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THEMA: "Oben ohne" ...

THEMA: "Oben ohne" ...
Startbeitrag
Wutz - 02.02.05 15:43
Hallo.

Mal wieder ein Thema für die ultraverschneite Zeit zur Zeit

Wi denkt Ihr über folgende Gedanken:
....Ich hau alle Dinge die mit Fahrdraht zu tun haben raus und beschränke mich auf reinen Dieselbetrieb
=> Alle Elloks weg jedwedes Oberleitungsmaterial weg etc etc

Die Gründe:
- Keine störenden Maste und Drähte (Wartung/Reinigung)
- Weniger ist mehr, da keinerlei Ellok
- Noch krassere Beschränkung auf ein Themengebiet/Region (zB Allgäubahn)
- Schnellere Realisierungszeit der Anlage
- Evtl Freisetzung von Kapital (Ellok / Oleitungsgeraffel...)

Nur mal so ein Gedankenspiel.
Ist Jemandem soetwas auch schon mal durch den Kopf gegangen?

CU
WE

Meine E 03 - Entzugserscheinungen wären dann wahrscheinlich zu groß ...
Gruß
malleto
Meine Fahren oben ohne. Aber bei mir existiert momentan auch keine wirkliche Anlage => also Egal.
Allgäubahn sehr gute Idee viele 218er Leistungen, da komm ich dann zum zuschauen *g*
Hi WE,

vor dem Bau meiner jetzigen Anlage schwebte mir auch so ein Gedanke: Kleiner, aber feiner Nebenbahn-Bf mit ein paar Gütergleisen und angeschlossenem Anlieger nach dem Vorbild des an der Strecke Dortmund - Coesfeld gelegenen Örtchens Selm-Bork. Gefiel mir dann nicht 100pro, war dann doch etwas für die Platzverhältnisse zu klein (!), unglaublich bei unserem großdimensionierten Denken, aber wahr.
Dann habe ich "frei nach Schn...." einen Gleisplan aufs Papier gebracht, auch Nebenbahn, mit kleinem Bw, Gütergleisen etc.................. doch dann kam mir der Gedanke: "Und was machst Du mit Deiner Ellokfraktion, gerade Du als 103 Fan???? Und dann mit Deinem kleinen Fuhrpark an Dampf-, Diesel- und Akkufahrzeugen!!!!!"

Damit war die Idee dann bei mir auch wieder passé (oder wie schreibt man das?) und ich habe mir einen Gleisplan zusammengestellt mit einer zweigleisigen Hauptbahn mit kleinem Bf ein paar Abstellgleisen und "ein Stockwerk tiefer" ist die Güterabfertigung. Für die Nebenbahn war dann wiederum kein Platz mehr.

Der Gedanke war durchaus schon da, wenn nicht für lange Zeit, aber er war da.
Wenn ich Platz für eine zweite Anlage hätte, würde dass eine an ein Vorbild angelehnte Anlage werden, aber erstmal den Platz haben!


Gruß

Marco
Eigentlich reichen doch die Masten allein vollkommen aus.
Selbst ein Fahrdraht in N mit nur 0,5 mm Stärke entspräche in 1:1 immer noch einem Stahlseil mit 8 cm Durchmesser.
Oder seht ihr den Fardraht noch, wenn ihr 160 m von der Bahntrasse entfernt steht, das wäre der Abstand von nur einem Meter zur Modelloberleitung.

Grüße
Wolfi
...passée...
Nun mein Rohbau steht, bin zZ an Weichenantrieben. Habe O_leitungsmaterial schon alles (ohne Berührung würde gefahren also "platonische Oberleitung"   )
Ich war auch dereinst hin und hergerissen.
2 Gleis 1 Gleis ... Gebirgsbahn war immer klar. Der Bhf ist von gigantomanisch (irre) in einer Supernova zum Zwerg geschrumpft noch vor der Bauphase aber wieder gewachsen und hat auch schon Erweiterungen hinter sich (Ich weiss Fehler aber ist nun mal so).
Die Idee mit Diesel ist nun neu.....Allerding ist das 103 Argument schon der Hammer. Und was erst mit meiner GFN 194
Ich übe mich halt leider zu spät in Selbstbeschränkung.
CU
WE
die Idee klingt erstmal nicht schlecht, alleine: bitte nur bis maximal Epoche 3 versuchen. Danach gibt es akuten Notstand und es geht einem wie dumdi, der Ep.5-Dieselbetrieb versucht und entsprechend nur zig 218er hat, weil alles andere endweder in 1:1 nicht mehr existiert oder in 1:160 fehlt....
Das Problem: Dieselbetrieb heißt heute vor allem Privatbahnen und Triebwagen.
Ich sehe das auch so wie Wolfi. Hat außerdem den Vorteil, daß man die Masten vorbildlich weit voneinander entfernt aufstellen kann.Dann fallen sie auch nicht so störend auf. Sieht euch mal Vorbildfotos an, da muß man schon zweimal hingucken ob eine Oberleitung hängt oder nicht.
Zum Thema klein und bescheiden: Sieht zwar schön aus, aber mir wärs auf die Dauer zu langweilig Stelle mir gerade einen Endbahnhof in Epoche V vor. Aufregend, alle zwei Stunden kann ich mit meinem 628er die Strecke hin und wieder zurückfahren.

Ralf
@ WE

Stimmt, was würde ich dann mit meiner 194 machen und der angekündigten o/b Variante, mein ET30..... es gab damals schon eine Menge gute Gründe, heute gibt es noch mehr, doch mit Oberleitung zu bauen.

Ade...
@ Ralf

Wie Kai schon geschrieben hat, man dürfte sich diesbezüglich nicht über Epoche 3, ich würde sagen bis über die Epoche 4 hinaus nicht wagen. Stichwort: Rückbau!

Es gab doch bis in die 70er und 80er noch viele Nebenbahn-Bahnhöfe die recht ordentlichen Personen- und Güterverkehr aufwiesen: Z. B. Wülfrath (ok, Pz-Verkehr wurde dort in den 50ern eingestellt, aber der Gz-Verkehr brummte), Menden (Sauerland; wo auch heute noch ordentlich Güterverkehr herrscht mit Kalk und Schotter), Dorsten... Beispiele gäbe es genug.

Ade zum Zweiten...
Ist wohl mehr eine ideologische Frage. Mein Fuhrpark besteht zu 2/3 aus Elloks, ich kann also gar nicht anders, will aber auch nicht anders. Habe deshalb eine Oberleitung installiert, weil das Gesamtbild für mich entscheidend ist und entscheidend besser aussieht. Auch wenn der Fahrdraht maßstäblich viel zu dick ist. Das ist mir egal, denn schlimmer finde ich Elloks ohne Fahrdraht und noch schlimmer ohne Fahrdraht und ohne Masten. Da bin ich manchmal schon verwundert über die 'Zu-100%-Vorbild-Nachahm-Fraktion', die sich über Pizzaschneider oder was weiß ich beklagt, aber Elloks ohne OL fährt. Aber jeder wie er will.
Gruss
Alex
Kiel war bis Anfang der 90er Jahre nicht elektrifiziert. Epoche 5 allerdings ohne die neuesten Lackierungen.
...ja nun,,, eben Allgäubahn. Schwere Züge auf steilen Rampen mit "engen" Bögen und 218 oder 232 210 221 .... UNd alles nur Diesel.....
Ach was weiss ich

WE
Der sich mit seinem MTB nun durch die Schneemassen nach Hause kämpfen wird.
CU

Also ich hatte mal bis vor ca. 2 Jahren Fahrdraht für meine Anlage zu Hause rumliegen, der jedoch nie montiert wurde (über eBay sogar mit geringem Gewinn wieder losgeworden). Ich habe eine altgrüne 141 von Arnold, die ich abgebügelt einfach mitfahren lasse, dazu habe ich 2 Loks (1x 218 mit ausgebautem defekten Motor von einer Börse und eine motorlose Brawa-Ludmilla) als Dummys, die ich vor den Zug spanne. Es geht also auch vorbildgerecht mit E-Loks ohne Fahrdraht!
Ich war bisher hart zu mir und habe keinerlei E-Loks gekauft. Sparte Geld und Oberleitung. Aber dann passierte es doch ...
Also: Bahn frei ... Außerdem mag meine Freundin nur die Epoche V - da muß man also E-Loks haben ...
@ Stp Nr. 14

Ep. V geht doch auch ohne E-Lok, es gibt doch mittlerweile genug interessantes Dieselmaterial in N in Ep. V (Regioshuttles, Talent, V320 von Wiebe usw.)!
@StP

Da brauch ich wohl nicht zu fragen, wer beim Fahrzeugkauf die Hosen an hat...... *undtschüß*

Also dann lieber nur in den sichtbaren Bereichen Fahrleitung verlegen und hinter den Tunnelportalen den Stromabnehmer nach oben lassen und vor dem Ausfahren aus dem Tunnel mit einem in Längs- und Querrichtung schwalbenschwanzartigen Messing- oder Kupferblech wieder einfädeln.
Da ich Gleisanlagen ohne "Gestrüpp" attraktiver finde, aber gleichzeitig unmöglich auf meine geliebten Rheingold/Rheinpfeil/TEE Blauer Enzian in blau- und rot-beige verzichten kann und will, werde ich nur die entsprechende(n) Hauptstrecke(n) elektrifizieren. Der Rest bleibt "oben ohne"!

Als Epoche 3-Bahner ist das sogar vorbildgerecht, denn vieles wurde erst spät elektrifiziert. Ich lege mich aber auf kein Jahr fest, bei mir fährt alles, was zwischen 1950 und 1967 auf den Gleisen anzutreffen war!

Gruß, Claus
Ich fahr ganz ohne Masten und ohne Oberleitung. Klar stört mich das ein bisschen, wenn ich mir meine Elloks oder den ICE ansehe. Aber genauso würde mich Oberleitung z.B. bei 05, 61,und Fliegendem Hamburger stören. Und irgendwie kann und mag ich mich weder epoche- noch betriebsmäßig beschränken: Ich bin genauso vernarrt in meine 81 wie in meine E60 ... . Das geht natürlich nicht ohne Kompromisse ab. Es sei denn, ich hätte mal soviel Zeit + Platz + Geld mir zwei Hauptstrecken zu leisten.  Dann gäbe es eine ohne und eine mit Oberleitung. Solange lebe ich mit meinem Kompromiss - und das sehr fröhlich.

Grüße aus Dortmund,

Udo.
Hallo,

Ich habe mich dafür entscheiden, nur Masten hinzustellen, aber keinen Fahrdraht eingezogen. Optisch ist das für mich die beste Lösung. Ich bin Epoche IV/V-Anhänger und da wäre mir nur Diesel zu uninteressant. Diese Lösung habe ich Ende 1988 beschlossen, als das Angebot an Diselloks für die aktuelle Zeit nicht gerade üppig war.

     Gruß Lothar
Ich leihe mal eben von Lothar und von www.de1024.de
http://www.de1024.de/www.railrunner.de/240-14.jpg
August 1993 in Kiel, immer noch oben ohne.
Wenn ich eine Oberleitung bauen würde dann richtig. Halbe Lösungen mit nur Masten ohne Fahrdraht kämen für mich nicht in Frage. Mindestens eine Oberleitung ohne Funktion wie z.B. à la Arnold mit Gummifaden müßte es schon sein. Nur Masten sehen ohne  Fahrdraht "schrecklich", finde ich jedenfalls.
Ich hatte für meine zukünftige Epoche III - Anlage eigentlich auch eine teilweise Elektrifizierung eingeplant (ich stehe so auf die alten Stangen-Elloks), aber werde schweren Herzens nun doch drauf verzichten. Bei dem mir vorschwebenden Gleisplan, der durch die räumlichen Besonderheiten schon fast vorgeben ist, wäre das einfach nicht plausibel. Zumal ich eben nicht alles elektrifizieren würde wollen, weil ich die schönen Dampfloks nicht immer unter Draht betrachten will.
Man kann eben nicht immer alles haben...

Thorsten
@ Andreas (#22)

Ich hatte mal Fahrleitungen an den masten - das sieht noch viel grausamer aus also ohne, weil viel zu dick.

       Gruß Lothar
Ich stand vor 12 Jahren als Dampflokfan vor dem Bau meiner Anlage "Rheine-Nord" Ep. 3/4 vor der gleichen Frage, mit oder ohne, habe mich nach langen innerlichen Verhandlungen für "oben mit" entschieden und es nie bereut. Verwende Sommerfeldmasten und Weinert Gummifaden als Fahrdraht und Träger. Eine weitgehend originalgetreu nachgebaute Oberleitung mit allem was dazu gehört, strahlt ja auch ein gewisses Bahnanlagenflair aus, was mich persönlich reizt. So kann ich alle Traktionsarten einsetzten und muß nicht auf z. T. sehr schöne E-Lokmodelle verzichten. Dampfloks sind übrigens auch bei der DB z.T. ganz selbstverständlich unter Fahrdraht zu sehen gewesen, auf größeren Bfh. sowieso!

Gruß Gabriel

Gruß Gabriel
ich werde das für mich so lösen, dass nur eine kleine (Parade-)Strecke elektrifiziert wird, hinzu vielleicht, wenn möglich, ein kleines E-Lok BW (also nur Lokschuppen...).

Der Schwerpunkt soll auf Dampf und Diesel liegen, aber auf die ganzen potentiellen E-Loks wollte ich nicht verzichten.

Allerdings fällt mir die Entscheidugn auch leicht, weil ich u.A. für "lau" eine 32er Packung Viessmann Oberleitungsmasten erstehen konnte, sogar mit der Spezial-Zange.

Mich persönlich würde es aber abschrecken, ein grösseres Gleisfeld mit vielen Parallelschienen zu überspannen.

Gruss
Marcus
Hallo,

als Anwohner einer (Diesel-)Nebenbahnstrecke und in den 60ern aufgewachsen (ich habe sogar noch einige Dampfloks im Einsatz erlebt) brauche ich keine Oberleitung.
Bei mir gibt es vor allem Dieselloks und Triebwagen, reichlich Nahgüterverkehr zum Rangieren.

Aber wenn die Anlage eher zur Epoche V tendieren soll würde ich unbedingt Masten setzen, wahrscheinlich erst mal ohne Draht (wegen einfacherer Reinigung und Zugriff auf das Rollmaterial). Mache ich bei meiner nächsten Anlage für die Hauptstrecke und den Bahnsteigsbereich des Haupt-Bahnhofs. Die Nebenstrecke wird dann weiter per Regionalverkehr mit Diesel bedient.
Grüße
Rudi
he Bursch,

was machst dann mit Deinen knapp 200 St. Et 420?

MArtin
Servus oida Beeznsoiza...

Ja das ist eben das grosse Dilemma. Ich liebe ja gewisse E Fahrzeuge und das ist ein grosses Problem.
Sicher, die Schleppvariante kann man immer mit einer Ellok machen aber mit den 420-ern ....

...Oder man bildet Geltendorf nach. Hauptbahn mit Fahrleitung, die dort endet, bzw eben via Nebenbahn abzweigt. Sonst
Dieselnahverkehr Fernverkehr rauscht durch. Evlt Umleiter wenn Mü-Augsburg dicht ist, so kann auch ein ICE und eine 151 "legal" sein.
Und ...
Jede Menge 420-er.....

Das mach ich in meinem nächsten leben

CU
WE


CU
WE


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