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THEMA: Qualität aktueller Arnoldmodelle

THEMA: Qualität aktueller Arnoldmodelle
Startbeitrag
gruby911 - 14.11.24 14:20
Ich habe gerade meinen seit langem Z gestellten SNCF Lokbestand vom Lokdoktor in Madrid geholt, und wie das halt so ist, kamen meine geplanten Neuanschaffungen zur Sprache, darunter die Mikado von Arnold, das Bügeleisen, und die CC6500 sowie die CC Diesellok.

Der Mann hat mir davon abgeraten diese Loks zu kaufen, da die Qualität der Maschinen grottenschlecht sein soll, die Mikado hat wohl Probleme mit Triebwerk und den Zahnrädern, und die andern genannten machen wohl alle auf kurz oder Lang Probleme mit Ritzeln Zahnrädern), Arnold ,ist in Spanien weit verbreitet, da es der größte Hersteller für Fahrzeuge nach hiesigen Vorbildern ist.

Der Mann hat schon einige hundert Loks auf Messing Ritzel umgestellt, und muss es wohl wissen, was ist eure ErfHrung?

Bevor man hier hunderte Euro in den chinesischen Plastik China Kram investiert den man dann teuer nachrüsten darf?


Meine Erfahrungen sind gemischt, allerdings analog (3x 181, 1x CC6500, 3x franz.Krokodil). Die Fahreigenschaften zeigen oft eine schlechte Stromaufnahme trotz breiter Stromabnahmebasis (teils 6 Räder auf jeder Seite), teils stark krächzend. Bei den Wagonpackungen ist immer mindestens einer dabei an dem irgendwas nicht stimmt (Mozart, TEE) oder der gerne entgleist. Die Serienstreuung ist hoch, von den 3 181ern hatte jede unterschiedliche Fahreigenschaften und Geschwindigkeiten. Zu gerissenen Zahnrädern kann ich bis jetzt nichts sagen, da die Laufleistungen noch zu gering sind. Während die Modelle optisch eine Wucht sind, haben sie deutlich schlechtere Fahreigenschaften als z.B. Piko.

LG Mike

Moin,
das Problem mit Zahnrädern aus Kunststoff ist nicht neu und nicht nur bei Arnold vorhanden. Ich habe ein recht altes Schweineschnäutzchen umbauen lassen, weil die Zahnräder gerissen sind. Bei Trix kenne ich die MAK-Loks mit gerissenen Zahnrädern. Bei den Herstellern ist eben alles preisgetrieben. Qualität kommt erst auf Platz zwei.
Bei Arnold habe ich meistens das Problem, dass die Loks zu eng sind und sich das Gehäuse nur schwer demontieren lässt. Das geht auch anders, wie andere Hersteller beweisen.
Gruß, Thomas S.
Hallo,

ich habe bisher mit den genannten Loks keine Probleme. Gerissene Ritzel hatte ich bisher nur bei den zuerst ausgelieferten DR Ludmillas (die wurden auf Gewährleistung gegen Messing getauscht).
Und wenn es um Qualität geht, darf man keinen europ. "Hersteller" mehr kaufen.

Viele Grüße
Georg
Hallo,
persönlich zähle ich mich zu den "Enttäuschten" Die langersehnte Vorserien 103 ist ein einziges "Lackier-Desaster". Die Ziellinien sind schon gar keine Zierde und die Fahreigenschaften bleiben hinter denen der Fleischmann 103 (neu) weit zurück. Die Zahnräder, insbesondere der DR 130er-Familie, sind einfach Schrott! Von neu erworbenen Bahnbau-Ludmillas gingen alle zurück. Sowohl die digitale Sound-Version, als auch die analog angesteuerte Version fuhren schlecht oder gar nicht. In DCC-Digital konnte die Lok nur in "Bocksprüngen" beschleunigt werden, obwohl die CVs optimiert waren. Die Analoge hatte wieder (!) "Zahnschmerzen". Ich glaube kaum, dass Arnold/ Hornby was an der mechanischen Qualität bei ihren "Neuzulassungen" verändert hat. Fleischmann und/ oder Trix sind m M. besser verarbeitet. Ausnahmen gibt's natürlich immer .... (Stichwort: "Fettgetriebe" )

Eine Frage habe ich:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Gerissene Ritzel hatte ich bisher nur bei den zuerst ausgelieferten DR Ludmillas (die wurden auf Gewährleistung gegen Messing getauscht).

  
Wer bietet so einen Service an?
VG
Ralf
Hier in Madrid gibt es jemanden der sowas macht, ich fahre gleich hin und hole meine Sxhätzchen ab, darunter war so manche Ruine, die schon lange Z gestellt war, aber keine der neuen Arnold Loks, von denen habe ich bisher nur die 181 würde aber gerne meine SNCfF Sammlung auffüllen, ich meinte halt seit der Entwicklung der CC6500 von Trix sind schon viele Jahre vergangen, aber fahren tuen diese Loks wohl definitiv besser als die neuen, und mit ein bisschen Aufrüsten von Pantographen und Bremsschläuche. etc, bekommt man diese Loks wohl gut auf eine zeitgemäßen Zustand
Hallo Patrick,

die erste Lieferung der Arnold 141 R hatte ja oft massive Probleme beim Antrieb / Fahreigenschaften / Haftreifen , daß sie nichts zog.

Die zweite Auslieferung der 141 R, von der ich eine grüne hab, war schon deutlich besser.


Noch mehr verbessert soll das Getriebe/Fahrwerk nach Überarbeitung dann bei der kommenden neuen 141 R Lieferung im Frühjahr 2025 sein, dann mit Kohletender.


Mein französisches Krokodil CC 14000 fährt zumindest auf dem Testgleis sehr schön und geschmeidig, hat dort natürlich keine große Belastung.

Sind natürliches alles fantastisch schöne Modelle.

Schöne Grüße

Dirk
Hallo Ralf #4,

Die Ritzel wurden bei Arnold-Ersatzteile umgerüstet (da hatte ich sie auch gekauft).

Viele Grüsse
Georg
Servus,

Ich war,  wohlgemerkt “war”, seit 1973 überzeugter Fan von Arnold-n, aber seitdem die Lokomotiven von Made In China-Qualität sind, ist die Liebe komplett vorbei.
Nach sehr kurzem Einsatz auf meiner Modelleisenbahn wurden 1 der drei BR 181 und 2 der drei VT 641 als „möglicherweise reparierbar“ an technisch begabte Kollegen verkauft. Nur einer der beiden ET 420 läuft noch ohne Probleme, der andere ging aufgrund einer verlorenen Antriebswelle im Drehgestell innerhalb einer Woche kaputt und wurde nach längerem Aufenthalt beim Importeur zurückgeschickt, läuft aber so klapprig, dass er demnächst für so gut wie nichts auf die niederländische Auktionsseite Marktplaats, auf der Suche nach dem nächsten Käufer, geht der technische Herausforderungen mag. Von den 8 Lokomotiven, die ich dieses Jahr gekauft habe, fahren 2 problemlos, die „letzte“ jetzt noch railfähige VT 641 fängt bereits an, bedenkliche Geräusche zu machen.
Arnold war meine große Liebe, aber das ist jetzt wirklich vorbei.

So meine Erfahrungen.
Grüße, Robert G


Guten Tag in die Runde,
Schon seit geraumer Zeit lese ich immer wieder mit besorgter Verwunderung ueber die anscheinend zunehmenden Qualitaets Verluste neuerer (und zunehmend teuerer) Modellbahn Loks...
Optisch, in ihrer Detailierung sind viele Neuerscheinungen im Vergleich zu ihren "aelteren" Vorgaengern bzw "aelteren" Modellen sicherlich bisweilen ein grosser Fortschritt. Aber die Diskrepanz zwischen optischem Fortschritt und Funktionalitaet spricht Lauf-, Fahrverhalten und Langlebigkeit scheint zunehmend groesser zu werden... und das bei exponentiell steigenden Preisen...
Der kritische Zeitgenosse ist geneigt hier gewisse Parallelen zur Auto Industrie zu sehen, die mit aller Macht gewillt zu sein scheint sich Ihr eigenes Grab zu schaufeln...
meinst nachdenklich
FreddieW
Hallo zusammen,
ja, die Detaillierung der Konstruktion steigt. Leider hält die Fertigungsqualität aber dem nicht Schritt und man bezahlt mehr Geld für Details, die aber kaputt aus der Fertigung kommen.
Leider hat mich gerade Arnold in der Hinsicht in letzter Zeit zu oft enttäuscht...
Gruß,
103er.
Die 141R ist schon ein Thema für sich. Von den Laufeigenschaften mal abgesehen, schief angebrachte Lampen, Umlaufbleche, und andere Kleinteile, und dann alles auch noch verklebt so das man die Lok gar nicht unfallfrei auseinander bekommt, schlechte Verkabelung und Lötstellen etc. Ich habe für die 1244 4 Anläufe gebraucht, um eine Lok zu bekommen, die so ist wie sie sein sollte.
A.T. (nicht E.T. oder AT-AT)
Hasllo!

Muss man also davon ausgehen das auch derzeitige Modelle das Zahnrad Problem haben?
Ich hätte mir sonst gerne die Arnold 142 002-5 gekauft.


Gruß Holger
Es sind ja eigentlich gerade die derzeitigen Modelle, die zwar wunderschön sind aber beim Fahren Probleme bereiten.

LG Mike
Hallo gruby911,

was ist neu bzw. aktuelle Produktion?

Alles was unter Hornby rausgekommen ist oder lediglich die letzten ca. 10Jahre?

Gerissen Zahnräder gab es auch schon bei Lok aus den 80er (Köf 2) und 90er (Schweineschnäuzchen & MAK BR 240) Jahren.
Andere Hersteller (Roco & Minitrix) sind da auch nicht besser.
Nur bei Fleischmann hatte ich noch kein gerissene Zahnrad. Glück?

Aber gerissen Zahnräder sind für mich - bei Gebrauchtware zu passenden Preis - kein Thema, wechsel ich selber.
Bei Neuware zum annähernd UVP wäre ich wohl weniger begeistert

Zu schnell sind sie eigentlich durch die Bank weg alle - nur wenige Ausnahmen haben so ein gute Motor-Getriebe-Abstimmung das es keine Rennsemmeln sind.

Aus der Hornby Zeit sind bis dato nur 2 Modelle zu mir gekommen, da mit die derzeitige Preispolitik mit der allgemeinen Qualität nicht zusagt. Die beiden Modelle sind eigentlich ganz ok, mal abgesehen von den Haftreifen die zum teil nach wenigen runden runter waren, aber für B-Ware zum  guten Kurs kann ich damit leben.

Optik und elektrischer Schnickschnack werden immer besser, aber die Mechanik fällt leider immer mehr unter den Tisch.

Gruß Detlef
Hallo Holger


Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: puffel

Muss man also davon ausgehen das auch derzeitige Modelle das Zahnrad Problem haben?
Ich hätte mir sonst gerne die Arnold 142 002-5 gekauft.




Nein, nicht unbedingt, die Zahnräder auf der Antriebsachse haben ein Bund und sollten besser halten bzw, eine lange Nutzungsdauer haben.

Ein "aber" möchte bei der 142 002 nicht vorenthalten, die Tanknachbildung ist sehr sehr unschön gelöst ( Knampf, Murks ), doch mit einem Umbau kann man dies beheben.

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1399553&start=4

Grüße Jens
Moin moin,

ad (Zitat #14) "Nur bei Fleischmann hatte ich noch kein gerissene Zahnrad. Glück?":

Das war und ist kein zufälliges "Glück", sondern Fleischmann verbaut auf seinen Treibachsen bekanntlich seit jeher MESSING-Zahnräder, und die reißen nun mal nicht.

Warum andere Marken hier immer wieder (!) in Plastik-Zahnrädern immer wieder (!) ihr (Un-)Heil suchen, erschließt sich mir nicht:

Schließlich geht es letztlich lediglich um einige Cent Kostendifferenz, und Geräusch-Probleme gibt es im Falle von Kunststoff-Zahnrädern in der weiteren Kraftübertragung (in der die Zahnräder von den einschlägig bekannten extremen Ausnahmen abgesehen kaum reißen) nicht.

Diesbezüglich ein dickes Lob an Fleischmann.

Beste Grüße, Norrskenet
@ danke Jens.

Bei meiner 130 sind die Zahnräder im Drehgestell gerissen seit dem ist sie zur Reperatur.
Die 142 002-2 soll das alte MTX Modell ersetzen die auch kein Highlight ist.

Gruß Holger
Hallo Holger


Zitat - Antwort-Nr.: 17 | Name: puffel

Bei meiner 130 sind die Zahnräder im Drehgestell gerissen seit dem ist sie zur Reperatur.




Da gibt es bei "Daniel" von Spur-N-Teile.de Zahnräder.
Ein Tipp dazu, da ich bei 3 Lok's die Zahnräder wechseln musste, ist die Rändelung auf der Radsatzachse zu schwächen, da sonst die sehr ausgeprägte Rändelung die Zahnräder "verformt" und es somit zu hörbaren Geräuschen später kommt.


https://spur-n-teile.de/kh-modellbahnbau-8815-m...lla-und-weitere.html

Grüße Jens
Hi in die Runde,

unabhängig jetzt von den einzelnen Herstellern und der Tatsache, daß bei eigentlich allen Herstellern die Mechanik seit langem der Optik und Elektronik "hinterherhinkt"... - bei den Antriebszahnrädern haben eigentlich alle ein eher unlösbares Problem! Von ihnen wird sowas, wie die "Quadratur des Kreises" erwartet. Die Antriebe sollen "natürlich" auch immer leiser werden, am besten geräuschlos, wenn sie über die Gleise schleichen. Das ist aber mit Metall auf Metall so nicht lösbar. Gerade auch so manches alte Arnold Schätzchen verkündete deutlich hörbar die Bewegung über die Anlage . Wenn sie ein paar "Laufkilometer" hinter sich gebracht hatten, die Zahnräder sich gegenseitig "eingearbeitet" hatten, waren sie oft kleineren Nähmaschinen nicht unähnlich *g*.
Kunststoff verhindert natürlich derlei "Betriebsgeräusche" weitgehend; aber die Unabwägbarkeiten diverser Kunststoffe zeigen sich dann in mehr oder weniger "Eigenleben" nach gewisser Zeit. Ein Messing-Zahnrad ist da weitaus unkritischer, wenn die richtige Legierung bei der Verarbeitung gewählt wird! Daß dem auch nicht immer so war, vergisst man halt auch leicht... - ich erinnere mich an Dutzende alter Arnold Loks, die nach einiger intensiver Betriebszeit beim Öffnen mehr als deutlich gezeigt hatten, daß auch ein Messingzahnrad, eine Messingschnecke, "deutlichen Formänderungen" unterliegen kann *g*. Wenn der Antriebsraum voller Messingabrieb und Späne war und die Übertragung nur noch rudimentär funktionierte...
Aber da war der Übergang natürlich fließend und von der Häufigkeit des Einsatzes abhängig. Ein geplatztes Kunststoffzahnrad zeigt augenblicklich seinen Einfluß. Und das muß nicht zwingend etwas mit dem Einsatz des Modelles zu tun haben, die Teile reißen auch schon mal "spontan" in der Vitrine oder Schachtel.
Und der Kunststoffeinsatz ist auch dementsprechend von so vielen Faktoren abhängig, auf die selbst der Hersteller manchmal nur bedingt Einfluß hat. Es fängt bei fehlenden Langzeiterfahrungen an, dann ist nicht immer gesichert, daß sich die Zulieferer des Granulats an die ausgeschriebenen Eigenschaften halten. Relativ extrem natürlich, so wie bei Roco und Mtx, daß eine Fehlberechnung bei der Konstruktion die Zahnräder auf der Achse zu großem Innendruck aussetzt. Aber auch da gibt es offenbar noch zusätzliche Faktoren; wenn man die Köfs u.a. von Arnold ansieht, bei den einen war das Antriebszahnrad nach kurzer Zeit "fratze", mußte ersetzt werden. Während andere Exemplare bis heute mit den ursprünglichen Kunststoff-Zahnrädern klaglos ihren Dienst verrichten...

Ob es tatsächlich (bezahlbare!) Alternativen zwischen Messing und Kunststoff gibt, entzieht sich meiner Kenntnis, ich bin kein Werkstoffkundler . Vielleicht sollten wir wieder wie "anno dunnemal" zu Pertinax greifen... - wenn ich an die alten H0-"DDR-Schätzchen" denke, die nach 60, 70 Jahren intensiven Spielbetriebs noch immer ihre ersten Zahnräder "intus" haben. Aber ich befürchte, das geht sich weder mit den in N verwendeten Zahnrad- und Modulgrößen aus, noch wird sich heute jemand finden, der noch weiß, wie sowas hergestellt wird *g*...

meint grüßend
Roland
Hallo in die Runde,

auch ich möchte meinen Senf noch dazu geben. Bei meinen neueren Arnold/ Hornby-Loks hatte ich bisher keine Probleme mit den Zahnrädern, dafür bei der BR 42 der ÖBB HN 2375 Probleme mit der Zugkraft, auf Grund einer schlechten Qualität der Haftreifen, bei der 01 HN 2149 ist die Gegenkurbel gebrochen, ohne ersichtlichen Unfall, Ersatz nur durch kompletten Austausch der Steuerung zu 23.- € pro Seite, bei der Br 95 HN 2185 Zugkraft erst besser nach stopfen mit Blei. Bei den Waggons Rheingold HN  4313 und 4314 und SNCF HN 4335 sowie einigen Güterwaggons hängende Kupplungen, ausgehängte Kupplungsfedern.
So wunderschön die Modelle detailliert und mittlerweile hochpreisig sind, wäre es erstens schön, wenn die Qualität bei diesen Kleinigkeiten und zweitens bei der Anlagentauglichkeit, sprich ohne ausgehängte Federn, gebrochene Gestänge etc. wieder zunehmen würde. Vielleicht wäre es ja schon hilfreich, wenn die Vertreter der Firma nicht nur mitlesen, sondern auch die Anregungen umsetzen würden.
Womit ich andere Hersteller nicht von meiner Kritik ausnehme.

Gruß Philipp
Hallo,


ich habe mir die erste "alte" Arnold aus den 1980er Jahren gekauft eine BR 118 mit Artikelnr. 2455. Diese Lok hat ein reines Messingzahnradgetriebe und ist deswegen relativ laut aber wahrscheinlich gut. Die Lok wird nach einem Tag fahrt so viel scheint die gebrauchte Lok nicht gelaufen zu sein immer noch etwas leiser das Metall der Zahnräder muss sich erst einmal einschleifen.

Minitrix und Fleischmann Loks hatten in den 1980er Jahren da schon die Gemischtbauweise. Der Kunde sah von außen die Messingzahnräder die dann auf ein Plastikzahnrad umgesetzt wurden um dann im Regelfall mit einer Metallschnecke mit dem Motor verbunden zu sein. Ist schon leiser wie die Arnold Lok stelle ich fest.

Den Plastikzahnrädern muss man auch eine Chance lassen hier wird bestimmt Materialforschung betrieben hoffe ich zumindest. ich habe mir auch schon 3 Arnold/Horny China Modelle gegönnt leise sind die ich weiß aber noch gar nicht ob die Modelle auch haltbar sind. Ich hoffe das beste.

Trix ist halt auch wegen des meist eingebauten Decoders meist schon teuer. Als Baden-Württemberger sollte ich die Firma ja unterstützen.

Vielleicht ist Trix und Fleischmann besser aber ich kann das nicht beurteilen.

Gruß

Andreas
Hallo Andreas,

. .das Forum ist voll von Rückmeldungen zur Qualität, der Technik, Formgebung und dem Preisleistungsverhältnis (PLV)

Möchtest,du billige gebrauchte Loks, dann nimm die vor 2002.

Möchtest du mischen....lass es.

Sollen es ausgereifte Konstruktionen sein, dann sind es die von Hornold garantiert nicht! Die bekommst du von Fleischmann, die aber über ihre eigenen Billigbauteile stolpern und damit alles zunichte machen.

Mtx hat ebensolche Konstruktionen, aber auch übelsten,Schliff wie die der 44er- Familie. Manche mögen dies aber trotzdem.
Daher muss man hier dreimal überlegen ob das PLV mit den hauseigenen Decodern stimmig ist  

Momentan erfüllt alle wesentlichen Anforderungen eher Piko, deren Endgeschwindigkeit der Loks aber manchen Kompaktbahnern zu gering sein soll.

Es geht ja eigentlich nicht um die Marke, sondern um das gewählte Motiv und da sind wir den HO- Bahnern weitweitweit überlegen weil wir da niemanden "unterstützen" müssen.
Wer die passende Lok hat, der verkauft sie. Wer noch der Mehrwertideologie der Nullerjahre hinterherrennt, der nicht. Punkt.

Gruß Sven

Ich muss wiederholen, dass ich mein Urteil revidieren muss seit ich die Arnold Modelle auf Kato Gleisen einsetze. Seitdem laufen sie einfach prima, und von der Optik sind sie ja ohnehin grandios.

LG Mike
Andreas, Sven und Mike,
Über pre-Hornby-Loks und Wagen kann ich nicht anders als begeistert sein. Zum Beispiel ist Arnold 2470 (SNCF BB25203) eine meiner schönsten und bestlaufenden Loks. Gleiches gilt den Dampfloks der BR75 und der E19 11 aus “Obstzug”-Set 0375.
Von den aktuellen Loks punkten bei mir die ÖBB-Gepäcktriebwagen, Diesellokreihe 2050 und SNCF-CC72000 als durchaus gelungene Konstruktionen. Aktuelle Wagenmodelle von Hornby-Arnold, vor allem die Güterwagen, gefällen mir ebenfalls bestens, auch wenn die Fenstereinsätze der DR-Sets HN4421 und 4422 nicht tadellos sind.
So weit die Punkte aus den NL von, grüßend,
Valéry
Hallo


was mir zur Qualität von Arnold Hornby und den Zahnrädern noch einfällt ist das Arnold Hornby zur Zeit Konstruktionen macht wo man von unten die Zahnräder sehen kann und diese auch fetten und ölen kann.

bei anderen neuen Arnold Hornby Konstruktionen kann man von unten die Zahnräder nicht sehen man kann die Loks dann auch nicht warten was vielleicht nicht nötig ist.

Ein einheitliches Bild gibt Arnold Hornby hier nicht ab. Ich weiß nicht ob das au Dauer ein Problem ist wenn man gar nicht an die Punkte dran kommt wo mal ein Tropfen Öl oder etwas Fett hin müsste.

Gruß

Andreas
Naja. Nach der 42, der Ofenrohr 132 mit ihren Tanks, den Osshd mit gepfuschten Fenstern oder den Hummel- ASF möchte ich der Konstruktion nichts negatives unterstellen.
Dort stecken wirklich  gute Ideen dahinter

Im Detail aber glaube ich, dass das Team irgendwie einer eigenen Philosophie folgt, welches weniger Wert auf das vorbildgerechte Detail, sondern eher der Konstruktion legt und dafür auch noch die Digitalisierung benötigt um zu funktionieren..

Von Arnold- Fahrern hört man viel weniger Klagen als von anderen Herstellern,  aber Pufferküsser sind bei Hornold an der falschen Adresse.

Gruß Sven
Regarding Chinese-made Arnold products, I recently bought the Arnold 141R and the French crocodile and have had no problems with either one. I also have the V100 diesel and I'm not too happy with it and may sell it. I bought the Fleischmann model of it and it runs perfectly.  Regarding older model Arnolds, I have the S 3/6 Pacific that I bought in 1975 and it still runs perfectly. My oldest are two 0-6-0 shunters that date from 1967 and both have been retired to a display case but will run if I mess with them a bit.
Moin zusammen,

qualitativ kann ich gegen Anrnold / Hornby Modelle nichts sagen. Ich habe viele alte aus den 70 und 80er Jahren. Die meisten fahren digital. Auch wenn Arnold bezüglich Vorbildtreue nicht so ganz an die Orginale hielt, bin ich von allen begeistert, auch wenn sie teilweise etwas rau fahren. Sie fahren aber sehr gut, insbesondere digital. Arnold hatte sehr viele interessante Modelle verkauft, wie den Kittel, die V 65, den 798, den Wismarer, aber auch für damalige Verhältnisse schöne Köf II und III Modelle. Die Modelle habe ich aber größtenteils alle erst später gut gebraucht gekauft.

Angefangen habe ich mit Minitrix und bin dann aber meist auf Fleischmann umgestiegen. Erst in den letzten zwei Jahren habe ich wieder verstärkt neue Arnold Modelle gekauft. So z.B. zwei 181.2, aber auch viele Wagen. Über die Qualität kann ich nichts Schlechtes sagen. Auch wenn da oft gemeckert wird, weil irgendetwas nicht so richtig nachgebildet wurde. Für mich zählt der Gesamteindruck und der stimmt für mich.

Reparaturen führe ich ich derzeit eigentlich nur bei Fleischmann Modellen aus. Da gibt es aus meiner Sicht Luft nach oben. Minitrix hat eine sehr gute Qualität (außer beim Sound). Die Modelle sind technisch sehr gut weiterentwickelt worden.

Mein Fazit also, Arnold hat Modelle, mit denen ich sehr zufrieden bin. Ich kaufe aber nach Modell und weniger nach Hersteller.

Gruß
Jürgen
Die neuen Arnold Modelle sind halt sehr abhängig von perfekter Gleisverlegung und guter Stromversorgung, das sehe ich am Unterschied des Laufverhaltens auf meiner 37 Jahre alten Arnold-Anlage vs. der neuen Kato Anlage. Auf exakt verlegten Gleisen rollen sie hervorragend.
Auch Arnold Wagons sind eigentlich alle super leichtgängig, FLM eigentlich auch, Minitrix schon mal öfter schwergängig mit relativ hohem Rollwiderstand.

LG Mike
Hallo,

ich habe nun mal mit dem eingehenden Probebetrieb auf Katogleisen begonnen, die 181 läuft nach einer eher längeren Einfahrphase jetzt gut.

Meine BB25200 rüste ich derzeit alle auf Glockenanker um, damit werden die Los sehr viel leiser und laufen extrem gut und sauber, eine der BB25200 habe ich auf die noch verbleibende Museumslok BB25236 um-beschildert, und sie gesupert, die Lok gefällt mir bestens. Und die anderen warten nun auf Ihre Pantos, Schilder, Motoren, und anderen Details.

Durch Zufall konnte ich noch eine alte Arnold 1-3-1 TXT der SNCF der allerletzten Arnoldserie ergattern, die läuft im übrigen schon mit dem"alten" Motor sehr gut auch bei Langsamfahrt.

Die neueren Loks der Renfe sehe ich leider immer noch alle jede Woche beim Lokdoktor und die Zweifel bleiben
Hallo,

Mit Arnold oder Hornby/Arnold Modellen habe ich wenig Erfahrung. Ich kaufte eine Arnold BLS Re 4/4 (2414) gebraucht und eine Hornby/Arnold FS D445 (HN2574) plus ein 3-er set FS Personenwagen (HN4393). Die alte Re 4/4 hat mich ueberrascht. Das Ding laeuft mechanisch einwandfrei. Etwas stimmt nicht mit dem Licht, habe nur rote Schlusslichter. Kam noch nicht dazu das zu reparieren.
Noch mehr haben es mir die neuen Modelle angetan. Optisch top. Die Lokomotive laeuft seidenweich, allerdings ist ein Schienenraeumer etwas tief angebaut und bleibt bei zwei Kato Schienenverbindern auf meinem Testoval in eine Richtung haengen. Das wird noch behoben. Die Personenwagen gefallen mir auch sehr gut, die brauchen nur noch etwas "Dreck" und eine Handvoll Graffities um etwas vorbildgerechter auszusehen  ; )
Mein Urteil bis jetzt, sowohl alt als neu: 9,5 von 10

Gruss
Tim  
Hallo zusammen,

die erste Serie, die 141 R 840 habe ich ebenso, wie die 181.2er und die 103. Letztere musste etwas eingefahren werden und war ein preisreduziertes Modell. Insbesondere die 141 R hatte wohl Streuung, aber meine fährt sehr gut und stammt wohl aus einer einwandfreien Charge, von einem französischen Händler. Die SNCF CC 72000 und die FS E.632 sind beides ebenfalls tolle Modelle und fahren. Die 72000er haben manchmal minimale Stromaufnahmeprobleme im niedrigen Geschwindigkeitsbereich.
Auch ich kann bestätigen, dass die Modelle sehr schön detailliert sind und auch schöne Soundprojekte besitzen, wobei wohl die 72000 eine 67400 wiedergeben würde...

Die Züge fahren auf Kato-Gleisen. Möglicherweise macht das qualitativ im Betrieb sehr viel aus? Jedes sonstige Gleislayout kann ja beliebig komplex von den Weichenfeldern oder Steigungen sein. Je nach Wagenmaterial sind die Loks unterschiedlich belastet.
Wenn sich bei jemandem reihenweise Montagsloks anhäufen, wäre zu klären, ob die Gleise und der Fahrbetrieb Herausforderungen in sich bergen, denen die Loks ohne robustere Getriebe nicht gewachsen sind.

Viele Grüße
Firefox


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