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THEMA: RAL 3020 verkehrsrot

THEMA: RAL 3020 verkehrsrot
Startbeitrag
Joseph* - 31.08.05 21:18
Hallo N-Bahner + "Sprayer",

ich bin nach der Suche des "einzig wahren" Verkehrsrots zum Airbrushen.

Das Oeling-RAL 3020 verkehrsrot schien mir auf der KH-Seite etwas zu dunkel, vieleicht liegt`s auch an meinem Monitor.
Schminke müsste ich aus 4 Farben mischen, ebenso Revell und Humbrol.
Weinert soll exakte RAL-Farben haben, leider nicht das passende Rot.
Microscale + Tamija kenn ich nicht.
Gibt es da was anderes? oder was würdet ihr empfehlen?

Bei meinen gekauften Modellen sind die Farben allerdings auch unterschiedlich:
Roco + Brawa ziemlich kräftig bis knallig, Arnold eher matt, FLM das Mittelding.

Fazit: egal?
Hat jemand Erfahrung mit dem Finish von Oeling?, evtl. sogar vom Oeling-Verkehrsrot?

Grüße + Danke, Werner

Hm, also wie Du schon festgestellt hast, haben die eintzelnen Hersteller unterschiedliche Varianten der Farbe.
Auch im Original gibt es Unterschiede bei den Farben, z.B. durch Verwitterung und Verschmutzung. Ich behaupte jetzt mal ganz frech, das z.B. das rot eines Nahverkehrswagens nicht 100% das gleiche ist, wie das auf einer Lok z.B.
Aber leider habe ich sonst keine Ahnung und sage mal Versuch macht kluch, oder so.
Hallo,

Farbmusterkarten sind selbst im gedruckten Zustand nicht 100%ig farbtreu, und elektronische Farbmuster können überhaupt nur einen ungefähren Eindruck vermitteln. Ausserdem hängt es von Untergrundmaterial, Oberfläche und Grundierung sowie von der Verdünnung ab wie die Farbe deckt.

Eigentlich kann man das nur ausprobieren.

Grüße, Peter W.
Guten Abend,
einfach mal mit einem luftdicht verschliessbarem Glassgefäss zu einer Autolackiererei gehen und nachfragen ob man Ihnen das mischt.
Theoretisch und bei Lust und Laune (Trinkgeld nicht vergessen) auch praktisch kann ein Lackierer Farben ab ca 50 Gramm bis mehrere Kilos mischen.
Der Farbton ist dann in jeder Abmengung zu 99% exakt passend und original.
Die Kunststoff/Eisenbahnmodelle müssen vorher mit dünnem Füller oder Haftgrund dünn aber 100% deckend vorbehandelt werden, sonst wird der Kunststoff bzw. die Basislackierung angelöst.
Bei entsprechendem Können ist kein Unterschied zu einer guten Industrielackierung zu erkennen.
M.L.
Hallo Manfred,
dann latsch ich mal direkt zu Mehdorn und lass mir ein Fass abfüllen.
Wie sieht das denn aus mit den Pigmenten, sind die nicht zu grob und verstopfen mir die Pistole?
Und verdeckt nicht der Füller die Feinheiten?

Alles wohl eine Frage des Ausprobieren.  
Grüße, Werner
Achtung - Autolack ist üblicherweise ein Nitrolack und recht "zäh", soll ja was aushalten. Man kann das aber für das Airbrushen entsprechend verdünnen - Vorsicht, Nitro greift manche Thermoplaste an.
es kommt auf den untergrund an

wenn du ral 3020 auf weiss lackierst sieht die farbe immer anders aus als wenn du auf rot oder gelb lackierst.

daher hast du auch unterschiedliche lokmodelle.
minitrix und fleischmann färbt den kunststoff in rot ein und lackiert rot drüber

fleischmann hingegen färbt manche kunststoffteile in  weiss und lackiert dann rot.

somit erhälst du immer unterschiedliche modelle.

ich verwende farben von ktd /hhb modellbau  ral 3020 seidenmatt , die bekommen die farbe vom gleichen hersteller wie auch die DB.
ist eine acrylfarbe die aber völlig ungefährlich für kunststoff ist. trocknet schnell und läst sich super verarbeiten.
die lackschicht ist (richtig gemischt und lackiert) so dünn wie bei einem original modell von roco,minitrix usw.

lackiere damit egal was ob brawa,minitrix,roco nie probleme damit gehabt bisher.
da ktd/hhb modellbau ja auch selber kleinserien anfertigt und die lacke auch in der eignen verarbeitung benutzen habe ich bei dehnen keine sorge . schliesslich kaufen die große farbmengen zum einen für aufträge und gleichzeitig bieten die auch farben für bastler an.

einfach anrufen und nachfragen.die haben ahnung,machen schliesslich nix anderes . wenn einer ahnung hat dann die.

zu 4.
Hallo, Werner,
kommt auf die Düse in der Pistole an, ich habe alle meine dementsprechenden Modelle mit einer handelsüblichen Autolackiererpistole lackiert, bei entsprechendem Gefühl und Übung ist das kein Problem. Füller und Lack müssen dünn und mit relativ hohem Druck aufgebracht werden. An den Pistolen kann man ja den Farbaustritt ja auch mit dem Abzug dosieren, wie gesagt, Übung, Talent und Gefühl gehört schon dazu. Mittlerweile wird in Werkstätten auch mit Wasserbasis-Lacken gearbeitet. (Umweltverträglichkeit), diese sind aber etwas schwieriger zu verarbeiten.
Habe das selbst leider nicht mehr testen können, da ich aus vielerlei für mich leider unangenehmen privaten Gründen meine kleinen Auflagen (MLM-Modelle) nicht mehr machen kann, mit Grüssen, Manfred


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