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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Weinert Fahrräder 6953 zusammenbauen

THEMA: Weinert Fahrräder 6953 zusammenbauen
Startbeitrag
Ghost - 11.04.18 16:02
Hallo

ich habe mir von Weinert die Fahrräder gekauft. Dort sollen die einzelnen Platinen verbunden werden.
Hier habe ich gelesen man soll es mit Lötpaste machen.
Wie habt ihr das gemacht es ist ja nicht viel Material da und die Paste kommt dann an der Seite wieder raus was man dann nicht mehr entfernen kann.

Viele Grüße
Andreas

Hallo Andreas,

ich hab's genau so gemacht. Dann mit einem Glasfaserpinsel alles säubern. Geht alles weg.

Gruß
Rainer
Hallo Andreas,

ich kenne diesen Bausatz leider nicht, wäre gut wenn Du vielleicht ein Foto hier einstellen könntest, damit man sieht welche Fläche verlötet werden muss. Ich versuche meistens ohne Paste Honig oder sonstige Flüssigkeiten auszukommen.
Wenn dann nehme ich ganz wenig Lötwasser. Die Paste müstest du wahrscheinlich vorher abwischen, ich meine die Teile fest zusammenpressen, abwischen und dann verlöten. Mit was Lötest Du ? Station oder Handlötkolben?

Viele Grüße
Michael
Hallo

danke für eure Infos.
Ich werde es dann mal mit Paste und Handlötkolben probieren.

Gruß Andreas
Hallo Andreas,

ich muß noch ergänzen, daß ich die Räder mit einem Flammlöter lötete. Bei Lötkolben solltest du aufpassen, daß auf der Lötspitze auch garantiert keine Lotreste mehr sind. Aus anderen Lötungen weiß ich, daß da mal schnell diese Reste auf dem Teil verlaufen. Wenn das bei den Speichen passiert gibt es bestimmt Problem, diese wieder zu entfernen.

Gruß
Rainer
Hallo,
Nach dem Prinzip dieser Fahrräder wurden ja auch die Motorräder von G.Hannemann zusammen gelötet. Also mehrere Schichten.
Ich habe ganz kleine Lötzinnkugeln, die werden beim maschinellen Verlöten von Platinenen verwendet. Ich benetze mit Lötwasser, dann eine Kugel aufnehmen und minimal verzinnen. Wenn alle Teile verzinnt sind, wasche ich sie mit Spüliwasser und lass sie trocknen. Dann befeuchte ich sie wieder mit Lötwasser, lege sie übereinander und verlöte sie mit trockenem Lötkolben . Ohne zusätzliches Zinn.
MfG Torsten

https://www.google.de/search?q=lötzinn+kug...mgrc=NsBByjwqCvdA1M:
Hallo Rainer #4,

mit Entlötlitze müßten die Fahradspeichen wieder freizubekommen sein.

https://www.conrad.de/de/entloetlitze-toolcraft...e-25-mm-1013249.html

mf Gruß
Werner V.




Hallo!
Ich hab hier ein Foto des Bausatzes. Der dicke Messingstab dient dabei zum zentrieren der einzelnen Schichten (soweit auf dem Bild erkennbar sind es 3 Schichten).

Grüße Reinhard


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Hallo

ich habe jetzt mal probiert.
Dazu habe ich auf die äußeren beiden Platten SMD Paste mit einer alten EC Karte ganz dünn aufgetragen.
Dann habe ich die Platten übereinander gelegt und mit dem Messingstab fixiert.
Die ausgetretene SMD Paste habe ich mit einen Glasradierer entfernt.
Anschließend habe ich mit einen normalen 25W Lötkolben das Plattenpaket erhitzt, indem ich die Heizpatrone auf die Platten gedrückt habe nicht die Lötspitze da dort Zinn dran ist.
Jetzt werde ich mal noch versuchen die zwei stellen wo das Lötzinn mehre Stellen über rückt hat mit Entlötlitze frei zu bekommen.

Viele Grüße
Andreas
Hallo,
eigentlich wollte ich mal eine step by step Fotoserie zeigen, aber irgentwie bin ich diesesmal mit meiner Methode gescheitert. Mein Lötkolben hat irgentwie gesponnen, deshalb musste ich noch mit Sekundenkleber nacharbeiten. Ich würde jetzt sowieso zur Klebemethode raten.
Ausserdem sind solche feinen Sachen inzwischen schon eine ganz schöne Herausvorderung für meine Finger und Augen.
MfG
Torsten
p.s. ich zeig Euch einmal ein mirconart LKW und PKW, die vor einigen Jahren noch flott von den Fingern ging.


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Hallo Torsten,

sowohl die Autos als auch die Drahtesel sehen doch gut aus -- mal von dem "komischen Sattel" in Bild #9 abgesehen (aber dafür kannst Du ja nichts ) Den würde ich abzwicken und nach hinten versetzt wieder anlöten...

Viele Grüße
Michael

EDIT: Bildbezug ergänzt

Moin,

ich nehm gleich diese: http://www.artitec.nl/index.php/de/fertigmodel...1960?category_id=127
die sehen Klasse aus und verrenken nicht die Finger und Augen beim löten.

Gruß Kai
Hallo,

ich wiederhole mich noch mal. Ich nehme einen PROXXON Gaslöter (geht auch anderer). Die Teile habe ich mit Amasan Lötpaste deckend eingestrichen (nichts extra entfernt). Dann die Teile mit den Drahthilfen gefügt. Das Ganze mit nicht zu heißer Flamme (probieren) gelötet. Dabei punktuell mit Platinenbesteck (dem hier https://www.conrad.de/de/platinenbesteck-6teilig-toolcraft-zd-151-588239.html ) fixiert. Dann alles mit Glasfaserradierer gesäubert. Auf diese Art habe ich drei Bausätze in kurzer Zeit völlig problemlos in IA-Qualität gelötet.

Meine Meinung, das Flammlöten ist für diese Teile mit großem Abstand die beste Lösung.

Gruß
Rainer
Hallo Rainer.
Ich gebe dir vollkommen Recht, aber ich hab kein Bock mir auch noch ein Flammlötgerät zu kaufen.
Bis jetzt bin ich auch auch klargekommen mit meiner Methode.Nur diesesmal nicht.
Aber ich hab eh nicht vor noch so ein Bausatz zu kaufen.
Die artitec Räder hab ich auch noch zu liegen.
Meine Preiser sollen lieber mit den vielen Ostautos fahren die ich über die Jahre gebastelt hab.
MfG Torsten


Man kann auch diesen Bausatz kaufen, wenn man nicht so viel löten will, aber trotzdem basteln will:

http://www.rst-modellbau.de/rstshop/index.php/s...nfahrrad-spur-n.html

Hat zwar keine Speichennachbildung, sind aber trotzdem sehr filigran.

Gruß
Stefan T.
Hsllo Stefan.
Ja. Die sind auch sehr schön. Hab ich such welche .
MfG Torsten
Hallo,

habe eine wie oben beschriebene gelötete nicht ganz fertige Platine, allerdings tw. lackiert, rumliegen.

Gruß
Rainer

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Hallo Torsten,
auch wenn das Ergebnis von Rainer schon sehr überzeugend aussieht ist Flammlöten hier nicht die einzige Möglichkeit. Ich habe (bis jetzt) auch noch kein Flammlötgerät und behaupte mal dass ich schon einige recht filigrane Sachen gelötet habe unter Zuhilfenahme von Lötöl und flussmittelfreiem Lot von N-Detail.
http://www.ndetail.de/product_info.php?info=p13...zinn--bleifrei-.html
Beides lässt sich extrem fein dosieren: Lötöl mit einem sehr feinen Pinsel, Zinn wird mit einer geeignet spitzigen (!) Spitze des Lötkolbens aufgenommen. Als Beispiel habe ich hier die Verlötuing von Schlosser-Drehgestellen mal dokumentiert:
http://www.rueckert2010.de/Modellbahn-Spur-N/Dr...Niesky-von-Schlosser

Grüße Reinhard
Hallo,

sicher ist Flammlöten nicht DIE Methode. Bei den Weinert-Rädern kann ich mir allerdings keine einfachere vorstellen.

Die Nieskys habe ich bspw. auch gelötet. Und zwar mit einer Lötstation und Amasan Lötpaste. Meine Erfahrung mit Lötpaste ist die, daß man die Rückstände sehr schnell mit einem Glasfaserradierer entfernen kann. Das ist besonders dort von Vorteil, wo feine Details (z. B. Speichen, dünner Rahmen  beim Fahrrad oder Federpakete bei DG) vorhanden sind. Die kann man mit Lötzinn schnell zukleistern. Diese Rückstände zu entfernen ist schon mal ganz schön aufwendig, manchmal unmöglich. Bei den Nieskys habe ich dann die Ecken mit den Bremsklötzen dann wiederum mit Lötzinn verstärkt. Da bleibt dann "Fleisch", daß man mit Paste natürlich nicht erzeugen kann.

Andere Teile, wo es wenig Details gibt oder die Optik keine dominante Rolle spielt, z.B. Fahrzeugrahmen mit Längs-/Querträgern, verlöte ich i.d.R. mit Zinn.

Gruß
Rainer
Hallo,
mehr konnte ich nicht rausholen. Hier im Vergleich zu den Rädern aus #14. Diese sind noch aus der 1. Serie. Da waren sie noch etwas zu groß. Heutige passen besser .
MfG
Torsten


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Hallo,

ich löte so wie Reinhard, nur mit Lötwasser und Elektroniklot.

Ist aber völlig egal, wie man lötet, denn meiner Erfahrung nach sind wie auch immer geartete Lötprobleme zu 99% darauf zurückzuführen, dass die Teile vorher nicht richtig blank geschliffen wurden. Die sich auf Buntmetallen bildende Oxidschicht muss weg. Bei Ätzteilen sind oft auch noch Rückstände des Fotoresists drauf.  

#19 (#14) ist witzig. Mir sind meine ersten Fahrräder auch zu groß geworden. Soweit ich mich erinnere, lag das daran, dass sich die Zollangabe der Radgröße bei Fahrrädern nicht auf die Felge, sondern den Reifen bezieht.

Grüße!
christiaN


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Halo Christian.
Ich glaub die sind auch voln Dir.  
MfG Torsten

Hallo Torsten.
Zitat - Antwort-Nr.: 19 | Name: nasi

Da waren sie noch etwas zu groß.


Oh was ist wirklich zu groß? Man muss das nur richtig erklären können:
Die Dame neben dem Fahrrad ist etwas klein geraten und das Fahrrad ist ein 18- Zöller, die sind nun mal sehr groß
Gruß,
Harald


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