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THEMA: Gleisanschluss löten aber wie bei Gleisen mit Bettung
THEMA: Gleisanschluss löten aber wie bei Gleisen mit Bettung
Steven128 - 09.02.25 10:53
Hallo zusammen,
ich hab schon ziemlich viel gesucht zu dem Thema aber nicht das richtige gefunden. Die meisten Suchergebnisse bezogen sich auf Gleise ohne Bettung. Wie macht ihr das bei Gleisen mit Bettung ? Lötet ihr die Kabel an die Schienenverbinder ? Oder bohrt Löcher von unten in die Bettung um die Kabel ans Gleis zu bringen?
Es wär super nett wenn ihr mir helfen würdet ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
Grüße
Steven
ich hab schon ziemlich viel gesucht zu dem Thema aber nicht das richtige gefunden. Die meisten Suchergebnisse bezogen sich auf Gleise ohne Bettung. Wie macht ihr das bei Gleisen mit Bettung ? Lötet ihr die Kabel an die Schienenverbinder ? Oder bohrt Löcher von unten in die Bettung um die Kabel ans Gleis zu bringen?
Es wär super nett wenn ihr mir helfen würdet ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
Grüße
Steven
zwengelmann - 09.02.25 11:05
Hallo,
ja, Loch bohren. Der Lötkolben muss ordentlich Energie liefern können, damit es schnell geht und der Kunststoff nicht schmilzt. Hier: Weller Magnastat, ca. 45 Jahre alt.
Grüße
Zwengelmann
ja, Loch bohren. Der Lötkolben muss ordentlich Energie liefern können, damit es schnell geht und der Kunststoff nicht schmilzt. Hier: Weller Magnastat, ca. 45 Jahre alt.
Grüße
Zwengelmann
An die Schienenverbinder kannst Du ebenfalls problemlos anlöten, am besten mit einer „3.Hand“.
LG Mike
P.S. Kato bietet z.B. solche Schienenverbinder gleich mit angelöteten Kabeln an.
LG Mike
P.S. Kato bietet z.B. solche Schienenverbinder gleich mit angelöteten Kabeln an.
Hi,
ein Tipp noch zum Anlöten an Schienenverbinder:
Ein altes Stück Gleis opfern, das Gleis herausziehen und das dann in die dritte Hand einspannen. Da kann dann der Verbinder aufgeschoben werden und wird nicht durch die Krokoklemme der dritten Hand verformt.
Grüße Micha
ein Tipp noch zum Anlöten an Schienenverbinder:
Ein altes Stück Gleis opfern, das Gleis herausziehen und das dann in die dritte Hand einspannen. Da kann dann der Verbinder aufgeschoben werden und wird nicht durch die Krokoklemme der dritten Hand verformt.
Grüße Micha
Hallo Steven,
von welchem Gleis sprechen wir denn genau? Ich habe Tomix Gleise und trenne dort von unten mit einem scharfen Cuttermesser je Seite einen Kunststoffsteg raus und löte dann von unten. Für Feinmotoriker geht das sogar ohne Raustrennen, braucht aber eine feine Lötspitze.
VG Martin
von welchem Gleis sprechen wir denn genau? Ich habe Tomix Gleise und trenne dort von unten mit einem scharfen Cuttermesser je Seite einen Kunststoffsteg raus und löte dann von unten. Für Feinmotoriker geht das sogar ohne Raustrennen, braucht aber eine feine Lötspitze.
VG Martin
Hallo zusammen,
danke für die Hilfe. Es geht um Fleischmann Spur N Gleise mit Bettung. Was sind das für Schienenverbinder von Kato? Die kann man auch mit Fleischmann Gleisen verwenden ?
Kann man das irgendwo „sehen“ wie das mit dem bohren funktioniert?
Grüße
Steven
danke für die Hilfe. Es geht um Fleischmann Spur N Gleise mit Bettung. Was sind das für Schienenverbinder von Kato? Die kann man auch mit Fleischmann Gleisen verwenden ?
Kann man das irgendwo „sehen“ wie das mit dem bohren funktioniert?
Grüße
Steven
Hallo zusammen,
bei Fleischmann habe ich die Kabel an die Außenseiten der Schienen gelötet.
Grüße,
Dietmar
bei Fleischmann habe ich die Kabel an die Außenseiten der Schienen gelötet.
Grüße,
Dietmar
zwengelmann - 09.02.25 12:30
Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Steven
Was sind das für Schienenverbinder von Kato? Die kann man auch mit Fleischmann Gleisen verwenden ?
Nein. Passen nur an Kato-Gleise.
Hallole Dietmar
hast du zufällig ein Bild wie das aussieht wenn man die Kabel an die Außenseite der Gleise lötet ? Ich hätte da irgendwie Angst dass da dann irgendwie die Lok nicht sauber drüber fährt wenn man nicht sauber lötet .. würde halt erst mal an kaputten Gleisen üben ..
Grüße
Steven
hast du zufällig ein Bild wie das aussieht wenn man die Kabel an die Außenseite der Gleise lötet ? Ich hätte da irgendwie Angst dass da dann irgendwie die Lok nicht sauber drüber fährt wenn man nicht sauber lötet .. würde halt erst mal an kaputten Gleisen üben ..
Grüße
Steven
@8
Die Angst ist nicht unbegründet. Idealerweise zeigt dir jemand ein Bild, das zeigt, wie der Anschluss sehr schön seitlich an die Schiene (viel unauffälliger ist das Löten von unten an den Schienenfuß) gelötet worden ist.
Dass da kein Riesenklecks sein darf, der den Schienenkopf erreicht, ist dir ja schon klar.
Also ja: selbst ran und probieren. Das mit dem "würde...üben" kannst du also in "ich werde/muss probieren/üben" umwandeln.
Übrigens: man kann überschüssiges Zinn durchaus sanft entfernen (kleine Feile), wenn es etwas viel geworden ist. Aber dann ist zu befürchten, dass die Lötstelle ohnehin zu dick und somit zu präsent geworden ist. Außerdem bedeutet "viel Zinn" auch "viel Wärme" und das findet das Schwellenband gar nicht gut. Daher ist es besser, gar nicht erst derart ... herumzuklecksen.
Ich persönlich finde Anschlüsse, welche an die Schienenverbinde gelötet werden, nicht optimal. Der Vorteil ist, man kann an dem Schienenverbinder löten bis zu dessen Rotglut, ohne dass es das Gleisjoch irgendwie tangiert oder beschädigt. Aber es bleibt das Problem, dass der Schienenverbinder dann bitte auch langzeitmäßig sehr guten Kontakt zu den beiden Schienen geben muss... Allerdings scheine ich mit dieser Meinung in keiner Mehrheit zu sein.
Die Angst ist nicht unbegründet. Idealerweise zeigt dir jemand ein Bild, das zeigt, wie der Anschluss sehr schön seitlich an die Schiene (viel unauffälliger ist das Löten von unten an den Schienenfuß) gelötet worden ist.
Dass da kein Riesenklecks sein darf, der den Schienenkopf erreicht, ist dir ja schon klar.
Also ja: selbst ran und probieren. Das mit dem "würde...üben" kannst du also in "ich werde/muss probieren/üben" umwandeln.
Übrigens: man kann überschüssiges Zinn durchaus sanft entfernen (kleine Feile), wenn es etwas viel geworden ist. Aber dann ist zu befürchten, dass die Lötstelle ohnehin zu dick und somit zu präsent geworden ist. Außerdem bedeutet "viel Zinn" auch "viel Wärme" und das findet das Schwellenband gar nicht gut. Daher ist es besser, gar nicht erst derart ... herumzuklecksen.
Ich persönlich finde Anschlüsse, welche an die Schienenverbinde gelötet werden, nicht optimal. Der Vorteil ist, man kann an dem Schienenverbinder löten bis zu dessen Rotglut, ohne dass es das Gleisjoch irgendwie tangiert oder beschädigt. Aber es bleibt das Problem, dass der Schienenverbinder dann bitte auch langzeitmäßig sehr guten Kontakt zu den beiden Schienen geben muss... Allerdings scheine ich mit dieser Meinung in keiner Mehrheit zu sein.
Beitrag editiert am 09. 02. 2025 13:23.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Kato bietet z.B. solche Schienenverbinder gleich mit angelöteten Kabeln an.
Hallo Steven,
Fleischmann hat auch auch solche Anschlusskabel, waren ursprünglich für die Roco Gleise passen aber auch bei Gleisen mit Bettung.
https://www.fleischmann.de/fde/produkte/gleise/...-anschlusskabel.html
Gruß
Thomas
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Beitrag editiert am 09. 02. 2025 13:45.
@8 Hallo Steven,
eben mal geschaut, aber nichts gefunden. Die Anschlüsse sind versteckt, z.B. im Tunnel.
Ich isoliere ein Stück Draht ab, verzinne ihn und lege ihn parallel zur Schiene an deren Außenseite. Dann wird mit einer spitzen Lötspitze gelötet. Es kommt vor, dass oben etwas übersteht. Das wird dann vorsichtig abgefeilt.
Grüße,
Dietmar
eben mal geschaut, aber nichts gefunden. Die Anschlüsse sind versteckt, z.B. im Tunnel.
Ich isoliere ein Stück Draht ab, verzinne ihn und lege ihn parallel zur Schiene an deren Außenseite. Dann wird mit einer spitzen Lötspitze gelötet. Es kommt vor, dass oben etwas übersteht. Das wird dann vorsichtig abgefeilt.
Grüße,
Dietmar
Ich arbeite nur mit Fleischmann mit Bettung.
Ich löte mittlerweile nur noch an die Schienenverbinder. Dazu die Mitte des Verbinders etwas anrauen. Dann entsprechendes Kabel abisolieren, anzwirbeln und das Ende des Drahtes mit einem kleinen Schraubendreher im 90° anwinkeln. Danach sowohl Kabel als auch den Schienenverbinder verzinnen und dann beides verlöten. Mache ich immer mit dritter Hand.
Bei den vorgefertigten Gleisen ist im Verbindungsbereich eine kleine Aussparung im Gleisbett. Wenn man genau arbeitet und mit wenig Zinn, dann reicht diese Aussparung für den Lötpunkt. Bei den Flexgleisen schaffe ich mir diese Aussparung mit dem Dremel und einem kleinen Fräser. Vom Löten an der Gleisaußenseite bin ich weg. Gab zwar nie Probleme beim Drüberfahren, ist aber optisch nicht der Hit
Gruß Thomas
Ich löte mittlerweile nur noch an die Schienenverbinder. Dazu die Mitte des Verbinders etwas anrauen. Dann entsprechendes Kabel abisolieren, anzwirbeln und das Ende des Drahtes mit einem kleinen Schraubendreher im 90° anwinkeln. Danach sowohl Kabel als auch den Schienenverbinder verzinnen und dann beides verlöten. Mache ich immer mit dritter Hand.
Bei den vorgefertigten Gleisen ist im Verbindungsbereich eine kleine Aussparung im Gleisbett. Wenn man genau arbeitet und mit wenig Zinn, dann reicht diese Aussparung für den Lötpunkt. Bei den Flexgleisen schaffe ich mir diese Aussparung mit dem Dremel und einem kleinen Fräser. Vom Löten an der Gleisaußenseite bin ich weg. Gab zwar nie Probleme beim Drüberfahren, ist aber optisch nicht der Hit
Gruß Thomas
GrafKrolock - 10.02.25 16:37
Mache es auch ausschließlich mit den Schienenverbindern, nämlich den alten von Roco, die noch gut lötbar waren.
Ein Stückchen Schienenrest in über Kopf in den Schraubstock einspannen, dort den Schienenverbinder draufstecken. Den dann mit wenig Zinn an der Unterseite (also oben) verzinnen, das gleiche mit dem Anschlussdraht machen. Dann diesen dranhalten und anlöten anlöten - fertig.
Beim Bettungsgleis muss man natürlich sehen, wo man den Draht letzten Endes langführt, aber das sollte eine beherrschbare Herausforderung sein.
Viele Grüße
Falco
Ein Stückchen Schienenrest in über Kopf in den Schraubstock einspannen, dort den Schienenverbinder draufstecken. Den dann mit wenig Zinn an der Unterseite (also oben) verzinnen, das gleiche mit dem Anschlussdraht machen. Dann diesen dranhalten und anlöten anlöten - fertig.
Beim Bettungsgleis muss man natürlich sehen, wo man den Draht letzten Endes langführt, aber das sollte eine beherrschbare Herausforderung sein.
Viele Grüße
Falco
Btw: Seit neuerem löten ich mit einem kleinen Tupf Lötwasser...das verteilt sich besser...
Auch bei mir Fleischmann Bettung, von außen ans Gleis. Meine Zweit-Anlage hat Kato, da löte ich an die sogenannten Unijoiner sozusagen von unten...die Kabel liegen unsichtbar unter dem Gleis und dann durch die Platte.
Grüße
Gert
Auch bei mir Fleischmann Bettung, von außen ans Gleis. Meine Zweit-Anlage hat Kato, da löte ich an die sogenannten Unijoiner sozusagen von unten...die Kabel liegen unsichtbar unter dem Gleis und dann durch die Platte.
Grüße
Gert
LaNgsambahNer - 10.02.25 19:07
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Btw: Seit neuerem löten ich mit einem kleinen Tupf Lötwasser...das verteilt sich besser...
Lötwasser ist ätzenz und muss hinterher abgewaschen werden.
Besser ist es die Bauteile (Schiene, Kabel) vorher zu verzinnen. Dann braucht man auch weniger Zinn, Energie und Lötzeit um die Teile zu verbinden.
Kai
Die "Menge" macht es...1 Tupf mit dem Zahnstocher...ich muss das nicht tränken.
LaNgsambahNer - 10.02.25 23:26
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die "Menge" macht es...1 Tupf mit dem Zahnstocher...ich muss das nicht tränken.
Quatsch, guck das Video.
Hallo , ich habe mir eine Pendelstrecke aufgebaut und die soll nur ein Funktionsmodell sein. Es kommt mir nicht auf schönheit an, es soll nur funktionieren. Darum habe ich die Kabel nach der Trennstelle außen angelötet, wie auch alle anderen. Der Lötpunkt stört mich nicht und man könnte ihn mit Rostfarbe ein wenig weg tarnen.
ich versuche hier ein Bild reinzukriegen.
Gruß elber
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Gruß elber
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Hier mal paar Photos wie ich das mache.
Wobei ausgerechnet diese Lötstellen fürs Photo nicht so gelungen sind. Aber die kann man ja mit dem Dremel nachbearbeiten.
Gruß Thomas
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Wobei ausgerechnet diese Lötstellen fürs Photo nicht so gelungen sind. Aber die kann man ja mit dem Dremel nachbearbeiten.
Gruß Thomas
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