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THEMA: Digitalisierung Fleischmann 7385
THEMA: Digitalisierung Fleischmann 7385
supermoee - 02.12.24 09:21
Hallo Zusammen
ich wollte meine Fleischmann Br185 Nr 7385 und ihre Variante 957385 Edelweiss digitalisieren.
Beide Loks haben die 6 Pol Schnittstelle nach NEM651. Also nicht leichter als das dachte ich mir. ESU Lokpilot5 micro DCC gekauft, einstecken und fertig, Spass haben.
Pustekuchen. Die Lok(s) fahren zwar, aber die Beleuchtungsausgänge gehen nach kürzester Zeit kaputt und der Dekoder wird dann im normalen Betrieb meiner Meinung nach schon ziemlich heiss. Danach ist das Licht vorne immer an, lässt sich nicht mehr schalten, und das Licht hinten ist zwar schaltbar, aber verkehrt rum. Wenn ich es ausschalte, leuchtet es, wenn ich es einschalte, erlischt es. Wenn ich dann vorwärts fahre, leuchten dann beide, egal ob ein oder ausgeschaltet.
Beim ersten kaputten Dekoder dachte ich, etwas falsch gemacht zu haben, eventuell Kontakt mit dem Chassis bei der NEM Schnittstelle. Ich habe dann das Chassis an der Schnittstelle mit Isolierband abgedeckt um jegliches Risiko zu bannen, Neuen Dekoder gekauft und es ist genau das gleiche passiert.
Haben die Loks schaltungstechnisch einen Bock drin? Die Lok hat LEDs, da wird wohl kaum der Lichtausgang überlastet, oder? Am Gleis liegen 15V an.
Bin ziemlich ratlos. Ich werde mir Dekoder eines anderen Herstellers besorgen um zu überprüfen, ob das Problem nicht bei ESU ist
Die Loks fahren sonst bestens. Eingemssen, optimiert, sind die Fahreigenschaften super. Nur die Temperatur des Dekoder macht mir sorgen. Der fährt aber auch für eine längere Zeit ohne Probleme.
Gruss
stephan
ich wollte meine Fleischmann Br185 Nr 7385 und ihre Variante 957385 Edelweiss digitalisieren.
Beide Loks haben die 6 Pol Schnittstelle nach NEM651. Also nicht leichter als das dachte ich mir. ESU Lokpilot5 micro DCC gekauft, einstecken und fertig, Spass haben.
Pustekuchen. Die Lok(s) fahren zwar, aber die Beleuchtungsausgänge gehen nach kürzester Zeit kaputt und der Dekoder wird dann im normalen Betrieb meiner Meinung nach schon ziemlich heiss. Danach ist das Licht vorne immer an, lässt sich nicht mehr schalten, und das Licht hinten ist zwar schaltbar, aber verkehrt rum. Wenn ich es ausschalte, leuchtet es, wenn ich es einschalte, erlischt es. Wenn ich dann vorwärts fahre, leuchten dann beide, egal ob ein oder ausgeschaltet.
Beim ersten kaputten Dekoder dachte ich, etwas falsch gemacht zu haben, eventuell Kontakt mit dem Chassis bei der NEM Schnittstelle. Ich habe dann das Chassis an der Schnittstelle mit Isolierband abgedeckt um jegliches Risiko zu bannen, Neuen Dekoder gekauft und es ist genau das gleiche passiert.
Haben die Loks schaltungstechnisch einen Bock drin? Die Lok hat LEDs, da wird wohl kaum der Lichtausgang überlastet, oder? Am Gleis liegen 15V an.
Bin ziemlich ratlos. Ich werde mir Dekoder eines anderen Herstellers besorgen um zu überprüfen, ob das Problem nicht bei ESU ist
Die Loks fahren sonst bestens. Eingemssen, optimiert, sind die Fahreigenschaften super. Nur die Temperatur des Dekoder macht mir sorgen. Der fährt aber auch für eine längere Zeit ohne Probleme.
Gruss
stephan
Arnold_Huebsch - 02.12.24 09:38
Hello!
Die Modelle kenne ich im Detail nicht. Fleischmann hat teilweise Kondensatoren falsch verbaut. Kannst mal Fotos einstellen, das wird auch anderen Helfen Dich zu unterstützen um Varianten der Bauweise zu identifizieren.
Es gibt manchmal zu große Löschkondensatioren, bei GFN eher nicht zu erwarten. Aber auch C von der Schiene zu den Motoranschlüssen. Das hilft Decoder rasch ins Jenseits zu befördern.
Durch die NEM651 wird ohnehin häufig eine Schienenseite zur Versorgung der LEDs genutzt. Selbst wenn ein virtueller (+) erzeugt wird umgeht man teilweise den Gleichrichter im Decoder.
Schaue auch nochmals ob die Radschleifer nicht irgendwo anstoßen und Schienensignal abseits des vorgesehenen Weges hin gelangt.
-AH-
Die Modelle kenne ich im Detail nicht. Fleischmann hat teilweise Kondensatoren falsch verbaut. Kannst mal Fotos einstellen, das wird auch anderen Helfen Dich zu unterstützen um Varianten der Bauweise zu identifizieren.
Es gibt manchmal zu große Löschkondensatioren, bei GFN eher nicht zu erwarten. Aber auch C von der Schiene zu den Motoranschlüssen. Das hilft Decoder rasch ins Jenseits zu befördern.
Durch die NEM651 wird ohnehin häufig eine Schienenseite zur Versorgung der LEDs genutzt. Selbst wenn ein virtueller (+) erzeugt wird umgeht man teilweise den Gleichrichter im Decoder.
Schaue auch nochmals ob die Radschleifer nicht irgendwo anstoßen und Schienensignal abseits des vorgesehenen Weges hin gelangt.
-AH-
Hi,
ich habe 2 von dieser Loks, die RSB logistic und eine aus einer Startpackung.
Beide haben ein PD10MU (DM-toys/D&H) Decoder ... und fahren ohne Probleme
Analog Stecker raus, Decoder rein stecken, und ab geht die Post
mfg,
Guus
Dietrich M. - 02.12.24 11:09
Hallo Stephan
Ich habe beide Loks und auch entsprechende Schweizer Re482 mit dem D&H PD05A umgebaut. Das funktioniert ohne sonstige Änderungen seit Jahren problemlos.
Dietrich
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Stephan
Ich wollte meine Fleischmann Br185 Nr 7385 und ihre Variante 957385 Edelweiss digitalisieren.
Hallo
besten Dank für euer Feedback. Ich habe den Tipp bekommen, dass ESU fehlerhafte Lokpilot5 Micro im Umlauf gebracht hat.
Ich werde mir einen D&H Dekoder besorgen und damit probieren. Wenn der funktioniert, bekommt ESU die Dekoder um die Ohren gehauen. So viele Stunden habe ich in den Mist investiert.
Ich werde berichten.
Gruss
Stephan
besten Dank für euer Feedback. Ich habe den Tipp bekommen, dass ESU fehlerhafte Lokpilot5 Micro im Umlauf gebracht hat.
Ich werde mir einen D&H Dekoder besorgen und damit probieren. Wenn der funktioniert, bekommt ESU die Dekoder um die Ohren gehauen. So viele Stunden habe ich in den Mist investiert.
Ich werde berichten.
Gruss
Stephan
Kleines update von mir (ich habe gerade nachgeschaut ...)
PD10MU mit drahte und stecker
mfg,
Guus
Hallo,
wie lange sind die defekten Lopis im Umlauf? Welche Version(en) sind betroffen?
Grüße, Peter W
wie lange sind die defekten Lopis im Umlauf? Welche Version(en) sind betroffen?
Grüße, Peter W
Hallo Stephan,
ich nehme für Fleischmann Lok's mit wenig Platz den D&H PD05A mit 6-pol. Stecker. Die Beinchen mit einem Seitenschneider etwas kürzen und in die Schnittstelle einstecken. Wenn Du die Beinchen nicht kürzt kann es sein das das Gehäuse nicht komplett draufgeht und einrastet. Funktioniert einwandfrei bei der 185, 146.0, 194 und 221. Damit kann man sich den Kabelsalat in der Lok ersparen. Am engesten ist es in der 194, aber auch ältere 103 und 151 (Dekoder unter Platine) lassen sich damit einwandfrei digitalisieren.
Wichtig, Du musst diese Variante nehmen Doehler & Haass PD05A-4
z.B. dort zu bekommen
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/DH_PD05A-4.html
Ist seit Anfang des Jahres wieder verfügbar, war 2022 und 2023 nirgendwo lieferbar, also nicht zu lange warten.png)
Gruß Carsten
ich nehme für Fleischmann Lok's mit wenig Platz den D&H PD05A mit 6-pol. Stecker. Die Beinchen mit einem Seitenschneider etwas kürzen und in die Schnittstelle einstecken. Wenn Du die Beinchen nicht kürzt kann es sein das das Gehäuse nicht komplett draufgeht und einrastet. Funktioniert einwandfrei bei der 185, 146.0, 194 und 221. Damit kann man sich den Kabelsalat in der Lok ersparen. Am engesten ist es in der 194, aber auch ältere 103 und 151 (Dekoder unter Platine) lassen sich damit einwandfrei digitalisieren.
Wichtig, Du musst diese Variante nehmen Doehler & Haass PD05A-4
z.B. dort zu bekommen
https://www.dm-toys.de/de/produktdetails/DH_PD05A-4.html
Ist seit Anfang des Jahres wieder verfügbar, war 2022 und 2023 nirgendwo lieferbar, also nicht zu lange warten
Gruß Carsten
Hallo
Ich habe heute Abend testweise einen D&H P10DMU aus einer anderen Lok eingebaut und die Lok funktioniert ohne Probleme.
Bei mir handelte es sich um zwei ESU LP5 micro 59826. 100% Ausschuss. Beim Kollegen waren es 59816. Er hatte 50% Ausschuss auf mehreren Dekodern.
Ich werde den####reklamieren. ESU hat sich bei mir vorerst erledigt. Wenn ich denke, das mein ganzes Wochenende drauf gegangen ist, um das Problem zu verstehen. Alles für die Katz. Ich hole mir jetzt D&H Dekoder, am besten den vorgeschlagenen von Carsten, so spare ich mir zusätzlich die Löterei.
Besten Dank für die Unterstützung
Gruss
Stephan
Ich habe heute Abend testweise einen D&H P10DMU aus einer anderen Lok eingebaut und die Lok funktioniert ohne Probleme.
Bei mir handelte es sich um zwei ESU LP5 micro 59826. 100% Ausschuss. Beim Kollegen waren es 59816. Er hatte 50% Ausschuss auf mehreren Dekodern.
Ich werde den####reklamieren. ESU hat sich bei mir vorerst erledigt. Wenn ich denke, das mein ganzes Wochenende drauf gegangen ist, um das Problem zu verstehen. Alles für die Katz. Ich hole mir jetzt D&H Dekoder, am besten den vorgeschlagenen von Carsten, so spare ich mir zusätzlich die Löterei.
Besten Dank für die Unterstützung
Gruss
Stephan
Dietrich M. - 03.12.24 10:28
Hallo Stephan
Wie hast du den eingebaut? Der PD10 ist doch viel zu groß zum direkt einbauen.
Ich benutze den PD05A-1 (mit dem Flachbandkabel). Die Drähte werden so lang abgeschnitten, wie sie am Dummy sind. Das passt dann immer.
Was mir für andere Loks fehlt, ist ein PD10MU-1 (mit Flachbandkabel). Damit ließe sich fast alles umbauen, auch ältere Minitrix-Loks.
Dietrich
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Stephan
Ich habe heute Abend testweise einen D&H P10DMU aus einer anderen Lok eingebaut und die Lok funktioniert ohne Probleme.
Ich benutze den PD05A-1 (mit dem Flachbandkabel). Die Drähte werden so lang abgeschnitten, wie sie am Dummy sind. Das passt dann immer.
Was mir für andere Loks fehlt, ist ein PD10MU-1 (mit Flachbandkabel). Damit ließe sich fast alles umbauen, auch ältere Minitrix-Loks.
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Dietrich M.
Wie hast du den eingebaut? Der PD10 ist doch viel zu groß zum direkt einbauen.
Hallo Dietrich
zum Probieren muss man das Gehäuse nicht wieder aufsetzen. dann funktioniert es auch mit der Grösse
Gruss
Stephan
Hallo
so, habe beim Händler heute Nachmittag die 2 kaputten ESU Dekoder gegen zwei D&H PD05A-4 eingetauscht. Der Händler wüsste nichts von technischen Problemen bei ESU Dekoder, hat aber die kaputten Dekoder anstandslos entgegen genommen.
Ich habe beim D&H Dekoder die Beinchen gekürzt, Lok auf, Dekoder eingesteckt, Lok zu. 30 Sekunden Arbeit und schon war die Lok einsatzbereit. So macht MoBa Spass..png)
Was mir aufgefallen ist, dass bei eingeschaltetem Licht die Lok ganz schön summt, bei der 7385 und der 957385 gleichermassen. Die Beleuchtungsplatine sieht seltsam aus. Zwei in Serie geschaltete Widerstände? Funktionieren aber beide anstandslos und die Fahreigenschaften sind so schon perfekt. muss nur die Vmax reduzieren.
Gruss
Stephan
Die von supermoee zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
so, habe beim Händler heute Nachmittag die 2 kaputten ESU Dekoder gegen zwei D&H PD05A-4 eingetauscht. Der Händler wüsste nichts von technischen Problemen bei ESU Dekoder, hat aber die kaputten Dekoder anstandslos entgegen genommen.
Ich habe beim D&H Dekoder die Beinchen gekürzt, Lok auf, Dekoder eingesteckt, Lok zu. 30 Sekunden Arbeit und schon war die Lok einsatzbereit. So macht MoBa Spass.
Was mir aufgefallen ist, dass bei eingeschaltetem Licht die Lok ganz schön summt, bei der 7385 und der 957385 gleichermassen. Die Beleuchtungsplatine sieht seltsam aus. Zwei in Serie geschaltete Widerstände? Funktionieren aber beide anstandslos und die Fahreigenschaften sind so schon perfekt. muss nur die Vmax reduzieren.
Gruss
Stephan
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Beitrag editiert am 03. 12. 2024 19:51.
Arnold_Huebsch - 04.12.24 08:01
Hi!
Am Bild sieht man das parallel zur LED ein Kondensator geschaltet ist. Der soll die LED schützen. Die Schaltung ist nicht unumstritten. mMn verursacht das durchaus Ärger. Ursache: mache LEDs halten kaum Spannung in Sperrichtung aus. Mit den C sollten Störungen vom Motor vor der LED abgesaugt werden. Es gibt seit gut 20 Jahren keinen LED Hersteller so schlechte LEDs zu bauen wagt, daß der C nötig wäre. Motorstörungen sollten besser an Motor bekämpft werden.
Ist die LED dann weiter an Schiene verkabelt?
-AH-
Am Bild sieht man das parallel zur LED ein Kondensator geschaltet ist. Der soll die LED schützen. Die Schaltung ist nicht unumstritten. mMn verursacht das durchaus Ärger. Ursache: mache LEDs halten kaum Spannung in Sperrichtung aus. Mit den C sollten Störungen vom Motor vor der LED abgesaugt werden. Es gibt seit gut 20 Jahren keinen LED Hersteller so schlechte LEDs zu bauen wagt, daß der C nötig wäre. Motorstörungen sollten besser an Motor bekämpft werden.
Ist die LED dann weiter an Schiene verkabelt?
-AH-
Beitrag editiert am 04. 12. 2024 09:02.
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