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THEMA: Drehscheibe MTX 66570 Fragen zum Stromanschluß
habe eine neue Drehscheibe von MTX, die 66570, eigebaut, sobald da Strom angelegt wird, knattert die los,
als wenn die Drehscheibe festhängt.
Digitaler Betrieb mit analoger Schaltung. In der Beschreibung steht 18 V Gleichstrom, habe etwas weniger, 14 V,
daran wird es hoffentlich nicht liegen.
Freue mich auf eure Antworten,
Beste Grüße, Lothar.
Über die Ferne vermutet, werden die 14 Volt zu wenig sein, weil der Rastmagnet in der Bühne nicht vollständig durchzieht und das verursacht das Rattern.
18 Volt Gleichstrom wie empfohlen und die Drehscheibe sollte funktionieren. Die Funktion arbeitet rein analog und hat mit der digitalen Anlage nichts zu tun. Also keinesfalls Schienenspannung für die Drehbewegung verwenden, denn das ist Rechteck Wechselstrom!
Grüße Johnny
Edit: Ich habe die gleiche Drehscheibe von Minitrix und die arbeitet bei mir recht zuverlässig. Das Drehgeräusch ist etwas störend, aber um Einiges leiser als bei der Arnold- oder der Fleischmann Drehscheibe. So gesehen ein sehr gutes Produkt.
wer sich an den Motor - und Rastgeräuschen stört, sollte sich über einen radikalen Umbau Gedanken (zu vergleichsweise geringem Kostenaufwand) machen.
Meine Fleischmann Drehscheibe hat einen anderen Bühnenmotor und ein anderes Steuerungskonzept spendiert bekommen.
Der Motor ist jetzt ein Faulhaber. Der wird dank einem Lok Decoder mit der WLAN-Maus (oder Tablet Z21app) punktgenau und leise ans Zielgleis gefahren. Geschwindigkeit nach eigenem Geschmack, Rennsemmel ist vorbei.
Gruß aus Nordertown
hallo Exitus,
habe die Gleisanschlüsse, digital, abgenommen und nur Gleichstrom an den Schalter der Drehbühne angelegt, bis auf
die Geräusche tut sich nicht,
Exitus, Dein Tipp ehrt Dich, aber mein Problem löst er nicht.
Herzl.ichst, Lothar
seid ihr sicher, dass die Betriebsspannung Gleichstrom ist?
Wenn ich mir das Bild in der PDF-Datei Anleitung anschaue, dann sieht das anders aus.
Gleiches Prinzip bei Fleischmann, nur andere Kabelfarben.
Blau und Rot ist Fahrspannung, gelb und grau ist die Betriebsspannung für das Steuergerät. Von da gehen dann die drei Steuerleitungen (grün, rot, schwarz) an die Drehscheibe.
Gruß aus Nordertown
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Habe mich geirrt, es kann auch Wechselstrom sein, da das Steuergerät ohnehin einen Gleichrichter eingebaut hat. Und da liegt auch gleich die Ursache. Wenn Du nur 14 Volt Gleichstrom zur Verfügung hast, dann fallen am Gleichrichter nochmal etwa 1,2 - 1,4 Volt weg. Bleiben 12,6 - 12,8 Volt für den Rastmagnet der Bühne und das ist zu wenig um die Rastsperre zu lösen und den Motor in Gang zu setzen. Eine höhere Spannung und die Bühne sollte sich drehen. Im Bereich 16 bis 20 Volt sollte es klappen. Der Trafo sollte zumindest ein Ampere liefern damit der Bühnenmagnet satt durchzieht.
Grüße Johnny
laut Beschreibung 18 V Gleichspannung.
Eine gute Zeit, schönes Wochenende.
Grüße LG
Gleichspannung, siehe Bild
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In der Anleitung auf der Homepage steht 14V ~ oder 15-18V=
https://static.maerklin.de/damcontent/c3/60/c36...26f21d1602677387.pdf
14V= ist damit außerhalb der Spezifikation.
Grüße
Markus
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: LG
aut Beschreibung 18 V Gleichspannung.
Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: Lg
Gleichspannung, siehe Bild
Das ist ja alles schön und gut, aber es gab mittlerweile schon mehrere Hinweise, dass die Spannung wahrscheinlich zu niedrig ist. Wurde mal eine höhere Spannung ausprobiert? SIEHE DIESE HINWEISE:
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: JPS
Über die Ferne vermutet, werden die 14 Volt zu wenig sein, weil der Rastmagnet in der Bühne nicht vollständig durchzieht und das verursacht das Rattern.
18 Volt Gleichstrom wie empfohlen und die Drehscheibe sollte funktionieren.
Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: JPS
Wenn Du nur 14 Volt Gleichstrom zur Verfügung hast, dann fallen am Gleichrichter nochmal etwa 1,2 - 1,4 Volt weg. Bleiben 12,6 - 12,8 Volt für den Rastmagnet der Bühne und das ist zu wenig um die Rastsperre zu lösen und den Motor in Gang zu setzen. Eine höhere Spannung und die Bühne sollte sich drehen. Im Bereich 16 bis 20 Volt sollte es klappen. Der Trafo sollte zumindest ein Ampere liefern damit der Bühnenmagnet satt durchzieht.
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: MarkusR
14V= ist damit außerhalb der Spezifikation.
Grüße Andreas
Wurde die Wechselstrom Variante überhaupt ausprobiert oder gleich ignoriert?
Wozu macht man sich die Mühe, etwas über die Problematik herauszufinden, Anleitungen zu sondieren und entsprechende Bilder zu extrahieren und hier zu Posten, wenn es nicht mal versucht wurde, auszuprobieren? Ohne Grund wird es diese Anschlussmöglichkeit wohl nicht in die Anleitung geschafft haben.
Einen entsprechenden Negativ-Erfolg konnte ich hier jedenfalls nicht nachlesen.
Hier wird immer nur auf der Gleichstrom Variante herumgeritten.
Gruß aus Nordertown
PS: vielleicht ist das Ding ja einfach nur kaputt...
habe wirklich in jede Richtung probiert, heute noch einen Trafo mit 18 volt Gleichstrom organisiert, keine
Regung im Motor.
Auch der Anschluss an 14 V Wechselstrom hat nicht funktioniert.
Exitus wird recht haben: das Ding ist einfach nur kaputt. Morgen geht die Post zum Verkäufer
Danke Euch, Lothar
Vielleicht ist die Lössung ja ganz banal auf ein unterbrochenes Kabel/Litze zurückzuführen.
Hast Du die Kabel mal auf Durchgang = Ohm'sche Prüfung gemessen?
Gruß aus Nordertown
auch die Durchgangsmessung der Kabel war nicht gut. Auch bei mir hat sich der Eindruck verstärkt,
dass im Steuergerät eine Kabelunterbrechnung vorliegen kann, null Messwerte. Aber wie schon geschrieben,
alles ist gut verpackt, nachher geht`s zu DHL.
Allen einen guten Tag, Gruß Lothar
auf mich macht die Konstruktion dieser Drehscheibe leider überhaupt keinen guten Eindruck. Auch ich habe bereits eine solche wegen mangelnder Zuverlässigkeit zurückgeschickt, nachdem sie ungleichmäßig lief und die Bühne immer wieder hängenblieb.
Im Grunde handelt es sich um eine umgestaltete Z-Drehscheibe, wie sie von Märklin bereits Jahr(zehnt)e verkauft wird. Vor diesem Hintergrund frage mich nun, inwieweit die Elektrik den höheren Spannungen der N-Welt angepaßt wurde... 18 Volt Betriebsspannung erscheinen mir angesichts der im Z-Kosmos üblichen 10 V Wechselspannung (also gleichgerichtet maximal etwa 14 V) sehr sportlich. Wurden Motoren/Magnete unverändert übernommen nach dem Motto "Nur kurzzeitig in Betrieb, wird schon halten" oder hinsichtlich der höheren Betriebsspannungen entsprechend angepaßt?
Mir ist jedenfalls aufgefallen, daß die N-Drehscheibe bei längerem Betrieb im Bereich des Antriebs bei der relativ niedrigen Spannunge um 14 V = bereits gut warm wird. Vor diesem Hintergrund wäre ich an einem Umbau, wie er in #2 von Exitus erwähnt wurde, sehr interessiert. Leider habe ich noch keine entsprechende Anleitung bzw. Umbausatz finden können.
Viele Grüße
Jürgen
steuerst Du analog oder digital.
Gruß Lothar
die Drehscheibensteuerung ist die, die dem Modell werkseitig beilag. Also derzeit analoge Steuerung, die später auch digital werden kann, sollte ein entsprechender Umbausatz mal verfügbar sein..
Grüße, Jürgen
es freut mich, dass Dir „meine“ Drehscheibenlösung so gut gefällt.
Ich muss allerdings zugeben, dass die Urheberrechte zu dieser Idee nicht bei mir liegen. Ich bin per Zufall auf ein Video bei YouTube gestossen, wo die Ansteuerung mittels Motordecoder gezeigt wurde
https://www.youtube.com/watch?v=S-xiObLagZs
Der zusätzliche Umbau des Motors auf Faulhaber war dabei nur das i-Tüpfelchen, um den alten – und für das benötigte feine Fahrgefühl sicherlich überforderten – Motor durch ein neues langlebiges und leises Produkt zu ersetzen. Das habe ich, mangels eigener Befähigung, in fachkundige Hände gegeben. Also einen Umbausatz dazu gab es nicht.
Kurz zur Historie.
Begonnen hatte die Drehscheibensteuerung mit einer Kombi aus TT-Dec-Decoder von Litfinski und zwei Fleischmann Twin-Centern (auf Master und Slave konfiguriert). Somit stand mir ein erweitertes Tastenfeld für die direkte Ansteuerung des gewünschten Gleisabganges zur Verfügung. Hier zeigte sich zweierlei: angenehm – die Bühnenfahrt verlief gleichmäßig ohne Zwischenstopps, aber mit Geklackere. Nicht so angenehm – das Motorengeräusch, die Geschwindigkeit und das Geklackere.
Den gescheiterten Versuch, mit dem TurnControl von Fleischmann die TwinCenter Lösung, die Tasten werden auch nicht jünger und das Geklackere sollte auch umgangen werden, zu ersetzen, habe ich hinreichend erwähnt. Das dazu angefertigte YouTube-Video
https://youtu.be/_ySQ8wVvq4U?si=__uKTD2sCYxN3Hcx
sollte ebenfalls bekannt sein.
Insofern war die Motordecoder-Idee die willkommene Lösung. Andere am Markt vorhandene Digitalisierungsprodukte, wie z.B. die DSD2010 haben mich eher abgeschreckt. Dazu ein negatives Beispiel
https://www.youtube.com/watch?v=q7BEHudNlyA
Hier ein Link zu einem Umbau
https://youtu.be/EyUC_HqNs4s?si=JGUn1Nchpqj3gBhp
Wie der Umbau vonstatten ging, wird allerdings nicht gezeigt, nur das Resultat. Das hat immerhin den Vorzug, dass die bei mir nicht vorhandene Verriegelung, noch stattfindet. Bei meiner Lösung fahre ich auf Sicht mit der Wlan-Maus. Ist aber auch kein Problem, eher ein zusätzlicher Anreiz im Betrieb und leicht zu realisieren, da die Fahrgeschwindigkeit individuell angepasst werden und ein „über’s Ziel hinausschiessen“ weitgehend vermieden werden kann. I.Ü. habe ich bei Vorbildvideos gesehen, dass sich manche Bühne auch erst in die Position „hineingeschaukelt“ hat, bevor sie ihre Verriegelung erreicht hatte.
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem ggf. geplanten Umbau.
Gruß aus Nordertown
habe ich es richtig verstanden, daß der Umbau Deiner Scheibe im Prinzip nichts anderes ist als ein Ersatz des serienmäßig eingebauten Motors durch einen Glockenankermotor mit Ansteuerung durch einen Decoder und ersatzlosem Wegfall der magnetischen Bühnenverriegelung – quasi das ortsfeste Pendant zu einer digitalisierten Lok? In diesem Fall müßte man ja das Ausrichten der Bühne mit den Anschlußgleisen manuell mit dem Fahrregler bewerkstelligen. Dies stelle mir das nicht ganz einfach vor – wie bewährt sich das im MoBa-Alltag? Ein (aus der Ferne kaum sichtbarer) Versatz der Bühne um wenige Zehntelmillimeter würde meist schon zu einer Entgleisung führen…
Diese Überlegungen haben mich bisher von einem Umbauversuch abgehalten, zumal die üblichen Verdächtigen, die Umbauten anbieten, die Minitrix-Scheibe bisher nicht berücksichtigt haben – ich wäre dabei auf mich allein gestellt…. Erschwerend kommt hinzu, daß die Scheibe bereits eingebaut ist und ein für den Umbau wohl notwendiger Ausbau mit erheblichen Kollateralschäden auf der Anlagenplatte einhergehen dürfte.
Viele Grüße
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
habe ich es richtig verstanden, daß der Umbau Deiner Scheibe im Prinzip nichts anderes ist als ein Ersatz des serienmäßig eingebauten Motors durch einen Glockenankermotor mit Ansteuerung durch einen Decoder und ersatzlosem Wegfall der magnetischen Bühnenverriegelung – quasi das ortsfeste Pendant zu einer digitalisierten Lok?
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
In diesem Fall müßte man ja das Ausrichten der Bühne mit den Anschlußgleisen manuell mit dem Fahrregler bewerkstelligen. Dies stelle mir das nicht ganz einfach vor – wie bewährt sich das im MoBa-Alltag?
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
eher ein zusätzlicher Anreiz im Betrieb und leicht zu realisieren, da die Fahrgeschwindigkeit individuell angepasst werden und ein „über’s Ziel hinausschiessen“ weitgehend vermieden werden kann. I.Ü. habe ich bei Vorbildvideos gesehen, dass sich manche Bühne auch erst in die Position „hineingeschaukelt“ hat, bevor sie ihre Verriegelung erreicht hatte.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Erschwerend kommt hinzu, daß die Scheibe bereits eingebaut ist und ein für den Umbau wohl notwendiger Ausbau mit erheblichen Kollateralschäden auf der Anlagenplatte einhergehen dürfte.
Nebenbei bemerkt...mir steht demnächst ebenfalls eine Art Kollateralschaden bevor. Ich habe beim Aufräumen eine längst vergessene Segmentdrehscheibe von DM-Toys wiedergefunden. Eigentlich...ja eigentlich habe ich dafür gar keinen Platz mehr übrig. Ich habe jetzt aber doch eine Stelle gefunden, bei der ich eine bereits fertige Landschaft mit Schotter und Prellböcken, sowie seitlicher Begrenzung großzügig neu planen und teils "stark variieren" muss.
Du weißt doch: eine Anlage wird nie fertig - wer das behauptet, hat da irgendwas falsch gemacht😵
Gruß aus Nordertown
Die eine ist faul und hofft, daß die Roßkur mit 18V die Bühne zur Raison bringen, die feinsinnige zweite verabscheut rohe Gewalt und sehnt sich nach einem sanften Hinschweben zum gewünschten Abgang...
Und auch ich habe nicht einmal die Ausrede nach eingeschränkter Sicht zum corpus delicti, da die Scheibe nur 20 cm vom Rand entfernt ist.
Ergo werde ich zunächst versuchen, ob die Bühne mit 18 V zuverlässiger läuft - tut sie dies nicht und brennt ggf sogar durch, ist mir die Entscheidung ohnehin abgenommen worden. Mit einem eventuellen Umbau würde ich allerdings wohl erst nach Ende der Terrassensaison beginnen, wobei das eigentliche Problem bei Minitrix nicht der Aus-, sondern der Wiedereinbau der Bühne mit der Sicherung durch einen ultrakleinen Seegering mit hohem Verlustfaktor ist...
Grüße aus Südertown
Jürgen
Sind mir auch zuwider.
Gruß aus Nordertown
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