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THEMA: Elektro/Elektronik: Einschaltstrom
THEMA: Elektro/Elektronik: Einschaltstrom
Daheim - 07.12.24 13:32
An die "Elektriker":
Ich schalte mit einem Fußschalter eine Steckdosenleiste (ein/aus).
Wie hoch wäre der Einschaltstrom zB für eine einfache Stand-LED-Leuchte oder einen 32"-Monitor ? Brennenstuhl will mir weismachen, dass ein Ein/Aus-Fußschalter, der für eine Dauerleistung max. 3500 W lt. Datenblatt Brennenstuhl geeignet sei, nicht zum Schalten dieser beiden Verbraucher geeignet wäre...
Bin etwas verunsichert, weil die auch eine ganze Steckdosenleiste mit extra Fußschalter vertreiben......
Denkansatz ?
Grüße
Gert
Ich schalte mit einem Fußschalter eine Steckdosenleiste (ein/aus).
Wie hoch wäre der Einschaltstrom zB für eine einfache Stand-LED-Leuchte oder einen 32"-Monitor ? Brennenstuhl will mir weismachen, dass ein Ein/Aus-Fußschalter, der für eine Dauerleistung max. 3500 W lt. Datenblatt Brennenstuhl geeignet sei, nicht zum Schalten dieser beiden Verbraucher geeignet wäre...
Bin etwas verunsichert, weil die auch eine ganze Steckdosenleiste mit extra Fußschalter vertreiben......
Denkansatz ?
Grüße
Gert
Hallo Gert,
ich habe dann mal für dich goggle befragt, könntest eigentlich auch selber auf die Idee kommen
LED Leuchtmittel: 30 bis 700 fache des Nennstrom möglich, Damit hätt ich nicht gerechnet
Da kann das in der Tat für den Schalter eng werden, sollte der die Leuchte und den Monitor einschalten.
Fußschalter einschalten und dann die Lampe und den Monitor einzeln eichalten sollte der Schalter vertragen.
Gruß Detlef
ich habe dann mal für dich goggle befragt, könntest eigentlich auch selber auf die Idee kommen
LED Leuchtmittel: 30 bis 700 fache des Nennstrom möglich, Damit hätt ich nicht gerechnet
Da kann das in der Tat für den Schalter eng werden, sollte der die Leuchte und den Monitor einschalten.
Fußschalter einschalten und dann die Lampe und den Monitor einzeln eichalten sollte der Schalter vertragen.
Gruß Detlef
Hallo,
Mit Trafo oder Schaltnetzteil? Welche Leistung? Oder eine normale Leuchte mit Fassung und LED Birne? Tja manche haben einen sog. Fusible Resistor als Sicherung und Anlauf Strombegrenzung drin, manche Chinesen lassen den gerne weg, da kann man sich bei YT Videos zu dem Thema anschauen - um das zu wissen müsste man die Dinger zerlegen. Bei der nächsten die man kaufen würde, könnte es anders sein. Wer weiß?
Schaltet der Fusschalter direkt den Strom oder über ein Relais in der Leiste?
Wenn der mechanische Schalter das trennende Element ist, mach Dir keinen Kopf. Ist aber ein Relais in dem Stromkreis, können die Kontakt kleben bleiben. Jo mei, ist halt so. Im Fall der Fälle muss man dann entweder einmal kurz drauf dreschen oder das Relais wechseln. Nur Garantie will Dir der Brennende Sessel halt nicht geben wenn die Kontakte kaputt sind. Darum die komische Antwort.
Grüße, Peter W
Mit Trafo oder Schaltnetzteil? Welche Leistung? Oder eine normale Leuchte mit Fassung und LED Birne? Tja manche haben einen sog. Fusible Resistor als Sicherung und Anlauf Strombegrenzung drin, manche Chinesen lassen den gerne weg, da kann man sich bei YT Videos zu dem Thema anschauen - um das zu wissen müsste man die Dinger zerlegen. Bei der nächsten die man kaufen würde, könnte es anders sein. Wer weiß?
Schaltet der Fusschalter direkt den Strom oder über ein Relais in der Leiste?
Wenn der mechanische Schalter das trennende Element ist, mach Dir keinen Kopf. Ist aber ein Relais in dem Stromkreis, können die Kontakt kleben bleiben. Jo mei, ist halt so. Im Fall der Fälle muss man dann entweder einmal kurz drauf dreschen oder das Relais wechseln. Nur Garantie will Dir der Brennende Sessel halt nicht geben wenn die Kontakte kaputt sind. Darum die komische Antwort.
Grüße, Peter W
Beitrag editiert am 07. 12. 2024 15:16.
teppichbahner - 07.12.24 15:30
Moijn,
dauerhaft funktionieren nur nulldurchgangsgesteuerte Triac Schalter mit guter Drosselentstörung. Gibt es aber faktisch nur im Eigenbau. Für die galvanische Trennung braucht es dann zusätzlich noch ein Relais, Schütz oder Schalter.
Bei mir sterben die Steckdosenleisten auch ca. jährlich.
Ist halt so.
Gruß
Klaus
dauerhaft funktionieren nur nulldurchgangsgesteuerte Triac Schalter mit guter Drosselentstörung. Gibt es aber faktisch nur im Eigenbau. Für die galvanische Trennung braucht es dann zusätzlich noch ein Relais, Schütz oder Schalter.
Bei mir sterben die Steckdosenleisten auch ca. jährlich.
Ist halt so.
Gruß
Klaus
Danke
Kein gutes Aushängeschild für so eine Firma
Mal sehen, ob ich das nicht zum Landesamt gebe
Zumindest dann: Für Otto Normalverbraucher WÄRE das ein nicht erkennbares RISIKO, diese Produkte zu kaufen ?
Grüße
Gert
Hallo, Detlef #1: Dann dürfte so ziemlich keine Schaltsteckdose irgendsowas schalten können !??
Ich berichte...
Die Frage wäre ja, was man überhaupt mit diesem Schalter oder den SO schaltbaren Verteilerleisten schalten könnte/dürfte...
Kein gutes Aushängeschild für so eine Firma
Mal sehen, ob ich das nicht zum Landesamt gebe
Zumindest dann: Für Otto Normalverbraucher WÄRE das ein nicht erkennbares RISIKO, diese Produkte zu kaufen ?
Grüße
Gert
Hallo, Detlef #1: Dann dürfte so ziemlich keine Schaltsteckdose irgendsowas schalten können !??
Ich berichte...
Die Frage wäre ja, was man überhaupt mit diesem Schalter oder den SO schaltbaren Verteilerleisten schalten könnte/dürfte...
Beitrag editiert am 07. 12. 2024 17:15.
Hi,
Schaltnetzteile haben einen massiven Anlaufstrom. Der wird durch einen Kondensator verursacht, der solange er leer ist, erstmal quasi einen Kurzschluss verursacht. Mein SNT für die Bahn hat bspw, einen Anlaufstrom im Bereich von 70A.
Ein Nulldurchgangschalter entschärft das Problem nur etwas. Bis zur nächsten Vollwelle ist der Kondensator aber dennoch nicht relevant aufgeladen, weswegen trotzdem noch ein entsprechend hoher Strom fließt - und der wiederum bruzzelt dann die Kontakte im Schalter.
Effektiv hilft hier nur ein Anlaufstrombegrenzer. Ich hab bei mir die hier verbaut:
https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Product/6EP4683-6LB00-0AY0
Das ganze in einen Kleinverteiler gebaut, in meinem Fall noch zusätzlich mit einem Nulldurchgangsschalter, was hier aber nicht relevant ist.
Grüße Micha
Schaltnetzteile haben einen massiven Anlaufstrom. Der wird durch einen Kondensator verursacht, der solange er leer ist, erstmal quasi einen Kurzschluss verursacht. Mein SNT für die Bahn hat bspw, einen Anlaufstrom im Bereich von 70A.
Ein Nulldurchgangschalter entschärft das Problem nur etwas. Bis zur nächsten Vollwelle ist der Kondensator aber dennoch nicht relevant aufgeladen, weswegen trotzdem noch ein entsprechend hoher Strom fließt - und der wiederum bruzzelt dann die Kontakte im Schalter.
Effektiv hilft hier nur ein Anlaufstrombegrenzer. Ich hab bei mir die hier verbaut:
https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Product/6EP4683-6LB00-0AY0
Das ganze in einen Kleinverteiler gebaut, in meinem Fall noch zusätzlich mit einem Nulldurchgangsschalter, was hier aber nicht relevant ist.
Grüße Micha
zwengelmann - 07.12.24 18:25
Hallo,
ohne exakte Angaben lässt sich überhaupt nichts sagen. Alles Spekulation.
Ist ein Einschaltstrom zu groß, hilft nur ein Einschaltstrombegrenzer. Ein Nulldurchgangsschalter bringt rein gar nichts in Sachen Strombegrenzung. Vor allem lässt sich ein Begrenzer auch nachträglich zwischen Steckdosenleiste und Verbraucher schalten, wenn es ein mobiler Typ ist, also mit zwei Kabelenden.
Auf den Hersteller der Steckdosenleiste braucht Ihr nicht zu schimpfen. Der legt seinen Schalter für herkömmliche Lasten aus. Übrigens nimmt bereits eine Glühlampe beim Einschalten kurz das sieben- bis zehnfache Ihres Nennstroms auf.
Grüße
Zwengelmann
ohne exakte Angaben lässt sich überhaupt nichts sagen. Alles Spekulation.
Ist ein Einschaltstrom zu groß, hilft nur ein Einschaltstrombegrenzer. Ein Nulldurchgangsschalter bringt rein gar nichts in Sachen Strombegrenzung. Vor allem lässt sich ein Begrenzer auch nachträglich zwischen Steckdosenleiste und Verbraucher schalten, wenn es ein mobiler Typ ist, also mit zwei Kabelenden.
Auf den Hersteller der Steckdosenleiste braucht Ihr nicht zu schimpfen. Der legt seinen Schalter für herkömmliche Lasten aus. Übrigens nimmt bereits eine Glühlampe beim Einschalten kurz das sieben- bis zehnfache Ihres Nennstroms auf.
Grüße
Zwengelmann
Hintergrund: Die Schaltsteckdosen dieser Firma sind bei mir schon 3 x innerhalb kurzer Zeit defekt gewesen: Zwar schaltet der Schalter sichtbar (Beleuchtung des Schalters geht aus) aus, aber der Strom wird nicht (!) unterbrochen.
@Zwengelmann: Was sind denn "herkömmliche Lasten" ? Ein Monitor mit 200...300 W nicht ?
@Zwengelmann: Was sind denn "herkömmliche Lasten" ? Ein Monitor mit 200...300 W nicht ?
Hi !
Ganz einfache Elektrotechnische Rechenaufgabe.
W = U x I ergo ist I = W geteilt durch U
I 3500 W geteilt durch 230 V
Ergebnis 15, 21 Ampere.
Nach der Rechnung ermittel dann die beiden Verbraucher und zähle die Stromaufnahme zusammen, dann wirst Du erstaunt sein wie wenig Strom die Geräte bei Dauerstrom verbrauchen.
Und ganz ehrlich Einschaltströme bauen sich im Zehntel Sekundenbereich auf. Das hält jeder Schalter der für 16 A ausgelegt ist aus.
Gruß Thomas
PS also ich sehe da keine Nutzungsbeschränkungen !
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/ste...rz-1-5m-h05vv-f3g1-5
Ganz einfache Elektrotechnische Rechenaufgabe.
W = U x I ergo ist I = W geteilt durch U
I 3500 W geteilt durch 230 V
Ergebnis 15, 21 Ampere.
Nach der Rechnung ermittel dann die beiden Verbraucher und zähle die Stromaufnahme zusammen, dann wirst Du erstaunt sein wie wenig Strom die Geräte bei Dauerstrom verbrauchen.
Und ganz ehrlich Einschaltströme bauen sich im Zehntel Sekundenbereich auf. Das hält jeder Schalter der für 16 A ausgelegt ist aus.
Gruß Thomas
PS also ich sehe da keine Nutzungsbeschränkungen !
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/ste...rz-1-5m-h05vv-f3g1-5
Beitrag editiert am 07. 12. 2024 23:41.
Hallo Gert,
Kontakte kleben geblieben. Gerät ordentlich auf einen harten Untergrund klopfen.
Kannst Du mir mal eine Typennummer / Amazon Link oder dergl. geben? Ich nutze solche Schaltleisten nicht. In meinem Computertisch habe ich Aufputzdosen die mit einem Möbel-Einbauschalter geschaltet werden. Am Basteltisch habe ich eine noname Leiste wo ich vor Jahren einen fetten 2poligen Schalter selbst eingebaut habe (Platz war vorgesehen), da waren die Leisten mit Schalter noch teuer und mit Elektronik gab es keine. Alles 16 Amp.
Grüße, Peter W.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Schalter sichtbar (Beleuchtung des Schalters geht aus) aus, aber der Strom wird nicht (!) unterbrochen
Kontakte kleben geblieben. Gerät ordentlich auf einen harten Untergrund klopfen.
Kannst Du mir mal eine Typennummer / Amazon Link oder dergl. geben? Ich nutze solche Schaltleisten nicht. In meinem Computertisch habe ich Aufputzdosen die mit einem Möbel-Einbauschalter geschaltet werden. Am Basteltisch habe ich eine noname Leiste wo ich vor Jahren einen fetten 2poligen Schalter selbst eingebaut habe (Platz war vorgesehen), da waren die Leisten mit Schalter noch teuer und mit Elektronik gab es keine. Alles 16 Amp.
Grüße, Peter W.
Hallo zusammen,
die ganzen (billigen) Verteilerleisten mit Schalter dürften eigentlich nicht unter Last geschalten werden. Beim Einschalten ist im ersten Moment sowohl ein geometrich kleiner Teil des Kontaktes, als auch ein sehr hoher Einschaltstrom für sehr hohe Temperaturen am Kontaktpunkt verantwortlich. Man verschweißt quasi die Kontakte.
Etwas besser sind Schiebekontakte, die sich durch mechanische Reibung zum Teil wieder reinigen. Zu allem Übel bekommt der Kontakt beim Ausschalten durch vorhandene Induktivitäten (Spulen, Motore, usw.) noch eins durch eine induzierte Spannung übergebraten.
Bei aktiven Netzteilen (und die sind fast überall eingebaut) wird der Einschaltstrom im Datenblatt angegeben. Wie schon oben geschrieben ist der selbst bei kleinen Netztteilen leicht mal 40 oder 70 Amps groß. Bei mehreren Netzteilen addiert sich der Strom. Durch Verzundern der dadurch überlasteten Kontakte wird außerdem der Übergangswiderstand, auch im geschalteten Zustand, erhöht was zu einer Erwärmung der Kontakte führt. Es sind dadurch schon einige Brände entstanden.
Im kurz rausgesuchten Link wird das besser erklärt.
https://www.elektronikpraxis.de/wie-sie-den-ein...a247d4f9f2cde561d84/
Man sollte sich einen Einschaltstrombegrenzer oder einen elektronischen Schalter besorgen.
Ein ähnliches Problem ergibt sich auch bei Reedkontakten, die bei direkter Schaltung einer Weiche z.B. sehr schnell altern und dann kleben bleiben. Auch hier sollte grundsätzlich eine kleine Verstärkerschaltung zwischengeschaltet werden.
Grüße Thomas
die ganzen (billigen) Verteilerleisten mit Schalter dürften eigentlich nicht unter Last geschalten werden. Beim Einschalten ist im ersten Moment sowohl ein geometrich kleiner Teil des Kontaktes, als auch ein sehr hoher Einschaltstrom für sehr hohe Temperaturen am Kontaktpunkt verantwortlich. Man verschweißt quasi die Kontakte.
Etwas besser sind Schiebekontakte, die sich durch mechanische Reibung zum Teil wieder reinigen. Zu allem Übel bekommt der Kontakt beim Ausschalten durch vorhandene Induktivitäten (Spulen, Motore, usw.) noch eins durch eine induzierte Spannung übergebraten.
Bei aktiven Netzteilen (und die sind fast überall eingebaut) wird der Einschaltstrom im Datenblatt angegeben. Wie schon oben geschrieben ist der selbst bei kleinen Netztteilen leicht mal 40 oder 70 Amps groß. Bei mehreren Netzteilen addiert sich der Strom. Durch Verzundern der dadurch überlasteten Kontakte wird außerdem der Übergangswiderstand, auch im geschalteten Zustand, erhöht was zu einer Erwärmung der Kontakte führt. Es sind dadurch schon einige Brände entstanden.
Im kurz rausgesuchten Link wird das besser erklärt.
https://www.elektronikpraxis.de/wie-sie-den-ein...a247d4f9f2cde561d84/
Man sollte sich einen Einschaltstrombegrenzer oder einen elektronischen Schalter besorgen.
Ein ähnliches Problem ergibt sich auch bei Reedkontakten, die bei direkter Schaltung einer Weiche z.B. sehr schnell altern und dann kleben bleiben. Auch hier sollte grundsätzlich eine kleine Verstärkerschaltung zwischengeschaltet werden.
Grüße Thomas
Hallo, Peter W: Gruß zum 2. Advent !
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/rei...er-hand-fussschalter
bzw. die Steckdosenleiste
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/ste...er-hand-fussschalter
Bedienungsanleitung mit den vom Service genannten/mir geschriebenen Einschränkungen gibt es nicht.......
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/rei...er-hand-fussschalter
bzw. die Steckdosenleiste
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/ste...er-hand-fussschalter
Bedienungsanleitung mit den vom Service genannten/mir geschriebenen Einschränkungen gibt es nicht.......
Hallo Gert,
die Einschränkung ist mit rund 16 A angegeben. Es steht da nichts von Kurzzeitbelastung oder Dauerlast, es steht nur maximal 3500 Watt. Eine einfache LED-Leiste am Netz hat ein aktives Netzteil, auch ein Monitor und viele Geräte, die Kleinspannung brauchen haben ein solches. Es ist schon richtig, dass dies nicht mit "normalen" Schaltern geschaltet werden sollte. Entscheidend für die Lebensdauer ist die Häufigkeit der Schaltvorgänge.
Kauf' dir im Zweifel einen Einschaltstrombegrenzer. Die sind zwar meist trotzdem deutlich über den 16 A, aber sie mildern den Einschaltvorgang doch ab.
Grüße Thomas
die Einschränkung ist mit rund 16 A angegeben. Es steht da nichts von Kurzzeitbelastung oder Dauerlast, es steht nur maximal 3500 Watt. Eine einfache LED-Leiste am Netz hat ein aktives Netzteil, auch ein Monitor und viele Geräte, die Kleinspannung brauchen haben ein solches. Es ist schon richtig, dass dies nicht mit "normalen" Schaltern geschaltet werden sollte. Entscheidend für die Lebensdauer ist die Häufigkeit der Schaltvorgänge.
Kauf' dir im Zweifel einen Einschaltstrombegrenzer. Die sind zwar meist trotzdem deutlich über den 16 A, aber sie mildern den Einschaltvorgang doch ab.
Grüße Thomas
Ok... Häufigkeit der Schaltvorgänge ca. 3 x pro Tag (gemittelt auf die Woche / bin ja min. 3 Tage unterwegs / "Rentner-Doc"
)...
Grüße
Gert
https://www.voelkner.de/products/5958649/H-Tron...iPL2XPwaAi4rEALw_wcB
Aber steht drin:
""Keine Funktion beim Anschluss mehrerer Verbraucher""
Sowas ginge dann "dahinter" nicht ?
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/ste...er-hand-fussschalter
Grüße
Gert
https://www.voelkner.de/products/5958649/H-Tron...iPL2XPwaAi4rEALw_wcB
Aber steht drin:
""Keine Funktion beim Anschluss mehrerer Verbraucher""
Sowas ginge dann "dahinter" nicht ?
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/ste...er-hand-fussschalter
Beitrag editiert am 08. 12. 2024 09:25.
Hallo Gert,
das mit "keine Funktion bei..." ist etwas undeutlich. Ich denke damit ist gemeint nach dem Anschalten weitere Verbraucher zuzuschalten. Da funktioniert das nicht mehr. Es wird nur beim Einschalten die Leistung einmal begrenzt, nach kurzer Zeit ist der Durchgang wieder ohne Begrenzung. Deshalb braucht ein Begrenzer auf NTC-Basis auch etwas Zeit wieder zu funktionieren.
Grüße Thomas
das mit "keine Funktion bei..." ist etwas undeutlich. Ich denke damit ist gemeint nach dem Anschalten weitere Verbraucher zuzuschalten. Da funktioniert das nicht mehr. Es wird nur beim Einschalten die Leistung einmal begrenzt, nach kurzer Zeit ist der Durchgang wieder ohne Begrenzung. Deshalb braucht ein Begrenzer auf NTC-Basis auch etwas Zeit wieder zu funktionieren.
Grüße Thomas
Danke an alle und Thomas !
Hallo,
ich denke mal, zu dem Thema kann jeder seine Story beitragen. Ich hatte mal einen PC an einer Steckdosenleiste. Einmal zu langsam auf den Einschalter gedrückt, gab es – dem Geräusch nach – einen Lichtbogen zwischen den Kontakten. Und schon war die Grafikkarte im PC dahin, spielte immer wieder verrückt, hing sich auf. Am Ende habe ich sie ausgetauscht.
Bei dem vorgeschlagenen Einschaltstrombegrenzer wäre ich vorsichtig, wenn da elektronische Geräte, statt einfacher Geräte wie Lampen und Lüfter dahinter angeschlossen sind. Ich weiß nicht, ob die so eine zerhackte Spannung mögen und wie sie darauf reagieren.
Besser wäre es eigentlich, wenn man – wie schon gesagt – einen Schalter hätte, der elektronisch im Nulldurchgang ein und auch ausschaltet. Und eine Vorrichtung, die mehrere Verbraucher verzögert hintereinander einschaltet. Ich habe mich aber bisher nicht wirklich damit beschäftigt, weiß nicht, ob es soetwas gibt.
Klaus
ich denke mal, zu dem Thema kann jeder seine Story beitragen. Ich hatte mal einen PC an einer Steckdosenleiste. Einmal zu langsam auf den Einschalter gedrückt, gab es – dem Geräusch nach – einen Lichtbogen zwischen den Kontakten. Und schon war die Grafikkarte im PC dahin, spielte immer wieder verrückt, hing sich auf. Am Ende habe ich sie ausgetauscht.
Bei dem vorgeschlagenen Einschaltstrombegrenzer wäre ich vorsichtig, wenn da elektronische Geräte, statt einfacher Geräte wie Lampen und Lüfter dahinter angeschlossen sind. Ich weiß nicht, ob die so eine zerhackte Spannung mögen und wie sie darauf reagieren.
Besser wäre es eigentlich, wenn man – wie schon gesagt – einen Schalter hätte, der elektronisch im Nulldurchgang ein und auch ausschaltet. Und eine Vorrichtung, die mehrere Verbraucher verzögert hintereinander einschaltet. Ich habe mich aber bisher nicht wirklich damit beschäftigt, weiß nicht, ob es soetwas gibt.
Klaus
Hallo Gert,
Danke für die Links. Ich vermute mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Relais dahinter, man könnte es zwar auch mit einem Triac lösen - quasi ein Dimmer der nur Ein und Aus kann - allerdings wäre die Trennung dann nur einpolig und nicht galvanisch getrennt. Also bleibtmen irgendwann die Relais Kontakte kleben.
Da es heutzutage nahezu keine Elektrogeräte mehr am Markt gibt, die nicht mit getakteten Netzteilen arbeiten Frage ich mich, für welche Anwendung ist das Produkt überhaupt geeignet?
Grüße, Peter W
Danke für die Links. Ich vermute mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Relais dahinter, man könnte es zwar auch mit einem Triac lösen - quasi ein Dimmer der nur Ein und Aus kann - allerdings wäre die Trennung dann nur einpolig und nicht galvanisch getrennt. Also bleibtmen irgendwann die Relais Kontakte kleben.
Da es heutzutage nahezu keine Elektrogeräte mehr am Markt gibt, die nicht mit getakteten Netzteilen arbeiten Frage ich mich, für welche Anwendung ist das Produkt überhaupt geeignet?
Grüße, Peter W
Hallo zusammen,
man könnte rein theoretisch sich zuerst überlegen was gebraucht wird, und dann über einen Einschaltbegrenzer die Leiste einschalten. Wenn Verbraucher nacheinander zugeschaltet werden ist die Gesamtbelastung auch geringer, wie auch die Belastung der Kontakte, da diese sich in einem bereits geometrich günstigeren Zustand befinden. Die Zuschaltung per Stecker ist eigentlich wegen der "Schiebekontakte" auch relativ robust
Es gibt aber auch Stromverbrauchsbegrenzer wie z.B.
https://www.bb-elektro-maxx.de/Shop/Stromverbrauchsbegrenzer-c123029254
Ich denke aber für die normalen Bereiche ist das weniger nötig und sinnvoll, zumal die brutal abschalten. Auch eine elektronische MOSFET-Lösung wäre möglich, manche Verbraucher sind bereits "von Werk aus" mit sowas ausgerüstet. Wenn natürlich ganze LED-Flutlichter auf einmal geschaltet werden sollen geht das nur über elektronische Hilfen und seien es Einschaltverzögerer.
#16 Ein Nulldurchgang bringt nichts, da die benötigte Anfangsleistung doch irgendwann gebraucht wird. Wenn es einen Lichbogen gegeben hat war ziemlich sicher ein Trafo beteiligt, wo die induzierte Rückspannung nicht abgefangen wurde. Es bleibt eigentlich nur "try and error". Durch einen Einschaltstrombegrenzer wird eine Elektronik nicht zerstört oder beschädigt.
Grüße Thomas
man könnte rein theoretisch sich zuerst überlegen was gebraucht wird, und dann über einen Einschaltbegrenzer die Leiste einschalten. Wenn Verbraucher nacheinander zugeschaltet werden ist die Gesamtbelastung auch geringer, wie auch die Belastung der Kontakte, da diese sich in einem bereits geometrich günstigeren Zustand befinden. Die Zuschaltung per Stecker ist eigentlich wegen der "Schiebekontakte" auch relativ robust
Es gibt aber auch Stromverbrauchsbegrenzer wie z.B.
https://www.bb-elektro-maxx.de/Shop/Stromverbrauchsbegrenzer-c123029254
Ich denke aber für die normalen Bereiche ist das weniger nötig und sinnvoll, zumal die brutal abschalten. Auch eine elektronische MOSFET-Lösung wäre möglich, manche Verbraucher sind bereits "von Werk aus" mit sowas ausgerüstet. Wenn natürlich ganze LED-Flutlichter auf einmal geschaltet werden sollen geht das nur über elektronische Hilfen und seien es Einschaltverzögerer.
#16 Ein Nulldurchgang bringt nichts, da die benötigte Anfangsleistung doch irgendwann gebraucht wird. Wenn es einen Lichbogen gegeben hat war ziemlich sicher ein Trafo beteiligt, wo die induzierte Rückspannung nicht abgefangen wurde. Es bleibt eigentlich nur "try and error". Durch einen Einschaltstrombegrenzer wird eine Elektronik nicht zerstört oder beschädigt.
Grüße Thomas
Ich greife das nochmals auf...:
Zum Zeitpunkt des Einschaltens d.h. Betätigen des Fußschalters ist lediglich ein Monitor 32" sowie ein kleiner Zusatzlautsprecher als auch ein "aktiver" USB-Hub in Stellung "Ein" d.h. diese werden sofort ("ein"
geschaltet. Erst danach schalte ich per Funk die einzelnen Steckdosen, welche zB Trafos, Z21 etc. versorgen. Auch die LED-Standleuchte wird erst dann eingeschaltet bei Bedarf...
Das habe ich mal dem Elektriker gezeigt (als er den 25 Jahre alten FI-Schalter der Wohnung wegen Totalausfalls erneuern musste
). Wie beim Einschalten o.g. Verbraucher mehr als 3500 W zusammenkommen sollen, war ihm nicht klar...er rechnet mit max. deutlich weniger als 1000 W bei den oben genannten Verbrauchern.
Somit ist die schriftliche (!) Begründung des Herstellers für den Ausfall der Fußschalter (nicht nur m.E.) völlig sinnfrei !?
Gruß
Gert
Zum Zeitpunkt des Einschaltens d.h. Betätigen des Fußschalters ist lediglich ein Monitor 32" sowie ein kleiner Zusatzlautsprecher als auch ein "aktiver" USB-Hub in Stellung "Ein" d.h. diese werden sofort ("ein"
Das habe ich mal dem Elektriker gezeigt (als er den 25 Jahre alten FI-Schalter der Wohnung wegen Totalausfalls erneuern musste
Somit ist die schriftliche (!) Begründung des Herstellers für den Ausfall der Fußschalter (nicht nur m.E.) völlig sinnfrei !?
Gruß
Gert
dampfrailfan - 01.03.25 20:54
Moin Gert,
Dein Elektriker hat in der Schule nicht aufgepasst.
Es wurde oben bereits gesagt, Problem ist der Kondensator hinter dem Netzgleichrichter am Eingang eines jeden Schaltnetzteils. Der nimmt beim Einschalten was er kriegen kann und wenn da mehrere Geräte dran sind dann kommt was zusammen.
Lass mal deinen sogenannten Elektriker die Schleifenimpedanz zwischen L und N an deiner Steckdosenleiste messen. Und wenn er das nicht kann oder gar ungläubig guckt was du von ihm willst dann frag einfach gar nix mehr.
Und jetzt die Fakten: die Schleifenimpedanz muss mindestens den 5-fachen Strom der letzten Sicherung ermöglichen. Bei einem 16A LSS sind wir da bei 96A. Mindestens. Die Schleifenimpedanz ist abhängig von der Entfernung zum Ortnetztrafo, dem Trafo selber und dem Querschnitt und Material der Leitungen. Außerdem spielen noch Kontaktübergänge da rein. Wie auch immer, diese Impedanz entscheidet welcher Strom bei Kurzschluss geht. Oben wurde gesagt dass ein Kondensator im Einschaltmoment praktisch einen Kurzschlusd darstellt. Wenn dein Netz also 150A bei Kurzschluss bringen kann, muss der Schalter das für einen Bruchteil einer Sekunde ab können. Deswegen sind Leitungschutzschalter mit einer Trägheit ausgestattet, damit sie nicht bei diesen Einschaltströmen auslösen.
Grüße Torsten
Dein Elektriker hat in der Schule nicht aufgepasst.
Es wurde oben bereits gesagt, Problem ist der Kondensator hinter dem Netzgleichrichter am Eingang eines jeden Schaltnetzteils. Der nimmt beim Einschalten was er kriegen kann und wenn da mehrere Geräte dran sind dann kommt was zusammen.
Lass mal deinen sogenannten Elektriker die Schleifenimpedanz zwischen L und N an deiner Steckdosenleiste messen. Und wenn er das nicht kann oder gar ungläubig guckt was du von ihm willst dann frag einfach gar nix mehr.
Und jetzt die Fakten: die Schleifenimpedanz muss mindestens den 5-fachen Strom der letzten Sicherung ermöglichen. Bei einem 16A LSS sind wir da bei 96A. Mindestens. Die Schleifenimpedanz ist abhängig von der Entfernung zum Ortnetztrafo, dem Trafo selber und dem Querschnitt und Material der Leitungen. Außerdem spielen noch Kontaktübergänge da rein. Wie auch immer, diese Impedanz entscheidet welcher Strom bei Kurzschluss geht. Oben wurde gesagt dass ein Kondensator im Einschaltmoment praktisch einen Kurzschlusd darstellt. Wenn dein Netz also 150A bei Kurzschluss bringen kann, muss der Schalter das für einen Bruchteil einer Sekunde ab können. Deswegen sind Leitungschutzschalter mit einer Trägheit ausgestattet, damit sie nicht bei diesen Einschaltströmen auslösen.
Grüße Torsten
Hallo, Torsten !
Zum Zeitpunkt der Betätigung: Ist doch faktisch nur ein einziges Schaltnetzteil (das des Monitors ???) dran, und das produziert so viel Einschaltstrom ? Das kann ich nicht einordnen...
Im Übrigen: Dann ist doch aber die Angabe des Herstellers VÖLLIG nutzlos und ZWANGSLÄUFIG irreführend !? Wozu ist dann so ein Fußschalter überhaupt zu gebrauchen ?
Grüße
Gert
Ich neige dazu, gelernten Handwerkern einigermaßen zu vertrauen...wie kann (d)er sonst seinen Job machen ?
""Aus diesem Grund existiert eine praxisnahe Aussage von vielen Elektrofachkräften jedoch ohne fachliche Gewähr, die da lautet: „Pro Steckdosenstromkreis oder pro ortsfester Steckdose nur maximal eine Verlängerungsleitung anschließen!“ So wird im Normalfall und bei Vorhandensein einer intakten, fachgerecht errichteten ortsfesten elektrischen Anlage beim Benutzen von Verlängerungsleitungen durch elektrotechnische Laien gewährleistet, dass die Schleifenimpedanz am Ende der Verlängerungsleitungen immer noch einen zulässigen Wert aufweist."" : Das hieße doch, dass jedwede Verteilerleiste genau gegen diesen Grundsatz verstößt !?
Zum Zeitpunkt der Betätigung: Ist doch faktisch nur ein einziges Schaltnetzteil (das des Monitors ???) dran, und das produziert so viel Einschaltstrom ? Das kann ich nicht einordnen...
Im Übrigen: Dann ist doch aber die Angabe des Herstellers VÖLLIG nutzlos und ZWANGSLÄUFIG irreführend !? Wozu ist dann so ein Fußschalter überhaupt zu gebrauchen ?
Grüße
Gert
Ich neige dazu, gelernten Handwerkern einigermaßen zu vertrauen...wie kann (d)er sonst seinen Job machen ?
""Aus diesem Grund existiert eine praxisnahe Aussage von vielen Elektrofachkräften jedoch ohne fachliche Gewähr, die da lautet: „Pro Steckdosenstromkreis oder pro ortsfester Steckdose nur maximal eine Verlängerungsleitung anschließen!“ So wird im Normalfall und bei Vorhandensein einer intakten, fachgerecht errichteten ortsfesten elektrischen Anlage beim Benutzen von Verlängerungsleitungen durch elektrotechnische Laien gewährleistet, dass die Schleifenimpedanz am Ende der Verlängerungsleitungen immer noch einen zulässigen Wert aufweist."" : Das hieße doch, dass jedwede Verteilerleiste genau gegen diesen Grundsatz verstößt !?
Beitrag editiert am 01. 03. 2025 22:44.
dampfrailfan - 02.03.25 10:18
Hallo Gert,
Was dein Fußschalter kann weiß ich nicht. Brennenstuhl ist aber eigentlich ein guter Hersteller. Mit den normalen geschalteten Steckerleusten hatte ich weder zuhause noch in der Fa. bisher größere Probleme. Aber das war nicht mein Thema, mich hat die pauschale Aussage deines Elektrikers gestört. Und ob jeder Elektriker Ahnung hat? Ich bin in meiner Fa. für die Enrgieverteilungsanlagen verantwortlich und hatte da auch schon u.a. einen sogenannten Meisterbetrieb. Von dem hab ich ein Messprotokoll zu einer kleinen neu installierten Verteilung gefordert, da hat er mich erst mal gefragt was er da denn messen soll. Ups, der kommt nicht noch mal.
Wo kommt die Aussage mit den Verlängerungsleitungen her? Das hat nicht viel mit Einschaltstrom zu tun. Hintergrund ist, wie ich das oben schon gesagt habe. Die Schleifenimpedanz. Sagen wir mal die liegt so, dass bei einer 16A Sicherung 100A Kurzschlussstrom an der Steckdose kommen. Das reicht jetzt gerade so die Anlage bei Kurzschluss innerhalb der der für die Sicherung vorgegebenen Zeit abzuschalten. Wird jetzt an der Steckdose eine verlängerunggschnur mit geringerem Querschnitt angeschlossen dann wird die Impedanz größer und damit der mögliche Kurzschlussstrom kleiner. Der Laie denkt jetzt, kleinerer Strom, weniger Gefahr. Falsch. Der Kurzschlussstrom muss groß genug sein damit die Sicherung in entsprechender Zeit auslöst. Dauert das zu lange dann besteht Brandgefahr weil das dünne Kabel schneller heiß wird als die Sicherung auslöst. Dann kommt dort bei diesen Steckerleisten noch dazu, dass die Steckverbindungen oft nicht sehr zuverlässig sind, da kommt noch mal Widerstand bzw Impedanz drauf.
Bisher war es bei mir nicht nötig aber wenn es nötig wäre, ich würde mir für meine Moba einen Hauptschater wie er z.B. an Maschinen dran ist, besorgen und damit einschalten. Die gibts ab 50A Dauerstrom und die halten das aus. Oder mit einem kleinen Schalter einen Hauptschütz schalten. Wobei sowas für dich dann schon eine Elektrofachkraft bauen sollte.
Grüße Torsten
Was dein Fußschalter kann weiß ich nicht. Brennenstuhl ist aber eigentlich ein guter Hersteller. Mit den normalen geschalteten Steckerleusten hatte ich weder zuhause noch in der Fa. bisher größere Probleme. Aber das war nicht mein Thema, mich hat die pauschale Aussage deines Elektrikers gestört. Und ob jeder Elektriker Ahnung hat? Ich bin in meiner Fa. für die Enrgieverteilungsanlagen verantwortlich und hatte da auch schon u.a. einen sogenannten Meisterbetrieb. Von dem hab ich ein Messprotokoll zu einer kleinen neu installierten Verteilung gefordert, da hat er mich erst mal gefragt was er da denn messen soll. Ups, der kommt nicht noch mal.
Wo kommt die Aussage mit den Verlängerungsleitungen her? Das hat nicht viel mit Einschaltstrom zu tun. Hintergrund ist, wie ich das oben schon gesagt habe. Die Schleifenimpedanz. Sagen wir mal die liegt so, dass bei einer 16A Sicherung 100A Kurzschlussstrom an der Steckdose kommen. Das reicht jetzt gerade so die Anlage bei Kurzschluss innerhalb der der für die Sicherung vorgegebenen Zeit abzuschalten. Wird jetzt an der Steckdose eine verlängerunggschnur mit geringerem Querschnitt angeschlossen dann wird die Impedanz größer und damit der mögliche Kurzschlussstrom kleiner. Der Laie denkt jetzt, kleinerer Strom, weniger Gefahr. Falsch. Der Kurzschlussstrom muss groß genug sein damit die Sicherung in entsprechender Zeit auslöst. Dauert das zu lange dann besteht Brandgefahr weil das dünne Kabel schneller heiß wird als die Sicherung auslöst. Dann kommt dort bei diesen Steckerleisten noch dazu, dass die Steckverbindungen oft nicht sehr zuverlässig sind, da kommt noch mal Widerstand bzw Impedanz drauf.
Bisher war es bei mir nicht nötig aber wenn es nötig wäre, ich würde mir für meine Moba einen Hauptschater wie er z.B. an Maschinen dran ist, besorgen und damit einschalten. Die gibts ab 50A Dauerstrom und die halten das aus. Oder mit einem kleinen Schalter einen Hauptschütz schalten. Wobei sowas für dich dann schon eine Elektrofachkraft bauen sollte.
Grüße Torsten
Danke, Torsten !!! Also ich habe jetzt gelernt, dass die Schleifenimpedanz auch von der Länge der Leitungen (und damit auch der Verteileranschlussleitungen) abhängt. Das sind hier unter 2 m, und die Verteiler da dran (auch Brennenstuhl) haben sicher keine Aderleitungen, sondern Litzen, die aber bei Brennenstuhl (?) nicht klitzeklein dimensioniert ? Alles an diesen Verteilern (2) ist zum Zeitpunkt des Schaltens des Fußschalters "Aus", nur ein Monitor bzw. dessen Netzteil und ein kleiner Zusatzlautsprecher für ein Notebook (ok, dessen Netzteil ist auch "An").
Aussage der Firma zu den wiederholten Defekten, d.h. Schalter (An / leuchtet) wird bedient, Schalter leuchtet nicht mehr, aber Stromversorgung weiter da: siehe #1.
Hier nochmal:
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/rei...er-hand-fussschalter
Gruß
Gert
Ps: Sicher gibt es schwarze Schafe, aber ALLEN zu misstrauen ? Das bekäme vielen Leuten bei meinem Beruf NICHT ! Sonst kommt die Hilfe schlicht und einfach ZU SPÄT
Aussage der Firma zu den wiederholten Defekten, d.h. Schalter (An / leuchtet) wird bedient, Schalter leuchtet nicht mehr, aber Stromversorgung weiter da: siehe #1.
Hier nochmal:
https://www.brennenstuhl.com/de-DE/produkte/rei...er-hand-fussschalter
Gruß
Gert
Ps: Sicher gibt es schwarze Schafe, aber ALLEN zu misstrauen ? Das bekäme vielen Leuten bei meinem Beruf NICHT ! Sonst kommt die Hilfe schlicht und einfach ZU SPÄT
Hallo zusammen,
das Thema hier ist, ob ein Fußschalter, der für 3500 W Dauerleistung spezifiziert ist, ein Einschaltstrom des Monitors und einer LED-Leuchte verkraftet. Das hat nichts damit zu tun, ob denn die Sicherung im Sicherungskasten einen Kurzschluss erkennt. Die Einschaltströme sind meist von sehr kurzer Dauer, so dass die Sicherung diese sowieso nicht merkt - oder fliegt bei einem von euch die Sicherung raus, wenn ihr den Fernseher, die Kaffeemaschine oder den Staubsauger einschaltet?
Wie oben schon gesagt, wird der Einschaltstrom von den Kondensatoren am Eingang der Netzteile bzw. der Kondensatoren hinter dem Gleichrichter bestimmt. Wie groß dieser Strom oder die Kapazitäten sind, wird nirgendwo angegeben. Nun sind normalerweise an den Eingängen von Schaltnetzteilen auch noch Induktivitäten verbaut und auch die Kabel haben eine gewisse Induktivität. Diese plus der Kupferwiderstand der Leitungen begrenzen den Einschaltstrom. Das wurde oben auch schon angemerkt.
Wie hoch der Einschaltstrom ist, hängt auch davon ab, zu welchem Zeitpunkt man den Schalter betätigt. Ist die Wechselspannung gerade im Nulldurchgang, fließt auch erstmal kein Strom. Ist sie aber im Scheitelpunkt der Sinushalbwelle, fließt der höchste Strom. Wie die Phasenlage beim Einschalten gerade ist, weiß niemand.
Der Einschaltstrom fließt für einige Millisekunden. Geräte mit einem hohen Einschaltstrom haben in der Regel Einschaltstrombegrenzer. Dabei wird der Strom beim Einschalten für eine kurze Dauer über einen Widerstand geleitet und danach dann erst über ein Relais oder einen Triac direkt zum Netzteil weitergeleitet. Hier reden wir von Geräten mit sehr hohen Leistungen, deutlich über der einer LED-Leuchte oder eines Monitors.
Da der Schalter für 3500 W Dauerleistung ausgelegt ist, hätte ich keinerlei Bedenken, ihn für Verbraucher mit ein paar 100 W zu benutzen.
Grüße,
Dietmar
das Thema hier ist, ob ein Fußschalter, der für 3500 W Dauerleistung spezifiziert ist, ein Einschaltstrom des Monitors und einer LED-Leuchte verkraftet. Das hat nichts damit zu tun, ob denn die Sicherung im Sicherungskasten einen Kurzschluss erkennt. Die Einschaltströme sind meist von sehr kurzer Dauer, so dass die Sicherung diese sowieso nicht merkt - oder fliegt bei einem von euch die Sicherung raus, wenn ihr den Fernseher, die Kaffeemaschine oder den Staubsauger einschaltet?
Wie oben schon gesagt, wird der Einschaltstrom von den Kondensatoren am Eingang der Netzteile bzw. der Kondensatoren hinter dem Gleichrichter bestimmt. Wie groß dieser Strom oder die Kapazitäten sind, wird nirgendwo angegeben. Nun sind normalerweise an den Eingängen von Schaltnetzteilen auch noch Induktivitäten verbaut und auch die Kabel haben eine gewisse Induktivität. Diese plus der Kupferwiderstand der Leitungen begrenzen den Einschaltstrom. Das wurde oben auch schon angemerkt.
Wie hoch der Einschaltstrom ist, hängt auch davon ab, zu welchem Zeitpunkt man den Schalter betätigt. Ist die Wechselspannung gerade im Nulldurchgang, fließt auch erstmal kein Strom. Ist sie aber im Scheitelpunkt der Sinushalbwelle, fließt der höchste Strom. Wie die Phasenlage beim Einschalten gerade ist, weiß niemand.
Der Einschaltstrom fließt für einige Millisekunden. Geräte mit einem hohen Einschaltstrom haben in der Regel Einschaltstrombegrenzer. Dabei wird der Strom beim Einschalten für eine kurze Dauer über einen Widerstand geleitet und danach dann erst über ein Relais oder einen Triac direkt zum Netzteil weitergeleitet. Hier reden wir von Geräten mit sehr hohen Leistungen, deutlich über der einer LED-Leuchte oder eines Monitors.
Da der Schalter für 3500 W Dauerleistung ausgelegt ist, hätte ich keinerlei Bedenken, ihn für Verbraucher mit ein paar 100 W zu benutzen.
Grüße,
Dietmar
Danke, Dietmar ! Aber die Firma selbst hat schon Bedenken bzw. mir gegenüber schr. bekundet, dass dieser Schalter das nicht aushalten kann d.h. Zitat ""NICHT GEEIGNET IST".
Gruß
Gert
Gruß
Gert
dampfrailfan - 02.03.25 16:50
Hallo Dietmar,
Der max mögliche Einschaltstrom hängt direkt mit der Netzimpedanz zusammen, je kleiner diese ist, desto größer kann er im schlimmsten Fall werden. Die Erklärung zum KS-Strom ist dabei erklärendes Beiwerk und das Auslösen der Sicherung hat damit nichts zu tun, hat auch keiner behauptet.
Wenn der Hersteller zu diesem Schalter sagt, dass er nicht geeignet ist dann wird er einen Grund haben. Ich selber hatte schon den einen oder anderen Ausfall eines dieser rot leuchtenden Schalter in den Steckerleisten, die Ursache zu ermitteln ist aufgrund schnell möglichen kostengünstigen Ersatz eher müßig. Einschaltstromspitzen können eine davon sein. Wie auch immer, wenn das Ding nix taugt muss eine andere Lösung her aber auch das steht nicht zur Diskussion hier, wobei es da ja schon Vorschläge gibt.
Übrigens will ich hier keineswegs allen Handwerkern Ahnungslosigkeit unterstellen. Es ist nur so, dass es oft aufgrund langer Berufserfahrung zu leichter Betriebsblindheit kommt. Viel wird nach Jahren aus der Erfahrung gemacht, theoretische Zusammenhänge werden vergessen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.
Das Thema mit den Schaltnetzteilen ist zwar nicht neu aber es wird immer mehr zum Thema. Die Transformatoren die früher unsere Eisenbahn mit Strom versorgt haben weichen auch Schaltnetzteilen. Es werden halt immer weniger induktive Verbraucher, die parallel zu den kapazitiven Schaltnetzteilen diese Einschaltströme kompensieren. In meinem Werk gibt es noch Kompensationsanlagen zum Kompensieren induktiver Phasenverschiebung, seit wir fast nur noch mit Wechselrichtern betriebene Anlagen haben, haben diese Anlagen fast nichts mehr zu tun. Auch die alten Leuchtstofflampen wurden durch LED ersetzt... und Defekte treten fast nur noch beim Einschalten auf. Warum?
Grüße Torsten
Der max mögliche Einschaltstrom hängt direkt mit der Netzimpedanz zusammen, je kleiner diese ist, desto größer kann er im schlimmsten Fall werden. Die Erklärung zum KS-Strom ist dabei erklärendes Beiwerk und das Auslösen der Sicherung hat damit nichts zu tun, hat auch keiner behauptet.
Wenn der Hersteller zu diesem Schalter sagt, dass er nicht geeignet ist dann wird er einen Grund haben. Ich selber hatte schon den einen oder anderen Ausfall eines dieser rot leuchtenden Schalter in den Steckerleisten, die Ursache zu ermitteln ist aufgrund schnell möglichen kostengünstigen Ersatz eher müßig. Einschaltstromspitzen können eine davon sein. Wie auch immer, wenn das Ding nix taugt muss eine andere Lösung her aber auch das steht nicht zur Diskussion hier, wobei es da ja schon Vorschläge gibt.
Übrigens will ich hier keineswegs allen Handwerkern Ahnungslosigkeit unterstellen. Es ist nur so, dass es oft aufgrund langer Berufserfahrung zu leichter Betriebsblindheit kommt. Viel wird nach Jahren aus der Erfahrung gemacht, theoretische Zusammenhänge werden vergessen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.
Das Thema mit den Schaltnetzteilen ist zwar nicht neu aber es wird immer mehr zum Thema. Die Transformatoren die früher unsere Eisenbahn mit Strom versorgt haben weichen auch Schaltnetzteilen. Es werden halt immer weniger induktive Verbraucher, die parallel zu den kapazitiven Schaltnetzteilen diese Einschaltströme kompensieren. In meinem Werk gibt es noch Kompensationsanlagen zum Kompensieren induktiver Phasenverschiebung, seit wir fast nur noch mit Wechselrichtern betriebene Anlagen haben, haben diese Anlagen fast nichts mehr zu tun. Auch die alten Leuchtstofflampen wurden durch LED ersetzt... und Defekte treten fast nur noch beim Einschalten auf. Warum?
Grüße Torsten
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