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THEMA: Gebäude-Bausätze / Aufkleber statt "Fachwerk" etc.
Welche Hersteller-Serien haben solche "Aufkleber" ? Btw: Sieht fürchterlich aus !? Und bei "alten" Bausätzen halten die nicht immer (Ausnahme war die Stadtkirche Stuttgart-Berg)...
Gruß
Gert
Die hauseigen Bausatze von Faller haben kein Aufkleber, z.B. das Restaurant Rothenburg.
Vollmer Bausatze haben auch kein Aufkleber, jedoch liegt das Fachwerk da auf der Mauer, und nicht drin, wie bei Faller.
beim Kauf muss man darauf achten, welche Serien man kauft. Die "Dresdener Bank-Filiale ist aus der "Hobby"-Serie (ehemals Pola). Diese ist eher für jüngere Moba-Einsteiger gedacht. Wer anspruchsvollere Anlagen bauern möchte, sollte Modelle dieser Serie eher vermeiden.
Zur Stadtkirche "Stuttgart Berg" habe ich eine Frage: Wo hat diese aufgeklebtes Fachwerk? Bist Du sicher, dass Du die richtige Bezeichnung hast? Auf meiner Anlage steht die Stadtkirche Stuttgart Berg samt Freitreppe. Ich wüsste nicht, wo ich dort Fachwerk aufkleben musste. Siehe Foto.
Viele Grüße aus Südmähren
Heidi
Edit: Nachtrag: Die Stadtkirche Stuttgart Berg ist nicht von Faller. Sie ist von Vollmer (Artieklnummer 47760)
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https://www.ricardo.ch/de/a/bahnhof-'stein...n-pola-n-1248229880/
Mobagruß Kai
so eine Klebefachwerk-Kandidat ist das Marktplatz-Ensemble von Kibri.
Man erhält es inflationär, wenn man Konglomerate mit gebrauchten Häusern kauft.
Ein nettes Ensemble finde ich, allerdings kann ich "Papier" auf der Modellbahn nicht ausstehen.
Gilt auch für diese unsäglichen Stützmauern, Brückenpfeiler, Gehsteige, Dächer und was es sonst noch so gibt.
VG Freetrack
https://www.ebay.at/itm/365223931026
gibt es zum gleichen Preis auch neu
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Daheim
solche "Aufkleber" ? Btw: Sieht fürchterlich aus !? Und bei "alten" Bausätzen halten die nicht immer (Ausnahme war die Stadtkirche Stuttgart-Berg)
Hallo Gert,
das ist wohl so wie mit Abziehbildern. Sie halten nur da, wo sie nicht hingehören.
Z. B. auf einer neugotischen Kirche wie Stuttgart-Berg von Vollmer.
Wo hast du bei der Platz für Aufkleber gefunden?
Oder meinst du die Glasmalerei-Imitationen auf der Innenseite der Fenster?
VG Freetrack
Das Papier auf der Modellbahn nichts zu suchen hat, kann ich so nicht stehen lassen.
Fahrpläne, Reklame, Gas-und Wasser Kennzeichen an Fassaden usw, bestehen bei mir aus Papier. Und anders geht es nicht. Außer, man lässt es komplett weg.
Gruß Rudi
PS. Auch mein Dach vom Bahnhof Königssee besteht aus Papier. Und ich finde es überzeugend.
Grüße
Gert
Das mit "Hobby" hatte ich nicht so geschnallt.....
Fahrpläne, Reklame und Vergleichbares sind ja auch im Original Papier. Und bei so winzigen und optimalerweise hochaufgelöst gedruckten Objekten finde ich das auch mehr als ok und nicht störend. Auch bei Gardinen hinter den Fensterscheiben geht das für mich noch. Wenn dann ganze Ladeneinrichtungen oder Wohnzimmereinrichtungen auf die Wände gedruckt sind, dann nicht mehr.
Ist aber Geschmacksache. Und ich schrieb ja auch, dass ich das "nicht ausstehen kann".
Also nicht, "dass es auf DER Modellbahn nichts zu suchen hat", sondern auf MEINER.
Meine Beispiele gingen auch in Richtung großflächig, und da erkennt man den Papierlook - finde ich - von weitem, und er steht für mich in Diskrepanz zur Optik der anderen gebräuchlichen Modellbahn-Materialien.
Ich bekomme immer wieder, weil im Konglomerat dabei, Kartonhäuser aus UK (kein Lasercut) mitgeliefert.
Das sind in der Regel Steinfassaden - und die sehen verblüffend gut aus. Sind aber auch gut gedruckt und meist recht pedantisch verarbeitet worden.
Ganz schlimm finde ich Papier bei manchen Flaschenputzer-Tannen. Die sind ja an sich schon ....., aber wenn dann die Äste noch aus grünen Papierstreifen bestehen...... nicht mal als Hintergrund für den Hintergrund.
VG Freetrack
Grüße
Gert
#Freetrack: Das Problem bei "alten" Bausätzen ist dann, dass die Klebekraft (Ausnahme bei mir diese Stadtkirche und die bombenfesten Fenstermalereien) nachlässt oder nicht mehr da ist...
Ich habe "uralte" Häuser von vor 2005 ("ohne"), da brauche ich zwar etwas Kleber und auch die eine oder andere Farbe, aber dann sind die up to date...mit solchen sich auch wellenden Aufklebern kann man dann aber nichts mehr korrigieren...
ich habe einige Exemplare von dieser Vollmer-Kirche im Keller. Aber nicht selbst gebaut und habe mir die von innen nicht angeschaut. Vielleicht mal später für ein Kitbashing.
Aber bist du sicher, dass die Mosaike Aufkleber sind oder nicht eher Karton, der dann mit UHU etc. selbst aufgeklebt wird?
Die bedruckte Seite wäre ja dann auf der selben Seite wie der Kleber, irgendwie ungewöhnlich?
VG Freetrack
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Aber bist du sicher, dass die Mosaike Aufkleber sind oder nicht eher Karton, der dann mit UHU etc. selbst aufgeklebt wird?
die Fenter-Mosaike der Kirche sind definitiv selbstklebende Aufkleber (Abziebilder). Wie unten bereits beschrieben habe ich die Kirche auf meiner Anlage und habe sie auch selbst zusammengebaut. Insofern stimmt die Aussage von Gert.
Gruß aus Südmähren
Heidi
nochmals zu Faller Hobby-Linie. Bei den Faller Produkten muss man aufpassen, zu welcher Linie sie gehören. Die Hobby-Line sind überwiegende ehemalige Pola-Bausätze. Für die anspruchsvollere Modellbahn eignet sich besser die Classik-Linie oder Lasercut-Linie.
Gruß aus Südmähren
Heidi
Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name: Daheim
von einer Art Wachspapier...
Danke für die Aufklärung.
Darum leuchten die Farben der Fenster auch recht schön, ich kann mich an die anziehende Optik erinnern.
bei Papier oder Karton wäre das kaum möglich.
Nö, du schriebst in #4 "auf der Modellbahn ", nicht 'auf MEINER Modellbahn'.
Deswegen hatte ich mich gemeldet.
Bei den Gardinen sehe ich es genau anders. Da ist Papier nicht gerade erste Wahl für mich. Lieber ein Taschentuch oder bunte Serviette. Eine Lage davon. Da kann man schön den Faltenwurf imitieren.
Gruß Rudi
Daß Papier nix auf der Moba zu suchen hat kann man so nicht stehen lassen. Rudi ist ja wie ich bekennender Selbstbauer in Karton und wenn man das Material beherrscht steht es dem Kunststoff in nix nach. Und was ist den Lasercut? Meist Karton.
Es kommt auf die Textur, den Druck und die Art der Verarbeitung an und niemand erkennt den Werkstoff Papier. Hinzu kommt daß man damit Modelle bauen kann, die nicht zu kaufen sind.
Ich zeige euch gerne meine Pappkameraden von denen keiner so aussieht.
Gruß
Richard
ich verwende ja auch gern Papier(werkstoffe), wie bei meiner Hausfassade, den kleinen Säcken für Torf und anderes, Gräber und Grabsteine samt Friedhofsmauern, aber auch als Ausgleichsunterlagen z.B. unter Gleisen. Bestimmt auch noch einiges, was mir gerade nicht einfällt...
Allerdings habe ich -- um wieder zum Urprungsthema zurück zu kommen -- beim alten "Rathaus mit Feuerwache" von Pola auf das Aufklebefachwerk verzichtet und alles verputzt, denn irgendwie hat mich das schon damals (bestimmt schon 30 Jahre her) nicht überzeugt. Auf einem als Beifang bereits fertig gekauften Haus hatte der Vorbesitzer das Fachwerk mit einem Kleber sehr großzügig aufgeklebt, leider ist der Kleber braun geworden im Laufe der Zeit... egal, dient sowieso nur als Platzhalter
Von Kibri gab es ebenfalls Aufkleber für Bausätze, die habe ich aber auch nie wie vorgesehen verwendet
Viele Grüße
Michael
PS: Wenn es um "Papierhäuschen" geht, einfach mal bei "Chandwell" reinsehen: https://m.youtube.com/@Chandwell/videos
jedes Material im Modellbau ist geignet, wenn es nur gut aussieht und sich gut verarbeiten lässt, also auch bedrucktes Papier. Ich verwende viel mit Photoshop hergestellte fotorealistische Drucke, Beispiele anbei. Die Pflaster, Mauern und Supermarktregale wären anders viel aufwändiger gewesen.
Viele Grüße
Nimmersatt
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Zitat - Antwort-Nr.: 18 | Name: Nimmersatt
Ich verwende viel mit Photoshop hergestellte fotorealistische Drucke...
Die Pflaster, Mauern und Supermarktregale wären anders viel aufwändiger gewesen.
Servus,
ja, kann man so sehen.
Man kann sich aber auch die ganze Modellbahn fotorealistisch ausdrucken.
Mit Gleisen, Loks, Bahnhof, Wald und Himmel.
Anders wäre es viel aufwändiger.
VG Freetrack
Das sieht super aus. Gerade der Supermarkt mit den Regalen ist eine Augenweide. Sehr gut gemacht.
Und in Baugröße N ist es bestimmt kein Fehler, auch mal über Straßenpflaster in Papier/Karton zu überlegen. Hauptsache Matt.
Hallo Michael
Deine Baukunst mit Papier ist ja bekannt. Hast ja schon tolle Sachen gezeigt.
Hallo Richard
Du bist ja in Sachen Papier groß dabei. Wenn man es richtig sauber macht, kann man schon tolle Häuser bauen. Auch in 3D Optik.
Ich gestehe, dass nur aus Papier nichts für mich ist. Aber ein Materialmix mit Papier, Kunststoff und Holz kann zu überzeugenden Ergebnis führen.
Jeder hat so sein bevorzugtes Bastelmaterial.
Gruß Rudi
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
... Aber ein Materialmix mit Papier, Kunststoff und Holz kann zu überzeugenden Ergebnis führen.
Jeder hat so sein bevorzugtes Bastelmaterial.
So halte ich es auch. Es hängt von Anwendungsfall ab, welches Material passt. Ich persönlich schließe gar nichts aus. Selbst mit dem Aufkleben von Fachwerknachbildungen aus Papierstreifen kann man hervorragende Ergebnisse erzielen. So mag ich persönlich die PS-Fachwerknachbildungen von Vollmer-Bausätzen gar nicht. Die hervorstehenden Balken sehen für mich einfach unrealistisch aus. Speziell bei seitlichem Schlaglicht fallen die zurückspringenden Wände bzw. Ausfachungen besonders auf.
Bei einigen Modellen habe ich ersatzweise selbstklebendes Malerkreppband eingefärbt, in Streifen geschnitten und als Balkenimitation aufgeklebt. Das war zwar eine Heidenarbeit, aber das Ergebnis wirkt für mich wesentlich überzeugender als diese aufliegenden Gitter aus PS.
LG
Hubert
Man erhält es inflationär, wenn man Konglomerate mit gebrauchten Häusern kauft.“
- oooch, sooo schlimm finde ich das nicht. So ein klein wenig heile-Welt-Spielzeug-Kitsch-Flair darf eine Modellbahn schon haben. So wie im Faller Katalog. Da sieht auch nicht alles super realistisch aus, aber es erinnert an die Kindheit mit Märklin-Bahn und bunten Häuschen 😉
LG Mike
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die Methode mit dem Kreppband nutzt auch Samy:
https://m.youtube.com/@Samy-Modelmaker/videos
Aber ich bin da immer etwas skeptisch, wie lange das hält. Ich habe da nämlich schon Kreppband erlebt, das nach drei bis vier Jahren einfach von der Untergrundpappe abgefallen ist, während es an anderer Stelle auch nach 30 Jahren nicht abzubekommen ist. Scheint für mich Zufall, denn ich weiß ja, dass das von der gleichen Rolle war...
Wenn ich dann aber sehe, was Sami macht, werde ich nachdenklich, denn ich sehe die Vorteile. Hat noch jemand Erfahrungen mit diesem "Baumaterial"?
Interessierte Grüße
Michael
ich finde auch, dass Fassaden mit bedruckter Folie oder Häuser aus Karton oder Papier nicht soooo schlecht aussehen. Wobei ich alle „Puristen“ schon auch verstehe und ihre Kunstwerke sehr gern sehe und bewundere.
Fotos: Bahnwärterhaus und Stall aus Kibri Bhf Reichenbach, mein erstes Kitbashing von vor 10 Jahren (auf dem Foto habe ich jetzt gesehen, was ich verbessern kann). Kibri Rathaus Michelstadt, war in einem Karton mit Häusern, den ich geschenkt bekommen habe, hat erstmal Blumenkästen bekommen und das Ständerwerk wurde übermalt, wird weiter farblich behandelt. Eigenbau-Fachwerkzeile aus Karton/Papier und Fenstern aus der Restekiste, die ich schon seit Jahren umbaue und ergänze.
Mit dem, was echte Könner unseres Fachs auch hier im Forum zeigen, will und kann ich mich damit keinesfalls messen. Mir macht die Bastelei einfach große Freude.
Schöne Grüße aus Hildesheim
Ulrich Analogfahrer
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Papier und Karton sind per se hervorragend geeignete Baustoffe, nicht zuletzt auch für die Spur N, weil da die Flächen, die wellen/verwerfen können, nicht ganz so groß sind, wie in größeren Spuren.
Aber man darf dabei nicht außer acht lassen, daß die Verarbeitungsweise eine andere ist, als ein paar Kunststoffteile aneinanderzufügen!
Auch wenn wir dabei ein wenig vom Ursprungsbeitrag abdriften, auf den komme ich noch, gerade bei der Verarbeitung von Papier und Karton ist es natürlich wichtig, das Material so einzusetzen und zu bearbeiten, daß es gegen ungewollte Einflüsse geschützt ist. Das kann bei ungewolltem Ausbleichen anfangen, so ein Siebdruck eines Schreiber Bogens ist eine andere "Hausnummer", als ein Ausdruck aus dem heimischen Tintenpisser. Aber auch da gibt es Mittel und Schutz; Erfahrung und das Weitergeben dieser Erfahrungen an andere, die damit sich neu beschäftigen, ist dabei immens wichtig. Genauso verhält es sich mit den Bemühungen, einer für Karton und Papier natürlichen Verformung unter Einfluß von Flüssigkeiten entgegen zu wirken. Der Kartonmodellbau, auch für die Modellbahn, leidet letztlich bis heute noch immer unter der gedanklichen Verbindung zum Schreiber-Bogen aus der Kindheit. Dabei ist es möglich, sich damit Träume zu verwirklichen, die erstens von der Industrie wahrscheinlich nie aufgegriffen würden und zweitens so wahrscheinlich gar nicht bezahlbar umzusetzen wären! Nicht zuletzt setzt einer der "Großen" in unserem Hobby, Brandl, inzwischen für seine Gebäudeausstattung zum überwiegenden Teil auf Karton! Er macht seine Pläne, übergibt sie Thomas Oswald von MBZ. NIcht weil er es nicht selbst könnte, da ist Zeit einfach der Faktor, aber das nur am Rande.
Denn es ist ein Irrglauben, vernünftiger Einsatz von Papier und Karton wäre eine "schnelle" Aktion! Es erfordert sehr viel mehr Aufwand, als "nur" ein paar Kunststoffteile aneinanderzukleben. Dabei ist Farbe für beide Arbeitsweisen letztlich der finale Schritt, um das Modell glaubhaft umzusetzen.
Im Nachbarforum ist ein Modellbahner "unterwegs", der seit vielen Jahren seine Gebäude für für die Anlage ausschließlich selbst baut:
https://www.kartonbau.de/forum/thema/46440-geb%...leisenbahn/?pageNo=1
es lohnt, die Seiten einfach mal zu genießen, die Bilder sieht man da auch, wenn man nicht angemeldet ist.
Und Alterung ist bei richtiger Arbeitsweise nicht mal ansatzweise ein Thema, ich hatte hier ja zu verschiedenen Threads auch schon Beispiele gezeigt; eines davon hänge ich hier noch mal mit ran. Ein Rundschuppen, vor inzwischen über 30(!) Jahren komplett selbst gebaut. Dann doch nicht verbaut worden, verbrachte er sein Schattendasein seitdem zwischen mehreren Umzügen auf dem Dachboden oder im Keller, darunter ein Dachboden, wo es reingeregnet hatte. Daher die Flecken auf dem Dach. Aber noch immer ohne Verzug und außer den Fenstern mit den Rundbögen, den Schornsteinen und natürlich den Schienen ist alles aus Papier und Karton! Die Dächer sind abnehmbar, die "Scharniere" beispielsweise aus mit Sekundenkleber gehärtetem Papier, die in normale Drahthäken eingehangen werden. Natürlich würde ich mit heutigen Erfahrungen einiges anders machen, gerade für Türen, um Servos einzusetzen beispielsweise. Es soll auch nur als Beleg für die Langlebigkeit dienen... - wenn ich mal "zuviel" Zeit habe, habe ich mir vorgenommen, ihn tatsächlich wieder zum Schmuckstück zu machen...
Und noch ein paar Worte zum ursprünglichen Anlaß des Threads; klar, in den meisten Fällen werden gerade bei alten Bausätzen die Klebeflächen unbrauchbar geworden sein. Ich hatte schon Bögen, wo mir diese Aufkleber und Decals beim Öffnen des Karton entgegenflogen. Weil sie sich von ihren Bögen gelöst hatten und jegliche Klebung sich "verflüchtigt" hatte. Aber es gibt auch da Mittel und Wege, diese trotzdem verwerfungsfrei für ihren ursprünglichen Zweck aufzubringen. Gerade das Aufbringen auf solche Flächen, wie bei den Fachwerkhäusern von Vollmer, Mildenberger Marktplatz, da bietet sich guter Sprühkleber oder auch Buchbinderleim an. Aufbringen und, wichtig, dann verpressen, z. B. zwischen zwei Glasplatten, bis der Kleber abgebunden ist. Richtig gemacht und dann _finalisiert_, also mindestens mattiert, bieten diese Häuser einen besseren Anblick als so manches Konkurrenzprodukt, auch heute noch. Gilt übrigens gleicherweise auch für die Faller Sachen aus ehemaliger Pola Produktion...
meint grüßend
Roland
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Fachwerk-Basteln von Samy für die Papier-
tiger hier.
Da braucht man schon mächtig viel Tagesfreizeit für
das Papür.
VG Freetrack
https://youtu.be/kNUIVgbChkY
da war es bei Samy wieder: das Klebeband!
Jedenfalls wieder eine schöne Arbeit von Samy
Zum Klebethema passen auch noch die Redutex-Folien, die sind ja auch selbstklebend. Wobei sehr kleine Teile davon besser zusätzlich verklebt werden, wie ich bei meiner Burg bemerkt habe (Kaminhauben). Auf Pappe und Karton kein Problem, auf Kunststoff scheint es zumindest bei ganz glatten Flächen zu halten, bei Styrodur musste ich etwas nachhelfen am Rand (Weißleim).
Gibt's da noch weitere Erfahrungen?
Interessierte Grüße
Michael
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
da war es bei Samy wieder: das Klebeband!
Er nennt es "Maskierband mit hoher Klebekraft", offenbar was anderes, wie das, was sich bei mir so eigenartig verhalten hat (siehe #21).
das Schöne bei Sami ist ja, daß die verwendeten Materialien in dem Text zum Video stehen. Wer also das Tape sucht:
https://www.amazon.de/FineLine-impr%C3%A4gniert...&sr=8-8&th=1
Kostet aber etwas mehr als Malerkrepp...
Gruß
Kai
Gert
habe mir das Video hier angeschaut, nicht bei Youtube; deswegen nicht gesehen...
Jedenfalls sehr interessant, Klebeband aus Reispapier -- aber in der Beschreibung im Link von oben steht was von "Es wird für langfristige Abdeckarbeiten (bis zu 4 Monate einsetzbar) auf glatten, strukturierten und empfindlichen Oberflächen bei Maler- und Lackierarbeiten eingesetzt" und "Die sehr gute Wiederentfernbarkeit des Goldbandes sorgt dafür, dass kein Rückstände nach dem Entfernen des Klebebands bleiben"
Die beiden Zitate aus dem Angebot machen mich etwas nachdenklich in Bezug auf Dauerfestigkeit...
Aber beim nächsten Projekt mit einem Klebeband besorge ich mir vielleicht so eines
Sein kleines T-förmiges Stahllineal habe ich ja schon -- und geb's nicht mehr her!
Viele Grüße
Michael
habe mir jetzt alle Kommentare in https://www.youtube.com/watch?v=kNUIVgbChkY mal durchgelesen -- offenbar hat noch jemand Bedenken:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: martinobrien4882
Your work is fantastic. one critical aspect of your work needs to be highlighted, that being the use of masking tape for the framing.
experience tells me, most adhesive tapes deteriorates with age. the glue of the tape dries out and the tape becomes brittle.
even if you were to spray a top coat of varnish for the added strength, i would imagine overall, the tape will still deteriorate in just a few short years.
== Übersetzt: ==>
Deine Arbeit ist fantastisch. Ein kritischer Aspekt Deiner Arbeit muss hervorgehoben werden, nämlich die Verwendung von Klebeband für die Rahmung.
Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Klebebänder mit der Zeit an Qualität verlieren. Der Kleber des Klebebands trocknet aus und das Klebeband wird spröde.
Selbst wenn man für zusätzliche Festigkeit eine Deckschicht Lack aufsprühen würde, kann ich mir vorstellen, dass sich das Klebeband im Großen und Ganzen innerhalb weniger Jahre immer noch verschlechtert.
Die Antwort beruhigt jetzt nicht so sehr
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Samy-Modelmaker
I have been using this method for 5 years and the buildings are still without any damage. Of course, I can't yet say what this will look like in 10-20 years.
==Übersetzt: ==>
Ich verwende diese Methode seit 5 Jahren und die Gebäude sind immer noch ohne Schäden. Wie das in 10-20 Jahren aussehen wird, kann ich natürlich noch nicht sagen.
Ok, nochmal 30 Jahre (wie oben in meinem Fall) könnten anstrengend werden
Viele Grüße
Michael
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