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THEMA: BR 612 Neigetechnik
keine den Neitech- 612. Es ist sehr Schade, da er doch im Orginal in
Deutschland sehr häufig anzutreffen ist (über 300 St?ck). Auch gibt es schon
Modelle a) in Spur HO von PIKO und
b) Neitech Modelle von der Serie 610 von Fleischmann und Minitrix, auch
zweigliedrig.
Daher wären gar keine grossen Veränderungen im Laufwerk mehr zu konstruieren
und es bräuchte nur noch ein neuer Entwurf für den Lokkasten und
Drehgestellen entworfen und realisiert zu werden. Die Vorbildpläne liegen
den Firmen schon vor.
Wegen einer AUSREICHENDEN Nachfrage zu dem Modell ist es auch kein grosses
Risiko, dieses Modell zu auch in N zu bauen, das sieht man doch am Walfisch,
der , obwohl er gar nicht so oft im Orginal läuft (zumal noch einteilig) und
dieser sich doch einer regen Nachfrage erfreut. Der Hersteller Arnold hat
ihn sogar nochmals aufgelegt, obwohl er doch eingentlich ein Mauerblümchen
ist und in 1:1 Verhältnismässig geringen Stückzahlen auf dem Netz unterwegs
ist.
Die entspechenden Hersteller sollten das Modell wenigstens auf seine
Marktfähigkeit überprüfen, besonders weil das Vorbild eine Reihe von
Varianten erlaubt. Ich warte schon seit 20 Jahren auf dieses Modell.
damit hast du eigentlich schon vorgezeichnet, von wem - wenn überhaupt - ein solches Modell kommen könnte.
An die Handelsmarke der Sparkasse Salzburg kann ich hier nicht glauben, denn Geld für eine Neukonstruktion ausgeben, für die es keinen garantierten Massenabsatz gibt, begeistert keinen BWLer. Dazu kommt, dass der damalige Fleischmann-Pendolino hinsichtlich Stromaufnahme und Laufsicherheit nicht gerade der Brüller war, zumindest mein Exemplar. Dieses Modell auch noch in Billiglohnländern fertigen zu lassen, wird die Qualität auch nicht gerade fördern.
Zwar legt man gerne immer noch Konstruktionen aus den 70ern und 80ern zu modernen Preisen auf, aber eben nur mit minimalen Ausgaben.
Die N-Handelsmarke von Simba-Dickie hatte auch einmal ein 610-Modell, hier war mein Exemplar was die Zuverlässigkeit anging sogar noch schlechter als das damalige Fleischmann-Modell. Dieses Ding mit anderem Plastik drüber und natürlich mit Zwangsdecoder und Zwangskrach will ich mir gar nicht erst wünschen.
Damit bliebe nur Piko. Denen würde ich ohne weiteres zutrauen, das Modell zu bringen, wenn es denn eine positive Prognose hinsichtlich Absatz gäbe. Da bin ich mir wiederum bei einem 20 Jahre alten Triebwagen nicht so sicher, aber an den 624 hätte ich auch nicht geglaubt. Dr. Brille ist immer für eine (positive) Überraschung gut, also nicht aufgeben.
Gruß,
Helmut
Bitte doch alternative Achshalterungen als Austausch beilegen oder zumindest über Nachbestellung anbieten, ist ja nur ein kleines Einsatz-Bauteil. Aber ein 'betrunkener' 411 reicht mir schon, wenn er sich bei Langsamfahrt im Bahnhofsvorfeld von einer Seite auf die andere wirft oder gekippt im Abstellgleis steht.
Und für die fällige Mehrfachtraktion bitte eine brauchbare Lösung anbieten, bei der man nicht wie beim 642 die komplette Frontschürze entfernen muß, was extrem unglücklich aussieht und jede Illusion nimmt. Notfalls soll man einen Hinweis mitgeben: Frontkupplungen nur bei R3/4 verwendbar. Für R1/2 kann man ersatzweise eine schlanke Kupplungsstange einsetzen.
Aus genau diesen Gründen habe ich nie den 610 gekauft.
"Dazu kommt, dass der damalige Fleischmann-Pendolino hinsichtlich Stromaufnahme und Laufsicherheit nicht gerade der Brüller war"
Man kann als Hersteller mit Interesse an seinem Produkt konstruktiv Platz einplanen, daß der Kunde mit nur wenigen Handgriffen seine beiden Triebzughälften elektrisch miteinander verbindet. Stromführende Kupplung oder indem er Kabel durch die Wagenübergänge führt. Nett wäre aber eben, wenn mitgedacht und dafür überhaupt Platz gelassen würde.
Mit Interesse an zwei, vielleicht drei 612.
Gruß
Olaf
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: metzgensis
Wegen einer AUSREICHENDEN Nachfrage zu dem Modell ist es auch kein grosses
Risiko, dieses Modell zu auch in N zu bauen, das sieht man doch am Walfisch, der , obwohl er gar nicht so oft im Orginal läuft (zumal noch einteilig) und dieser sich doch einer regen Nachfrage erfreut. Der Hersteller Arnold hat ihn sogar nochmals aufgelegt, obwohl er doch eigentlich ein Mauerblümchen ist und in 1:1 Verhältnismässig geringen Stückzahlen auf dem Netz unterwegs ist
Hallo,
der Walfisch verkehrt in Deutschland, in der Schweiz und in Frankreich auf Haupt- und auf Nebenbahnen. Damit kommt er als Modell offenbar auf ausreichende Stückzahlen.
Der 612 ist ein Triebwagen für Hauptbahnen. Inzwischen gibt es (dank Baden-Württemberg) eine dritte Lackierungsvariante. Auch er kommt auf der Hochrheinbahn durch die Schweiz aber das war es auch schon mit dem Ausflug in andere Länder.
Ich sehe die Chancen für den 612 auch bei Piko am höchsten (wegen dem bereits existierenden HO-Modell).
Grüße
Markus
diese Frage stelle ich mir auch. Der 612 ist ein durchaus interessantes Fahrzeug und auch ich würde ihn sofort kaufen.
Meiner Einschätzung nach würde ich ebenfalls Piko als potentiellen Hersteller sehen. Wobei auch Fleischmann hin und wieder überrascht, wie z.B. mit dem 515.
Gruß
Jürgen
über einen 612 würde ich mich auch freuen. Allerdings würde ich ihn mir ohne Neigetechnik wünschen. Das Gewackel auf Weichenstraßen sieht doch sehr komisch aus. Und das Original war/ist auch des Öfteren ohne Neigetechnik unterwegs. Neben Piko wäre auch Liliput ein Kandidat dafür. Bei Liliput erfolgt die Auslieferung dann halt passend zur Abstellung der letzten 612er..
Schöne Grüße
Tobi
Wale sind Säugetiere (wo das Jungtier bei der Mutter bleibt, wie bei den Elefanten).
Fische "gebären" ihren Nachwuchs, der nach dem Schlüpfen ab der ersten Sekunde selbstständig ist, auch bei der Nahrungssuche.
Die Neuauflage der Wale hat unter anderem damit zu tuen das die jetzt Soundfähig (Erstauflage nur 6 Pin Schnittstelle) sind (neue Inneneinrichtung und etwas geänderte Bodenwanne) und auch die CFL Version (Luxemburg) gemacht wurde.
Gruß aus dem ICE, Micha
im Heimaturlaub war ich u.a. in Memmingen und konnte mal wieder mit dem 612er reisen, denn das Allgäu ist 612er-Land. Dabei habe ich mich auch gefragt, warum es von diesem interessanten Triebwagen noch kein Modell für die Spur N gibt. Neigetechnik wäre nicht notwendig. Bei meinem Fleischmann 411 funktioniert sie zwar gut, aber es ist für mich kein Hingucker, sondern eher das Modell als solches. Also PIKO: wie wärˋs?
Viele Grüße aus Bischkek
Sven
ich denke schon, dass der 612 als Modell interessant sein kann, gibt mit IC und beweg, Kroatien und Systemtechnik auch ein paar Varianten. Für mich liegt aber das Problem in der Neigetechnik. Das kann der Hersteller nur falsch machen, wie man ja hier schon sieht:
- Der eine will die haben, analog 610/611/ICE-T
- Für den anderen ist es ein NoGo, da es für in den engen Radio übertrieben aussieht.
Irgendeinen verprellt man immer, so dass der Erfolg vermutlich schwer abzuschätzen ist.
Trotzdem erhalte ich ein Modell nicht für ganz unrealistisch.
Viele Grüße
Dirk
Ich habe aus meinen 610ern von Minitrix zuverlässige Fahrzeuge gemacht, einer davon hat sogar fernsteuerbare Kupplungen an beiden Enden. Wichtig dabei war, wie Olaf (#2) schon schrieb, die Stromaufnahme der beiden Zughälften zu verbinden. Ich habe gleich sechspolige Steckverbinder hergestellt, um den ganzen Triebwagen mit nur einem Decoder steuern zu können.
Meinen Umbaubericht findet Ihr hier: http://www.ewetel.net/~elmar.werner/umbauten.html
Heute wäre das deutlich einfacher, weil man mit dem DH10C der 2. Generation sogar die sechspolige Schnittstelle weiterverwenden könnte. Aber die gab es noch nicht, als ich meinen Umbau durchführte.
Natürlich wäre es schöner, wenn man die Triebwagen gleich fertig so kaufen könnte. Piko und Liliput machen das ja vor. Allerdings ist zumindest Pikos Lösung nicht mit der Neigetechnik kompatibel.
Ich hatte mehrmals das Mißvergnügen mit dem 612er reisen zu müssen. Schon deshalb kommt der mir nicht auf die Anlage.
Herzliche Grüße
Elmar
612 war schon vor fast 20 Jahren zwischen Händler und mir allgemeines Hauptthema, v.a. nach Pikos H0-Fahrzeug.
Das Vorbild scheidet die Geister, ich saß sehr gern drin. 160 durch Radien unter 1000m und teilweise an Flügelschienen von überhöhten und nicht mehr gut liegenden Weichen anlaufend jagen war schon was. Oder 140 über Göltzschtalviadukt. Wie auch der Kampf die etwa 53 Minuten von Leipzig nach Chemnitz pünktlich halten zu müssen.
Verspätung hieß auf letzter Rille fahren.
Weil es den Triebwagen nicht in N gibt, habe ich stattdessen Epoche IVc. Kurz-IC, 643, alle bunten Ludmillen, hatte ich alles schon mal, Epoche Vb. Tja. Sollte nicht sein. So halt Städteexpress usw. :)
Mario
freut mich sehr, dass das Thema 612 hier mal wieder präsent ist.
Inzwischen konnte ich mir in den Epochen IV bis VI vor allem gebraucht einen recht abwechslungsreichen Bestand zusammenkaufen, auf neue Modelle bin ich daher nicht mehr so aus.
Der 612 ist da aber eine große Ausnahme, als beeindruckendes und für die Anlage auch schön kompaktes Fahrzeug, das mich schon seit meiner Kindheit hier in Franken begleitet, steht er ganz oben auf meiner Wunschliste.
Deshalb bin ich auch auf die Piko-Neuheiten jedes Jahr besonders gespannt, weil ich ihn dort am ehesten erwarten würde und von Piko gute Qualität gewohnt bin.
So lange fahre ich meine Diesel-RE noch mit dem Fleischmann 610. Ich wäre auch bereit, als Kompromiss beispielsweise 612er-Gehäuse für den Pendolino (3D-Druck kann ja inzwischen wirklich einiges) zu kaufen, falls vielleicht sowas sogar vor einem 612-Modell auf den Markt kommen sollte.
Das wären dann zwar deutliche Abstriche vom Vorbild, aber die identische Zuglänge und die Neigetechnik würden grundsätzlich schon mal passen.
Viele Grüße
Marco
Und der Messzug 612 901 /612 902 wäre auch für unsere schweizer Kollegen interessant, der wird dort oft eingesetzt.
Und einen Stromabnehmer hat er auch :)
Gruß Gerry
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ja, in der bwegt-Lackierung sieht auch der Triebwagen klasse aus
http://www.railfocus.eu/_data/i/upload/2018/09/11/20180911225201-7f8d01de-me.jpg
Den Wasserturm neben dem Zug kennt man vielleicht aus dem Faller-Katalog.
Grüße
Markus
es gab meines Wissens auch noch Varianten mit den Schriftzügen der Verbindungen an der Seite. Bspw. Sachsen-Franken-Express. Das wird sicher nicht die Einzige gewesen sein....
Mit der Neigetechnik im Modell ist es eigentlich gar nicht so kniffelig. Hab grad nochmal beim ICE-T geschaut. Die Neigung wird dadurch erreicht, dass die Nut, durch die der Haltebolzen gesteckt wird, leicht schräg verläuft. Tauschdrehgestelle müssten sich doch ohne größere Probleme separat anbieten lassen. Oder als Mittelweg mit moderater Neigung. Oder digital schaltbar - das wäre die Kür!
Ich würde mich freuen wenn Piko den brächte. Deren Triebzüge haben mich immer begeistern können. Würd auch mind. 2 nehmen.
Gruß Felix B.
ich warte auch schon seit Jahren sehnlichst (und bislang leider vergeblich) auf den 612er.
Neigetechnik müsste für mich im Model auch nicht unbedingt sein.
Vor ein paar Jahren hatte ich schon mal einen Produktvorschlag an Piko geschickt mit dem Hinweis, dass es das Modell in H0 ja schon gibt und es bestimmt bei vielen Modellbahnern Anklang finden würde.
Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt...
Grüße,
Dominik
bei Piko hätte ich zumindest die Hoffnung, dass der VT612 wie die Talente und Mopsgesichter auch im Modell mit VIER angetriebenen Radsätzen - am besten zweimotorig mit der Achsfolge B'2'-2'B' - erscheinen würde. - Doch dann (bitte, Fa. Piko!) mit langlebigen Motoren.
Das Krude beim vorbildlich elektrisch verbundenen Piko-6/9/624, wo ein mit acht (!) Haftreifen belegter, aber schleiferloser 624er u.a. einen durch viele Schleifer gebremsten, doch antriebslosen zweiten 624er bewegen muss, wiederholt man hoffentlich nicht wieder: Denn wie leicht würde der Zug - selbst ohne Haftreifen - rollen, wenn die Stromabnahme im Motorwagen selbst bei den angetriebenen vier Radsätzen angeordnet wäre.
Doch wie gesagt: Am besten beim 612er schlicht zwei technisch identische B'2'-Köpfe.
Und ja: Das Gebrumm in den 1:1-Zügen ist echt nervig, doch die Fahrzeiten sind unschlagbar.
Die klappernden Innentüren ("aber zum Mond könnse fliegen") indes muss man beim Modell ja nicht nachbilden (ggf. als Gimmick in der Digitalversion).
Beste Grüße, Norrskenet
Die Cummins-Motoren sind halt nicht die leisesten und trinkfreudig noch dazu beim Vorbild.
Leistungsgleiche Motoren von MTU brauchen 40% weniger Sprit und die Aufhängung der Motoren (unter dem Fahrgastraum) ist durch Gummimatten ausgeführt, daher das lästige Geräusch im Innenraum.
Bis der 612er in Spur N kommt, dürften die letzten abgestellt sein, das Vorbild wurde von 1998 bis 2003 produziert.
Wenn da wirklich Nachfrage wäre und ein Hersteller interessiert gewesen wäre, wäre der längst auf 9mm Gleisen unterwegs!
Gruß, Micha
Rein technisch gibt es 2 Varianten:
1 neue Hütte für Fleischmann 610 Fahrwerk
2 komplett eigenes Fahrgestell auf verlängerter Tomix Basis, im Antriebswagen dann entsprechend 4 angetriebene Achsen.
Der Anpassungsaufwand für die 610er Basis ist eigentlich minimal. Wäre eigentlich ein leichtes für Fleischmann da eine Version zu bringen.
Habe zwar schon viel Zeit in das Projekt investiert und muss auch noch, über eine käufliche Version, wûrde ich mich trotzdem freuen.
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Na das sieht doch schon gut aus.
Hast du das Gehäuse selber gedruckt? Oder konkreter gefragt, kann man da einen Satz und eventuell auch dir Decals irgendwo erwerben? Mir fehlt der Zug auch, wenngleich er nur maximal ein Jahr in meine Bahnzeit passt, die endet nämlich mit dem Millenium.
Jedes Jahr in den Neuheitenwünschen wieder, seit 25 Jahren nix. Ja, die Dinger sind beim Fahrgast nicht beliebt, unsere Preiser sind aber leidensfähig. Wie auch immer, ich würde auch zwei nehmen, aber einen besseren Antrieb als der 610 dürfen sie schon haben. So in der Art wie Kato mit Motor im Boden, da reicht doch auch ein dünner 0816, der das Drehgestell direkt über Kardan antreibt.
Einen könnte man sogar ohne Nummer machen und dann Decals mit Thüringen, Bayern usw plus ein paar passende Nummern. Sowad gab es doch schon bei den Dampfloks mit schwarzen Fahrwerk. Für die decalunwilligen kann man ja auch noch was machen.
Grüße Torsten
das Gehäuse ist selbst gedruckt und konstruiert.
Ich bin aktuell dabei die Scheiben einzukleben, dann kommt Cockpit mit Beleuchtung, zieht sich halt bisschen bei 15 Garnituren 😉.
Vom Tomix Fahrgestell bleibt eigentlich nur das Ende mit den Drehgestellen übrig. Dazwischen habe ich aus Messing einen eigenen Unterboden, mit GAM und Platz Sounddecoder, es ist auch so konstruiert, das komplett freier Durchblick bleibt. Durch das Messing ist der Motorwagen auch schwer genug, um einen Zug aus 3 Garnituren zu ziehen.
Ich freue mich sehr, dass der 612 mal wieder nach oben ins Forum rückt, steht er doch ganz oben auf meiner Wunschliste. Zufälligerweise hatte ich mir in letzter Zeit auch zunehmend Gedanken gemacht über ein 3D-Druck-Modell auf Grundlage des Pendolino-Chassis von Fleischmann, ich war dafür auch mal kurz mit Erhard in Kontakt, da ich selbst noch kaum Erfahrung mit 3D-Druck habe.
Bedauerlicherweise ist das shapeways-Projekt der 612-Gehäuse nicht mehr verfügbar, das hätte für die Formkonstruktion evtl. hilfreich sein können. Falls hier aus dem Forum genügend Interesse besteht und Beteiligung am Zusammentragen hilfreicher Unterlagen, könnte so ein Projekt vielleicht sogar... Formen annehmen
Ich selbst bin für die Sommermonate ein Stück weit raus und hätte das Thema hier im Herbst mal aufgemacht, aber wenn sich vorher schon genügend Interesse zusammenfindet, kommt da vielleicht schon was ins Rollen. Mich ruft mit dem schöneren Wetter, erstmal wieder meine Reise-Leidenschaft, ab morgen heißt es dann für ein paar Wochen Shinkansen, Transrapid und Transmongolische Eisenbahn.
Beste Grüße
Marco
15 Garnituren? Das ist sportlich.
Woraus machst du die Fenster? Gibt's da irgendwelche Serienteile?
@IMicha
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Bis der 612er in Spur N kommt, dürften die letzten abgestellt sein, das Vorbild wurde von 1998 bis 2003 produziert
mich wundert eh, dass die noch nicht auf der Abschussliste stehen. Wenn ich bedenke, dass die Zeit als sie eingeführt wurden und damit mein Wunsch nach einem Modell entstand, schon 25 Jahren her ist... Bei meiner ersten Fahrt damit war ich positiv von der Ruhe überrascht... ich stand direkt hinter dem Führerstand. Da ist der einzige Platz wo man es aushält.
Nun ja, mein letztes U-Boot habe ich am Wochenende fertig gemacht, die sind ja damals als die 612 kamen von meiner Hausstrecke Gotha - Leinefelde abgezogen worden. Brawa hat in 25 Jahren gerade mal zwei 219 Varianten gebracht, ok, eigentlich drei, die verkehrsrote mit zwei Nummern. Wer weiß warum diese so schön bunte Epoche so vernachlässigt wird.
Grüße Torsten
Manche Dinge zwischen Himmel und Erde waren schon immer unbegreiflich.
Gruß
Olaf
ja, die Branche der Modellbahn-Hersteller ist schon eine ganz eigensinnige - wenn "Exoten" wie Bm234 und Bm235 schon Jahrzehnte benötigen, um endlich in akzeptablen (und das bedeutet nicht mehr, als qualitativ mit anderen Modellen mitzuhalten) Ausführungen auf die werten N-Gleise zu gelangen.
Und allgemein:
Das bisweilen vorgebrachte "Argument", ausgemusterte Vorbilder taugten nicht als Modell-Vorbild aber möchte ich prägnant widerlegen: Habe ich doch kürzlich gar im N-Maßstab - und jetzt haltet Euch gut fest - neukonstruierte Dampf(!)lokomotiven entdeckt.
Und ein gut konstruierter (!) 612er-Neigezug ist bestimmt nicht weniger begehrt, als manch doch arg seltenes (bis krudes) Dampfkonstrukt.
Beste Grüße, Norrskenet
eben, da wurden Exoten wie die MAK 1024nachgebildet in der Hoffnung die Staatsbahn würde sie in großen Mengen bestellen. Die ähnlichen und mittlerweile in D laufenden Di6 sind dann wieder kein Modell wert, obwohl es da dann doch einige Lackierungsvarianten gab/gibt.
Bei den Dampfloks Exoten, die kaum einer kennt aber um eine 50.35 oder gar eine 23.10, die heute noch als Museumsloks durch die Lande fahren, macht man einen riesen Bogen.
So What, manches kann man selber bauen aber gerade der 612 ist für mich kein Vorbild in das ich viel Zeit rein stecken würde und bei 3D-Druck hab ich so meine Bedenken was die Haltbarkeit angeht. Wobei es da auch gute Sachen schon gibt.
Grüße Torsten
meine Meinung zum 612:
Ja, ich würde ihn auch kaufen, wäre auch von mir ein Wunschmodell.
Und jetzt aber zur Häresie:
Ich wäre aber dafür, zur Betriebssicherheit und auch ein bisschen aus Kostengründen, das Modell nur als "normalen" Triebwagen ohne Nachbildung der Neigetechnik zu realisieren.
Ist natürlich schön, wenn er sich in die Kurve legt, aber ist jetzt nicht unbedingt sooo nötig.
Vor allem wer den 411 von GFN im Betrieb hat, der weiß, wovon ich rede....
Zumal: Die H0-Nachbildung hat ja auch keine Neigung, da hat Piko ihn auch ohne mit einem ganz normalen Fahrgestell realisiert. Und trotzdem verkauft er sich seit was-weiß-ich wie vielen Jahren wohl prächtig.
Ja, die 100%igen werden jetzt wieder zum Aufstand blasen, und die Mistgabeln auspacken.
Just my 5 cents.
Gruss
ChristiaN
eine Idee, die alle befriedigen könnte kam ja oben schon:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:
Die Neigung wird dadurch erreicht, dass die Nut, durch die der Haltebolzen gesteckt wird, leicht schräg verläuft. Tauschdrehgestelle müssten sich doch ohne größere Probleme separat anbieten lassen
das wäre eine kleine Bastelei für die, die dann doch unbedingt einen Wackel-Dackel wollen (wie ich) Von mir aus müsste das auch nur das Drehgestellgehäuse sein, natürlich incl. Stromabnehmer.
Wobei ich meine, das das Prinzip beim 610 etwas anders war, oder? War da nicht die Neigung mit Schrägen am Wagenboden, auf denen die Drehgestelle gleiten? Da könnte man doch ein Steckteil am Wagenboden konstruieren, das man einfach gegen eines ohne Schrägen austauscht, weg wäre die Neigung. Und dann hätte es auch Ersatzteil für abgebrochene Drehgestellhalter.
@Christian, ich habe den ICE-T und der macht im leicht überhöhten Bogen richtig Spaß. Auf langen Peco-Weichen fällt das kaum auf und im Gleiswechsel gleicht gar nicht, da gleicht sich das irgendwie aus. Auf den kurzen Fleischmann-Weichen im Schattenbahnhof sieht es etwas blöd aus aber da muss ich ja nicht hingucken.
Grüße Torsten
Die Fenster sind genauso gedruckt und mit Tönungsklarlack überzogen.
In Hof sind aktuell 60 Garnituren stationiert, wenn ein paar fahren ( 1- teilig, 2-teilig und 3 teilig) brauch auch noch paar zum hinstellen ims BW.
Die 612 werden übrigens in Hof gerade alle modernisiert, zb WLAN und neue Displays. Die werden uns also schon noch paar Jahre erhalten bleiben...
Noch paar Bilder vom Tag der offenen Tür in Hof. Hab bei Bedarf noch mehr davon...
Die von andy-h zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name: andy-h
...Die 612 werden übrigens in Hof gerade alle modernisiert, zb WLAN und neue Displays. Die werden uns also schon noch paar Jahre erhalten bleiben...
Muß ja auch... - dann amortisieren sie sich vielleicht ja doch noch, nachdem sie gefühlte 20 Jahre gebraucht haben, um überhaupt mal zuverlässig zu laufen *rotfl*. Und, ja, man merkt es leicht, ich bin ausgewiesener Fan der verblichenen 610er *g*...
Und ein Modell ohne "Nei-Tech" ist ja so schlimm auch nicht, im Prinzip sogar "vorbildgetreu", so oft, wie die Teile mit deaktivierter Funktion liefen. Ich bin über Jahre immer wieder mit dem 610 u. 612 mitgefahren, wenn ich in Oberfranken zu Besuch war. Und vor 2000, als ich noch dort wohnte, mindestens zweimal im Monat zwischen MAK oder Hof und Nürnberg mit dem VT 610 damals. Ebenfalls auf Bayreuth rein, wo damals meine Eltern noch wohnten.
Allerdings bin ich mit beiden, auch dem 612 immer noch lieber gefahren, als mit dem ICE-Wackeldackel! Die ICE TD, BR 605, waren "Ko**mühlen", eng, unbequem, schlicht ihr Geld nicht wert, so meine Erfahrung! Ich bin damit, als sie noch fuhren, ein einziges Mal von Nürnberg nach Bayreuth mitgefahren. Als ich in Bayreuth ausstieg, war mir so schlecht, wie noch in keinem anderen Zug! Und ich bin "Rummel-erfahren", es gab damals kein Fahrgeschäft, das ich nicht, mit oder ohne Kids,, geentert hatte
Die sogenannte "Fahrzeitverkürzung" durch die ICEs zwischen Nürnberg und Bayreuth war nämlich damals auch Schummelei! Eigentlich hatten der ICE TD und der 610er/612er exakt gleiche Fahrzeiten! Die wurden nur mutwillig ausgebremst in Pegnitz für die Fahrzeugteilung Bayreuth/Hof und um dem dummen Kunden zu suggerieren, der ICE-Wackeldackel sei schneller...
meint grüßend
Roland
bei dem der 612 zwar eigentlich garnicht ins Beuteschema passt, aber der sich vielleicht trotzdem ob der Erinnerungen einen beschaffen würde
gerade mal in meinen Fotos nachgeschaut.
Bei uns kamen die 612 zum Fahrplanwechsel im Mai 2000 an den Start. Das angehängte Foto ist mein erstes Foto eines 612 auf der Strecke im Plandienst. Vorher waren sie auch schon zu sehen, Probefahrten, Personalschulung und auch im Plan, allerdings da noch im Plan der 219er Wendezüge.
So wie auf dem Bild ist der Tw ohne zusätzliche Deko, das Thüringen-Logo sehe ich erst auf Fotos ab 2001, Da ist meine Eisenbahnepoche schon zu ende und da halte ich mich auch strikt dran, Eigendisziplin.
Also, mir würde so ein undekoriertes Teil vollkommen reichen, Nummer ist mir wurscht.
Grüße Torsten
Die von dampfrailfan zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login
für mich wäre ein BR612 in bwegt Lackierung ein absolutes Muss in meiner Sammlung. Vor meinem Umzug bin ich fast täglich mit einem der Triebwagen zur Arbeit gependelt und ich sehe ihn auch heute noch mindestens einmal pro Woche im Stuttgarter HBf. Auf die Neigetechnik im Modell kann ich ebenfalls verzichten.
Viele Grüße
Konze
https://www.bahnbilder.de/1600/612-128-db-regio-steht-1353158.jpg
https://www.bahnbilder.de/1200/612-109-8-als-re-22337-1095044.jpg
Gruß
Eglod
Ich liebe diese 612-er und warte auch auf ein Modell. Mit oder ohne fast egal, aber eher mit :) Meine Frau ist kein Freund von dem, sie saß meistens auf der Bank neben dem Klo, weil man da nicht raussehen musste, und bei Not das entsprechende Institut nahe war :) wir nannten den Zug nur Alkoholikerzug, weil er sich ähnlich in die Kurwe schwenkt wie die eingeschränkt nüchternen :) So kam es dazu, dass ich immer wenn alleine in Bayern mein Wochenende verbrachte, und mir Gedanken machte, was ich mit meiner goldenen Zeit machen solte, mir die Wackeltdienste jener Züge einfielen. Ja. Eigentlich cool. Wird wieder Zeit dass wir uns in die Gegend schleichen...:)
LG,
Gabor
leicht [OT], weil ich nicht mal weiß, ob der 612er über diese Leistungsreserven verfügte, aber ein persönliches Erlebnis Anfang der 90er mit einem 610er auf der Strecke Hof-Nürnberg:
Wir waren wieder mal Samstag morgen auf dem Weg nach Nürnberg von MAK aus. Müßte so um 1995 gewesen sein, weil das "schönes-Wochend-Ticket" gerade erst eingeführt worden war. Der 610er war brechend voll, ich hatte dank bester "Connections", Vaddern war da ja noch bei der Bahn und man kannte sich, im Führerstand mit Platz nehmen dürfen. So ab etwa Hohenstadt nach Verlassen des eigentlichen Pegnitztals, wir hatten so etwa 15 min. Verspätung "eingefangen" durch den in Pegnitz zu spät eingetroffenen Zugteil aus Bth., meinte der Lokführer grinsend "mal gucken, was wir von der Verspätung wieder reinholen". Und ich guckte staunend zu, wie sich der Zeiger immer mehr dem 180er Strich näherte. Um dann anschließend über viele km wie festgenagelt knapp über dem 180er Strich zu verharren! Hinten im Zug einen Stehplatz zu haben, mag dabei nicht die reinste Freude gewesen sein *g*. Aber mit Sitzplatz, zumal so exklusiv, war es ein verschärftes Fahrerlebnis! Wenn der Zug mit rund 180 km/h durch die Kurven rödelte, dabei aber eigentlich gar nicht angestrengt klang. Man hatte eher das Gefühl, er hätte noch "nachlegen" können, wenn es die Streckenabsicherung zugelassen hätte...
Ob es heute noch aufgrund der Streckenabsicherung möglich wäre, die vorgegebene Streckengeschwindigkeit so zu überschreiten, weiß ich natürlich auch nicht. Mir wurde damals erklärt, daß im Vorgriff auf den sich schon abzeichnenden ICE-TD öfter Messfahrten, die die 160 km/h auf bestimmten Streckenabschnitten überschritten, die Absicherung sehr "tolerant" ausgelegt wäre. Erst mit Überschreiten von (gemessenen, nicht Tacho) 180 km/h schlugen wohl die Sicherungssysteme an. Und so reizten manche Lokführer auf dem 610 ihre Grenzen, insbesondere bei Verspätungen, gerne mal aus. Es war damals auch keine Seltenheit, daß die Züge schon mal fünf Min. "vor Plan" in Nürnberg, Bayreuth oder Hof eintrafen. Jedenfalls hatte ich damals noch den Eindruck, daß die 610er Lokführer "so richtig Spaß" auf ihrem Führerstand hatten...
Jedenfalls konnten die 610er ein paar Jahre später bei Testfahrten mühelos die ICE-TD Fahrzeiten "mitgehen", was die 612er zumindest auf dieser Strecke nicht schafften! Genau diese Fahrten waren dann ja auch der Grund, die Fahrzeiten künstlich "zu strecken"; selbe Fahrzeit, nur eben versetzt um eine halbe Stunde, wie für das "Premium-Produkt", zuschlagpflichtig, ICE-TD, das wäre der Offenbarungseid gewesen...
meint grüßend
Roland
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