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THEMA: 3 D Drucker
Ich glaube ich habe schon mal vor zwei Jahren die Frage nach 3D Drucker gestellt.
Mittlerweile so denke ich ,hat es da auch einige Änderungen gegeben.
Würde gerne noch mal die Frage stellen, welche Drucker am besten geeignet wäre und ob es sich lohnt so etwas anzuschaffen?
Ich bin diesbezüglich ein Anfänger und bräuchte ein Gerät wo man sehr wenig einstellen muss😉😂.
Viel Dank schon mal
Gruß Günni
derzeit ist mein privates Arbeitspferd für FDM Druck ein Flsun QQ-S pro.
Einfache Inbetriebnahme und Kalibrierung.
Problemlose Handhabung beim Drucken und ausreichend schnell.
Für größere Sachen habe ich dann noch einen Tronxy X5SA 500 pro.
Das war beim Aufbau mehr ein Bastelsatz.
Nach der Einrichtung aber auch problemlos.
Kein Vergleich zu den Druckern davor (vor mehr als 10 Jahren angefangen mit MendelMax 1.5 und Rostock Delta Mini Bausätzen).
Dienstlich habe ich gerade beim Weihnachtsmann einen Flsun S1 geordert, als schnellere Ergänzung für das derzeitige Arbeitspferd Creality CR10Max.
Beide laufen mit Klipper, die Umstellung habe ich noch zuhause vor mir.
Der cr10max ist etwas schwieriger zu handeln (Ausrichtung, Materialhandling)
Ob man einen 3d Drucker für die Moba braucht? Ich würde sagen ja, es gibt vieles was man da mal schnell selbst Drucken kann.
Motorhalterungen, Ausgestaltungselemente (Tunnel, Brücken, Bahnsteig, Häuser,...), Gehäuse für elektronische Komponenten (Decoder,Booster,Rückmelder,...), Signalschächte ...
Auch beim Anlagenbau (Fusshalterung,..) hilfreich
Bsp ( auch z.bsp unter www.thingiverse.com/wassi/ ) findet man viele für den in meinen Augen sinnvollen Einsatz.
Ist halt ein universelles Werkzeug, das man auch außerhalb der Moba vielseitig nutzen kann.
Vg wassi
ob sich eine solche Anschaffung lohnt hängt davon ab, aus welcher Perspektive Du unser Hobby betrachtest. Wenn Du individuelle Modelle gestalten möchtest, Ersatzteile brauchst, die es nicht mehr zu kaufen gibt oder spezielle Werkzeuge, Halterungen, Gehäuse usw benötigst, dann hast Du mit einem 3D-Drucker eine eigene Produktionsanlage im Bastelkeller. Du solltest nicht vergessen, auch wenn die Drucker inzwischen recht einfach zu bedienen sind, braucht es zum Erstellen der Vorlagen am Rechner eine gewisse Einarbeitung. Vorkenntnisse mit CAD-Programnen sind hilfreich, aber keine Muss. Es gibt recht übersichtliche Programme wie z.B. Tinkercad, wo sich mit überschaubarem Lernaufwand bereits ansehnliche Teile erstellen lassen.
Weiter stellt sich die Frage nach dem Druckertyp. Mit den von wassi eingesetzten FDM-Druckern lassen sich für viele Anwendungen sehr gute Ergebnisse erzielen. Selbst mein relativ simpler und schon etwas älterer Ender 5 von Creality liefert erstaunlich präzise Drucke.
Sollen es feinere Teile werden wie z.B. Ersatzteile für Fahrzeuggehäuse, Auto- oder Motorradmodelle, eigene Figuren oder so etwas, empfehle ich immer einen Resindrucker. Der Aufwand beim Druck ist höher, dafür kannst Du Dir mit dem passenden Resin gleich mal eben einen Ersatz für ein gerissenes Zahnrad ausdrucken. Klar, solche Resine sind nicht gerade für den Gegenwert einer Tasse Kaffee zu haben. Ich habe z.B. den Anycubic Mono SE und der ist für meine Zwecke völlig ausreichend.
Klar, viele Teile kann man auch fertig kaufen und einige Kleinserienhersteller bieten inzwischen ihre Dienste an. Vielleicht wohnst Du auch in der Nähe eines "Makercafes", wo Du solche Geräte günstig nutzen kannst. Für den Gegenwert des Druckers kannst Du Dir natürlich Vieles in professioneller Qualität sozusagen aus dem Regal holen. Aber für mich kam hinzu, die Technik hat mich interessiert, die Drucker liefern das, was ich brauche, genau zum richtigen Zeitpunkt und so, wie ich es haben will. Mir macht es zudem einfach Spaß, selbst kreativ zu sein.
Es ist eben ein Hobby und die Frage, ob sich etwas wirklich lohnt ... naja ... diese Frage ist manchmal mehr oder weniger irrelevant. Frag mal einen Amateurfotografen, ob sich seine sündhaft teure Fotoausrüstung wirklich lohnt, wo er doch überall exzellente Profibilder kaufen kann ... oder den Hobbyastronomen, ob er sein Teleskop, was eben mal einen vier oder gar fünfstelligen Betrag verschlugen hat, wirklich braucht ... Schulterzucken ...
LG
Hubert
Bin auf den Bambulab A1 Mini gestoßen.
Der ist wohl gut für Anfänger und laut einigen Videos idiotensicher 😉.
Genau das richtige für mich 😂.
Hat da schon mal jemand Erfahrung mit dem Gerät gemacht?
Gruß Günni
auf die von Hubert aufgeworfene Frage, ob man einen 3D-Drucker braucht, möchte ich für mich so antworten:
Warum habe ich den (die) nicht eher gekauft? Ich hätte so viel für die Modellbahn machen können, was ich auf umständlichere Art anders gebaut habe.
Ich bin mit einem SLA- (Resin-)drucker für das Feine gestartet. Dieser wird mir demnächst folgendes drucken: Zäune, gefüllte Obst-/Gemüsekisten und Pflanzen (Kohlköpfe ,...) für die Beete. Dann kommen Magnetkupplungen an die Reihe.
Später kaufte ich mir noch einen FDM-Drucker, um gröbere (größere/festere) Dinge drucken zu können. All meine Servohalterungen hatte ich aus Sperrholz gesägt und zusammengesetzt. Hätte ich damals nur einen FDM-Drucker gehabt ...
Kurzum: Einmal im Besitz, finden sich immer wieder neue Anwendungsfälle, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte.
Viele Grüße
Frank
PS. Die Frage des TO nach einfachem Handling sehe ich als wenig problematisch, interessanter ist, ob er auch konstruieren kann oder will. Könnte ich meine Modelle nicht selbst erstellen, wäre der Nutzen - für mich - vielleicht nur bei 20 Prozent des jetzigen.
Edit: geändert siehe Folgebeitrag
Mach mal aus "PLA- (Resin-)drucker" "SLA- (Resin-)drucker", sonst verwirrt das, weil PLA ja das gängige Material für den FDM-Druck ist... Ansonsten kann ich den Aussagen nur aus eigener Erfahrung voll und genau so zustimmen.
@Günni: Ich hab als FDM-Drucker von BambuLab den X1 und bin extrem zufrieden. Ein Freund hat den A1 und häufig Probleme mit der Haftung des Drucks auf der Bauplatte. Beim A1 bewegt sich die Bauplatte ja in X-Richtung, das Bauteil wird also ständig geschauckelt. Die Druckgeschwindigkeit halbieren hilft. Bambu hat auch gerade eine Superhaftende Druckplatte (Eigenwerbung) rausgebracht. Die haben wir aber noch nicht getestet. Insgesamt hat BambuLab viel dafür getan die FDM-Drucker aus der Nerd-Ecke Richtung Altagsgerät weiterzuentwickeln. Insofern bist Du als Anfänger da bestimmt gut aufgehoben.
Gruss, Sascha
mich wundert, dass Prusa-Drucker nicht erwähnt werden.
Die sind meiner Meinung nach sehr betriebssicher.
Ich habe einen Prusa.Mini+ im Einsatz.
Diesen Drucker haben wir in unserem Landkreis 30x gekauft, an die Schulen verteilt und für einen Wettbewerb mit Top Ergebnissen eingesetzt.
Heute ist mein Prusa MK4S angekommen, leider werde ich erst morgen zur Inbetriebnahme kommen.
VG
Günter
ps.: mein Prusa Mini+ steht zum Verkauf
kurze persönliche Erfahrungen zu Druckern bekannter 3d Druckerpioniere.
Wir hatten vorher einen Ultimaker 2 (später zum 2+ geupgradet) im Einsatz. Solange erfahrenes Personal nur diesen verwendet hat, war es okay. Als jedoch auch zunehmend Druckanfänger diesen verwendeten, begannen die Probleme. Und ich war dann regelmäßig mit der Reparatur des Uli gut beschäftigt. Fazit Kein Gerät für Anfänger.
Gleiche Erfahrungen haben Kollegen am anderen Standort mit einem Prusa gemacht.
Aus diesen Erfahrungen heraus mache ich nun einen großen Bogen um Geräte dieser Hersteller, insbesondere wenn man sich das Verhältnis Preis zu Leistung und hier insbesondere Robustheit, Fehlbedienungswiderstandsfähigkeit und Wartbarkeit ansehen.
Vg wassi
Ps: ebenso würde ich heute nicht mehr einen Drucker beschaffen, bei dem mechanisch beanspruchte Teile aus 3D Druck oder Spritzgussplaste bestehen. Die halten eine gewisse Zeit. Nutzt man solche Drucker jedoch intensiver, ist man irgendwann nur noch mit dem Drucken von Ersatzteilen beschäftigt. Daher ja 2 Drucker in der Vergangenheit
@wassi:
das solltest du präzisieren! Die Erfahrung teile ich absolut nicht, was den Prusa-Drucker angeht!
Wie ich geschrieben habe, haben wir die Drucker an Schüler ab Klasse 5 bis Klasse 13 geliefert.
und ich schreibe von 30! Druckern, die genutzt wurden.
Alle haben vorzeigbare Ergebnisse abgeliefert.
VG
Günter
sind halt meine Erfahrungen. Wenn die Teile rund um die Uhr verwendet werden, kommt es auf robuste Konstruktionen und die richtige Auswahl von Materialien zum Bau des jeweiligen Druckers an.
Daher für ein dauerhaftes Druckvergnügen z.bsp. nur Konstruktionen nach dem Core-xy oder Delta Prinzip.
Soetwas wie den Mini mit nur einseitig aufgehangener X Achse sehe ich als Spielzeug an. Um es mal auszuprobieren okay, aber sicherlich nicht haltbar im Dauereinsatz.
Und dann kommt es ja auch auf die Anforderungen bei den Druckergebnissen an. Wenn konstante und reproduzierbare Ergebnisse gewünscht sind, braucht es halt geeignete Konstruktionen. Wenn man nur spielen bzw. die Technologie ausprobieren will kann man sicherlich andere Ansichten haben.
Vg wassi
diesen Teil hast du parallel zu meinem Eintrag erweitert:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Ps: ebenso würde ich heute nicht mehr einen Drucker beschaffen, bei dem mechanisch beanspruchte Teile aus 3D Druck oder Spritzgussplaste bestehen. Die halten eine gewisse Zeit. Nutzt man solche Drucker jedoch intensiver, ist man irgendwann nur noch mit dem Drucken von Ersatzteilen beschäftigt. Daher ja 2 Drucker in der Vergangenheit in Benutzung
ich spreche ja nicht von einem Dauereinsatz, sondern für den Hobby-Gebrauch. (und ich glaube die Leser auch)
mit diesem Drucker hast du Erfahrungen: ???
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Soetwas wie den Mini mit nur einseitig aufgehangener X Achse sehe ich als Spielzeug an. Um es mal auszuprobieren okay, aber sicherlich nicht haltbar im Dauereinsatz.
dann würde ich dies konkret von dir erfahren wollen, bitte
VG
Günter
Da muss ich auch mal was fragen.
Was darf oder muss so ein Teil kosten?
Wollte mir Oberleitungsmasten drucken lassen. Der der das machen sollte wollte für einen Mast 2€.
Wenn ich 100 Stück brauche, hmm.
Für das Geld sollte es doch schon Drucker geben. (Muss der Drucker unbedingt neu sein)
Dann kann ich's selbst auch drucken und noch viel mehr.
Oder liege ich da falsch?
Gruß Stretzi
Überhaupt die Ersatzteilversorgung: Man kommt für kleines Geld praktisch alle Komponenten zum Austauschen, und das kriegt man dann auch recht einfach hin mit dem Wechsel, da alles verschraubt ist. Wenn das Filament doch mal hängen bleibt und man den Druckkopf zerlegen muss, ist das keine große Sache. Die Wartungsfreundlichkeit finde ich sehr überraschend.
gedruckt habe ich mit dem Mini noch nicht, aber ich hatte schon Gelegenheit die mechanische Stabilität dieses Drucker an einem Exemplar zu testen.
Bringe mal den Druckkopf in die äußerste obere Position und lasse vorsichtig ein wenig Kraft dann auf den Druckkopf wirken (es reicht in y und z Richtung, x hat hier ein anderes Problem). Wenn Du Dir da das Spiel ansiehst, erkennst Du sicherlich das konstruktionsbedingte Problem.
Solange man mit dem genutzten Bauraum in der Nähe und Mitte der Druckplatte bleibt (kleines Bauvolumen), ist dieses weniger relevant als wenn man den möglichen Bauraum voll ausnutzen möchte. Da hat diese Konstruktion leider ein signifikantes Druckpositionsabhängigs Spiel, was sich auf die Masshaltigkeit der Druckobjekt negativ auswirkt.
Sicherlich kann man mit ein wenig Erfahrungen dieses zum Teil durch geeignete Positionierung des Druckobjektes im Bauraum kompensieren, aber dann sind wir nicht mehr bei einem für Anfänger geeigneten Produkt.
In meinen Augen sollte ein guter Drucker im gesamten Bauraum eine einigermassen gleich gute Qualität (Präzision) bringen. Das wird besonders relevant, wenn man auf Grund der beschränkten Bauraumgröße Objekte aus mehreren gedruckten Teilen zusammensetzen möchte.
Ebenso wenn man mit Blick auf die Belastbarkeit Objekte besonders im Druckraum ausrichten möchte.
VG wassi
Erstmal vielen Dank für alle Infos die ihr mir zukommen gelassen habt!
Also der Drucker sollte bei mir Dekoteile bzw. Ladegüter drucken.
Vielleicht würde ich mich auch mal an ein Gebäude später wagen.
Für den Dauer gebrauch muss er nicht geeignet sein, da ich auch nicht täglich an der Anlage arbeite. Ist ja auch nur ein Hobby 😉.
Wüsche euch einen schönen Nikolaustag
Gruß Günni
#13 Wassi, hinsichtlich des Mini + möchte ich Dir zumindest teilweise widersprechen.
Sicherlich ist die einseitige Führung des Druckkopfes mechanisch der zweiseitigen unterlegen, auch mittlerweile über 700 Druckstunden Erfahrung kann ich aber sagen das dass in unserem Spielfeld keine Auswirkungen hat ..
Ich habe von Kugellagerführungen über Garten und Poolbedarf sowie kleinteile für die Modellbahn nun schon alles gedruckt und konnte hier keine Qualitätseinbussen gegenüber anderen , ähnlich großen, FLM Druckern feststellen. Auch bei voller Ausnutzung des Druckraumes sind die Toleranzen dem Druckverfahren entsprechend.
Für den Hobbybereich aus meiner Sicht eine klare Empfehlung..
Wer aber feinere Strukturen für die Modellbahn drucken will ist m.E. mit einem Resin Drucker besser bedient..
Grüße
Michael
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Grüße,
Albert
für Dekoteile und Ladegüter würd ich mich eher in Richtung Resin-Drucker bewegen
Ebenfalls einen schönen Nikolaustag
Jochen
habe viel gelesen über 3D-Drucker und habe mir gerade einen "Bambu Lab A1 mini" direkt bei Bambu
Lab für 179€ (nach Rabatt-Abzug) bestellt.
Es ist mein erster 3D-Drucker und ich erhoffe mir damit Kleinteile (z.B. Halterungen für Glockenankermotoren)
in Zukunft selber drucken zu können.
Mit der Software werde ich wohl zurechtkommen (pens. Computertechniker) und den Umgang mit dem
Drucker und das Herstellen von Druckteilen werde ich mit der Zeit schon lernen.
Grüssle,
Harry
Der Drucker ist dem Prusa Mini + ähnlich, ich kann nur gutes darüber berichten.
Bei ganz kleinen Strukturen wird es schwierig aber auch da ist eine Menge möglich wenn man sich eingearbeitet hat.
Grüße
Michael
Wenn Du Dir noch eine 0.2mm Düse kaufst, kannst Du bei Details schon sehr nahe an Resin kommen.
Ich würde die Druckgeschwindigkeit in den Standardprofilen halbieren, die sind zu sehr auf Schnelligkeit getrimmt, was bei unseren kleinen Teilen wenig relevant ist. Dafür geht die Qualität hoch und die Gefahr einer Düsenverstopfung runter.
Gruß, Sascha
erstmal vielen Dank für deine Tipps - darauf bin ich als "3D-Druck-Neuling" angewiesen.
Du sagst dass ich mit diesem Drucker sehr nahe an Resin komme... was muss ich darunter
verstehen? Ist "Resin" das bessere Druckverfahren? Wenn ja, warum?
So eine 0,2er Düse kaufe ich mir - macht für mich Sinn zum Drucken von kleinen Strukturen.
Grüssle,
Harry
Resindrucker arbeiten nach einem ganz anderen Verfahren. Dabei wir UV-härtendes Harz Schicht für Schicht mit UV-Licht aufgebaut. Anschließend muss man den Druck waschen (am besten in Isoprobanol) und die Drucke trocken und mit UV-Licht aushärten. Das Harz ist ungehärtet ungesund und Isopropanol ist auch nicht jedermanns Sache.
Die meisten meiner Sachen drucke ich in Resin, da reden wir auf modernen Druckern über Auflösungen von rund 0.02mm, also eine Größenordnung besser als FDM-Drucker.
Ich habe mir dann aber trotzdem auch einen X1 angeschafft, um stabile und große Sachen drucken zu können. Es gibt auch größere Resindrucker, aber mit der Größe wächst eben auch die Menge an Chemikalien, mit denen man rumpanscht, weshalb ich bei kleinen Resindruckern bleibe. Ich war echt erstaunt wie gut FDM-Druck heute sein kann und ich genieße es, den Druck einfach abzuschicken und dann aus der Maschine zu nehmen, ohne irgendwelches Chemiezeug. Man vergisst leicht, dass der Düsendurchmesser ja nicht die Auflösung des FDM-Druckers ist., er definiert nur die minimale Wandstärke. Die feinste Layerhöhe mit 0.2mm-Düse beim Bambu ist 0.06mm und in XY-Richtung etwa eben so.
Anbei mal zwei Vergleichsfotos…
Gruss, Sascha
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Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: sfre
. Insgesamt hat BambuLab viel dafür getan die FDM-Drucker aus der Nerd-Ecke Richtung Altagsgerät weiterzuentwickeln. Insofern bist Du als Anfänger da bestimmt gut aufgehoben.
Was Bambulab hauptsächlich getan hat, war, Prusa - ein europäisches Unternehmen, das außerdem in Europa produziert - unverhohlen zu kopieren. Nicht nur bedienen sich die Chinesen der Designs sondern auch der Open Source Community, der sie kein bisschen zurückgeben. Die, die hier abfeiern, wie schön günstig die Geräte von Bambulab sind, beschweren sich vermutlich gleichzeitig darüber, dass sämtliche Produktion ihrer Fleischmann-/Piko-/Arnold-Bähnchen nach Asien abgewandert ist.
Der X1 ist ein gutes Gerät, aber die Firma dahinter ist einfach nur zum Kotzen. Der MK4s von Prusa steht dem Gerät in NICHTS nach. Jeder Druck gelingt. Der macht einfach seinen Job und zickt weniger als ein seit 20 Jahren "ausgereifter" Tintenstrahldrucker. Nicht nur wegen des guten Gewissens, etwas für die heimische Wirtschaft getan zu haben, zu empfehlen.
Florian
jetzt habe ich einiges mehr verstanden - danke für deinen ausführlichen Beitrag.
Ich denke dass meine Entscheidung mit dem A1 Mini anzufangen richtig war, denn
es ist ja bei dem aufgerufenen Preis eine überschaubare Ausgabe... und wer weiß was
man sich noch alles anschafft, wenn man die ganze Thematik mal besser verstanden hat.
Schönen Gruss,
Harry
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die, die hier abfeiern, wie schön günstig die Geräte von Bambulab sind, beschweren sich vermutlich gleichzeitig darüber, dass sämtliche Produktion ihrer Fleischmann-/Piko-/Arnold-Bähnchen nach Asien abgewandert ist.
Hallo Florian,
ist ja schon interessant deine Meinung hier zu lesen.
Hier wird aber gar nicht über irgendwelche Preise abgefeiert... sondern ganz einfach über den Erwerb
eines günstigen 3D-Druckers diskutiert.
Du glaubst doch nicht ernsthaft dass ich mir als absoluter Anfänger einen 3D-Drucker von Prusa für
ca. 1000€ kaufe und nicht weiß ob ich damit zurecht komme und das Teil überhaupt behalte?
Und wie kommst du darauf dass ich mich über die Abwanderung von irgendwelchen "Bähnchen" nach
Asien beschwere?
Ich muss mich doch sehr wundern wie jemand in diesem Thread mit einem solchen Beitrag antwortet?
Harry
der Tausch der Düse gegen eine Version mit kleinerem Durchmesser kann klappen ... oder auch nicht. Zugegeben, mein Ender 5 ist bereits in die Jahre gekommen, aber ich bin reumütig wieder zur Standarddüse mit 0,4 mm Durchmesser zurückgekehrt. Der Umbau auf eine 0,2 mm Düse hat jede Menge Experimente und leider auch Verstopfungen nach sich gezogen. Ich habe viele Druckparameter rauf und runter getestet. Es mag an mir gelegen haben, aber der Drucker funktionierte mit der Standarddüse einfach problemlos und besser.
Ich würde Dir empfehlen, zumindest am Anfang nicht gleich den Drucker umzubauen, sondern erst einmal im Lieferzustand zu drucken und damit versuchen, mit den Einstellungen herumzuspielen. Im Grenzbereich kommen so viele Sachen zusammen, an die man zu Beginn gar nicht denkt. Zum Beispiel unterscheidet sich das Filament von Hersteller zu Hersteller und damit gilt es, immer wieder neue Werte zu finden.
In der Standardkonfiguration reagiert mein Drucker dagegen sehr gutmütig auf einen Filamentwechsel. Klar, wenn Du das letzte Quantum Qualität herausquetschen möchtest und Du sehr experimentierfreudig bist, dann probiere es aus. Aber auch mit der größeren Düse bekomme ich präzise Motoradapter, stabile Halterungen oder sonst was selbst mit meinem günstigen Anfängerdrucker problemlos und flott ausgedruckt.
Wenn Du in den Präzisionsdruck vorstoßen möchtest, geht für mich im Hobbybereich kein Weg an einem Resindrucker vorbei. Aber da machen wir ein neues Fass auf. Dort ist die Entwicklung nicht stehen geblieben und es gibt z.B. eine große Fülle an Druckerresinen für ein weites Anwendungsgebiet ... die recht spröden und zu Brüchen neigenden Standardresine, die weicheren ABS-live Versionen bis hin zu fast gummiartigen Druckerzeugnissen. Zum Teil kann man die Resine sogar mischen, um genau das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Dann gibt es inzwischen Resine auf Wasserbasis, die zumindest weniger duften und auch mit Wasser statt Isopropanol abzuwaschen sind. Dennoch wäre ich immer vorsichtig und würde nur mit Atemmaske, Schutzhandschuhen in gut belüfteten Räumen arbeiten.
Wie auch immer ... erst einmal mit einfachen Sachen anfangen und Erfolge buchen. Du wirst sehen, selbst in der Standardkonfiguration lassen sich inzwischen exzellente Ergebnisse mit einer flachen Lernkurve erzielen. Wenn Du es gerne komplizierter haben willst, dann spiele mit den diversen Parametern, Erweiterungen, Anbauten oder sonst was. Da ist nur der blaue Himmel über Dir. Aber dann wird es nach meiner Erfahrung flott zu einem Hobby im Hobby. Kann man machen, aber ich persönlich möchte in erster Linie eine Modellbahn bauen. Da ist der 3D-Drucker für mich ein Werkzeug unter den Werkzeugen und kein Selbstzweck. Aber das kann man wie immer auch ganz anders betrachten ...
LG
Hubert
ich kann dich so begrüssen, denn es ist grade 00:15...
Ich habe deinen ausführlichen Beitrag mit großem Interesse gelesen und möchte dir folgendes antworten:
o ich werde keine andere Düse einbauen und erst mal mit der vorhandenen arbeiten
o als absoluter Anfänger lasse ich erstmal alle Einstellungen so wie sie sind
o Präzisionsdruck habe ich nicht vor - ich möchte erstmal nur Teile für die Modellbahn drucken
... oder evtl. das kleine Hebelchen, das mir an einem Wohnwagen-Fenster abgebrochen ist
o erstmal mit einfachen Dingen anfangen und sehen wie ich zurechtkomme
o ein extra Hobby mit dem 3D-Druck will ich nicht anfangen - der Drucker soll ein Werkzeug sein
Ganz herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort mit den wirklich hilfreichen Ratschlägen.
Grüssle,
Harry
P.S.: Du wohnst nicht zufällig im Schwabenland und ich könnte mal vorbeikommen und schauen wie
du das machst mit dem Drucker?
meine ersten 3D-Druckversuche habe ich mit einem Resin-Drucker vom Typ Elegoo Mars Pro gemacht. Inzwischen wurde er durch einen Mars 3 Pro ersetzt.
Für den Anfang ist ein 3D-Drucker in dieser Klasse voll und ganz ausreichend!
Benötigt wird auf jeden Fall eine Wascheinheit und ein Härtegerät. Außerdem Feinfilter (Großpack) und Silikontrichter zum Zurückfüllen des Resin in die Flasche, ebenso in großer Stückzahl Einmalhandschuhe und (unbedruckte) Papierreinigungstücher. Der Arbeitsplatz sollte gut belüftet und von gleichmäßiger Raumtemperatur sein. Je nach örtlichen Gegenheiten ggf. eine Schutzmaske mit Wechselfilter für Lackierer.
Ca. 70% meiner Drucke entstehen auch heute noch auf dem Mars 3 Pro.
Die restlichen Drucke entstehen aufgrund ihrer Größe auf einem FDM-Drucker Ender 5 plus mit 0,2,mm Düse. Bezüglich 0,2mm Düse hat "hubedi" im Beitrag #26 durchaus recht. Mein Ender 5 plus ist inzwischen komplett umgebaut. Aber das ist ein Thema, das so nach 4 bis 5 Jahren Druckpraxis interessant wird.
Wie oben geschrieben, für den Anfang reicht ein 3D-Resindrucker in der Kategorier Elegoo Mars 5 Pro/Ultra oder Anycubic Photon Mono 4 Ultra oder vergleichbar.
Grüße
BWB
nein, ich wohne in Südhessen. Aber Du kannst dennoch gerne vorbeischauen. 😀
Ich denke, mit Deinem letzten Beitrag hast Du einen guten Plan ins Auge gefasst. Zu Beginn meiner Druckerkarriere habe ich mir auch viele Expertenmeinungen angehört ... ja, Du brauchst unbedingt eine servogesteuerte Blattverstellung am Lüfter und natürlich einen innenbeleuchteten Extruder ... nee ... ich war es irgendwann leid, habe mich einfach zum Kauf eines günstigen, bewährten Druckers entschlossen und siehe da, das Ding marschierte einfach los. Ich bin mit einfachen Sachen wie einer Wandhalterung für meine Multimaus angefangen, hab für die Lego- und auch Kugelbahn meiner Enkel jede Menge Teile gedruckt und damit Erfahrungen gesammelt.
Inzwischen kenne ich die Möglichkeiten aber auch die Grenzen des Gerätes ganz gut. Die Experten mögen sich mit Grausen abwenden ... nicht verraten ... nach allen Experimenten drucke ich zumeist - mit leichten Varianten - immer noch in den Grundeinstellungen des Gerätes. Ich habe mir so "bei mich bei" gedacht, die Hersteller werden sich schon auch etwas dabei gedacht haben, diese Parameter zu empfehlen. Wer bin ich denn, um es besser wissen zu wollen. Und siehe da, es geht ... einfach so ... bis heute ... ich habe eben noch einen Adapter für einen GAM gedruckt. So kommt das Teil aus dem Drucker. Klar, in den Feinheiten ginge noch etwas. Aber der Motor passt prima, wackel nicht und sitzt. Oder meine Spurlehre für Achsen mit Mittelzahnrad ... passt auf den Zehntelmillimeter. Dann auf dem zweiten Foto meine Werkzeuge zum Einstellen des 90°- Versatzes der Dampfloktreibräder. Ja, die Oberfläche ... was solls ... die Treibräder auf einer Achse lassen sich damit exakt einstellen. Die Vertiefungen, wo die Räder aufgesteckt werden, sind so rund wie die Räder selbst. Was will ich mehr. Ja, ich muss auch mal im Ausnahmefall einen kleinen Knubbel oder ein paar Strings abpetzen. Solange die Teile ihren Zweck erfüllen, ist es mir recht. Was hätte ich im Gegenzug für einen Zeitaufwand investieren müssen, um solche kleinen Hilfsmittel klassisch herzustellen. Und davon habe ich mir eine ganze Menge hergestellt, die mir das Bastlerleben erleichtern. Anwendungen für einen 3D-Drucker fallen mir ständig neu ein. Wenn Du so ein Werkzeug einmal besitzt, liegen die Grenzen nur bei Dir. Also, nur Mut!
LG
Hubert
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nochmal danke für deinen letzten Beitrag mit den praktischen Beispielen!
Das hilft mir wirklich weiter.
Eine Frage habe ich noch: Mit welchem Programm hast du den GAM-Halter entworfen?
Grüssle,
Harry
mit Tinkercad ... Ergebnis als stl-Datei auf die Festplatte ... mit "Cura" in eine druckbare gcode-Datei umgesetzt.
Kompliziertere Teile und auch Funktionsmodelle gehen natürlich auch ... hier das Beispiel eines funktionstüchtigen Stellhebels für die Nachbildung eines mechanischen Stellwerks ... alles mit meinem einfachen Drucker.
LG
Hubert
PS: Die Vorlage für den Stellhebel findet Ihr übrigens hier: pkprepo.net/mechanisches-stellwerk-weichenhebel/
Der polnische Modellbaukollege Pawel Adamowicz hat dieses Modell und viele andere Teile dankenswerter Weise zum Download bereitgestellt. Ich habe es nur für meine Zwecke umkonstruiert und mit Messinggelenken versehen.
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ich würde auch Hubert zustimmen .. ist mir egal, ob der Druckkopf noch zweimal irgendwo herumzwirbelt und dreifache Sicherung inklusive Gleitlager-Beleuchtung hat
Mein zweiter Drucker ist ein Bambu X1C, dit der 2mm-Düse wirft der hervorragende Druckergebnisse auch in Spur N aus.
Mein Zweitdrucker wird dann ein kleiner A1... FUD-Druck hat auch seine Grenzen, aber um diese zu überwinden,
hat ein Modellbahnfreund einen Resindrucker gekauft
ICh konstruiere (noch) in Tinkercad, für das, was ich brauche, reicht es derzeit aus.
LG
WiIlfried
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danke für die Infos bezüglich der verwendeten Software. Schaue ich mir gleich mal an.
Dein Stellhebel sieht ja klasse aus... schon erstaunlich was man mit diesem Drucker machen
kann - wenn man es erstmal kann.
@Willfried Danke für deinen Beitrag mit den Beispielen - sehen echt gut aus.
Grüssle,
Harry
Die 0.2mm-Düse hatte ich ins Gespräch gebracht, um die Wahl eines FDM-Druckers für den Anfang zu bestätigen. Mit Resin geht mehr, aber verbunden mit deutlich mehr Aufwand. Für den Anfang reicht aber natürlich die 0.4mm-Düse völlig aus.
Bzgl. der schlechten Erfahrungen von Hubert würde ich gern entgegenhalten, dass die Anpassung der Druckparameter an die verwendete Düse in BambuStudio ziemlich gut ist und der Drucker den Düsenfluss selbst überwacht. Deshalb funktionieren die Standardeinstellungen bei Düsenwechsel schon sehr gut.
Trotzdem sind die Werksteinstellungen immer auch ein Kompromiss. Alle Hersteller werben mit hohen Druckgeschwindigkeiten. Das schlägt sich dann in den Werkseinstellungen nieder. Seitdem ich die Geschwindigkeiten bei der 0.2mm-Düse gegenüber den Werkswerten halbiert habe, erreiche ich deutlich bessere Qualität, braucht halt nur länger.
Auch funktionieren die Werkseinstellungen bei Bambu sehr gut mit dem eigenen Filament. Will man Filamente anderer Hersteller nutzen, muss man die Werte selbst anpassen, da Bambu eben nicht offen ist und es kaum Profile für Drittanbieter gibt (die Kritik von Florian in #23 bzw. PRUSA ist da ja in weiten Bereichen durchaus berechtigt).
Gruß, Sascha
ich habe es gerade in meinem Beitrag oben ergänzt, Die Grundkonstruktion des Stellhebels stammt nicht von mir. Ich habe die Mechanik nur angepasst und leichtgängiger gemacht.
Was Wilfried oben zeigt ist aller Ehre wert. Aber das kann man lernen. Hauptsache man fängt an und traut sich was. Sich bewegen, Ideen entwickeln und etwas unternehmen ist m.E. der Königsweg ... auch wenn mal etwas schief läuft. Was solls ...
@Sascha
Ja klar, auch bei meinem Drucker geht immer noch was. Es ist nur mein persönlicher Weg, das Experimentieren zu Gunsten der Teileproduktion einzuschränken. Ich habe die feinere Düse nicht richtig zuverlässig zum Laufen gebracht und so lebe ich mit den Herstellerkompromissen fröhlich vor mich hin. Was ich zu drucken habe, druckt das Ding. Mit anderen Geräten mag der Umbau besser gehen.
Ich habe nach der Erfahrung investiert und mir für die feineren Sachen einen Resinducker gekauft. Die gewonnene Lebenszeit stecke ich in den Anlagenbau. Wie ich oben andeutet, es gibt viele Wege und ich freue mich, wenn andere Kollegen neue Wege finden, von denen ich lernen kann. Vielleicht fällt mir ja auch mal etwas ein, was ich weitergeben kann ...
LG
Hubert
Genau da hat sich die Technik eben weiterentwickelt. 04er Düse ausklipsen, 02er Düse einklipsen und im Druckerprogramm einstellen, dass man jetzt mit 0.2mm druckt.... das war es. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei (im Bambu-Ökosystem) gute Drucke rauskommen ist schon sehr hoch.
Sich auch noch einen Resindrucker anzulegen kostet da erheblich mehr Lebenszeit.... sagt ein Resindruckender.
Gruß, Sascha
Das würde mich auch sehr interessieren!
Wenn die Sachen mit einem FDM Drucker gemacht worden sind, sieht das doch schon sehr vielversprechend aus.
Auch der Vergleich von Sascha, zwischen FDM und Resin ist nicht schlecht.
Bei solchen Ergebnissen würde ich mich eher für den FDM Drucker von Bambu entscheiden.
Gruß Günni
Schraubt man die Düse nämlich kalt ein und zieht sie fest, ist das Gewinde unter Umständen nicht dicht und der Schmodder sifft beim Drucken seitlich raus.
Um es richtig zu machen, muss man das Hotend mit einem Heißluftgebläse ordentlich erhitzen und die Düse erst dann einschrauben bzw. zumindest festziehen.
Ich bin zwar nicht Wilfried, aber in den Nahaufnahmen kann man erkennen, dass es FDM-Druck ist.
Das Ihr fragt, bestätigt aber, wie gut FDM inzwischen geworden ist.
Ich stimme #39 insofern zu, dass man das volle Potential des 3D-Drucks erst erreicht, wenn man irgendein Modellierungsprogramm beherrscht und versuche die Leute immer dazu zu animieren sich durch die Durststrecke am Anfang durchzuarbeiten,
aber auch ohne dies gibt es schon sehr viel auf den einschlägigen Plattformen zum Runterladen:
https://www.printables.com/search/models?ctx=models&q=nscale
https://www.thingiverse.com/search?q=nscale&page=1
https://cults3d.com/de/suche?q=nscale
Und das war jetzt nur der Suchbegriff „nscale“.
Die H0/00-Fraktion (manchmal auch HO/OO) hat noch wesentlich mehr erstellt und das schöne ist ja, man braucht es im Druckerprogramm nur runterzuskalieren. Mal ein Beispiel für Gebäudemodelle:
https://www.thingiverse.com/kabrumble/designs
Da die Jungs in den großen Maßstäben gerne auch bei der 0.4mm-Düse bleiben bekommt man auch schwierige Modelle meist recht gut mit eine 0.2mm-Düse (da is sie wieder 😉) gedruckt – das Verhältnis passt so gut. Ich hab auch gute Erfahrungen mit Modellen für die Gartenbahn gemacht, da die Designer meist recht stabil konstruieren. Auch hierzu ein Beispiel:
https://www.printables.com/@BeusekomseBaan/models
Wenn man die Suche auch noch auf außerhalb der Modellbahner erweitert, z.B. bei den Wargamern ist noch mehr drin:
https://www.thingiverse.com/pietia/designs
Insofern lohnt sich ein 3D-Drucker m.E. auch ohne CAD schon und die Auswahl an STL-Dateien wird ja größer.
Gruß, Sascha
PS: Der Düsenwechsel beim A1 ist weiterentwickelt und kein Vergleich zu P1 und X1.
Die von sfre zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Die Modelle sind mit einem X1C mit 0,2mm Düse gedruckt.
Langsaaaaaaaaaam....
Derzeit arbeite ich an unterschiedlichen Projekten, z.B. Dachlaufstege für US-Güterwagen und einer kompletten Innenausstattung (Dampferzeugung und Turbinenhalle) des Trix-Kraftwerks 66122/Walthers 533214.
LG
Wilfried
im alten Jahr nochmal eine Frage in die Runde, ganz explizit an die Bambu Nutzer. Hat einer von euch den Bambu A1 in Betrieb und kann mir was zur 1:160 MoBa-Tauglichkeit bei der Druckqualität sagen?
Ich habe bereits zwei ältere Drucker im Einsatz, einen Anycubic I3 Mega und Elegoo Neptune 2. Beides gute Drucker mit gutem Ergebnis, aber leider konnte ich zuletzt zwei bis drei Drucke nicht machen, weil das Bett zu klein war/ist. Außerdem sind die Zwei nicht die schnellsten. Nun überlege ich ernsthaft mich nochmal zu erneuern und einen Bambu zu kaufen. Preislich würde der A1 gut im Punkt Kosten/Nutzen passen. Das große Druckbett und die doch deutlich höhere Geschwindigkeit sind für mich ein gewichtiges Argument. Auch denke ich, dass den Bambu meine Frau mal einfach nutzen kann. Bei den beiden jetzigen Druckern ist das nicht da, da es manchmal schon etwas Probieren bis man ein ordentliches 1st Layer hat.
Mein Kumpel hat den Bambu X1C, toller Drucker mit super Qualität bei hohem Drucktempo.
Jetzt wüsste ich gerne, wie es um den "Bettschubser" A1 steht. Was kommt da am Ende raus und wie 1:160 tauglich ist die Qualität?! Wäre cool wenn hier einer genau diesen Nutzt und kann mir was dazu sagen.
Kommt gut ins neue Jahr.
Gruß
Kurt
im wesentlichen ist zu dem Bamboo A1 von den Vorrednern alles wesentliche gesagt.
Auspacken, einschalten drucken. Düsenwechsel: Klick-Klack fertig.
Für höher auflösende Drucke mit 0.2mm Düse gilt: Geschwindigkeit runter!
Für die Druckqualität spielt auch das verwendete PLA eine Rolle; hiermal mit PLA Silk bzw PLA+ experimentieren(viel Spaß beim anpassen
des Druckerprofils).
Bleibt noch eine Frage offen: Was verstehst du unter
Ciao
U
Grüße
Randy
definiere doch mal bitte
Zitat - Antwort-Nr.: 45 | Name: Randy
...Lebensdauer der Bambi Drucker...
Ein Standart Verschleißteil der FDM Würstchenleger sind die Düsen...
BambuLab ist seit 2022 am Start; ansonsten mal das BambuLab Community Forum durchsuchen um sich ein Bild/Meinung zu bilden.
Als Alternative würde ich dann den Selbstbau empfehlen; da hast du dann die volle Kontrolle über die verbauten Komponnenten; als da wären Voron 2.4, MGN Cube, ...
Ciao
U
Mein 3 D Drucker läuft manchmal wochenlang weil man 1000 Sachen drucken kann obwohl man die gar nicht braucht.
hatte den Beitrag und meine Frage bezüglich Bambulab A1 total aus den Augen verloren.
Zwischenzeitlich kann ich aber berichten, der Bambu ist ein ganz feines Teil. Super einfache Inbetriebnahme, einfache Handhabung. So einfach, dass meine Frau jetzt auch den 3D Druck für sich entdeckt hat. Deshalb wird alsbald ein A1 Mini zusätzlich einziehen, der dann dauerhaft die 0.2er Düse trägt und quasi nur das feine druckt.
Da ich bereits seit mehreren Jahren 3D Drucker habe, kann ich ganz klar eine Empfehlung an alle Anfänger für den Bambu aussprechen. Einfacher geht es nicht mehr.
Was mich selber nun doch noch etwas umtreibt wäre ein SLA Drucker. Ich habe da immer wieder Abstand genommen da es ja doch deutlich aufwendiger ist. Aber die Ergebnisse die manch einer zeigt wecken in gewisses haben will.
Hat einer Erfahrung mit der Aufstellung im Heizungskeller der nicht ganz trocken ist? Da mein Haus 200+x Jahre alt ist und der Keller aus Naturstein gemauert ist, kann man sich getrost vom trockenen Keller verabschieden. Luftfeuchte im Sommer ca. 65 bis 70%, Winter etwas weniger, Temperatur recht konstant um 17/18 Grad Celsius.
Im Wohnraum kommt ein SLA für mich nicht infrage, alleine schon wegen der Kinder nicht. Also ist Keller suboptimal, dann ist das Thema raus.
Gruß
Kuddel
der Geruch beim Resindruck ist schon störend. Wasserwaschbare Resine sind da etwas besser, aber ich baue den Drucker auch immer ab, wenn meine Enkelin zu Besuch kommt.
Der Standort Keller müsste von der Luftfeuchte her gehen, aber 17/18 Grad sind etwas zu kühl. Es sollten über 20 Grad sein, ideal sind 25-30 Grad. Das lässt sich aber auch im Keller machen. Ich setze über den Drucker eine "Haube", um den Geruch einzudämmen und die Temperatur etwas zu stabilisieren. Also: Du brauchst nur eine große Kunststoffkiste als "Haube" (meine ist von IKEA) und dann eine Wärmequelle zum "vorheizen" und zum Halten der Temperatur. Das kann ein elektrisches Wärmekissen sein oder eben zur Not auch warme Backsteine. Es gibt solche Heizungen auch zum Nachkauf, such mal unter: ELEGOO Smart Mini Heizung für Resin 3D Drucker, Intelligente Temperaturregelung
Diese IKEA-Haube kannst Du - bei entsprechendem bastlerischen Talent - auch zur Entlüftungshaube umbauen. Lüfter anbauen und einen Schlauch aus dem Kellerfenster legen.
Oder Du sparst Dir das und kaufst gleich einen Drucker, der einen beheizten Resintank hat. Manche Drucker haben auch eine WIFI-Kamera. Dann kannst Du den Druckfortschritt sehen, ohne in den Keller zu laufen.
Viele Grüße
Fred
bei SLA bin ich mir nicht sicher, aber für FDM-Filamente ist der Keller zu feucht!
Bei Prusa werden die Filamente immer mit einem Tütchen Silica-Gel geliefert.
meint
Günter
danke für deine Ausführungen. Dann werde ich mich mal einlesen in die Welt der beheizten Drucker. Weil wärmer bekomme ich den Keller nicht. Brennwertthermen sind halt doch deutlich kühler als die alten "Brenner" 😉
@Günther
Nur der SLA käme in den Keller. Meine FDM stehen im wohl temperierten Büro bei normaler Luftfeuchtigkeit. Das Filament lagert zusammen mit Silica-Gel Päckchen im geschlossenem Schrank.
Gruß
Andi
gut zu wissen, dass die LEDs wärmen. Ich lagere mein Resin nämlich auf der Brennwerttherme. da diese lokal (über die wenigen nicht isolierten Stellen der Kupferrohre für Warmwasser/Heizungskreislauf Wärme abgibt, ist dort trotz Keller die Temperatur immer im Bereich über 20 Grad (genau gemessen habe ich es noch nicht). Habe im Nebenraum, der im Winter zwischen 15 und 18 Grad liegt, den Drucker stehen. Bisher dachte ich, dass die lange Druckzeit das Resin abkühlen lässt, aber wenn die LEDs es richten, erklärt das, warum ich auch im Winter ohne größere Probleme drucken konnte.
Viele Grüße
Frank
wie macht Ihr das mit dem Trocknen des Filament. Lohnt sich da ein Trockner und wenn ja, welcher wäre preiswert und trotzdem empfehlenswert?
Viele Grüße
Schorsch
Die Rollen die ich gerade aktiv nutze liegen relativ luftdicht in der AMS zusammen mit Boxen mit Silicia-Gel und einem Hygrometer, dass mich informiert, wenn das Zeug erschöpft ist und ausgetauscht/regeneriert werden muss. Hätte ich die AMS nicht, würde ich mir eine Box basteln, in der die aktive Rolle genau so gelagert wäre, mit Loch zum Anschluss an den Drucker. Entsprechende Beispiele findest Du im Netz.
Die Rollen die ich nicht aktiv brauche sind in Vakuumbeuteln auch mit Silica-Paketen verpackt. Die Beutel gibt’s zusammen mit einer Handpumpe günstig z.B. bei Amazon.
Habe bislang noch keine Probleme mit Feuchtigkeit gehabt und deshalb den Trockner noch nie gebraucht.
Gruss,
Sascha
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gar nicht. Die gerade nicht benutzten Rollen kommen in die Tüte, fertig. Ich hatte mit Feuchtigkeit noch nie ein Problem.
Gruß
Falco
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