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THEMA: Weichen aufschneiden
THEMA: Weichen aufschneiden
Reindeer - 13.01.25 14:15
Moin,
Um den Verkabelungsaufwand (und den Preis) für meinen geplanten Schattenbahnhof in Grenzen zu halten, würde ich gerne die Ausfahrt mit Weichen bauen, die einfach ohne irgendwelche Verdrahtung oder Schalter aufgeschnitten werden. Die Gleise werden nur in einer Richtung befahren (da Teil einer Kehrschleife), und die Ausfahrweichen liegen am vorderen Anlagenrand, sind also leicht erreichbar, falls mal etwas stehenbleibt.
Ich nehme an, daß die Peco Electrofrog Weichen nicht aufgeschnitten werden können, aber wie steht's mit den Insulfrog Weichen (natürlich nach Ausbau der Feder)? In einer früheren Anlage hatte ich alte Roco und auch Atlas Weichen benutzt, aber die habe ich nicht mehr. Falls mehrere Fabrikate geeignet wären, ist mein erstes Auswahlkriterium der Preis pro Weiche.
Hat irgendjemand eine Idee? Über Informationen würde ich mich freuen.
Gruß,
Andy
Um den Verkabelungsaufwand (und den Preis) für meinen geplanten Schattenbahnhof in Grenzen zu halten, würde ich gerne die Ausfahrt mit Weichen bauen, die einfach ohne irgendwelche Verdrahtung oder Schalter aufgeschnitten werden. Die Gleise werden nur in einer Richtung befahren (da Teil einer Kehrschleife), und die Ausfahrweichen liegen am vorderen Anlagenrand, sind also leicht erreichbar, falls mal etwas stehenbleibt.
Ich nehme an, daß die Peco Electrofrog Weichen nicht aufgeschnitten werden können, aber wie steht's mit den Insulfrog Weichen (natürlich nach Ausbau der Feder)? In einer früheren Anlage hatte ich alte Roco und auch Atlas Weichen benutzt, aber die habe ich nicht mehr. Falls mehrere Fabrikate geeignet wären, ist mein erstes Auswahlkriterium der Preis pro Weiche.
Hat irgendjemand eine Idee? Über Informationen würde ich mich freuen.
Gruß,
Andy
Die Empfehlung wäre: Lass das sein. Spur N ist mechanisch ohnhin schon so empfindlich (und das gilt nicht nur für Loks mit irgendwelchen unbeschwerten Vorläuferachsen), dass man niemals ohne Not solche Fallstricke riskieren sollte...
Gruß
Eglod
Gruß
Eglod
Moin,
Aufschneiden führt immer zu Entgleisungen. Was du planst ist aufdrücken. Viele praktizieren das, scheinbar ohne Probleme (mein Eindruck - meistens Rocogleis benutzer - ?). Mit Peco Insulfrog müsste es auch gehen aber ich kann mich nicht an jemand erinnern der es macht.
Ich bin aber gleiche Meinung wie Eglod.
cheers,
Norman
Aufschneiden führt immer zu Entgleisungen. Was du planst ist aufdrücken. Viele praktizieren das, scheinbar ohne Probleme (mein Eindruck - meistens Rocogleis benutzer - ?). Mit Peco Insulfrog müsste es auch gehen aber ich kann mich nicht an jemand erinnern der es macht.
Ich bin aber gleiche Meinung wie Eglod.
cheers,
Norman
Moin,
dem (#1) ist nicht hinzuzufügen. Da willst Du an der falschen Stelle sparen und wirst es hinterher bitter bereuen. Bei digital kann man es sowieso vergessen, da es zum Kurzschluss führt.
LG Rimbert
dem (#1) ist nicht hinzuzufügen. Da willst Du an der falschen Stelle sparen und wirst es hinterher bitter bereuen. Bei digital kann man es sowieso vergessen, da es zum Kurzschluss führt.
LG Rimbert
Beitrag editiert am 13. 01. 2025 21:00.
Hallo,
da es im Schattenbahnhof nicht auf Effekte ankommt, habe ich die "beliebten" Mtx-Weichen als denkende Weichen "hergerichtet.
Jeder Weiche ist die dazugehörige Weichenstraße zugeordnet, sodass bei einmaliger Tastenbedienung keine falsche Fahrstraße entsteht.
Hier haben die angesteckten Antriebe natürlich ihren Vorteil, selbst wenn sie defekt gehen sollten: Man kann sie einfach wechseln.
Soweit die analoge Welt, aber digital kann man das ja auch machen.
Ob man nun mit Peco unbedingt auch im Sbf fahren muss, ist Geschmackssache.
Der Übergang von Peco im sichtbaren Bereich auf zB Fleiroc ist vorzugsweise mit Pecoverbindern schnell gemacht, wenn man auf der Pecoseite daran denkt, dass das Verbinderteil vom Plasteguss (C55) freigepopelt werden muss UND man auf der anderen Seite genau dort abschneidet (....und anfeilt), wo die "Flexlücke" liegt. Da ist dann keine Vergussmasse und hier lässt sich auch das Gleis verschieben.
Da das Rocogleis zwei auch jederzeit erhältliche, verschiedene Flexgleise (hart/weich) hat, kann man flexibler arbeiten und die Gleise heften, bevor man sie dann anhebt, wegen der Weichen unterfüttert und final anklebt Siehe auch Faden unlängst. Nägel ziehen nicht vergessen
Ich komme ab:
Im Sbf würde ich so bauen wie in den 70igern.
Einfach und solide mit C80 Rocogleis und "denkenden" Mtx-Weichen mit leitendem Herzstück
Gruß Sven
da es im Schattenbahnhof nicht auf Effekte ankommt, habe ich die "beliebten" Mtx-Weichen als denkende Weichen "hergerichtet.
Jeder Weiche ist die dazugehörige Weichenstraße zugeordnet, sodass bei einmaliger Tastenbedienung keine falsche Fahrstraße entsteht.
Hier haben die angesteckten Antriebe natürlich ihren Vorteil, selbst wenn sie defekt gehen sollten: Man kann sie einfach wechseln.
Soweit die analoge Welt, aber digital kann man das ja auch machen.
Ob man nun mit Peco unbedingt auch im Sbf fahren muss, ist Geschmackssache.
Der Übergang von Peco im sichtbaren Bereich auf zB Fleiroc ist vorzugsweise mit Pecoverbindern schnell gemacht, wenn man auf der Pecoseite daran denkt, dass das Verbinderteil vom Plasteguss (C55) freigepopelt werden muss UND man auf der anderen Seite genau dort abschneidet (....und anfeilt), wo die "Flexlücke" liegt. Da ist dann keine Vergussmasse und hier lässt sich auch das Gleis verschieben.
Da das Rocogleis zwei auch jederzeit erhältliche, verschiedene Flexgleise (hart/weich) hat, kann man flexibler arbeiten und die Gleise heften, bevor man sie dann anhebt, wegen der Weichen unterfüttert und final anklebt Siehe auch Faden unlängst. Nägel ziehen nicht vergessen
Ich komme ab:
Im Sbf würde ich so bauen wie in den 70igern.
Einfach und solide mit C80 Rocogleis und "denkenden" Mtx-Weichen mit leitendem Herzstück
Gruß Sven
fipsangeln - 13.01.25 16:02
Hallo Andy,
ich habe in meinem Schattenbahnhof Roco Weichen verbaut, bei denen ich den Antrieb abgeschraubt habe. Die lassen sich problemlos aufschneiden. Bei Mtx-Weichen funktioniert das nur, wenn Du auch das Innenleben ausbaust. In den letzten 11 Jahren hatte ich damit noch keine Probleme.
Gruß Philipp
ich habe in meinem Schattenbahnhof Roco Weichen verbaut, bei denen ich den Antrieb abgeschraubt habe. Die lassen sich problemlos aufschneiden. Bei Mtx-Weichen funktioniert das nur, wenn Du auch das Innenleben ausbaust. In den letzten 11 Jahren hatte ich damit noch keine Probleme.
Gruß Philipp
Michael Peters - 13.01.25 16:37
Hallo,
ich habe ebenso wie Philipp bei den Ausfahrweichen Roco und mtx Weichen verbaut, zusätzlich aber noch Polyesterfolie unter die Stellschwelle gelegt
Gelegentlich machen Einachsvorläufer der Dampfloks Probleme, denen sollte man dann etwas zusätzliches Gewicht oder besseren Andruck verleihen.
Grüße Michael Peters
ich habe ebenso wie Philipp bei den Ausfahrweichen Roco und mtx Weichen verbaut, zusätzlich aber noch Polyesterfolie unter die Stellschwelle gelegt
Gelegentlich machen Einachsvorläufer der Dampfloks Probleme, denen sollte man dann etwas zusätzliches Gewicht oder besseren Andruck verleihen.
Grüße Michael Peters
Hallo Andy,
ich stand vor 2 Jahren vor der gleichen Frage, habe mich der Entscheidung etwas anders genähert. Ich habe 2 Schattenbahnhöfe, die streng in eine Richtung befahren werden, je S-Bhf 4+4 Weichen, Im S-Bhf verwende ich aus Kosten- und Zuverlässigkeitsgründen (Empfehlung eines Kramm-Mitarbeiters) Fleischmann ohne Bettung ex Roco. Die Empfehlung ist nach 2 Jahren Erfahrungen okay.
Ich hatte zwischenzeitlich mit Aufschneiden getestet, hatte aber eine reproduzierbare Entgleisung (die ich heute nicht mehr reproduzieren kann). Dann hatte ich mir überlegt, die Fleischmann 22261/3 bekommt man ab 22 Euro mit Antrieb. Ohne Antrieb bezahlt man für das Pendant ab 14,50 Euro. 2 4-fach Magnetartikeldecoder von Decoderwerk kosten 2 * 30 Euro, die 8-fach-Varianten kosten jeweils 10 Euro Aufpreis. Ich hätte also in Summe 80 Euro sparen können. Da der S-Bhf nur mit kleinen Turnübungen erreichbar ist, bin ich mittlerweile sehr froh, de 80 Euro investiert zu haben. um in Fall der Fälle jede Weiche aus der Ferne steuern zu können. Auch wenn das Aufschneiden eine Alternative ist (in den letzten 2 Jahren hatte ich keine Entgleisungen mehr, wenn ich zu faul bin, alle Weichen zu schalten).
Ciao, Lutz
ich stand vor 2 Jahren vor der gleichen Frage, habe mich der Entscheidung etwas anders genähert. Ich habe 2 Schattenbahnhöfe, die streng in eine Richtung befahren werden, je S-Bhf 4+4 Weichen, Im S-Bhf verwende ich aus Kosten- und Zuverlässigkeitsgründen (Empfehlung eines Kramm-Mitarbeiters) Fleischmann ohne Bettung ex Roco. Die Empfehlung ist nach 2 Jahren Erfahrungen okay.
Ich hatte zwischenzeitlich mit Aufschneiden getestet, hatte aber eine reproduzierbare Entgleisung (die ich heute nicht mehr reproduzieren kann). Dann hatte ich mir überlegt, die Fleischmann 22261/3 bekommt man ab 22 Euro mit Antrieb. Ohne Antrieb bezahlt man für das Pendant ab 14,50 Euro. 2 4-fach Magnetartikeldecoder von Decoderwerk kosten 2 * 30 Euro, die 8-fach-Varianten kosten jeweils 10 Euro Aufpreis. Ich hätte also in Summe 80 Euro sparen können. Da der S-Bhf nur mit kleinen Turnübungen erreichbar ist, bin ich mittlerweile sehr froh, de 80 Euro investiert zu haben. um in Fall der Fälle jede Weiche aus der Ferne steuern zu können. Auch wenn das Aufschneiden eine Alternative ist (in den letzten 2 Jahren hatte ich keine Entgleisungen mehr, wenn ich zu faul bin, alle Weichen zu schalten).
Ciao, Lutz
Hallo Andy,
bei meinen 9 Fleischmann Piccolo Weichen ohne leitendes Herzstück habe ich die Federn ausgebaut. Aufschneiden funktioniert seit 14 Jahren einwandfrei, ohne Probleme bei den Vorläufern.
Viele Grüße
Enrico
bei meinen 9 Fleischmann Piccolo Weichen ohne leitendes Herzstück habe ich die Federn ausgebaut. Aufschneiden funktioniert seit 14 Jahren einwandfrei, ohne Probleme bei den Vorläufern.
Viele Grüße
Enrico
Hallo,
die Idee mit dem Aufschneiden hatte ich damals auch. Funktioniert mit den ehemaligen Roco- (jetzt Fleischmann ohne Bettung) an sich nicht mal schlecht.
Ich habe nur Probleme mit Arnold Traxx und Hobbytrain 189ern. Die haben irgendwie so einen blöden Radstand, dass es da leider häufig zu Unterbrechungen kommt und die Loks auf der Weiche(nstraße) stehen bleiben. Passiert manchmal allerdings auch mit Antrieb. Entgleisungen gibt es beim Aufschneiden keine. Allerdings vergessen die Weichen ab und zu mal in welche Richtung sie zeigen. Zumindest direkt nach einer Kurve ist das erstmal auszuprobieren.
Ich würde es wohl zukünftig so nicht mehr machen.
Liebe Grüße
André
die Idee mit dem Aufschneiden hatte ich damals auch. Funktioniert mit den ehemaligen Roco- (jetzt Fleischmann ohne Bettung) an sich nicht mal schlecht.
Ich habe nur Probleme mit Arnold Traxx und Hobbytrain 189ern. Die haben irgendwie so einen blöden Radstand, dass es da leider häufig zu Unterbrechungen kommt und die Loks auf der Weiche(nstraße) stehen bleiben. Passiert manchmal allerdings auch mit Antrieb. Entgleisungen gibt es beim Aufschneiden keine. Allerdings vergessen die Weichen ab und zu mal in welche Richtung sie zeigen. Zumindest direkt nach einer Kurve ist das erstmal auszuprobieren.
Ich würde es wohl zukünftig so nicht mehr machen.
Liebe Grüße
André
dampfrailfan - 13.01.25 19:55
Hallo,
Und wie kommt dabei der Strom auf die Zungen? Oder bleiben kurze Loks wie eine GFN 38, die nur die drei Kuppelachsen als Stromabnahme haben, einfach stehen? Oder eine Rangierlok?
Ohne leitendes Herzstück schon problematisch und dann noch ohne leitende Zunge?
Grüße Torsten
Und wie kommt dabei der Strom auf die Zungen? Oder bleiben kurze Loks wie eine GFN 38, die nur die drei Kuppelachsen als Stromabnahme haben, einfach stehen? Oder eine Rangierlok?
Ohne leitendes Herzstück schon problematisch und dann noch ohne leitende Zunge?
Grüße Torsten
Hallo,
die Zungen kriegen Strom über die Zungengelenke, auch wenn sie nicht anliegen. Trotzdem ist Aufschneiden eine blöde Idee. Am falschen Ende gespart. Es finden sich immer Loks, die dabei entgleisen.
Gruß Engelbert
die Zungen kriegen Strom über die Zungengelenke, auch wenn sie nicht anliegen. Trotzdem ist Aufschneiden eine blöde Idee. Am falschen Ende gespart. Es finden sich immer Loks, die dabei entgleisen.
Gruß Engelbert
WestfaleMS - 13.01.25 20:12
Hallo zusammen,
ich baue gerade meine Fleischmann Weichen mit Bettung um für Servoantrieb. Dafür baue ich das gesamte Innenleben aus. Danach gibt es eventuell Probleme mit der Stromversorgung der Weichenzunge, vor allem wenn nicht mehr alle Klammern zur Stromversorgung vorhanden sind. Wurden vor vielen Jahren teilweise enfernt für denkende Weichen und sind dann irgendwann verschwunden. Zur Sicherheit habe ich die Weichen nun fest verdrahtet. Somit ist eine Stromversorgung der Weichenzungen gesichert. Selbiges Prinzip will ich auch im Schattenbahnhof bei der Ausfahrt ohne jeglichen Antrieb einsetzen da dieser auch nur in einer Richtung befahren wird.
Gruß FraNk
Die von WestfaleMS zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
ich baue gerade meine Fleischmann Weichen mit Bettung um für Servoantrieb. Dafür baue ich das gesamte Innenleben aus. Danach gibt es eventuell Probleme mit der Stromversorgung der Weichenzunge, vor allem wenn nicht mehr alle Klammern zur Stromversorgung vorhanden sind. Wurden vor vielen Jahren teilweise enfernt für denkende Weichen und sind dann irgendwann verschwunden. Zur Sicherheit habe ich die Weichen nun fest verdrahtet. Somit ist eine Stromversorgung der Weichenzungen gesichert. Selbiges Prinzip will ich auch im Schattenbahnhof bei der Ausfahrt ohne jeglichen Antrieb einsetzen da dieser auch nur in einer Richtung befahren wird.
Gruß FraNk
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Hallo Andy,
Gerade der Schattenbahnhof ist ja etwas, was mehr oder weniger allein laufen sollte und wenig Eingriffe notwendig machen sollte. Ich hatte vor Jahren den gleichen Ansatz. In meinem Schattenbahnhof habe ich in der Ausfahrt Roco Weichen ohne Antrieb gehabt.
Beim Neubau habe ich das komplett geändert, da es hin und wieder Probleme mit Kurzschlüssen bei Vorläufern gab oder Loks einfach auf der Weiche stehengeblieben sind, da der Andruck der Zunge fehlte.
Daher mache ich es inzwischen anders.
Soviel zu meinen Erfahrungen
VG
Thomas
Gerade der Schattenbahnhof ist ja etwas, was mehr oder weniger allein laufen sollte und wenig Eingriffe notwendig machen sollte. Ich hatte vor Jahren den gleichen Ansatz. In meinem Schattenbahnhof habe ich in der Ausfahrt Roco Weichen ohne Antrieb gehabt.
Beim Neubau habe ich das komplett geändert, da es hin und wieder Probleme mit Kurzschlüssen bei Vorläufern gab oder Loks einfach auf der Weiche stehengeblieben sind, da der Andruck der Zunge fehlte.
Daher mache ich es inzwischen anders.
Soviel zu meinen Erfahrungen
VG
Thomas
doc-mueller - 13.01.25 21:28
Ich darf mal aus einem Thread von vor 12 Jahren zitieren:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=692282#aw2
scnr
Christoph
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Hallo
wir hatten das schon öfter, es heißt "auffahren". Aufschneiden ist wenn der Zug von der spitzen Seite her kommt und ein Rad gerät zwischen eigentlich angelegte Flügelschiene und Backenschiene.
Auffahren wird bei der Bahn möglichst nicht gemacht.
cheers
Norman
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=692282#aw2
scnr
Christoph
Matzes-DR-Bahn - 13.01.25 22:49
Hallo,
ich habe in meinen beiden Schattenbahnhöfen Roco Weichen ohne Antrieb verbaut, selbst die Dreiwegeweiche mehrfach. Habe seit über 10 Jahren keinerlei Probleme damit.
Außerdem sind die Handweichen relativ günstig zu erhalten, bzw. waren es damals.
Gruß
Matthias
https://matzes-dr-n-bahn.de.tl/
ich habe in meinen beiden Schattenbahnhöfen Roco Weichen ohne Antrieb verbaut, selbst die Dreiwegeweiche mehrfach. Habe seit über 10 Jahren keinerlei Probleme damit.
Außerdem sind die Handweichen relativ günstig zu erhalten, bzw. waren es damals.
Gruß
Matthias
https://matzes-dr-n-bahn.de.tl/
Moin,
Ok, Asche auf mein Haupt; es heißt wohl richtigerweise Auffahren, nicht Aufschneiden. In der Schweiz soll es aber lt. Wikipedia immer noch Aufschneiden heißen...
Ich habe mal ein bißchen weiter gesucht und herausgefunden, daß es z.B. von Atlas hier in Nordamerika Weichen gibt, die völlig ohne Stelleinrichtung geliefert werden. Man muß dann selber einen händischen, Spulen- oder Motorantrieb anbauen. Diese Weichen wären für mich ideal, da man nichts aus- oder umbauen muß, und eine Feder haben sie auch nicht. Und sie sind bis jetzt die billigsten, die ich gefunden habe
.
Und wie gesagt, liegt die Ausfahrseite des geplanten Schattenbahnhofs an der vorderen Anlagenkante, sodaß ein Eingreifen völlig unproblematisch ist.
Danke für die Antworten; es sieht so aus, daß die Modellbahner geteilter Meinung sind, was meine Anfrage betrifft. Aber damit habe ich kein Problem; im Gegenteil, es ist hilfreich, das gesamte Spektrum der Ansichten zu erfassen.
Gruß,
Andy
Ok, Asche auf mein Haupt; es heißt wohl richtigerweise Auffahren, nicht Aufschneiden. In der Schweiz soll es aber lt. Wikipedia immer noch Aufschneiden heißen...
Ich habe mal ein bißchen weiter gesucht und herausgefunden, daß es z.B. von Atlas hier in Nordamerika Weichen gibt, die völlig ohne Stelleinrichtung geliefert werden. Man muß dann selber einen händischen, Spulen- oder Motorantrieb anbauen. Diese Weichen wären für mich ideal, da man nichts aus- oder umbauen muß, und eine Feder haben sie auch nicht. Und sie sind bis jetzt die billigsten, die ich gefunden habe
Und wie gesagt, liegt die Ausfahrseite des geplanten Schattenbahnhofs an der vorderen Anlagenkante, sodaß ein Eingreifen völlig unproblematisch ist.
Danke für die Antworten; es sieht so aus, daß die Modellbahner geteilter Meinung sind, was meine Anfrage betrifft. Aber damit habe ich kein Problem; im Gegenteil, es ist hilfreich, das gesamte Spektrum der Ansichten zu erfassen.
Gruß,
Andy
Nimmersatt - 14.01.25 09:53
Hallo,
Roco-Weichen ohne Antrieb eignen sich hervorragend zum Auffahren, wenn man nur Ein-Richtungsbetrieb hat. Die Zungen erhalten die elektrische Energie nicht durch den Schienenkontakt, sondern über die Metallplatte unter dem Drehpunkt. Die Zungen dürfen also beliebig 'schlabbern'. Wir nutzen das seit 10 Jahren auf Schauanlagen.
Allerdings sollte man vor Einbau testen, ob das wirklich funktioniert, bei wenigen Exemplaren haben einzelne Zungen keinen Kontakt.
Sehr gut geht es auch bei Tomix: Bei dem Handantrieb beide Metallplättchen entfernen und wieder anstecken.
Viele Grüße
Nimmersatt
Roco-Weichen ohne Antrieb eignen sich hervorragend zum Auffahren, wenn man nur Ein-Richtungsbetrieb hat. Die Zungen erhalten die elektrische Energie nicht durch den Schienenkontakt, sondern über die Metallplatte unter dem Drehpunkt. Die Zungen dürfen also beliebig 'schlabbern'. Wir nutzen das seit 10 Jahren auf Schauanlagen.
Allerdings sollte man vor Einbau testen, ob das wirklich funktioniert, bei wenigen Exemplaren haben einzelne Zungen keinen Kontakt.
Sehr gut geht es auch bei Tomix: Bei dem Handantrieb beide Metallplättchen entfernen und wieder anstecken.
Viele Grüße
Nimmersatt
Zur Aussage: Auffahren wird bei der Bahn möglichst nicht gemacht.
Das kann man so nicht sagen. Ein Beispiel sind die Rückfallweichen (speziell bei Zugkreuzungspunkten eingleisiger Strecken) die bei der Ausfahrt aufgefahren werden und dann in ihre Normallage zurückfallen. Bei der Mariazellerbahn sind sie z. B im Einsatz. Das spart einerseits Antriebe, andererseits ist damit eine Frontalfahrt im Kreuzungspunkt ausgeschlossen.
Ein anderes beispiel sind Straßenbahnen, da werden zusammenführende Weichen praktisch immer aufgefahren.
Nur meine 2 Cent,
ThomasK
Das kann man so nicht sagen. Ein Beispiel sind die Rückfallweichen (speziell bei Zugkreuzungspunkten eingleisiger Strecken) die bei der Ausfahrt aufgefahren werden und dann in ihre Normallage zurückfallen. Bei der Mariazellerbahn sind sie z. B im Einsatz. Das spart einerseits Antriebe, andererseits ist damit eine Frontalfahrt im Kreuzungspunkt ausgeschlossen.
Ein anderes beispiel sind Straßenbahnen, da werden zusammenführende Weichen praktisch immer aufgefahren.
Nur meine 2 Cent,
ThomasK
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: Eglod
Die Empfehlung wäre: Lass das sein. Spur N ist mechanisch ohnhin schon so empfindlich (und das gilt nicht nur für Loks mit irgendwelchen unbeschwerten Vorläuferachsen), dass man niemals ohne Not solche Fallstricke riskieren sollte...
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: enby
Aufschneiden führt immer zu Entgleisungen.
Zitat - Antwort-Nr.: 3 | Name: RJK
dem (#1) ist nicht hinzuzufügen. Da willst Du an der falschen Stelle sparen und wirst es hinterher bitter bereuen
Hallo,
dann behaupte ich mal das Gegenteil. Der Schattenbahnhof meiner alte Anlage war ca, 15 Jahre mit Aufschneiden in Betrieb. Bei mir gab es auch bei Loks mit Vorläufern keine Probleme. Ich hatte die Fleischmann Piccolo Weichen mit Kunststoffherz (und ausgebauten Innenleben) im Einsatz. Bei der aktuell im Bau befindlichen Anlage werden die Fleischmann Piccolo Weichen ebenfalls wieder ohne Antrieb verwendet
Grüße
Markus
Die von MarkusR zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Hallo Andy,
Antriebslose Peco Insulfrog Weichen auf schneiden / auffahren - Stellfeder 'raus und dann es geht problemlos.
In meinen Schabas praktiziere ich das schon ohne Probleme / Entgleisungen seit >15 Jahren (da ich in England wohne fahre ich ausschliesslich auf Peco).
Wenn ich mir allerdings die Preise von Peco Weichen bei Euch in D so ansehe, frage ich mich allerdings, ob Peco Weichen fuer Deinen Zweck die Budget-maessig optimale Loesung sind...
(hier in UK gibt es gebrauchte Peco Insulfrog Weichen schon ab ca £2....) denn wenn Du einmal die Stellfeder entfernt hast....die Dinger wieder "rein zu pfriemeln" sind die Weichen kaum wert - zumal die Peco Insulfrog Weichen ziemlich "billig" konstruiert sind...
Allerdings - auch das muss ich erwaehnen - wuerde ich mich, was die Stromversorgung der Weichenzungen betrifft, nicht unbedingt alleine auf die Peco ("einfach") Konstruktion der Insulfrog Weichen verlassen....
Gruesse
FreddieW
Antriebslose Peco Insulfrog Weichen auf schneiden / auffahren - Stellfeder 'raus und dann es geht problemlos.
In meinen Schabas praktiziere ich das schon ohne Probleme / Entgleisungen seit >15 Jahren (da ich in England wohne fahre ich ausschliesslich auf Peco).
Wenn ich mir allerdings die Preise von Peco Weichen bei Euch in D so ansehe, frage ich mich allerdings, ob Peco Weichen fuer Deinen Zweck die Budget-maessig optimale Loesung sind...
(hier in UK gibt es gebrauchte Peco Insulfrog Weichen schon ab ca £2....) denn wenn Du einmal die Stellfeder entfernt hast....die Dinger wieder "rein zu pfriemeln" sind die Weichen kaum wert - zumal die Peco Insulfrog Weichen ziemlich "billig" konstruiert sind...
Allerdings - auch das muss ich erwaehnen - wuerde ich mich, was die Stromversorgung der Weichenzungen betrifft, nicht unbedingt alleine auf die Peco ("einfach") Konstruktion der Insulfrog Weichen verlassen....
Gruesse
FreddieW
Hallo,
auch aus meiner Erfahrung ist das Auffahren von antriebs- und federlosen Weichen vollkommen unproblematisch. Das habe ich bei meiner vorigen Anlage mit Roco-Weichen im Schattenbahnhof praktiziert, der war gut 10 Jahre in Betrieb. Und mein Fuhrpark ist nicht ohne schwierige Fahrzeuge, Dampf- und Elloks mit führenden Laufachsen, gefedert, ungefedert mit und ohne Rückstellfeder, mit hohen und auch mit niedrigen Spurkränzen. Waren die Weichen ersteinmal richtig eingerichtet, gab es in dem Bereich überhaupt keine Entgleisungen.
"Richtig einrichten" heißt: Bei manchen alten Roco-Weichen lag die Zunge etwas zu tief, so dass die Radseite dann an die Schiene anlief, bei hohen Geschwindigkeiten konnte das dann schon mal zum Herausspringen eines Vorläufers führen. Also musste die Zunge etwas unterfüttert werden, ab da war es dann einfach nur sehr betriebssicher. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Problem der zu tief liegenden Zunge durch das Anstecken eines Antriebes gelöst worden wäre ...
Im Übrigen habe ich auch Roco-Weichen ohne Antrieb mit einem langen Federdraht versehen und als Rückfallweichen verwendet, in einem zweigleisigen Kreuzungsbahnhof und als Eingang zu nur in einer Richtung zu befahrenen Kehrschleifen. Auch da ist nie etwas entgleist.
Soviel zu meinen Erfahrungen.
Viele Grüße,
Udo.
auch aus meiner Erfahrung ist das Auffahren von antriebs- und federlosen Weichen vollkommen unproblematisch. Das habe ich bei meiner vorigen Anlage mit Roco-Weichen im Schattenbahnhof praktiziert, der war gut 10 Jahre in Betrieb. Und mein Fuhrpark ist nicht ohne schwierige Fahrzeuge, Dampf- und Elloks mit führenden Laufachsen, gefedert, ungefedert mit und ohne Rückstellfeder, mit hohen und auch mit niedrigen Spurkränzen. Waren die Weichen ersteinmal richtig eingerichtet, gab es in dem Bereich überhaupt keine Entgleisungen.
"Richtig einrichten" heißt: Bei manchen alten Roco-Weichen lag die Zunge etwas zu tief, so dass die Radseite dann an die Schiene anlief, bei hohen Geschwindigkeiten konnte das dann schon mal zum Herausspringen eines Vorläufers führen. Also musste die Zunge etwas unterfüttert werden, ab da war es dann einfach nur sehr betriebssicher. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Problem der zu tief liegenden Zunge durch das Anstecken eines Antriebes gelöst worden wäre ...
Im Übrigen habe ich auch Roco-Weichen ohne Antrieb mit einem langen Federdraht versehen und als Rückfallweichen verwendet, in einem zweigleisigen Kreuzungsbahnhof und als Eingang zu nur in einer Richtung zu befahrenen Kehrschleifen. Auch da ist nie etwas entgleist.
Soviel zu meinen Erfahrungen.
Viele Grüße,
Udo.
Moin Freddie,
Danke für Deine Information zu Peco Weichen. Allerdings wohne ich in Kanada, wo Peco aber auch etwas teurer als bei Dir ist, weshalb ich auf Atlas gestossen bin. Gebrauchte Peco waren noch nicht auf meinem Radarschirm...
Gruß,
Andy
Danke für Deine Information zu Peco Weichen. Allerdings wohne ich in Kanada, wo Peco aber auch etwas teurer als bei Dir ist, weshalb ich auf Atlas gestossen bin. Gebrauchte Peco waren noch nicht auf meinem Radarschirm...
Gruß,
Andy
Klaus Lübbe - 14.01.25 22:51
Meine Schattenbahnhöfe werden seit über 30 Jahren im Einrichtungsbetrieb gefahren.
Einfahrt Roco mit Antrieb, Ausfahrt Roco ohne Antrieb. Bis auf Köf2 keine Probleme.
Zu beachten ist, dass im Schattenbahnhof keine Kriechgeschwindigkeiten gefahren werden und die Kunststoffherzstücke mühelos überfahren werden.
Würde es bei einer Neuanlage genauso machen.
Gruß
Klaus
Einfahrt Roco mit Antrieb, Ausfahrt Roco ohne Antrieb. Bis auf Köf2 keine Probleme.
Zu beachten ist, dass im Schattenbahnhof keine Kriechgeschwindigkeiten gefahren werden und die Kunststoffherzstücke mühelos überfahren werden.
Würde es bei einer Neuanlage genauso machen.
Gruß
Klaus
Hallo zusammen,
und so sieht das Auffahren mit BR 86 1333 bei einem Trafotransport ab Minute 4 aus:
https://www.youtube.com/watch?v=QDx2C4-utPY
Grüße
Eberhard
und so sieht das Auffahren mit BR 86 1333 bei einem Trafotransport ab Minute 4 aus:
https://www.youtube.com/watch?v=QDx2C4-utPY
Grüße
Eberhard
Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: MarkusR
Zitat - Antwort-Nr.: 2 | Name: enby
Aufschneiden führt immer zu Entgleisungen.
dann behaupte ich mal das Gegenteil.
Hi,
enby hat schon recht - in seinem Posting unterscheidet er ja zwischen Aufschneiden und Auffahren, welches 2 grundverschiedene Dinge sind:
Bei ersterem wird die Weiche spitz befahren und ein Spurkranz gerät zwischen Zungen- und Backenschiene, was eben eine Entgleisung bewirkt.
Auffahren = Weiche wird stumpf befahren und die Zungenschiene in die "richtige" Lage gedrückt.
LG Didi
Hallo,
in dem von Eberhard in #24 verlinkten Video ist aber eine Rückfallweiche (erkennbar an der orangen Weichenlaterne) zu sehen; die ist für das Auffahren entsprechen ausgerüstet. Und nach dem Auffahren fällt sie wieder in die vorherige Lage zurück.
Fährt man eine "normale" Weiche auf, ist in den meisten Fällen was kaputt, vor allem an der Verriegelung/Verschluß. Es gibt zwar Weichen, die das überstehen, aber auch diese sollen nach einem Auffahren überprüft werden.
Viele Grüße
Michael
in dem von Eberhard in #24 verlinkten Video ist aber eine Rückfallweiche (erkennbar an der orangen Weichenlaterne) zu sehen; die ist für das Auffahren entsprechen ausgerüstet. Und nach dem Auffahren fällt sie wieder in die vorherige Lage zurück.
Fährt man eine "normale" Weiche auf, ist in den meisten Fällen was kaputt, vor allem an der Verriegelung/Verschluß. Es gibt zwar Weichen, die das überstehen, aber auch diese sollen nach einem Auffahren überprüft werden.
Viele Grüße
Michael
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