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THEMA: BR 260 von Fleischmann / Energiespeicher

THEMA: BR 260 von Fleischmann / Energiespeicher
Startbeitrag
Andy_N - 11.12.24 20:08
Hallo zusammen,

ich wollte bei einem Händler mit Reperaturbetrieb eine BR 260 von Fleischmann (Artikel-Nummer 722403) mit einem Energiespeicher oder ähnliches nachrüsten lassen. Angeblich würde das aber wegen Platzmangel nicht funktionieren. Ist das wirkilch so? Gibt es tatsächlich keine Möglichkeit einen Energiespeicher nachzurüsten, damit die Lok über eine Kreuzweiche darüber kommt? Wenn doch, kennt jemand einen Fachbetrieb?

Viele Grüße
Andy

Grüße dich Andy,

ob es jemanden gibt der den Einbau machen könnte, weiß ich auch nicht.

Aber ich habe mal hier nachgeschaut :   https://www.1zu160.net/digital/einbaubsp/gfn-v60.php

und auch hier :   https://www.digitronic-brand.de/decoderbuild/Locobuild/lk07/lk07047.php

Wenn man den Decoder auf dem Motor plaziert und einen Energiespeicher von : https://fischer-modell.de/Zubehoer/Elektronik/Energiespeicher/

dort über der Schnecke plaziert, sollte es möglich sein.

Viele Grüße

Christian
Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Andy_N

(Artikel-Nummer 722403)



Hallo Andy,

Lt. Artikelnummer ist das eine analoge Lok.
Damit scheidet ein Energiespeicher aus!

Die frühere Ausgabe der Fleischmann Spur N V60 hatte eine Schwungmasse.
Ich weiß nicht, ob deine Lok auch eine hat.

Das wäre die einzige Chance, die ich bei dir sehe.

Viel Erfolg wünscht Jens
Hallo Andy,

In der Lok ist wirklich so gut wie kein Platz für einen Energiespeicher.  Hab von der BR drei Stück im Einsatz mit Decoder und alle laufen sauber über die weichen. Wichtig ist saubere Gleise und funktionierende Weichen. Bei den Weichen egal ob leitendes Herzstück oder nicht.

Meine Baureihen (BR) :

BR260 (722403)  (neuste Auflage von der Lok)
BR 363 [Cottbus] (722501)
BR 260 (722504)

Meine Gleise: Fleischmann mit Gleisbett

Die Kabel der Decoder müssen sauber verlegt werden dann läuft die Baureihe sehr sehr gut und ist ideal zum rangieren. Möchte meine nicht mehr vermissen

Gruß Danny

PS: Meine drei Baureihen haben alle Schwungmasse, Verbaute Decoder: Lenz silver mini (selbst eingebaut)

Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Angeblich würde das aber wegen Platzmangel nicht funktionieren. Ist das wirkilch so?


Also, ich gehe jede Wette ein, dass das doch funktioniert
Zwar glaube ich auch, das ein fertiger Energiespeicher ( so wie z.B. vom Fischer ) dort nicht oder nur sehr schwer unterzubringen ist, aber wieso denn nicht Kondensatoren einzeln einbauen ?

Was für ein Decoder ist denn in der Lok drinnen ?

Mfg
Christian W.
Hallo Christian,

Gratulation, du hättest die Wette gewonnen.

Vor ein paar Monaten habe ich mir die Flm V60
als Analogmodell gekauft mit der Agenda, die Lok mit Sounddecoder, Pufferspeicher und Digitalkupplung auszurüsten.
Es war eine schwere und lange OP, mit Fräsarbeiten und Lichtverzicht, aber der Patient lebt, es geht ihm gut, nur den krächzenden Rundlautsprecher muß ich ersetzen, der hat wohl zuviel Lautstärke abbekommen.

Ich habe einen STACO3 von ZIMO verwendet, dessen zwei Goldcaps unter dem Motor Platz gefunden haben. Der Originalmotor ist zu groß, weshalb ich einen Glockenanker mit 6 mm Durchmesser eingebaut habe.

Ich spreche jetzt allerdings als Digitalbahner, ein Analogmodell zu puffern geht doch gar nicht - oder doch?

MfG
Rainer
Moin zusammen,

ich kann als Digitalfahrer sagen, dass die BR 260 von Fleischmann völlig problemlos im Auslieferungszustand fährt. Meine blieb noch nie irgendwo stehen.  

Die Pufferspeicher funktionieren nur digital. Es gibt aber irgendwelche Lösungen, die sich elektronische Schwungmasse nennen. Damit müsste man sich beschäftigen.

Gruß
Jürgen
Hallo zusammen,

Die Lok fährt digital auf  Minitrix Gleisen. Aber die Sache mit dem Zimo Decoder hört sich gut an. Vielen Dank an alle für die Beiträge.
Viele Grüße
Andy
Moin,
also ich habe meine vor fast 6 Jahren umgebaut.
Original Motor, Kondensatoren, R/W Licht, Sound (MX Decoder), elektrische Kupplung.

Passt alles rein, also sollten „nur“ Kondensatoren wohl im Bereich des möglichen sein :)

https://youtu.be/KEmx2JXmfyU?si=amWcDwddBVE2CT17

Gruß
Hannes
Hallo Hannes,

Respekt, du spielst damit zweifellos in der Königsklasse der "Lokumbauer"👍.

Eine Frage: was für einen Lautsprecher hast du verwendet?

Rainer
Hallo Rainer,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ein Analogmodell zu puffern geht doch gar nicht - oder doch?



da arbeite ich dran.

Gruß Detlef
@Rainer
Da ist ein 12x9mm Lautsprecher drin.

Ich hab leider keine Fotos mehr.

Der LS sitzt aber hinter dem Zahnrad/Schnecke nach unten soweit ich es im Kopf habe, da hab ich bisschen was am Gestell weggenommen.

Der Decoder sitzt über Schnecke und Zahnrad im langen Vorbau. Im kurzen Teil ist die Kondensatorbank.

Die Lichtleiter habe ich bündig innen abgeschnitten und ne DUO LED pro Seite draufgeklebt. Das 3. Spitzenlicht ist in der Kabine direkt angebaut.

Gruß
Hannes
Danke Hannes 🙂

Rainer
Hallo,

darf ich mich da anhängen, das Thema "Kondensatoren im Analogbetrieb" wäre auch für uns im Verein interessant.
Ich fürchte nur, die haben kaum sinnvolle Wirkung, weil die Spannung zu klein ist.

Eventuell könnte man bei einer reinen Rangierlok mit einem Decoder die Startspannung im Analogbetrieb kräftig nach oben schieben, z.B. auf 10 V - einen großen Regelbereich braucht man da ja nicht. So hätte man wenigstens ein bisschen Energie im Kondensator.

Grüße, Peter W
Moin Peter,
analog wird das ohne eine Steuerung nichts werden.

Man müsste letztendlich eine Spannung an die Schiene legen, die dann z.B. nur halb am Motor aber ganz an der Kondensatorbank anliegt.

Dann kann man das gleich Digital machen, wo der Decoder die Drehzahl vom Motor hält / die DC Spannung am Decoder als Referenz benutzt (Zimo).

Gruß
Hannes
Moin,

drum meine ich ja, mit Decoder im Analogbetrieb - für Digitalverweigerer.

Grüße, Peter W
Hallo zusammen,

oder man baut einfach ein AEM in die Lok ein und dann parallel zum Motor Keramikkondensatoren.
Funktioniert natürlich am besten mit Glockenankermotoren, aber das ist digital nicht anders.

Meine Fleischmann 80 mit 1000uF läuft besser als meine Fleischmann 81 mit großer Glockenschwungmasse, die den Motor umschließt.

Viele Grüße
Christian
Hallo Peter,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

das Thema "Kondensatoren im Analogbetrieb" wäre auch für uns im Verein interessant.
Ich fürchte nur, die haben kaum sinnvolle Wirkung, weil die Spannung zu klein ist.



Wenn man über das Thema sprechen möchte stellt sich die Frage: Was soll der Kondensator analog bewirken?

Und da geht es nur darum ein TFZ auch bei kurzen Kontaktschwierigkeiten noch ein paar wenigen cm weiter zu bewegen, und nicht noch was weiß ich wie lange weiter zu bewegen. Und selbst digital braucht ein TFZ immer noch Kontakt zum Gleis damit der Decoder neue Befehle erhalten kann, oder nicht?

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Eventuell könnte man bei einer reinen Rangierlok mit einem Decoder die Startspannung im Analogbetrieb kräftig nach oben schieben,


Wird bei einer KÖF 2 von Arnold aber schwierig, vermutlich gibt es da aber versierte (wenige) Digital Experten die das Digital schaffen.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

drum meine ich ja, mit Decoder im Analogbetrieb - für Digitalverweigerer.



Bei dem Satz frage ich mich - trotz smiley - ob man sich darüber mit dir ernsthaft austauschen kann?

Natürlich unabhängig davon funktionen, welche analoge Steuerung (reine GS, pulsierend oder PWM) vorliegt.

Voraussetzung ist aber ein GAM (mit oder ohne SM), der deutlich weniger Strombedarf, hat als ein 3 oder 5-poler.

Gruß Detlef
@Detlef
Die Köf2 ist ja noch halbwegs groß. Blöd wird es bei feineren Sachen,

Mein KLV53 ohne Beiwagen hat mich schon ein bisschen besorgter gemacht. Aber Platz ist in N wirklich kein Thema mehr! Ohne Lautsprecher kriegt man eigentlich ales angetrieben.

Köf2:
https://www.youtube.com/watch?v=hy3YMIF8yq0

KLV53:
https://www.youtube.com/watch?v=b53iDU48M2s

Gruß
Hannes


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