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THEMA: Erzseilbahn
THEMA: Erzseilbahn
holgito - 09.01.25 22:41
Guten Abend,
Hat jemand von euch eine Erzseilbahn/Seillorenbahn installiert oder hat Überlegungen dazu?
Das Bergwerk Büchenberg im Harz hatte so eine Förderstrecke zum Erzbunker in Minsleben.
Durch eine Kehrschleife ( Regelspur) konnte der Erzbunker angefahren die Erzwagen beladen und weiter transportiert werden.
Sicherlich ein Interessantes Gleisbild .
Gruß Holger
https://th.bing.com/th/id/OIP.zLTig_XD0kXZ8tKpY...amp;dpr=1,6&rs=1
Hat jemand von euch eine Erzseilbahn/Seillorenbahn installiert oder hat Überlegungen dazu?
Das Bergwerk Büchenberg im Harz hatte so eine Förderstrecke zum Erzbunker in Minsleben.
Durch eine Kehrschleife ( Regelspur) konnte der Erzbunker angefahren die Erzwagen beladen und weiter transportiert werden.
Sicherlich ein Interessantes Gleisbild .
Gruß Holger
https://th.bing.com/th/id/OIP.zLTig_XD0kXZ8tKpY...amp;dpr=1,6&rs=1
Beitrag editiert am 09. 01. 2025 22:51.
Hallo Holger
Als gebürtiger Halberstädter kenn ich natürlich die Gegebenheiten der Seilbahn vom Bergwerk "Büchenberg". War selber im Schaubergwerk und hab mir alles vor Ort angesehen.
Zu DDR-Zeiten gab es hier auch ein Restaurant, dass immer gut besucht war.
Zurück zur Seibahn...
Das Hauptproblem bei der Umsetzung werden wohl die Stützrollen sein.
Die Loren könnte man als Ersatzteil für die "Eisengießerei" bei Faller bestellen. Die Nummer für den Spritzling kann ich später nachreichen.
Die Masten könnte man zum einen aus Turmmasten der Oberleitung bauen oder, wenn man ganz viel Geduld hat aus Pappe selbst zaubern.
Wie gesagt, die Rollen wären das Hauptproblem, da die Loren bei der Faller-Lösung spätestens an der ersten Rolle hängen bleiben.
Eine Lösung könnte ein Gegengewicht an jeder Lore sein, die das Gleichgewicht der nach außen ausladenden Lore hält.
Die Skizze ist kein Meisterwerk aber ich denke das Prinzip ist erkennbar.
Gruß Mike
Die von schilly03 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Als gebürtiger Halberstädter kenn ich natürlich die Gegebenheiten der Seilbahn vom Bergwerk "Büchenberg". War selber im Schaubergwerk und hab mir alles vor Ort angesehen.
Zu DDR-Zeiten gab es hier auch ein Restaurant, dass immer gut besucht war.
Zurück zur Seibahn...
Das Hauptproblem bei der Umsetzung werden wohl die Stützrollen sein.
Die Loren könnte man als Ersatzteil für die "Eisengießerei" bei Faller bestellen. Die Nummer für den Spritzling kann ich später nachreichen.
Die Masten könnte man zum einen aus Turmmasten der Oberleitung bauen oder, wenn man ganz viel Geduld hat aus Pappe selbst zaubern.
Wie gesagt, die Rollen wären das Hauptproblem, da die Loren bei der Faller-Lösung spätestens an der ersten Rolle hängen bleiben.
Eine Lösung könnte ein Gegengewicht an jeder Lore sein, die das Gleichgewicht der nach außen ausladenden Lore hält.
Die Skizze ist kein Meisterwerk aber ich denke das Prinzip ist erkennbar.
Gruß Mike
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https://www.bing.com/ck/a?!&&p=46347f3a...MjUwOTc1MQ&ntb=1
Vielleich könnte man auch diese Seilbahn Umbau ? Die Loren dann im 3D Druck herstellen oder ein Fertigprodukt
verwenden . Die Lorenbefestigung wahrscheinlich beidseitig ausführen und die Loren mit Blei auflasten damit diese besser am Tragseil hängen.
Gruß Holger
Vielleich könnte man auch diese Seilbahn Umbau ? Die Loren dann im 3D Druck herstellen oder ein Fertigprodukt
verwenden . Die Lorenbefestigung wahrscheinlich beidseitig ausführen und die Loren mit Blei auflasten damit diese besser am Tragseil hängen.
Gruß Holger
Hallo Holger
Das von dir verlinkte Modell scheint so konzipiert zu sein, dass nach jedem Mast das Zugseil einen leichten Knick nach oben macht. Für eine Personenseilbahn a la Thale mag das Prinzip passen, da hier ja Höhenmeter
überwunden werden müssen.
Bei einer Lastenseilbahn hingegen, gerade in diesem Fall, muss Strecke gemacht werden. Dafür benötigt man Stützmasten.
Allerdings kenne ich deine Modelltopografie nicht. Ich ging jetzt vom Original aus.
Gruß Mike
Das von dir verlinkte Modell scheint so konzipiert zu sein, dass nach jedem Mast das Zugseil einen leichten Knick nach oben macht. Für eine Personenseilbahn a la Thale mag das Prinzip passen, da hier ja Höhenmeter
überwunden werden müssen.
Bei einer Lastenseilbahn hingegen, gerade in diesem Fall, muss Strecke gemacht werden. Dafür benötigt man Stützmasten.
Allerdings kenne ich deine Modelltopografie nicht. Ich ging jetzt vom Original aus.
Gruß Mike
Hallo Holger,
das, was mich bei solchen Anlagen immer stört, ist, dass die einzelnen Transportelemente genauso beladen vom Ziel wieder wegfahrwen, wie sie hingefahren sind...
Es gab mal vor langer Zeit in einer Zeitung (MIBA?) die Überlegung, zwei solcher Seilbahnsysteme nebeneinander zu betreiben, einmal voll und einmal leer. Die Idee war, diese quasi um 90° gekippt zu betreiben, so dass also an Station "Start" die vollen Elemente nicht sichtbar von unten hochkamen im sichtbaren Bereich zu Station "Ziel" fuhren und sich dort unsichtbar nach unten in die Schattenwelt bewegten und dort zurück zu "Start" fuhren. Die leeren Elemente kamen folglich bei "Ziel" nach oben, fuhren sichtbar zu "Start" und dort im Untergrund wieder zurück.
Sowas ist sicher viel Aufwand, aber es ergibt dann einen sinnvollen Ablauf...
Wichtig ist, dass die "Fahrzeuge" Gewicht aufweisen und schwer sind, ausserdem sollte das Seil geflochten und nicht gedreht sein (könnte z.B. ein dünnes "Vorfach" aus dem Anglerbereich sein). Bei großen Umlenkrädern ließen sich dann kurze U-förmige "Seilklemmen" (5mm?) mit beweglichen Trägen nach unten vorbildähnlich formen. Durch die Trägerform und das Gewicht sollten die Fahrzeuge dann exakt nach unten hängen. Die Umlenkräder müssten allerdings so weit schräg stehen, dass die Fahrzeuge bei der vertikalen Bewegung nicht im Seil hängenbleiben können.
Ist nicht so einfach...
Viele Grüße
Michael
das, was mich bei solchen Anlagen immer stört, ist, dass die einzelnen Transportelemente genauso beladen vom Ziel wieder wegfahrwen, wie sie hingefahren sind...
Es gab mal vor langer Zeit in einer Zeitung (MIBA?) die Überlegung, zwei solcher Seilbahnsysteme nebeneinander zu betreiben, einmal voll und einmal leer. Die Idee war, diese quasi um 90° gekippt zu betreiben, so dass also an Station "Start" die vollen Elemente nicht sichtbar von unten hochkamen im sichtbaren Bereich zu Station "Ziel" fuhren und sich dort unsichtbar nach unten in die Schattenwelt bewegten und dort zurück zu "Start" fuhren. Die leeren Elemente kamen folglich bei "Ziel" nach oben, fuhren sichtbar zu "Start" und dort im Untergrund wieder zurück.
Sowas ist sicher viel Aufwand, aber es ergibt dann einen sinnvollen Ablauf...
Wichtig ist, dass die "Fahrzeuge" Gewicht aufweisen und schwer sind, ausserdem sollte das Seil geflochten und nicht gedreht sein (könnte z.B. ein dünnes "Vorfach" aus dem Anglerbereich sein). Bei großen Umlenkrädern ließen sich dann kurze U-förmige "Seilklemmen" (5mm?) mit beweglichen Trägen nach unten vorbildähnlich formen. Durch die Trägerform und das Gewicht sollten die Fahrzeuge dann exakt nach unten hängen. Die Umlenkräder müssten allerdings so weit schräg stehen, dass die Fahrzeuge bei der vertikalen Bewegung nicht im Seil hängenbleiben können.
Ist nicht so einfach...
Viele Grüße
Michael
Hallo Michael,
deine Idee ist hoch innovativ . Vielleicht kann man die Darstellung be /nicht beladen
den Betrachter überlassen um die Technische Ausführung einfacher zu realisieren und
Seilrollenscheiben durch eine Gleitführung ersetzen . Das Typische durchhängen der Loren ist
dadurch nicht möglich.
Gruß Holger
deine Idee ist hoch innovativ . Vielleicht kann man die Darstellung be /nicht beladen
den Betrachter überlassen um die Technische Ausführung einfacher zu realisieren und
Seilrollenscheiben durch eine Gleitführung ersetzen . Das Typische durchhängen der Loren ist
dadurch nicht möglich.
Gruß Holger
Hallo Michael
Der Arbeitsaufwand bei der geteilten Ausführung beschränkt sich lediglich auf den doppelten Antrieb und Umlenkung. Alles andere muss so oder so vorhanden sein.
Wobei ich bei genauer Betrachtung auch diese Variante vorziehen würde.
Es könnte sogar in der Hinsicht von Vorteil sein, dass der jeweils rückführende Strang durch das Eigengewicht den sichtbaren Teil strafft.
Das ist aber nur meine Vermutung, ob das zutrifft müsste man austesten.
Gruß Mike
Der Arbeitsaufwand bei der geteilten Ausführung beschränkt sich lediglich auf den doppelten Antrieb und Umlenkung. Alles andere muss so oder so vorhanden sein.
Wobei ich bei genauer Betrachtung auch diese Variante vorziehen würde.
Es könnte sogar in der Hinsicht von Vorteil sein, dass der jeweils rückführende Strang durch das Eigengewicht den sichtbaren Teil strafft.
Das ist aber nur meine Vermutung, ob das zutrifft müsste man austesten.
Gruß Mike
Ilmebahner - 12.01.25 17:35
Hallo Holger,
Ich habe hier noch was gefunden
https://www.harzair.com/touren/seilbahn-buchenberg/
Gruß
Holger
Ich habe hier noch was gefunden
https://www.harzair.com/touren/seilbahn-buchenberg/
Gruß
Holger
Hallo,
auf den Bildern ist gut die Topografie ,Masten und Loren zu erkennen .
Die Seilbahn führt durch ein breites Tal.
Das Gebäude Entladestelle/ Erzbunker kenne ich noch nicht .
Vielleicht existiert der ganze Komplex nicht mehr .
Einige Bauteile der Brawa Seilbahn könnten übernommen werden.
Das wäre die einfachste Variante .
Gruß Holger
auf den Bildern ist gut die Topografie ,Masten und Loren zu erkennen .
Die Seilbahn führt durch ein breites Tal.
Das Gebäude Entladestelle/ Erzbunker kenne ich noch nicht .
Vielleicht existiert der ganze Komplex nicht mehr .
Einige Bauteile der Brawa Seilbahn könnten übernommen werden.
Das wäre die einfachste Variante .
Gruß Holger
Hallo Zusammen
Der Erzbunker in Minsleben wurde wohl im Zuge der Demontage der Seilbahn in den 70-ern gesprengt.
Allerdings sind die vorhandenen Fotos recht aufschlussreich.
Etwas Pappe, die Faller-Kohlenmine 222205 und der Grundstock für eine dem Original nahekommende Modellumsetzung wäre gesetzt.
Der gemauerte Teil könnte auch gut den nach unten/oben laufenden Strang verbergen. Lediglich im hochgelegenen Holzaufbau müssten dann noch Umlenkrollen verbaut werden, die die Lorenbahn in den Bunker leiten. Hier wird die linke/ innere Rolle eine modellbauerische Herausforderung. Man könnte aber dieses Problem der Einfachheit halber umgehen, wenn man den Holzanbau nicht an der Gieblseite, sondern seitlich in den Bunker münden lässt.
Gruß Mike
Der Erzbunker in Minsleben wurde wohl im Zuge der Demontage der Seilbahn in den 70-ern gesprengt.
Allerdings sind die vorhandenen Fotos recht aufschlussreich.
Etwas Pappe, die Faller-Kohlenmine 222205 und der Grundstock für eine dem Original nahekommende Modellumsetzung wäre gesetzt.
Der gemauerte Teil könnte auch gut den nach unten/oben laufenden Strang verbergen. Lediglich im hochgelegenen Holzaufbau müssten dann noch Umlenkrollen verbaut werden, die die Lorenbahn in den Bunker leiten. Hier wird die linke/ innere Rolle eine modellbauerische Herausforderung. Man könnte aber dieses Problem der Einfachheit halber umgehen, wenn man den Holzanbau nicht an der Gieblseite, sondern seitlich in den Bunker münden lässt.
Gruß Mike
spur.n.bahner - 13.01.25 06:59
Moin zusammen,
wenn ich mich richtig erinnere, hatte Stefan Petri sogar mal eine Lorenbahn im Angebot. Ich hatte auch schon nach so etwas gesucht.Vielleicht er so etwas ja noch einmal auflegen.
Gruß
Jürgen
wenn ich mich richtig erinnere, hatte Stefan Petri sogar mal eine Lorenbahn im Angebot. Ich hatte auch schon nach so etwas gesucht.Vielleicht er so etwas ja noch einmal auflegen.
Gruß
Jürgen
Nimmersatt - 13.01.25 09:38
Hallo,
hier noch mal ein Originalfoto, allerdings Kohlenseilbahn auf Spitzbergen. Hier kann man den technischen Aufbau mit Trag- und Zugseil beim Original sehen.
Viele Grüße
Nimmersatt
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hier noch mal ein Originalfoto, allerdings Kohlenseilbahn auf Spitzbergen. Hier kann man den technischen Aufbau mit Trag- und Zugseil beim Original sehen.
Viele Grüße
Nimmersatt
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