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THEMA: Steuerwagen mit Wechsellicht ausrüsten
allen erst mal ein frohes, neues Jahr und auch in diesem Jahr viel Erfolg beim Basteln an den Anlagen.
Ich habe einen Satz FLM Silberlinge mit Steuerwagen kaufen können und möchte letzteren mit einem rot/weißen Wechsellicht ausrüsten. Die Lampen sind bereits entfernt, durch 3mm LED erstzt und ich gehe mal davon aus, dass ich das ohne einen Funktionsdecoder nicht umsetzen kann. Ich bin nicht sicher, aber vermute mal, dass der Decoder im Steuerwagen die gleiche Adresse wie die Zuglok haben muss.
Das hat natürlich zur Folge, dass ich nicht ohne weiteres eine andere Lok vorspannen kann?!
Das zur grundsätzlichen Frage, nun aber zum Umbau selbst: Fleischmann hatte jeweils eine weiße und eine rote Glühlampe verbaut was im analogen Betrieb Sinn macht, da sie bei Umpolung bzw. Wechsel der Fahrtrichtung mal die eine und mal die andere Lampe ansteuert. Kann man das auch mit einer roten und einer weißen 3mm LED so machen, oder sollte man gleich auf zwei 2Farb-LED rot/weiß umstellen?
Letztendlich sind die vorhandenen Lichtleiter so konzipiert, dass beim Steuerwagen-Einsatz (Fahrtrichtung vorwärts) die weiße LED leuchtet und auch das Licht zum oberen Stirnlicht geführt wird. Bei einer 2-Farb LED hätte das u.U. den Effekt, dass auch das obere Stirnlicht rot leuchten würde (unschön).
Wie habt ihr das gelöst oder wieder verworfen?
Gruß
Freddie
Ich würde Dir die Lösung mit je einer weißen und roten LED empfehlen.
Es ist richtig: Die LED's werden mit einem Funktionsdecoder gesteuert. Für die Adreß-Programmierung gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder Du gibst dem Zug die Adresse einer Lok. Wenn Du eine andere Lok vorspannst, änderst Du die Adresse.
Oder Du gibst dem Steuerwagen eine eigene Adresse. Dann müßtest Du in Deiner Zentrale oder Deinem Handregler jeweils eine Doppeltraktion aus Lok und Wendezug bilden.
Herzliche Grüße
Elmar
Vorwiderstände nicht vergessen!
Grüße, Peter W
schau mal bei railroad24.com, die haben eine nette Innenbeleuchtung mit Decoder. Mit denen habe ich meine Silberlinge umgerüstet. Und die haben sogar eine Anschlussmöglichkeit für die Stirn LED des Steuerwagen. Einzig Leitung der roten Rückleuchten musst Du durch den kompletten Wagen zurückführen. Funktioniert tadellos und für den Preis unschlagbar.
Das Problem des Lokwechsel löst das natürlich nicht, das müsstet Du jedesmals nachziehen
Gruß
Detlef
auch dir ein frohes neues Jahr.
Letztes Jahr (!) hatte ich 2 alte Steuerwagen mit Funktionsdecoder (Train-o-matic) und LED ausgerüstet. Die Birnchen habe ich 1:1 gegen LEDs mit der entsprechenden Farbe weis (warmweis) und rot ausgetauscht, also 2 getrennte LEDs. Als Vorwiderstand hatte ich 1000 Ohm (1Kiloohm) benutzt. Die Steuerwagen sind bei mir in der Regel immer einer Lok fest zugeordnet und haben somit die gleiche Adresse. Wichtig ist, die LEDs nicht an den vorgesehenen Anschlüsse des Funktionsdecoders anzuschließen, sondern zu vertauschen, damit bei z.B. Vorwärtsfahrt der Lok die Schlusslichter des Steuerwagens in rot brennen. Alternativ kann man aber auch die CV im Decoder ändern.
LG Scotty
Herzlich, Lothar
die passen nicht in die zwei Lampenaufnahmen. Der Lichtleiter ist so ausgelegt, dass die Kammer für die weiße Birne auch das obere Spitzenlicht und die Zugzielanzeige ausleuchtet.
Zweifarbige LEDs rot/weiß gibt es, mit unterschiedlichen Schaltungen (2pol. Antiparallel, 3pol. Common Cathode, 3pol. Common Anode). Braucht man hier nicht.
Grüße, Peter W
ich habe es mit meiner Methode der LED-Erstzlampen gelöst, Demontieren und aufbohren wollte ich den Lampenträger nicht.
Grüße Michael Peters
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Detlef (#3), der Tip mit der Innenbeleuchtung mit Decoder von railroad24.com ist ja hoch spannend. Nach sowas suche ich schon länger. Aber: Die Wagen haben innen einen Metallbügel, an den die FLM-Beleuchtung angeschraubt ist. Der trifft beim Umbau dann auf die Bestückungsseite der Innenbeleuchtung, Anschrauben geht also nicht. Wie hast Du die Platine im Wagen befestigt?
Grüßle
Ralf
Wenn Du Dich auch für Innenbeleuchtung interessierst, dann schau Dir mal diese an: https://www.austrodaimlermodell.at/index.php?s...;detail=1&farbe= Die ist genau auf die Wagen mit Fleischmann-Bügel zugeschnitten. Ich finde die geradezu ideal. Die Wagen bekommen ein sehr gleichmäßiges Licht. Beim Steuerwagen muß man evtl. am Führerstandsende ein wenig abschneiden.
Herzliche Grüße
Elmar
also die Platine für die Beleuchtung ist noch im Steuerwagen verbaut. An ihr habe ich den LED Stripe angeklebt und vorher die Leiterbahnen entsprechend aufgetrennt. Am Stripe ist bereits ein Widerstand angelötet (ich meine 22kOhm), zu den LED, die momentan noch weiß sind, ist ein weiterer Widerstand mit 4,7 kOhm verbaut, Da ich nur relativ kleine Elkos verbaut habe waren beide Widerstände wichtig um Spannungsunterbrechungen und das damit verbundene Flackern zu vermeiden.
@ Michael Peters: ich kenne deine umgebauten MS 2,8 LED Lampen ja. Ich habe das mal versucht und bin wirklich kläglich gescheitert, daher habe ich mich für das Aufbohren entschieden.
Danke für Eure Antworten und Ideen, ich weiß jetzt, dass ich es mit zwei LED und Funktionsdecoder realisieren werde. Ich bin sogar der Meinung, dass hier noch einer liegt. Falls nicht, habe ich noch einen nicht mehr genutzten Kühn N025 liegen den ich sowieso nicht mehr als Lokdecoder einbauen werde.
Welche Lok würde am besten als Zugpferd aussehen? Ich hätte eine V160, mehrere 216/218 und eine V200 mit seitlicher Beschriftung. Glaube aber, dass die Silberlinge nach Einführung der EDV Nummern kamen womit die V - Loks automatisch ausscheiden würden?
Gruß
Freddie
Alle Loks passen zu den Silberlingen. Das waren "Brot- und Butter"-Fahrzeuge, über all zu sehen und von so ziemlich allen Lokbaureihen gezogen. Die V160/216 geht auf jeden Fall, die anderen auch. Besonders interessant: Die Sandwich-Züge in der Gegend von Lübeck mit einer V200 mittendrin.
Die ersten Silberlinge kamen übrigens kamen 1959 auf's Gleis, also weit vor der Umstellung des Nummernschemas (Quelle "n-Wagen" bei Wikipedia). Und ob V160 oder 216, da wäre ich nicht so streng. Es gab immer Übergangszeiten, wo die Beschriftungen nicht einheitlich waren: So ein großer Laden wie die Bundesbahn kann nicht alle Fahrzeuge über Nacht umnummerieren.
Grüßle
Ralf
Ich meinte, irgendwo gelesen zu haben, daß die Silberlinge erst in den 70ern auf die Schiene kamen. Wieder was gelernt.
Danke und Gruß
Freddie
Es gibt ja auch noch Beleuchtungseinheiten mit Decoder von ESU. Ich habe zwei von denne, aber habe sie leider nicht mit DCC-EX zum funktionieren gebracht. Bei Gelegenheit mache ich da mal einen eigenen Fred (thread) auf.
VIele Grüße
Volker
bei V200 nur V200.0, denn die .1 hatte keine Wendezugsteuerung.
Wer mit RocRail steuert, der kann die Züge definieren und logisch mit den Loks kuppeln. Adresse ist dann egal.
Viele grüße, Andreas
…. das (#14) geht auch mit iTrain und sicherlich jedem anderen der üblichen Steuersysteme.
Grüßle
Ralf
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wer mit RocRail steuert, der kann die Züge definieren und logisch mit den Loks kuppeln. Adresse ist dann egal.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
das (#14) geht auch mit iTrain und sicherlich jedem anderen der üblichen Steuersysteme.
Hallo, ich nutze weder das eine noch das andere System. Ich steuere händisch mit z21 und 3 MMäusen.
Gruß
Freddie
Mein Decoder, ein FDR 3 Basic von TAMS, sagt mir (wie jeder Lokdecoder auch): Schiene rechts (rot) und Schiene links (schwarz). Im Prinzip ist das ja klar, aber ich frage mich: wenn der Steuerwagen geschoben oder wenn er gezogen wird?
Da wir im Digitalbetrieb keine Gleichspannung haben müßte das doch eigentlich egal sein, oder bin ich ganz auf dem falschen Dampfer?
Gruß
Freddie
Jup, Du liegst richtig: Das ist völlig egal.
Grüßle
Ral
kommen wir nun zur dümmsten Frage des Tages: schaltet der Decoder ein + oder ein - auf die gelbe, bzw weiße Leitung oder anders: muss die Kathode oder die Anode gegen die Fahrzeugmasse gelegt werden?
Bei einer Lok kam diese Frage bisher nicht auf, zumindest für mich nicht.
Freddie
verstärkte Ausgänge schalten gegen GND (Gegenpol: V+/ZVS), und unverstärkte gegen VCC (Gegenpol: GND).
Grüße, Peter W
ob der Funktionsdecoder einen verstärkten Ausgang hat weiß ich nicht. Gehen wir mal von unverstärkten aus und da ist jeweils das weiße und gelbe Kabel angelötet: was ist jetzt VCC ? Verstehe ich das richtig, dass aus dem Decoder quasi der Pluspol für die LED kommt und demzufolge die Kathoder der LED an GND muss?
Ich könnte das so lange ausprobieren bis die LED leuchten, aber ich wollte sicherheitshalber hier nachfragen.
Gruß
Freddie
ohne den Tams Decoder zu kennen, die Kathode der LeD kommt an Gelb und Weiß.
Die Anode an Blau oder Gleis. Widerstand nicht vergessen!
Sollte auch in der Produktbeschreibung zu finden sein.
Mit freundlichem Gruß Stefan
mit der Aussage kann ich arbeiten. Danke. Und nein, die Widerstände vergesse ich nicht.
Danke und Gruß
Freddie
Der Pluspol kommt von Blau und wenn man kein blaues Kabel hat kommt der auch wieder in der Fahrtrichtung in der das Licht an sein soll an die rechte Schiene.
Grüße,
Harald.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
... schaltet der Decoder ein + oder ein - auf die gelbe, bzw weiße Leitung oder anders: muss die Kathode oder die Anode gegen die Fahrzeugmasse gelegt werden? ...
das steht doch in der Anleitung zum FDR 3 Basic https://tams-online.de/WebRoot/Store11/Shops/6...c-3_Anleitung_DE.pdf auf Seite 20 sogar mit Diagramm auf S. 19:
"Anschluss von LEDs an die Funktionsausgänge - Die Funktionsausgänge schalten gegen Decodermasse. Daher müssen
Sie die Kathoden (-) der LEDs an die Ausgänge und die Anoden (+) an den Rückleiter für alle Funktionen (RL) anschließen."
Es sind Vorwiderstände erforderlich.
Für Platinen mit Funktionsdecodern (ich verwende die von ESU, 50708 und 50709) habe ich in den Fleischmannwaggons am Bügel für die Innenbeleuchtung die Basis, die mit dem Drehgestell verschraubt wird, abgebrochen und nur diese verwendet. Da an ihr Litzen nicht gut zu verlöten sind, um den Decoder anzuschließen, habe ich unter die Bügel beim Verschrauben Drahtösen mitverschraubt, an denen die Litzen zum Decoder verlötet sind. Die Lichtleisten habe ich mit doppelseitigem Powerklebeband auf der Inneneinrichtung befestigt. Bilder im Anhang ...
Gruß Ulrich
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ich nehme an, Du weißt aber schon dass die Bügel gleichzeitig der Ballast sind?
Grüße, Peter W.
da die Lichtplatine auch einiges wiegt, habe ich insgesamt nicht den Eindruck, dass die Waggons zu leicht wären.
Zur Pufferung habe ich zusätzlich noch einen 0,22F-Goldcap an die Lichtleiste angeschlossen.
Gruß Ulrich
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: Freddie
Schiene rechts (rot) und Schiene links (schwarz). Im Prinzip ist das ja klar, aber ich frage mich: wenn der Steuerwagen geschoben oder wenn er gezogen wird?
Beim Steuerwagen ist "Steuerstand voraus" = "Rückwärts".
Daher: Weißes Licht an gelbes Kabel
Rotes Schlusslicht an weißes Kabel.
Irgendwie bekomme ich keine LED zum leuchten. Auch das tauschen eines LED Anschlusses brachte kein Ergebnis. Also wollte ich den Rückleiter des Decoders nutzen. Aber Huch, der Decoder hat auf der Unterseite ganz andere Lötpads.
Ich stelle mal ein Bild vom Decoder ein. Offenbar ist es gar kein Fdr3-basic.
Ich bin gerade etwas irritiert.
Freddie
Geht vom Handy aus nicht. Kommt dann vom PC aus
In der TAMS Anleitung steht, dass man für LED Betrieb den Rückleiter verwenden soll...
Wo ist der denn ???
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das sieht eher wie ein verstümmelter FD-R Basic 2 aus (der Käfer ober rechts fehlt):
https://www.eisenbahnvogler.de/tams-elektronik-...er-fd-r-basic-2.html
Gruß
Kai
der ist es tatsächlich. In der Netzsuche nach TAMS Funktionsdecoder wurde immer nur der FD-R 3 ausgeworfen. Da das gute Stück ohne jegliche Anleitung in einem meiner Schübe lag, war die Zuordnung für mich nicht möglich.
Gut, die Anschlüsse habe ich alle, wie in der Anleitung vorgesehen, ausgeführt, trotzdem leuchtet keine LED. Am Decodereingang liegt die Gleisspannung an, das habe ich vorhin noch nachgemessen. Der Decoder war bisher nicht in Gebrauch, ich schließe einen Defekt eigentlich aus
Die Adressvergabe habe ich per CV-Programmierung und auch mit der POM Programmierung versucht, eine Rückmeldung bekomme ich natürlich nicht.
Ich habe erst einmal alles wieder zurück gebaut und der Steuerwagen fährt weiter ohne Licht/Rücklicht.....
Dank an alle, die helfen wollten. Ich weiß, wie schwer so etwas aus der Ferne ist - hat man doch selten eine Glaskugel auf dem Tisch.
Gruß
Freddie
ich habe mich vor ein paar Monaten mal diesem Projekt gewidmet.
Habe das wie in meinem Beitrag beschrieben umgesetzt. Als Ersatz für die alten Birnchen kamen zylindrische LED zum Einsatz.
Schau doch einfach mal rein, vielleicht hilft Dir das ein bisschen weiter.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1356581
Gruß, Jörg
ich glaube, den "Fehler" gefunden zu haben. Laut Beschreibung sollte zum Programmieren ein Verbraucher mit mindestens 100mA am Decoder angeschlossen sein. Nun stellt sich mir die Frage: reicht eine MS2.8 Glühlampe für den Vorgang aus?
Ich würde dann die LEDs erst einmal wieder ablöten und durch Birnchen ersetzen.
Gruß
Freddie
Was eigentlich ganz einfach ist hat unterm Strich einfach nicht klappen wollen: zu guter Letzt habe ich den Decoder mit normalen Glühlampen versehen, um wenigstens die Funktionalität testen zu können. Weder mit der angedachten Lokadresse, noch mit Adresse 3 leuchtet ein Lichtlein...
Sogar die LED Fahrgastraumbeleuchtung habe ich ausgebaut um nur den Decoder und das Fahrtrichtungsabhängige Licht testen zu können.
Mehr fällt mir jetzt nicht dazu ein, außer das der Decoder (obwohl neu in 2021 und nie verbaut) einen Fehler hat.
Ich bin jedenfalls mit dem Thema erstmal durch und fahre wie vorher.
Sollte mir noch etwas einfallen, dann werde ich hier berichten.
Gruß
Freddie
Ich habe den Steuerwagen mit einem LED Stripe beleuchtet, welcher von einem 220 uF Elko gestützt wird. Mangels Funktionsdecoder habe ich für das rot weiße Wechsellicht einen PD10MU aus einer Schrottlok gerettet und dort verbaut. Als Zug- bzw. Schublok habe ich eine V 200 mit der gleichen Adresse fertig gemacht, das wird speziell für diesen Zug auch so bleiben.
Meine Frage zum "entflackern" des Wechsellichts: kann ich die Eingänge VS (+) und GND (-) des Decoders parallel auf den Elko legen oder wird das Probleme machen. Einen weiteren Stützkondensator nur für den Decoder würde ich wohl nicht mehr unterbringen können. Ich bin grad nur etwas unsicher, ob das überhaupt geht?
Was meint ihr dazu?
Gruß
Freddie
den vorhandenen Kondensator an zwei verschiedenen Versorgungsspannungen gleichzeitig zu betreiben, ist grundsätzlich nicht zu empfehlen, da es potentiell gefährlich sein kann.
Und formal betrachtet hast Du 2 verschiedene Versorgungsspannungen, weil diese zwar aus demselben DCC-Signal erzeugt werden, aber auf 2 unterschiedlichen Wegen.
Dadurch ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Spannungen zumindest minimal unterschiedliche Spannungsniveaus haben, was dazu führen würde, dass Ausgleichsströme fließen. Und durch diese können Bauteile beschädigt werden Besonders um den relativ teuren Decoder wäre das schade.
Aber Du könntest alternativ die LED-Lichtleiste an einem Decoder-Auxausgang betreiben (dann wäre sie sogar schaltbar) und den Elko nur am Decoder anschließen. Der muss dann zwar zusätzlich zur Lichtleiste noch das Wechsellicht und den Decoder selbst puffern, aber für kurze Stromunterbrechungen könnte es reichen. Und vllt passt statt dem 220uF-Elko ja auch ein etwas größerer in den Wagen.
Gruß Ulrich
Du hast natürlich Recht, ich hatte das nicht so bedacht. Den LED Stripe an den Decoder anzuschließen wäre eine Möglichkeit, die allerdings unpraktikabel ist: schalten Lok und Steuerwagen das Stirnlicht aus wäre es im Wagen auch dunkel. Alle anderen Wagen sind über die Gleisspannung versorgt, das würde nicht so gut aussehen.
Kommende Woche werde ich den Wagen noch einmal öffnen und nach einem Platz für den zweiten Kondensator suchen, der dann nur den Decoder stützt.
Danke für die Inspiration.
Gruß
Freddie
ich schalte die Innenbeleuchtung in den Steuerwagen gerne über einen Decoderausgang. Die haben ja heute genug davon. Damit lässt sich das Licht über den Decoder puffern ohne extra Konstruktionen. Auch wenn Wagen ohne Decoder mitlaufen, ja mei.
Grüße, Peter W
Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name: Freddie
schalten Lok und Steuerwagen das Stirnlicht aus wäre es im Wagen auch dunkel.
wenn Du das Innenlicht (LED-Stripe) z.B. an AUX1 anschließt, kannst Du es doch unabhängig vom Fahrlicht schalten.
Oder habe ich was übersehen?
Schöne Grüße
Albert
Zitat - Antwort-Nr.: 40 | Name: AlberK
... wenn Du das Innenlicht (LED-Stripe) z.B. an AUX1 anschließt, kannst Du es doch unabhängig vom Fahrlicht schalten.
Oder habe ich was übersehen?
...
Hallo Albert und Freddie und Peter,
genau so hatte ich es gemeint und bzgl. Innenbeleuchtung an Aux geschrieben:
Spizenbeleuchtung an LV, Zugschlussbeleuchtung an LR und Innenbeleuchtung an Aux1 oder 2.
LV/LR werden dann mit F0 geschaltet und Aux1 mit F1 und Aux2 mit F2, so die Standardprogrammierung des PD10MU.
Gruß Ulrich
Ich werkele momentan noch an dem Kondensator für den Decoder. Angeschlossen an VS und GND. Allerdings ohne jeden Erfolg: Stirn- und Rücklicht flackern weiter, trennt man den Strom ist das Licht sofort aus. Da passiert also nichts, jedenfalls nicht so, wie ich das dachte.
Laut Anleitung ist der Stützkondensator an diese beiden Punkte anzulöten.
Muß ich dann noch etwas spezielles programmieren damit der Kondensator arbeitet?
Gruß
Freddie
in der Anleitung zum PD10MU steht nur etwas von Stützkondensator an VS und GND.
In der Anleitung zu den anderen Doehler&Haas-Decodern https://doehler-haass.de/cms/pages/downloads/fahrzeugdecoder.php steht aber etwas von "Ladeschaltung" mit Empfehlung der hauseigenen SP05A und SP16A.
Das sind nicht nur Kondensatoren, sondern da sind auch Ladeschaltungen integriert.
Ich weiß nicht, ob sowas auch bei dem PD10MU erforderlich ist und wie diese Ladeschaltung genau aussieht.
Gruß Ulrich
ist doch wurscht was da wo steht, Ladeschaltungen sind ab ca. 470 uF grundsätzlich empfehlenswert, um Probleme beim CV-Programmieren, Kontaktbrand an den Schleifern und Schäden am Decoder und am Fahrzeug zu vermindern bzw. zu verhindern, indem der Einschaltstromstoß begrenzt wird.
Grüße, Peter W
ich stimme Dir zu, dass es letztlich egal ist, was da steht.
Aber Freddie benötigt einen Hinweis, was der Grund sein könnte, weshalb es mit dem Kondensator (zumindest mit ihm allein) nicht funktioniert.
Was würdest Du ihm also empfehlen, wie er vorgehen soll, was er ausprobieren kann?
Gruß Ulrich
Einen Pufferkondensator können Sie an VS (+) und GND (-) anschließen.
In meinem Fall: Stirn- und Rücklicht und nicht mehr am PD10, Pufferkondensator wie empfohlen angelötet: kein Effekt der Pufferung. Es flackert lustig vor sich her und leuchtet bei Trennung nicht nach.
Also, was mache ich falsch? Oder denke ich nur falsch und interpretiere die Anleitung nicht richtig? Auch die Suchfunktion innerhalb des PDF ergab nur einen Treffer, nämlich das Wort auf Seite 4.
Gruß
Freddie - der es vorerst flackern lässt. Ich bin ja nun schon sehr viel weiter als zu Jahresanfang
Hast Du nur den Elko angeschlossen oder auch eine Ladeschaltung? Das ist aus Deinen Ausführungen nicht erkennbar.
Herzliche Grüße
Elmar
wenn von einem Pufferkondensator die Rede ist, dann gehe ich von einem Kondensator aus. Wäre eine Schaltung nötig (?) dann müsste es doch auch so in der Anleitung vermerkt sein.
Oder könnte man (theoretisch) den Kondensator auch "hinter" den Decoder in die LV und LR Leitung schalten? Wobei diese Frage auf meinem "gefährlichen Halbwissen" basiert
Gruß
Freddie
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Wäre eine Schaltung nötig (?) dann müsste es doch auch so in der Anleitung vermerkt sein.
Sollte.
Es kommt auf die Kapazität an und auf den Kondensatortyp. Keramik, Tantal, normaler Elko, Low-Esr-Typ, ...
Über 470 uF würde ich die Ladeschaltung vorsehen wenn es mechanisch machbar ist, mache sagen ab 1000 uF.
Bei Tantal über 220 uF. Es vermeidet in jedem Fall die Funkenbildung an den Rädern.
Das funktioniert leider nicht wirklich und hat Nebeneffekte, wie z.B. dass das Dimmen dann nicht mehr funktioniert.
Grüße, Peter W.
zuerst hatte ich einen Elko mit 220 uF verwendet, dann zum testen einen mit 470 uF - beide mit dem gleichen Endeffekt, also gar keinem.
Gruß
Freddie
Setze CV 137 -> 2 Energiesparmodus aus
Der Decoder soll nicht intern Energie sparen (alles abschalten) sondern die Energie aus dem Elko ziehen.
Grüße, Peter W.
leider hat die CV 137 nichts geändert. Ich finde auch nichts mehr in der Anleitung, was mich weiterbringen könnte. Ratlos war ich schon vorher, jetzt bin ich auch mutlos
So mutlos, dass ich jetzt sogar die KI von Adobe bemüht habe. Das Ergebnis kannte ich aber schon:
Um die Ausgänge LV und LR zu puffern, können Sie einen Pufferkondensator verwenden. Verbinden Sie den Kondensator wie folgt:
Anschluss des Pufferkondensators:
Schließen Sie den positiven Pol des Pufferkondensators an den Anschluss VS (+) des Decoders.
Schließen Sie den negativen Pol des Pufferkondensators an den Anschluss GND (-) des Decoders.
Hinweise:
Stellen Sie sicher, dass der Pufferkondensator für die Betriebsspannung des Decoders geeignet ist (maximale Fahrspannung: 30 V).
Der Pufferkondensator hilft, Spannungsschwankungen auszugleichen und sorgt für eine stabilere Lichtfunktion bei LV und LR.
Gruß
Freddie
willst Du es nicht wie von Peter empfohlen mal mit einer Ladeschaltung für den Kondensator probieren? Oder hast Du es schon erfolglos probiert?
Einfache Schaltungen gibt es bei 1001-digital https://www.1001-digital.de/pages/basteln-baue...yt-kondensatoren.php .
Bei OpenDCC gibt es diese Schaltung auch und noch eine erweiterte Schaltung mit Einschaltverzögerung, damit die Decodeerprogrammierung nicht unmöglich gemacht wird: https://www.opendcc.de/elektronik/pufferung/kondensatorschaltung.html .
Soweit ich es erkennen konnte, sind die von mir in Beitrag #43 genannten, von Doehler&Haas angebotenen Puffer- mit Ladeschaltungen SP05A und SP16A vermutlich ganz ähnlich oder gleich aufgebaut, wie die OpenDCC-Schaltung.
Bei Fischer Modell scheint es eine ähnliche Schaltung auf einer Platine zu kaufen zu geben: https://fischer-modell.de/fischer-modell-20006...toren-Pufferspeicher
Gruß Ulrich
Einfach eine Universal Beleuchtungsplatine (Buddelmann) nehmen.
https://www.h0fine.de/Shop2/product_info.php?products_id=580
Der Infotext erklärt alles:
Die Platine dient zum berührungslosen Schalten der Innen-, Spitzen- oder Schlußbeleuchtung von Modellbahn-Waggons von außen über einen Magneten.
Zwei Ausgänge können geschalten werden.
Kein Decoder, keine Programmierung, einfache Bedienung!
Die Platinenabmessung: 10 x 12 x 3,7 mm dürfte auch in einen Spur N Wagen passen.
ich denke mal, diese Platine wurde für einen anderen Zweck entwickelt. Es macht bei einem Waggon keinen Sinn, der Reihe nach mittels Magnet von außen, verschiedene Schaltzustände auszulösen.
Über eine Ladeschaltung werde ich nachdenken müssen. Die Flackerei findet hauptsächlich bei Langsamfahrt statt, fährt der Zug seine Reisegeschwindigkeit ist es nicht mehr sichtbar.
Danke für alle Tipps und Möglichkeiten, die hier aufgezeigt wurden. Ich werde mich da noch einmal ran setzen sobald ich wieder etwas mehr Zeit und Muße habe. Für hier und jetzt ist erst einmal Schluss, weil es doch sehr frustrierend war/ist wenn ein Hersteller von Pufferkondensatoren schreibt, die unterm Strich nicht puffern....
Gruß
Freddie
#55 Sven: Vielen Dank für den Tipp, für Analogbahner und zur Nachrüstung von Analogloks- und Triebwagen finde ich die Platine bzw. generell diese Idee sehr interessant.
#56 Freddie: Starte doch einen neuen Faden mit "Decoder xxxx puffern klappt nicht" oder so.
Dann springen auch die Digitalkollegen auf, die damit auskennen.
Frag doch bei dm Toys aka Modellbahnunion nach, die haben den Decoder bei D&H in Auftrag gegeben und sind auch für den Support verantwortlich.
Grüße, Peter W.
einen hab ich noch: Wo nimmst Du das Plus für Beleuchtung her? Vom Gleis, oder vom Decoderplus? Wenn Du das Plus der Beleuchtung am Gleis angeschlossen hast, kann der Puffer nichts puffern. (Nur den Decoder.)
Schöne Grüße
Albert
Die Lösung des Problems findet sich in diesem Thread: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1474818
Gruß Ulrich
Schöne Grüße
Albert
warum soll denn das Spitzenlicht im Digitalbetrieb gepuffert werden?
Es ist doch eh an, wenn die Gleisspannung eingeschaltet wird und vom Decoder aktiviert wird.
Grüße Michael Peters
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