber wirklich stört, ist wenn andere sich dann schützend vor den Erbauer/ die Erbauerin stellen, bevor es überhaupt eine Reaktion gab. Wenn ich mal über Ziel hinausschieße, dann darf das "Opfer" mir das gerne sagen (soll sogar). Ja, ich erlaube mir auch mal bei gut gebautem Code 40 Selbstbaugleis eine Kritik, wenn mir da was nicht stimmig scheint und auch andere sagen, "ach was, sieht gut aus, lass das so". Am Ende hat es der Erbauer aber geändert. Auf der anderen Seite warum soll ich Fleischmanngleis bei einer ersten Anlage schlechtreden, wenn es keine Probleme macht und ich den Eindruck habe, dass man mit Peco Code55 wegen den ganzen Unterfluranrieben nie ans Fahren käme.
Viele Grüße
Dirk
Mein lieber Dirk,
mir ist es völlig wurscht, wann, wo, und wie Du Deine Kritik über die Moba-Fangemeinde ausgießt. Was mich aber nervt, ist, wie Du Deine ureigenste Beurteilung einzelner Detailartikel über alle ausgießt!
Ich will nicht über Einzelheiten diskutieren, nur soviel. Auch ich hat ein langes Modellbahnerleben lang, nie das Geld dazu, mir teure Modellbahnartikel zuzulegen. Und so wie es mir erging, so dürfte es sehr vielen von uns ebenfalls gehen. Da ist eine Famile zu ernähren, dort ein/eine Lebenspartnerin zu versorgen, beim nächsten sind es die KInder. Es ist nun mal im Leben so, dass die Gaben ganz unterschiedlich verteilt sind. Auch die finanziellen.
Lieber Dirk, es ist eben nicht jeder in der Lage, sich die evtl. benötigen sechs Signale mit einem Preis von 60 - 80 € das Stück zu beschaffen, oder für eine absolut "perfekte" Lok 500,- ³ auf den Tisch zu legen.
Auch daran sollte man eventuell, bei aller angeblich ach so "konstruktiven Kritik" vielleicht mal denken. Sei also dem Schicksal dafür dankbar, dass Dir solch teure Perfektion vergönnt wurde.
Und nicht jeder von uns hat bei seiner Moba, das here Ziel der "unendlichen Perfektion" im Wappen. Freu Dich darüber, dasa Du es kannst, und genieße es. Aber unterwirf nicht alle anderen Deinen hohen Ansprüchen.
Und dieser kostenlos Rat von mir, der hat seine Quellen in meiner Erziehung und den Erfahrungen eine 85 Jahre währenden Lebens.
So, lieber Dirk, nun darfste Dich an mir mal so richtig fonetisch austoben!
Opa22
kann es sein, dass Du meinen Beitrag nicht richtig gelesen oder verstanden hast?
Ich schreibe doch explizit mehrfach, dass das wichtigste bei Kritik ist, auf den Empfänger einzugehen. Es gibt hier Leute, die können eben mit unendlicher Perfektion etwas anfangen und andere nicht. Das ist doch gerade das Credo meines Beitrages darauf Rücksicht zu nehmen und nicht einfach immer mit allem um die Ecke zu kommen, was einem selber gerade einfällt:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
da würde ich die Bausätze von Viessman vorschlagen, weil sie gleichzeitig günstig sind aber auch noch (einfache Lötkenntnisse vorausgesetzt) leicht zu bauen sind. Da ist Mafen dann merklich teurer oder Kastenbahner deutlich zu friemelig. Auf der anderen Seite würde ich einem Signalfan vielleicht den Tipp geben, bei Mafen ein Ersatzsignal nachzurüsten (geht ganz gut), was für einen Neuling, der von dem Signal vielleicht noch nicht einmal gehört hat, keinen Sinn macht.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Auf der anderen Seite warum soll ich Fleischmanngleis bei einer ersten Anlage schlechtreden, wenn es keine Probleme macht und ich den Eindruck habe, dass man mit Peco Code55 wegen den ganzen Unterfluranrieben nie ans Fahren käme.
Verwunderte Grüße
Dirk
ich werde nie verstehen, warum es Leute gibt, die mit Kritik ein Grundsatzproblem haben.
Damit nicht das ganze Forum hier zum Weichspülerkübel wird, sollten wir vielleicht im Profil ein Attribut einfügen: kann mit Kritik umgehen ja/nein.
Die Diskussion hier empfinde ich mittlerweile als lächerlich! Oh, meine Gleiswüste würde kritisiert... Oh, nein! Ich muss zum Therapeuten! Ist das wirklich euer ernst?????
An alle, die meine Beiträge lesen: ja, bitte weißt mich auf alles hin, sachlich, fair und kritisch. Nur so bekomme ich euer Wissen, eure Ideen und euren Respekt.
@Dirk: danke für deine fundierten kritischen Beiträge. Ich bin sehr dankbar dafür, gerade wenn dadurch meine Fehler aufgedeckt werden. Ich habe aus deinen Beiträgen viel mitnehmen können.
Nun wünsche ich euch weiter viel Spaß mit diesem Psychokasper hier. Ich frag mich, wie ihr im realen Leben klar kommt😀 wenn der Chef ruft, steht vermutlich schon der nächste Herzinfarkt bevor.
Kindergarten!
Gruß
Klaus
ich versuche (!), auch nach dem „Desiderata“ zu leben, Lebensregel von Baltimore genannt. Es handelt sich um ein Gedicht des Amerikaners Max Ehrmann aus dem Jahr 1927, dass in der Nachkriegszeit durch eine Veröffentlichung in einer Kirche in Baltimore/USA populär geworden ist. Literatur: Desiderata, die Lebensregel von Baltimore, Pattloch-Verlag, Augsburg 1998. Sicher auch im Internet zu finden.
Auszug:
Steh auf gutem Fuß mit allen Menschen, ohne Dir selbst Gewalt anzutun.
Sag Deine Wahrheit ruhig und deutlich.
Höre Deine Mitmenschen an, auch sie erzählen ihre Geschichte.
Meide lärmende und aggressive Menschen, sie belasten den Geist.
Freue Dich Deiner eigenen Leistungen wie auch Deiner Pläne.
Hüte Dich vor Selbstberechtigkeit.
Schöne Grüße aus Hildesheim
Ulrich Analogfahrer
Aber ich habe Respekt vor dem Alter und gehe deswegen nicht weiter darauf ein. Nur eins: schlechten Tag gehabt?
Ich sehe es wie Dirk. Wenn ich merke, da ist Potenzial und man könnte einen Fehler noch vermeiden, melde ich mich auch zu Wort.
Dirk selber hat mir schon manchen guten Rat gegeben, weswegen ich ihm auch dankbar bin.
Mein Horizont liegt auf schön gebaute Anlagen. Nur leider sehe ich hier kaum noch welche. Die anderen Anlagen gefallen dann eben anderen. Auch gut.
Wenn man keine Meinung wünscht, frage ich mich, wieso werden dann Bilder von Anlagen oder Bastelarbeiten gezeigt? Welches Ziel verfolgt man damit?
Oder wir machen es wie bei Jugendsportspiele und lassen es einfach ausfallen. Es könnte ja jemand 'verlieren'.
Meine Meinung ist, mein Leben ist zu kurz für Anlagen, die mir nicht gefallen und deswegen konzentriere ich mich auf den kleinen Rest.
Rudi
Ok, gibt "schön" und "nicht schön", aber, Rudi: Dann MUSST DU das ja nicht kommentieren !? Oder doch ? Eben genau das passiert aber...
Gruß
Gert
Vorsichtiges Ps:
Nicht nur in meiner Arztpraxis JEDEN Tag: Das, was den MEISTEN (oder zumindest sehr vielen) fehlt, ist einerseits ein gesundes Selbstbewußtsein (aber VORSICHT ! Schein ist nicht Sein !!!) und andererseits Selbstreflektion.
""Mein Horizont liegt auf schön gebaute Anlagen. Nur leider sehe ich hier kaum noch welche. "" : Das glaube ich nun wirklich nicht: Hier sind (nicht MEINE !!!) wirklich tolle Anlagen und Basteleien zu sehen.......
Auweia !
Und ja: Meine wirkliche Perfektion ist nicht in meiner Moba zu suchen, sondern woanders, wo es WICHTIGER ist ! Bei "Manchen" ist es wohl umgekehrt ?
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name:
Ok, gibt "schön" und "nicht schön", aber, Rudi: Dann MUSST DU das ja nicht kommentieren !?
stimmt, das muß der Rudi nicht. Aber darf er das? Natürlich!
Es ist wie das Plenken, ist nicht schön, aber manche meinen, es tun zu müssen...
Gruß
Kai
LG Stephan
hier der Versuch einer knappen, sachlichen Analyse:
Nach meinem Empfinden liegt das Problem in den völlig unterschiedlichen, absolut nicht miteinander zu vereinbarenden Auffassungen und Prioritäten zum Modellbahnhobby. Dabei ist natürlich jede Sichtweise gegenüber der Modellbahn völlig legitim.
Was für den einen nur gelegentlicher Zeitvertreib mit ansprechendem Spielwert (z.B. neben Fahrradfahren, Sport, Kochen, Garten o.a.) ist, bedeutet im Extremfall für den anderen Mitforisten eine Passion bis hin zum absoluten Lebenswerk mit hochkarätigem Fachwissen und begnadeten Können.
Dazwischen liegen unergründlich viele Facetten und somit auch entsprechend weit auseinderklaffende Meinungen.
Faktor "Mensch":
Ein weiterer Punkt sind die vielen, unterschiedlichen Charaktere der Mitforenten, sowie deren persönliche Hintergründe. Nicht jeder ist sorgenfrei begütert, nicht jeder hat das Glück einer guten beruflichen Situation oder kann gar auf Bildungsabschlüsse zurückblicken. Das macht eine Diskussion sowohl auf materieller, als auch auf ideeller Ebene nicht unbedingt einfacher - schließlich bewegen wir uns hier nur im virtuellen Raum. Die Wenigsten unter uns kennen sich schließlich persönlich und wissen um die persönlichen Gegebenheiten. Anders gesagt: Hier kann viel Porzellan zerschlagen werden, weil auch "gutgemeinte" Diskussionen möglicherweise als persönlicher Angriff empfunden wird.
Dieses aufgestaute Potential entlädt sich hier im Forum ungebremst - und im ungünstigen Falle sind es eben zwei Hitzköpfe aus den extrem auseinanderliegenden "Zeitvertreibs- vs. dem Modellbahn-Spezialisten-Lager". Dann nutzen sachliche Argumente, wohlgemeinte Kritik oder Beschwichtigung seitens Dritter nicht mehr. Folglich fehlt es dann an jeglicher Basis als Verständigungsebene, sozusagen dem kleinsten "Nenner".
Meine Idee wäre eine grobe Unterkategorisierung:
Jeder könnte entsprechend seiner individuellen Leidenschaft einen mehr- oder weniger anspruchsvollen Diskussionsraum wählen. Dann ist zumindest zu vermuten, dass gegenseitige Kritik auch verstanden und akzeptiert wird und nicht in Streitereien ausufert.
Aus den von mir oben genannten Gründen meide ich hier zumeist die aktive Teilnahme und melde mich nur selten zu Wort. Zu groß ist die Gefahr, missverstanden oder unvermittelt angegriffen zu werden.
Aus genau dieser leidvollen Erfahrung entstand schließlich auch mein "Nickname" 😉
uNdercover
besser kann man es nicht analysieren und beschreiben.Danke für diesen Beitrag.
Liebe Grüße
Werner V.
@33) hat da viele richtiges geschrieben aber zeigt auch gleich ein Problem!
Er schreibt hier selten um nicht missverstanden zu werden und das obwohl er bestimmt einiges hier vernünftigen beitragen können.
Folglich schreiben dann nur noch die anderen welche nicht so reflektiert sind?Die Gefahr besteht…
Gruß
Thomas
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