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THEMA: Decoder, Module wo auf Anlage platzieren ?

THEMA: Decoder, Module wo auf Anlage platzieren ?
Startbeitrag
Joni - 08.02.25 03:56
Hallo Miteinander,

ein Freund steht vor dem Problem, wo er seine Weichendecoder, Rückmeldemodule usw. anordnen möchte / kann.
Bisher hat er es am vorderen, durchlaufenden Brett am Anlagerand gemacht. Dieses Brett soll es bei der neuen Anlage nicht mehr geben, um besser z.B. zum Schattenbahnhof durchgreifen zu können.

Ich habe meine Digitalbausteine unter der Anlage verteil - bin aber damit nicht glücklich, weil ich im Fehlerfalle nicht gut beikomme und überkopf arbeiten muss.

Andere Ideen:

Brett klappbar - welche Kabel halten häufigere Bewegung aus ?
Steckbar - welche Steckverbindungen dürfen öfters gesteckt werden ?

Es gab schon Mal einen Faden zu diesem Thema - aber ich habe ihn nicht mehr gefunden. Hat jemand den Link dazu ?

Viele Grüße, Joni

Hallo,

ich hatte das an einer festen Anlage auch komplett am Anlagenrand mit klappbaren „Brettern“. Diese konnte ich (dank einer Schlaufe in den Kabelbünden) sogar aushängen.
Fast alle Anschlüsse waren steckbar.
In einem radikalen Umbau der gesamten Anlage habe ich die Baugruppen jetzt auf der Anlage verteilt. Ich habe Modulsegmente gebaut, die miteinander und übereinander mit konischen (selbstzentrierend) Elementen verschraubt werden. Es handelt sich z.Zt. um 10 fertige Module (1 x 1,20 m) auf 3 1/2 Ebenen (eine Ebene max. 5 Module in L-Form und dann übereinander).
Der Endausbau wird 14 und 1 Erweiterungsmodul betragen.
Jedes Modul hat alle notwendigen Baugruppen und Verbindungen über Industriestecker, die getrennt werden können. Getrennt nach Bus-, Signal- und Versorgungsleitungen.
Ich habe lange Zeit gründlich daran gearbeitet. Der Lohn ist, wenn ich wirklich irgendwo mal ran muss, kann ich das sehr schnell komplett auseinandernehmen und wieder zusammenbauen. Mittlerweile geht das problemlos.
Fazit zu der Platzierung:
Das mit den Brettern war ganz gut, aber ich bin froh, dass diese jetzt weg sind.
Letztendlich muss ich selten etwas an den Baugruppen machen - und an das Auseinandernehmen habe ich mich gewöhnt.
Die Frage der Platzierung hat sich für mich auch bei den unzähligen Servos gestellt.
Da ist jetzt die Erreichbarkeit wie bei den Baugruppen.
Im Falle des Falles liegt das entsprechende Modul vor mir (idealerweise auch noch auf einem Drehteller) - mit fortschreitendem Alter ein unschätzbarer Vorteil 😊
Bei einer fest verbauten Anlage würde ich wieder die Bretter wählen. Die Leitungslängen haben bei entsprechendem Querschnitt nie eine Rolle gespielt.

Viele Grüße
Josef
Hallo Joni,


ich habe alles , Rückmelder wie Decoder, unter der Anlage möglichst nahe an dem Ort  verbaut, wo die Gleise oder zu steuernden Elemente sind.

Bislang habe ich es noch nie gehabt, dass ich nachträglich nochmal an den Baustein ran musste, um was umzukonfigurieren.

Servos habe ich nur für 2 ganz spezielle Dinge in Betrieb: Die Tore eines Lokschuppens und 2 Schranken. Hier war es etwas lästiger mit der Konfiguration vor Ort, lange Kabel zu den Servos sind aber auch keine gute Idee, weil sie Störungen einfangen.


Grüßle


Ralf

Hallo Josef und Ralf,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Wir werden es uns weiter durch den Kopf gehen lassen.

Viele Grüße und einen gesegneten Sonntag, Joni
Moin,

Ich habe zusätzliche Regale unter meinen SBhf auf denen ich die Module verbaut habe, den Hauptteil der Anlage habe ich so gebaut, das rechts und links am Rahmen Platz ist.

LG Rimbert

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Hi

Hatte mir auch überlegt ob die alle am Rand platziere, entschied mich dann doch alles so nahe wie möglich anzubringen. Auch wenn ich ungerne unter der Anlage arbeite, ist nicht schlimm solange ich das 1-2 mal im Jahr müsste.

LG ChristiaN
Moin,

wenn es zum Beispiel eine analoge Anlage wäre, dann wäre alle Weichenschalter etc. vorne platziert.

Bei einer Digitalen könnte man statt vorne komplett hinter der Anlage einen klappbaren Brett montieren. Für den Fall für Servicearbeiten und Zugang zum Schattenbahnhof.

In beiden Fällen sind die Anschlusskabeln der Weichen und Schalter genauso lang. Von daher muss es ja nicht zwangsweise immer den kürzeren Weg für den Anschluss gewählt werden.


Grüße Henning
Hi,

ich habe bei mir das auch unter der Anlage verteilt, habe beim Bau aber darauf geachtet, dass ich alle Segmente auch rausnehmen und ggf. auch mal senkrecht stellen kann - dann kann man zumindest für größere Arbeiten gut drankommen.

Grüße Micha
Hallo zusammen,
bei meiner Modulanlage (2 Module) habe ich alle Servodecoder, Schaltdecoder, Weichendecoder auf einem fahrbaren Untergestell fest angeschraubt. Dann die entsprechenden Leitungen zum Rande geführt. Von dort werden sie mit 25 adrigen Computerkabel zur Anlage geführt. Dazu habe ich mir die entsprechenden Computerkabel ( 2 Meter) und Stecker bei Amazon bestellt. Vor dort gehen dann die entsprechenden Leitungen an die Flügelsignale, Weichen, Schranken etc. Da das Gestell rollbar ist, wird es bei Spielbetrieb unter die Anlage geschoben. Bei Umbauten, Umprogrammierungen etc. wird es hervorgeholt. Damit brauche ich nicht unter die Anlage zu kriechen und kann direkt sehen, ob die Weiche, das Signal richtig schaltet. Bisher habe ich seit 6 Jahren keine Probleme damit gehabt.
LG
Berthold
Hallo Modellbahnfreunde,
ich habe an den Modulen Bretter mit Scharnieren angebracht, die jederzeit im Rahmen versenkt werden können.
Ist die Anlage "fertig" werden die Kabel noch sauberer verlegt. Die Litze ist so flexibel, dass bei künftigen Arbeiten, Nacharbeiten, Störungen usw. die Klappen bedenkenlos aus- und eingeklappt werden können.
VG Janosch

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Hallo Janosch, (#9)

welche Kabelquerschnitte hast Du bitte genommen für die verschiedenen Anschlüsse ?
Bin auch gerade am Überlegen, vor allem wo ich meine GBMs hinsetze (möglichst nahe oder eher Zentral),
da alle Gleisabschnitte mit einem Melder belegt werden.

Vielen Dank & Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: anba

welche Kabelquerschnitte hast Du bitte genommen für die verschiedenen Anschlüsse ?



Für die Sternleitung und die Versorgung der Decoder nehme ich 0,5mm2.
Die Belegtmelder (Gleis und Weiche) und Weichenantriebe sind mit 0,25mm2 und die Signale mit 0,14mm2 angeschlossen. Wenn später Haus- und Strassenbeleuchtung folgt, werden die LED's auch mit 0.14mm2 angeschlossen.

Die Module dezentral zu platzieren braucht mehr Kabel. Doch die Wartung und ggf. Erweiterung ist so einfacher.
Gutes silikonfreies und säurebeständiges Kabel kostet etwas mehr. Dafür hält es die nächsten 50 Jahre und bei meinen versenkbaren Montageplatten halten die Kabel auch entsprechende Bewegungen aus.

VG Janosch

Hallo

bei mir sind die Dekoder direkt unter den Verbrauchern montiert. Damit erspare ich mir das Ziehen unnötig langer Strippen, was mich bei Analoganlagen so gestört hat. Die Arbeit (und Geld), die ich mir dabei erspare ist meist grösser, als die Reparatur eventueller Störungen. Bei meiner H0 Anlage sind die Dekoder seit 20 Jahren drin und ich habe nie was dran reparieren müssen.

Gruss

Stephan
Hallo,

bei den DR4088 und den Nachfolgemodulen Y D 6016 wäre ich sehr vorsichtig, diese dezentral zu platzieren. Diese sollte man immer in der Nähe der zu überwachenden Gleise setzen und die Rückmeldeleitungen sehr sorgfältig verlegen. Beispielsweise niemals parallel zur Digitalspannung und andere. Das Internet hat hierzu diverse Problembeschreibungen zu bieten. Meine siehe https://www.stummiforum.de/t210689f5-Digitalhe...s-25.html#msg2753374 und folgende. Ich weiß nicht, wie empfindlich Gleisbesetztmelder andere Hersteller sind.

Daher bin ich bei Stephan, habe als Modulbauer nicht wirklich eine sinnvolle Alternative.

Ciao, Lutz
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich weiß nicht, wie empfindlich Gleisbesetztmelder andere Hersteller sind.

Ich habe bei meiner Anlage überhaupt nicht darauff geachtet, wozu welche Kabel parallel laufen. LAN-Kabel, Rückmelder, Stromversorgung alles in einem Strang, teilweise habe ich 2m vom Gleis zum Belegtmelder. (prinzipiell versuche ich in die Nähe der zu überwachenden Abschnitte zu gehen, aber das geht nicht, wenn man z.B. 2x 4m Paradestrecke überwachen will). Keinerlei Probleme mit LoDi-GBM.

LG Rimbert


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