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THEMA: Anlagen-Verkabelung

THEMA: Anlagen-Verkabelung
Startbeitrag
Lothar [Gast] - 10.03.05 09:10
Hallo N-Bahner,
ich bin dabei, meine Anlage(L-förmig, 3,60x1,20/1,60x0,50) zu verdrahten. Da ich kein Elektriker/Elektroniker bin, benötige ich Tipps zu folgenden Fragen:
Zurbesseren Stromverteilung möchte ich pro Stromkreis unter der Platte eine Vertei
lerleitung (rot +) verlegen und alle ca 60 cm in den Stromkreis einspeisen.
Muß ich auch pro Stromkreis eine Strom-Rückführ-Sammelleitung (schwarz -) ver-
legen?
Dasselbe für die Beleuchtung der Häuser, Bhf, Bw u. dgl. (gelb +, braun -) mit jew. einem separaten Wechselstromtrafo, um eine bessere Stromverteilung zu erhalten?
Für Tipps bedanke ich mich schon im Voraus.
Gruß Lothar

Als Tipp zur weiteren Information:

http://www.1zu160.net/elektrik/grundlagen.php
sowie  die Themen:  " Blockschaltung  /  Fahrstraßen "   (Auswahl links im rosa Menüstreifen).
Zur ganzen Funktion ist einiges zu beachten.

Servus  Albi
Zwar leider keine Antwort, aber meine Frage passt auch ganz gut zum Thema. Da meine Anlage (Fertiggelände) aus zwei Teilen besteht (Innen: Gelände / Aussen: Rahmen mit Steuereinheit) möchte ich gerne eine "Kabelkupplung" einbauen. D.h. alle Kabel die zu Trafo, Verteiler, Stellpult etc. führen, über eine mehrpolige Stecker-Kupplung-Einheit laufen lassen. Irgendwelche Empfehlungen, was sich da besonders gut eignet? Oder vielleicht alternative Vorschläge?
Achso, Grund dieser ganzen Aktion ist, dass die Anlage im Rahmen eingebaut nicht durchs Treppenhaus passt, und ich beim nächsten Transport nicht wieder alles neu verkabeln möchte.
#2
Da du nichts über die Anzahl der zu verbindenden Leitungen schreibst - äann ich dir nur die D-Sub-Steckverbinder empfehlen.
Das ist derv Steckertyp, der üblicherweise am PC für den Druckeranschluß verwendet wird.
Da gibt es auch ein Verlängerungskabel (25 polig) mit Buchse und Stecker, das 1:1 mit Leitungen belegt ist - durchschneiden und du hast eine kostengünstige Lösung.
Für Leitungen der Stromversorgung ist es wegen der Belastung dann uU. ratsam, mehrere Kontakte parallel zu belegen.
Servus  Albi
Hallo!

@Lothar:
Fährst du Analog oder Digital?
Grundsätzlich würde ich dir aber empfehlen, immer beidpolig einzuspeisen. Im Analogbetrieb wirst du ja die eine oder andere Trennstelle haben und dort auch einspeisen müssen - auch in diesem Falle ist es empfehlenswert, immer zweipolig einzuspeisen. Eine "Sammelleitung" mit einem etwas größerem Kabelquerschnitt ist daher empfehlenswert.
Für die anderen Verbraucher (Licht, etc) ist natürlich auch bequem, wenn du einen Ring hast, auf den du immer "zugreifen" kannst.
Die"bessere Stromverteilung" ist eigentlich nur für die Gleise, da die Gleise und vor allem dei Schienenverbinder einen etwas höheren Widerstand haben und man daher öfters einspeisen sollte.


@Piccolino:
Wieviele Leiter hast du denn zum Verbinden? Wenn es nur wenige sind, dann gibt es auch von Brawa eine Lüsterklemme-Klemmleiste mit einem Steckverbinder (glaub 10polig).
Ansonsten empfehle ich auch ein Sup-D-Kabel - siehe auch im Workshop http://www.1zu160.net/workshop/mtx-startanlage14.php

lg
ismael
#3 und #2:
Sub D Stecker und Buchsen gibt es recht günstig und einzelne Pole vertragen bis zu 5A bei Gleichstrom und maximal 1000V. Es gibt zwar auch Mehrreihige mit mehr als 25 Polen, aber die 25 poligen sind die gebräuchlichsten und günstigsten. Für normale Schaltaufgaben sollten sie ausreichend sein. Für den Fahrstom aber lieber zwei Pole pro Leitung verwenden, denn 3A sind nicht ohne und das dicke Kabel (1qmm und mehr) ist etwas fummellig anzulöten. Benötigst Du mehr als einen Stecker/Buchse baue das 2. Paar verkehrt herum ein damit es keine Verwechslung gibt.

Gruß Dirk
@ Lothar
Einspeisung alle 2 m reicht. Ich habe 3 Steuerkabel mit je 12 Einzelkabeln 1,5mm2 (Conrad) um die Anlage herumgeschleift. Alle 2 m ist ein Terminal zum Anzapfen.

01 Block 1
02 Block 2
03 Block 3
04 Block 4
05 Block 5
06 Block 6
07 Block 7
08 Block 8
09 Block 9
10 Block 2a
11 Block 5a
12 Fahrstrom ( - )

01 Nebenstrecke Fahrstrom-Versorgung
02 Schattenbahnhof
03 Ausfahrt West bis Halte 1
04 Wendelrampe und Paradestrecke bis Halte 2
05 Gefälle zum Schattenbahnhof bis Halte 2a
06 Gefälle zum Schattenbahnhof bis Halte 3
07 Rampe aus dem Schattenbahnhof bis Halte 4
08 Rampe bis Einfahrt West
09 Ausfahrt Ost bis Halte 6
10 Paradestrecke bis Halte 7    
11 Gefälle Wendel bis Halte 8
12 Halte 8 bis Einfahrt Ost

01 Licht 1
02 Licht 2
03             Licht 3
04             Licht 4
05             Licht 5
06             Weichen
07             Signale und LED
08             Relais-Steuerspannung
09 Nebenverbraucher ( - )
10             frei
11             frei
12 frei

Das Schema sollte man frühzeitig festlegen und auch nicht mehr ändern.

Gruss
Cox
@Ismael:
besten Dank für Deinen Tipp.
Was ich noch vergessen habe: Ich fahre auf Arnold-Gleisen. Hat jemand schon erfolgreich Kabel an die Gleisverbinder gelötet. Wenn ja, wie hast Du das angestellt/fertiggebracht?
Gruß Lothar
@2: es gibt steckbare Lüsterklemmen, die halten jede Stromstärke aus, die in der Moba vorkommen. (sehen wie Lüsterklemmen aus, nur ist statt der zweiten Öffnug ein Stecker bzw. eine Buchse)
Für Ansicht siehe  STECK-KLEMMLEISTE 6-10 MM DURCHM 12 POL
Artikel-Nr.: 609501 - 13  bei Conrad

ThomasK

@ Piccolino

Ich nutze hierzu eine etwas größere Steckverbindung aus dem Hause Socapex, manchmal bekannt unter dem Begriff "Messerleiste".
Gibt es zum Einbauen oder auch mit Gehäuse um sie direkt ans Kabel zu bauen.
Ich verwende die 39-polige Ausführung.
Der Vorteil zum weiter oben genannten sub-D ist, dass Sie sehr viel leichter zu verarbeiten sind und auch größere Kabelquerschnitte problemlos aufnehmen.
Was nützen die so oft geforderten höheren Querschnitte bei der Verdrahtung, wenn ich dann solche "Nadelöhre" einbaue. Ein System ist immer so stark wie das schwächste Glied hat mein Lehrmeister immer gesagt .
Gegen einen geringen Unkostenbeitrag (Porto), kann ich Dir mal ein Muster zukommen lassen. Meine Adresse findest Du in der N-Bahner-Liste.

Beste Grüße

Thomas
@8 Viel billiger bei Reichelt:
http://www.reichelt.de
Hallo!

@Lothar, 7:
Nö - hatte bis jetzt noch nie was mit Arnold-Gleisen zu tun (noch nicht mal eines in der Hand gehabt). DieArnold-Schienen sind jedoch aus einem Metall, dass sich nicht löten lässt. Am besten geht es wohl, wenn du die Kabel an die Schienenverbinder lötest.
Siehe auch:
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=7578

Da kann aber eventuell jemand, der mit Arnold Erfahrung hat, weiterhelfen.

lg
ismael
War grosser Fan der Arnold-Gleise.
Das löten ging allerdings nicht; Gleise sind aus Stahl, da schmilzt vorhe die Schwelle davon.
Aber was hervoragend geht ist, an die Schienenverbinder Leitungen anlöten.
Habe das auch schon immer vorher gemacht; war wesentlich leichter zu arbeiten, und dann erst auf das Gleis geschoben.

Arbeite jetzt mit Peco55 und da lässt sich prima an Gleis anlöten - so nebenbei

Jürgen
@2 Picolino,
für die elektrische Verbindungen der Module meiner Anlage verwende ich D-Sub Steckverbindungen. Bisher habe ich hier keine Störungen beobachtet.
Die Lötkelche der D-Sub s nehmen Leiterquerschnitte bis 0.5 mm2 auf (unverdrillt hinein stecken und verlöten).

Christian
zu 7 .

Habe (hatte) die Kabel an die Schienenverbinder mit Lötzinn unter Mithilfe von Flußmittel angelötet.Die Schienenverbinder dann gekürzt und auf die Flexgleise
zwischen die Schwellenbänder von Arnold geschoben.
An den Verbindungen von Schiene zu Schiene habe ich keine gelöteten Schienenverbinder eingesetzt.

Heute , dank ME Gleis  bzw  Peco  wird einfach angelötet.
@2Picolino,
wir nehmen an den Modulverbindungen Sub- Min D 25pol. Für Fahrstrom je 2 Pins für jede Schiene und Kabel 0,5². Anlagenlänge über 55 Meter. Bisher keine Probleme
gruss hepi
Noch besser als Sub-D oder Centronics Steckverbindungen, weil mechanisch und elektrisch deutlich stärker belastbar, sind Steckverbindungen nach DIN 41622 (8-30 polig) , erhältlich zB. bei Conrad.

Für Ring (Verteiler) Leitungen sollte der Leitungsquerschnitt je nach Anlagengrösse ruhig 0,5-0,75mm² betragen. Die Verteilung kann dann einfach über 2-reihige Lötleisten erfolgen.

Arnold - Gleise sind leider nicht lötbar, Arnold-Schienenverbinder nach Entfernung der Brünierung (abschleifen) dagegen schon. Einfacher ist es aber gleich lötbare Schienenverbinder (zB. Trix) zu verwenden.

Gruss Willi
@8 Darum schrieb ich auch "zur Ansicht", damit man weiß, wie die Dinger aussehen und sich dann woanders billiger besorgen kann .
ThomasK
Hallo,
ich möchte dem Vorschlag von Brummel (#16) den Vorzug geben.
Zitat von Segment-Bauern: http://www.rail-info.ch/vfb-nrw/furka-modul/thema2.6.6.html
Und dann schau mal im Online-Kataog des Elektronikversenders Reichelt (http://www.reichelt.de/ ) und suche dort nach „DIN 41622“. Dann gibt's sofort genügend preiswerte und technisch sinnvolle Angebote.

Wesentlich preiswerter und genügend robust für Module und teilbare Segmentanlagen sind auch SCART-Steckverbinder (wie die zwischen TV-Gerät und Videorecorder). Die gibt's bei Reichelt für'n Appel und'n Ei:
SCART-Kupplung, 20-polig für Rundkabel, SC-K2, je 0,56 €
SCART-Stecker, 20-polig für Rundkabel, SEC 20, je 0,31 €
Rundkabel 20x0,25mm² passt auf jeden Fall in die Zugentlastungsverschraubung des Steckergehäuses. Bei dickeren Leitungen kann man das Gehäuse auch weglassen (aber dann keinen Berührungsschutz und keine Zugentlastung der Anschlüsse mehr). Diese Methode habe ich bereits bei örtlichen Moba-Vereinen eingesetzt gesehen. Und die hatten keine Probleme damit.

Gruß aus LeverkuseN
Peter JuNge
http://www.people.freenet.de/peter.junge/index.html
@18

hallo Peter,
Von SCART-Verbindungen rate ich dringend ab, die flachen Steckerstifte brechen zu leicht aus ihren Halterungen und werden in das Gehäuseinnere gedrückt.
Wenn die Steckverbindung sehr selten getrennt wird, mag das noch gehen- bei häufiger Trennung wird man an SCART-Verbindungen nicht lange Freude haben.

Gruss Willi
Danach hat der Lothar aber gar nicht gefragt. Der will doch nur wissen, wie man die Ringleitung in seiner stationären Anlage dimensioniert. Was Ihr da diskutiert, ist doch nur für Modulisten interessant.

Tippt doch mal bei Conrad die Nummer 60 1896 - PT ein. Das habe ich genommen: PVC-Steuerleitung mit 12 Einzelkabeln 1,5mm2. An den Terminals einfach Lüsterklemmen oder Lötleisten.

Das ist eine wirklich feine Sache. Bei Blocksteuerungen speist man an völlig unterschiedlichen Stellen der Anlage ein. Wenn man diese Ringleitungen, ich würde mindestens 2 vorschlagen, ganz zu Anfang legt, ist man völlig unabhängig bei der Gestaltung. Ich habe auch an jedem Anzapfterminal eine Funzel und 2 Steckdosen plaziert.

Gruss
Cox
@ 20

hallo Cox,
ziemlich teures Kabel - 2,49€/m ! Die Kabel der LIY... Reihe tun es auch- zwischen 0,10 und 0,30€/m . Als Ringleitung (Hauptversorgungsleitung) 1,5mm² Best.Nr. 60 87 85 (rot)und 60 88 15 (schwarz) . Alle anderen Leitungen können im Querschnitt kleiner ausfallen.

Gruss Willi
Hast recht, Willi. Das war teuer aber danach war auch Ruhe. Ich habe viel Geld für Kabel gespart, die ich sonst hätte durch die Anlage ziehen müssen. Möglicherweise kommt einer an Sonderposten 3-fach-Kabel ran. Alle anderen Litzen sind bei mir 0,14mm2.

Gruss
Cox
Ich bin gerade dabei ein paar alte PC's auszuschlachten.

Ich frage mich dabei, ob die Steckleisten für IDE Schnittstellen oder die Stecker für die Stromversorgung des Mutterbrettes (unlöblich: Motherboard) den Saft für den Betrieb einer Moba aushalten.

Löbliche Grüsse,
Claus
also, zur anlagen-verkabelung:
ich verwende als standard-steuerkabel / stromkabel telefonleitungen  abgemantelte reststücke mit mind. 10 DA  (doppeladern = dann mind.20 drähte) .
längen von 5-10m mit großer DA-zahl sind bei fernmeldern schnell mal "reste", da diese "meistens" für lange strecken gebraucht werden und nicht für verbindungen zum nebenraum...
für gemeinsame rückleiter und fahrstrom kommt dann H07 V-U  (früher NYA) mit 1,5 oder 2,5mm² zum einsatz.

als steckverbinder haben sich auch bei mir sub-D und steckbare lüsterklemmen bewährt. bei sub-d mit 3 stiftreihen muss man zwar schon echt gut löten könenn aber ansonsten sind die top!

mfg. f.

  
Hallo,

Bezug von Elektroleitungen: anstatt von Conrad Elektronik viel preiswerter bei Reichelt zu bekommen: http://www.reichelt.de  Der liefert auch an privat.

Leitungsquerschnitt für Sammelleitungen: nicht unter 0,75 mm², sonst kommt „ganz hinten“ nicht mehr die volle Spannung an. Deshalb sind Telefon- oder Computerleitungen dafür nicht sinnvoll, weil 0,14 mm² bis höchstens 0,25 mm². (Als Steuerleitung zu einzelnen Schaltstellen / Weichen / Signalen sind die aber wieder okay). Und für die Sammelleitung(en) genügen auch Einzeladern (im Handel in 100m-Ringen). Dann bist du flexibler in Farbzusammenstellung und Aderzahl.

Wichtig: Mach dir VORHER einen Plan der Farb-Zuordnung. Und den hältst du dann bis zum allerletzten Darht durch, sonst hast du später keine Übersicht mehr, wenn's an's Fehlersuchen geht!

Gruß aus LeverkuseN
Peter JuNge
http://www.people.freenet.de/peter.junge/index.html
Hallo,

jetzt mal eine ganz blöde Zwischenfrage:

Was soll man bevorzugt verlegen, Drähte oder Litze?

Danke und LG

Claus
wo es FEST verlegt wird = starre drähte ...
wo es beweigt wird = flexibel ...



Im Zweifel: Litze ist besser als starrer Draht. Denn wenn starrer Draht irgendwann doch hin und wieder bewegt werden muss, dann bald Drahtbruch!

Starr verlegte Sammelleitungen „unter Tage“ müssen bei geeigneter Verlegung nicht mal isoliert sein. Dann kann man die Abgänge an beliebiger Stelle anlöten.

Gruß aus LeverkluseN
Peter JuNge
http://www.people.freenet.de/peter.junge/index.html
Hallo N-Bahner,
vielen dank für Eure Ratschläge. Bin bei der Verkabelung ein ganzes Stück voran
gekommen.
Gruß Lothar
Hallo zusammen,
bin eben noch über einen nützlichen Link gestolpert:
http://www.hottn.de/sichere_stromversorgung.htm  
Geht zwar um N-Track, aber passt hier genauso.

Gruß aus LeverkluseN
Peter JuNge
http://www.people.freenet.de/peter.junge/index.html
Hallo,
ich bin ebenfalls beim Aufbau einer analogen L-Anlage, bestehend aus 3 Teilen. Die einzelnen Teile, ich nenne sie auch Module, habe ich mit mehreren 25-adrigen Kabeln und entsprechenden Steckverbindungen mit dem Schaltpult verbunden. Die einzelnen Stromkreise werden je Modul getrennt eingespeist, da die Gleise jeweils am Modulende getrennt sind. Ich habe von Anfang an auf Grund von eigenen Erfahrungen bei meiner vorherigen (sogar kleineren) Anlage und auch auf Grund von Tips, die ich mir eingeholt habe, darauf geachtet, im Abstand von ca. 1m den Fahrstrom beidseitig einzuspeisen. Dazu habe ich an mehreren, möglichst zugänglichen Stellen Verteilerleisten angebracht und von dort aus die Verbindungen hergestellt. Ich arbeite grundsätzlich mit Fleischmann-Gleis und löte die jeweiligen Verbindungen am Gleis.
@ Wicht
Darauf mußt Du vielleicht bei Digitalanlagen achten, nicht bei Analogen.
Guck Dir mal den Querschnitt einer Schiene an. Mit Sicherheit ist der größer als der eines Kabels. Ich habe schon Tests mit 15m langen Gleisabschnitten gefahren, kein Problem. Was solls, wenn Du ein Volt verlierst? Drehst dann eben den Trafo ein bißchen mehr auf!

Aaaber: Schienenverbinder verlöten. Das ist das Wichtigste. Das sind die Wackelstellen, falls nicht. Und, schau Dir mal die Unterseiten der Weichen an. Diese dünnen Überbrückungsdrähtchen sind auch schlimm. Da sollte man beiderseits einspeisen.

Ansonsten sind die üblichen Einspeisetips graue Theorie und müssen differenziert betrachtet werden. Alle Meter ist übertrieben.

Gruss
Cox
Ich habe meine Anlage (bisher Gleichstrombetrieb, 4 getrennt regelbare Bereiche) innerhalb jedes längeren Stromkreises beidpolig geblockt, um erstens bei einem eventuellen Wechsel der Betriebsart nicht mehr die Gleise bearbeiten zu müssen, sondern nur die Anschlussklemmen, und  zweitens (und deshalb auch beidpolig) über mehrfachen Stromkreiswechsel einen Wendeschleifenbetrieb ohne Relais zu realisieren. Der längste Block ist bei mir ca. 5 Meter lang. Ich habe keine offensichtlichen Probleme mit dem Widerstand. Die Versorgungsleitungen löte ich an die Schienenverbinder. Teilweise habe ich auch fertige Schienenverbinder mit angelötetem Draht benutzt.
Gruß Andreas
Hallo Cox,
den Hinweis mit der Verlötung aller Schienenverbinder finde ich zwar gut für Anlagen, die viel bewegt oder die Module auseinandergebaut werden, bei einer Anlage wie meiner, bei der ich "Module" nur gebaut habe in Erwartung eines Umzugs, der vielleicht mal in zehn Jahren stattfindet, halte ich das für übertrieben. Dafür erfolgt ja auch die Einspeisung in relativ kurzen Abständen.
Das Problem der "Wackelstellen" an Weichen habe ich indirekt dadurch beachtet, dass die Einspeisung jeweils kurz vor bzw. nach einer Weiche erfolgt und von dort aus dann erst die genannten Abstände beginnen.

Dankbar wäre ich, wenn mir jemand Tipps für eine einfache analoge Kehrschleifenschaltung geben könnte. Ich habe vor vielen Jahren mal ein Buch besessen (leider habe ich es nicht mehr, es war aus den ca. 60er oder 70er Jahren in der damaligen DDR), in dem eine solche beschrieben war und die auch funktioniert hat. Leider habe ich die Schaltung vergessen. Ich muß dazu sagen, ich bin kein Elektroniker, der sich selber so etwas ausdenken kann und auch keine komplizierte Schaltung bauen will.
Gruß Wicht


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