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THEMA: Wagonbeleuchtung

THEMA: Wagonbeleuchtung
Startbeitrag
HaHoma - 05.02.25 23:04
Hallo zusammen,

Ich habe mal eine Frage. Ich habe zwei Zuggarnituren mit Personen-Wagons, bei denen ich die Wagons gerne beleuchten möchte (siehe Bilder). Eine Garnitur besteht aus BR 78 mit 4 Zweiachsern, die zweite mit 3 Vierachsern. Die Garnituren sollen eigentlich fest sein und nicht umgebaut werden. Zumindest wird das zwangsläufig so sein müssen, weil folgendes:
Nun habe ich bei DM-Toys ein Wagon-Beleuchtungs-Set mit eingebauten Funktionsdecoder. Die 11 LEDs sind in 5 Gruppen eingeteilt. Nach jeder LED kann ein Trennschnitt gemacht werden. Nun dachte sich der liebe Jensi, dass man noch die LEDs auf mehrere Wagons aufteilen könnte. Nun, leider müssen dann, wenn ich das richtig sehe, ganze 8 Litzen vo  einem zum anderen Wagon gezogen werden. Tja. 4-polige Magnetkupplungen fallen damit wohl aus. Gibt es denn Kupplungen zum Stecken mit 8 Anschlüssen? Die Wagons will ich zusätzlich mit Radschleifern ausstatten und das auch zur Lok durchschleifen, weil zumindest die BR 78 gerne mal stehen bleibt. Das würde aber mit den 8 Litzen mit abfallen. Wie würdet ihr das lösen?

Danke für eure Anregungen.

MfG Jens

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Guten Morgen.

Sollte ich da lieber auf eigene Funktionsdecoder pro Wagon setzen? Dazu müsste ich allerdings noch alles besorgen, hab aber noch keine Erfahrung damit. Ich dachte mit dem bereits fertigen Beleuchtungsset hätte ich einen guten Griff gemacht :)

Im Zweifel bekomme ich das schon irgendwo verbaut.

MfG Jens
Guten Morgen,

ich würde Dir folgende empfehlen:
- keine Magnetkupplungen, sondern Kuppelstangen. Denn wie Du schreibst, sollen die Garnituren nicht getrennt werden.
- Radschleifer an mehreren Wagen. Das reduziert Stromaufnahmeprobleme signifikant.
- Die Gleisspannung mit den üblichen dünnen Litzen von vorne nach hinten durchreichen.
- Für die LEDs dürfte dünner Schaltdraht reichen. Ich würde aber eher wie Jens empfiehlt jeweils separate Decoder nehmen. Und die Beleuchtung mit LEDs selbst bauen. Das ist kein Hexenwerk.

- Du schreibst, dass die Lok ab und zu Stromaufnahmeprobleme hat: Du kannst die von den Wagen aufgenommene Gleisspannung auch zur Lok durchführen. Hier würde sich eine Magnetkupplung anbieten. Bei Stromaufnahme über die volle Zuglänge setzt nichts mehr aus.

Grüße
Zwengelmann
Nehm eine digitale Lichtleiste von E-Modell.
Da hast du nicht das Kabelgetöns.
Decoderwerk bietet sowas auch an.
Hallo Rainer,

das ist ja das, was ich quasi schon gekauft habe. Allerdings wollte ich halt genau die auf mehrere Wagons aufteilen und könnte trotzdem die Wagons separat schalten, weil die LEDs in Gruppen aufgeteilt sind.
Auch der Effekt einer kaputten Neon-Röhre finde ich für einen Wagon sehr interessant, was ich dann aber nur bei einer LED von mind. 3 pro Wagon umsetzen würde. Aber dafür müssen halt die Kabel in den zweiten Wagon rüber...
Bei der Leiste von Decoderwerk, die ein wenig, wenn auch nicht viel, günstiger ist, kann man scheinbar den Effekt nur über die gesamte LED-Leiste einstellen, oder? So richtig die Details konnte ich bei Decoderwerk nicht entnehmen oder habe diese nicht gefunden.

MfG Jens
Hallo Jens,

ich habe einmal einen Postzug von mir als Beispiel unten als Bild angehängt (Foto ist nicht auf meiner Anlage gemacht). Bei dem bin ich folgendermaßen verfahren:

Die Wagen haben eine Lichtleiste von Schönfeld (gibt es auch bei MSL oder DM Toys) eingebaut.

https://modellbau-schoenwitz.de/de/modelleisenb...tung-warmwei-h0-n-tt

Achtung es ist immer eine Platine mit 15 Streifen (Stückpreis dann 4,40 EUR)

Zusätzlich ein D&H 5 Funktionsdecoder im ersten und letzten Wagen. Stromabnahme bei ersten und beim letzten Wagen. Untereinander sind die Wagen mit 2poligen Magnetkupplungen versehen.

Eine Verbindung zur Lok ist nicht vorgesehen. Wenn es aber nur um die Verbesserung der Stromaufnahme zur Lok geht würde eine 2polige Verbindung zur Lok ausreichen.

Der Zugverband ist bei mir auch fest vorgesehen. Die Verbindung untereinander ist alleine zur Erhöhung der Sicherheit der Stromaufnahme.

Damit kann ich die Innenbeleuchtung schalten. Je nach Fahrtrichtung ein rotes Schlusslicht und ich habe an den beiden äußeren Seiten noch digitale Kupplungen.

Viele Grüße
Christian

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Meine Wagen alle mit Schönwitz LED Leisten ausgerüstet mit leitenden Magnetkupplungen verbunden.
Keine Probleme, fahre analog.
Hallo,

ja, die Schönwitz-Streifen habe ich auch schon gefunden. Wäre vielleicht eine Alternative.

Aber gibt es denn 8-polige Kupplungen? Oder Flachbandkabel als Kabel"knäuel" wäre bestimmt zu steif, oder?

MfG Jens

Hallo Jens,

wozu brauchst Du eine "achtfach Verbindung"? Kann ich nicht nachvollziehen.

Viele Grüße
Christian
Hallo,

es gibt keine 8poligen Kupplungen, selbst die 6poligen des Arnold ET 420 sind riesig.
Das Trennen und zusammen schalten der Esu Lichtleisten finde ich nur innerhalb von fest gekuppelten Einheiten sinnvoll, wo man ein Bündel Drähte durchfädeln kann.

Grüße, Peter W
Hallo,

die Frage habe ich mir auch gestellt.

Aus meiner Sicht kommt man mit zwei Polen für die LEDs in dem/den anderen Wagen aus - natürlich sind sie nicht mehr getrennt anschaltbar, dafür spart man den Decoder - einen Tod muss man sterben. Mit einem ausreichenden Pufferspeicher geht das auch flackerfrei.

Viele Grüße,

Simon
Was gehen könnte, wäre bei einer 4teiligen Einheit jeweils die beiden Endwagen mit einer Decoderleiste auszustatten und die Lichtleiste des jeweilgen Nachbarwagen über eine 2polige Magnetkupplung zu versorgen. Dann kann der Decoder des Endwagens die Lichter des Nachbarwagen mit steueren, wenn auch nur als ganzes und das Schlusslicht der Endwagen liese sich auch schalten.

Und wenn erforderlich kannst du auch noch eine Verbindung zu Stromversorgung von und zur Lok herstellen, ohne 8 Kabel. Da die Lichtleisten sicher Pufferspeicher unterstützen; den würde ich mit vorsehen.

Gruß Uli
Hallo Uli,

die von mir beschriebene Vorgehensweise kommt für den vollständigen dreiteiligen Zug mit 2 Kontakten aus. Ob es dann 3 oder 6 Wagen sind ist völlig egal. Ohne die schaltbare Schlussbeleuchtung und die digitale Anhängerkupplung ist sogar ein Decoder ausreichend.

Viele Grüße
Christian

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Hallo zusammen,
so wie ich es verstanden habe, will Jens in jeden Wagen das Licht einzeln und unabhängig von den anderen ein- und ausschalten. LG Harald
Hallo Harald,

ich verstehe es so, dass er die für einen Wagen abgetrennten Teile in den nächsten einbauen will. Ob dass mit den Beleuchtungen von DMT geht weiß ich nicht; ich kenne sie nicht. Bei den von mir erwähnten wäre es wohl kein Problem.

Aber jetzt spekulieren wir. Müsste Jens etwas zu schreiben. Gibt für mich aber auch keinen erkennbaren Sinn, in einem festen Zug die Beleuchtungen für jeden Wagen einzeln zu steuern.

Viele Grüße
Christian
Hallo zusammen,

Danke für eure Diskussionsteilnahme. Bei meiner Lichtleiste lässt sich z.B. eine kaputte Neonleuchte mit nur zwei LEDs simulieren, während die anderen weiterhin dauerhaft leuchten. Dies fand ich halt sehr interessant. Damit blinkern nicht zwei komplette Wagen, sondern nur ein Teil. Das würde zu einem historischen Zug vielleicht passen. Wobei da vielleicht keine Neonleuchten eingebaut waren(?). Wie auch immer. Von mir aus schalte ich halt nur mit einem Decoder. Oder gar nicht. Dann ist das Licht eben immer an. Wobei letzteres vielleicht doof ist…
Aber die Lokaussetzer mit dem Puffer von der LED-Leiste zu überbrücken ist auch eine gute Idee. Darauf bin ich noch nicht gekommen. Allerdings würde das ja nicht gehen, oder? Gepuffert wird doch die Gleichspannung und  nicht die Gleisspannung?

Mfg Jens
Moin Jens,


em, hast du das letzte Bild im Startbeitrag oder vielmehr die originale Anleitung, die dieses Bild zeigt, mal genau angeschaut?

Gruß
Kai

Hallo Kai,

kannst Du bitte einmal angeben, von welchem Bild Du schreibst und die Anleitung einstellen, dann könnte ich Dir folgen.

Besten Dank!

Viele Grüße
Christian
Hallo Jens,

die "Lokaussetzer" - so du Ruckler der Lok meinst, lassen sich nur mit einer Pufferung des Lokdecoders überbrücken oder mit einer stromführenden Kupplung zum Wagen - nicht über die Leiste, erklärt hast du es schon selbst

Wenn du eine feste Garnitur fährst eine Idee

1. Endwagen mit Lichtleiste, Decoder, Pufferspeicher, angeschlossenen Schlusslichtern
2 Mittelwagen, mit "Resten" der ersten Lichtleisten, verbunden zweipolig über Magnetkupplung.
3. Noch ein Mittelwagen mit Resten bei den Donnerbüchsten verbunden zweipolig über Magnetkupplung
4. "Anfangswagen" mit Lichtleiste, Decoder, Pufferspeicher, angeschlossenen Schlusslichtern (falles du mal umsetzt und von der anderen Seite fährst.
  
Lokomotive: eigentlich sind das vielachsige Lokomotiven, die müsste man ruckelfrei bekommen. Ansonsten mit Magnetkupplung an die Gleisspannung des Anfangs/Endwagen anschließen, aber Vorsicht: schließt man versehentlich die Lokomotive an die Magnetkupplung mit LED, brät man die Leisten kaputt. Das wird früher oder später passieren, deshalb sollte man Poka Yoke anwenden, sie also inkompatibel machen, ist aber gar nicht so einfach-

Je mehr ich drüber Nachdenke:

Du sparst dir zwei oder maximal drei (reicht bei den Vierachsern der Rest wirklich für einen zweiten Wagen?) Funktionsdecoder(leisten) sparen. Deshalb meine Empfehlung - wenn du es schaltbar machen willst:

I) Variante 1 - geringster Aufwand: jeder Wagen eine Leiste, jeder Wagen nimmmt Strom ab, jede Leiste wird gepuffert, Kupplungen bleiben. Die Reste kann man für Gebäudebeleuchtung oder anderes verwenden.

II) Variante 2 - stromführende Magnetkupplung durchgängig, kann dann auch zur Lok geführt werden. Jeder Wagen eine Decoderleiste
   IIa) Ein Wagen nimmt Strom ab - bei Verbindung zur Lok ggf. gar keiner - Leisten werden gepuffert
   IIb) Mehrere Wagen (idealerweise mit Verbindung zur Lok) nimmt Strom ab - Pufferung kann gespart werden.

Viele Grüße,

Simon
  


Moin Christian (#17),

ich meinte das letzte Bild im Startbeitrag...

Gruß
Kai
Hallo Kai,

Danke

Viele Grüße
Christian
Hallo Kai,

Ja klar hab ich mir die Anleitung angeschaut. Auf was genau möchtest du hinaus?

Mfg Jens
Moin Jens,

im Beitrag # 15 schriebst du:
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name:

Aber die Lokaussetzer mit dem Puffer von der LED-Leiste zu überbrücken ist auch eine gute Idee. Darauf bin ich noch nicht gekommen. Allerdings würde das ja nicht gehen, oder? Gepuffert wird doch die Gleichspannung und  nicht die Gleisspannung?



und wenn du nun die Abb. 2 in dem Bild anschaust, siehst du, wo da ein Kondensator angelötet werden kann oder gem Abb. 3 ein ESU Powepack.
Ohne die Schaltung genau zu kennen, wage ich die Behauptung, daß beide natürlich an Gleichspannung angeschlossen werden und nicht direkt an der Gleisspannung. Das könnte dann nämlich laut und unangenehm werden...

Gruß
Kai
Hallo Kai,

Genau das meinte ich ja mit meinem Kommentar

MfG Jens


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