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THEMA: Wieviele Rückmeldekontakte verträgt eine Zentrale wirklich?

THEMA: Wieviele Rückmeldekontakte verträgt eine Zentrale wirklich?
Startbeitrag
verifier - 29.07.18 20:32
Hallo,

eine Frage an die Digitalspezialisten: Wie viele RM Kontakte verträgt eine Digitalzentrale damit der Betrieb reibungslos funktioniert ?

Z.B. die IB mit 19200 Baud ? Gleichzeitig fahren im Schnitt 20 Züge, manchmal vielleicht ein wenig mehr. 40 weitere stehen im SBF auf Abruf. Derzeit habe ich 288 Kontakte, im Endausbau in etwa 350.

Das müsste doch die IB allein ganz gut schaffen mit passablen Reaktionszeiten, oder. Der Sinn z.B. eines HSI liegt doch mehr in der Verkabelung und der Aufteilung in Stränge. An der Zeit sollte es nicht so liegen, oder ?

Was meint ihr? Ich freue mich auf Euer Feedback.

Schöne Grüße

Manfred

Hallo,

da die Rückmeldung abhängig vom Verkehr ist, spielt das wohl keine Rolle. Die Versorung der Module macht wohl mehr zu schaffen und ggf. Störeinflüße durch lange Leitungenam Bus.

Wenn man bedenkt, dass auch das Gleissignal ein Maximum an übertragbare Bits pro Sekunde hat, müssen schon viele BMs pro Sekunde melden und viele Weichen geschaltet werden, um die Bauds voll zu kriegen. Deine Stromversorgung geht vorher in die Knie.

Jens
Das Interface der IB ist bekannt dafür, dass es Probleme bekommen kann, bevor die nominelle Kapazität erreicht ist. Dann geht die gleiche Last über locobuffer und Loconet an die gleiche IB immer noch gut. Wahrscheinlich liegt die Begrenzung bei der IB dann mehr am CPU als in der Übertragungsrate des Interfaces.

Grüße,
Harald.
Hello!
Die S88 Melder, um die geht's hier ja, sind verteilte Schieberegister die ständig abgefragt werden. Nur Änderungen werden an den PC gemeldet. Wenn viele Meldungen mit Änderungen kurz nacheinander eintreffen kann das zu Verzögerungen führen. Steuerungen mit Zeit/Weg Berechnung wie die häufigsten PC Programme eben sind können dadurch ungenauer werden. Die meisten Zentralen haben am Interface 2400-19200 Baud. Das war bereits vor 20-30 Jahren absehbar gering. Aus Kostengründen hat man da nicht schnelleres gebaut muß ja immer alles recht billig sein.
Aktuelle Wünsche an die Technik kann damit nicht mehr realisiert werden, da meine ich vor allem RailCom und ähnliches. Die neuen Zentralen kommen daher alle mit einem Ethernet Anschluß oder USB Interface daher.

Für eine Anlage mit einigen hundert Meldern sollte es aber keine großen Durchsatzprobleme geben. Kommt drauf an wie knapp die Haltepunkte sind und wie viele Züge gleichzeitig fahren um Meldungen zu verursachen.
-AH-
Hallo,

ich liebe meine IB sehr, schliesse mich aber meinen Vorrednern an: wenn, dann wird die Zentrale der Flaschenhals. Wenn man so oder so die Rueckmeldung auf dem Rechner braucht, dann empfiehlt sich ein direktes Interface zwischen S88 und dem PC und nicht der Umweg durch eine Zentrale.

Das HSI hat es vorgemacht, ein neuere attraktive Alternative fuer bestehende S88 Landschaften ist sicher Tams ZEUS s88-BiDiB-Interface mit 3x32 S88-Straengen a 16 Rueckmeldern. Macht dann 1536 Rueckmelder in Summe. Was den ZEUS so attraktiv macht ist das BiDiB-Interface zu dem sehr attraktiven 16fachen Railcom-Rueckmelder GBM16TS as Fertigbaustein - mit denen kann man dann ausgewaehlte Punkte der Anlage auf Railcom ueberwachen.

https://tams-online.de/epages/642f1858-c39b-4b7...e4/Products/44-0510x
https://www.fichtelbahn.de/gbm16ts_index.html

Beste Gruesse,
Patrick



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