1zu160 - Forum



Anzeige:
Arnolds Modell Web

THEMA: Aufbauhöhe und Bauweise

THEMA: Aufbauhöhe und Bauweise
Startbeitrag
Dampfer_22 - 05.01.18 22:11
Hallo an alle Moba Verrückte,

Ich bin neu hier und Absoluter Neuling, besitze seit einer Woche das Startset von Minitrix T11143. Gestern ging die Lok schon zur Reparatur da eine LED nicht mehr funzt. Bin sehr erschrocken da die Rep. Da 3 Monate dauern kann.
Voller Erwartung warte ich auf das Set 11140, aber leider ist es noch nicht verfügbar.Eine zweite MS2 macht Sinn da meine Frau mit fahren und nicht nur gucken möchte.

Kurz zu meiner Person. Ich bin 56 Jahr alt und verheiratet Wir leben in der Nähe von Leverkusen und haben ein neues gemeinsames Hobby in Betracht gezogen.

Die geplante Anlage soll 2,6m breit werden und im Eigentum fest stehen bleiben.
Die Tiefe steht noch nicht fest, aber denke so 0,8m min. wird es werden. +/-

So nun die Fragen:

Welche Anlagenhöhe ist zu empfehlen. Tischhöhe ist doch ziemlich niedrig Oder?
Wie habt ihr gebaut.

Baut man auf Platte oder auf Platte mit Streben .

Haben auch gesehen das viele Modelbahner auf Streben bauen und dann nur so dünne Platten draufsetzen. Grund?

Naja das gute ist, wir haben da wir das Hobbyzimmer noch wegen der Bahnanlage noch umgebaut und renoviert werden, haben wir noch viel Zeit zum Lesen und fragen😁

Das war's erst mal. Euch allen ein schönes Wochenende

Gruss vom Mark



Denk unbedingt auch an einen Zugang von hinten! Selbst bei 80 cm kannst du da nicht einfach rüber reichen - da kommst du hinten kaum ran und köpfst sonst vorne die Signale ab. Meine Lösung dafür ist das ganze schlicht auf Rollen zu stellen, womit ich das nach vorne ziehen kann.

Zur Höhe sage ich immer umso höher, umso besser. Wenn man unter der Anlage sitzt (und das tut man beim Verkabeln sehr viel!), sollte man sich nicht verrenken müssen - zumal der Mensch gemeinhin nicht jünger wird. Und nicht zuletzt kann man weit mehr von den Details sehen, wenn man mehr seitlich als steil von oben auf die Modelle guckt. Ich selbst bin bei 1 m gelandet, so dass Lichtschalter weiterhin über der Anlage zugänglich sind. Die Modulbahner vom Fremo bauen sogar auf 1,3 m Höhe.

Gruß Kai
Hallo Mark

Eine Weise Entscheidung, das mit der Modellbahn.
Zu Deinen Frage:
Ob Platte oder Streben kann man nicht so Pauschal sagen. Es gibt für beide Systeme Liebhaber. Für den Anfang ist die berühmte Platte bestimmt kein Fehler. Irgendwann kommt dann die zweite oder dritte Anlage, weil Ansprüche und Erfahrung steigen, und dann schaut man den Hobbyraum mit anderen Augen an. Und der Unterbau wird dann auch angepasst.

Zur Höhe:
Ich halte 120 cm zur Schienenoberkante ganz angenehm.
Das zum Anfang von mir.

Gruß
Rudi  
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Mark

Welche Anlagenhöhe ist zu empfehlen. Tischhöhe ist doch ziemlich niedrig  


Hallo !

Stell doch einige Modelle auf den Küchentisch,setz Dich davor und entscheide ,ob zu hoch oder zu nieder. Der sichtbare Teil meiner Anlage ist auf 88cm,der Schattenbahnof darunter.Die Anlagentiefe
von 80 cm kann ich noch ( ? ) gut bearbeiten.

Gruß : Werner S.
Servus

Das mit der richtigen Höhe ist so ne Sache die jeder für sich selbst entscheiden muss.
Da ich aus gesundheitlichen Gründen nicht lange stehen kann ist meine Anlage auf Schreibtischhöhe, also 75cm. Da kann ich recht gemütlich davor sitzen und habe ne schöne Übersicht von leicht schräg oben. Zudem komm ich in den Genuss das auch mal kurz ein Baum/Gebäude den Zug verdeckt, das sieht recht realitätsnahe aus. Ich benutze einen höhenverstellbaren Schreibtischstuhl, also kann ich da auch je nach Laune etwas herumspielen.

Wer stehend seine Anlage betreiben möchte, sollte schon so zwischen 110 und 130cm wählen, sonst sieht man alles immer aus der Helikopterperspektive. Was für manche natürlich auch reizvoll sein kann, jeder hat da seine persönlichen Vorlieben.
Daher rate ich zum praktischen Ausprobieren. Ist einfach, ein Esstisch hat so etwa 80cm Höhe, Küchenarbeitsplatte etwa 85cm. Da drauf an der Vorderkante kannst du ja Bücher oder andere Sachen legen mit nem Gleis oder Zug drauf bis ihr die Höhe habt die euch gefällt. Zusätzlich kann man so auch gleich ausprobieren wie das mit der max. Eingrifftiefe bei versch. Höhen aussieht.

Beim Anlagenbau gibts für mich nach zig Jahren nur noch eine Wahl, die offene Rahmenbauweise.
Damit kann ich mir Höhen und Tiefen einfach einbauen, zb. Bach/Fluss/Unterführungen usw.. Eben alles was unter +/- 0 liegt ist bei einer ganzen Platte doch etwas schwieriger, Ausnahme ist ein untenliegender Schattenbahnhof. Dafür hat eine einfache Platte natürlich den Vorteil das der Aufbau etwas schneller und einfacher ist. Mir persönlich wäre es allerdings zu fad, denn erst solche Höhenunterschiede sind optisch einfach top und lassen das Ganze lebendig aussehen.
Nimmt man eine Platte braucht diese einen halbwegs stabilen Kreuzrahmen als Unterbau, damit sie nicht durchhängen kann. Dieser Rahmen ist wohl gemeint mit "Streben". 50cm Abstand zwischen den einzelnen Zwischenstreben sollte man nicht überschreiten, weniger ist natürlich immer besser. Eine dünne Platte darauf reicht (8-10mm) und bringt eine erhebliche Gewichtsreduktion. Denn damit eine Platte nicht durchhängt bräuchte es schon so ab 26mm Stärke aufwärts. Sehr schwer und unhandlich beim Aufbau oder wenn man mal was reinschneiden möchte, zudem hat Rollmaterial und Zubehör in Spur N ja ncht so ein hohes Gewicht wie bei grösseren Spurweiten. Berge aus Styrodur statt Gips und schon kann man das Ding im Notfall auch bewegen.

Mit Grausen denke ich an die Zeit zurück wo noch Spanplatten als Unterbau benutzt wurden. Leichtes Sperrholz für Platte und Rahmen reicht vollkommen. Den Rahmen ordentlich verleimen, nur Schrauben ist unzureichend stabil.

Greetings from Austria
Gerhard
Hallo Mark,

herzlich Willkommen !!

Ich habe die Plattenvariante gewählt, weil bei mir bis jetzt alles eben ist. Tiefer gehen ist damit nicht / kaum möglich, habe ich aber auch nicht vor. Eine mögliche spätere Erweiterung ginge allenfalls in die Höhe.

Was ich schätze: Ich kann die Platte hochkant stellen und so einfacher an der Unterseite löten, brauche nicht drunter zu krabbeln. Beim Hochkantstellen allerdings auf gute Halteposition achten und die Höhe der Bäume usw. berücksichtigen - habe mir schon eine Schranke abgebrochen.

Als Höhe habe ich 90 cm. Zum Spielen im Sitzen geht das, etwas höher wäre auch nicht schlecht. Stattdessen senke ich dann den Bürostuhl, wenn ich fast Augenhöhe haben möchte. Zum Bauen wollte ich es nicht höher haben - mache ich auch wenn möglich im Sitzen.

Viele Grüße, Joni

Hallo und willkommen!
Zum besseren Arbeiten unter der Platte: ich habe einen vom Schrottplatz geholten Autositz auf den Rest einer Küchenarbeitsplatte geschraubt, Rollen drunter, Licht rechts und links, Stromanschluß, schon ist ein bequemer in der Höhe für den Oberkörper einstellbarer Arbeitsplatz fertig! Allerdings muss ich mir den Platz oft mit unserem Kater teilen…  
Gruß Ulf

Die von ulfzahn zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Dampfer_22

Baut man auf Platte oder auf Platte mit Streben .

Haben auch gesehen das viele Modelbahner auf Streben bauen und dann nur so dünne Platten draufsetzen. Grund?


Steifigkeit und Gewicht.
(Ich nehme an mit Streben ist eine Rahmenbauweise gemeint.)

Um es an einem Beispiel zu verdeutlichen:
Bereits 2 hochkant gestellte Rahmenleisten mit 12 x 1 cm Querschnitt ergeben dieselbe Steifigkeit wie eine 80 cm breite Platte mit 3,5 cm (!) Dicke, d.h. sie biegen sich unter identischer Belastung gleich stark durch.
Da die Platte allerdings ein Mehrfaches wiegen wird - wer mag kann es sich ausrechnen - biegt sie sich alleine unter dem Eigengewicht mehrfach so stark durch wie die Rahmenkonstruktion.

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Joni

Ich habe die Plattenvariante gewählt...
Was ich schätze: Ich kann die Platte hochkant stellen und so einfacher an der Unterseite löten, brauche nicht drunter zu krabbeln.



Dasselbe ginge mit einer Rahmenkonstruktion ebenfalls - sogar noch einfacher da geringeres Gewicht.

LG
Didi
Ich habe , wie ihr sehen könnt einen Rahmen gefertigt (190x90) und zum verkabeln auf die längs-Seite gestellt. An den Enden habe ich Winkel (weisse) geschraubt und diese mit Klemmzwingen am Tisch festgemacht damit mir es nicht umfällt.
Das ganze  Maß ist vorgesehen damit ich es später auf ein Bett legen kann.




Die von AlterMann zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hm,

Info, Info und nochmal Info. Am besten entsprechende Fachliteratur dazu lesen. Gibt es von MIBA und ALBA, ect. .

Denn es gibt nicht die (!) Anlage, sondern jede Anlage ist vollkommen individuell je nach den Bedürfnissen des Erbauers/Betreibers.

Gerade die Anlagenhöhe ist ....... bitte Suchfunktion dazu ... gab dazu in den letzten Wochen bereits einen ausführlichen Thread.

Anlagenbauart ... bitte ebenfalls Suchfunktion verwenden .... den auch hier gibt es die Unterschiedlichsten Arten, welche in verschiedensten Threads sehr ausführlich behandelt wurden.

mfG.
"tattoo"

.... ansonsten auch die "Planung" und Info-Sammeln kann bereits sehr Spaß machen.
Ich hbae Module erstellt 80/100. Die können gerade noch von einer Person manöveriert werden. Zum Verdrahten zB werden sie aufgestellt. so kmmt man gut dazu.
Eine Platte von 2.6x80cm kannst Du nach der Fertigstellung kaum mehr anheben. Bedenke es gibt immer wieder was zum ändern.

gruss

huk
Hallo,
baut ihr Module und legt die Gleise durch, d.h. ohne Trennung an der Modulgrenze? Nur um im Fall der Fälle dort eine Trennung vorzunehmen?
interessierende Grüße

Günter
Zu Modulen habe ich einen sehr guten Spruch im Kopf: "So klein, dass man sie sicher alleine tragen kann. Oder so groß, dass man nicht auf die Idee kommt."

Bei Modulen ist es eigentlich üblich, einen genormten Übergang zu bauen, durch den man die Module dann auch untereinander tauschen kann. Im Gegensatz dazu sind Segmente, die nur in einer festen Anordnung funktionieren. In dem Sinne sind die Bahnhöfe auf Ausstellungsanlagen dann gerne mal 10 und mehr Segmente, die ein Modul bilden ;)

Ob man bei privat genutzten Segmenten den Übergang nur theoretisch macht (also nur unter Zerstörung des lokalen Gleisstücks) oder echt (also jederzeit zerlegbar) macht, ist sicherlich Geschmackssache und hängt wohl vor allem von dem Risiko ab, wie oft zerlegt werden muss. Bei Modulen ist es sinnig, die Übergänge "echt" zu machen.

Gruß Kai
Hallo Kai,
sorry, ich meinte in der Tat Segmente!

es geht bei mir nur um eine Eventualität!

Danke
Gruß
Günter
gerade bei Anlagen, die über mehr als 1 Ebene verfügen, halte ich eine spätere Trennung für kompliziert. zB., wenn der Ebenenabstand das Arbeiten mit Säge/Dremel etc unmöglich macht. Auf meinen Segmenten trenne ich als auch sämtliche Gleise. Vorteil: zum Arbeiten kann ich mir ein einzelnes Segment auf den Arbeitstisch stellen


VG Jörch
Hallo,
@Jörch #14:
bei mir liegen auf den Segmentkanten: Weichen, die RoLa, ein Bahnhofsgebäude usw. da wäre mir eine "echte Trennung" der Segmente zu aufwendig, bzw. gar nicht zu realisieren.
Daher tendiere ich zu einer "möglichen" Trennung für den Fall der Fälle: MoBa-Umzug o.ä.
um dann Weichen, RoLa und Bahnhofsgebäude vor der Trennung zu entfernen, um sie anschließend wieder auf ihren Platz zu bringen.
So ist meine Idee...

LG
Günter
Erst mal danke für eure Anregungen.

Ich hätte natürlich auch die SUCHFUNTION nutzen können, sorry dafür.

Wollte in diesem Zuge mich halt auch mal hier vorstellen.


Gruß Mark
Hm,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich hätte natürlich auch die SUCHFUNTION nutzen können, sorry dafür.

War nur als Tip gedacht und nicht als Rüge.
Die SUCHFUNKTION bringt dir verschiedene Threads in welchen dies gesuchte Thema behandelt wurde.

Wichtig: Bevor du euphorisch auf Einkaufstour gehst rate ich immer sich zuerst einmal Informieren und sich dazu auch einmal selbst klar legen, was du dir von deiner Modellbahn erwartest.
Klingt vermutlich .... aber hilft dir Kosten zu sparen indem du nicht Material kaufst, das du vermutlich dann gar nicht verwendest. (Ging fast allen so.)

Weiters nicht mit dem Bau "der Anlage" zu beginnen, sondern zuerst eine kleine Testanlage zu bauen.
kleines Oval mit 2-3 Weichen.

Aber wichtig ist Info, Info, Info und nochmals Info, denn unser Hobby bietet sehr viel verschiedenes und nicht nur die übliche 2m² Plattenanlage.

mfG.
"tattoo"
@ Jörch #14

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Auf meinen Segmenten trenne ich als auch sämtliche Gleise. Vorteil: zum Arbeiten kann ich mir ein einzelnes Segment auf den Arbeitstisch stellen


Ich bin auch noch am Überlegen, wie ich den sichtbaren Anlagenteil bauen soll und habe mir überlegt, den eigentlichen Oberbau in Segmente aufzuteilen, einfach um die Arbeiten bequem am Arbeitstisch durchführen zu können. Aber da stellen sich mir gleich ein paar Fragen:

- Wie hast Du die Übergängen zwischen den Segmenten landschaftlich gelöst (sieht man die Übergänge zwischen den Segmenten ähnlich stark wie die bei Modulanlagen)?
- Wie fixierst Du die einzelnen Segmente gegeneinander, so dass sich da nichts verschiebt?
- Wie hast Du das mit der Verkabelung gelöst?

Hättest Du eventuell Bilder, um Deine Lösungen zu veranschaulichen?
Hallo Herby,

mit Bildern kann ich leider nicht dienen Durch das Verwenden von Paßstiften und -buchsen können sich die Segmente nicht verschieben. Die "Kabeltechnik": steckbare Lüsterklemmen und -buchsen

Die Landschaftsgestaltung: zugegeben, die Trennungen zwischen den Segmenten wird man NIE ganz kaschieren können Von daher wachsen "zufällig" an den Trennungen gerne mal viele Bäume (zB bei meiner letzten Anlage) oder die Kante wird mit loser Flockage getarnt. Von daher kommt dieser Teil erst ganz am Schluss, wenn ich die Segmente nicht mehr trennen muss.


VG Jörch


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account





Zum Seitenanfang

© by 1zu160.net;