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THEMA: BR 76 Bausatz - Hilfe benötigt!

THEMA: BR 76 Bausatz - Hilfe benötigt!
Startbeitrag
Dalmi - 09.02.25 19:53
Hallo zusammen,
Hat schon jemand die BR 76 (Bausatz) gebaut?
In der Bausatzanleitung wird in keinster Weise auf die zu bauende Stromabnahme hingewiesen oder irgend etwas dazu erklärt oder wie die Kupplung zu bauen ist. Die Kupplung wird wahrscheinlich nur ein Haken sein…
Auch das für den Motor und der Schnecke am Kessel noch etwas rausgefräst werden muss - kein Hinweis. Das bekomme ich dann noch hin. Aber bei der Stromabnahme - wie die Schleifer zu bauen sind, wie man die irgendwo befestigt, da muss ich aktuell passen.
Andere Dinge, wo am Kessel die Positionen von den Domen, Schornstein etc. sind, habe ich mir aus Zeichnungen und Umrechnungen schon hergeleitet.
Deswegen die Frage hier in der Hoffnung auf Hilfe.
Beste Grüße
Andreas

Andreas,
hab ich konkret nicht. Aber zeig doch ein paar Bilder, damit wir auch etwas davon haben. Das würde mich interessieren und ist ja auch nicht alltäglich.
Das Bild sieht nach Chassis-Basis vom Großserienmodell aus, auch nicht 100% passend. Taugt das Fahrgestell? Kannst Du ein PCB untendrunter montieren und Phosporbronze-Drähte gegen die Radreifen schleifen lassen?  Wenn Du also keine bessere Unterstützung kriegst, sag Bescheid (z.B. auch per PN). Die 2mm Finescaler (1/152) bauen Loks "von Null auf" mit Split-Frame-Chassis. Wäre auch eine Option, wenn alle Stricke reissen.
Mit HO/OO eine Nummer größer, aber evtl. nützlich könnte dieses Video so ab Minute 9 sein: https://www.youtube.com/watch?v=-nFvoo3TTdk&am...srsdnweE&index=3

Du kennst doch auch schon ein paar Kollegen, die mit sowas umgehen.

Grüße   Klaus
edit: Link für Video eingefügt

Hallo Andreas,

da dürftest du sogar Hilfe, Anleitung und Tipps hier im Forum finden:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=375907#aw14

Ich weiß zwar nicht, ob auch auf das Fleischmann Fahrgestell setzt in seinem Umbau. Die Bilder auf seiner Webseite legen das zumindest nahe. Auch wenn es sich im Bericht um die Thonfeld Lok handelt, dürfte sich antriebsmäßig nicht viel ändern.

Wobei es angesichts der zwischenzeitlich erschienen Modelle der BR 38.10 und 78.10 vielleicht auch die Überlegung wert wäre, ob man nicht auf dieses Fahrgestell zurückgreift. Vorteil wäre ein bereits existierender Glockenankerantrieb in der Lok. Großer Nachtteil natürlich sehr wahrscheinlich, daß Trix eher einen Teufel tun würde, ein Fahrgestell komplett zu liefern. Was im Endeffekt hieße, eine auch gebraucht relativ teure Komplettlok zu "opfern"...

Grüße
Roland
Hallo,
Ja, ich hatte schon angefragt, doch leider kam bis auf das erneute Zusenden der „Anleitung“, worum ich gebeten hatte, keine weitere Reaktion bezogen auf diese Detailfragen.
Und nein, der Bausatz wird nicht auf ein Fleischmann Fahrgestell aufgesetzt, sondern es ist ein komplett neues Fahrgestell mit Getriebe geliefert worden, wo dann die Räder einer BR38 zu nehmen sind und iwi der komplette Vorläufer, was aber auch nicht beschrieben ist.
Es werden dann alle drei Achsen angetrieben
Darf ich denn Bilder von der Anleitung einstellen? (Thema Urheberrechte)

Beste Grüsse
Andreas
Hallo,

Das hört sich ja alles super nett und super durchdacht an - nicht.

Betriebsanleitungen können (nach deutschem Recht) Urheberschutz genießen:
https://www.ferner-alsdorf.de/urheberrecht-urhe...dienungsanleitungen/
Wobei gemäß Urteil der Inhalt über rein technische Beschreibung hinaus gehen muss um den Schutz zu genießen. So wie sich deine Beschreibung anhört, deckt die Anleitung aber nichtmal das technisch Nötige ab, was gegen einen Schutz sprechen würde. Wie viele Rechtsthemen ist das kompliziert. Ich würde nicht beurteilen wollen, ob ein Schutz besteht oder nicht und es im Zweifelsfall sein lassen.

Zum Konkreten: Ohne die Situation zu sehen, nehme ich an, dass das Fahrwerk aus Metall ist und die Räder zur Achse isoliert sind. Dann bleiben eigentlich nur noch Schleifer. Um diese vom Fahrwerk zu isolieren haben sich Leiterplatten bewährt. An die kann man Schleifer anlöten. Die Platte je nach Bauraum auf oder unter das Fahrwerk. Den Schleifer kann man dann je nach Situation aus Blech oder Bronzedraht machen. Die Schleifer gehen dann von innen oder oben auf die Radreifen oder ungewöhnlich direkt aufs Gleis.

Bilder der Einbausituation wären sehr hilfreich um konkretere Vorschläge machen zu können.

Gruß
Andi
Hallo Andreas,
Bilder aus der Anleitung hier öffentlich einzustellen, ist m.W. nicht drin. Aber im Privaten kann man sich über so etwas austauschen. Dein eigenes Foto Deines Fahrgestells mit Deinen Rädern und evtl. Deinem Versuch einer Stromabnahme sollte OK sein. Ausserdem sind Fotos die Würze des Forums, oder?
Wenn Du einen Fetzen PCB-Platine brauchst und nicht hast, sag Bescheid
Grüße  Klaus
Hallo zusammen,
Danke auch schon einmal für die angebotene Hilfe, komme gerne darauf zurück.
Anbei mal zwei Fotos vom Fahrgestell. Ich habe mal das zu verwendende Teil mit den Zylindern aufgelegt und daneben Kessel und den Vorläufer. Der Vorläufer muss auch bearbeitet werden bzgl. der Befestigung, ist aber auch nicht beschrieben, ebenso, das der Vorläufer überhaupt zu verwenden ist. Gut, kann man sich denken….
Man kann sehen, das der Kessel sehr weit später aufgefräst werden muss. In der „Beschreibung“ steht nur noch, das ein 10mm GAM zu verwenden ist mit einer Schnecke 6mm Durchmesser oder ein 8mm GAM mit einer Schnecke 4mm Durchmesser. Nur: Wenn der Motor in den Kessel reingeschoben werden muss und danach sieht es aktuell aus, dann passt der 10mm GAM sowieso nicht, denn der Innendurchmesser vom Kessel beträgt 9,5mm.
Beste Grüße
Andreas

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Hallo,
Habe die Lok selber schon zusammengebaut.
Der Ausschnitt für den Motor habe ich bis kurz hinter den zweiten Kesselring gemacht. In Bild 3 der Anleitungen kann man zwischen Kessel und Wasserkasten eine Spalte sehen, der ungefähr hinkommt.
Die Breite der Aussparung ist bei mir 7,5 mm. Da mein Motor 7mm hat.
Für die Befestigung des Vorläufers, habe ich ihn mit einer Schraube am Fahrgestell angeschraubt. Dabei ist aber im Vorläufer ein Langloch für die Seiten verschiebbarkeit und zwischen Fahrgestell und Vorläufer eine Spiralfeder für den Anpressdruck.
Stromaufnahme ist bei mir nur über eine zweipolige Magnet kupplung.
Kupplungsaufnahme selber ist von einem Roco Schürzenwagen.

LG Lukas


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Ich kann mir gut vorstellen, was der Erschaffer dazu sagen würde, was wir von seinem "Bausatz" halten. Aber lassen wir das...

Da der Platz oberhalb vom Fahrwerk mit dem Motor belegt ist, und zwischen Rädern und Fahrwerk kaum Platz sein wird, um eine Platine unterzubringen, bietet sich eigentlich nur eine Variante an: Die Stromabnahme kommt unten ans Fahrwerk. Es sieht auch so aus, als wäre dafür genügend "Bodenfreiheit" vorhanden. Kommen hier noch Anbauteile wie Bremsbacken hin? Ansonsten würde ich links und rechts von den Zahnrädern jeweils einen Streifen Platine aufkleben. Daraufgelötet Phosphorbronze-Drähte die man später zurechtbiegt oder zuvor zugeschnittenes Bronzeblech (0,1mm). Ich würde mich wahrscheinlich für das Blech entscheiden und dieses so biegen, dass es 90° um die Kante vom Fahrwerk geht und dann von innen an den Radreifen schleift. Das ist zwar aufwändiger als der Draht aber m.E. die "sauberere" Lösung. Wenn man es auf die Spitze treibt, könnte man auch am Vorläufer Bleche ankleben (er ist schon aus Kunststoff und braucht keine Platine) Vielleicht findet sich was was Passendes aus Wagonschleifern. Blech und Schleifer gibt's zum Beispiel hier:
https://www.shop-ledandmore.net/Radschleifer/
und hier:
https://spur-n-teile.de/radschleifer-waggons/

Ein "Geisterwagen" zur Stromabnahme geht natürlich auch, würde mir persönlich aber nicht zusagen.

Gruß
Andi
Hallo Lukas,
Danke für die Bilder und deine Erfahrungen.
Komischerweise sieht, wenn ich mir den Fahrwerksblock von unten ansehe, dieser Block mit den sichtbaren Zahnrädern von unten schon wieder etwas anders aus. Aber von der Machart her, was den Vorläufer betrifft, sehr informativ. Eine Stromabnahme über einen Geisterwagen finde ich persönlich nicht so toll.
Andi, so ganz kann ich dir im Moment noch nicht folgen. Am Messingblock kommen noch Verkleidungsbleche darauf und daran Nachbildungen von Bremsbacken.
Langsam bereue ich meinen Entschluss, diese Lok haben (und damit bauen) zu wollen.

Beste Grüsse
Andreas
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Komischerweise sieht, wenn ich mir den Fahrwerksblock von unten ansehe, dieser Block mit den sichtbaren Zahnrädern von unten schon wieder etwas anders aus.

Allein schon 2 und 3 angetriebene Achsen.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Am Messingblock kommen noch Verkleidungsbleche darauf und daran Nachbildungen von Bremsbacken.

Das Detail habe ich nicht gewusst. Ist ja auch nicht auf den Fotos. Vielleicht passt auch oben auf das Fahrwerk hinter den Motor und vor den Motor, neben das Zahnrad was? Das muss dann am Kessel vorbei. Vielleicht auch doch unten, zwischen den Bremsbacken? Um das zu beurteilen, reichen leider die Informationen noch nicht.

Gruß
Andi
Hallo Andreas und Lukas,
Danke für die Bilder! Das Fahrgestell sieht doch ganz gut aus.(Sowas würde ich mir für meine Modelle wünschen)..
Ich hätte 35µm Kupferfolie kaschiert auf PA-Folie (100µm?Ich muss mal nachsehen) anzubieten. Wenn Du die Kunststofffolie Richtung Fahrwerksblock richtest und das Kupfer an einem Streifen Richtung Radkränze ausbeulst, dann hast Du Kontakt nach Außen und innen Isolierung. Kann sein, dass Du das nachjustieren musst oder nach 5 km austauschen. Das hab ich mir mal für genau sowas besorgt aber selbst noch nicht dafür eingesetzt. Du wärst also das Versuchskaninchen. Oder Du wartest noch 1/2 Jahr, dann hab ichs selbst ausprobiert.
Andis Vorschlag mit dem Bronzeblech hört sich auch gut an.
Apropos: mein Platinenmaterial (PCB) ist beidseitig kaschiert und so 0,4-0,6 mm dick. Sollte also drunter passen.
Das verstehe ich, dass Du Dir mehr Info zu Sägen, Fräsen und Feilen gewünscht hättest. Irgendwo ist in jedem Bausatz ein Wurm drin, das bleibt nicht aus. Das wird schon! Umso stolzer darfst Du sein, wenn Du es geschafft hast!

Zur Motivation: Es gibt in England einen, der bietet Ätzplatinen an ohne jede Anleitung. Das geht auch. Er nennt das aber auch nicht Bausatz, sondern "Scratch Aid Kit". Das Foto zeit so eins. Die Stromaufnahme ist da aber über 2 Rahmenhälften und die Radachsen. Es geht so vieles. Kopf hoch!
Viel Erfolg!  wünscht Klaus

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Hallo Andi,
Ich weiss, das die Infos noch nicht ausreichen, aber ich bin auch noch nicht so weit.
Die beschriebenen Problematiken sind mir jetzt ja auch erst beim Beginn aufgefallen.

Aber lieber jetzt am Anfang…später wäre dann der Bausatz in der Kiste mit „Irgendwann zu erledigen“ gelandet.

Beste Grüße
Andreas
Hallo,
Mit Entsetzen lese ich hier, was in dem von mir gestarteten Thread gerade so abgeht.
Kann mir mal einer verraten, wie es soweit kommen konnte.
@: Ich hatte per Mail zur Problematik Stromzuführung um Hilfe gebeten, aber keine Antwort erhalten.
Werde ich dann wohl anscheinend auch nicht, da ich ja wohl zu arm und doof bin, diese Lok zu bauen. Schade eigentlich.
Ich habe schon etliche Bausatzloks gebaut, aber jedesmal war die Anleitung dazu verständlicher und ausführlicher.

Aber egal wie der Bausatz vorangeht, ich finde es trotzdem schade, was hier so geschrieben wird.

Nachdenkliche Grüße
Andreas
Hallo Andreas,

sieh es positiv: bei dem Zwergenaufstand hier weißt du wenigstens direkt, wo du nichts mehr kaufen brauchst ;)

VG Moritz
Hallo Andreas,

meinem Bausatz liegen zusammen gelötete Bronzedrähte bei. Da ist da noch ein Kabel dran und ein kleines Kunststoff Rohr über die Lötstelle geschoben. Das wird dann an die Stelle geklebt, wo der Motor und das Fahrwerk zusammen kommen. Drähte muss man sich dann so zurecht biegen, das sie auf den Rädern aufliegen.
Kupplung wird wirklich selbst gebaut.

Ich muss mir noch Gedanken zum Steuerungsträger machen, der ist nämlich anders als das Fleischmann Teil.

Viele Grüße

Stefan
Hallo Stefan,
Danke dir. Meinem Bausatz lag das nicht bei, auch nichts mit Kabel dran.
Ist ja interessant.
Kannst du Bilder davon machen?
Beste Grüsse
Andreas

Hallo,

bitte sehr.

Viele Grüße

Stefan

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Moin Andreas und Stefan,

ich habe gerade mal bei meinem Bausatz geschaut und ich habe ebenfalls kein Material für Schleifer. Da ich mit der Lok noch nicht angefangen habe, habe ich mir dazu aber auch noch keine Gedanken gemacht

Gruß Moritz


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