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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Peco 55 Flexgleis in langen Kurven

THEMA: Peco 55 Flexgleis in langen Kurven
Startbeitrag
M.N. - 08.11.24 14:04
Hallo
in langen Radien muss ich Peco 55 Flexgleise verbinden.
Es gelingt mir nicht einen exaten Gleisübergang zu schaffen.
Immer entsteht ein leichter Knick wo Anhänger entgleisen.
Ich bitte um einen Tipp, spez. von denen die Gleiswendel gebaut haben.
Danke
Matthias

Hallo Matthias,

einfach linke und rechte Schiene um ein paar cm versetzt einbauen.

Grüße,
Dietmar
Hi Matthias

Beide Gleisenden mit Schienenverbinder zusammen löten (Schwellen entfernen), und dann erst vorsichtig biegen.

LG ChristiaN
Hallo

wie schon geschrieben mit einer spitzen Zange etwas nachbiegen, bis es passt.

Gruss

Stephan
Hallo Matthias,
....wenn Du die Schienen nicht loeten willst - siehe #1 Ratschlag von Dietmar.
Das klappt 100%ig!
Ich habe in solchen Situationen die einzelnen Schienenstraenge - je nach oertlicher Lage - bis zu 10 cm versetzt. Nie auch nur einen geringsten Knick im Gleis gehabt.
"Gutes Gelingen" wuenscht
FreddieW
Hallo Matthias,
Gleiswendeln würde ich immer mit festen gebogenen Gleisstücken bauen. Zumal es da nicht auf die Optik sondern vielmehr auf die Betriebssicherheit ankommt.
Unter "langen Kurven" verstehe ich welche mit sanftem Übergang in die Gerade. Dazu möchte ich gerne meinen Tip abgeben:
Eine dünne Holzleiste als Anschlag für die Flexgleise verwenden. Zunächst gerade, dann im gewünschten Radius (berechnen oder probieren) biegen. Die Übergangskurve entsteht so von selbst. Bei mir hat das, glaub ich, ganz gut geklappt.

Gruß aus Berlin

Ralf

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Hallo Matthias,

ob man unbedingt Peco Code 55 in der Wendel verbauen muss weiß ich jetzt nicht. Die Kollegen #1 und #5 scheinen mir alle die Technologie von Fleiroc C80 - Gleisen zu beschreiben, denn die Code 55 gibt es grundsätzlich starr eingegossen,.....  auf beiden Seiten und konfektioniertes Gleis gleich gar nicht. . Zufall kann es sein wenn es mal nicht so ist. Ich berichtete unlängst.

Auch bei Fleiroc - "starr" gibt (gab?) es diese einseitig verschiebbare Version und hier kann man tatsächlich das Gleis in die Kleineisen um 5 oder 10cm versetzt schieben und muss es aber MIT dem Verbinder verlöten. Besser noch ein  Stück Leiterplatte nehmen und auflöten.
Oder man nimmt einen fertig konfektioniertes starres Bogengleis und biegt es passend.

Ich habe auch an manchen Stellen Führungsschienen innen eingesetzt , weil die älteren Dampfloks ohne Vorläuferführung da trotzdem auflaufen, egal wie die vermeintlich korrekt gelötete Verbindung ausgeführt ist, denn zumeist kommt zu Hause eine 1000er Wendel zum Einsatz, die innen aber schon ganz schön aufdrückt.....

Gruß Sven
für versteckte Bereiche benutze ich das Kato Flexgleis. Das ist absolut elastisch und verlegt sich von selbst im gleichmässigen Radius. Man muss nur die Gleisenden positionieren. Der Rest kommt von alleine. Die kleinen Radien von fertig konfektionieren Gleisen will ich meinen Wendeln nicht antun wollen.
Hi Folks,

im Wendel = optisch irrelevant, habe ich fleiroc-Flexgleis verlegt. Schienenstöße wurden, wie bereits angeregt, leicht versetzt im Schwellenband eingefädelt. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Versatz nicht zu sparsam gewählt werden sollte. Das Profil ist an den Enden leider besonders widerspenstig und möchte sich gerade ausrichten. Im Inneren Radius habe ich zusätzlich die Stöße verlötet.
Das Schwellenband ist im Bereich der Schienenstöße mit dem Wendelboden ganzflächig verklebt.

Gruß aus Nordertown
Hallo Mattias,

versuch‘s mal damit. Hat bei mir super funktioniert.

https://www.fohrmann.com/de/gleisklammern-kraus...gleise-verlegen.html

Grüße Karl

Hallo Zusammen,


vor dem Einbau in Form biegen, versetzte Schienenstöße oder löten. Die drei Methoden habe ich ausprobiert, um die häßlichen Ecken am Übergang zu vermeiden.

Vor dem Einbau biegen funktioniert am besten, weil dann der Übergang nicht unter (mechanischer) Spannung steht. An den Weichen ist das meiner Erfahrung nach die einzige Lösung: Ich fahre auf Peco, da fällt Löten aus, weil ich rund um das Weichenherz Isolierverbinder verbauen muss.

Eine wirklich gute Methode, um die Profile in den richtigen Radius zu bringen habe ich noch nicht, Mit einer Zange (wie #3) funzt, ist aber auf den letzten Zentimetern schwierig, weil die ja gerade ist. Ich nutze eine mit schmalen Backen das ist eine gute Näherung.


Grüßle


Ralf

Hi

Lustig das einige Vorschläge hier funktionieren sollen, bloß nur nicht in den letzten Zentimetern. Aber das ist doch gerade der Punkt von Matthias. Lesen & Verstehen..

LG ChristiaN
Werte Kollegen

Für das mehrfach empfohlene Vorbiegen der Schienen vom Peco-55-Gleis verwende ich folgende Methode.

Ich trenne das Schwellenbett ca. 20 cm vom Gleisende mit einem scharfen Messer und ziehe es ab. Dann biege ich die beiden Schienen einzeln mit meinem selbstgebauten Schienenbiegegerät.

Dieses besteht aus drei Unterlegscheiben, zwischen denen ich die Schiene hindurchführe. Die mittlere Unterlegscheibe lässt sich verschieben, um den Radius anzupassen, siehe Fotos.

Ich fange mit einem grösseren Radius an und arbeite mich auf den gewünschten Radius herunter. Wenn fertig, schiebe ich das Schwellenbett wieder auf die gebogenen Schienen.

Anders als mit einer Zange ergibt sich so eine gleichmässige Biegung. Falls die Biegung nicht bis ans Ende reicht, kürze ich die Schienen und das Schwellenbett entsprechend. Die innere Schiene muss ja ohnehin gekürzt werden.

Gruss, Joachim


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Hallo Joachim,


Coooool. Das baue ich mir auch. 👍🏻


Grüßle


Ralf
Hallo
Ich habe jeweils ein Stück von ca. 2 cm verzinnten Kupferdraht, Durchmesse 1 mm, außen  als Stoßverbindung angelötet und dann gebogen, das Biegeverhalten bei großem Radius ist dann, als wäre es eine Schiene, Stöße natürlich versetzt.
Gruß Jürgen
Hallo Joachim,

interessante Lösung - danke für den Tipp!

Gruß
Andreas
Hallo Zusammen,
...ich habe nochmal die Kanera bemüht. Leider kam ich an den Verlauf der versetzten Gleisstücke nicht heran, weil zurzeit die Segmentanlage für Fotos aufgestellt ist.
Also, habe ich Fotos von der Wendel mit Übergängen von Roco auf Fleiroc (schwarz zu braune Schwellen und unterschiedliche Schwellellenhöhen) gemacht. Man sieht, dass die Feile hier etwas nachgeholfen hat Man erkennt, wie die Fixierung erfolgte und auch Pinnadeln verwendet wurden. Bitte bedenkt, dass wir uns im Macrobereich befinden....
Dann Fotos im Wendel mit Fleiroc Code 80 aber schon eingeschottert.
Zuletzt, der maximal mögliche Versatz bei Peco Code55 (mit sichtbaren Kleineisen für die Freunde des anderen Fadens) hier muss ich über die Funktion des Loches keine Worte verlieren, denn das wurde in der highendversion vorgestellt. Zuletzt noch  ein versetzter Übergang von Peco C55 auf Fleiroc C80.

Es wurde in der Wendel damals nicht gelötet. Mir ist es wichtig, dass ich die Schienenstöße höre und weiß, daß der Zug noch rollt. Heute wird in der Tat ein kleiner Draht über die Verbinder gelötet.....

Gruß Sven




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Guten Morgen zusammen,

Das VORbiegen der Schienenstränge, so wie von Joachim gezeigt kann ich nur empfehlen. Einmal mit Knick verlegt, bekommt man den auch mit löten nur zeitweilig weg. Das Lot ist einfach zu weich, um die auf Spannung gerade gezwungen Schinenstränge dauerhaft in Form zu halten. Mit der Zeit kommt der Knick langsam wieder.

Auch das versetzte Verbinden von beiden Schienen und dem Schwellenband kann ich sehr empfehlen. Ich versucht so mind. 3-4 Schwellen gegenseitig im Eingriff zu haben.  So bekommt man auch in engen Radien ein knickfreien Übergang hin.

Wünsche weiterhin viel Freude beim Basteln. Gruß, Felix B.
Hi Felix

Ich habe da andere Erfahrungen gemacht, da entsteht kein Knick. Man sollte nach dem löten der Verbinder nicht gleich auf einmal aufs engste biegen, sondern nach und nach aufs gewünschte Mass biegen.
Nachdem danach die Schwellen befestigt sind, kann man die Schiene(n) falls gewünscht an beliebiger Stelle für die Belegtmeldung auch problemlos trennen.

Auf Joachims Bild #12 sieht man übrigens, trotz einfallsreicher Technik, einen deutlichen Knick. Das gibt es bei mir nicht.

Wer übrigens mit einer Zange nachbiegen mag, kann zB eine Aderendhülsenzange (die hat keine Zähne) an den Ecken mit einer Schleifmaschine abrunden, so das diese weiterhin für die Hülsen benutzt werden kann, sowie dann auch Schienen biegen kann, ohne diese "anzukanten". Natürlich auch nicht gleich aufs volle biegen, sondern der länge nach und nach langsam aufs gewünschte Mass ziehen.

LG ChristiaN

Werter ChristiaN

Vielleicht täuscht der Blickwinkel meiner Foto weiter oben oder die Tatsache, dass das Gleis abseits der Verbindung nicht genau entlang der aufgezeichneten Mittellinie verlegt ist; da habe ich mir zu wenig Mühe gegeben. Aber einen Knick kann ich nicht erkennen, erst recht keinen deutlichen.

Anbei eine Foto derselben Gleisverbindung von oben. Daneben ein Blatt Papier zur Verdeutlichung, dass die Schienen gerade aufeinander treffen.

Du bringst aber einen wichtigen Punkt auf: Es muss genau auf den gewünschten Radius vorgebogen und genau verlegt werden, da das vorgebogene Gleis praktisch keine Flexibilität mehr hat, welche kleine Ungenauigkeiten beim Verlegen von selbst ausgleichen würde.

Und das genaue Vorbiegen gelingt mir eben mit meinem Schienenbiegegerät besser als mit einer Zange.

Gut, wenn es für dich anders auch funktioniert hat. Jedem seine Lösung!

Gruss, Joachim

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Hallo Joachim,
Hallo Zusammen

Im Grunde geht es garnicht anders, als die Bögen quasi "vorzuwalzen".
Jeder punktueller Griff mit der Zange macht da kleine Knicke und mit der Hand bleibt am Ende der finale "Passknick".

Einen Knick sah und sehe ich bei deiner Version jedenfalls nicht.

Ich nehme an, dass man dafür  das Profil eben ausbauen ( herausziehen) muss , was bei Peco Code nahezu unmöglich ist  Das Fleiroc flex  muss man dann wieder eingezogen werden, so habe ich das für mich  verstanden?

Ich erwähnte "so ein Loch" auf einem der Bilder.
Für Code 55 nutze ich eine ganz einfache Spannvorrichtung, die je nach Bedarf schnell gebastelt ist. Mein " Werkzeug"  ist ganz einfach aus einem Reststück entstanden und sieht entsprechend "hausgemacht" aus, funktioniert aber trotzdem.
Ich sehe, dass das Foto auch nicht so dolle ist, werde es ggf nochmal machen.
Für Übergänge, wie sie gerade gebaut werden sollen, verbinde ich die Gleise und drehe etwas weiter, sodass der über die Kreuzschltzschraube locker fixierte Leistenstreifen hinter der Verbinderstelle sitzt und das Gleis verklebt werden kann
.
Ergänzung:
In einem anderen Faden war eine Flexstrecke zu sehen, die nicht ganz gerade gebaut war. Was da vermutlich die pure Absicht war um eine marode Strecke darzustellen, .....daher werde ich mich dort vor einer Äußerung hüten, ....ist für manchen Modellbahner tatsächlich aber ein Problem.
Mit 2 oder 3 dieser Bügel und einer 1m Baumarktleiste als Verbinder, ist es kein Problem mit dieser praktisch kostenlosen einfachen Konstruktion eine gerade Trasse zu bauen in dem sie einfach angelegt und verspannt wird, bevor sie verklebt wird. Justiert man an der vorderen Schraube den Anpressduck. Mit Hilfe einer Miniwasserwaage wird die Trasse auch noch waagerecht ausgerichtet, wenn die Leiste gleich oder etwas flacher als Schwellen und Schienenkopf ist, sodass der Bügel aufliegt und die Gleise danach ausgerichtet werden.

Ich hoffe das Prinzip ist verständlich beschrieben.
Gruß Sven

Gruß S



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Geht es nur mir so oder ist es für andere auch schwierig, das Peco Code 55 Flexgleis nach dem Herausziehen aus dem Schwellenband (um das Gleis dann in einem Werkzeug a la Joachim vorzubiegen) nachher wieder in das Schwellenband einzufädeln? Irgendwie sitzt es dann nicht mehr ganz so tief drin, und auch pressen auf die Schienenoberkante bringt nicht viel. Ein halber mm fehlt. Entweder man biegt das jungfäuliche Gleis als Ganzes und längt es dann passend ab, oder man hat nachher doch wieder Code 80…

LG Mike
Moin Mike,

ja mir geht es auch so. Bei Code 55 ist das Schwellband so fest mit der Schiene verbunden, daß man es nicht heil raus und wieder rein bekommt. Ich mache es so, das ich die Gleise vorbiege (nur von Hand, keine Zange) und mit Krauseklammern fixiere. Dabei achte ich darauf, daß es keinen Verstzt der Stöße gibt. Dann verbinde ich mit Schienenverbindern und löte von unten Trackswell an. Im Ergebnis habe ich keinen Knick, sondern einen minimalen geraden Abschnitt. Der fällt nicht auf und ist besser als ein Knick. Ich muß aber auch zugeben, daß mein Ehrgeiz nicht ausreicht, um eine Biegung wie auf dem Photo in #19 hinzubekommen.

Diese Lösung verwende ich auch bei Trennstellen. Da kann man keine versetzten Stöße gebrauchen.

Gruß

Rimbert
Danke für die tröstlichen Worte, Rimbert!

Je mehr ich mit Peco rumprobiere umso öfter vermisse ich Arnold…

LG Mike
Hi Mike

Klappt auch ohne das rausziehen.
#18

LG ChristiaN
Bin fleissig am Testen, Christian!

LG Mike
Hi Mike

Wie gesagt, nach dem löten langsam entlang der gesamten Kurve nach und nach biegen.
Viel Erfolg.

LG ChristiaN
Ich glaube, der Trick ist, das Gleis als ganzes vorzubiegen im gewünschten Radius, Das klappt ganz gut, ausser an den Enden. Die trennt man dann ab und hat im Ergebnis eine mehr oder weniger bleitote Kurve die sich auch nicht mehr zurück biegt. Dann braucht man eigentlich noch nicht mal mehr einen Schienenverbinder.

Der Fehler ist, aus falscher Sparsamkeit das gesamte 90cm lange Flexgleis biegen zu wollen. Wenn man an jeder Seite ca.10cm opfert, ist es eigentlich recht einfach.

LG Mike


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