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THEMA: Roco VT 11.5 falsche Bezeichnung

THEMA: Roco VT 11.5 falsche Bezeichnung
Startbeitrag
wini.k - 03.12.24 19:56
Hallo,

kann es sein, daß der Großraumwagen des Roco VT 11.5 eine falsche Bezeichnung aufgedruckt hat? Ich habe die Version Roco 23005/6. Auf dem Wagen steht klar: Aü. Es müßte sein: Ay.

ü steht für abgeschlossener Seitengang (also Abteilwagen) und y für Großraumwagen.

In der Ersatzteilliste für die Version Roco 23100 (gefunden bei nsesoftware.nl) steht auch Aü (s. angehängtes Bild).

In der spur-n-datenbank.de wurde es korrigiert: 11 5202 Ay.
Dadurch bin ich erst darauf aufmerksam geworden.

Ist Euch das auch schon aufgefallen? Wie ist Eure Meinung?

Gruß,
Wini


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Nein, das ist mir nicht aufgefallen, denn ich käme im Leben nicht auf die Idee, eine große Lupe oder ein Teleobjektiv hervorzukramen, um das tatsächlich nachzulesen. Beim Fahren erkennt man das noch viel weniger.
Tja, da ist es gut, wenn man Erstbesitzer ist. Bei gebrauchter Ware kann ich nur anhand der Waggonnummer erkennen, welche Edition ich denn nun eigentlich bekommen habe und ob der Zug aus verschiedenen Editionen zusammengestoppelt ist. Bei Roco können trotzt gleicher Artikelnummer ja ganz schön viele Jahre dazwischen liegen.

Wini
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wie ist Eure Meinung?


Mache einen kleinen öligen Betriebs-Schmutzfleck über das ü, dann nimmt man an dort steht y.

Meine älteren Flm 218 haben nicht einmal ein Fahrschalter-Handrad auf dem Führertisch. Hmmm. Ach nein, die haben ja nicht einmal einen Führerstisch. Ach was soll´s, fahren trotzdem schön.


Gruß
Olaf :)

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wie ist Eure Meinung?



Solange das Gesamtbild des Modells stimmt, sind mir fehlerhafte Beschriftungen, wie in deinem Fall, eigentlich komplett gleich.
In dem Maßstab muss man schon mit dem Auge oder einer Lupe nah ran, um es überhaupt lesen zu können.
Im Fahrbetrieb sieht man es erst recht nicht. Es gab auch eine Zeit, wo ich mich darüber nicht so geäußert habe. Aber ich sehe das Hobby mittlerweile nicht mehr sooo ernst, bin entspannter und habe meine Freude daran.

Wenn es dich dennoch so sehr stört, einfach einen Decal-Satz bei irgendeinem Hersteller ordern und das Problem damit lösen.

Gruß Ulli
Hallo,

ein Großteil aller Modellbahnmodelle ist falsch beschriftet. Teilweise sind die Bauarten falsch, falsche Nummernkreise, falsche Prüfziffern, BW anstelle Bw, Aw anstelle AW, usw. Diese Fehler gibt es beim Vorbild aber auch denn auch hier arbeiten Menschen und die machen bekanntlich Fehler 😉

Grüße
Markus
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Solange das Gesamtbild des Modells stimmt, sind mir fehlerhafte Beschriftungen, wie in deinem Fall, eigentlich komplett gleich.



wo fängt das an, wo hört es auf? Gesamtbild stimmig wenn die Farbe halbwegs passt? oder wann ist ein Modell stimmig? OK, ob ein ü oder ein y ist jetzt vielleicht nicht kriegsentscheidend.
Ich finde solche Äußerungen, auch die, dass man das doch gar nicht sieht oder einen Ölfleck drüber machen kann irgendwie unpassend. Der eine beschäftigt sich mit dem Vorbild und vergleicht mit dem Modell und teilt seine Erkenntnisse... Dem anderen ist das Vorbild oft egal, Hauptsache hübsch.
Ich bin froh wenn jemand Unstimmigkeiten bemerkt und kann dann anhand dessen entscheiden ob mich das stört oder nicht, dass es jemand anders nicht stört trägt da weniger zur Entscheidung bei.
Mich stört z.B. wenn ich eine DR 110 als 112 präsentiert bekomme und entscheide mich dann zum Nicht-Kauf, auch wenn den nächsten das Modell gerne kauft weil der Gesamteindruck durchaus stimmt, es aber keine 112 ist. Ich sehe den Unterschied aus einem halben Meter auch nicht, trotzdem reicht mir eine als 110 beschriftete 110...

Grüße Torsten
Moin Thorsten,

der Unterschied zwischen einer DR110 und 112 ist für viele sicher sofort sichtbar...

Was ich aber in meinem Beitrag #4 meinte, ist, dass die Form und Lackierung getroffen sein sollte, die Beschriftung aber seltenst zu 100% genau sein kann. Dafür gabs beim Vorbild schon oft genug ein Durcheinander. Und Fehler passieren jedem Hersteller in irgendeiner Weise bei einer Nachbildung eines Modells. Das fängt bei der Recherche an und endet bei der Auslieferung.

Ein Modellbahner, der seine Modelle dem Vorbild so nah wie möglich kommen will, stört sich auch nicht an den Details, die der Hersteller geliefert hat. Meistens baut dieser Typus eh an dem Modell rum oder lackiert und beschriftet es neu....

Es ist auch nett von anderen Modellbahnern auf Fehler in der Beschriftung hinzuweisen, den meisten geht es aber , gelinde gesagt, am "Mors" vorbei

Gruß Ulli
Hallo Ulli,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

den meisten geht es aber , gelinde gesagt, am "Mors" vorbei



logisch... aber damit muss derjenige ja nicht in jedem Beitrag argumentieren. Was mir am A. vorbei geht lass ich links liegen und erzähle es nicht jedem der es nicht wissen will. So war das gemeint.
Wenn der Threaderöffner gefragt hätte, was man gegen das "Übel" unternehmen kann dann kann man evtl. äußern "sich nicht dran stören"... was dann aber schon wieder eine Änderung der Einstellung des 1. erfordert. Da sind wäre dann die Idee  it dem Ölfleck zielführend. dem war aber nicht so, daher: zu viel Zeit und am Thema vorbei argumentiert, nicht du!

Grüße Torsten
Moin,

Ich schließe mich der Meinung von Olaf und Ulli an. In meinem Alter kann ich aus mehr als ein paar Zentimetern sowieso nicht mehr erkennen, ob die Beschriftung korrekt ist. Mit einer Lupe geht es, aber irgendwie ist es mir auch ziemlich egal, ob die Längsträger richtig beschriftet sind oder ob die Lok- oder Wagennummer wirklich zum Heimat BW passt.

Hauptsache, die Hauptabmessungen sind stimmig (auf ein paar Mikrometer kommt es mir nicht an), die Farben sind ok und der Gesamteindruck stimmt. Aber es sollte jeder nach seiner Façon selig werden...

Gruß,

Andy
Hallo,

Mein Senf zum Thema:
Grundsätzlich sollte ein Modellfahrzeug schon nach bestem Wissen korrekt beschriftet sein, auch wenn man es nur mit der Lupe lesen kann. Ob richtig oder falsch, die Druckmaske kostet das Gleiche, es ist nur der Einmal-Aufwand der Recherche.
Allerdings bin ich nicht sicher, ob die Gattung Aü für den VM 11.52 wirklich falsch ist. Klar ist, dass die Wagen als Gattung A4y ausgeliefert wurden. Es ist auch so, dass das auf der Erstauflage von Roco (2168A) auch so draufsteht.
Allerdings hat sich die Bedeutung der Nebengattungszeichen auch über die Zeit gewandelt, ebenso ist die Anwendung der Nebengattungszeichen auch nicht immer konsequent und nachvollziehbar gehandhabt worden.
Speisewagen hießen WRüe und nicht WRye, obwohl sie Großraum und keine Abteile hatten. Gepäckwagen hießen Düe, wenn sie aus dem Schnellzugwagenpark waren, und Dye wenn sie aus dem Eilzugwagenpark kamen, obwohl die Innenräume sich nicht wirklich unterschieden, Gesellschaftswagen wurden zu WGy oder WGü je nach Herkunft, und die Rheingold-Großraumwagen nannte man Ap4ümh und nicht A4ymh. Am Ende bedeuteten die Nebengattungszeichen mehr die Zuordnung zu einer bestimmten Wagenbauart und nicht bestimmte Eigenschaften. Bei den "n" und "x" Wagen ist dies ja offensichtlich. Insofern kann ich mir durchaus vorstellen, dass bei den TEE Fahrzeugen das sonst nur bei Nahverkehrswagen gebräuchliche "y" durch das Schnellzugwagen- "ü" ersetzt wurde (auch wenn dann für den VM 11.52 eigentlich Apü logisch gewesen wäre). Auf dem Großraumwagen des Roco 602 steht übrigens als Gattung Apz.
Leider sagt meine Litreratur nichts zu dem Thema. Aber möglicherweise hat Roco eben doch nur besonders sorgfältig recherchiert...

Gruß Engelbert
Beim 1958-Projekt (https://db58.de/2009/03/31/tee-77-78-helvetia-zugbildung) habe ich die ursprüngliche Wagenreihung gefunden, belegt mit einem originalen Zugbildungsplan (s. Bilder), der auch mit der Roco Anleitung übereinstimmt.

Ich frage mich, warum die Wagen nicht so angeordnet wurden, daß die Türen gleichmäßig über den Zug verteilt sind. Das gibt doch nur unnötig Stau beim Aussteigen. Der Barwagen (ganz in der Mitte) hat überhaupt keine Tür. Aber das Namensschild (Helvetia/Parsifal/Rhein-Main) trägt der Speisewagen, der als zweiter Wagen läuft. Ich nehme an, Ihr laßt Euren Zug mit dem Namen symmetrisch in der Mitte laufen, also Speisewagen als dritter Wagen, oder?

Wini

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Hallo,

die Reihung aus dem Zpar findet sich so auch auf Vorbildfotos, nicht nur des "Helvetia":
https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/80877.jpg
Der TEE war damals ein Luxuszug und kein Massentransportmittel, ich denke nicht dass es da an den Türen zu großem Gedränge kam.

Gruß Engelbert
Und bei obigem Foto sieht man gut, „warum die Wagen nicht so angeordnet wurden, daß die Türen gleichmäßig über den Zug verteilt sind“. Die jeweils vier näher beisammen liegenden Fenster von Bar- und Speise/Küchenwagen bilden einen gemeinsamen Speiseraum ohne Einstiegsbereich dazwischen. Und auf der anderen Seite des Barwagens ist ein Großraumabteil, das auch für Mahlzeiten benutzt werden konnte, wenn es mal knapp im Speiseraum wurde. Deshalb hat der Barwagen keine Tür, aber der Großraumwagen daneben war immer mit der Türseite zum Barwagen gekuppelt.

Was ich auch nicht ganz verstehe: Die Abteilwagen haben die Türen am anderen Wagenende als alle übrigen Wagen. Da hätte man wirklich die Toilette und den Eingangsbereich am anderen Ende anordnen können und dann wären alle Türen einheitlich gewesen. So aber war zwischen Abteil- und Großraumwagen keine Tür und zwischen Speise- und Abteilwagen zwei gleich nebeneinander. Die Abteilwagen einfach umzudrehen, hat man nicht gemacht, weil die Gangseite bei allen Wagen einheitlich sein sollte (beim Bild oben auf der abgewandten Seite).

Gruß, Peter

Ich gebe mich geschlagen: Auf einem Bild der Eisenbahnstiftung von 1959 (TEE 31 Rhein-Main in Oberhausen) kann man den Zugnamen auf dem zweiten Wagen erahnen.

Wini

[https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/102226.jpg]
Moin zusammen,

ich bin als kleiner Junge häufigerr mit meiner Mutter mit dem Helvetia von Frankfurt nach Hannover gefahren. Gedränge gab es da nicht. Auch, weil man in dieser Zeit noch nicht so hastete. 140 km/h waren damals eine Spitzengeschwindigkeit.

Gruß
Jürgen
Hier ein Helvetia aus dem Jahr 1958 bei Sontra (TEE 78). Das Bild zeigt nochmal ganz gut die Anordnung der Türen, des Speiseraums über zwei Wagen und des Zugnamens.

Wini

https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/82152.jpg



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