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THEMA: Doppelservosteuerung

THEMA: Doppelservosteuerung
Startbeitrag
Klaro - 27.10.24 13:58
Hallo.

Hat bereits schon jemand diese Servosteuerung gekauft?
Was bei der Beschreibung fehlt ist, wie werden diese beiden unabhängige Servos angesteuert?
Mir ist schon klar, dass dies extern erfolgen muss, aber wie?
Taster/Schalter gegen Masse. Oder gegen + 5V?
Oder benötigt man eine weitere Steuerungsplatinen, die nicht erwähnt wird?

Kurze Info wäre nett.

Gruß Klaro

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Hallo Klaro,
wie wär's mit:
https://de.elv.com/p/servo-ansteuerung-leicht-g...84b9VwM1cIm9ZCHWYF-V

Da ist sogar ein Journalartikel drin, mehr Info geht nicht
Gruß
Detlef
Hi in die Runde,

es könnte sein, daß ich ahne, was Klaus beschäftigt, wenn ich die Frage richtig deute...

Mit Tastern jedenfalls können die Servos über diese Platine nicht gesteuert werden. Diese ELV-Platine macht im Endeffekt nichts anderes, wie jeder Servotester, den man überall für kleines Geld bekommt. Mit der Platine wird der Servo "digital" über einen High-/Low-Level angesteuert, "High", <3V, Position 1, "Low", 0V, Position 2. Impulslänge (Geschwindigkeit) und Impulsdauer (Strecke) können dabei wohl vorher über die Taster auf der Platine eingestellt werden. Und nach dem eingestellten Ablauf wird der Schalter quasi "weggeschalten", bis er wieder auf die zweite Position gedrückt wird. Dort folgt dann die gleiche Prozedur. Wahlweise kann man auch mit einem Poti quasi "analog" verfahren.
Ein Stellen mittels Taster z.B. für Weichen, Stellung geradeaus und Abzweig, kann nur mit den Platinen nicht umgesetzt werden! Hier wird's dann richtig umständlich bei ELV. Man nimmt dabei einen NE555 Zuhilfe als Monoflop. Der aber hier mehr oder weniger nur die Schalterfunktion übernimmt und durch Drücken eines Tasters quasi innerhalb eines vorher festgelegten Abstandes die beiden Schalterstellungen simuliert. Das ist ja durchaus im Artikel recht anschaulich beschrieben.
Für Modellbahnzwecke könnte ich mir hier bestenfalls sowas, wie eine Schrankensteuerung vorstellen. Also Zug löst Kontakt ("Taster") aus, die Schranke schließt und nach voreingestellter Zeit durch den NE555 fahren die Schrankenbäume wieder hoch. Was aber auch hier nur die "Zweitbeste" Lösung wäre. Denn man hat dann keinen weiteren Einfluß auf die Dauer, egal, wie lange der Zug ist, ob er "aus Versehen" auf dem Übergang stehen bleibt, die Schranken würden zu ihrer einmal eingestellten Zeit hochgehen...
Also wäre selbst hier eine Lösung mit zwei Kontakten ("Tastern") besser; Kontakt eins sagt "schließen", Kontakt zwei dann "öffnen". Solange der Kontakt zwei nicht betätigt wird, bleibt die Schranke unten. Ist aber auch mit der Platine nicht zu machen...

Finanziell ist die Lösung zudem eher "suboptimal", 15 € für die Platine, 2x 15 € für die NE555-Platine (für zwei Servos...), sind 45 € für eine halbgare Lösung! Um einen Servo zum Beispiel als Weichenantrieb so zu steuern, quasi "analog" über zwei Taster, kostet mir das ziemlich genau 5, bzw. 10 € (für die zwei Servos...) für ein, bzw. zwei Arduino Nano!
Und, ja, ich kann auch über den Nano mehrere Servos mit einem Arduino ansteuern, klar. Aber das ist hier nicht die Frage; ich versuche, es mal so zu erläutern, daß selbst Menschen, denen die Digital-, bzw. Arduino-Welt mangels Kenntnissen verschlossen bleibt, dort eine Lösung finden. Also pro Servo ein "Nano" und zwei Taster (oder gerne auch/und Kontakte, siehe Bahnschranke), Ende.
Die Software, um dem Nano "meinen Willen aufzuzwingen", die Arduino IDE, ist kostenlos aus dem Netz zu holen. Die kleinen Programme, die nötig sind, sogenannte "Sketches", gibt es zahlreich ebenfalls im Netz. Man lädt einmal am PC, Tablet, etc. den passenden Sketch hoch, mehr ist nicht nötig. Schließt die beiden Taster (und/oder andere analoge Auslösekontakte) am Nano an, ebenso den Servo, fertig. Man kann damit natürlich vieles andere mehr, aber für die beiden grundlegend gebrauchten Schritte an z.B. einer Weiche, einem Signal, einem Bahnübergang, reichen sozusagen, ein paar "Basics", ein bereits von jemandem erstellter Sketch, aus. Taster eins gedrückt, Servo verfährt bis zur Definierten Position "eins", Taster zwei gedrückt, Servo fährt zurück in die Ausgangspostition "0". Kann so einfach (und wesentlich günstiger, als das ELV-Spielzeug) sein...

Grüße
Roland

Ergänzung: und, ja, ich weiß, einen Monoflop mit dem NE555 kann ich auf einer Rasterplatine für ein paar Cent auch selbst erstellen, aber hier war ja nach konfektionierten Lösungen für Menschen ohne weitergehende elektronische Kenntnisse gefragt...


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