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THEMA: Steuerung iTrain oder Rocrail?

THEMA: Steuerung iTrain oder Rocrail?
Startbeitrag
JohannesNBahn - 05.02.25 14:58
Hallo zusammen,

ich plane im Moment meine vollautomatische Anlage; diese wird später noch um einen richtigen Schattenbahnhof erweitert.
Noch bin ich mir zwischen dem Programm mit dem ich meine Anlage ansteuern möchte unsicher. Es gibt einfach zu viel Auswahl. Im Moment schwanke ich zwischen iTrain und Rocrail, wichtig für mich ist auch die Mac OS Kompatibilität. Was ich bereits beispielsweise herausgefunden habe:

iTrain:
+kann mit nur einem Rückmelder pro Block arbeiten
+Bedienoberfläche sieht sehr benutzerfreundlich aus
-kostenpflichtig
-aufwendiges Einmessen der Fahrzeuge

RocRail:
+kostenlos
-weniger benutzerfreundlich (habe ich zumindest so von ein paar Nutzern gehört, sprich subjektiv)
-mehr Hardware nötig, da mehrere Melder pro Block notwendig, höherer Verdrahtungsaufwand

Ich habe euch mal meinen Gleisplan beigefügt. Die Anlage ist nicht sonderlich groß. 14 Weichen gibt es im Moment. Die Frage ist halt, ob die höheren Kosten bei RocRail durch mehr Rückmelder am Ende nicht höher sind als der Aufpreis für iTrain das mit weniger Rückmeldern auskommt. Die grünen Striche auf dem Gesamtüberblick dienen zur eigenen Planung von wo bis wo sich ein Block erstreckt. Ich käme im Moment auf 9 Blöcke.

Ich bin auf eure Anmerkungen gespannt.

Gruß
Johannes

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Hi
Auch in Rocrail genügt ein Melder im Block. Schau dir doch mal das dazugehörige Wiki an. Dort gibt es auch den Block-Brake-Timer und verschiedene Möglichkeiten, mit Timern zu arbeiten.

Vielleicht schaust du dir einfach mal beide Programme in Videos oder dergleichen an, prüfst ob du dir ITrain leisten willst und bastelst mit der Demoversion herum.

Viel Erfolg
Alex
Hallo Johannes,

bitte nicht nur auf die Mehrkosten bei den Rückmeldungen schauen. Mit 2 Rückmelder pro Block wird der Betrieb sicherer.

Meine Erfahrung.

Gruß Roland
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: JohannesNBahnd

iTrain:
-aufwendiges Einmessen der Fahrzeuge


Servus,

aufwendig nicht wirklich. Du gibst 3 benachbarte Rückmeldeabschnitte an und iTrain misst automatisch in beide Fahrtrichtungen die Geschwindigkeit auf dem mittleren Teil.

In der nahenden Version 6 ist auch das Einrichten von mehreren Messstrecken möglich.
Fraglich ist derzeit, ob man mehrere Einmessfenster zugleich öffnen können wird (was ich hoffe) oder dazu weitere Instanzen von iTrain öffnen muss.

Wenn du die Testversion von iTrain versuchst: In der kommenden Version kann man dann mehrere Fenster gleichzeitig öffnen bzw. diese bearbeiten, das ist derzeit noch nicht möglich. Insgesamt wird der Versionssprung in technischer Hinsicht grundlegend sein, da seit Ewigkeiten kein Versionssprung mehr erfolgt ist.

Laut den eingefleischten iTrain-Usern:
bei gut eingemessenen Loks ist die Haltegenauigkeit bei einem Rückmelder je Block auf wenige mm genau. Für die offene Strecke wird nur mehr 1 Rückmelder empfohlen, im Bahnhofsbereich 2 bis 3 - wobei ich davon ausgehe, dass das nur bei ganz hohen Genauigkeitsanforderungen nötig ist und sich mit der Weiterentwicklung von iTrain einst als obsolet erweisen wird. iTrain lernt im Fahrbetrieb bei der Weg-Zeitberechnung ja laufend dazu.


VG Freetrack
Hallo Johannes!

Ich arbeite seit einigen Jahren mit Rocrail und bin sehr zufrieden.

Dass 2 Rückmelder / Block einen Vorteil bringen aber nicht unbedingt notwendig sind, es reicht auch ein Rückmelder / Block, wurde bereits geschrieben.

Ganz ohne Einmessen / Einstellung von Geschwindigkeiten (in rocrail 4 Stufen) wird es in Rocrail auch nicht gehen, außer Dir ist egal, wie schnell Deine Züge über die Anlage fahren.

Ganz kostenlos ist Rocrail nur in der Basisversion, die Pro-Version mit sehr vielen nützlichen Goodies kostet EUR 12,- / Jahr (Lizenzschlüssel), ist ihr Geld aber allemal wert.

Werden Probleme oder Verbesserungsvorschläge im Forum, in dem Dir immer kompetent geholfen wird, gemeldet, werden diese über Nacht, oft auch kürzer behoben oder umgesetzt.

Somit meine eindeutige Empfehlung: schau Dir Rocrail an! Wiki lesen, Rocrail runterladen und entpacken (muss nicht mal installiert werden) und loslegen.

Beste Grüße

Boris
Hallo Johannes,


Blöcke in mehrere Abschnitte aufteilen und diese geschickt aufteilen, ist meiner Erfahrung nach sinnvoll. Warum ist das so?

Ich habe einige Schätzchen, bei denen das Einmessen nur die halbe Miete ist, weil sie signifikant schneller werden, wenn sie warm gelaufen sind. Die Arnold 181.2 und 627 sind in der Beziehung meine Spitzenreiter. Die Einmesskurve im iTrain mache ich immer mit der warm gelaufenen Lok. Ist sie kalt, dann fährt sie langsamer, die Kurve passt nicht mehr. Zum Glück sind es nur wenige Ausreißer.

Alle Steuerungen schätzen die Position des Zuges im Gleis (nach welchem Prinzip auch immer) und gleichen mit jeder Meldung eines Belegtmelders die errechnete Position mit der Wirklichkeit ab. Die Schätzung der Position wird besser, wenn Du dem System an kritischen Stellen eine Chance zum Abgleich mit der Realität gibst,  So habe ich zum Beispiel ca 30cm vor den Signalen immer einen Melderwechsel, damit meine wechselwarmen Schätzchen nicht mal einen halben Meter vor dem Signal und dann wieder kurz hinter(!) dem Signal stoppen.

Ansonsten: Ich stand vor Jahren vor der gleichen Frage, Beide Systeme habe ich angeschaut, RocRail nicht verstanden. Mit iTrain war ich recht schnell am Ziel. Das Geld hat sich gelohnt, es gibt eine tolle Community, der Entwickler hat eine Reihe von Enthusiasten um sich, die sehr schnell antworten. Und es gibt heute eine Reihe von Videos, die Dir helfen, die wichtigsten Dinge auf die Reihe zu bekommen.

Das System lief bis vor einem Jahr auf einem uralten Mac Mini, mittlerweile auf einem 1 Jahr alten MacBook. Das System braucht wenig Ressourcen. Angeschlossen habe ich eine upgegradete DR5000 und eine Intellibox Basic. USB-Treiber sind für beide kein Problem, solltest Du für andere Zentralen checken (wenn Du nicht über IP-Kabel gehen willst).


Grüßle


Ralf
Moin,

da Du Mac-User bist, ist die Auswahl natürlich begrenzt. Ich nutze selber auch nur Mac und bin sehr zufrieden mit iTrain. Für den Einstieg reicht eine der einfachen Versionen. Was ich besonders schätze, ist das hervorragende Forum. Ich kenne kein anderes Forum, in dem soviel Kompetenz und Hilfsbereitschaft gerade auch für Anfänger vorhanden ist. Daneben finde ich es wichtig, daß die Software von jemandem entwickelt wird, der jünger ist als ich. Das sichert mir die Zukunftsfähigkeit.

Letztlich bin ich persönlich der Ansicht, daß man Geld für Qualität ausgeben muß. Der alte Spruch „was nichts kostet, taugt nichts“ hat für mich noch Gültigkeit.

LG Rimbert
Hi Johannes,

auch in RocRail solltest Du die Lok einmessen (3 Geschwindigkeitsstufen Min / Mid / Reise = z.B. 10 km/h, 40 km/h und Reisegeschwindigkeit, bei mir 120 km/h.  Bei eingemessenen Loks könnte man wohl mit einem Melder zurecht kommen. Du hast aber recht, die Empfehlung sind zwei Melder pro Block, bei 9 Blöcken also 18 Melder. Man käme also mit 2 16-Fach Meldern locker hin. Die Digikejis-Nachfolgeprodukte bekommt man für knapp 70 Euro pro Stück. Bei iTrain würdest Du wohl einen sparen.

Ansonsten ist vieles subjektiv. Beispielsweise würde ich nach einem Jahr intensiver Nutzung von RocRail sagen, die Benutzeroberfläche ist vielleicht ein wenig eigen (daher sind die ersten Gehversuche ein wenig holprig), aber dennoch ist da nix schwieriges dran. Was Du vielleicht aber meinst, Rocrail ist meiner Meinung nach nicht schwierig, aufgrund der Vielzahl von Möglichkeiten dennoch recht komplex. Das kann schon mal verwirren. Dafür hat es ein geniales Forum.

Wenn ich Dir ein Tipp geben darf, von iTrain gibt es eine Testversion und bei Rocrail sollte man, wenn man es wirklich nutzt, die 12 € Jahresbeitrag entrichten. Du kannst beides kostenlos ausführlich testen. Dann solltest Du Deine Entscheidung getroffen haben.

Ein zweiter Tipp: aus Deinem Bild gewinne ich den Eindruck, daß Du Module baust. Ich baue auch Module und hierfür ist die Unterstützung in Rocrail schlichtweg genial. Für mich ist nach einem Jahr die Unterstützung von Modulplänen mittlerweile ein Killkriterium. Auf die Schnelle habe ich eine entsprechende Unterstützung seitens iTrain nicht gefunden.

Ciao, Lutz
Hi,

von mir noch ein Tipp zu Rocrail: Wenn möglich, würde ich das auf dem Raspberry laufen lassen.

Ich hatte das ursrpünglich auf Windows laufen (auf einem etwas älteren PowerNotebook). Das hatte Probleme bereitet, da Windows halt kein Echtzeitbetriebssystem ist und ab und zu mal dringende Kommandos verzögert hat.

Jetzt läuft das bei mir auf nem Raspberry-PI und das völlig ohne Probleme

Grüße Micha
N’abend,

wenn ich mal deinen Gleisplan anschaue, mit nur 14 Weichen ist das sogar sehr übersichtlich.

Im Grunde genommen braucht man es kein Rocrail oder iTrain. Ein CS3 hätte hierfür völlig gereicht. Man kann es über Ereignis Steuerung die Züge fahren lassen. Man kann es sogar ohne Rückmelder die Loks über Zeitsteuerung anhalten lassen. Ich persönlich würde trotzdem Rückmelder für Haltestellen einrichten.

Wenn man etwas Geduld hat, kann man über Bucht sogar gebrauchte CS3 günstig ersteigern.

Rocrail würde ich auf jedenfall empfehlen, dennoch einfach mal testen, ebenso auch itrain testen. Kaufen kann man ja immer.

Für den Anfang reicht ein CS3.

Grüsse Henning
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Micha

da Windows halt kein Echtzeitbetriebssystem ist


Moin,

Pi-OS ist auch kein Echtzeitbetriebssystem. Allerdings sind unixoide Betriebssysteme, zu denen auch MacOS gehört, bezüglich des Schedulers vernünftig konstruiert und schleppen keinen Uraltschwachsinn wie "konstruktives Multitasking" mit sich herum. Wer Linux oder MacOS verwendet, kann sich den Raspberry sparen.
Modellbahnsoftware setzt übrigens kein Echtzeitbetriebssystem voraus. Selbst wenn man sie auf einem Echtzeitbetriebssystem laufen ließe, würde sie die Echtzeitfunktionen nicht nutzen. Denn sie arbeitet nicht mit Interrupts. Vielmehr pollt sie die Zentrale und reagiert auf deren Meldungen.

Ein separater Modellbahnrechner wie z.B. ein Raspberry Pi ist dann sinnvoll, wenn man sein eigentliches Arbeitsgerät nicht mit der Modellbahnsoftware belasten will. Dann läuft dort nur die Bedienoberfläche.

Grüße
Zwengelmann
Hallo Johannes,

vermutlich noch ein Unterschied zwischen iTrain und RocRail:

Bei RocRail gibt es laufend Updates. Zum Teil sogar täglich ? Wer Hilfe vom Forum wünscht, wird meines Wissens nach, angehalten die Updates auch regelmäßig zu installieren.

Ich glaube iTrain hat seltener Updates.

Jetzt ist es Geschmackssache, ob man lieber häufige Updates wünscht oder man lieber ein einmal funktionierendes System nicht laufend updaten / verändern will.

Viele Grüße, Joni
Hallo,

kurze Klarstellung zum Beitrag von Joni: Es gibt tägliche Updates von Rocrail. Man muss diese aber nicht installieren, solange alles zur Zufriedenheit funktioniert. Nur wenn man ein Problem melden will, ist man gehalten, selbst zu prüfen ob das Problem auch mit der neusten Version auftritt. Ein erkannter Programmfehler wird dann immer kurzfristig, oft innerhalb 24 Stunden behoben.

Grüße vom Niederrhein
Hartmut
Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: zwengelmann

Ein separater Modellbahnrechner wie z.B. ein Raspberry Pi ist dann sinnvoll, wenn man sein eigentliches Arbeitsgerät nicht mit der Modellbahnsoftware belasten will. Dann läuft dort nur die Bedienoberfläche.



Hallo!

Das sehe ich ein bischen anders, zumindest bei Rocrail Da ist es für mich auch eine Frage, wie weit entfernt von der Anlage / Zentrale bringe ich einen Laptop sinnvoll unter, vorallem wenn ich mit diesem Notebook noch andere Dinge erledigen will, wie müsste ich Kabel zwischen Notebook und Zentrale verlegen, wie lange werden diese Kabel, ...?

Einen Raspberry Pi bringe ich locker unter der Anlage unter mit kurzem Kabel (USB oder LAN) zwischen Rechner und Zentrale, über das der rege Datenverkehr zwischen Zentrale und Rechner vorallem im Automatikbetrieb läuft. Die Steuerung des Raspberry Pi kann dann ganz entspannt vom Notebook aus, wo immer es im Mobazimmer steht, über WLAN erfolgen. Mein Raspberry Pi braucht weder Monitor noch Tastatur, noch Maus, wird über Putty vom Windows-Rechner ferngesteuert, für die Steuerung der Züge und Weichen im Handbetrieb läuft am Notebook Rocview bzw. am Smartphone androc. Das ist der Vorteil einer Client / Server Lösung wie Rocrail. So wird der Datenverkehr über das WLAN reduziert, vor allem, wenn man Mitbewohner hat, die über WLAN streamen ๐Ÿ˜‰oder anderen Datenverkehr generieren.

Um die gesamte Anlage und Kommunikation zwischen Rechner und Zentrale über WLAN laufen zu lassen, ist mir dieses zu unsicher und zu langsam, für den Datenverkehr zwischen Regler und Steuersoftware reicht das WLAN aber immer.

Gruß

Boris
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Für die offene Strecke wird nur mehr 1 Rückmelder empfohlen, im Bahnhofsbereich 2 bis 3 - wobei ich davon ausgehe, dass das nur bei ganz hohen Genauigkeitsanforderungen nötig ist und sich mit der Weiterentwicklung von iTrain einst als obsolet erweisen wird.



Bei iTrain reicht grundsätzlich ein Melder pro Block. Ein zweiter oder dritter Melder im Bahnhofsbereich ist dann sinnvoll, wenn ich einen Lokwechsel automatisiert vornehmen will. Mit einem kurzen Meldeabschnitt am Beginn/Ende des Gleises kann iTrain erkennen, daß eine zweite Lok in das Gleis fährt, deren Position berechnen und diese dann an das Ende des Zuges rangieren.

Für eine genaue Berechnung der Halteposition eines Zuges ist es nicht notwendig. Diese kann nach bestimmten Regeln eingestellt werden. Z.B. mittig am Bahnsteig, Lok passend über dem E ntkupplungsgleis, etc.

LG Rimbert
Hallo zusammen,

vielen Dank erstmal für die zahlreichen Rückmeldungen. Nur weil ich nicht namentlich auf alle Kommentare eingehe, heißt es nicht, dass ich sie nicht gelesen habe! Folgende Rückschlüsse aus euren Antworten: Sowohl die iTrain-Fraktion, als auch die RocRail-Fraktion sind zufrieden mit ihren Programmen.

Das ist ein guter Punkt mit den Demoversionen. Ich habe mir jetzt mal überlegt zwei Weichen und ein ein paar Gleise anzuschließen. Alles auf einem alten Brett, um mit den Demoversionen zu „üben“. Die Wikis werde ich definitiv gründlich lesen.

Videos hatte ich mir auch schon angeschaut zu beiden Programmen. Wie das aber so ist bei einer sehr großen Auswahl an Kanälen: Video A besagt es reicht ein Rückmelder kann das, Video B sagt 3 Melder pro Block sind notwendig wegen des Einfahrens, Fahrens und Bremsens für ausreichend Sicherheit…

Mehr Blöcke zu verwenden um die Betriebssicherheit zu erhöhen klingt gut, besonders natürlich im Hinblick auf Weichenstraßen. Man muss den Blöcken dann aber keine „Aufgaben“ oder so zuweisen, richtig?

@Ralf, ich habe auch ein MacBook. Ich habe für die Z21 das WLan-Modul, da könnte ich mir das Kabel zum Computer sparen, oder? Das würde ich beim Lesen des Wikis sicherlich auch selbst herausfinden, aber vielleicht kannst du mir das ja auf die Schnelle beantworten.

@Boris, ich denke mal, dass RocRail/iTrain bei dem was ich sonst so dort beruflich laufen lasse, keine große Auslastung der Hardware verursachen wird. Was hast du für einen Raspberry Pi?

@Lutz, Interessant mit den Modulplänen, das merke ich mir mal.

@Henning, die Anlage wird natürlich noch wachsen. Das ist jetzt der Erste Versuch mal eine „größere und richtige“ Anlage zu bauen.

Gut zu wissen mit den Unterschieden hinsichtlich der Updates.

Viele Grüße
Johannes
Hallo Johannes!

Du hast recht, Rocrail braucht nicht viel Ressourcen, das läuft auf fast jedem Gerät mit, ich sehe eher einen Engpass beim Datenverkehr zwischen Zentrale und Rechner bei Verwendung von WLAN. Schließlich ist die Luft das trägeste Medium, USB oder Kabelgebundenes LAN sind vorzuziehen. Ich habe einen Rasperry Pi 4.

Beste Grüße

Boris
Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: Boris

Schließlich ist die Luft das trägeste Medium,

Stimmt, nur 300 000 km/s.

Das potenzielle Problem bei WLAN ist die gleichzeitige Benutzung durch mehrere Geräte.

Dietrich
Hallo Johannes,

Ich hab es mit dem alten Mac mal ausprobiert. Meine Erfahrungen waren negativ, iTrain zeigte Verzögerungen, die sorgsam austarierten Haltepunkte wurden immer wieder verfehlt.

Die Geschwindigkeit des WLANs ist nicht das Problem, sondern Kollisionen beim Funk. Um Dich herum gibt es viele andere Menschen, die ein WLAN nutzen. Da die Menge an Frequenzen eng begrenzt ist, kommt es immer wieder vor, das zwei Stationen gleichzeitig senden wollen - in Deinem Netz und erst recht mit den Netzen in der Nachbarschaft. Und dann sorgen Algorithmen für eine kurze Sendepause. Oder es wird die Frequenz gewechselt (was noch länger dauern kann).

Für die Zugsteuerung brauchst Du aber kurze und verlässliche Reaktionszeiten. 100ms Pause reichen, um den Zug sichtbar später halten zu lassen, denn 60 km/h sind in N 10 cm/s.

Beim Streamen von Musik oder Videos löst man das Problem mit einem Puffer auf Empfängerseite. Du hast immer ein paar Sekunden auf Vorrat, das reicht für kleine Störungen. Das Prinzip geht leider nicht, wenn es um Rückmeldungen von der Anlage geht. Die entstehen unvorhersehbar.

Last not least: Beim Handregler stören die Latenzen nicht. Da gleicht Dein Gehirn die Latenzen aus. Du regelst einfach schneller nach ๐Ÿ˜‰


Grüßle


Ralf
Moin,

ich kann Ralf nur zustimmen. Steuerung über wlan würde ich nicht machen. Ich habe ein 12 Jahre altes Mac Book unter meiner Anlage stehen und die LoDi-Geräte wie Zentrale & Commander über einen Switch per LAN angebunden. Funktioniert absolut zuverlässig im Zusammenspiel mit iTrain. Da meine Anlage im Keller steht hatte ich immer Problem mal kurz was im Internet zu recherchieren oder gelegentlich ein Update zu machen, weil die wlan Abdeckung zu schlecht war. Inzwischen habe ich mir einen zusätzlichen accesspoint in den Keller gelegt.

LG Rimbert
Hallo Rimbert,
LAN-Kabel und Switch wurden soeben bestellt, damit es die Tage dann mal ran an ein Testmodul gehen kann. Ziel ist es ein paar Blöcke, zwei Weichen und ein Signal mal anzusteuern. Jeweils mit iTrain und Rocrail.

Viele Grüße
Johannes


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