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THEMA: Blunami - besser als „klassisches“ Digital?

THEMA: Blunami - besser als „klassisches“ Digital?
Startbeitrag
NMike - 30.11.24 18:03
Liebes Forum,

bekanntermassen waren (nach 35 Jahren analoger Modellbahn) meine ersten Erfahrungen mit DCC ja eher enttäuschend, worüber ich ja im allseits bekannten Faden „Digital… wo ist der Witz?“ mit Euch ausgiebig diskutiert hatte… was offensichtlich die Toleranzschwelle einiger eher konservativ eingestellter Forumsmitglieder etwas überforderte 😉

Im Bestreben, meine nächste Anlage mit einer zukunftsträchtigen Technik auszurüsten, bin ich auf die Blunami Technologie gestossen. Im Prinzip sind das Decoder, die direkt auf ein Bluetooth Signal reagieren welches von Eurem Handy oder i-pad aus über eine App gesteuert wird.

Die Idee ist bestechend. Das DCC Signal wird nur noch als Stromquelle genutzt. Man kann auch einfach bei einer konventionellen analogen DC Anlage einfach den Fahrtregler voll aufdrehen und hat dasselbe Ergebnis. Oder auch einfach eine Autobatterie als Stromquelle an die Anlage anschliessen. Die App steuert den Decoder im Zug direkt über Bluetooth an, man braucht keine Digitalzentralen oder Booster oder umständliche Z21xyz oder whatever Steuerungen mehr. Das Steuergerät (nämlich ein Bluetooth fähiges Mobiltelefon) hat heute ohnehin jeder in der Tasche.

Diese Technik kommt meiner Vorstellung einer „Blackbox mit 2 Kabeln ans Gleis, sonst nix“ schon ziemlich nahe.

Hat das schon mal jemand von Euch ausprobiert?

LG Mike


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Oder auch einfach eine Autobatterie als Stromquelle an die Anlage anschliessen.



Hallo,

damit kann man dann gut die Schienenstöße verschweißen

VG Nico
Die Amps musst Du natürlich dann herunterregeln falls das nicht gewünscht ist 😉

LG Mike
Hallo Mike,

ich konnte mit Blunami nichts anfangen und habe mal danach gesucht. Finde ich grundsätzlich nicht unspannend. Beim ersten Überfliegen der Produktseite finde ich 4 verschiedene Decoder, die aber alle
vom Format vermutlich für N nicht wirklich in Frage kommen.

Aber grundsätzlich finde ich die Idee schon bestechend. Allerdings sind die Einzelpreise für die Decoder auch nicht ohne. Gut, dafür hat man dann halt ggfs. keine Kosten für eine Zentrale.

Bin gespannt, ob es hier Erfahrungsberichte gibt.

Besten Gruß

Stefan
Hi Mike,

meinst Du sowas: https://soundtraxx.com/blunami
oder sowas: https://uk.hornby.com/hm7000 ?

Sicher interessant,
Wie Stefan ja schon sagte: Die Decoder sind alle viel zu groß für Spur N. Glaube auch nicht, dass man die so klein bekommt wie die konventionellen DCC Decoder. Man braucht ja ein Bluetooth-Modul und ne Antenne im Decoder.
Wie der Bluetooth Empfang in einem Metall-Lokgehäuse aussieht ist auch fraglich?
Kann man sicher im Auge behalten. Wird vermutlich aber noch ne Weile dauern, bis das auch für Spur N realistisch ist.

VG

Frank



Hallo Mike,
Blunami ist auch Digital, insofern paßt die Überschrift nicht wirklich. Es ist eine interessante Entwicklung, die sicher Freunde finden wird.
Ein grundsätzliches Problem der N-Spur bleibt : Stromabnahmesicherheit.
Die nächste Frage ist: was ist mit Gleisbesetztmeldern und (Computer-)Zugsteuerung? Hier müßten dann völlig neue Systeme kommen.  Also im Augenblick kannst du damit noch keine Anlage aufbauen. Vielleicht kommt das ja mal.
Den großen Vorteil sehe ich jetzt aber nicht.
meint
Klaus-
Hallo,

soweit ich weiß arbeitet Hornby schon daran, die Decoder kleiner zu bauen. In große N-Loks passen die Hornby-Decoder aber auch rein - früher haben wir doch auch alles weggefräst, was dem Decoder im Weg war

Die Hornby-Decoder haben unabhängig der Steuerung den Charme, dass man sie über Bluetooth auch updaten und besounden kann. Man benötigt also nur sein Smartphone, keinen zusätzlichen Programmer.

Viele Grüße
Rico
Hallo Mike,

die Idee an sich wäre ja ganz nett... - aber Bluetooth als "zukunftsträchtig" zu bezeichnen halte ich für einen mächtigen Irrweg!

innerhalb von 25 Jahren, seit der Einführung 1999, sind wir inzwischen, Stand September 2024 bei _sechs_ Hauptversionen und zahlreichen Unterversionen angelangt! Und bei weitem nicht alle sind miteinander kompatibel!
Es gibt "Bluetooth Jammer", also Störsender, frei im Internet für kleines Geld erhältlich; die sehr effektiv arbeiten . Das kann dann durchaus dein Nachbar sein, dem dein "Modellbahnkeller" oder auch die Gartenbahn missfällt. Das kann aber auch die beste aller Ehefrauen sein, die technisch vielleicht nicht ganz unbegabt ist und der Meinung ist, "genug gespielt"...
Bluetooth-Funktechnologie hat eine geringere Reichweite als etwa eine WLAN-Verbindung, Abbrüche gerade hausintern sind oft an der Tagesordnung! Funkinterferenzen zwischen WLAN und Bluetooth können zu Verbindungsstörungen führen, da beide Standards über das 2,4-GHz-Frequenzband funken. Zudem können Mikrowelle, WLAN-Router oder auch schnurlose Telefone die Übertragung durch Überlagerungen mit ihren Funksignalen stören!
Bluetooth ist so ziemlich das Letzte, was ich für ein an sich ja langanhaltendes und langlebiges Hobby, wie Modellbahn, nutzen würde!

Grüße
Roland

Für welches problem ist Blunami die Lösung?

mfg,
Guus
Naja Roland, da malst Du schon ziemlich den Teufel an die Wand. Ich nutze Bluetooth seit 20 (?) Jahren problemlos im Alltag. Ich denke die Qualität der software ist entscheidend. Mein Tesla funktioniert 100% zuverlässig damit… er öffnet u.a. die Tür wenn ich mich ihm nähere und verschliesst sie wenn ich weggehe. Immer. Bei den hochpreisigen deutschen Fabrikaten meiner Nachbarn und Verwandten ist die Zuverlässigkeit der Buetooth Verbindung hingegen… naja.

Natürlich ist die Überschrift irreführend da Blunami natürlich auch digital ist… aber es bot sich gerade so an 😉

LG Mike
@8: Keine Steuerzentralen, keine Booster, keine Handgeräte notwendig. Direktes Steuern sämtlicher Funktionen der Lokomotiven von der Handy- oder i-pad app aus.

LG Mike
Oh ja Mike,
alles toll mit IT! Die App wird  evtl. irgendwann nicht mehr aktualisiert und läuft dann nicht mehr mit dem Summsumm 34, das dann künftig aktuell ist. Irgendeine Subfunktion wird zahlpflichtig und was nicht alles kommen kann, um den Spaß zu verleiden.
Ich mag selbsterklärende Geräte ohne Menü-Labyrinth. Eine Drehregler-Imitation ist nett, aber im Ernstfall akzeptiert die Touchscreen meinen Not-Halt nicht, weil meine Finger zu trocken sind...
Warum brauche ich da noch einen Decoder dazu, aber der Sound ist dabei. Kompatibel? Platzbedarf in der Lok. Ach, ich weiss nicht...
Kabelunabhägige Steuerung macht auch erst Spass mit Akku oder so, wenn ich den Strom nicht auch durch die Schiene bekomme.
Auf der HP der Firma ist auch der Tsunami-Decoder, also eher US-Zielgruppe. Wie lade ich da den Sound einer S3/6 drauf (oder BR58)? Viele Fragen. Vielleicht gibts hier ja auch Antworten...
Grüße
Klaus
N-Format haben allenfalls die Kinderschuhe, in denen das Projekt noch steckt.

Gruß aus Nordertown
@11… zusätzlicher Akkuberieb wäre natürlich genial, wo dann die Akkus dann über den Schienenstrom aufgeladen werden und letztendlich wie riesengrosse Pufferkondensatoren fungieren würden.

Dies würde a) leitende Herzstücke u.ä. völlig ùberflüssig machen und b) die notwendige Akkugrösse ziemlich minimieren, da der Akku dann ja beim nächsten leitenden Schienenstück wieder aufgeladen würde.

Die Kombination eines Bluetooth Decoders mit einem Pufferakku würde eigentlich 99% aller Spur N Probleme (die ja letztlich alle auf Kontaktproblemen beruhen) lösen.

LG Mike
Hallo Mike,

"Witte witte witt, ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt..."

Zitat

... Ich nutze Bluetooth seit 20 (?) Jahren problemlos im Alltag. Ich denke die Qualität der software ist entscheidend...



Da kommt man mit dem winzigweichen Fenster und dem Androiden sicher gaaanz weit! Aber ich kann dich "beruhigen", es ist nicht nur die Software, auch die Hardware kann sich zuweilen als überaus bockig und "lernresistent" erweisen. So gibt es beispielsweise ganz in der Nähe bei mir in einem Siedlungsviertel einen Straßenzug; ich war da mal eine Zeit lang am Austragen von Wurfpost. Du kannst dort auf den Meter genau und immer wiederholbar gucken, wie die Übertragung zum Bluetooth-Kopfhörer abbricht und wo dann der Kopfhörer wieder Kontakt mit seinem Streichelphone aufnimmt! Und das unabhängig von Handy und Kopf-, bzw. Ohrhörer! Und weder mein Streichelphone (Xiaomi 11T), noch meine Ohrhörer (JBL) sind, bzw. waren bei Anschaffung "Billigheimer"! Aber auch mit anderen Handies und Kopf-/Ohrhörer zeigt sich das exakt gleiche Ergebnis. Würde ich lästern, würde ich sagen, da wohnt in irgendeinem der Häuser einer mit einem Aluhut...

Zitat

...Mein Tesla funktioniert 100% zuverlässig damit… er öffnet u.a. die Tür wenn ich mich ihm nähere und verschliesst sie wenn ich weggehe. Immer...



"Witte witte witt..." - daß gerade diese Elektro-Sackkarre äußerst umstritten ist und Bluetooth dabei wohl noch das geringste der Probleme darstellt, kehren wir unter einen großen Teppich?...
By the way, schon aus ethischen Gründen würde ich dieser Firma nicht einen Euro in den Rachen werfen, aber das ist wieder "andere Baustelle"...
Der Namensgeber, Nikola Tesla, jedenfalls würde sich wohl im Grabe umdrehen, wenn er sähe, daß ausgerechnet sein Name von Musk mißbraucht wird! Denn Nikola Tesla war eher das, was man heute im landläufigen Sinne als Sozialist, Humanist, bezeichnen würde...

meint
Roland
Zum Thema "Tesla" könnte ich einen OT-Thread aufmachen. KÖNNTE... Ich lasse es aber, da dort nur Texte mit negativem Inhalt erscheinen würden.
Man beachte auch die Verbindung Trump/Musk. Das sagt schon alles...👎

Gruß aus Nordertown
Godwin's Law ist aktueller denn je. Plonk.

Ernsthaft: Musste denn jetzt unbedingt in einem bisher zivilisierten Thread über Bluetooth auf Krampf wieder rumpolitisiert werden?
Sind ja immer dieselben 😉

Ich denke, sobald einem Grosserienhersteller wie z.B. Hornby der Einsatz in Spur N gelingt, wird sich das durchsetzen. Da man auf alle externen Digitalkomponenten verzichten kann, wird das dann garantiert Inhalt jeder Startpackung… weil es einfach billiger ist, jeder kid sich die App auf sein Smartphone laden und seine Locos fröhlich pfeifen/schnaufen/dieseln/fahren lassen kann.

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: NMike

Ich denke, sobald einem Grosserienhersteller wie z.B. Hornby der Einsatz in Spur N gelingt, wird sich das durchsetzen



Ich denke, das setzt sich entweder mit H0 bzw. 00 durch oder gar nicht.

Seit wann ist N relevant für Marktentwicklungen?

VG Freetrack
Hallo Mike,

danke für das interessante Thema. Ich muss zugeben, dass mein Gedanke auch eher der ist, dass es eine Lösung für ein kleines Problem ist, die Lösung selbst aber wieder andere, womöglich größere Probleme mit sich bringt.
Einiges davon wurde schon oben angeführt.

Ich für meinen Teil wüsste jetzt nicht, ob sich mein Handy gleichzeitig mit z.B 50 Bluetoothgeräten (= Loks auf der Anlage inkl. Schattenbahnhof) gleichzeitig verbinden kann. Wenn das nicht geht und es sich immer erst mit der zu steuernden Lok koppeln muss, dann ist das etwas umständlich.

Zu lösende Probleme die mir eher einfallen wären
- ein modernes vollwertiges Display für die Multimaus
- Loknamen ohne diese steinzeitliche Buchstaben-/Ziffernbegrenzung
- (guter) Sound auch für sehr kleine Dampf- und Diesel-Loks
- ab Werk eingebaute Pufferkondensatoren zur Überwindung von Kontaktproblemen

Wobei bei letzterem deine Idee schon sehr interessant ist:
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: NMike


@11… zusätzlicher Akkuberieb wäre natürlich genial, wo dann die Akkus dann über den Schienenstrom aufgeladen werden und letztendlich wie riesengrosse Pufferkondensatoren fungieren würden.

Dies würde a) leitende Herzstücke u.ä. völlig ùberflüssig machen und b) die notwendige Akkugrösse ziemlich minimieren, da der Akku dann ja beim nächsten leitenden Schienenstück wieder aufgeladen würde.

Die Kombination eines Bluetooth Decoders mit einem Pufferakku würde eigentlich 99% aller Spur N Probleme (die ja letztlich alle auf Kontaktproblemen beruhen) lösen.

LG Mike



Wie auch immer, in Spur N können wir uns auf Grund der derzeitigen Größe der Decoder fürs erste zurücklehnen und abwarten was da kommt.

LG Mark
Interessantes Thema, abgesehen von der Größe und den Kosten ist aber doch die wichtigste Frage: Wieviele Blauzahnverbindungen sind gleichzeitig möglich?

Allgemein wird im Computer, Tablett und Handybereich von maximal sieben Verbindungen gleichzeitig zum "Steuergerät" gesprochen. Und viele Hersteller dieser Geräte setzen das Limit sogar noch tiefer fest. Hat man mehr als sieben Loks erledigt sich in meinen Augen die Argumentation, das man ja die Zentrale einspart. Dafür muss ich dann mehr Geräte haben an die ich die Loks anmelden kann.

Daher sehe ich für Blunami momentan keine große Zukunft. Vor allem haben wir schon genug Gerätschaften, die in der Weltgeschichte rumfunken.
Gruß  FraNk
Hallo,

das ist aber doch nur interessant für jemanden, der Züge von Hand fahren will.
Sobald eine Automatik (z.B. Blockbetrieb, Halt vor rotem Signal,...) "mitspielen" soll, dürfte es problematischer sein, dann braucht man ja weiterhin Sensoren und Rückmeldung und eine Steuerung, die das alles auswertet und "dirigiert". Und da muss dann über den "blauen Weg" ohne Störungen gesteuert werden. Kann funktionieren, zumindest solange die Komponenten zusammenspielen und es kompatible Updates gibt. Wer garantiert, wie lange? Und was kommt danach?
Wie sieht es überhaupt mit Störungen von aussen aus? Bei einer "einsam stehenden Modellbahn" (z.B. irgendwo auf dem Land, ohne direkte Nachbarn) bestimmt ohne Probleme, in der dichtbesiedelten Stadt (Mehrfamilienhaus) können Beeinflussungen und Interferenzen bestimmt öfter auftreten.
Dazu "altmodischen Landschaftsunterbau" mit Fliegengitter aus Metall, sowas ist bestimmt auch nicht förderlich für eine Funksteuerung.
Ich bin skeptisch

Skeptische Grüße
Michael

Moin in die Runde,

Bluetooth bis in die aktuelle Version kann "bis" zu acht Geräten speichern. Dann müssen, um neue hinzuzufügen, wieder welche rausgelöscht werden.
Also auch da nicht wirklich praktikabel außer den zwei Loks um den Tannenbaum herum... - selbst wenn man alle Funktionen der Anlage anders ansteuert, analog oder digital, bleiben dann acht Loks...

Grüße
Roland

PS: den [OT]-Bezug hat der Threaderöffner selbst gestartet mit der Lobeshymne auf den Bluetooth-Tesla...
Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: Trainworld

den [OT]-Bezug hat der Threaderöffner selbst gestartet mit der Lobeshymne auf den Bluetooth-Tesla...


Naja, es ist jedoch etwas gänzlich anderes ob jemand, auf den vorangegangen Einwand hin dass Bluetooth generell störungsanfällig, unzuverlässig usw. sei, als Gegenbeispiel bringt dass BT bei seinem PKW, einem Tesla, einwandfrei funktioniert. Somit in diesem Kontext on topic.

Die unsägliche politische Verknüpfung hat erst der Verfasser von #14 gestartet, und, fast absehbar, haben dann gleich darauf andere eingestimmt...

LG Didi
Hallo zusammen,

ich habe den Eindruck das da wieder jemand mit Blunami das Rad neu erfinden möchte.

Für größere Garten bahnen mit wenig Fahrzeugen ein gute Idee, aber halt, war da nicht was mit der Reichweite von dem Bluetooth Signal. Funktioniert also auch nicht.
Richtig verwendet ist Bluetooth toll, habe ich auch im Auto, aber nur in der Form das sich mein Handy mit dem Auto verbindet und ich automatisch ein Freisprechfunktion habe.

Elektronik veraltet und dadurch muß oft auch die Hardware erneuert werden weil sich aktuelle Software nicht Installieren läßt oder auch vorhandene sich nicht auf aktuelle updaten läßt. Und das nicht nur bei der Modellbahn.
Auch nicht schlecht, wenn Updates dann ältere Hardwäre / Software / Treiber einfach mal aussperrt und das Gerät nicht mehr funktioniert

Sind beim PC notwendige Übel auch die ich bei der Modellbahn gerne verzichte, aber gerne jeder so wie er möchte.

Von da her bleibe ich Glücklich bei meiner Analogen Steuerung.

Gruß Detlef

Hallo miteinander,

die Frage, die sich mir hierbei stellt: ich "entsorge" also alles was DCC oder mfx ist und kaufe neu BT?

Welcher Moba-Besitzer "tut" sich diese Kosten an? Welcher Hersteller fährt 2-gleisig um Neu- und "Bestands"Kunden zu befriedigen?

Die Kosten für den Umbau von einer Technik zur anderen dürfte also der Haken sein, meine Meinung.
(Ich bin noch fleißig am digitalisieren mit DCC und dann wieder alles raus und neu? Nicht mit mir!)

Es grüßt verwundert der
Hartmut
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: NMike



Hi Mike,

also nachdem Du Dir Deine erste Blunami-Startpackung gekauft hast, freuen wir uns sicher alle über einen neuen Thread mit dem Titel „Blunami, wo ist denn da eigentlich der Witz?“ 😅

VG Frank
Ich glaube, dass BT für die Modellbahn eine Totgeburt ist. Insbesondere jegliche Form bei mehr Zügen und einer teilweisen oder vollautomatischen Steuerung durch PC oder andere Mittel wird es problematisch. Für einzeln fahrende mag das noch nett sein, aber sobald man mit dem Smartfon eine Weiche oder Signal schalten will, wird es kompliziert bis unmöglich. Wegen der Größe wäre es sicherlich auch in N früher oder später möglich, hat die Entwicklung bei den Lokdecodern ja gezeigt. Aber es ist einfach unpraktisch. Für TT bietet das Hornby bereits an. https://www.tt-board.de/forum/threads/hornby-hm7000-bt-decoder.64656/
Gruß Holger
Guten Morgen 😉

@ Mark # 19: es gibt ein Video auf Youtube, wo der Betreiber 4 Loks gleichzeitig unabhängig steuert und erklärt, dass man beliebig viele Loks hinzufügen könnte aber nur soviele gleichzeitig steuern könnte wie man im Blick behalten kann. Automatikbetrieb scheint also bisher nicht einprogrammiert zu sein. Gleichzeitig spricht die App aber zwei von Dir genannte Vorschläge an, sie ist wie ein Lokführerstand gestaltet (US Dampflok) und man gibt tatsächlich die Loknamen ein

@ Detlev # 65 und andere: Das schöne ist ja, dass Blunami völlig unabhängig von Deiner jetzigen Steuerung agiert. Für den Analogfahrer bedeutet das: wenn er mal zwischendurch die Vorzüge einer Digitallok geniessen will (wie z.B.Sound oder evtl. bessere Rangierfähigkeit) kann er auf seiner bestehenden Anlage ohne weitere Änderungen einfach für den geplanten Fahrabschnitt den Regler voll aufdrehen (so dass die Blunami Lok eine Stromversorgung hat) und dann über sein Handy die Blunami Lok steuern.

Für den Digitalfahrer ändert sich noch weniger, da hier das DCC Signal ohnehin permanent anliegt. Er setzt einfach die Blunami Lok zusätzlich zu seinen 257 anderen Loks aufs Gleis und fährt sie unabhängig von diesen, gesteuert über sein Handy. Inwiefern sich die Blunami Lok dann an Belegtmelder, Blockstrecken usw. hält ist eine andere Frage. Aber dafür hat er ja seine anderen 257 Loks.

LG Mike


… aber für jemanden wie mich, der bereits eine grosse analoge Anlage mit automatisch gesteuerter Hauptstrecke und manuell gesteuerter Nebenstrecke hat, wäre Blunami für die Nebenstrecke fantastisch. Ich könnte auf der Nebenstrecke quasi „digital“ fahren und rangieren und trotzdem ohne Umschalten oder Umstecken meine analogen Loks weiterfahren und mit diesen weiter problemlos zwischen Haupt- und Nebenstrecke wechseln.

LG Mike
Hallo zusammen,

ich kann jetzt auch noch keinen Mehrwert erkennen. Bluetooth hätte einen entscheidenden Vorteil, von dem aber nach meinem Kenntnisstand nicht wirklich Gebrauch gemacht wird: Der Rückkanal. Wenn zum Beispiel die Lok – eventuell mit zusätzlicher Sensorik in der Lok – permanent Auskunft über die zurückgelegte Strecke geben könnte, ggf. auch mit zusätzlicher Unterstützung durch in der Anlage verbaute Balisen wie im Vorbild, dann hätte man einen echten Mehrwert. Man könnte das zum Beispiel für die Belegung von Gleisabschnitten nutzen. Man könnte so auf die Technik der Gleisbelegtmelder verzichten. Auch für sonstige Automatisierungszwecke, z.B. dem punktgenauen Halten an Bahnsteigen, könnte man das nutzen.

Klaus
@ Trainworld: ich kann Dich beruhigen, der Tesla meiner Tochter steht permanent mitten in Düsseldorf und Bluetooth funktioniert hier ebenso problemlos wie bei meinem, ebenso wie bei den beiden anderen bei uns in der Nachbarschaft.

Wenn wir die Nachrichten in der deutschen Presse lesen, wundern wir uns immer warum unsere Autos überhaupt noch laufen und die TÜV HU bestanden haben 😜 aber tatsächlich hatte in 4 Jahren und insgesamt 350000km keiner von uns irgendein Problem 🤷🏽‍♂️

LG Mike
@Klaus: das mit der zurückgelegten Strecke  ist ohne ständiges Nachjustieren eher nicht umsetzbar, lieber ein GPS installieren 😉 (das wollte das Miwula doch mal für seine Schiffe umsetzen),
Damit wären wir dann auch der vollautomatischen Steuerung wieder näher und könnten unsere Bahnen via ETCS über die Anlage schicken 😁

LG
Toni

Mensch Mike,
mach doch einfach und berichte dann davon!
Das mit der Fragerunde an alle und danach selber den Erklärbär geben ist zwar teils unterhaltsam, aber nicht zielführend.
Am Kleingeld scheints ja nicht zu liegen und an der Zeit vielleicht auch nicht..
Geniesst den Advent!
wünscht Klaus
Folks!
Ich bin immer wieder überrascht, daß man Mängel an einer Technologie, hier DCC, versucht mit möglichst ungeeigneter anderen Dingen zu ersetzen. 50 Jahre vergebliches suchen die Physik zu überwinden.

Ursprünglich ging es um Mehrzugsteuerung, man wollte von der Analogwelt kommend mehrere Züge gleichzeitig steuern. Das gelang etwa in den 1960'er Jahren mit Tonfrequenzsteuerungen. Es war klar, daß das nur wenige Fahrzeuge zulässt. Daher entstanden ab der Mitte der 1970er Jahre diverse Digitalsteuerungen die zunächst bereits einige hundert Adressen zuließen. Zusätzlich wurde die Versorgung der Modelle mit Energie stark verbessert. Die heute dominierende Technologie DCC gibts als Vorgänger seit Beginn der 1980'er Zeit. Die DCC Technik ist etabliert, an Flexibilität unübertroffen, es gibt alternativ noch mit geringer Verbreitung SX und in Deutschland verzweifelte Versuche mit mfx in der H0 Welt. Beide Technologien haben wenige Anbieter was zu deutlich höheren Kosten und sehr wenige Anbieter führt. Hauptvorteil der DCC Anbieter durch die Vielfalt der Hersteller gibts für unterschiedliche Geldbörsentiefen und Ansprüche an Bediengeräte wohl viele Lösungen. Falls ein Hersteller ausfällt, gibts meist Alternativen.

Mein anderes Hobby als Funkamateur hat mich sehr oft zu diversen Funk-Lösungen in der Modellbahnwelt in Berührung gebracht. Es waren immer wieder diverse verzweifelte Versuche zu beobachten die Physik mit Marketing-Messages aushebeln zu wollen. Funktioniert am Papier immens gut, allein es war nicht möglich das, woran bereits die früheren Versuche gescheitert sind, mit Papier zu überwinden. W-LAN und noch viel mehr Bluetooth haben gewaltige Probleme bei der Konfiguration und Verbindungsaufbau. Noch viel unangenehmer sind die ohnehin bekannten Limitationen der Funktechnik selbst. Auf Modellbahnanlagen hat man immer extreme Störungen. Die Modellmotore stören im Nahfeld die Empfänger gewaltig. Zusätzlich sind auch Einrichtungen "an Land" auch oft extrem und sorglos dem Funkausbreitungen gegenüber gebaut. Damit ergibt sich oft bereits in wenigen Metern Entfernung jede Menge Verbindungsprobleme. Modelle mit Metallgehäuse helfen auch wenig weiter beim Empfang, zusätzlich sind bei W-LAN und BT auch Rückkanäle wichtig, was die Sache noch instabiler macht. Also am Schreibtisch und bei sehr kurzen Entfernungen geht das brauchbar. Im Echtbetrieb treten rasch Ärgerlichkeiten auf, die ohnehin erwartbar sind.
-AH-
@ 33: das war ja die Eingangsfrage: ob es schon mal jemand ausprobiert hat. Anscheinend nicht, aber trotzdem geben alle ihren Senf dazu 😉 … also musste ich ja wohl erklären worum es ging 😎
Woraufhin sich dann wieder jemand darüber aufregt, wie man nur so nervig sein kann in einem Forum erst Fragen zu stellen und dann diese auch noch weiter zu erläutern,

In den USA ist die Technologie seit 2022 auf dem Markt, in US Foren kann man allerhand dazu lesen… tendenziell dass es bei DCC problemlos ist, bei DC hängt es wohl vom Trafo ab. So ein Decoder kostet da ca. $ 170.-. Die App kost‘ nix, die könnt Ihr Euch aktuell schon im AppStore auf Euer i-phone oder i-pad laden.

Daher… für einen Analogbahner wie mich würde das bedeuten, dass ich meine existierende Anlage problemlos digital erweitern könnte, ohne irgendwelche Digitalkomponenten kaufen zu müssen (ausser dem Lokdecoder) und ohne irgendetwas an der Verdrahtung zu ändern. Meine bestehenden Blockstrecken könnte ich weiter parallel analog betreiben.

LG Mike



@Toni

ich mag mich irren, aber meines Wissens ist das Projekt mit den Schiffen im MiWuLa nicht an der Positionserkennung gescheitert, sondern an dem schwierigen Reaktionsverhalten der Schiffe, d.h. die Vorhersage der Auswirkung von Ruder und Motorleistung auf die Richtung und Geschwindigkeit.

Bei den Triebfahrzeugen ist das weniger ein Problem. Man kann einerseits durch Sensoren genau messen, wie viele Umdrehungen eine Achse macht, ggf. sogar die Winkelstellung der Achse. Ein Forumsmitglied hatte hier neulich auch in einem leider wenig beachteten Beitrag behauptet und das auch auf seiner Homepage detailliert, daß man die Messung auch durch genaue elektrische Beobachtung des Motors ermitteln könne (Gegen-EMK). Ich habe leider gerade keine Zeit mehr, den Beitrag hervorzusuchen, kann das aber noch nachholen, falls gewünscht. Natürlich gibt es immer Schlupf, speziell in Kurvenfahrten. Deshalb muß man fixe Kalibirierungspunkte haben (deshalb schrieb ich auch von Balisen)..

Klaus
Ich habe keinen Zweifel dass BLE Mesh funktionieren könnte, dazu braucht es aber nicht ein proprietäres Produkt von Hornby (deren Softwarekompetenz hat unumstritten Luft nach oben) sondern eine gescheite standardisierte Kommunikationsebene die von mehr als einem Mitglied einer Standardgruppe vorangetrieben wird. Ich schreibe hier nicht RailCommunity weil da kommen ja nur noch Änderungen der Normen  die einzele Hersteller für ihre Produkte durchdrücken und zu wireless scheint man eine grundlegende Abneigung zu haben. In letzter Zeit passt man den Standard an die Produkte an und nicht umgekehrt. So sieht's zumindest von außen aus.

Grüße
Harald

Hallo
Bei umgerechnet 160€ für einen Decoder frage ich mich, wieviele Lokomotiven Du hast?
Lg Peter
Hallo Peter, ich muss doch garnicht alle umrüsten - weder als DC noch als DCC Fahrer. Das schöne an der Technologie ist doch, dass ich beides gleichzeitig und nebenher betreiben kann.

LG Mike
Moin Mike,

mach et, Otze! Du beantwortest alle Einwände und Argument mit Gegenargumenten, warum Blunami dann doch so sooo toll ist. Das nutzt doch gar nichts....

WIr haben im FREMO momentan eine ähnliche Frage - kabelgebundener Fred (das sind lokgebundene Fahrregler über Loconet) oder WLAN-Fred (du ersparst dir die ganze Verkabelung mit Loconet). Unsere AmericaN-Fraktion fährt überwiegend mit WLAN-Fred, weil es sich als sehr gut beherrschbar und vom Aufbau her enorme Vorteile hat.

Einer unserer Mitglieder hat es einfach vorangetrieben und gemacht. Die Schwarm-Intelliganz hat es dann schnell optimiert und  betriebsfertig gemacht, inklusive Sammelbestellung von mehreren hundert Stück!

Lösung deiner Frage: Kauf dir eine billige H0-Lok, Schienen gibts genug auf dem Gebrauchtmarkt, bestell  einen Decoder und bau ihn ein. Testen - und alle aufgeworfenen Fragen sind fundiert beantwortet.

LG
wilfried
Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: NMike

Er setzt einfach die Blunami Lok zusätzlich zu seinen 257 anderen Loks aufs Gleis und fährt sie unabhängig von diesen, gesteuert über sein Handy.



Moin Mike,

Vielleicht für dich völlig überraschend, aber das mache schon heute. Das ist nämlich der Witz an digitaler Modellbahn.
Und das mache ich schon seit langer Zeit, wahlweise mit Handy, Tablet oder Profiboss und Daisy. Wenn ich die Geräte hätte, ginge es ebenso mit der Multimaus, der Mobile Station usw.

Vielleicht noch überraschender für dich: Ich gebe dort den Loknamen ein:

Siehe unten das Bild vom Profiboss.

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Letzteren betreibe ich übrigens, wenn ich einen Testkreis aufbaue, mit einem Heimwerker-Akku aus dem Baumarkt.

Zitat

Inwiefern sich die Blunami Lok dann an Belegtmelder, Blockstrecken usw. hält ist eine andere Frage. Aber dafür hat er ja seine anderen 257 Loks.


Nee, dafür hat man nicht die anderen 257 Loks. Belegtmelder ganz oder gar nicht! Diese Aussage zeigt mir, sorry, dass du den "Witz" an der digitalen Modellbahn einfach nicht begriffen hast.

Versuche doch mal zu überlegen, wofür man diese brauchen könnte...

Für mich ist das, was du hier schreibst, alles witzlos.

Einen schönen 1. Advent, Gruß Jens



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Hallo Mike,

für "deine Zwecke" müsste doch die altbewährte RC-Technologie ausreichen.
Da gibt es sicher schon Adaptionen für Modelleisenbahn, insbesondere für die größeren Spuren und im Bereich der MoBa-Carsysteme.

Dann freuen wir uns schon auf deine zukünftigen Threads:

RC - besser als "klassisches" Blunami?

und

RC...... wo ist der Witz? 😉

VG Freetrack
Hallo zusammen,

mal eine blöde Frage: wie baut Ihr Berge durch die Ihr durch fahrt? Meine sind mit Drahtgeflecht „geformt“… das durfte mit Blutooth schwierig werden..

Schöne Grüße

Thomas
Ich habe kurz einmal  meine Kopfhörer verpackt. Spielen unbeeindruckt weiter Musik. BLE Mesh kann übrigens über andere Empfänger in der gleichen Gruppe (also von Lok zu Lok) die Daten weiterschicken. Ich glaube die Probleme sind geringer als über Rad Schiene, das ist ja auch nicht immer perfekt.

Grüße
Harald.

Die von haba zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

@ 41 Jens: was Du bei Dir zuhause machst und was Du witzig oder witzlos findest, bleibt Dir natürlich vollkommen unbenommen. Niemand will Dich hier dazu überreden irgendeine neue Technologie auszutesten. Die Frage war nur, ob es hier schon einmal jemand ausprobiert hat. Es kam aber in der Diskussion heraus, dass einige Leute meinten man müsse - wenn man denn auf Blunami setzt - schon wieder komplett umsteigen. Das ist eben nicht notwendig, man kann die Systeme parallel auf derselben Anlage betreiben. Das Signal wird halt nur per Bluetooth anstatt über die Schiene zur Lok gesendet. Das bietet eben neue Möglichkeiten. No more, no less.

Ich würde es auf meiner analogen DC Anlage gerne ausprobieren sobald es für N erhältlich ist. Es würde mir den Vorteil bieten digital zu fahren ohne DCC in die Schienen einspeisen zu müssen; ich könnte also weiterhin parallel analogen Betrieb machen. Extra eine H0 Lok mit Testkreis zum ausprobieren kaufen würde ich aber nicht.

LG Mike
Hallo zusammen,
habe jetzt das ganze Thema durchgelesen und muss sagen, wer sowas braucht soll seinen Spaß damit haben.
Aber mal ehrlich.
(Ironie ein) "Die meisten Modellbahner über 50 kommen doch kaum mit ihren Smartphone zurecht. Mich eingerechnet. Augen zu schlecht und zu dicke Finger (Ironie aus).
Da bin ich doch froh wenn ich im Modellbahnkeller auf dieses Teil verzichten kann. Das Thema "Digital" ist schon kompliziert genug. Da liebe ich es, wenn die Anlage vollautomatisch läuft und ich alles auf den Notebook Bildschirm verfolgen kann. Und für die Handsteuerung habe ich immer noch die Multimaus.
Da brauche ich diese kleinen Quälgeister nicht.
Grüsse
Klaus
Ich verstehe echt das Problem nicht! Ich ersetze den Informationsfluss vom Digitalsignal in der Schiene durch eines im Funk. So, und was bitte ändert sich dadurch?

Das Steuern per Handy App kann ich auch über das DCC erreichen. Wo ist nun der Witz?

Zentrale? Immer so ein Wunderwort! Man braucht bei Anwendung einer App letztlich nur noch den Gleissignalerzeuger.

Mit BT fang ich mir nur neue Probleme ein. Viele davon wurden hier genannt.

Was technisch interessant klingt, macht in der Anwendung nicht viel Sinn.

Ich halt von dem Quatsch gar nichts.

Gruß
Klaus
Was verstehst Du unter parallel betreiben Mike?
@ 48 Peter: Ich habe auf meiner analogen Anlage eine Hauptstrecke in Form eines Hundeknochens, auf der ständig 5 Züge in 6 Blockstrecken zirkulieren. Abzweigend davon habe ich eine point-to-point Nebenstrecke, die in einem Bahnhof mit BW endet, ebenfalls analog.

Die Hauptstrecke ist zum „Züge gucken“, die Nebenstrecke zum individuellen Fahren - wobei ich hier nur immer eine Lok kontrollieren kann. Analog halt.

Die Züge können von der Haupt- auf die Nebenstrecke und zurück wechseln. So ist die aktuelle Situation.

Nun wäre es ja schön, wenn ich auf der Nebenstrecke mehrere Loks gleichzeitig fahren und rangieren lassen könnte, z.B. um Züge für die Hauptstrecke zusammenzustellen. Bisher war es so, dass ich dazu die Nebenstrecke hätte digitalisieren müssen. Damit wäre aber kein freier Austausch der analogen Züge auf der DC Hauptstrecke mit der digitalen DCC Nebenstrecke mehr möglich, denn auf der Nebenstrecke läge ja ständig die volle DCC Spannung an.

Mit Blunami könnte ich das, da die Stromversorgung beider Strecken weiterhin analog/DC bliebe. Das digitale Signal erreicht die Loks ja nicht über die Schiene, sondern über Bluetooth. Ich könnte also auf der analogen Nebenstrecke mit Hilfe der Blunami Loks digital rangieren, Sound hören und ggf. digital kuppeln und trotzdem weiter meine analogen Loks auf Haupt- und Nebenstrecke betreiben, ohne an der Verdrahtung der Anlage und der analogen Blockstellenschaltung irgendetwas ändern zu müssen.

Also paralleler Betrieb von analogen Loks und (digitalen) Blunami Loks auf derselben Schiene.

LG Mike

Das mit dem Parallelbetrieb würde mich auch mal interessieren. Soll die umgebaute Lok zwischen den anderen Loks fahren oder anstatt?

Und woher bekommt diese Lok denn ihre Stromversorgung? Konstante Gleichspannung auf dem Bereich, der gerade nicht von anderen Loks gebraucht wird? Macht in meinen Augen wenig Sinn. Dann kann ich auch eine analoge Lok fahren lassen mit einem Regler. Oder mit einem Umschalter statt analogem Signal zu einer günstigen DCC Zentrale umschalten und umgerüstete Loks dann digital fahren. Hat außerdem den Vorteil das eine DCC Lok auch analog betrieben werden kann.

Gruß FraNk
@ Frank: Momentan ist es ja so, dass auf der Nebenstrecke immer nur eine Lok gesteuert werden kann. Die anderen stehen auf stromlosen Abstellgleisen bzw. stromlos hinter der Drehscheibe.

Wenn ich jetzt Blunami hätte, würde ich alle analogen Loks auf stromlose Abschnitte stellen und dann den Fahrregler voll aufdrehen. Dann die Blunami Lok(s) über die Drehscheibe auf die Nebenstrecke holen und mit mehreren Blunami Loks gleichzeitig Züge zusammenstellen, Sound geniessen, digital kuppeln, rangieren usw.

Sobald ich dann z.B. mit einem solchermassen zusammengestellten Zug wieder von der  Nebenstrecke auf die analoge Hauptstrecke wechseln will, würden die Blunami Loks auf stromlose Abschnitte gestellt, der Fahrregler wieder heruntergedreht und dann eine analoge Lok vor den Zug gespannt.

An meiner Anlage müsste ich dazu elektrotechnisch nichts ändern.

LG Mike
„Oder mit einem Umschalter statt analogem Signal zu einer günstigen DCC Zentrale umschalten und umgerüstete Loks dann digital fahren. Hat außerdem den Vorteil das eine DCC Lok auch analog betrieben werden kann.“

Das wäre im Prinzip das gleiche Ergebnis, aber erfahrungsgemäß wird dann doch vergessen umzuschalten und… brrrzzzzzttt.

LG Mike
Wozu willst für etwas Geld ausgeben, das Du jetzt schon kannst? Wo ist der Sinn, wenn Du alle Loks abstellen musst, um dann mit einer anderen zu fahren? Nur halt um 160€....
Hi Mike,

ich sehe bei dem von dir beschriebenen Vorgehen den Vorteil auch nicht, wenn du alle analogen Loks in stromlose Bereiche fahren musst, um mit einer Blunami -Lok fahren zu können. Da wäre es doch sinnvoller, alle Nebenbahnloks auf DCC umzurüsten und den Analog-Betrieb nicht auszuschalten. So teuer ist eine einfache Zentrale auch nicht, z.B. Uhlenbrock Daisy II Zentrale. Da passen alle möglichen Loconet-Regler, z.B. auch der von Wilfried genannte Fred (fremo).
Und diese Loks können dann auch Hauptstrecke.

Ein weiterer, für mich (nicht nur) wichtiger Punkt ist, dass das Steuergerät einhändig bedienbar ist, wenn man rangieren möchte. Bei einem Smartphone ist das kaum möglich, auch ist dort kein so feinfühliges Fahren wie mit dem klassischen Drehknopf machbar. Wenn dir beim einhändigen Bedienen das Telefon aus der Hand fällt, während die gerade über der Anlage ist, ist der Schaden schnell groß.

Kann es sein, dass du, aus dem nicht zufriedenstellenden Versuch mit der Startpackung, nicht über die Bedienung mit dem tradionellen, fest verbauten Fahrpult hinaus gekommen bist. Eine elektr. Rangierkupplung ist auch schön, nur hilft sie nicht, wenn du einen Wagen von einem anderen trennen möchtest.

Bevor du hier weiter theoretisch mit uneingeschränkter Begeisterung oder Enttäuschung irgendwelche Systeme diskutierst, wäre es sinnvoll, die praktischen Spielvorgänge selbst für dich zu untersuchen und dann mit den Möglichkeiten der Systeme abzugleichen.

Berichte von deinen Erkenntnissen!

Gruß
Gerald
BLE mesh sähe ich persönlich aus technischer Sicht schon als möglichen Kandidaten zur DCC Ablöse an. Marktpolitisch seh ich DCC aber nirgendwo hingehn...
@ 53 Peter: alle Loks bis auf eine abstellen muss ich ja jetzt auch. Ich kann aber im jetzigen Zustand nicht Sound einschalten, mit mehreren Loks rangieren, kuppeln usw.

Wobei ich natürlich an einigen Stellen ortsfeste analoge Entkuppler habe. Die würden ja auch im Digitalbetrieb weiter funktionieren, um z.B. Wagons untereinander abzukuppeln.

@ Gerald: mach ich. Das Argument mit der Feinfühligkeit Telefon <~> Handregler ist nicht von der Hand zu weisen. Ich habe inzwischen übrigens weitere digitale Erfahrungen mit einem drahtlosen Piko W-Lan Handregler sammeln dürfen, der mir viel besser gefällt als der kabelgebundene  Z21 Handregler aus der Startpackung.

LG Mike
Servus Mike,

wenn du diesen Digital & Analog Misch- bzw. Alternativbetrieb für die Nebenstrecke möchtest, dann würde ich in ein paar nachträgliche Trennschnitte und Stromanschlüsse in die Nebenstreckengleise investieren und für diesen Bereich Dinamo-Module verwenden. Dann kannst du dein analoges sowie digitales Lokmaterial auf der Nebenstrecke gleichzeitig verwenden.

Die analogen Loks werden dort gleich gesteuert bzw. gelenkt wie digitale Loks. Analoge Loks temporär auf stromlose Abschnitte zu stellen und ähnlicher Klimbim fallen weg. Dinamo macht das selbstständig und du benötigst in dem Bereich auch keinen Kehrscheifenmodule, soweit solche bei deiner Nebenstrecke erforderlich sein sollten.

Bei der Überfahrt von der Nebenstrecke auf die Hauptstrecke benötigst du lediglich eine Schaltung / Relais, damit analoge Loks keine Kurzschlüsse zwischen Dinamo und deiner reinen Analogstrecke produzieren.

VG Freetrack
Hallo Mike
Also ich kann mich über das feinfühlige regeln mit der Z21 app nicht beschweren.
Lg Peter
Übrigens, entkuppeln kannst mit einer alten Arnold Lok mit Simplexkupplung auch.
Findest immer wieder auf ebay und co.
Lg Peter
Hi Mike,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

mit mehreren Loks rangieren, kuppeln usw.



Genau das kannst du mit Blunami auf analog nicht. Es muss die volle Spannung anliegen, damit Blunami funktioniert, und Analog-Loks haben da so ihre eigen Meinung zu voller Gleisspannung.

Gruß
Gerald
@ Gerald: ich stelle mir ja vor, mehrere Blunami Loks gleichzeitig zu benutzen. Also auf der Nebenstrecke wahlweise eine analoge Lok, oder mehrere digitale.

Es ist schon richtig, dass man das gleiche Konzept mit wahlweiser Umschaltung auf DCC erreichen könnte. Aber dann besteht immer die Gefahr dass man das Umschalten vergisst oder versehentlich eine Trennstelle überfährt und etwas durchbruzzelt. Deshalb habe ich das bisher nicht so verwirklicht, obwohl ich die notwendigen Teile dafür hier ja herumliegen habe… Z21, digitale Loks…

Dinamo kenne ich nicht, das muss ich mal googeln.

LG Mike
@58 Peter,

Sicher kann man mit der Z21-App feinfühlig regeln, aber man muss dann fast immer auf den Screen schauen, weil der Finger "im Blindflug" leicht nebenhin kommt (bei Fahren auf Sicht auf der Strecke geht das ja noch). Hingegen einen Drehknopf (beim guten alten Trafo oder bei Funk-Handreglern) hat man auch blind im Griff und man kann sich voll auf die zu steuernden Lok konzentrieren (bei Bahnhofs-Ein-/Ausfahrt, Rangieren usw.). In unserer Modulgruppe wenden wir beides an, die Sympathie neigt sich eher zum Drehregler (das Funky hat sich in Stuttgart auf der European N-Scale Convention 2024 bestens bewährt).

Damit habe ich auch ausgesagt, was ich von Blunami halte...

Heinzpeter
Dinamo gibt es schon lange und läuft zuverlässig, idealerweise mit iTrain zu kombinieren.

Zitat - Antwort-Nr.: 61 | Name: NMike

Dinamo kenne ich nicht, das muss ich mal googeln.


Webauftritt etc. ist ein Stiefkind (so ziemlich der schlechteste mir bekannte Webauftritt eines professionellen MoBa-Herstellers) - deshalb:

https://www.vpeb.nl/
https://www.rhbclub.nl/dinamo.html
https://www.dinamousers.net/du-welcome

Die Seiten benötigen eine NL-DE-Übersetzung.
Es gibt aber deutschsprachige Supporter.

VG


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