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THEMA: Modellbahn per PC steuern - Empfehlungen?!

THEMA: Modellbahn per PC steuern - Empfehlungen?!
Startbeitrag
MarcX - 09.11.24 19:31
Hi in die Runde

Ich habe zur digitalen Steuerung mit PC die aktuelle von TrainController im Auge.

Was mich allerdings stört ist die Verwendung des Internets zum Server!

Warum? Weil wenn es nicht mehr supportet wird was dann?

Was gibt es sonst noch so an Software und nutzt ihr so?

Danke & Grüße

Itrain ist sehr gut 👍
Hallo!

Ich nutze rocrail und bin sehr zufrieden.

Gruß

Boris
Moin,

ich bin auch ITrain Nutzer uns sehr zufrieden.  Besonders mit BiDiB sehr zu empfehlen.
WinDigipet soll auch gut sein.
Mit Rocrail kam ich nicht klar. Kann aber auch an mir liegen.

Gruß aus Hamburg
Thorsten
Hallo,

ich verwende ESTWGJ zur Anlagensteuerung.

Grüße

Dominik
Hallo,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Was mich allerdings stört ist die Verwendung des Internets zum Server!

Warum? Weil wenn es nicht mehr supportet wird was dann?



dfür ist Vorsorge getroffen!
Wenn du einmal auf die Seite von Herrn Freiwald gehst, wirst du für die Situation Antworten finden.

Ich verwende TC seit Jahren, und bin, wie andere mit anderer Software auch, sehr zufrieden.

melde dich doch hier einfach einmal an:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1423451
da können deine Fragen beantwortet werden
VG
Günter
Hallo Zusammen,


iTrain. Kein Dongle, kein nach Hause telefonieren, läuft auf Mac (wie bei mir) und Linux nativ (= ohne Windows). Die Darstellung finde ich gefälliger, als beim TrainController (womit ich vorher unterwegs war). Und das Forum zu iTrain ist ein echtes Plus.

Wenn Dein PC ein Mac ist, kommt außer iTrain nur noch RocRail noch in Frage - das erschien mir im Vergleich zu iTrain zu kompliziert.


Grüßle


Ralf
Hallo Marc,

ich versuche mal einen „kleinen“ Überblick – ich hoffe es gelingt mir. (Ist doch umfangreicher geworden, als ursprünglich gedacht …).

Viele kennen EINE Software, mit der sie zufrieden bis glücklich sind – sonst würden sie wechseln.
So kenne ich vor allem TrainController (Gold), das ich einsetze und bin sehr zufrieden damit. Etwas eingelesen habe ich mich in iTrain und Rocrail. Die anderen Programme kenne ich allenfalls dem Namen nach. Trotzdem versuche ich, einigermaßen objektiv zu bleiben.

Bei den Grundanforderungen sind wohl die meisten Programme ähnlich:
Sie haben meist eine grafische Bedienoberfläche, können Betriebsabläufe automatisieren und lassen meist auch alternativ oder gar gleichzeitig Handbetrieb zu.
Viele Programme können mit einem Großteil der gängigen Zentralen zusammenarbeiten. Es gibt aber wahrscheinlich kein Programm, das alle Zentralen bedienen kann.
Manche Programme laufen nur unter Windows, andere mit verschiedenen Betriebssystemen.
Viele (alle ?) Programmanbieter haben ein Forum und / oder Wiki zur Unterstützung, wobei die Qualitäten und Umgangsformen durchaus sehr verschieden wahrgenommen werden, auch zu ein und demselben Forum.
Sofern die Programme nicht kostenlos sind, bieten (vermutlich ?) alle eine kostenlose Demoversion an, die irgendwelche Einschränkungen haben – dazu später mehr. Bei kostenpflichtigen Programmen gibt es oftmals verschiedene Versionen von „light“ bis komfortabel / umfangreich.

Der Aufbau der verschiedenen Programme ist meist sehr unterschiedlich. Ein Umstieg von einem Programm zu einem anderen bedeutet oftmals ein fast komplett neues Einarbeiten!!
Auch sind die Anforderungen an die Hardware der Anlage teilweise sehr verschieden – ich meine besonders was die Lage, Länge und Anzahl der Rückmelder betrifft. Bei einem Umstieg auf ein anderes Programm kann es notwendig werden, die Lage / Anzahl der Rückmelder zu verändern. Eine erste Tendenz: Kostenlose / preiswerte Programme benötigen oft mehr Rückmelder (die recht teuer sein können) als teurere Programme – wodurch der Preisunterschied teilweise oder sogar ganz ausgeglichen wird.
Ebenso ist das Wie – wie automatische Abläufe programmiert werden sehr verschieden.
Manche schätzen Programme mit klaren Strukturen (die dann weniger flexibel sind). Andere schätzen Programme mit hoher Flexibilität – die dann Gefahr laufen unübersichtlich zu werden.

Nun möchte ich exemplarisch drei Programme vergleichen, die ich gut bis etwas kenne. Gerne könnt ihr weitere Programme näher beschreiben.

TrainController (kenne ich gut):
Gibt es von sehr abgespeckt (Bronze, dafür eher preiswert) über umfangreich (Silber) bis sehr komfortabel (Gold, dafür recht teuer). Dafür benötigt Bronze aber mehr Rückmelder, meist zwei bis drei je Block während Silber und Gold durchaus auch mit einem Rückmelder je Block auskommen.
TrainController läuft nur auf Windows und benötigt seit wenigen Jahren zumindest zum Starten eine Internet-Verbindung. Laut Ankündigung des Anbieters soll beim letzten Update / Upgrade diese Internet-Notwendigkeit entfallen, falls der Anbieter das Programm nicht mehr fortführt.
Die Demo-Version hat vollen Funktionsumfang, bricht aber die Verbindung zur Anlage nach etwa 15 Minuten ab. Das Programm kann dann entweder neu gestartet und für weitere 15 Minuten mit der Anlage verbunden werden oder im Offline-Betrieb, also ohne Verbindung zur Anlage, fortgesetzt werden (zum Programmieren oder sogenannten Simulationsbetrieb).
Je nach Einstellung können die verschiedenen Fenster auf einem oder mehreren Bildschirmen windowstypisch frei angeordnet werden -> große Flexibilität / Gestaltungsmöglichkeit / manche finden es unübersichtlich.
In den Grundeinstellungen genügen relativ wenige Programmierschritte / Programmiereingaben. So ermittelt TrainController z.B. selbsttätig, welche Weichen wie gestellt werden müssen um z.B. von einem Bahnhofsgleis über das Weichenfeld auf ein bestimmtes Streckengleis kommen zu können. Der Fahrweg mit den erforderlichen Weichenstellungen braucht nicht programmiert zu werden.
Die Silber- und speziell die Goldversion bieten von den Grundeinstellungen ausgehend viele bis sehr viele Variationsmöglichkeiten an, die genutzt werden können, aber nicht müssen. Trotz jahrelangem Einsatz von TrainController bin ich noch lange nicht an die Grenzen gekommen, was das Programm alles anbietet.
Bei Silber und Gold können die Loks eingemessen werden (d.h. es wird bestimmt wie schnell die Lok bei welcher Fahrstufe fährt). Damit sind zentimetergenaue Halte möglich, auch mit wenigen oder gar nur einem Rückmelder je Block. Auch sind spezielle Halte möglich, z.B. Zugmitte an Bahnsteigmitte oder Zugende an Bahnsteigbeginn und sogar zugabhängig. Z.B. ein Güterzug fährt bis zum Signal vor, während der Personenzug am gleichen Gleis bahnsteigmittig hält.
Mit Programm-Updates ist der Anbieter sehr sparsam – nach dem Motto „Ändere kein funktionierendes System“. Programm-Upgrades mit erweiterten Funktionsumfang erscheinen selten (alle etliche Jahre) und sind kostenpflichtig.
Das Programm bietet einen „Simulationsbetrieb“, bei dem alle (!) Automatikfunktionen im „Trockenen“, also ohne Verbindung zur Anlage, entworfen und getestet werden können. Ich benutze dies sehr gerne. Damit kann auch eine andere Person die Programmeinstellungen testen, der die Anlage nicht vor Ort hat – funktioniert auch im Demo-Betrieb vollumfänglich.

iTrain (kenne ich nur wenig):
Ebenfalls kostenpflichtig, aber preiswerter als TrainController, ebenfalls in mehreren Versionen erhältlich.
Nach Anmeldung und Freischaltung hat die kostenlose Demo-Version den vollen Umfang, aber nur zwei Monate betriebsfähig – Verlängerung um weitere zwei Monate möglich.
Die Bildschirmaufteilung ist stark und klar gegliedert. Manche empfinden es als wenig flexibel. Wenn ich mich recht entsinne, können die einfacheren Versionen nur mit einem Bildschirm arbeiten.
Der Programmierumfang ist nicht so reichhaltig wie beim TrainController und stärker strukturiert, eher tabellarisch orientiert gegenüber eher grafisch beim TC.
Die Loks werden ebenfalls eingemessen. Über die Anzahl Rückmelder je Block bin ich nicht im Bilde.
Das Programm bietet ebenfalls einen Simulationsbetrieb. Die Züge fahren dabei automatisch, die Rückmelder müssen aber alle von Hand wieder zurückgesetzt werden. Ein Testen ist möglich, während ein vollautomatischer Ablauf ohne eingreifen nicht möglich ist.
Über Programm-Updates und –Upgrades bin ich nicht im Bilde.

RocRail (kenne ich nur wenig):
Grundsätzlich kostenlos – es soll aber einzelne Funktionen geben, die erst freigeschaltet werden, wenn eine (geringfügige) Spende getätigt wurde. Ansonsten wird um Spenden für den Betrieb der Server usw. gebeten – aber es ist nicht notwendig sie zu bezahlen.
Das Programm läuft auf verschiedenen Betriebssystemen. Mehrrechnerbetrieb wird unterstützt.
Bei der grafischen Gestaltung kenne ich mich nicht aus.
Das Programm verwendet überwiegend (ausschließlich ?) englische Begriffe, während es iTrain und TrainController auch mit deutscher Sprache gibt.
Bei den Blöcken sind standardmäßig (mindestens) drei Rückmelder je Block vorgesehen. Falls ich richtig informiert bin, soll es auch eine eingeschränkte Betriebsmöglichkeit mit nur einem oder zwei Rückmelder geben. Loks werden nicht eingemessen. Für jeden Block und jede Lok wird bei einem Halt die Bremsrampe im Betrieb immer wieder angepasst, bis sie „stimmig“ ist. Wenn ich richtig informiert bin, ist für verschiedene Haltepositionen innerhalb des gleichen Blockes jeweils ein eigener Rückmelder notwendig.
Beim Aufbau des Gleisbildes werden relativ viele Einstellungen und Eingaben gleich benötigt. Für mich war das verwirrend. Wenn ich mich recht entsinne auch für die verschiedenen Fahrstraßen über mehrere Weichen.
Es gibt laufend Programm-Updates, auch innerhalb kurzer Zeit (weniger Tage?). Es wird in der Regel erwartet, dass die Updates auch installiert werden – zumindest wenn um Unterstützung durch das Forum geben wird. Die Entwickler gehen auf Anwenderwünsche ein.
Edit von Alex (#13): "Auch in Rocrail genügt ein Melder (enter2in) für einen "normalen" Block (z.B. auf der freien Strecke). Im Bahnhof habe ich zur Unterscheidung von Kurzzügen und langen Zügen und der beidseitigen Befahrbarkeit bis zu 5 Meldeabschnitte. Das kann man mit dem integrierten BBT aber auch mit weniger Meldern lösen. Im übrigen ist die Sprache auch auf Deutsch einstellbar."
Edit 2 von Lutz (#20), Zitat:
"Hallo Joni (#7), in Deiner Kommentierung zu RocRail stellst Du eine Reihe von falschen Behauptungen auf:
- "Das Programm verwendet überwiegend (ausschließlich ?) englische Begriffe": es werden diverse Sprachen - auch Deutsch - unterstützt.
- "Bei den Blöcken sind standardmäßig (mindestens) drei Rückmelder je Block vorgesehen": es werden 2 empfohlen, einer wird auch unterstützt, mehr bringen evtl.  in speziellen Situationen etwas (ich benutze 2 - siehe unten).
- "Loks werden nicht eingemessen.": Falsch, Loks sollten für punktgenaues Halten eingemessen werden,
- "für verschiedene Haltepositionen innerhalb des gleichen Blockes jeweils ein eigener Rückmelder notwendig": Falsch, Empfehlung 2, siehe oben und Bremabschnitt muß eingemessen sein.
- "Es gibt laufend Programm-Updates, auch innerhalb kurzer Zeit (weniger Tage?).": es wird in der Tat täglich ein Build durchgeführt.
- "Es wird in der Regel erwartet, dass die Updates auch installiert werden": Falsch.
- ""... zumindest wenn um Unterstützung durch das Forum geben wird": für Forumsunterstützung mit einem sogenannten Issue wird in der Tat die Verwendung einer aktuellen Version erwartet (von den Unterstützern kann ja kaum erwartet werden, die passende Version zum Nachvollziehen des Fehlers installieren zu müssen)."
Zitat-Ende.

Falls ich was Falsches geschrieben habe, dann korrigiert mich bitte.
Zu anderen Programmen kann ich leider nichts sagen.

Viele Grüße, Joni

N’abend ,

ich betreibe für meine kleine Anlage mit PC Steuerung. Habe einige Software probiert und bin dann letztendlich bei Rocrail gelandet.

Jetzt nach 3 Jahren kann ich Rocrail gut bedienen. Der Weg aber war schon sehr anstrengend, um das ganze zu verstehen.

Es ist egal, mit welcher Software man es unterwegs ist, es ist immer am
Anfang schwer. Aber mit der Zeit wird es immer ein bisschen besser.


Einfach mehre Software testen, dann merkt man es selber, inwieweit die intuitive Art die Software bietet.


Grüße Henning
Danke mal zwischendurch für die Nennung der verschiedenen Hersteller und auch die Info´s!

Ja, auch wenn es Sicherheiten bei TC gibt schreckt es mich trotzdem leider ab...
...soll einfach mit einem PC ohne Netz funktionieren und wenn der mal abschmiert möchte ich es einfach auf einem neunen PC installieren, den Code zur Lizenz eingeben und es ggf mit einem Backup wieder Herstellen!

Bis jetzt besitze ich nur die schwarze Z21.

Auch ist bei der Wahl entscheidend, dass zB bei der Anzahl der Melder oder Loks oder oder oder es keine (fast keine) Grenzen gibt!
Hallo Marc,

vor einigen Jahren stand ich vor genau der selben Frage wie Du. Die größte Herausforderung vor der man dabei steht, klang hier in den Beiträgen ja auch schon an. Jeder kennt nur seine eigene Software und kann eigentlich auch nur über diese berichten.

Ich habe mir damals die Mühe gemacht und bin nach Dortmund auf die Intermodellbau gefahren und habe mit verschiednen Anbietern gesprochen und mich schlußendlich für iTrain entschieden. Ich betreibe es auf einem Mac, wäre aber auch in der Lage gewesen eine Software über Parallels unter Windows laufen zu lassen.

Ich kann Dir nur empfehlen, Dir die für Dich wichtigsten Entscheidungskriterien bewusst zu machen und die verschiedenen Optionen damit zu bewerten.  

Aus meiner Sicht gibt es zwei wesentliche Kriterien:
1. Aktualität der Lösung. Also auf welcher Softwaretechnologie wird das Programm angeboten, je neuer desto besser. iTrain wird so entwickelt, daß es (mehr oder weniger) unabhängig vom Betriebssystem funktioniert (läuft also auf mac und Windows)
2. Alter des Entwicklers: Wenn er jünger oder zumindest in meinem Alter ist, wird die Software mich mit hoher Wahrscheinlichkeit überleben Xander Berkhout (Entwickler von iTrain) ist mindestens 15 Jahre jünger als ich. Mit einer Steuerungssoftware kauft man ein absolutes Nischenprodukt. Da gibt es keine Chance, wenn der Entwickler aufhört, daß das irgendjemand übernimmt. Dessen muß man sich einfach nur bewusst sein.

Es gibt noch viele weitere Kriterien wie Preis, Kundenorientierung, Support, Forum etc. Das alles solltest Du für dich herausarbeiten und dann wirst Du die richtige Software finden.
Bei mir hat das zu iTrain geführt und ich habe es bislang nicht einmal bereut. Anders als meine Hardwareauswahl, da bin ich inzwischen von Rautenhaus zu LoDi gewechselt.

Ich wünsche Dir viel erfolg bei der Auswahl der für Dich passenden Lösung.

LG Rimbert
Mach es wie beim Neuwagenkauf.
Nachdem die absoluten Ausschlusskriterien abgehandelt sind, bleiben nur einige Kandidaten übrig.
Nach einer Probefahrt sollte die Entscheidung dann leicht fallen.
Ich habe vor langer Zeit alle verfügbare Software probiert und das Ergebnis war eindeutig.
Die intuitive Bedienbarkeit war mir das Wichtigste, denn damit schlägt man sich ja bei der Anwendung dauernd herum.
Anders der Preis. Den zahlt man nur einmal und kann ihn dann erfolgreich verdrängen 😉


Jürgen H.
Hallo Marc,

ich hatte diese Entscheidung vor wenigen Jahren auch zu treffen.

TrainController hatte ich mir ausführlich angesehen, ein Kauf scheiterte an der Art und Weise, wie das TC-Forum geführt wird und an der damaligen Inkompatibilität zu OpenDCC.

Ebenso RocRail. Dass es Open Source ist, war ein großes Plus, aber die zu erwartende deutlich langsamere Lernkurve und die höhere nötige Zahl an Rückmeldern haben für mich dagegen gesprochen. Die Weg-Zeit-Berechnung schien mir nicht sehr fortschrittlich.

Blieben im Wesentlichen WinDigiPet und iTrain. Deren Architektur schien mir am modernsten und die Oberfläche angenehm und übersichtlich.

iTrain wurde es dann, unter anderem wegen der sehr engen Kooperation zwischen iTrain & OpenDCC und iTrain & Dinamo.

VG Freetrack

PS.: Was ich mir wünschen würde, wäre eine Schnittstelle zwischen Steuerungsprogramm und Gleisplanungsprogramm.

Im Gleisplanungsprogramm werden jede Menge Infos eingetragen, die im Steuerungsprogramm redundant nachgetragen werden müssen oder ganz fehlen.

Aber das scheint noch Utopie.

PPS.: Ein Traum wäre eine professionelle 3D-Audiosimulation des Zugverkehrs unter Berücksichtigung von Geländeformationen etc. (Lautsprecher in Modellen können dafür kein Ersatz sein).
Der Programmier-Aufwand dafür dürfte recht hoch sein (TC hat aber sowas ähnliches) und über Lizenzgebühren kaum refinanzierbar.




Hallo Marc,

viele Kriterien sind schon angeklungen. Ich stand damals als Berufsanfänger vor der Wahl meiner Komponenten. Zu viel Geld konnte und wollte ich zu Beginn jedenfalls nicht ausgeben. Ich hatte mich daher informiert, welche Versionen der verschiedenen Softwares was genau können und was das kosten würde. Klar sind andere Programme wie Traincontroller und ITrain etc. schick aufgebaut und bestimmt super programmiert, aber ich hätte für meine Wünsche die TC Gold-Version bzw. die ITrain Pro-Version nehmen oder später aufstocken müssen. Das war mir einfach zu viel Geld damals.

Ich bin dann mit Rocrail gestartet, da es alles kann, was ich brauche und man es vollumfänglich kostenlos nutzen kann (einzig die Webansicht/App kostet 10€ im Jahr oder so, das nutze ich nicht) und hab mich da eingearbeitet. Ich steuere mit einem (alten) Windows-PC und bei Bedarf mit einem Touch-Convertible via Wlan-Zugriff auf den PC zusätzlich). Und auf Wunsch vollautomatisch, nach Fahrplan oder zufällig.

Auch in Rocrail genügt ein Melder (enter2in) für einen "normalen" Block (z.B. auf der freien Strecke). Im Bahnhof habe ich zur Unterscheidung von Kurzzügen und langen Zügen und der beidseitigen Befahrbarkeit bis zu 5 Meldeabschnitte. Das kann man mit dem integrierten BBT aber auch mit weniger Meldern lösen. Im übrigen ist die Sprache auch auf Deutsch einstellbar.

Ich würde mich meinen Vorrednern aber anschließen: Teste (Demo ersionen etc.) bevor du dich endgültig entscheidest, oder schau dir z.B. auch Tutorials auf Youtube an.

Viele Grüße
Alex
Falls jemand in der Schweiz wohnt, was bei Dir MarcX wahrscheinlich nicht zutrifft, muss man sich überlegen, ob man für Traincontroller Gold (mit dem jetzt aktuellen Wechselkurs und Schweizaufschlag inkl. CH-Mwst.) fast Fr. 200.- mehr bezahlen möchte als in Deutschland. Das sind gut plus 34%.

Griessli
Tipsi
Hallo Marc,

nachdem ich iTrain, Traincontroller und WinDigiPet ausprobiert hatte, habe ich mich für iTrain entschieden und bin damit sehr zufrieden. Die Bedienung von iTrain ist für mich am angenehmsten. Ist auch Geschmacksache.

HG
Franz
Hallo Alex (#13),

danke für Deine Ergänzung und Korrektur zu RocRail. Ich habe es bei mir mit eingebaut (#7).

Viele Grüße, Joni
Hallo,

ich verwende ITRAIN, bin sehr zufrieden, das Forum ist sehr gut und hilfreich ausserdem sind sie sehr kulant, Du wirst absolut keine Probleme haben Deine Testlizenz zwei bis dreimal zu verlängern, Sie machen das weil Sie von Ihrem Produkt überzeugt sind. Außerdem nenötigst Du zum Anfangen keinen PC ein  Raspberry Pi 3, 4 und 5. ARM 32-bit reicht vollkommen aus. Wie auch unter 3 berichtet besonders mit BiDiB sehr zu empfehlen, ich nutze das volle BIDIB Angebot von Fichtelbahn.

Grüße aus Udon Thani
Christoph
Hallo,
stand auch mal vor der Frage, welche Steuersoftware ich verwenden soll.
Habe mit RocRail angefangen. Eine Woche gebraucht bis endlich ein Zug von A nach B fuhr.
Dann TrainController Demo getestet und der Zug fuhr nach 10 Minuten so wir ich es wollte. Das hat mich dann schließlich überzeugt. Vom Zeichnen des Gleisbildstellwerkes ganz zu schweigen.
Ich mag es nicht erstmal zig Einstellungen für Loks, Weichen etc. eingeben zu müssen. Da passieren oft Fehler, die man erst wieder finden muss.
Deshalb war mir das mit iTrain ebenfalls zuviel. Wenn man vielleicht 10 Loks besitzt ist der Aufwand noch zu schaffen. Bei 50 oder mehr Loks dauert es mir einfach zulange. Man muss ja auch noch die Weichen, Rückmelder und Fahrstrassen anlegen. Da kann schon relativ viel Zeit vergehen bis man überhaupt zu einen brauchbaren Ergebnis kommt.
Soviel zu meinen Erfahrungen.
Grüsse
Klaus
Hallo,
Benutze seit einem Jahr auch Itrain. Nebst der verständlichen Bedienung funktionieren die Blöcke auch mit nur einem Belegtmeldeabschnitt recht genau. Für mich reicht das und ich habe viiieeel weniger Kabel...
Auch gibt es auf you tube gute Videos, die vor allem den Einstieg erleichtern.
Wie unter #17 erwähnt, konnte auch ich die Testlizenz problemlos verlängern.
Gruess BEat
Hallo Joni (#7),

in Deiner Kommentierung zu RocRail stellst Du eine Reihe von falschen Behauptungen auf:
- "Das Programm verwendet überwiegend (ausschließlich ?) englische Begriffe": es werden diverse Sprachen - auch Deutsch - unterstützt.
- "Bei den Blöcken sind standardmäßig (mindestens) drei Rückmelder je Block vorgesehen": es werden 2 empfohlen, einer wird auch unterstützt, mehr bringen evtl.  in speziellen Situationen etwas (ich benutze 2 - siehe unten).
- "Loks werden nicht eingemessen.": Falsch, Loks sollten für punktgenaues Halten eingemessen werden,
- "für verschiedene Haltepositionen innerhalb des gleichen Blockes jeweils ein eigener Rückmelder notwendig": Falsch, Empfehlung 2, siehe oben und Bremabschnitt muß eingemessen sein.
- "Es gibt laufend Programm-Updates, auch innerhalb kurzer Zeit (weniger Tage?).": es wird in der Tat täglich ein Build durchgeführt.
- "Es wird in der Regel erwartet, dass die Updates auch installiert werden": Falsch.
- ""... zumindest wenn um Unterstützung durch das Forum geben wird": für Forumsunterstützung mit einem sogenannten Issue wird in der Tat die Verwendung einer aktuellen Version erwartet (von den Unterstützern kann ja kaum erwartet werden, die passende Version zum Nachvollziehen des Fehlers installieren zu müssen).

Es ist vielleicht noch nützlich zu erwähnen: das RocRail eine Client-Server-Architektur verwendet. Als Server wird nicht selten ein Raspberry Pi (< 100 €) eingesetzt, als Client kommt eigentlich jegliches Eingabegerät infrage: PC, MAC, Browser, Tablet (Smartphone) mit Android oder iOS (vermutlich eh vorhanden). Für Mehrbenutzerbetrieb erhält jeder einen Client, beispielsweise sein Smartphone. Dieser Architekturvorteil und die Linux-Fähigkeit waren für mich entscheidend. Man kann aber auch RocRail wie TrainController u.a. wie ein einziges Programm unter Windows installieren.

Zum Rückmelder-Thema: TrainController habe ich früher mit meiner alten H0-Bahn genutzt. Für punktgenaues Halten empfehlen sich 2 Rückmelder. Einer geht auch, würde ich aber wie bei RocRail nur in Ausnahmefällen empfehlen. Weniger aus Softwaregründen, vielmehr der Unzulänglichkeit der Hardware geschuldet.

Ciao, Lutz
Hallo Marc,

hier meine ganz persönliche Meinung und eine Kurzgeschichte dazu :

Als wir vor vielen Jahren damit anfingen unsere Anlage auf Computersteuerung umzustellen, gab es eigentlich nur 3 halbwegs weit verbreitete Programme. Neben Train Controller waren das Windigipet und Railware.

Windigipet konnte zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht so viel wie heute und war etwas umständlicher zu bedienen.

Von den Macken von Railware wussten wir damals noch gar nichts. Trotzdem wurde uns glücklicherweise von Railware Nutzern von diesem Programm abgeraten. Offiziell begründeten sie das zwar damit, wie wir unsere Anlage ( eher nach Vorbild ) betreiben wollten, aber im Nachgang glaube ich schon daran, daß sie schon selbst geahnt hatten, welche Probleme dieses Programm den Nutzern so bereitet hatte.

Und ich hatte halt auch die Möglichkeit den Bekannten eines Bekannten zu besuchen, der seine Anlage damals mit TrainController gesteuert hat. Er hat mir damals eine kurze Einführung in Programmierung und Betrieb des Programmes gegeben. So, wie es mir gezeigt wurde, war es für mich auch durchaus verständlich, was sich dann entscheidend auf die Kaufentscheidung ausgewirkt hat.

Zwischenzeitlich hatte ich teilweise - rein aus Interesse - mich aber auch schon mal wieder für andere Programme interessiert gehabt. Und damit kommen wir zu einem Punkt, den ich da für beachtenswert halte.

Andere Programme haben ganz andere Herangehensweisen. Da ist es teilweise schwierig, sich dann auf ein neues Programm einzuschießen. Ich habe es für Testaufbauten mehrfach versucht. Ich habe es aber nie wirklich richtig hinbekommen.
Bei anderen mag es bestimmt anders aussehen, aber bei mir war es eben so, daß es für mich unheimlich schwierig war die verschiedenen Herangehensweisen an die Programme zu verstehen und dann auch anzuwenden.

Nicht nur aus diesem Grunde, aber hauptsächlich aus diesem, sind wir dann bei TrainController geblieben. Allerdings nur bis zur Version 8, da es im Laufe der Version 8 eine Änderung beim Autotrain, gab die uns überhaupt nicht gefiel, da wir diese Funktion - aufgrund der vielen Rangierbewegungen - doch sehr oft benötigen.
Nun kann zwar bei der allerneusten Version dieses Problem wieder durch die neue Funktion von relativ einfach einzurichten Fahrstraßen umgangen werden. Trotzdem sind wir dann aber erstmal bei der Version 8 geblieben, da ein Upgrade von 8 nach 10, vom Preis her, dann doch keine Kleinigkeit ist.

Daher wäre mein Tipp für heute folgender :
Suche hier übers Forum oder über Stammtische Nutzer der entsprechenden Programme, die für Dich in Frage kämen - aus Deiner Nähe.
Vielleicht kannst Du diese dann ja mal besuchen und Dir die entsprechenden Programme vorführen lassen. Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit werden diese natürlich von "ihren" Programmen überzeugt sein, aber das muss ich ja nicht unbedingt tangieren.

Mfg Oliver
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ebenso RocRail. Dass es Open Source ist, war ein großes Plus,


Mit Betonung auf WAR. Ist es schon seit Jahren nicht mehr.
Grüße
Harald.
Hallo Lutz (#20),
vielen Dank für Deine Korrektur. Habe sie in #7 mit aufgenommen.
Viele Grüße, Joni
Hallo Oliver (#21), hallo Marc,

Oliver macht in #21 mit der Unterstützung einen interessanten Vorschlag. Ich war gestern auf einer Ausstellung in Roermond (traumhafte N-Anlagen!), wo ich Mitglieder des Kaarster Vereins kennengelernt haben. Sie haben mich zu einem Vereinsabend eingeladen. So etwas wäre vielleicht auch etwas für Dich. Ggf. gibt es auch bei Dir in der Nähe ein Verein, der eine Steuerung verwendet. Spreche die doch einfach mal an. Bei jedem Treffen und jeder Messe/Ausstellung nehme ich aus den Gesprächen viele Ideen/Erfahrungen (von anderen)  mit.

Ein weiterer Vorschlag ergibt sich aus meiner Erfahrung. Mache einen etwas größeren Testaufbau, mit dem Du Dinge wie Rahemenbau, Gleisverlegung, Einschottern, Hardware, Software, testest. Es kostet Zeit, vielleicht mehr als ein Jahr. Mein erster Versuch war eine H0-Anlage in Segmentbauweise und TrainController. Mir hat der Ansatz nach ein paar Jahren mißfallen und ich habe 2-Jahrzehnte später mit N in Modulbauweise und RocRail neu begonnen. Die damit einhergehenden Enttäuschungen kann man mit einem Testaufbau hoffentlich vermeiden.

Viel Spaß beim Überlegen & ciao, Lutz
Servus

Könnte für manche hilfreich sein, wurde heute reingestellt:

iTrain, TC und WinDigipet im Vergleich
am Beispiel des Wintrackplans der H0-Anlage Falkenstein von MMC.

VG Freetrack

https://youtu.be/uYTefODO6gQ


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