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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Hoffmann-Weichenantriebe

THEMA: Hoffmann-Weichenantriebe
Startbeitrag
Cox [Gast] - 26.08.05 11:14
Guten Morgen,
meine Erfahrungen mit den Hoffmännern sind Null, bisher hatte ich Roco und Fulgurex. Nun habe ich mir 6 Hoffmänner bestellt und will damit Roco-Weichen schalten. Die Anleitung ist verstanden aber ich vermisse einen Punkt:

Nach dem Bohren der 12mm-Löcher habe ich die Weichen befestigt und will jetzt die Antriebe plazieren. Bei Fulgurex muß ich den Antrieb auf halben Weg stellen und die Weichenzungen in Mittelstellung mit Pappstreifen fixieren. Damit ist sicher gestellt, daß der Stellweg in beide Richtungen gleich groß ist.

Wie ist das bei Hoffmann? Wenn ich die Bohrschablone durchkörne und die Antriebe festschraube, paßt das dann? Oder muß ich auch diesen Antrieb auf halben Weg fahren?

Bitte sagt mal was, ich will am Wochenende damit loslegen

Gruss
Cox

Hallo Cox

Hast du schon bei Hoffmann vorbeigeschaut?
http://www.hoffmann-antrieb.de/
Dort findest du eine detailierte Einbauanleitung, wie man den Motor plaziert.

Gruss und viel Erfolg
groofty
Bahrschablone und Einbauplan sind eher für H0 von Bedeutung. Im Grunde ist der Unterbau der Hoffmännder bei N ziemlich unkritisch, da der Stellweg recht groß ist. Perfektionisten werden mich jetzt steinigen, aber ich hab meine Hoffmänner alle nach "Augenmaß" montiert. Antrieb bis zum rechten oder linken Anschlag gefahren, mit doppelseitigem Klebeband unter der Weiche fixiert - wobei dem Anschlag entsprechend die Weichenzunge rechts oder links angedrückt wird (so daß der Federdraht leicht gebogen ist. Dann Spannung angelegt und geprüft ob die Weichezungen in beiden Endstellungen fest und federnd anliegen (Stelldraht ist immer leicht gebogen). Wenn alles passt Antrieb mit Schrauben fixieren. Fertig!

Sollte doch die eine oder andere Endlage im Betrieb dann nicht perfekt sein, kannst Du durch Winkelveränderung des Federdrahtes an der Kunststoffbefestigung der Stellstange am Antrieb noch etwas nachkorrigieren.

So hab ich ohne viel Aufsehen schon gut 20 der Antriebe verbaut.

Thomas
Hallo Cox,

meine Hoffmänner habe ich auch nach Augenmass eingebaut. Antrieb in etwa auf Mittelstellung und im rechten Winkel zur Weiche,

Bei Spur N biegt sich der Stelldraht ziemlich durch, wobei der gebogene Draht bei mir gegen den Rand des Schablonenlochs gedrückt hat und die Weiche nicht in saubere Endstellung ging. da der Stelldraht meiner Ansicht nach etwas schwächelt, habe ich durch 0,8 mm Federstahl ersetzt, seitdem problemlos.

Um das Festschrauben zu erleichtern kann ich noch doppelseitiges Klebeband empfehlen, ohne hab' ich mir fast die Finger gebrochen.

Viel Spaß mit den Antrieben.

LG Claus
Das hilft mir weiter, besten Dank!

Jester, empfiehlst Du, das 12mm-Loch noch seitlich etwas zu erweitern?
Da liegen doch 2 Drähte dabei. Welchen soll ich nehmen?

Gruss
Cox
Ach so, hatte ich vergessen zu erwähnen:
Ich schiebe noch nachträglich einen Schattenbahnhof in die Anlage und baue den in Segmenten komplett "draußen" zusammen dann nehme ich ihn auseinander und wuchte ihn in die Anlage. Die Weichen kann ich also auf dem entsprechenden Segment am Tisch anschrauben. Trotzdem Klebeband?

Gruss
Cox
Hallo Cox !
Wenn du es auf dem Tisch montieren willst, geht es evtl. auch ohne Klebeband.
Ich würde die Antriebe trotzdem erst mit Tape befestigen und dann gleich testen.
Wenn Test zufriedenstellend, dann Schrauben rein.
Nimm aber ein paar gescheite, mit flachem Kopf, die beiliegenden taugen nicht soviel. Zum Stelldraht würde ich dem Rat von Claus beipflichten, den Kupferfarbigen kannste gleich wegschmeissen.
Ich habe den Hoffman auch getestet, mit meiner MPC funktioniert er nicht ganz so wie gewünscht, bzw. die Stellkraft ließ etwas zu wünschen übrig. Du weißt ja , ich will hardcoremäßig Selbstbauweichen verwenden.
Habe mich nun auf Servo´s eingeschossen, habe welche günstig bei einem Ebay-Händler bekommen.
Aus dem Gahler-Forum ging auch eine günstige Lösung zur Ansteuerung hervor. Siehe auch meine Kommentare dort.
http://www.gahler.de/mpcforum/thread.php?thread...8da003e06&page=1
Ist ähnlich wie Harders, halt nur für analogis, sprich ohne den Decoder.
Wenn du mehr Info´s haben willst, schick ich dir gerne die Beschreibung.
Gruß Uwe
Habe ich mir gespeichert, Uwe, vielen Dank.
Ach weißt Du, ich bin eigentlich mit den Gleisen durch. Nur ist mir beim Betrieb das Fehlen eines Schattenbahnhofs für die Nebenbahn bewußt geworden. Die Züge mußten immer auf die Blockstrecke und parkten dann die Schattenbahnhöfe der Hauptstrecke zu.

Das ist jetzt die letzte Chance bevor der Deckel draufkommt. Ein unglaublicher Akt! Man kanns nur draußen bauen, reinschieben und beten, daß man keinen Mist gebaut hat :) Die Hoffmänner habe ich nur gekauft, weil die Roco-H0 mit Unterfluradapter kaum noch zu kriegen sind. Davon habe ich 30Stück. Das Gelbe vom Ei sind die auch nicht und ich wollte die H mal testen um eine Alternative zu haben, auch für die fummeligen und teuren Fulgurex.

Gruss
Hans-Jürgen
Hallo Cox !
Was, du willst schon den Deckel drauf machen ?
Und etwa schon mit der Landschaft anfangen ? Na, hoffentlich haste de nix vergessen.
Fulgurex hatte ich auch mal, hat mich nicht überzeugt. Die H sind ja nicht schlecht, aber wenn du einmal einen Servo montiert und eingestellt hast, willst du nix mehr anderes. Voll easy. Ich nehme die nun sogar für den Schattenbhf. welcher mit Peco ausgestattet wird. Man gönnt sich ja sonst nix
Ausserdem muss ich bei meiner Steuerung nix mehr ändern, ist für mich ein großer Pluspunkt.
Gruß Uwe
Ja, muß ich machen, Uwe. Meine Mitstreiter werfen mir vor, daß ich mir nur technische Sperenzien ausdenke um mich vor dem Landschaftsbau zu drücken. Einmal im Monat kommen sie, fahren diese schwarzen Dinger bei mir ein und machen mich nieder. Jetzt muß ich was tun.

Ehrlich gesagt kann ich das Holz nicht mehr sehen. Da guck ich jetzt 6 Jahre drauf und jetzt muß mal was auf die Platte! Technisch läufts sehr gut, ich habe viel optimiert, aber jetzt ist's ok.

Ich kann nur jedem Neueinsteiger empfehlen, große Schattenbahnhofskapazitäten zu planen. Ich hatte einen mit 9, dann hatte er 12 Gleise und dann habe ich noch 3 Bahnhöfe nachgerüstet. Züge zum Wechsel runternehmen, habe ich mir gesagt. Reine Theorie! Macht man nicht, besonders, wenn die Züge teilweise starr gekuppelt sind. Man kauft einfach zu viel Zeug. Aber wem sage ich das?

Gruss
Cox
... zu 7 + 8 + 9 ...
ohne Worte...
Uwe, das ist einer von denen!
@4 Hallo Cox,

die Frage nach den Drähten hat Uwe schon beantwortet. Ic würde das Loch nicht noch größer machen, 12 mm íst nach meinem Empfinden schon groß genug.

Der kupferfarbene Draht ist noch biegsamer als der silberfarbene, wie schon erwähnt schmeiß ich beide weg und ersetzte sie durch 0,8 mm Federstahl.

Zusätzlich werde ich bei den Peco Weichen in die Stellschwelle ein Loch in die Mitte bohren, dann habe ich das Loch direkt unter der Schweele und nicht mehr an der Seite.

Auch bei einem Aufbau ausserhalb der Anlage würde ich zweisetiges Klebeband empfehlen. So ein Antrieb darf schon mal im Laufe der Zeit kaputt gehen. Ich denke, beim Austausch wird dir dann die Justierung leichter fallen.

Dem Tip von Uwe @8 mit den Schrauben kann ich auch nur wärmstens empfehlen, die beigefügten sind schnell rund und schwer anzusetzen. Und eine kleine UNterlagscheibe verwenden, sonst biegt sich der Kunststoff beim festschrauben auf.

LG Claus
Claus, was vielleicht noch wichtig ist und die Biegsamkeit des Drahtes beeinflußt: Die Trasse ist 10mm dick. Vielleicht ist es bei Dir dicker und deshalb hattest Du Probleme mit der Biegsamkeit.

Gruss
Cox
Hallo Cox !
Nr. 11 , ja ich weiß, Thomas war ja im April auch mit bei unserem Fahrtag, der (Jester) Claus übrigens auch.
0,8 mm Federstahldraht dürfte bei 10mm Trassenstärke wohl ok sein.
Wie wäre es denn mit Langlöchern, sowie bei Christian :
http://www.modellbahn-dortmund.de/tipps/technik/Technik_100.html
dann brauchst du keinen schweizer Käse aus deinem Schattenbhf. zu machen.

Irgendwo gab es mal auch einen Verbesserungsvorschlag zur Stelldrahtbefestigung, denn VORSICHT !!, das Schräubchen dreht gerne im Plastikarm durch, wenn mal etwas zu fest angezogen.
Irgendwer hat da mal was mit einer durchgehenden Schraube gemacht. Etwa so :
http://shop.lindinger.at/productdetail.asp?ProductID=1816
So ähnlich mache ich es auch bei meinen Servos., damit spare ich mir das Federstahldraht biegen.
Gruß Uwe
@14 Hallo Uwe,

hier ist noch ein interessanter Link für die Hoffmänner

http://www.ralf-bueker.de/hoffmann_weichenantrieb_mwa_03.htm

An den Fahrtag in KA erinnere ich mich gerne zurück, nur nicht an meine Zahnschmerzen

da ist auch eine verbessterte Befestigung beschrieben

@13 Hallo Cox,

mit der Plattenstärke kannst du recht haben, meine Testanlage liegt auf einer 16 mm Preßspanplatte.

Langlöcher ziehe ich mittlerweile auch vor, unter anderem als Justierungshilfe (Antrieb im rechten Winkel zum Langloch), es gibt aber sicherlich noch bessere Tipps.

LG Claus
der-sich.mal-wieder-überlegt-seinen-Nick-zu-ändern
Wann macht Ihr denn wieder Fahrtag? Sprecht Euch doch wieder mit den RLP's ab, das war praktisch :)

Gruss
Cox
Hallo Cox !
Hat zwar nix mehr mit dem Thema zu tun, aber wir sind ja hier eh unter uns
Sind zwar alle mit Hoffmann zufrieden, aber scheinbar hat sie noch kaum jemand eingebaut???
Oder wir stellen uns irgendwie zu doof an beim Einbau von den Teilen , und es geht eigentlich total easy.

Am 23 Okt. ist die Abgabe für unser Carlsruher Bahnhofsprojekt, da werden evtl. auch wieder ein paar Module dabei sein.
http://home.arcor.de/mosi62/kamuna008.JPG
http://home.arcor.de/mosi62/kamuna010.JPG
http://home.arcor.de/mosi62/kamuna013.JPG
http://home.arcor.de/mosi62/kamuna014.JP
Am 5.11. sind wir in Karlsdorf (bei Bruchsal) dabei, das solltest du dir evtl. vormerken, da wird auch ein interessantes Projekt in unsere Anlage integriert sein.
Ob wir mit den NFM in München dabei sind steht noch in den Sternen, bzw. liegt an den MOBA.Verantwortlichen.
Die Wormser haben zwar mit ein paar Köpfen von uns angefangen, fahren jedoch digimäßig. Vielleicht gibt es ja irgendwann was gemeinsames. Dieses Jahr jedoch nicht mehr. Nach Worms am 15.10. werde ich auf jeden Fall hinfahren.
@Jester
Kannst gerne auch mal beim Stammtisch vorbeikommen, ist ja nicht soweit.
Gruß Uwe
Sorry, ein Link geht nicht richtig
http://home.arcor.de/mosi62/kamuna014.JPG
So sollte es gehen.
Gruß Uwe
So war das nicht gemeint: Bei Euch stehen wir uns die Beine in den Bauch und gucken den Zügen zu und in Worms erholen wir uns davon :)
Ich fand das super, zumal man in die Ecke doch ein Stück fährt. Praktisch ein voller MoBa-Tag.

5.11. ist notiert

Gruss
Cox
@17 Hallo Mosi,

Stammtisch unter der Woche ist bei mir leider zur Zeit nicht drin. Vielleicht klappt es ja wenn mein derzeitiges Projekt fertig ist und ich nciht fast jeden Tag nach Stuttgart fahren muss.

Habe mir den 5.11. in Bruchsal auch mal notiert.

LG Claus

Beitrag editiert am 28. 08. 2005 20:20.
Das ist aber richtig schlecht, wenn man nur 6 x 5cm von diesem Federstahldraht braucht. Bei Conrad liefern sie nur 20 x 1m :))

Kann man das irgendwie löten, so daß ich wenigstens Quertragwerke draus fertigen kann?

Gruss
Cox
Mit dem richtigen Flussmittel kannst Du auch Federstahldraht (weich)löten.

siehe http://www.chem-weld.com/deutsch/Produkte/Kataloge/Lote/flussmittel.htm

Produkt 140

LG

Enrico
Hallo !
Und nach dem löten kannst du ihn wegschmeissen weil ausgeglüht
Hatte auch schon Versuche diesbezüglich unternommen, hat bei mir nicht geklappt.
Lötbaren Federstahldraht bietet zum Beispiel H&P an, leider zu kurz für Oberleitung , hat aber bestimmt eine andere Materialzusammensetzung. Mehr zu diesem Thema gab es mal bei irgendeinem Oberleitungsbeitrag.
@Cox
Wie dringend brauchst den Draht ?
Bei uns gibt es einen Laden der verkauft Einzelstäbe.
http://www.bauwerk-creativ.de/
Könnte dir evtl. nächste Woche was besorgen, wenn du willst.
Gruß Uwe

@21 Hallo Cox,

ich kann dir die 6x5 cm gerne abschneiden und zukommen lassen, habe etwas mehr als ich selbst brauche


Kannst du mich anmailen? Falls nein, Uwe hat meine Mailadresse und kann vielleicht Kontakt herstellen.

LG Claus
Besten Dank für Eure Hilfe, ich maile Claus an.

Bei Conrad hätte ich dann auf ewige Zeiten 19m Federstahldraht in der Bude rumfliegen :)

Sagt Ihr sowas auch den Hoffmännern? Die sind vielleicht recht dankbar, wenn man sie auf Schwachpunkte hinweist. Ich habe sie hier für eine Brot- und Butter- Anwendung gewählt. Simple Roco-Weichen sind zu schalten, für Pecos würde ich sie definitiv nicht vorsehen. Mir ist ein Schaltkontakt zu wenig und mit zusätzlichen Relais will ich nicht arbeiten weil die keine echte Weichenstellung melden. Das ist mir für Fahrstromumpolung nicht sicher genug. Außerdem würde ich für jede Signalschaltung Relais benötigen. Zwei Kontaktpärchen sind das Minimum, finde ich.

Ich bin mal gespannt, wie sie funktionieren.

Gruss
Cox
Hallo Cox,

ich bin auch auf deine Meinung gespannt (wie viele andere bestimmt auch).

Meine Erfahrungen, getestet mit Peco Code 55 und 80 (Feder entfernen):

Conrad - ausgeschieden (Digital war nicht)
Fulgurex - wegen Geräusch ausgeschieden
Peco - wegen zu hoher Stromaufnahme und Einbau ausgeschieden
Hoffmann - ok
Servos von MB Tron - super, aber der Preis

Schade finde ich bei den Hoffmännern dass sie zuwenig Schaltkontakte haben, reicht nur für zusätzlichesd Relais oder nur Polarisierung.

Da ich digitial schalte kommt das Preis-Leistungsverhältnis den Verbrauchererwartungen am nächsten (am preiswertesten ä- nicht unbedingt billigsten).

Die Drähte sind unterwegs, leider wird in unserem Kaff erst morgen wieder geleert.

LG Claus
@ Jester
Danke schön für Deine Hilfe! In meinem Kaff läufts genau so :)

Sind denn meine Wünsche bezüglich der Kontakte so exotisch? Wer solch einen Antrieb entwickelt muß sich doch darüber klar sein, daß da mehrere erforderlich sind! Nur um mal aufzuzählen:

+++ Polarisierung, eigentlich obligatorisch
+++ Signale schalten
+++ Weichenstraßen schalten. Eine Weiche nach der anderen, automatisch über die Kontakte, also eine Folgeschaltung.
+++ Zwei Stromkreise münden in ein Gleis: Dieses Gleis entsprechend polarisieren.

und... und... und...

Klar gibt es immer technische Ausweichmöglichkeiten aber EIN Pärchen mehr und der Antrieb wäre brauchbar. Ich fahre auch lieber mit Gleichstrom, die brennen nicht so leicht. Ob das bei den Hoffmännern geht, weiß ich nicht.

Gruss
Cox

Hallo Cox !
Es geht ( = ), siehe auch meine Erfahrungen hier :
http://www.gahler.de/mpcforum/thread.php?thread...8685303db&page=1
Musst halt irgendwie umpolen, damit der Motor andersrum läuft.
Übrigens, bei der unter Nr. 6 genannten Lösung für analoge Servoansteuerung, gibt es die von dir erwähnten meheren Kontakte. Hat ein HO-Kollege entwickelt, also ein Praktiker der sowas auch vermisst hat.
Ich schick dir mal die Unterlagen, nur zur Verwirrung
Gruß Uwe
@23
Löttemperatur 175 - 225 Grad, da gibts gerade Anlassfarben. Und ich habe Stahl schon gelötet, ohne Nachteile für den Stahl. Richtiges Flussmittel und temperaturgesteuerter Kolben wirken da ziemlich gut.

Enrico

Hallo Cox,
da ich hier noch nicht gelesen habe, das jemand auf die Stop-Taste bei den MWA 02-S eingegangen ist, noch meinen Senf zu Deiner ursprünglichen Frage: "...muß ich den Antrieb auf halben Weg stellen..."?
Ja, musst / kannst Du.
So gehts:
1.Beide Stelldrähte abnehmen, sofern der Antrieb noch im Auslieferungszustand ist.
2. Die Stop Taste leicht drücken.
3. Den Stellarm vorsichtig in die Mittelstellung drücken, bis er einrastet (wegen der Stoptaste). Der Stellarm hat genau in der Mittelstellung eine Nut, in die das Stophebelchen greift.
4. MWA 02-S ensprechend montieren und justieren.

Tipp:
Im Lieferzustand ist der Antrieb auf "schnell" geschaltet. Vor allem beim Justieren ist es aber sinnvoll den Antrieb auf "langsam" zu stellen (Schiebeschalter hinten).

Gruß
Dieter




@ ego
DAS genau war der Tip, den ich gebraucht habe, Dieter. Vielen Dank. Ich habs probiert, kein Problem.

Wieso steht das nicht in der Anleitung, oder habe ich da etwas übersehen?

Gruss
Cox
Hallo Cox,

der Tip mit der Stoptaste steht im Internet. Allerdings etwas versteckt, man muss sich durch die Einbauanleitung klicken.

Übrigens kündigt er auf der Seite jetzt ein Ergänzungsset mit weiterem Umschalter an. Bin mal gespannt.

LG Claus
Ich habe gerade einen Antrieb eingebaut und Eure Ratschläge samt und sonders beherzigt. Noch ein Tip meinerseits:

Ich habe ZWEI Drähte eingelegt, den Stelldraht und einen Dummydraht 2cm für die freie Nut. Das damit der rote Hebel nicht schräg aufgeschraubt wird was der Grund für ausgelutschte Gewinde sein dürfte. An beiden Drähten einen Winkel angebogen, dann fallen sie beim Einlegen nicht mehr raus.

Wenn Hoffmann Zusatzkontakte vorsieht, sollten sie aber nicht den freien Hebelarm nutzen. Der federt nämlich nach dem Schalten leicht zurück. Kann man durch längere Kontaktbahnen eventuell ausgleichen.

Die Befestigungsschrauben sind ein Witz. Unter der Anlage möchte ich die Dinger nicht so gerne festschrauben. Ohne Klebeband gehts nicht.

Gruss
Cox
Hallo @ Cox and all
Mal mein unmaßgeblicher Senf dazu:
Ich plane meine Weichen mit Conrad Weichenantrieben über Umlenkhebel zu schalten. (Mit den Hoffmännern sollte das genauso gehen.)

1.  Um den Stellweg auf das notwendige Maß zu begrenzen.
2.  Um die Schnappfeder in den Weichen belassen zu können.

Dazu Fotos mit Testaufbau:
Unterseite:
http://img356.imageshack.us/img356/608/weichenantriebconrad5iq.jpg

Weiche von oben:
http://img370.imageshack.us/img370/9375/pecoweiche2gt.jpg

Wenn ich die Conrad-Antriebe mit 10Volt schalte, laufen die Weichen auch langsamer um. (Keine Theorie, hab's getestet!)

Formsignale plane ich ebenso mit dem Conrad-Antrieb zu schalten:
(Immer vorausgesetzt ich schaffe es, die Conrad-Signalbausätze zusammen zu bauen!)
http://img370.imageshack.us/img370/923/signalantrieb5ib.jpg

Grüße,
Detlev


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