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THEMA: Kondensator laden mit Fahrregler
THEMA: Kondensator laden mit Fahrregler
Lou - 12.02.25 17:54
Hallo Freunde,
an einem analogen Fahrregler (Trix, alt grün), messe ich am Ausgang max. +/-17.3 V ohne Last.
Wenn nun mit dieser Spannung (nach einem Gleichrichter, 16,3 V gemessen) ein Kondensator geladen wird, erhalte ich eine Spannung am Kondensators von 23,1 V. Also müsste ich, um dort einen Kondensator mit 16V/220myF zerstörungsfrei zu laden, die Spannung auf die verträglichen 16V reduzieren. Ich gehe mal davon aus, dass das Multimeter U(eff) misst, also liegt die max. Spannung wesentlch höher, so dass eine Zener-Diode von ca 11V zum Erfolg führen müsste. Liege ich mit meiner Vermutung da richtig? In der Bastelkiste finden sich leider keine passenden Dioden um dies auszuprobieren.
Danke für eure Antworten und Grüße
Ulrich
an einem analogen Fahrregler (Trix, alt grün), messe ich am Ausgang max. +/-17.3 V ohne Last.
Wenn nun mit dieser Spannung (nach einem Gleichrichter, 16,3 V gemessen) ein Kondensator geladen wird, erhalte ich eine Spannung am Kondensators von 23,1 V. Also müsste ich, um dort einen Kondensator mit 16V/220myF zerstörungsfrei zu laden, die Spannung auf die verträglichen 16V reduzieren. Ich gehe mal davon aus, dass das Multimeter U(eff) misst, also liegt die max. Spannung wesentlch höher, so dass eine Zener-Diode von ca 11V zum Erfolg führen müsste. Liege ich mit meiner Vermutung da richtig? In der Bastelkiste finden sich leider keine passenden Dioden um dies auszuprobieren.
Danke für eure Antworten und Grüße
Ulrich
Hallo Ulrich,
wenn man einen Kondensator über einen Gleichrichter, der von sinusförmiger Wechselspannung gespeist wird lädt, liegt am Kondensator eine Gleichpannung an, die den Scheitelwert des Sinus haben kann. Insofern ist Dein Messwert plausibel. Wenn hinter dem Kondensator ein Verbraucher hängt, ist die Spannung dann aber niedriger.
Grüße
Robert
wenn man einen Kondensator über einen Gleichrichter, der von sinusförmiger Wechselspannung gespeist wird lädt, liegt am Kondensator eine Gleichpannung an, die den Scheitelwert des Sinus haben kann. Insofern ist Dein Messwert plausibel. Wenn hinter dem Kondensator ein Verbraucher hängt, ist die Spannung dann aber niedriger.
Grüße
Robert
Hallo Robert,
die Frage ist die, wie hoch muss die Last sein, dass der oben erwähnte Kondensator nicht zerstört wird, bzw mit welcher Zener Diode muss die Sannung gesteuert werden, dass in keinem Fall die 16V (Tantal-Kondensator) überschritten werden.
Gruß Ulrich
die Frage ist die, wie hoch muss die Last sein, dass der oben erwähnte Kondensator nicht zerstört wird, bzw mit welcher Zener Diode muss die Sannung gesteuert werden, dass in keinem Fall die 16V (Tantal-Kondensator) überschritten werden.
Gruß Ulrich
Hallo Ulrich,
ich würde folgendes vorschlagen: Hast Du eine Glühbirne in der Bastelkiste, die eine Nennspannung von 16V bis 20V hat? Die könntest Du an den Kondensator hängen und dann die Spannung am Kondensator messen. Vielleicht reicht diese Last schon aus, um auf 16V runter zu kommen.
Bei einer Schaltung mit Zenerdiode müsstest Du halt aufpassen, dass deren maximale Verlustleistung nicht überschritten wird, darum wäre vielleicht erst der Versuch mit der Glühbirne sinnvoll.
Grüße
Robert
ich würde folgendes vorschlagen: Hast Du eine Glühbirne in der Bastelkiste, die eine Nennspannung von 16V bis 20V hat? Die könntest Du an den Kondensator hängen und dann die Spannung am Kondensator messen. Vielleicht reicht diese Last schon aus, um auf 16V runter zu kommen.
Bei einer Schaltung mit Zenerdiode müsstest Du halt aufpassen, dass deren maximale Verlustleistung nicht überschritten wird, darum wäre vielleicht erst der Versuch mit der Glühbirne sinnvoll.
Grüße
Robert
Danke Robert,
ich erläutere hier den Hintergrund meiner Überlegung. Also der Kondensator dient als Stützkondensator für eine Innenbeleuchtung in den kleinen Länderbahnwagen von MTX, die alten aus Blech! Dort ist nicht viel Platz und ein Tantal würde gerade so hineinpassen ohne dass dieser auffällt. Wenn nun der Zug anfährt (analoges Fahrpult) befürchte ich, dass bei aufgedrehtem Regler die Spannung hinter dem Gleichrichter soweit ansteigt, dass es zum Tod des Kondensators (Stichflamme) kommen kann, und das gilt es zu vermeiden. Ich benötige für die Innenbeleuchtung lediglich rund 3V (2 LED parallel) und 2mA. Dazu wird eine KSQ verwendet und der Kondensator ist am externen Ausgang der KSQ angelötet.
Gruß Ulrich
ich erläutere hier den Hintergrund meiner Überlegung. Also der Kondensator dient als Stützkondensator für eine Innenbeleuchtung in den kleinen Länderbahnwagen von MTX, die alten aus Blech! Dort ist nicht viel Platz und ein Tantal würde gerade so hineinpassen ohne dass dieser auffällt. Wenn nun der Zug anfährt (analoges Fahrpult) befürchte ich, dass bei aufgedrehtem Regler die Spannung hinter dem Gleichrichter soweit ansteigt, dass es zum Tod des Kondensators (Stichflamme) kommen kann, und das gilt es zu vermeiden. Ich benötige für die Innenbeleuchtung lediglich rund 3V (2 LED parallel) und 2mA. Dazu wird eine KSQ verwendet und der Kondensator ist am externen Ausgang der KSQ angelötet.
Gruß Ulrich
Hallo Ulrich,
ich sehe jetzt Dein Problem. Du könntest eines versuchen: Wenn Du Deine Schaltung aufgebaut hast, könntest Du einen Widerstand von etwa 5 kOhm hängen. Damit hättest in etwa den Stromverbrauch der KSQ simuliert. Dann könntest Du die Spannung am Kondensator messen. Liegt sie über 16V, müsste man sich noch etwas einfallen lassen, um die Spannung weiter zu reduzieren.
Grüße
Robert
ich sehe jetzt Dein Problem. Du könntest eines versuchen: Wenn Du Deine Schaltung aufgebaut hast, könntest Du einen Widerstand von etwa 5 kOhm hängen. Damit hättest in etwa den Stromverbrauch der KSQ simuliert. Dann könntest Du die Spannung am Kondensator messen. Liegt sie über 16V, müsste man sich noch etwas einfallen lassen, um die Spannung weiter zu reduzieren.
Grüße
Robert
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