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THEMA: Gebäudeentwurf Lasercut

THEMA: Gebäudeentwurf Lasercut
Startbeitrag
38-205 - 09.02.25 22:07
Hallo in die große Runde,
ich habe jetzt  ein Trix- Gründerzeithaus bis auf die vielen Verzierungen und das Dach zusammengesetzt. Einige Zimmer sind beleuchtet. Es gibt offene Fenster, 2 Läden und Fenster ohne Gardinen. Die dahinterliegenden Räume haben etwas Inneneinrichtung bekommen. Es werden zuerst alle Fenster eingeklebt dann zwei Außenwände verbunden und dann sukzessive die Innenwände, Einrichtung Beleuchtung eingebaut. Zuletzt werden die 2 restlichen Außenwädne eingesetzt. Problem ist, dass man die Anschlüsse der selbst hergestellten Zwischenwände praktisch kaum lichtdicht bekommt. (Da sgtehen dann nachts Türen zwischen den Räumen offen.) Problematischer ist es, dass später keinerlei Reparaturen im Gebäude mehr möglich sind (LEDs, Lötstellen, umgefallene Blumenvasen, Menschen usw.)
Ich bin dabei ein eigenes Gebäudemodell zu entwerfen. Das ist eine auf 3 Seiten freistehende Stadtvilla, ein Eckhaus mit Hof. Ich habe den Ehrgeiz, wenig Gardinen zuzuziehen Dort besteht die Tücke, dass man an den Ecken die Fenster von innen sehen kann. Die Fenster müssen also in zweilagiges Mauerwerk eingesetzt und Fensterbretter angesetzt werden. Ist mit Lasercut alles machbar. Meine eigentliche Frage bezieht sich aber daruaf, ob jemand schon Lösungen dafür hat, dass man später noch im Haus etwas ohne Totalabriss reparieren kann. Ich überlege, wie man den Innenteil des Gebäudes komplett wieder nach unten herausnehmen könnte. Die Decken müssen mit den Außenwänden verzapft sein. Wegen Fensterbrettern und Gardinen können sie nicht einfach heruntergezogen werden. Ich könnte mir aber vorstellen , einen Schnitt durch Decken und Innenwände ca. 10 mm vor den Außenwänden anzubringen. Dann könnte der Innenteil separat aufgebaut und entfernt werden. Problematisch sind dann die schmalen Schlitze, wo sicher etwas Licht durch Decken und Innenwände leuchtet. Hat sich damit schon jemand beschäftigt?
Viele Grüße
Christian

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Hallo Christian,

vorweg: ich kann dir keinen Ratschlag geben (bin aber selbst auf die hier gemachten gespannt). Bislang habe ich meine Häuser immer hohl gehabt (also die klassischen Plastikbausätze) und war zufrieden, mit einer einzigen Lichtquelle die Zimmer (Fenster) auszuleuchten, die beim Verdunkeln (von innen eingesetzte Pappmaske) nicht betroffen sind. Das bedingt natürlich einen mangelnden Einblick in die Zimmer = die Gardinennachbildung ist dann halbtransparent.

Demnächst werde ich auch Lasercuthäuser zusammenbauen und werde vor "deinem" Problem stehen. Allerdings werden es Halbreliefhäuser sein und ich denke (noch habe ich die Bausätze nicht vor mir liegen), dass ich dadurch von hinten rankommen würde, wenn die Rückwand (also die zur Kulisse zeigende) abnehmbar gestaltet würde.

Ich möchte jedoch noch einwerfen, sich über die Reparatur keine Gedanken zu machen. Ohne Überspannung sollten die LED wartungs-/reparaturfrei sein und "ewig" halten.

Viele Grüße
Frank
Hallo Christian,

Bei meinen Lasercut-Modellen gehe ich davon aus, dass die LEDs ewig halten.
Die Innenseiten von den Außenwänden werden mit dunkler Acrylfarbe angestrichen.

Bei meinen älteren Gebäude wechselte ich jedoch LEDs aus, weil die dazugehörigen Kabel zu steif waren.
Ging problemlos da ich Leim für die Befestigung der LEDs verwendet hatte.

Gruß

Klaus

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Hi,

ich denke/hoffe auch, daß eine Reparatur wegen defekter LEDs relativ unwahrscheinlich ist. Habe aber auch gute Erfahrungen mit Lasercut und Sekundenkleber gemacht - wenn man die Klebestellen für kurze Zeit mit Aceton tränkt, löst sich der Sekundenkleber rückstandsfrei auf, und das Teil (z.B. Rückwand) kann dann mit dem Skalpell fast beschädigungsfrei abgenommen werden. Das Aceton trocknet spurlos wieder ab, und die Pappe quillt auch nicht auf.

Schöne Grüsse,

Andreas
Hallo,

für Häuser werde ich mir mit überlappendem Mauerwerk die Möglichkeit zum Öffnen "einbauen". Das heißt, dass ich eine Hausseite (am besten die Rückwand) abnehmbar gestalten werde. Da die Kartonwände ja sowieso zu dünn sind und man sie aufdoppeln muß, kann man die äusseren Wände samt Verzierungen und Simsen mit Verstärkungsrahmen unten und oben ganz normal konstruieren (aber noch nicht zusammenbauen!).
Die Innenwände werden dann nicht komplett aus einem Stück gebaut, sondern Etage für Etage (die blauen Teile), mit jeweils einer Kartonstärke Abstand zwischen den Etagen (siehe Seitenansicht, grüne Pfeile). Ausserdem werden die Seitenwände an der Seite der Rückwand um 1-2cm verkürzt. Als Gegenstück müssen dann von der Rückwand- diese 1-2cm als Innenwand abstehen, am besten verstärkt durch kleine Ecken (Ansicht von oben). Auf der Rückwand sind die Innenwände als Etagenstreifen aufzukleben.
Die Innenwände werden als Streifen je Etage mit Fensterausschnitten etc. ausgeschnitten und mit den Aussenwänden passgenau verklebt. Oben und unten können dann die Rahmen mit den 3 Aussenwandteilen verklebt werden.
Die einzelnen Etagenböden werden dann im Innenmaß der Aussenwände zugeschnitten und können nach dem Zusammenbau der vorderen Aussenwände in die Lücken der Innenwände (die grünen Pfeile zeigen auf diese Lücken) eingeschoben werden. Sie können auch wieder herausgezogen werden für Gestaltung und Reparatur und werden _nicht_ mit den Hauswänden verklebt.
Die Rückwand wird mit den seitlichen "Innenwandflügeln" in die Aussenwandschale eingeschoben und sollte so ohne Kleber halten.

Wahrscheinlich ist es sinnvoll, wenn man für jede Etage einen kleinen Kabelschacht vorsieht, der fest mit dem jeweiligen Etagenboden verbunden ist. Die Ausschnitte für diese Schächte sollten sinnvollerweise nahe bei der Rückwand sein, weiter darf man diese in den darunterliegenden Etagenböden nicht vergessen... Um dann an einen Boden zu kommen, muss man halt die darüberliegenden erst herausziehen; sollte aber kein Problem darstellen.

Viele Grüße
Michael

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