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THEMA: Peco + Roco

THEMA: Peco + Roco
Startbeitrag
Raimond [Gast] - 14.01.05 23:31
Hallo,

Ich möchte meine Anlage erweitern oder eventuell ganz neu bauen, und das vorhandene Roco-Gleismaterial zu mindest in den nicht sichtbaren Bereichen weiter verwenden. Und wie das so ist, würde ich in den sichtbaren Bereichen gerne das Peco55 Material verwenden. Wie stelle ich aber nun am besten den Übergang von Roco zu Peco55 her ? Ich habe es mit den Gleisverbindern von Roco (passt nicht richtig) und Peco (irgend wie zu locker) probiert, und bei beiden Varianten einen minimalen Höhenunterschied festgestellt. Ich fand übrigens die Gleisverbinder von Peco auch am Pecogleis recht locker - bin da vom Rocomaterial anderes gewöhnt.
Wie sieht für den Übergang nun die ideale Lösung aus?
Gibt es zu den Original Pecogleisverbindern noch eine andere Alternative. Ich habe so meine bedenken, das es damit nach einer Weile Ärger (Kontaktprobleme) geben könnte. Oder mache ich mir da unnötige Gedanken?

Gruss, Raimond

Hallo,

da die Höhe der Schienenoberkante nicht stimmt wenn Peco und Roco neben einander liegen würde ich dazu raten gar nicht zu verbinden, sondern die Flexgleise einfach auf Stoss zu verlegen und in der Höhe korrekt auszurichten.
Die elektrische Verbindung zur Hauptringleitung muss sowieso durch Einspeisungen erfolgen.

Grüße, Peter W.
Hallo Raimond,

habe auf meiner Anlage genau das realisiert, was du vor hast. Mit Roco-Schieneverbindern. Einen bedenklichen Höhenunterschier konnte ich dabei nicht feststellen, da die Profile ungefähr gleich hoch sind. Nur der Schwellenkörper des Peco-Gleises ist im Bereich des Übergang etwas angehoben und wurde von mir dann leicht abfallend (mit Pappstreifen) unterfüttert.

Meine Schienenstösse habe ich alle verlötet! Über die Jahre habe ich einfach festgestellt, dass es immer wieder, an den bis dahin noch nicht verlöteten, Schienenstössen Kontaktprobleme gab (egal mit welchen Schienenverbindern)

Viel Erfolg wünscht

Jens
Die Roco - wie auch Minitrix-Schienenverbinder gehen an den Seitenflanken senkrecht nach oben und können daher auf das Peco-Code 55 NICHT aufgeschoben werden.

Wenn Du ATLAS-Schienenverbiner nimmst, funktioniert es einwandfrei. Bei diesen sind die Flanken rund gebogen und haben dadurch eine gewisse Federungsfunktion. Diese Flanken schlüpfen genau in die Engstelle der Peco-Schienen und sind so stabil, dass sie das Peco-Gleis anheben, wenn Du die Gegenseite auf das Roco-Gleis aufschiebst. Der Höhenunterschied zwischen beiden Gleisoberkanten beträgt dann noch zwischen 0,05 und 0,1 mm !
Dieses gute halbe Zentel kannst Du mit einem Schienenschleifgummi auch noch einebnen - wenn's denn unbedingt sein muss.
Trotzdem sicherheitshalber die in der Luft hängenden Schwellen vom Peco-Gleis auf etwa 2 - 3cm mit zwei Schichten dünner Pappe unterfüttern, die nächsten 2 cm mit einer Pappschicht.

LG
    HaWeO
Die neuen Roco Schienenverbinder (die aus gerolltem Federstahl) sollten funktionieren. Allerdings kann man die dann wieder nicht gut löten.
Hallo Zusammen,

wir haben diese Verbindung beider Gleise auch gemacht und dies ohne Probleme. Es passten sogar die Gleisverbinder.
Der einzige Höhenunterschied war nur bei den Schwellen und der wurde ausgeglichen.

Grüße aus Tirol
Georg

http://www.cnh.at/~g.holzhammer/_private/index.html
@1
Ack, das mache ich immer so. Schienenverbinder brauche ich nie

@2+4+5
Mir scheint, ihr redet von Peco Code 80? Raimond will aber Code 55

@3
Die Roco-Schienenverbinder sind seit über 20 Jahren (seit ich sie kenne) rund gebogen, wie die Atlas. Neuerdings sind sie aus Federstahl statt Neusilber.

@0
Nun zur ursprünglichen Frage... Peco Code 55 ("die mit dem X im Schienenfuss") kann nur mit den Peco-Schienenverbindern verbunden werden. Alle anderen können nicht auf die Peco Code 55 Schiene geschoben werden. Die Peco Schienenverbinder können grundsätzlich mit allen Code 80 Schienen kombiniert werden. So ist auch die Verbindung zwischen Peco Code 55 und Peco Code 80 von Peco beabsichtigt. Wenn du also Schienenverbinder einsetzen willst (zur lagerichtigen Positionierung der Schienenprofile), dann ist Peco die erste Wahl.

Wie #2 richtig schreibt, taugen Schienenverbinder NICHT für eine zuverlässige Übertragung der Fahrspannung. Zur Zeit arbeite ich ander Neuverdrahtung eines 12 Jahre alten Bahnhofs, der mit Peco Code 80 und Schienenverbindern gebaut wurde. Es hat da Schienenverbinder drauf, die stark erhöhte Übergangswiderstände haben (Ohmmeter) oder die sogar "tot" sind!

Da hilft nur Löten. Bei kurzen Gleisstücken (bis ca. 6cm) verlöte ich die Schienenverbinder, das hält zuverlässig. (Stumpf löten ohne Schienenverbinder platzt durch die Kalt/Warm-Längenänderungen.) Längere Gleisstücke speise ich alle separat ein. Das gibt ein paar Anschlusslitzen mehr, aber die langfristige Zuverlässigkeit der Fahrstromversorgung ist es mir wert. Und auf diese kleine Zusatz-Bastelarbeit kommt es mir auch nicht mehr an.

Felix

Hallo Felix,

nein, ich meine Code55. Die Profile sind nämlich nur tiefer ins Schwellenbett eingelassen, so zu sagen Pseudo Code 55.

Daher ist das Schwellenband der Peco-Gleise nach dem Verbinden mit anderem Gleismaterial auch angehoben.

lg

Jens
Hallo alle miteinander,

erstmal Danke für die vielen Infos. Ich werde dann wohl auch die Peco Verbinder nehmen und löten bzw. neu einspeisen.
Den minimalen Höhenunterschied der Gleisoberkante werde ich dann abschleifen müssen.

Gruss, Raimond
oder Du läßt das Abschleifen sein, wenn der Übergang nicht direkt vor den Augen des Betrachters liegt. Mit dem Schleifen rauht man auch die Profile auf!
Gruß
Klaus
@8 und 6
Raimund
Ich rate Dir wirklich von den PECO-Schienenverbindern ab ! Sie sind zu dünn und zu weich und spätestens bei 2. gleisauseinander- und wieder zusammenstecken brechen etwa 50% auseinander...

Felix
Ich stecke seit etwa 5 Jahren regelmäßig die Gleise meiner Module ab und an - und zwar auch von Code 80 auf Code 55 - und seit dem ich die PECO-Verbinder beim zweiten Mal raus geschmissen habe und nur noch ATLAS-Verbinder nehme, habe ich keine Probleme mehr!

LG
    HaWeO


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