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THEMA: Warum gibt es keine neuen Fahrzeugtestberichte

THEMA: Warum gibt es keine neuen Fahrzeugtestberichte
Startbeitrag
gruby911 - 13.02.25 09:04
Hallo

beim Schmökern im Forum habe ich gesehen, dass es keine neuen Fahrzeugtests mehr gibt, woran liegt das?

Hallo gruby911,

die gibt es- nur eher selten hier im Thread.
Eine Quelle ist z.B.
https://www.dm-toys.de/de/blog.html
Dort sind hauptsächlich Reise- und Güterwagen beschrieben und getestet worden.
Beste Grüße
Klaus
Moin,

vielleicht, weil die Modelle - vgl. z.B. die aktuelle Arnold-103er mit ihren krude konstruierten Drehgestell-Getrieben, die ganz allgemein nicht geringe Ausfallrate sog. "wartungsfreier" Motoren oder auch die digital-induzierten Leichtgewichte von Loks samt reißender Achs-Zahnräder - zunehmend scheinbar nur noch für die Vitrine produziert werden?

Außen (aber auch nicht immer) hui, innen hingegen nicht selten - ui, ui, ui ...

Beste Grüße, Norrskenet
Hai in der Runde ,

Koennte es vlt. so sein dass die heutige wirtschaftliche Krise Hersteller nicht einlaedt um teuere voellig Neuprojekte an zu fangen und sie vorab (!) antizipieren ? Usw. usw. ......

MfG.,
Rae

Hallo Klaus,

ja, genau wie Norrskenet das beschreibt. Ich hätte auch gerne Testberichte von neuen Lokomotiven. Auch wenn diese nicht zwingend gleich ganz auf die neue Modellserie zutreffen muss, weisen mir solche Testberichte immerhin in eine Richtung, die schlussendlich für mich kaufentscheidend ist. Dass ein Motor in der Werbeanzeige eines Herstellers als "wartungsfrei" bezeichnet wird ist ja nicht mal gelogen, weil er als Einwegmotor sowieso nicht gewartet werden kann, und  "Mit Einwegmotor" würde das Produkt in der Reklameanzeige nicht gerade zum Kauf animieren, stimmt´s ?

Im "Eisenbahn-Magazin" gibt es regelmässig Testberichte neuerer Lokomotiven auch im Vergleich zu älteren Modellen. In unserer Spurweite vermisse ich solche regelmässigen Tests sowohl im N-Bahnmagazin als auch hier im Forum. Das ist schade.

Allerdings würde ich mich nicht trauen hier Testberichte einer neuen Lok zu veröffentlichen. Wohl kaum ein Hersteller würde mir als nicht renommiertem Tester eine Lok dafür zur Verfügung stellen.

Somit bleiben mir für meinen Eindruck neuerer Modelle nur die Erfahrungsberichte unserer Leute im Forum. (Und eben die eigenen gemachten Erfahrungen)

Ich würde kritische Testberichte jedenfalls voll unterstützen - nicht zuletzt weil die Hersteller ein Auge darauf hätten und die Qualitätssicherung nicht nur darauf beschränken würden, ob in den Schachteln der Lokomotiven auch Lokomotiven drin sind, wenn die Kartons aus China ankommen.

Liebe Grüße

Randy



Hallo

ich habe das schon in anderen Foren beobachten können. Ich weiss nicht, ob sie auch für dieses Forum zutrifft, dafür bin ich erst aktiv frisch dabei, aber meine Theorie, die ich in anderen Foren beobachtet habe, ist:

da kauft sich jemand sein neues Fahrzeug, freut sich drüber, man ist vielleicht sogar stolz drauf. Man nimmt sich dann die Zeit, Bilder aufzunehmen und einen Test darüber zu schreiben, was auch einen gewissen Aufwand darstellt. Man stellt dann alles online und dann kommen die Dauernörgler aus ihren Löchern und machen einem den Neukauf madig, indem sie alles schlechtreden.

Das da jemand keine Lust mehr hat, den Aufwand auf sich zu nehmen, und auf das Schreiben von Tests verzichtet, kann ich verstehen.  

Um auf Defekte und Produktionsfehler hinzuweisen braucht man keine Tests. Da sind die Foren schon mit Threads überfüllt. In Säue durch die Dörfer treiben sind Forencommunities Weltmeister.  

Gruss

Stephan
Hallo Randy @4,
das ist genau der Grund: Wenn ein Tester heraus findet, dass eine Lok oder Wagen Mist sind und das ggfs. öfter schreibt, kann er davon ausgehen, vom Hersteller keine Loks mehr zum Testen zu bekommen.
Selber mache es -wie damals bei der Zeitschrift "Der N-Bahner" auch- durch Kauf der Wagen. Dann kann mir auch keiner hereinreden und kann objektiv berichten. Gebe zu, Loks sind deutlich teurer.
Deswegen ist man bei Loks auf Erfahrungen anderer Erwerber angewiesen.

Beste Grüße
Klaus
Hallo Patrick,

eigentlich freue ich mich über deine Frage.

Seit geraumer Zeit habe ich Vergleichstests für die 143/243 aller mir vorliegenden Hersteller und die 01er in der Fotokiste. Müsste es einfach nur mal machen.

Da ich auch weiß, dass verschiedene Reihen kontinuierlich verändert oder gar verbessert wurden, könnte daraus zumeist ein ordentlicher Faden werden, da auch die Erfahrungen der Besitzer von updates, Urmodellen oder Digitalisierern gern dazu kommen  könnten.

Was ich jedoch nicht machen würde, wäre ein Rollentest für Zugkräfte, denn letztlich ist der Vergleich zueinander durchaus aufklärender. Schon in der nächsten Kurve, könnte bei diesem oder jenem Gleismaterial, der Test durchaus versagen. Wurde hier schon hoch und runter diskutiert und ging aus wie das Hornberger Schießen.

Auch das Alter und der Zustand der Loks (gelebte Betriebsdauer) spielen beim Test eine Rolle.

Ob die Loks zudem die MIndestbetriebszeit von 50h erreichen.....bitte gern, aber nicht mit meinen Loks, weil ich bei älteren Modellen garnicht sagen kann wie oft und lange sie bei mir schon gelaufen sind.

Sowas hat früher die Autobild gemacht und die Autos dann zerlegt.
Die ModellbahnBild ist aber bereits nach vier Tests an Loks eines bestimmten Herstellers bankrott gegangen......
(War Quatsch! Gibts garnicht 😆)

Gruß Sven

Hi in die Runde,

wenn man ehrlich ist, muß man auch bedenken, wirklich kritische Testberichte gab es so gut wie nie, sieht man mal von der kurzen Episoden "Bahn & Modell" und "EMB" ab. Nur gab es eben früher kein Internet, wo Leute auf andere trafen, die sich breitflächig austauschen konnten. Sowas passierte früher bestenfalls innerhalb eines Clubs oder einer IG. Die Mehrzahl aber musste ja das, was die Fachmedien von sich gaben, als gegeben hinnehmen.

Daß auch damals irgendwelche Tests in Miba, EM, EJ und Co., nennen wir es mal "optimiert" wurden, dürfte klar sein. Daß auch damals eine Firma keine Testexemplare an die Redaktionen herausgaben, die in der noch existenden Endkontrolle durchgefallen waren, klar! Aber da wurde schon "noch genauer" hingesehen, bei Toleranzen in der Technik wurden solche Exemplare übergeben, die im oberen Bereich der Bandbreite angesiedelt waren. Auf optische Mängel wurde genauestens untersucht und kleinere Fehler, die vielleicht durchaus ausgeliefert wurden, erreichten mit Sicherheit nicht ausgerechnet die Redaktionen! Leserbriefe dahingehend konnten ja getrost der "Ablage rund" anvertraut werden, es gab ja kein anderes Medium, das kritische Gegenstimmen hätte veröffentlichen können.

Und falls eine Redaktion wirklich ernsthaft den Versuch unternahm, einfach nur neutral und auch kritisch über ein Modell zu berichten, wurde sie im Extremfall schon mal mit "Liebesentzug" bestraft. Soll heißen, es kamen einfach keine Anzeigen mehr und damit auch keine Kohle... - Beispiele gab es in der Vergangenheit einige.

Verschärfend kamen im Laufe der Zeit die wirtschaftlichen Umstände dazu, kleine Serien, keine Vorabmusterungen der Firmen mehr. Die durften "ganz früher" ja auch noch behalten werden, später mußten sie eine Zeit lang zurückgegeben werden an die Hersteller, bevor dieser Weg ganz weg fiel. Nun bleibt einer Redaktion eigentlich nur noch, die Modelle selbst zu kaufen oder vielleicht noch die Gnade befreundeter Händler. Deren Exemplare dann aber bei Langzeit- und/oder echten Belastungstests auch nicht in Frage kämen, schließlich sollen die Exemplare ja danach auch noch "unters Volk"...

Der Aufwand für wirklich objektive Tests, hier fängt es schon bei der Beschaffung an; man müßte von einer Lok beispielsweise so etwa 10 Exemplare im Versand und Fachhandel verdeckt beschaffen. Also Deckadresse im Versand und angeworbene, dem Händler unbekannte, Käufer im Fachhandel. Nur so könnte man die Realitäten des Marktes einigermaßen abdecken. Bei maladen, fehlerhaften Modellen dann gleichzeitig die Serviceleistungen, Gewährleistungsbemühungen mit einbeziehen, auch das würde einen Test "abrunden". Test dann unter mehreren Randbedingungen, beispielsweise bei digitalen Modellen das Handling unter zumindest den gängigsten Steuermöglichkeiten, analoge Testfahrten ebenfalls mit zumindest den gängigsten Fahrpulten der Hersteller, von den unterschiedlichen Prüfanlagen ganz zu schweigen, eine "Redaktionsanlage" wäre hier viel zu wenig. Und wer soll's bezahlen?...

Von Langzeit-Tests, wie sie das EJ oder, ich glaube, auch die Miba, früher mal anboten, ganz zu schweigen; die kann keiner mehr nutzen, denn was bringt es, daß sich ein Modell da als gut herausstellt, wenn man es, bei heutigen Auflagen, schon lange nicht mehr kaufen kann?

Früher war es zumindest ein Anhaltspunkt, wo man das Modell eventuell "einsortieren" könnte, man hatte ja keine anderen Möglichkeiten, sich vorab darüber zu informieren. Heute ist oft das Modell schon gar nicht mehr erhältlich, längst ausverkauft bis Redaktionsschluß! Man kann Leser höchstens noch in beide Richtungen verärgern mit den Tests. Auf der einen Seite, weil der Leser sich dann ärgert, wenn das Modell gut ist und er es nicht vorbestellt, schon gekauft hat, weil er auf erste Meinungen warten wollte. Auf der anderen Seite, gerade bei heutiger Situation auf dem Markt, wenn so ein Modell eher "durchfällt", dann der Leser, der sich denkt, "ihr Dödel, das hab' ich auch schon bemerkt, aber ich mußte ja vorbestellen/sofort kaufen, um nicht leer auszugehen"...

meint grüßend
Roland
Das mit den Tests ist ja auch immer so eine Sache, in manchen Fachzeitschriften fällt es schon oft auf, das Hersteller, deren Produkte gut oder auch mal auf besonders vielen Seiten ausführlich vorgestellt werden, auch vermehrt dort Werbung schalten... Bei Autozeitschriften ist es ja zumindest von früher bekannt, daß Firmen gesagt haben, ihr bekommt das Auto als erstes oder exklusiv, dafür muß es aber auf den Titel vom Heft. Das da wohl auch heute noch oft, wenn keine Messwerte im Spiel sind, nicht immer alles objektiv ist, kann ich mir gut vorstellen.

A.T. (nicht E.T. oder AT-AT)
Hai Loktiger ,

Dazu sei noch extra Aufmerksamkeit zu Ihre Ideeen gewidmet , dass jetzt die meiste ( Modell-) bahnzeitungen aus fast nur einem Verlag (VGB) kommen ,die dann vermutlich das Lesefutter ueher mehrere Neuausgáben von Zeitungen verteilen...........

Vermutet schon lâengerer Zeit
Ra
Hallo

wir hatten hier mal sowas im Forum

https://www.1zu160.net/test/index.php

das war damit gemeint, ich denke nun nicht an gross angelegte Dauertests. Aber das reisst mitte der 2010 Jahre ab.

Und das Thema mit madig machen, nun ich bin mit Arnold Loks aus neuerer Fertigung sehr vorsichtig geworden, auch weil viele hier in diesem Forum und auch in Spanien nicht gerade begeistert sind, besonders weil die Preise doch schon arg durch die Decke gegangen sind, zudem eine Politik der aufgedrängten Soundloks, mit Dekodern die mehr können als die meisten Loks im Original (Spass-loll)

Daher hatte ich mich gewundert, dass dieser Link eigentlich gar nicht mehr abgearbeitet wird

Hallo

der Fragesteller sprach die Tests hier im Forum an. Wieso werden hier Pamphlete über die Fachzeitschriften geschrieben?

Gruss

Stephan  


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