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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Hilfe Flm Diesel-Triebzug BR 610 (´Pendolino´)

THEMA: Hilfe Flm Diesel-Triebzug BR 610 (´Pendolino´)
Startbeitrag
Georg974 - 03.02.24 18:26
Hallo liebe Freunde der Modellbahn.

Ich habe da ein Problem!?
Ich habe mir von Fleischmann 7415 den Diesel-Triebzug BR 610 (´Pendolino´) gebraucht gekauft.
Der Motorwagen läuft alleine super ... geht total ab!
Aber wenn ich den Steuerwagen anhänge um diesen zu ziehen dreht der Motorwagen wie durch und läuft nicht mehr so gut. Wenn der Motorwagen den Steuerwagen schieb läuft der Triebzug ein wenig besser aber nicht so wie gehofft. Woran kann das liegen? Habt Ihr Tipps und Ideen für mich?
Ich würde mich über euer geteiltes Wissen sehr freuen.

Viele Grüße
Georg

PS: Ein Video kann ich ja leider nicht anhängen.

Moin, was ist mit den Haftreifen? Sind die gut oder hart? Was ist mit dem Steuerwagen, rollt er leicht oder schwer?

Gruß Jürgen
Georg,

welches Drehgestell ist angetrieben:
- das führende/ Stirnseite
- das hintere/ Kupplungsseite

Sollte es das hintere Drehgestell sein, hätte ich die Vermutung, dass das Drehgestell durch den Beiwagen ausgehebelt wird und damit der GRIP verloren geht.
Das wäre dann ein Frage der Justierung.

Gruß aus Nordertown
Hallo,

bei Fleischmann sitzt der Motor immer hinter dem Führerstand bei diesen ganzen Triebwagen. Es ist immer nur das vordere Drehgestell angetrieben.

Grüße, Peter W
Guten morgen,
ich habe den 610 von Fleischmann ebenfalls. In diesem Zug ist der Standardfehler eingebaut den alle Fleischmann Dieseltriebzüge haben. Das Außendrehgestell vom "Steuerwagen" ist genau das gleiche wie beim Motorwagen nur ohne Getriebe. Bei diesen Drehgestellen sind die Achsen nicht Spitz gelagert. Dadurch ergibt sich ein sehr hoher Rollwiderstand. Dazu kommen noch die Radschleifer, diese haben gemessen an einer Radumdrehung, eine viel größere Bremswirkung.
Vorschlag:
Markiere die Räder des "Steuerwagen" mal mit Farbe und mache dann mal eine Testfahrt um zu Prüfen wie die Räder sich drehen. Bei meinem war es so das die Räder beim Außendrehgestell blockierten. Habe dann bei diesem Drehgestell die Schleifer entfernt, da lief die Karre schon deutlich besser. Empfehlen würde ich Dir auch die beiden Zugteile Elektrisch zu verbinden.
ACHTUNG:
Wenn Du das Fahrzeug zerlegst, der Wagenboden ist extrem Bruch gefährdet. Also bloß nicht auf Biegung beanspruchen.
Gruß Stefan
Zitat - Antwort-Nr.: 1 | Name: dermobaerschaffer

Moin, was ist mit den Haftreifen? Sind die gut oder hart? Was ist mit dem Steuerwagen, rollt er leicht oder schwer?

Gruß Jürgen



Hallo Jürgen. Also am Steuerwagen liegt es nicht. Wenn ich nämlich den Steuerwagen vom ICE3 anhänge ist das Problem das Gleiche. Dann kann es ja wirklich nur an den Haftreifen liegen?! Die Haftreifen werde ich bei Gelegenheit wechseln und hoffe das es die Problemlösung ist.

Gruß Georg
Hallo,

drehen tatsächlich die Antriebsräder auf den Schienen durch oder stehen die still und nur der Motor dreht durch? Wenn der Motor im Stand durchdreht, ist die Schnecke geplatzt. Die lässt sich dann auf der Motorwelle leicht verschieben.

Grüße, Peter W.
Hallo,

Bei meinem ist der kleine Motor im laufe der Zeit immer schlapper geworden. Der lief erst bei deutlich mehr Spannung an und irgendwann hat der den Steuerwagen auch nicht mehr ziehen wollen. Das gleiche hatte ich beim 628. Was ich im Moment nicht weiß ist, ob der 610 tatsächlich den gleichen Motortyp hatte wie die kleinere 628. Beide TW haben jetzt einen Maxon GAM und seitdem gehen sie super.

Das mit der Schnecke ist tatsächlich eine Idee. Hatte ich zwar bei Fleischmann noch nie aber wenn Peter diese Erfahrung hat dann kann man da mal schauen. Die Haftreifen müssten schon sehr hin sein wenn er nicht mal einen Wagen zieht. Außerdem, so meine Erfahrung mit beiden, würde das Antriebsgestell dann ganz schön hüpfen und zappeln. Wenn dem nicht so ist dann eher die Schnecke.

Grüße Torsten
Moin zusammen,

ich kenne das von meinen 628ern. Das Problem ist, dass das Antriebsdrehgstell durch die schlechten Laufeigenschaften des Steuerwagens aufsteigt und keine Kraft mehr auf die Schiene bringt. Ich fahre daher immer mit dem Antriebsdrehgestell hinten. Oder besser, fuhr. Andre Hersteller lösen das besser.

Gruß
Jürgen

Das Problem der durchdrehenden Räder habe ich auch bei meinem Fleischmann-610. Nach über 25 Jahren ist vielleicht das Gummi der Haftreifen zu hart geworden und haftet nicht mehr. Leider beschreibt die Anleitung nicht, wie man die Drehgestelle öffnet, um die Radsätze auszubauen. Ich habe bei Fleischmann angefragt, Leider wkonnte man mir dort nicht helfen. weiß jemand Rat?
hey

ich würde dir gerne helfen wenn ich ein bild vor den augen habe. Ich hatte selber mal 2 triebwagen gehabt bis die zapfen und der boden gebrochen war. Mit nem bild bekommst du von gerne auskunft.

Gruß Ralf
Hallo Ralf,
Danke für dein Angebot. anbei das Bild. Es gibt keine Schraube, die man lösen könnte. Es ist nicht erkennbar, wo man den Schraubendreher als Hebel ansetzten kann,


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Hallo Saskia,

schau mal bei Spur N - Teile unter "Drehgestellblock" und "Drehgestellblende".
Da kann man m.E. recht gut die beiden Teile sehen , die ineinander "verklipst" sind.
Es ist eine Pfrimelarbeit, bricht aber sicher nicht so schnell wie das Gehäuse oder der Wagenboden.

Good luck
Gerhard  
Hallo Saskia!

Normalerweise sind bei Fleischmann die Drehgestellblenden an den Stellen eingeklipst, die ich auf Deinem Bild mit roten Pfeilen gekennzeichnet habe. Wenn Du mit einem sehr feinen Schraubendreher vom Wagenboden her hinter die Kante der Drehgestellblende greifst und die ein wenig von der Drehgestell-Mitte wegdrückst, sollte die Blende bereits gelöst sein.

Herzliche Grüße
Elmar

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Danke. Der Haftreifenwechsel hat funktioniert. 4%-Rampen sind kein Problem mehr.


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